News

 Dienstag, 01. Mai 2007 

NA.Hamburg spielt eine Stunde früher
Die Geburt der Hamburg Cowboys
VfB Friedrichshafen: Integration und Erfolg
Bergmann und Kröger vor Titelgewinn
Shanghai: Rau verletzungsbedingt nicht dabei
Saisonfinale ohne Michael Mayer
Feine Technik, gutes Auge
Freiburger scheitern in Aufstiegsspielen
Arbutina und Lealamanua verlassen die Raben
Raben können gegen SSC nicht gewinnen
KSC und SCC die ersten Deutschen Meister 2007

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Deutschland - NA.Hamburg-News

 Dienstag, 01. Mai 2007

   

NA.Hamburg spielt eine Stunde früher

Spielverlegung im letzten Heimspiel

Hamburg, den 30.4.2007. Die letzte Endrundenpartie der NA.Hamburg Volleyball-Damen in der AreNA Süderelbe gegen Tabellenführer Dresdner SC (6.Mai 2007) wird um eine Stunde vorverlegt. Das Play-off-Spiel wird am Sonntag bereits um 14.00 Uhr angepfiffen. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) möchte live vom Bundesliga-Duell übertragen und hat um die Vorverlegung gebeten, da der Tabellenerste aus Dresden bei einem Sieg in Fischbek vorzeitig Deutscher Meister werden kann.

Beide Bundesligavereine haben aufgrund der Fernsehpräsenz umgehend zugestimmt.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 01. Mai 2007

   

Die Geburt der Hamburg Cowboys

OSV siegt 3:0 in Freiburg / Aufstieg!

Hamburg ist zurück in der 1. Liga! Auch das zweite Aufstiegsspiel gewann der Oststeinbeker SV gegen die FT Freiburg, diesmal auswärts, dafür glatt mit 3:0 (25:19, 25:21, 25:23). Die Minuten der Entscheidung waren hoch emotional - und symbolkräftig. Ein letztes Mal brüllten Team und Fans "Ooost-steinbek!", die Burdahalle war längst leise gespielt, von da an setzten sie den Hausherren nur noch einen Schlachtruf entgegen: "Ham! Burg!" Die Ostbek Cowboys sind Geschichte - in der 1. Bundesliga wird die Mannschaft als Hamburg Cowboys an den Start gehen. "Die Zukunft hat begonnen", sagt Cowboys-Chef Jan Schneider.

Es war der leidenschaftliche Abschluss dreier unvergesslicher Tage. Die hatten angefangen mit dem zunächst nervösen, dann fulminanten 3:1 in Oststeinbek, vor 700 begeisterten Fans. Der Satzverlust ärgerte die Spieler - vor allem sorgte er dafür, dass sie unter Strom blieben. "Wenn du ein brennendes Streichholz in unsere Kabine rein hältst, fliegt uns die Halle um die Ohren", sagte am Sonntag Trainer Joachim Müller, anderthalb Stunden, bevor das Rückspiel begann, gerade hatte der letzte OSV-Akteur die Burdahalle betreten.

Vor 800 Zuschauern zeigten die Gäste dort drei Sätze lang, dass sie zurecht das letzte Ticket zur 1. Bundesliga lösen werden sollten. Erneut war das Spiel variabler als das der FT, dominierten die Mittelangreifer am Netz nach Belieben. Dank der selten nachlassenden Konzentration kam die Kampfkraft der Freiburger kaum zur Geltung - nur ab und zu blitzte auf, wie gefährlich sie sein können, wann man sie ins Spiel kommen lässt, wie laut die Fans hätten werden können. Die Cowboys aber ließen nichts zu.

Und als ein FT-Aufschlag am Ende des zweiten Satzes ins Aus flog, war die vorzeitige Entscheidung gefallen. In der zehnminütigen Pause tanzten die Cowboys in der Kabine, grölten, dass die Wände wackelten - ehe sie ohne Jubelposen in die Halle zurückkehrten, um das Match durchzuziehen. "Eine Frage des Respekts vor dem Gegner und den Zuschauern", erklärte Kapitän Björn Domroese.

Respekt und Sportsgeist prägten ohnehin diese Relegation. Obwohl für beide Teams ein Traum auf dem Spiel stand, ging es in beiden Partien bemerkenswert fair zu. Und nach dem zweiten Match hechteten sich die Teams sogar gemeinsam vor das applaudierende Publikum. So wohl, wie die Freiburger sich nach eigenem Bekunden in Hamburg und Oststeinbek gefühlt hatten, so wohl fühlten sich die Cowboys nun an der Dreisam. "Das war alles bestes organisiert und menschlich supernett", sagte Cowboys-Chef Jan Schneider, "wenn es nach mir gegangen wäre, hätten die Freiburger auf jeden Fall einen Satz vor den eigenen Fans verdient gehabt. Sie haben eine tolle Runde gespielt, sie waren ein absolut würdiger Gegner."

Am Ende einer langen Saison, die von vielen Verletzungen und Rückschlägen, aber auch einer sensationellen Serie zwischendurch geprägt war, sind die Cowboys also am Ziel angelangt: Sie sind zurück in der 1. Bundesliga. Anders als vor zwei Jahren, als der erstmalige Aufstieg alle Beteiligten völlig überraschte, war in dieser Runde von Beginn an alles auf dieses Ziel fokussiert: Wiederaufstieg. Dieser unbedingte Erfolgsdruck war ein Novum in der OSV-Geschichte. Ebenso, dass man zwei Ausländer verpflichtete, Gil Ferrer Cutino und Chris Ahlfeldt, die es zu integrieren galt.

Joachim Müller hatte einen Auftrag. Der Coach hat ihn erfüllt. "In den letzten Monaten war dem alles untergeordnet", sagte Müller, nachdem es geschafft war, "jetzt erfüllt mich eine tiefe Zufriedenheit. Die Mannschaft hat gerade dann, als es darauf ankam, ihr bestes Volleyball gezeigt. Das macht mich stolz." Weil das Spiel seines Teams so gut lief, musste er kaum auf die Bank zurückgreifen. Dort hofften Timo Timpe, Patrick Stellmann, Martin Hofmann und Oliver Schmäschke auf ihre Chance, aber die kam nicht. Auf dem Feld waren schlicht keine Schwächen auszumachen.

Noch Tage vor dem ersten Aufstiegsmatch hatte Außenangreifer Fridolin Lippens eine gewisse Ratlosigkeit geschildert: "Wir kommen einfach nicht schnell in Tritt, wir brauchen immer Anlauf, bis die Maschine anspringt. Keine Ahnung, warum das so ist." Bei den Duellen gegen Freiburg gehörte Lippens einmal mehr zu den Stützen, überragend in der Annahme, stark im Angriff. Und diesmal lief die Maschine des OSV tatsächlich vom ersten Ballwechsel an. "Das war ein Quantensprung", sagte Lippens danach, "wir waren absolut, absolut fokussiert." Wie es sich angefühlt habe? "Erstklassig."

Zuspieler Sebastian Neufeld knüpfte an seine Galavorstellungen aus der Vorsaison an, Felix Braun und Stefan Trienen in der Mitte, Gil Ferrer Cutino diagonal spielten unerhört druckvoll, und über außen beeindruckte Domroese mit Präzision und Dynamik. Und alle freuten sich für Hendrik Hofmann, der noch einmal eine glänzende Leistung als Libero lieferte. Ein letztes Mal. Hofmann gab nach dem Match bekannt, dass dies sein Abschied von den Cowboys war. "Ich muss mich körperlich zu sehr quälen", sagte "Henni" Hofmann, "der Aufstieg ist für mich das schönste Geschenk." Zumal der integrative Libero dem Team erhalten bleiben soll, als Bindeglied zwischen Mannschaft und Management.

Ausgelassen ging es um 18.57 Uhr nach Hause, sechs Stunden im ICE, die vergingen wie im Flug. Cutino tanzte derart hüftweich, dass sich ihn mancher doch noch als Abwehrtalent vorstellen konnte, Braun führte die fröhliche Cowboys-Polonäse durch den gesamten ICE, "Tine" Trienen verpasste irgendwie alle Züge nach Münster. Der Höhepunkt aber sollte noch folgen: Auf dem Hamburger Hauptbahnhof warteten die Desperados vollkommen unverzweifelt auf die Aufstiegshelden, 35 Fans mit Bannern und Fahnen, sie tanzten und sangen mit den Cowboys auf dem verwaisten Bahnsteig.

"Wie im Kino", fand das Jan Schneider, und Kapitän Domroese stieg um 1.49 Uhr auf einen Thron aus leeren Bierkisten. Es wurde die letzte große Rede dieses redenreichen Wochenendes. Und es war eine starke Rede, das darf man verraten.

1000 Asse für Hamburg!

Die Dauerkarten-Aktion 1000 ASSE FÜR HAMBURG ist zur Feier des Tages verlängert! Bis zum 17. Mai kostet die Dauerkarte zu allen elf (!) Heimspielen der Hamburg Cowboys nur 50 Euro. Alle Infos auf der Startseite.

 

 

Deutschland - VLW-News

 Dienstag, 01. Mai 2007

   

VfB Friedrichshafen: Integration und Erfolg

Im Rahmen eines Projekts der Zeppelin University (Friedrichshafen) untersuchten die Studenten das interkulturelle Team-Building des VfB Friedrichshafen. Welchen Einfluss hat eine gute Integration auf sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg? Und wie kann man ausländische Spieler erfolgreich integrieren? Die Ergebnisse der Befragungen beim VfB wurden mit einem Top-Fußball-Bundesligaclub, einem Zweitliga-Fußballclub, einem führenden deutschen Finanzdienstleister und einem amerikanischen College Team verglichen.

Warum so eine Studie für den Volleyball-Spitzenverein interessant ist, zeigt ein Blick auf die erste Mannschaft des VfB Friedrichshafen. Nur vier der insgesamt zwölf Stammspieler kommen aus Deutschland – die anderen aus Tschechien, Slowakei, Ungarn, Dänemark, Portugal und Brasilien. Zwangsläufig gibt es hier zahlreiche kulturelle Unterschiede, die ausgeglichen werden müssen, um eine funktionierende Mannschaft zu bilden und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Spieler wohl fühlen.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen zeigten vier Hauptfaktoren, für eine erfolgreiche interkulturelle Team-Bildung:

- eine Teamsprache
- Unterstützung der Spieler durch den Verein
- Integration der Spieler durch den Verein
- Integration der Spielerfamilien

Der VfB setzt bei seiner Arbeit sehr stark auf individuelle Betreuung, so gibt es kein standardisiertes Integrationskonzept im Team oder Verein, wie bei einigen Vergleichspartnern. Stattdessen hilft man den Spielern bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen, bei der Jobsuche für Partner und Familie und es gibt eine medizinische Versorgung. Eine einheitliche Teamsprache gibt es beim VfB nicht – auch hier unterscheidet sich der Verein von den Vergleichspartnern. Es wird deutsch, englisch oder italienisch gesprochen. Wichtig ist in erster Linie die Fachkompetenz der Trainer und Betreuer. Einen Weg der Verständigung finden sie immer.

Wichtig sind den Spielern auch langfristige Perspektiven und mögliche Berufsaussichten nach Beendigung der sportlichen Karriere. Hier versucht der VfB zu unterstützen. Aber „der VfB ist ein wirtschaftliches Unternehmen, dass auf Erfolg ausgerichtet ist“, erklärt Ulf Quell (VfB Co-Trainer). Leistungssport auf dem Niveau des VfB zu betreiben und nebenbei zum Beispiel ein Studium zu absolvieren ist nahezu unmöglich.

Alles in allem fiel das Ergebnis der Untersuchung für den VfB Friedrichshafen sehr positiv aus. Die Befragung der Spieler ergab eine hohe Zufriedenheit der Spieler mit dem VfB und dem Management. Auch wenn der Verein im Verhältnis zur internationalen Konkurrenz nicht so hohe Gehälter zahlen kann (wie u.a. Italien, Russland, Polen), sehen die jungen Spieler doch sehr gute Perspektiven in Hinblick auf den hervorragenden Trainer, der ihnen eine ausgezeichnete Ausbildung und Förderung ermöglicht. Das junge, motivierte Team ist ebenfalls ein starker Ansporn. Um diese Zufriedenheit weiß auch Ulf Quell (VfB-Co-Trainer). „Die Spieler kommen gerne zu uns“, erklärt er.

Aber der VfB dient vielen Spielern auch als Sprungbrett zu einer internationalen Karriere. Denn auch wenn sportlicher Erfolg und Weiterentwicklung große Bedeutung haben, ist der finanzielle Aspekt wichtig für eine Zukunftsplanung. Finanziell ist der Standort Deutschland im Verhältnis zum Ausland noch zu schwach. Trotz all der Erfolge in den letzten Jahren, müssen die Strukturen erst noch wachsen.

Ein Patentrezept für eine erfolgreiche Integration gibt es nicht, doch scheint der VfB Friedrichshafen im Laufe der letzten Jahre einen Weg gefunden zu haben, seinen Spielern ein sehr hohes Maß an Zufriedenheit zu geben. Und die Erfolge des Rekordmeisters sprechen für sich.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 01. Mai 2007

   

Bergmann und Kröger vor Titelgewinn

Wiebel macht es spannend

Die besten Aussichten, nationaler Meister zu werden, haben Ralph Bergmann und Thomas Kröger mit den hotVolleys Wien/AUT. Die Wiener durchbrachen in der Finalserie „Best of Seven“ erstmals den Heimvorteil und siegten mit 3:1 (31-29, 20-25, 25-14, 25-18) in Tirol. 3:1-Spiele lautet nun die Bilanz, Bergmann & Kröger können sich mit einem Heimsieg am 30. April bereits die österreichische Krone sichern.

Georg Wiebel benötigt mit seinem Verein Maaseik/BEL ebenfalls nur noch einen Sieg, um den Titel zu gewinnen. Das Problem: Es steht in der Finalserie gegen Roeselare 2:2, und somit reicht auch Erzrivale Roeselare ein Erfolg zum Titelgewinn. Maaseik erzwang das fünfte Spiel durch einen knappen 3:2-Sieg (16-25, 21-25, 25-21, 25-14, 20-18). Das entscheidende Finale findet am 1. Mai in Roeselare statt.

Ebenfalls noch Meister werden kann Christian Dünnes mit Piacenza/ITA. Der in der italienischen Meisterschaft einzig verbliebene DVV-Nationalspieler glich mit seinem Klub in der „Best of Five“-Serie gegen Cuneo durch ein 3:1 (33-31, 21-25, 25-20, 25-19) zum 1:1 aus, Dünnes kam jedoch nicht zum Einsatz. Das dritte Spiel findet am 1. Mai statt.

Um einen Europapokalplatz geht es für Norbert Walter in Frankreich und Eugen Bakumovski in Polen: Walter setzte sich mit seinem Verein Montpellier im entscheidenden Spiel in Tours beim Champions League Finalisten mit 3:1 (25-23, 25-23, 33-35, 25-22) durch, nachdem Tours durch ein 3:2 das Entscheidungsspiel erzwungen hatte. Nun geht es für Walter im „Best of Three“-Modus gegen Beauvais. Der Sieger ist Fünfter und nimmt am Europapokal teil. Gleiches gilt für Bakumovski, der sich mit seinem Verein Kedzierzyn durch ein abschließendes 3:0 (25-22, 25-19, 25-20) gegen Radom mit 2:1 in der Serie behauptete und um Platz 5 nun auf Rzeszow trifft. Rzeszow hatte durch zwei Siege (3:2 und 3:0) über Warschau ein deutsch-deutsches Aufeinandertreffen zwischen Bakumovski und Mark Siebeck verhindert.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 01. Mai 2007

   

Shanghai: Rau verletzungsbedingt nicht dabei

Start zur Olympia-Qualifikation mit sechs deutschen Duos

Lange genug haben die besten Beach-Volleyballer mit den Hufen gescharrt und sich in intensiven Trainingslagern auf die Saison vorbereitet, nun erfolgt der Startschuss zum wichtigen Jahr 2007: Vom 30. April bis 6. Mai kämpfen die weltbesten Beach-Duos in Shanghai/China um Preisgeld, Weltranglisten- und Olympia-Qualifikationspunkte. Shanghai ist das erste von insgesamt 37 Turnieren (Frauen und Männer zusammen) auf der SWATCH-FIVB World Tour 2007 und das erste Turnier, auf dem Olympia-Qualifkationspunkte für Peking 2008 verteilt werden.

Mit dabei in Fernost sind gleich sechs deutsche Duos: Für das Hauptfeld der Männer (Start am 2. Mai) sind natürlich die Weltranglisten-Dritten und amtierenden Europameister Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) gesetzt. Im vergangenen Jahr legten sie mit Platz drei in Shanghai einen famosen Start hin – der Beginn einer sensationellen Saison mit zwei Titeln auf der World Tour, zwei Titeln auf der CEV-Tour, dem EM- und DM-Titel. Damit die Saison 2007 ebenfalls erfolgreich verläuft, absolvierten Brink/Dieckmann eine intensive Vorbereitung mit sechs Wochen Aufenthalt in Australien (drei Turniersiege bei drei Teilnahmen), sechs Wochen in Brasilien und drei Wochen auf Fuerteventura. Ebenfalls ohne Qualifikation kommen Rückkehrer Jonas Reckermann (Seaside Beach Club Essen) mit seinem neuen Partner Mischa Urbatzka (Eimsbütteler TV) aus. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Duo bei der Premiere 2007 schlägt.

Im Frauen-Wettbewerb sind mit Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) und Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin) ebenfalls zwei DVV-Duos für das Hauptfeld (Start am 3. Mai) gesetzt. Die ebenfalls gemeldeten Stephanie Pohl/ Okka Rau (beide Hamburger SV) zogen kurzfristig zurück. „Ich laboriere nun schon seit etwa fünf Wochen an einer Entzündung im Rücken. Deswegen haben wir für Shanghai leider absagen müssen“, meinte Rau hörbar enttäuscht. Mit Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC) und Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) treten zwei weitere deutsche Duos in Shanghai an, sie müssen aber bereits am 2. Mai in der Qualifikation antreten. Durch den Rückzug von Pohl/Rau können sich beide Teams für das Hauptfeld qualifizieren, denn nur maximal vier Teams pro Nation dürfen am Hauptfeld teilnehmen.

Die Olympia-Qualifikation für Peking läuft bis zum 20. Juli 2008. Die in diesem Zeitraum acht besten Resultate gehen in die Olympia-Qualifikationsrangliste ein, die nachher über die 24-er Teilnehmerfelder in Peking bestimmt. Dabei können sich maximal zwei Teams (bei Frauen und Männern) pro Nation ein Olympia-Ticket sichern.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 01. Mai 2007

  www.volleyball-bundesliga.de 

Saisonfinale ohne Michael Mayer

Hachings Kapitän fürs Heimspiel gegen Berlin gesperrt

Die Heimfahrt im Mannschaftsbus dürfte eine von den weniger schönen gewesen sein. Noch im Vorjahr hatte der TSV an gleicher Stelle einen 3:1-Überraschungssieg feiern können. In dieser Saison ging das Auftaktmatch um Platz drei deutlich an den SCC Berlin. Der TSV Unterhaching unterlag in Charlottenburg mit 0:3 (20:25, 19:25, 15:25).

„Die Vorzeichen standen bereits vor der Partie denkbar schlecht“, erklärt Annahme-Außenspieler Patrick Schwaack. Gerrit Zeitler fehlte wegen seines Fingerbruchs, Dejan Stankovic laboriert immer noch an seiner Oberschenkelverletzung aus dem Spiel in Friedrichshafen. Zudem Mittelblocker Norbert Kunstek und Zuspieler Patrick Steuerwald angeschlagen. Letzterer hatte sich im Freitagstraining den Knöchel verknackst.

Leichtes Spiel also für den SC Charlottenburg Berlin in einer mit 550 Zuschauern mager besetzten Berliner Sömmeringhalle. Die sahen schwache Gäste aus München, der SCC konnte im ersten Satz gar mit 12 Punkten davonziehen.

Einem gefiel das ganz und gar nicht und zum Dampf ablassen musste wohl der erste Schiedsrichter herhalten. Hachings Kapitän Michael Mayer sah dafür gelb, nach der Begegnung in Düren bereits seine zweite in dieser Saison. Damit ist er fürs Rückspiel am Dienstag (01.Mai, 19.30 Uhr) voraussichtlich gesperrt, „das kommt darauf an, ob die gelben Karten aus der Runde mit in die Playoffs genommen werden“, sagt Schwaack. Würde Mayer am Dienstag nicht spielen dürfen, „wäre das der Super-GAU!“ Doch „alles in allem sieht es danach aus“, glaubt auch Trainer Mihai Paduretu, der sich selbst aber noch beim Ligabüro versichern möchte.

Ärgerlich, zudem Mayers Beschwerde seiner Mannschaft in Berlin wenig weiterhalf. Haching kämpfte sich zwar noch einmal heran, doch ging der erste Durchgang klar an die Gastgeber (25:20). Auch die Sätze zwei und drei gingen klar an den Tabellendritten (25:19, 25:15). „Wir sind Berlin nie gefährlich geworden“, sagt Schwaack. „Und schon gar nicht mehr, als Patrick im Spiel erneut umgeknickt ist!“. Steuerwald wurde daraufhin ausgewechselt und auch Mayer musste seinen Platz im Laufe der Partie räumen. Stankovic, Mayer und Steuerwald draußen, Kunstek mit Wadenproblemen angeschlagen, den Hachingern war in Berlin eine lange Saison anzumerken.

Dennoch will man den Berlinern im letzten Heimspiel dieser Saison Paroli bieten - vor allem Patrick Schwaack, für den es das letzte Match im Trikot des TSV Unterhaching sein wird. „Um gegen Berlin zu bestehen müssen wir immer am Maximum spielen“, sagt Schwaack. Vor heimischer Kulisse hat das diese Saison ja schon einige Male geklappt, nicht zuletzt beim 3:0 über den SCC.

Hannah Ziegler

 

 

Deutschland - Rüsselsheimer Echo

 Dienstag, 01. Mai 2007

  www.echo-online.de 

Feine Technik, gutes Auge

Nach 16 Spielzeiten in Erster und Zweiter Liga hört Thilo von Hagen auf, Bälle zu verteilen - Mitreißend, motivierend

Über Jahre hinweg war er einer der besten Zuspieler der Zweiten Volleyball-Bundesliga Süd. Wenn nicht gar der beste. Mit feiner Technik, gutem Auge und genialen Pässen narrte Thilo von Hagen die gegnerischen Blockspieler ein ums andere Mal und ...

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 01. Mai 2007

  www.volleyball-bundesliga.de 

Freiburger scheitern in Aufstiegsspielen

Der Frust ist schnell verflogen

Der ganz große Coup ist den Volleyballern der FT v. 1844 Freiburg versagt geblieben. Nach dem 1:3 im Hinspiel verloren die Freiburger in der Relegation um den Aufstieg in die Erste Bundesliga auch das Rückspiel gegen den Oststeinbeker SV mit 0:3 (19:25, 21:25, 23:25). Damit ist den Ostbek Cowboys der Wiederaufstieg ins Volleyball-Oberhaus gelungen. Doch auch bei den Freiburgern wich nach dem Schlusspfiff schnell der Frust über die verpasste Aufstiegschance.

Dafür sorgte schon das unvergleichliche Freiburger Publikum: 800 Zuschauer verabschiedeten die FT-Spieler nach einer fabelhaften Spielzeit, die durch das Erreichen der Aufstiegsspiele als Tabellendritter der Zweiten Bundesliga Süd gekrönt wurde, mit stehenden Ovationen. „Keiner war richtig enttäuscht“, stellte Mittelangreifer und Manager Florian Schneider fest. „Man hat gesehen, welchen Zuspruch Volleyball in Freiburg erfahren kann.“

Die Rekordkulisse sorgte in der Burdahalle bereits beim Einschlagen für eine tolle Stimmung. Dazu trugen auch die trommelnden Gäste aus der Region Hamburg bei. „Vielleicht war die Atmosphäre für unsere jungen Spieler sogar zu beeindruckend“, spekulierte Schneider. Die Gastgeber agierten jedenfalls nicht so locker und befreit wie sonst. Der Druck, das Spiel unbedingt ohne Satzverlust gewinnen zu müssen, tat ein Übriges.

Die Gäste hingegen hatten nach dem ersten Sieg am Freitag ihre Hemmnisse abgelegt. „Oststeinbek war noch einen Tick besser als im Hinspiel, vor allem in der Annahme“, analysierte Schneider. „Uns unterliefen in jedem Satz ein paar kleine Fehler, dem Gegner nicht.“ So war die Relegation nach dem Verlust des ersten Satzes für die Freiburger praktisch gelaufen. „Oststeinbek hat konstanter gespielt“, fand auch 1844-Spielertrainer Wolfgang Beck. „Wir haben verpasst, am Anfang mehr Druck mit unseren Aufschlägen zu machen.“

Die 1844-Verantwortlichen sind jetzt aber nicht so vermessen, für das kommende Jahr erneut den Aufstieg anzupeilen. Schließlich kommen aus der Ersten Bundesliga der TV Rottenburg und Delitzsch in die Südstaffel. Zudem rüstet der TV Bühl personell gewaltig auf. Und dann kann eine Saison nicht immer so perfekt laufen wie in den zurückliegenden Monaten. „Wir spielen nächstes Jahr wieder gegen den Abstieg“, folgert Beck.

Gemeinsamer Hechtbagger vor Rekordkulisse

Zunächst wollen die Freiburger ihre Hausaufgaben beim Personal machen: „Wir wollen den Stamm halten und uns punktuell verstärken“, verrät Schneider. Dafür sollen ehrgeizige junge Spieler aus der Region verpflichtet werden, sicher aber keine kostspieligen Ausländer. „Das entspricht nicht unserer Philosophie“, sagt Schneider. Finanzielle Klimmzüge sind angesichts der Möglichkeiten der Abteilung auch gar nicht möglich.

Am Ende herrschte in der Relegation gar Eintracht von Siegern und Besiegten: Zusammen mit den Oststeinbekern tauchten die Freiburger wie gewohnt zum Burdahallen-Ritual Hechtbagger ab. „Wir haben zwar 0:3 verloren“, sagte Beck, „doch die Saison war trotzdem geil“.

Matthias Kaufhold

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 01. Mai 2007

  www.volleyballer.de 

Arbutina und Lealamanua verlassen die Raben

Es sind zwar noch zwei Spiele in der Finalrunde zu bestreiten, bis die Saison 2006/2007 beendet ist, doch bei den Roten Raben haben bereits die Vorbereitungen für die nächste Saison begonnen.

Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder ist derzeit an zwei „Baustellen“ tätig: So müssen zum einen wieder Verhandlungen mit alten und neuen Sponsoren geführt werden. Zum anderen sind natürlich Gespräche mit den Spielerinnen und Trainer zu führen. Schließlich muss ein schlagkräftiges Team für die nächste Spielzeit zusammengestellt werden. Hier sind bereits die ersten Gespräche geführt und am Wochenende die ersten personellen Entscheidungen getroffen worden.

So wird der Vertrag von Trainer Igor Arbutina nicht verlängert werden. Darauf haben sich Trainer und Manager nach einem sehr konstruktiven Gespräch verständigt. Beide waren sich einig, dass die Zusammenarbeit nicht so erfolgreich war, wie man es sich eigentlich gewünscht hatte. Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder betont, dass man Trainer Arbutina im fachlichen Bereich nur die besten Noten ausstellen könne. Er habe seine Arbeit immer 150prozentig professionell erledigt. Für Igor Arbutina war es das erste Mal, dass er eine Damenmannschaft trainiert hatte. Er nannte das Engagement bei den Raben eine wertvolle Erfahrung und sprach den Raben-Spielerinnen ein großes Kompliment für ihr Engagement aus. Trotz der zahlreichen verletzungsbedingten Rückschläge haben sie in der Endabrechnung ein beachtliches Ergebnis erzielt. Die Trennung wurde jetzt bekannt gegeben, damit die Raben-Verantwortlichen beim letzten Heimspiel am kommenden Samstag die Möglichkeit haben, sich von Trainer Igor Arbutina öffentlich und offiziell zu verabschieden.

Wer Nachfolger von Igor Arbutina wird, ist derzeit noch nicht geklärt. Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder steht in Verhandlungen mit Trainern aus dem In- und Ausland. Allerdings ist hier noch keine Entscheidung gefallen.

Ebenfalls verabschieden wird man sich von Mittelblockerin Tea Lealamanua. Auch ihr bescheinigt Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder, dass sie stets absolut loyal zum Verein gestanden habe. So habe sie die notwendige Knieoperation erst dann machen lassen, als die übrigen verletzten Spielerinnen wie Katja Wühler und Maja Pachale wieder einsatzbereit waren. Davor hatte sie „auf die Zähne gebissen“ und trotz Schmerzen versucht, der Mannschaft zu helfen. Tea Lealamanua wird nach dem Ende der Saison erst einmal zu ihren Eltern nach Australien zurückkehren und sich dort ganz auf die Rehabilitation ihres noch immer nicht ganz ausgeheilten Knies konzentrieren. Volleyball wird erst einmal eine untergeordnete Rolle spielen. Sie sagt, dass erst ihr Knie wieder in Ordnung kommen muss, dann kann sie sich auch wieder auf Volleyball konzentrieren.

Die Roten Raben bedanken sich bereits jetzt bei den beiden sympathischen Sportlern, die ihre Energie sehr engagiert für die Sache der Roten Raben eingesetzt haben.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 01. Mai 2007

  www.volleyballer.de 

Raben können gegen SSC nicht gewinnen

In dieser Saison haben die Roten Raben gegen den Schweriner SC kein Glück gehabt. Auch die vierte Begegnung gegen den aktuellen Tabellenzweiten haben sie am Samstag Abend verloren. Nach 70 Minuten Spielzeit hieß es 3:0 (26:24/25:15/25:19) für die Gastgeber.

Allerdings war Raben-Trainer Igor Arbutina nicht unzufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. „Wir haben gekämpft und uns über weite Strecken gut verkauft“ sagte er nach dem Spiel.

Wenn es den Roten Raben gelingt, ihre Annahme zu stabilisieren, dann können sie auch jede Mannschaft in der Volleyball-Bundesliga in Verlegenheit bringen. Das zeigte sich auch am Samstag in Schwerin. Die Raben begannen konzentriert und setzten den Tabellenzweiten ziemlich unter Druck. „Wir haben das Spiel kontrolliert und sogar die Chance gehabt, den ersten Satz zu gewinnen“, beschreibt Raben-Trainer Arbutina den Spielverlauf. Er setzte wieder auf die Startformation der vergangenen Spiele; allerdings übernahm Lenka Dürr ihre angestammte Position als Libera. Dazu kamen Katja Wühler, Ivnna Lacerda Sampaio, Maja Pachale, Norisha Campbell. Tsvetelina Zarkova und Regina Burchardt.

Bis zum 23:23 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Der Unterschied zwischen Schwerin und den Roten Raben hieß wieder einmal Sylvia Roll. Wie so oft machte die Führungsspielerin der Schweriner die entscheidenden Punkte. So war es auch zum Ende des ersten Satzes. „Schwerin zeigte Schwächen in der Annahme, doch eine Sylvia Roll kann eben auch einen Ball nach einer schlechten Annahme verwerten“, beschrieb Arbutina den 26:24-Verlust des ersten Satzes.

Das war für die Gastgeberinnen dann eine Art Startsignal. Im zweiten Satz kamen sie deutlich besser ins Spiel und setzen die Raben permanent unter Druck. Jetzt funktionierte auch die Annahme beim SSC besser und damit waren die Angriffe deutlich erfolgreicher. Bei den Raben schlich sich dagegen das alte Problem ein, dass sie Probleme bei der Annahme haben und damit ihrerseits das Spiel nach vorne nicht so forcieren können. Mitte des zweiten Satzes reagierte Raben-Trainer Arbutina und brachte Außenangreiferin Martina Georgieva für Spielführerin Katja Wühler. Doch diese konnte auch nicht verhindern, dass der zweite Satz mit 25:15 eine klare Sache für das Team von Trainer Tore Aleksandersen wurde.

Dabei bescheinigte Igor Arbutina seiner Mannschaft, dass sie „die ganze Zeit gekämpft hat“. So war es auch im dritten Satz Die Raben mühten sich nach Kräften, fanden aber kein Mittel gegen die druckvollen SSC-Angriffe. Der Raben-Trainer brachte mit Zuspielerin Nadja Jenzewski und Mittelblockerin Tea Lealamanua zwei frische Spielerinnen, um dem Rabenspiel neue Impulse zu geben. Allerdings ließen sich die Schweriner Spielerinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Schließlich wussten sie, dass sie nur mit einem Sieg das Rennen um die Meisterschaft weiter offen halten konnten. So ging auch der dritte Satz mit 25:19 an die Gastgeberinnen. Zeitgleich brauchte Tabellenführer Dresden nur zwei Minuten länger, um den VC Wiesbaden ebenfalls mit 3:0 zu besiegen. Damit beträgt der Abstand des Tabellenzweiten Schwerin zum Tabellenersten Dresden zwei Spieltage vor Ende der Saison nach wie vor vier Punkte.

Raben-Trainer Igor Arbutina wollte seinen Spielerinnen nach der Begegnung keine Vorwürfe machen. Er bescheinigte ihnen, dass sie gut gespielt und gekämpft hatten. Mit dieser Vorstellung sah er eine gute Basis, das letzte Heimspiel am kommenden Samstag gegen den VC Wiesbaden erfolgreich gestalten zu können.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - DVJ-News

 Dienstag, 01. Mai 2007

   

KSC und SCC die ersten Deutschen Meister 2007

Am Wochenende fanden die ersten Deutschen Jugendmeisterschaften der U18 statt. Die Mädchen trafen sich in Berlin, die Jungs in Dachau.

Es war eine gelungene organisierte und durchgeführte Veranstaltung des TSV Rudow Berlin. Bei Sonnenschein und brütender Hitze besiegte bei der U18 weiblich der Köpenicker SC knapp in drei Sätzen die Mannschaft des SV Lohhof. Die Plätze 3 belegten der Schweriner SC und der VfB Friedrichshafen.

In Dachau führte der ASV Dachau eine gewohnt professionelle Veranstaltung für die U18 männlich durch. Der SCC Berlin besiegte den Berliner TSC glatt in zwei Sätzen. Auf den Plätzen 3 sind der TV Hausen und der USC Konstanz.

Die Spielergebnisse beider Deutschen Meisterschaften können auf unserer Webseite online nachgeschaut werden.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel