News

 Montag, 23. April 2007 

NA.Hamburg II: Die Helden waren müde
Alemannia beendet Saison als Dritte!
Cowboys siegen in Berlin
Chemnitz: 3:1-Heimsieg im Sachsenderby
CarGo! verliert in Giesen
MTV München schafft Aufstieg in Bundesliga
SCC: Der Traum ist ausgeträumt
Rote Raben verloren zu Hause mit 0:3
Sitzvolleyball: Deutsche Junioren WM-Bronze
Aachen beendet Zweitliga-Ära der Sportunion
NA verliert fünftes Spiel in Folge
Gefängnis für Meetz
Oststeinbek spielt sich für Relegation warm
NA.Hamburg trotzt Schwerin, aber 1:3
VCN: Saisonabschluss nach Maß
Sonneberg: Finale ohne Glanz
VCW: Ohne Umweg zum Freibier
TuS-Damen genossen Aufstieg in vollen Zügen

April 2007

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Deutschland - Smash Online-News

 Montag, 23. März 2007

   

NA.Hamburg II: Die Helden waren müde

Neben Hamburg steigt TuS Iserlohn in die 2. Bundesliga Nord auf

Am letzten Tag der Aufstiegsrunde zur 2. Liga Nord unterlag der bereits qualifizierte Vertreter der Regionalliga Nord NA.Hamburg II gegen den VfL Oythe mit 0:3 (24:26, 22:25, 19:25). Der TuS Iserlohn spielt nach einem 3:0-Erfolg (25:23, 25:19, 25:23) gegen TSV Rudow in der nächsten Saison neben Hamburg in der 2. Liga.

Gegen die aufopferungsvoll kämpfenden und spielenden Berlinerinnen musste sich Iserlohn kräftig ins Zeug legen. Wie schon im Auftaktspiel gegen Oythe konnte Iserlohn im entscheidenden Moment wichtige Punkte machen. Bis zum 23:23 hielt Rudow hervorragend mit, dann folgten etwas unspektakulär zwei schnelle Punkte für Iserlohn durch eine missglückte Berliner Annahme und einen Danke-Ball: Satz 1 war gelaufen. Wie so oft im Volleyball konnte Iserlohn danach den zweiten Durchgang dominieren und siegte sicher. Doch im dritten Satz war Rudow wieder gleichwertig und musste sich erneut nur knapp geschlagen geben.

Eine klare Sache erwarteten viele in der letzten Partie zwischen dem bereits für die 2. Liga qualifizierten Ausrichter NA.Hamburg II und dem Vertreter der Regionalliga Nordost, VfL Oythe. Und Hamburg hatte sich auch viel vorgenommen, führte schnell mit vier, fünf Punkten. Beim Stand von 23:17 überlegten die Hamburgerinnen anscheinend schon, wer im zweiten Satz als Erste aufschlagen würde. Doch das war ein gravierender Fehler, denn Oythe kämpfte sich erfolgreich zurück ins Spiel. Lautstark angefeuert von ihren Fans machten sie Punkt um Punkt gut und hatten plötzlich Satzball! Einmal konnte Hamburg noch abwehren, doch mit 26:24 war es tatsächlich geschehen: Oythe hatte den Satz noch gedreht und gewonnen.

Zwar begann Hamburg auch im zweiten Durchgang gut und erspielte sich erneut eine Führung, aber Oythe hatte nun Blut geleckt. Jeden Punkt bejubelnd, steigerten sie sich in einen Spielrausch hinein, holten in der Feldabwehr nahezu jeden Angriff der Hamburgerinnen. Bei denen häuften sich indessen die Fehler. Man versuchte, sich zusammen zu reißen, doch es ging nicht. Die Oyther Fans jubelten, die „Hölle von Ostbek“ war fest in Oyther Hand. Mit 25:22 und 25:19 holte sich das Team um Trainerin  Ursel Bremekamp auch die nächsten beiden Sätze und sorgte so für einen versöhnlichen Ausklang eines für sie etwas unglücklich gelaufenen Turniers.

Für Irritationen sorgte ein Jubler von Hamburgs Arian Sultan nach einem Angriffsschlag, der eine Oyther Spielerin im Gesicht getroffen hatte. „Natürlich habe ich nicht darüber gejubelt, tut mir leid, dass einige das missverstanden haben. Ich bin ja gleich zu der Spielerin hingegangen und habe gefragt, ob alles okay ist. Dann wollte ich eigentlich nur meine Mannschaft wieder anfeuern.“

Doch bei den zuletzt konsternierten Hamburgerinnen ging an diesem Tag nichts mehr, der Akku war leer. Dennoch steigen NA.Hamburg II und TuS Iserlohn in die 2. Bundesliga Nord der Frauen auf. NA-Trainer Stefan Schubot kündigte gleich für die kommende Woche erste Gespräche mit den Spielerinnen an.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 23. März 2007

   

Alemannia beendet Saison als Dritte!

Warendorf steigt ab – Audrey Hervel verlässt die Alemannia!

Am Ende reichte es dann doch nicht zur Vizemeisterschaft, denn Emlichheim schlug zeitgleich den USC Münster II mit 3:0. Somit hätte selbst ein eigenes 3:0 nicht gereicht, um den 2. Platz doch noch zu erreichen. Doch auch mit dem dritten Rang und der Tatsache, in allen 22 Spielen lediglich 5 Partien verloren zu haben, können Trainerteam und Mannschaft mehr als zufrieden sein. Dieser 3. Platz ist die beste Platzierung in der Zweiten Bundesliga seit dem Aufstieg vor vier Jahren. Der Gegner, die Warendorfer Sport Union, muss den unbequemen Gang in Liga drei antreten. 

Warendorf hatte im Spiel gegen die Aachenerinnen auch nicht wirklich zu überzeugen gewusst und vor allem fehlte es oft an Einsatzwillen, diesen Abstieg zu verhindern. Aachens Spielerinnen reichte eine durchschnittliche Leistung, um den Gegner ständig zu beherrschen. Lediglich im dritten Durchgang, als die Konzentration etwas nachließ, vermochten die Warendorferinnen daraus Kapital zu schlagen. Insgesamt setzte Trainer Luc Humblet, der sich zusammen mit Co-Trainer Ralph Kranzhoff und Manager André Schnitker vor dem Spiel bei seinen Spielerinnen für den Einsatz und die tolle Saison bedankt hatte, im Spiel alle Akteurinnen ein und konnte nach 1 Stunde und 40 Minuten die Gratulation seines Gegenüber entgegen nehmen. 

Nach der Partie gab es auch bei der Alemannia Tränen: Audrey Hervel, eine der beiden Zuspielerinnen, verlässt die Alemannia nach drei erfolgreichen Jahren und wechselt zum belgischen Top-Verein der ersten Liga, Tongeren. Ergreifend, wie sich die Spielerinnen mit Tränen in den Augen bei der sympathischen Belgierin verabschiedeten. Auch sie selbst verlässt die Alemannia nur schweren Herzens, denn sie hatte sich in Aachen immer sehr wohl gefühlt. Doch solch ein Angebot kann man als 21-jährige nur schwer ausschlagen. Manager Schnitker: „Ich muß mich bei Audrey für drei tolle Jahre und ihre in Aachen erbrachten Leistungen wirklich mehr als bedanken. Wir wünschen ihr in Tongeren alles Gute. Wer weiß, vielleicht sieht man sich irgendwann wieder!“ 

Jetzt ist zunächst Trainingspause für die Spielerinnen nach dieser doch anstrengenden Saison. In den nächsten Wochen wird es nun darum gehen, das Team für die kommende Spielzeit zu formen, um mindestens eine solch starke Mannschaft an den Start zu schicken wie diese Saison.

Warendorfer SU – Alemannia Aachen 1:3 (17:25, 20:25, 25:20, 18:25)

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 23. März 2007

   

Cowboys siegen in Berlin

Freitag erstes Aufstiegsspiel gegen FT Freiburg

Endlich steht es fest: Im Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga treffen die Ostbek Cowboys bereits kommenden Freitag auf die FT Freiburg. Während die Cowboys 3:2 (23:25, 25:21, 26:24, 20:25, 15:10) beim Berliner TSC siegten, gewann Freiburg 3:2 gegen Schwaig, wurde damit Dritter der 2. Liga Süd. „Wer ein Herz für Volleyball hat, darf sich das Duell nicht entgehen lassen“, sagt Jan Schneider, Abteilungschef des Oststeinbeker SV.

Mit 38:10 Punkten hat der OSV die Zweitliga-Saison beendet. Vier Punkte Rückstand sind es auf Meister auf Bad Dürrenberg / Spergau, vier Punkte Vorsprung auf den Dritten Humann Essen. „Das Abschneiden spiegelt ziemlich genau die Qualität unseres Kaders wider“, sagt Schneider. „Mit weniger Verletzungen wäre vielleicht der erste Platz drin gewesen, auf der anderen Seite haben wir von neun Tie-Breaks sieben gewonnen. Wir sind zufrieden.“

Beim Tabellenelften tat sich der OSV lange Zeit schwer. Die junge Berliner Mannschaft, im Gefühl des sicheren Klassenerhalts, setzte auf ein probates Mittel sorgloser Underdogs: volles Risiko im Aufschlag. Prompt stand die Cowboys-Annahme fünf Sätze lang unter enormem Druck. „Die haben alles oder nichts gespielt“, sagte OSV-Trainer Joachim Müller, „wenn sie immer so aufgetreten wären, wären sie mindestens Fünfter oder Sechster geworden in dieser Saison.“

Am Ende aber setzte sich die größere Abgeklärtheit der Cowboys durch, denen man nur phasenweise anmerkte, dass gleich mehrere Stammkräfte nicht einsatzfähig waren. Bester Angreifer war Gil Ferrer Cutino, auch Martin Hofmann sammelte fleißig Punkte, im Zuspiel wechselten sich Sebastian Neufeld und Timo Timpe ab. „Alle hatten nochmals Spielpraxis, das war mir wichtig“, sagte Müller. Ein Überraschungscomeback gab Oliver Kook auf der Mittelblockposition – und den Matchball versenkte der zuvor eingewechselte Youngster Oliver Schmäschke, mit seinem einzigen Ballkontakt im ganzen Spiel.

Direkt nach der Partie sickerte auch das Ergebnis aus Freiburg durch, die FT hatte sich erwartungsgemäß durchgesetzt, es kommt zur Relegation. „Unsere Planungen sind seit Wochen darauf ausgerichtet“, sagte Schneider, „wir freuen uns auf Freiburg, auf dieses Match. Es ist die Chance, auf die wir so lange hingearbeitet haben.“

Anpfiff wird sein um 20 Uhr, Öffnung der Walter-Ruckert-Halle bereits um 18.30 Uhr. „Es wird kein Klimbim drumherum geben“, sagt Schneider. „Wir wollen einfach nur eine pickepackevolle Halle – die Gänsehautstimmung kommt dann von selbst.“

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 23. März 2007

   

Chemnitz: 3:1-Heimsieg im Sachsenderby

Zum Saisonabschluss gewannen die Fighting Kangaroos Chemnitz am Samstag in der CPSV-Sporthalle an der Forststraße gegen die Volleyball-Talente des VC Olympia Dresden mit 3:1 (27:25, 25:13, 18:25, 25:18). Mit diesem Heimsieg vor 520 Zuschauern ging für die Chemnitzer "Kängurus" eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen zu Ende.

Denn trotz des Erfolges gegen das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt belegen die Volleyballerinnen des Chemnitzer PSV in der Abschlusstabelle der 2. Bundesliga-Süd nur Rang sechs. "Wir haben unser Minimalziel um einen Platz verfehlt. Dabei taten besonders die Tie-Break-Niederlagen gegen Nürnberg, Hülzweiler, Grimma und Erfurt weh. Acht Punkte, die zu einer besseren Platzierung geführt hätten", resümierte CPSV-Trainer Mirko Pansa auf der Pressekonferenz.

Mit der Leistung seiner Mannschaft gegen Dresden war der 33-Jährige aber dennoch zufrieden. Denn auch wenn beide Vereine neuerdings durch einen Kooperationsvertrag miteinander verbunden sind, ging es im Sachsenderby richtig zur Sache. Nach dem überraschenden Auswärtssieg gegen Spitzenreiter und Meister Sonthofen waren die Chemnitzer "Kängurus" hochmotiviert und wollten zum Abschluss der aktuellen Spielzeit gegen das Team des VCO Dresden noch einen Sieg einfahren. Nach ausgeglichenem Satzverlauf in Durchgang eins machten die CPSV-Volleyballerinnen am Ende die entscheidenden Punkte zum knappen Satzgewinn.

Im zweiten Abschnitt ließen die "Kängurus" den Gästen dann keine Chance. "Wir haben heute eine gute Mannschaftsleistung gezeigt, bei der sich das erfolgreiche Training der letzten vier Wochen bemerkbar machte", erklärte Kangaroo-Coach Pansa. Nur im dritten Durchgang schwächelten seine Schützlinge und Dresden kam durch ein 25:18 zu einem verdienten Satzgewinn. Dieses kurze Aufbäumen der Gäste reichte allerdings nicht, um die Chemnitzer Spielerinnen in die Knie zu zwingen. Nach 91 Spielminuten verbuchten der Chemnitzer Zweitligist einen verdienten 3:1-Sieg im Sachsenderby gegen Dresden.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 23. März 2007

   

CarGo! verliert in Giesen

Das war eigentlich nicht so vorgesehen - mit nur acht Spielern konnte das CarGo! Team zum letzten Meisterschaftsspiel in Giesen antreten. Kurz vor Spielbeginn mußte sich Tamas Szekeres mit einer starken Magen-Darmgrippe abmelden, weil er die  Reise nach Niedersachsen so nicht antreten konnte. Auch Steven Lackmann war noch nicht wiederhergestellt. So standen Tom Gülke und Klemens Pospiech nicht viel Spieler zur Verfügung und die Aufstellung in der Spielhalle am Kaliberg in Giesen ergab sich fast von selbst.

Da mit Jan Romund nur ein Mittelblocker zur Verfügung stand, musste diesmal Torben Mols herhalten, der auch im Training ab und an mal in dieser Rolle aushelfen musste. Eines war jedoch schon vor Spielbeginn klar, ein ausgeglichener Saisonausklang war nicht zu erwarten, der TSV hatte sein Team komplett und stand von Beginn an in der Favoritenrolle. Da die Halle in Giesen für die Gastgeber schon immer einen besonderen Heimvorteil darstellt, war ein weiterer Punkt für Giesen auf der Habenseite.

Dennoch - schon vor Spielbeginn stellte Tom Gülke klar: das Ergebnis, das die Mannschaft durch seine konzentrierte Rückrundenleistung gebracht hat, ist aller Ehren wert und auf jeden Fall stand auch schon fest, dass in dieser Saison eine bessere Platzierung als im Vorjahr erreicht werden konnte. Ohne Druck sollte das Team aufspielen und dieses gelang auch zu Beginn. Doch  es musste klar sein, dass bei dieser Aufstellung und ohne Liberoeinsatz die Abstimmung nicht von vornherein stimmen konnte. Erst im Verlauf der Begegnung gelang dieses, aber nicht vollends.

Nach dem ersten Durchgang gelang sogar eine 21:17 Führung und eigentlich schien es, dass der Satzausgleich abzusehen war, doch einmal mehr gelang es den Gastgebern, durch eine gelungene Leistung von Mätty Sockel mit einer Aufgabenserie die 2:0 Satzführung herzustellen. Für CarGo! war dieses sicher nicht gerade ruhmreich, doch im dritten Durchgang fand sich dann doch der Weg, die Gastgeber dauerhaft unter Druck zu setzen. Mit 25:18 wurde recht deutlich der Anschlusssatz gewonnen.

Damit schien dann aber auch das Soll für diesen Tag erfüllt zu sein. In der Folge konnte CarGo! das Niveau nicht halten und der TSV Giesen konnte einmal mehr in heimischer Halle über Bottrop zwei Punkte daheim behalten. Für beide Teams ergaben sich eigentlich so keine Konsequenzen, doch in der Tagesbilanz  zeigte sich, dass Bottrop nun doch noch auf den vierten Rang abrutschte. Für die nächsten drei Wochen ist nun eine kleine Pause angesagt, bevor es dann in die Team-Try-Outs geht.

 

 

Deutschland - MTV München-News

 Montag, 23. März 2007

   

MTV München schafft Aufstieg in Bundesliga

(tg) Beim Aufstiegsturnier in Dresden schafft der MTV München den Aufstieg in die 2.Bundesliga. Nach einem 3:0 (-24, -21, -17) Erfolg über den VfB Ulm und einem 3:0 (-21, -22, -23) Sieg über die SG Rodheim stand der Aufstieg schon vor dem abschlißenden Spiel fest. Hier unterlag man Gastgeber VC Dresden, der den MTV München in die 2.Bundesliga begleitet, mit 1:3 (-21, 16, 21, 17).

Das Ziel war für alle teilnehmenden Mannschaften der Aufstieg in die 2.Bundesliga. Doch nur zwei der vier Qualifikanten aus den Regionalligen Ost, Süd, Süd-West und Süd-Ost sollten am Ende des Wochenendes mit glücklichen Gesichtern den Weg in die zweithöchste Spielklasse antreten dürfen. Der MTV München, Regionalligameister und damit Bayerischer Meister, ging zuversichtlich und mit einem gesunden Selbstvertrauen in das Turnier, schließlich waren die Männer um Kapitän Hannes Buchner stets in den wichtigen Momenten der Saison topfit.

Im ersten Spiel des Turniers musste man gegen den VfB Ulm antreten. Die Ulmer mussten im Verlauf der Saison erst eine Niederlage einstecken und so war man auf Seiten des MTV auf ein hartes Match eingestellt. Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel auf sehr hohen Niveau bei dem der MTV immer mit ein bis zwei Punkten in Führung lag. Nach aber zwei ungenutzten Satzbällen konnten die Ulmer auf 24-24 ausgleichen. Doch die Münchner behielten die Nerven und machten schließlich mit 26-24 den Sack zu. Der zweite Satz war ein Spiegelbild des ersten Durchgangs. Beide Mannschaften konnten ihre Bälle konstant aus der Annahmesituation durchbringen, aber auch diesmal hatte der MTV mit 25-22 das bessere Ende für sich. Mit zwei gewonnenen Sätzen im Rücken spielten jetzt die Münchner groß auf. Bereits beim Stande von 18-12 schien alles gelaufen, doch eine kleine Schwächephase brachte die Schwaben noch einmal näher heran.Schlußendlich aber besiegelte Jakob Piloty mit einem Schnellangriff den überaus wichtigen Sieg zum 25-21. MTV-Traier Tom Gailer zeigte sich nach dem Spiel begeistert von seiner Mannschaft: „So konstant wie heute haben wir in der ganzen Saison nicht aus der Annahmesituation gespielt!“

Die SG Rodheim, die am Vortag überraschend den VC Dresden besigen konnten, war der zweite Konkurrent um einen der begehrten Aufstiegsplätze. Da beide Mannschaften ihr erstes Spiel gewinnen konnten, sollte der Sieger aus dieser Partie schon den Aufstieg geschafft haben. Nachdem am Vortag noch die Annahme das Prunkstück des MTV war, brachten die langen Flatteraufschläge der Hessen die Annahme in diesem Spiel desöfteren ins wanken. Trotzdem war der MTV von Beginn an in Führung, da man vor allem die beiden Außenangreifer der Rodheimer durch gutes taktisches Blockspiel im Griff hatte. Der erste Satz war aber eine knappe Entscheidung, wobei die Münchner mit 25-23 das bessere Ende für sich hatten. Auch im zweiten Durchgang verzweifelten die hessischen Angreifer immer wieder am gut postierten Block des MTV München und mussten auch diesen mit 22-25 abgeben. Jetzt war der MTV nicht mehr aufzuhalten, Zuspieler Inge Hunold verteilte die Bälle nach Belieben auf seine Angreifer und diese versenkten die Bälle immer wieder im gegnerischen Feld. Mittelblocker Sebastian Brehme war es vorbehalten den entscheidenden Ball zum Matchgewinn und zum damit verbundenen Aufstieg in die 2.Bundesliga zu verwandeln. Nun fand der Jubel in der Halle bei der Münchner Fangemeinde keine Grenzen mehr. Mannschaft und Fans tanzten auf dem Spielfeld und es hallte immer wieder „Nie mehr 3.Liga, nie mehr...“ durch die Halle.

Im für den MTV München bedeutungslosen letzten Spiel des Wochendes hatte man sich aber trotzdem noch einmal viel vorgenommen, da der Ausgang des Spiels für den Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz den Ausschlag gab. Der VC Dresden musste das Spiel gewinnen um am Ende noch den SG Rodehim zu verdrängen. Doch der MTV startete hochkonzentriert in die Partie und zeigte vor vollbesetzter Kulisse nocheinmal seinen besten Volleyball und gewann folgerichtig auch den ersten Satz mit 25-21. Aber die Sachsen kämpften sich zurück in die Partie und machten vor allem mit konstant hohen Aufschlagdruck dem Münchner Aufbauspiel immer wieder Probleme. Der MTV dagegen fand kein Mittel mehr das Dresdner Angriffsspiel zu stoppen und so gingen Satz zwei, drei und vier auch verdient an den VC Dresden. Die Sachsen begleiten als Zweitplatzierten der Aufstiegsspiele den Sieger MTV München in die 2.Bundesliga.

Die Spieler des MTV haben sich jetzt erst einmal ein paar Wochen Pause verdient. „Die Jungs haben ein Jahr hart auf dieses Ziel hingearbeitet und beim Höhepunkt hier in Dresden richtig großen Sport geboten“, dankt der Trainer Tom Gailer seiner Mannschaft für eine Saison mit wenigen Tiefen und vielen Höhen. Aber Libero Dennis Walter richtet schon jetzt den Blick nach vorne: „Nach der Pause freuen wir uns auf die neuen Herausforderungen und werden versuchen in der nächsten Saison in der 2.Bundesliga zu bestehen.“

Tom Gailer

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 23. März 2007

   

SCC: Der Traum ist ausgeträumt

Während der letzten acht Tage träumten die Spieler und Fans des SCC BERLIN einen gemeinsamen Traum – den vom Finale um die Deutsche Volleyball Meisterschaft.

Als Außenseiter in die Halbfinalserie gegen Evivo Düren gegangen, überzeugten die Hauptstädter mit leidenschaftlichen Auftritten und verlangten dem favorisierten Vizemeister alles ab. Die ersten beiden Begegnungen, die an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten waren, gewann jeweils die Gastmannschaft mit 3:2. Und so kam es am heutigen Samstagabend zum dritten und entscheidenden Aufeinandertreffen.

In der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Arena Kreis Düren erwischten die Gastgeber den besseren Start und gewannen den ersten Durchgang verdient mit 25:21. Wieder einmal war es der Venezuelaner Heriberto Quero, der von den Berlinern kaum zu stoppen war und Evivo auf die Siegerstraße brachte. Das SCC-Team kämpfte aufopferungsvoll, konnte die wenigen sich bietenden Chancen aber nicht nutzen.

Anschließend entwickelte sich die Partie zu einem hochklassigen Schlagabtausch. Beide Kontrahenten agierten mit offenem Visier. Jeder Ballwechsel war hart umkämpft und jeder Punkt wurde frenetisch bejubelt. Bis zum Satzende konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Beim Stand von 25:25 unterliefen den Hauptstädtern allerdings zwei Eigenfehler, was die 2:0 Führung für Evivo bedeutete und den Dürener „Hexenkessel“ fast zum Überkochen brachte.

Damit war der Widerstand des SCC gebrochen. Nach einer 10minütigen Satzpause konnten die Berliner nicht mehr an die bis dahin gezeigte Leistung anknüpfen und ergaben sich ihrem Schicksal. Den Sieg und den damit verbundenen Finaleinzug vor Augen spielten sich die Dürener – angetrieben von der großartigen Kulisse – in einen wahren Rausch und ließen dem Gast aus der Hauptstadt beim 25:19 keine Chance mehr.

Nach der ersten Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug gewann SCC-Coach Michael Warm der Niederlage aber schon wieder etwas Positives ab: „Ich denke, wir haben dem Favoriten während der letzten acht Tage einen großartigen Kampf geliefert. Natürlich sind wir traurig, dass der Traum vom Finale nun ausgeträumt ist, dennoch bin ich stolz darauf, wie sich meine Mannschaft hier präsentiert hat.“

Nun wollen sich Warm und seine Schützlinge in der „best of three“-Serie um Platz 3 gegen den TSV Unterhaching zumindest die Bronzemedaille sichern:

Hinspiel: 28. April / Samstag / 19.00 Uhr / in Berlin
Rückspiel: 01. Mai / Dienstag / 19.30 Uhr / in Unterhaching
mögliches Entscheidungsspiel: 06. Mai / Sonntag / 16.00 Uhr / in Berlin

mk

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 23. März 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

Rote Raben verloren zu Hause mit 0:3

Tabellenführer Dresden gab sich keine Blöße

Die Aufwärtstendenz der vergangenen beiden Spiele gegen den NA. Hamburg haben die Roten Raben am diesem Wochenende nicht fortsetzen können. Vor etwa 470 Zuschauern verloren sie in der Vilsbiburger Vilstalhalle klar mit 0:3 (16:25/18:25/21:25) gegen den Tabellenführer Dresdner SC. Nach dem Spiel bemängelte Raben-Trainer Igor Arbutina die hohe Fehlerquote bei seinem Team und gratulierte DSC-Trainer Arnd Ludwig bereits zum Meistertitel. So weit ist es zwar noch nicht, schließlich sind noch drei Spiele zu absolvieren, doch Dresden hat seine Ambitionen mehr als deutlich unter Beweis gestellt und den Raben klar ihre Grenzen aufgezeigt.

Die Aufwärtstendenz der vergangenen beiden Spiele gegen den NA. Hamburg haben die Roten Raben am diesem Wochenende nicht fortsetzen können. Vor etwa 470 Zuschauern verloren sie in der Vilsbiburger Vilstalhalle klar mit 0:3 (16:25/18:25/21:25) gegen den Tabellenführer Dresdner SC. Nach dem Spiel bemängelte Raben-Trainer Igor Arbutina die hohe Fehlerquote bei seinem Team und gratulierte DSC-Trainer Arnd Ludwig bereits zum Meistertitel. So weit ist es zwar noch nicht, schließlich sind noch drei Spiele zu absolvieren, doch Dresden hat seine Ambitionen mehr als deutlich unter Beweis gestellt und den Raben klar ihre Grenzen aufgezeigt.

Viel war spekuliert worden in den vergangenen Tagen, ob der Dresdner SC nach seiner Niederlage gegen Suhl vielleicht Nerven zeigen wird, ob er dem Druck des Gewinnen müssens eventuell nicht standhalten kann. Doch die DSC-Spielerinnen haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich nicht mehr aus der Erfolgsspur drängen lassen wollen. Sie wirkten entschlossen und konzentriert, als sie die Vilstalhalle betraten. Und so haben sie auch auf dem Spielfeld agiert. Dabei hatten sie zudem die nötige Lockerheit vermissen, um den Spaß am Spiel nicht zu verlieren.

Die Roten Raben konnten dagegen nicht an ihre Leistungen gegen NA. Hamburg anknüpfen. Sie zeigten während des gesamten Spieles Schwächen in der Annahme und im Block und waren auch im Angriff nicht so druckvoll wie noch gegen die Hamburger. Zwar gingen sie im ersten Satz mit 2:0 in Führung, doch dann kam der erste Auftritt von DSC-Nationalspielerin Christian Fürst. Mit ihren Angaben kamen die Raben überhaupt nicht zu Recht und schnell stand es 3:6. Diesen Vorsprung konnten die Gäste im Verlauf des satzes halten und im Schlussspurt sogar noch ausbauen. Da half es auch nichts, dass Raben-Trainer Igor Arbutina beim Stand von 15:22 Lenka Dürr – die nicht als Libera spielte – für Katja Wühler brachte, um die Abwehr zu stabilisieren. Mit einem Ball ins Aus machte Regina Burchardt den ersten Satz für Dresden perfekt.

Auch im zweiten Satz war es Christian Fürst, die den Grundstock für den Dresdner Erfolg mit ihren Angaben setzte. Beim 1:4 musste Igor Arbutina bereits die erste Auszeit nehmen. Er konnte aber nicht verhindern, dass Dresden auf 3:8 zur ersten technischen Auszeit davonzog. Beim 4:11 brachte er Tea Lealamanua für Norisha Campbell, doch bei der zweiten technischen Auszeit war der Vorsprung bereits auf acht Punkte angewachsen (7:16). Beim 9:17 gönnte DSC-Trainer Arnd Ludwig Zuspielerin Mareen Apitz und Grit Müller eine Verschnaufpause und brachte dafür Christin Guhr und Anna Swietonska. Die Raben konnten zwar noch auf 16:22 verkürzen, den Satzverlust aber nicht aufhalten. Maja Pachale traf mit ihrem Angriffsschlag die Antenne und es stand 18:25 für Dresden.

Dennoch gaben sich die Roten Raben noch nicht auf. Deutlich war im dritten Satz zu spüren, dass sie diesen unbedingt gewinnen wollten. So konnten den Satz zu Beginn auch offen halten und die Dresdner nicht entwischen lassen. Doch im Verlauf des Satzes schlichen sich immer wieder Abstimmungsprobleme bei den Raben ein, die zu Punkten auf Dresdner Seite führten. Auch wenn der Tabellenführer keine berauschende Vorstellung bot, schaffte er es, auch den dritten Satz mit 21:25 nach Hause zu schaukeln und das Spiel für sich zu entscheiden.

Raben-Spielführerin Katja Wühler meinte nach dem Spiel bedauernd: „Schade, so gut wir vergangene Woche gespielt haben, so schlecht haben wir heute gespielt.“ DSC-Trainer Arnd Ludwig bescheinigte seinen Spielerinnen, dass sie die Niederlage gegen Suhl gut weggesteckt hätten. Er ergänzte, dass es ihnen Vilsbiburg aber auch leicht gemacht hätte. Das sah auch Raben-Trainer Igor Arbutina so: „Dresden hat viel Druck ausgeübt und wir viele Fehler gemacht.“ Zudem bedauerte er, dass seine Mannschaft vergangene Woche ihr Maximum gezeigt habe, dieses Mal jedoch nicht.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 23. März 2007

   www.volleyballer.de 

Sitzvolleyball: Deutsche Junioren WM-Bronze

Bei der Sitzvolleyball Junioren WM in Brasilien hat die Deutsche Vertretung das kleine Finale gewonnen. Das Team von Trainergespann Dieter Becker und Werner Seidel (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) setzte sich beim Kampf um die Bronzemedaille mit 3:2 gegen Bosnien durch. Zuvor hatte die Mannschaft fast erwartungsgemäß im Halbfinale gegen den Turnierfavoriten aus dem Iran mit 0:3 verloren.

Nachdem die Deutschen Junioren drei Spiele (2xVorrunde und das Halbfinale) in Folge verloren hatten präsentierte sich das Team im Bronzematch wieder von seiner besseren Seite. Das deutsche Team konnte nach 0:1 Satzrückstand zum 1:1 ausgleichen. Nachdem die Bosnier den dritten Satz wiederum für sich entschieden hatten stand unser Team mit dem Rücken an der Wand. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden vierten Satz gewann Deutschland in der Verlängerung mit 28:26. Im Tie-Break trat das Becker Team dann selbstbewußt auf und setzte sich mit 15:11 durch. Es war zugleich die erste Medaille einer deutschen Juniorenmannschaft nach zuletzt zwei vierten Plätzen. Zum besten Spieler des deutschen Teams wurde Alexander Schiffler aus Berlin gewählt.

Dieter Becker: "In bin überglücklich, dass es mit der Medaille geklappt hat. Nach den drei Niederlagen in Folge war es schwer noch an die Trendwende zu glauben. Das Team hat aber hohe Moral bewiesen und sich auf seine Stärken besonnen. Nun gilt es den Erfolg auszubauen".

 

 

Deutschland - Die Glocke

 Montag, 23. März 2007

   www.die-glocke.de 

Aachen beendet Zweitliga-Ära der Sportunion

Warendorf (gl). Exakt um 19.43 Uhr am Samstag wurde Gewissheit, was vor der Saison selbst die schlimmsten Pessimisten nicht zu fürchten wagten. Die Warendorfer Volleyballerinnen steigen aus der Zweiten Liga ab.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

NA verliert fünftes Spiel in Folge

HAMBURG - Auch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten Spielen reichte den Volleyballfrauen der NA Hamburg (5.) nicht. In der Meisterschaftsrunde der Bundesliga unterlagen sie vor nur noch 400 Zuschauern in der Arena Süderelbe dem Schweriner SC (2.) mit 1:3 (26:24, 24:26, 24:26, 19:25) - die fünfte Niederlage in Folge.

"Trotzdem bin ich ganz zufrieden", sagte Trainer Helmut von Soosten. Besonders Imke Wedekind, erstmals von Beginn an, setzte positive Akzente im Block wie im Angriff. Die 22-Jährige soll Christina Benecke auf der Mittelblockposition ersetzen. Die 1,96 Meter große Angreiferin deutete ihr Potenzial an. Sie steht bereits unter Beobachtung von Bundestrainer Giovanni Guidetti. "Tina" Benecke (32) wird im Herbst Mutter. Sie bat um Schonung.

Mehr Grund zur Freude hatten die NA-Verantwortlichen vor dem Anpfiff. Mit zwei Siegen aus drei Spielen schaffte die zweite Mannschaft neben dem TuS Iserlohn den Aufstieg in die Zweite Bundesliga - ein wichtiger Baustein im Talentförderungskonzept. Allerdings gibt es immer noch Probleme, die Lizenz für die nächste Erstligasaison zu erhalten. Ein Schreiben des Harburger Bezirksamtsleiters Torsten Meinberg reichte der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) nicht, eine weitere Ausnahmegenehmigung für die zu niedrige Halle am Neumoorstück zu gewähren.

Meinberg hatte die Planungen für eine neue, den Anforderungen der DVL gerechte Halle in der Nähe des S-Bahnhofs Neugraben beschrieben. Bis zum 15. Mai hat der Verein Zeit, verbindlichere Unterlagen nachzureichen oder in eine andere Halle umzuziehen.

Absteiger WiWa Hamburg (2:48 Punkte) unterlag im letzten Spiel der Abstiegsrunde Bayer Leverkusen in der Sporthalle Wandsbek mit 0:3 (18:25, 20:25 21:25).

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

Gefängnis für Meetz

SCHWERIN - Klaus Meetz (60), Manager der Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt, ist vom Landgericht Schwerin im Rahmen der 1998 gescheiterten Privatisierung der Schweriner Veranstaltungshallen wegen gemeinschaftlich begangenen Betruges mit dem früheren Finanzdezernenten der Stadt, Harald Scheffler, zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Meetz legte gegen das Urteil Berufung ein.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek spielt sich für Relegation warm

Oststeinbek - Die Enttäuschung hielt sich in Grenzen: "Wir haben ja wirklich nicht ernsthaft daran geglaubt, dass die Freiburger ihr letztes Saisonspiel verlieren könnten", sagte Jan Schneider, Chef der Volleyballer des Oststeinbeker SV. Und da die FT 1844 aus dem Breisgau in der Südstaffel der Zweiten Bundesliga ihre abschließende Partie gegen den SV Schwaig mit 3:2 beendete und sich den dritten Tabellenplatz sicherte, kommt es am kommenden Freitag (20 Uhr) zunächst zum Hinspiel um den Erstliga-Aufstieg in der Walter-Ruckert-Sporthalle. Am Sonntag (15 Uhr) müssen die "Ostbek Cowboys" dann zum Rückspiel in der Burda-Halle in Freiburg antreten.

Oststeinbeks Trainer Joachim Müller hatte beim 3:2 (23:25, 25:21, 26:24, 20:25, 15:10) auswärts gegen den TSC Berlin vor allem neue Blessuren vermeiden wollen. Zweites Ziel: Keine neuen Erkenntnisse für den Relegationsrunden-Gegner liefern. Doch dies hatte sich schon beim Anpfiff erledigt. "Die einzige Kamera, die unser Spiel aufgezeichnet hat, war meine eigene", so Müller.

So konnten die Stormarner in dieser Hinsicht völlig befreit aufspielen. Jan Buhrmester und Stefan Trienen waren berufsbedingt nicht mitgefahren. Trotzdem standen dem Coach zwölf Akteure zur Verfügung, die alle zum Einsatz kamen. Selbst der angeschlagene Libero Hendrik Hofmann war mitgereist, seine Position übernahm aber Annahmespieler Fridolin Lippens. Ein gutes Zeichen: Trotz der Rückenprobleme wurde Hofmann ein paar Mal in der Annahme regulär eingewechselt und blieb ohne Probleme. Gleiches galt für den angeschlagenen Oliver Kook, der etliche Male Felix Braun im Mittelblock ablöste.

Insgesamt war es ein munteres Wechselspielchen auf allen Positionen. Lippens und der US-Amerikaner Chris Ahlfeldt waren die beiden einzigen, die während der gesamten 107 Spielminuten auf dem Spielfeld standen.

Die wirkliche Vorbereitung auf die Spiele gegen die Freiburger beginnt für Müller ohnehin erst heute. "Am Montag und Dienstag werden wir uns intensiv im Training auf den Gegner einstellen", kündigt er an. Am Mittwoch bekommen die Oststeinbeker einen freien Tag, am Donnerstag folgen der Feinschliff und ein leichtes Aufschlag- und Annahme-Training.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 23. März 2007

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NA.Hamburg trotzt Schwerin, aber 1:3

FISCHBEK - Der Aufschwung war erkennbar, trotzdem kassierten die Volleyball-Frauen der NA.Hamburg in der Meisterschaftsrunde der Bundesliga die fünfte Niederlage in Folge. "Ich bin nicht unzufrieden", sagte Trainer Helmut von Soosten. Drei Sätze lang boten die Fischbekerinnen dem noch amtierenden deutschen Meister Paroli. "Wir machen aber immer noch zu viele Fehler", analysierte der Trainer. 13 Punkte mehr gab Fischbek ohne Not an Schwerin ab. In einem so engen Spiel fast schon entscheidend.

Immerhin gab es vor den 400 Zuschauern in der Halle am Neumoorstück einen kleinen Blick in die Zukunft. Wie entfesselt spielte Außenangreiferin Kerstin Ahlke im ersten Satz auf, machte in diesem Durchgang zehn ihrer 18 Zähler. "Das war wohl ihr bester Satz in der Saison", bestätigte Helmut von Soosten.

Erstmals spielte auch Imke Wedekind als Mittelblockerin durch. Sie ersetzte Christina Benecke, die werdende Mutter. Allerdings: Wenn Wedekind so weiter spielt, ist eine Rückkehr der Nationalspielerin in der Meisterschaftsrunde nicht mehr nötig. "Sie hat ein klasse Spiel gemacht und gezeigt, dass sie sich immer weiter entwickelt", so Helmut von Soosten.

masch

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 23. März 2007

   www.abendblatt.de 

VCN: Saisonabschluss nach Maß

Der Kader des Zweitliga-Teams soll auf zwölf Spielerinnen aufgestockt werden. Dass Manager Klaus Meetz zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden ist, dürfte die Planungen erschweren.

Die Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt verabschiedeten sich mit einem 3:1 (24:26, 25:11, 25:21, 25:23)-Heimerfolg gegen den VC Olympia Berlin in die Wettkampfpause. Auch wenn das Resultat am achten Tabellenrang des Aufsteigers nichts mehr änderte, war der dritte Sieg in Folge wichtig für die Stimmung. "Wir mussten in dieser Saison schließlich einige schwierige personelle Situationen meistern", sagte Mannschaftsführerin Kathrin Rehfeldt.

So waren es erneut nur acht Norderstedterinnen, die in der Moorbekhalle zum Saisonabschluss auflaufen konnten. Die gesperrte Veronik Olszewska saß auf der Tribüne. Sie steht in der Serie 2007/2008 uneingeschränkt zur Verfügung und ist eine von sechs Akteurinnen, die aus dem bisherigen Kader verbleiben könnten.

Zuspielerin Juliane Lüning wird ein Jahr lang in Kanada studieren. Annalena Broscheit zieht es nach Boston in die USA. Und Libera Christina Flemming wurde nach ihrem praktikumsbedingten Intermezzo in Norderstedt in Richtung ihres Heimatklub Potsdamer SC mit Blumen verabschiedet. "Alle anderen wollen wir halten", kündigte Trainer Thomas Broscheit an.

"Ich hätte schon Lust, noch eine weitere Saison dranzuhängen", erklärte Katrin Rehfeldt. Mit einer endgültigen Zusage dürfte die 41-Jährige aber wohl noch so lange warten, bis sich der neue Kader abzeichnet.

"Wir wollen mit zwölf Spielerinnen in die nächste Saison starten", so Thomas Broscheit. Das heißt: Sechs Positionen sind noch zu besetzen, am dringendsten wird eine Spielmacherin gesucht.

Unter den Zuschauern befanden sich auch die frühere VCN-Trainerin Marina Cukseeva und ihre Tochter Natalia. Eine Rückkehr von Marina Cukseeva als Coach schloss Thomas Broscheit aus: "Das mache ich noch mindestens ein Jahr selber." Natalia Cukseeva, die zum erweiterten Kader der Junioren-Nationalmannschaft gehört, wird vom Bundesliga-Verein NA.Hamburg umworben.

Auch müssen noch die Verträge mit den Sponsoren neu ausgehandelt werden. Zum Problem könnte werden, dass Manager Klaus Meetz vom Schweriner Landgericht wegen gemeinschaftlichen Betrugs zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden ist. "Das ist natürlich ein Imageschaden für uns", so Thomas Broscheit, der allerdings Meetz' Privatangelegenheiten von dessen Arbeit für den Verein trennen will. "Ohne Klaus wäre das alles hier nicht möglich."

Von Klaus Meetz war auf Anfrage kein Kommentar zu hören. Klar ist aber, dass er gegen das Urteil Revision eingelegt hat. Dieses ist also noch nicht rechtskräftig.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 23. März 2007

   www.freies-wort.de 

Sonneberg: Finale ohne Glanz

SONNEBERG – Der vorerst letzte Auftritt des 1. Sonneberger VC 04 in der 2. Bundesliga war mit allseitigen Dankeschöns verbunden – sowohl der Spieler an ihre Fans als auch umgekehrt der Fans an jene Spieler, die nach dem Zusammenbruch des GmbH-Volleyballs die Saison mit Anstand zu Ende gebracht hatten.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Montag, 23. März 2007

   www.wiesbadener-kurier.de 

VCW: Ohne Umweg zum Freibier

0:3 und Spaß dabei: Eintracht-Volleyballer lassen ihrer Freude freien Lauf

WIESBADEN Zum Abschluss einer tollen Saison war für die Zweitliga-Volleyballer der Wiesbadener Eintracht Feiern angesagt. Dass der Meister zuvor gegen den TuS Kriftel mit 0:3 (22:25, 21:25, 26:28) verlor, störte in der Halle am 2. Ring denn auch niemand wirklich.

 

 

Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger

 Montag, 23. März 2007

   www.ikz-online.de 

TuS-Damen genossen Aufstieg in vollen Zügen

Hamburg. Während sich die Damen den Aufstiegssekt schmecken ließen, zündeten sich der Manager und der Co-Trainer eine Zigarre an. Die Volleyballerinnen des TuS Iserlohn und ihr Betreuerstab genossen die frisch erworbene Zweitliga-Zugehörigkeit in vollen Zügen.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel