News

 Dienstag, 08. Mai 2007 

Dresden holt sich den Titel
USC: Atika geht – Bimbi zu Reserve
Italiens Frauen vor Play-off Start
Zwei deutsche Männer-Duos in Bahrain
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe wird 40
Raben schlagen VCW mit 3:2
Bayers Sitzvolleyballer unterliegen im Finale Berlin
Husarenstreich mit den »Eigengewächsen«
Ahlf/Biastoch siegen in Waldenau
EM-Test am Berg Fidel

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Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 08. Mai 2007

   

Dresden holt sich den Titel

Einen Tag nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft bei den Männern durch den VfB Friedrichshafen konnten die Frauen des Dresdner SC sich mit einem 3:0 Erfolg bei NA.Hamburg den Meistertitel sichern. Einen Spieltag vor Ende der Meisterrunde führen die Dresdnerinnen uneinholbar vor dem Schweriner SC.

Schwerin hatte am Samstag noch mit einem 3:1 Sieg gegen Suhl die Voraussetzung für ein Endspiel der beiden Top-Mannschaften am letzten Spieltag geschaffen, Hamburg konnte jedoch nicht die nötige Schützenhilfe leisten. Damit folgt Dresden den Titelverteidigerinnen aus Schwerin, die im März beim Pokalfinale noch die Nase vorne hatten.

Der letzte Spieltag hält noch Spannung um den dritten Tabellenplatz bereit. Suhl verlor zwar das Spiel in Schwerin, Wiesbaden konnte aber die Möglichkeit wieder auf Platz drei zu klettern nicht nutzen. In Vilsbiburg holte der VCW einen 0:2 Satzrückstand auf. Die 4:1 Führung im Tie-Break konnten die Hessinnen jedoch nicht ins Ziel retten. Die Roten Raben legten eine Serie von sieben Punkten hin und gewannen den Satz noch mit 15:9. Wiesbaden muss somit am letzten Spieltag auf eine Niederlage von Suhl gegen Vilsbiburg hoffen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Dienstag, 08. Mai 2007

   

USC: Atika geht – Bimbi zu Reserve

Sowohl Atika Bouagaa als auch Claudia Bimberg zählen künftig nicht mehr zum Erstligateam des USC Münster. Atika Bouagaa verlässt die Unabhängigen, Claudia Bimberg schmettert künftig für die USC-Reserve in der 2. Liga.

Nach zwei Spielzeiten beim USC Münster sagt Atika Bouagaa den Unabhängigen adieu. Der USC und die Nationalspielerin verständigten sich, ihre Zusammenarbeit nicht fortzusetzen. „Atika ist eine aggressive und sehr dynamische Spielerin, die jeder Mannschaft in Europa helfen kann“, sagte Jürgen Schulz, Sportlicher Leiter des USC, und fügte hinzu: „Leider hat sie das nach ihrer langen Verletzung in Münster nicht zeigen können. Wir sind nach langen, gemeinsamen Gesprächen zu dem Schluss gekommen, dass es für beide Seiten besser ist, getrennte Wege zu gehen. Für die Zukunft wünschen wir Atika alles Gute.“

„Das waren fast immer coole Zeiten ins Münster“, sagte Atika Bouagaa, die 2005 mit einem Ermüdungsbruch im Schienbein nach Westfalen zurückkehrte und Anfang 2006 ihr Comeback als Angreiferin feierte. „Ich bin den Verantwortlichen beim USC sehr dankbar, dass sie mir die Chance gegeben haben, meine Verletzung in Ruhe auszukurieren.“ Für welchen Klub die 24-Jährige zukünftig spielt, ist noch offen. In den nächsten Wochen will sie die Angebote aus dem In- und Ausland sondieren und dann eine Entscheidung treffen. In sportlicher Hinsicht gilt ihre Konzentration zunächst der Nationalmannschaft. „Ich bin supermotiviert und freue mich schon darauf“, sagte sie.

Auch Claudia Bimberg wird in der kommenden Saison nicht mehr für das Münsteraner Erstligateam ans Netz gehen. Die 20-jährige Mittelblockerin entschied sich, das Angebot des USC anzunehmen, zukünftig im Reserveteam in der 2. Liga zu spielen. „Sie soll uns in der zweiten Mannschaft bei der Ausbildung junger Talente helfen“, sagte Schulz. „Über sehr gute Leistungen hat sie natürlich auch die Chance, sich wieder für die 1. Liga zu empfehlen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 08. Mai 2007

   

Italiens Frauen vor Play-off Start

Bakumovski und Walter spielen um Platz fünf

Eugen Bakumovski hat mit seinem polnischen Verein Kedzierzyn Kurs auf Platz fünf und den Europapokal genommen: Kedzierzyn siegte im ersten Spiel um Platz fünf gegen Rzeszow mit 3:1 (25-21, 22-25, 25-23, 25-20) und muss aus den maximal zwei Begegnungen noch einen Sieg landen. Trotz sieben erfolgreicher Blockpunkte von Norbert Walter bezog Montpellier im ersten von drei möglichen Spielen um Platz fünf gegen Beauvais eine 2:3-Heimniederlage (23-25, 25-18, 25-14, 21-25, 13-15) und hat nun eindeutig die schlechteren Karten, um den Platz, der zum Europapokalstart berechtigt zu belegen. Montpellier muss nun nämlich auswärts antreten.

Für zwei deutsche Spielerinnen und den Bundestrainer beginnen am 9. Mai die Play-offs in der italienischen Liga: Angelina Grün geht mit ihrem Verein Bergamo zwar lediglich von Platz vier nach der Normalrunde ins Meisterschaftsrennen, doch Bundestrainer Giovanni Guidetti schiebt Bergamo dennoch die Mit-Favoritenrolle zu, „weil sie die beste Mannschaft haben.“ Bergamo trifft auf Perugia. Guidetti selbst steht mit seinem Verein Chieri ebenfalls in den Play-offs und bestreitet das Viertelfinale („Best of Three“) als Sechster und Außenseiter gegen Pesaro. Mit Hanka Pachale (Padua) hat eine weitere deutsche Spielerin die Play-offs erreicht, allerdings ist Padua als Normalrunden-Achter krasser Außenseiter gegen Tabellenführer Novara. Lediglich von den Play-offs träumen war Cornelia Dumler vorbehalten: Die Nationalspielerin stieg mit ihrem Verein Forli sang- und klanglos als Tabellenletzter mit lediglich vier Saisonsiegen ab.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 08. Mai 2007

   

Zwei deutsche Männer-Duos in Bahrain

Nach dem mittelmäßigen Start der deutschen Männer-Teams in die internationale Beach-Volleyball Saison, in Schanghai/China gelangen Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin) Platz neun und Jonas Reckermann/ Mischa Urbatzka (Seaside Beach Club Essen/Eimsbütteler TV) Platz 17, bietet sich beim zweiten Tour-Stopp in Manama/Bahrain (9. bis 12. Mai) die Gelegenheit, bessere Leistungen zu zeigen und ein besseres Ergebnis zu erzielen. Auch bei der World Tour Premiere in Bahrain geht es neben dem Preisgeld (200.000 US Dollar) um Weltranglisten- und Olympia-Qualifikationspunkte - beide DVV-Teams sind für das Hauptfeld gesetzt. 

Bahrain ist das zweite von insgesamt 37 Turnieren (Frauen und Männer zusammen) auf der SWATCH-FIVB World Tour 2007, für die Olympia-Qualifikation werden nach Ende der Qualifikationsphase am 20. Juli 2008 die besten acht Ergebnisse der Teams heran gezogen.
Sowohl bei Brink/Dieckmann als auch bei Reckermann/Urbatzka soll das Ergebnis von Schanghai am Ende nicht in die Olympia-Wertung einfließen. Vor allem die amtierenden Europameister und Weltranglisten-Dritten Brink/Dieckmann hatten in der vergangenen Saison gezeigt, wozu sie in der Lage sind, als u.a. zwei Siege auf der World Tour gelangen und ein fünfter Platz die schlechteste Platzierung war.

Dagegen muss sich das neuformierte Duo Reckermann/Urbatzka zunächst auf der World Tour etablieren. Reckermann hatte ein komplettes Jahr wegen anhaltender Rückenprobleme ausgesetzt, für Urbatzka ist es die erste komplette Saison im internationalen Beach-Circuit. Und so war der zweifache Europameister Reckermann (mit Markus Dieckmann) gar nicht so unzufrieden mit dem Auftaktturnier in Schanghai: „Insgesamt war das Ok. Vor allem die Leistung gegen die Chinesen war gut, ärgerlich, dass wir diese Leistung gegen die Letten nicht abrufen konnten, das hätte zum Sieg gereicht. Jetzt schauen wir nach vorne und freuen uns auf Bahrain!“

Die weltbesten Frauen pausieren in dieser Woche und greifen erst vom 23. bis 27. Mai wieder in das Geschehen ein, dann in Sentosa/Singapur.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 08. Mai 2007

   

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe wird 40

Vom Sozialwerk des deutschen Sports zur modernen Dienstleistungs-Agentur für Athleten

Frankfurt am Main, im April 2007 – „Ein Modell für die Welt“ wollte Willi Daume schaffen, es scheint gelungen. Am 26. Mai begeht Europas erfolgreichste private Sportfördereinrichtung ihren 40. Geburtstag. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat seit ihrer Gründung im Jahr 1967 bis heute 40.000 Sportler mit rund 350 Millionen Euro unterstützt. 90 Prozent aller bundesdeutschen Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften wurden von Athletinnen und Athleten gewonnen, die von ihr gefördert wurden. Das Modell „Stiftung Deutsche Sporthilfe“ haben viele Länder rund um den Globus übernommen.

Das ist das vorläufige Resultat einer bewegten Historie, die ihren Ursprung bereits vor mehr als vier Dekaden hatte. Willi Daume, damals Präsident des Deutschen Sportbundes (DSB) und des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK), entwickelte schon zu Beginn der 60er Jahre angesichts zunehmender Professionalisierung im Sport die Vision eines eigenen bis dato noch nicht gekannten Systems leistungssportlicher Förderung. Den Schlüssel zur Realisierung fand Daume in der sogenannten „pfingstlichen Nacht“ des 12. Mai 1967. An jenem Abend erklärte sich Josef Neckermann bereit, den Vorsitz der zu gründenden Sporthilfe zu übernehmen. Zwei Wochen später wurde beim Berliner Notar Carl Scholz die Stiftungsurkunde unterzeichnet.

Josef Neckermann war für die Sporthilfe ein Glücksfall. Als erfolgreicher Sportler und Unternehmer brillierte er sowohl auf gesellschaftlichem Parkett, genoss aber auch hohen Respekt im Sport. Dem Versandhaus-Unternehmer gelang die Pionierleistung, die Tore der Wirtschaft für den Sport zu öffnen. Neckermann schuf rasch die Strukturen, die den Erfolg der Stiftung bis heute begründen. Im Juli 1967 erfolgte die erstmalige Herausgabe von Sportbriefmarken mit Zuschlag zugunsten der Sporthilfe, die noch immer eine wichtige Einnahmequelle darstellen. Im gleichen Jahr fasste der Vorstand den Beschluss, nicht nur Spitzensportler, sondern auch Talente zu fördern. Die damals begründete Philosophie - jungen Talenten, auf einer breiten spitzensportlichen Basis aufbauend, den Vorstoß in die internationale Leistungsspitze zu ermöglichen - gilt noch heute.

Auf eine mittlerweile 37-jährige Tradition blickt der „Ball des Sports“ zurück. Sein niveauvolles, abwechslungsreiches Konzept konnte von Beginn an überzeugen. Er ist ein gesellschaftliches Top-Ereignisse der Bundesrepublik und mit einem Netto-Erlös von bis zu einer Million Euro jährlich die erfolgreichste Wohltätigkeitsveranstaltung im Sport in Europa.

Sowohl bei ihren Veranstaltungen als auch bei den eigenen Strukturen ist es der Sporthilfe immer wieder gelungen, den aktuellen Entwicklungen in Sport und Gesellschaft Rechnung zu tragen. Sie vollzog dabei den Wandel vom „Sozialwerk des deutschen Sports“, wie Josef Neckermann die Stiftung gerne bezeichnete, bis zur heutigen modernen Dienstleistungs-Agentur mit einem mannigfaltigen Förderangebot für die deutschen Athleten.

Ihre Fähigkeit zum Wandel ermöglichte es der Sporthilfe auch, 1990 die Kader-Athleten der ehemaligen DDR unmittelbar in das Fördersystem einzubeziehen. Zu den ersten geförderten Athletinnen aus den neuen Bundesländern zählte Franziska van Almsick. 1991 in die Förderung aufgenommen avancierte das damals erst 13-jährige Schwimm-Talent schon ein Jahr später bei den Olympischen Spielen in Barcelona mit je zwei Silber- und Bronzemedaillen zum „Goldfisch der Nation“ und wurde die erste gesamtdeutsche Sport-Ikone.

Aktuell unterstützt die Stiftung Deutsche Sporthilfe 3.800 Sportler und 600 Internatsschüler in über 50 Sportarten. Mit jährlichen Fördergeldern von zehn bis zwölf Millionen Euro leistet sie nach wie vor einen entscheidenden Beitrag zur Vielfalt und Leistungsfähigkeit des deutschen Sports. „Ohne die Sporthilfe ist für viele die Tür zum Leistungssport zu, bevor es überhaupt richtig losgeht“, würdigt Handballweltmeister Markus Baur die Stiftung. Er engagiert sich ebenso wie Franziska van Almsick, Timo Boll, Dirk Nowitzki und viele weitere Größen des deutschen Sports für die aktuelle Markenkampagne der Sporthilfe. „Unser Jubiläum nutzen wir, um unter den Leitbegriffen „Leistung. Fairplay. Miteinander.“ für die Prinzipien des Sports zu werben und den Marken-Charakter der Sporthilfe zu prägen“, begründet Hans Wilhelm Gäb, der mittlerweile fünfte Vorstandsvorsitzende der Sporthilfe, die Initiative. Damit will sie ihre erfolgreiche Geschichte fortführen. Eröffnet wird das 40-jährige Jubiläum mit der Verleihung der „Goldenen Sportpyramide“ am 25. Mai im Hotel Adlon Kempinski in Berlin.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 08. Mai 2007

   www.volleyballer.de 

Raben schlagen VCW mit 3:2

Die Roten Raben haben ihren treuen Fans einen Sieg im letzten Heimspiel der Saison 2006/2007 als Dankeschön versprochen. Und sie haben ihr Versprechen gehalten. Mit einem 3:2-Sieg (25:22/25:19/23:25/20:25/15:9) haben sie den VC Wiesbaden zum zweiten Mal in dieser Saison nieder gekämpft.

Dabei erlebten die 870 Zuschauer ein spannendes Spiel, das die Raben im Endspurt dank des besseren Nervenkostüms für sich entscheiden konnten. Wieder einmal zeigten Katja Wühler & Co., dass sie im Tie Break schier unbezwingbar sind. Sollten die Raben am kommenden Samstag in Suhl gewinnen und gleichzeitig Hamburg auch in Wiesbaden verlieren, hätten beide Team 30:30 Punkte. Dann muss das Satzergebnis über Platz fünf oder sechs entscheiden.

Die Begegnung in der Vilsbiburger Vilstalhalle fing schon gut an: Bei der Vorstellung der Mannschaften nützte der Vizepräsident des Bayerischen Volleyball Verbandes Toni Kiebler die Gelegenheit, Lenka Dürr nachträglich zu ihrem Europameistertitel zu gratulieren. Dann war aber Schluss mit den Geschenken und die Raben versuchten von Anfang an, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Zur ersten technischen Auszeit lagen sie mit 8:4 in Front. Den Wiesbadener Spielerinnen war der Druck anzumerken, dass sie unbedingt gewinnen mussten, um den Kampf um Platz drei offen zu halten. Doch nach dem guten Start verloren auch die Raben etwas den Faden und der VCW kam auf 9:8 heran, so dass Raben-Trainer Igor Arbutina eine Auszeit nehmen musste. In diesem Stil ging der erste Satz weiter: Die Raben erkämpften sich einen Vorsprung, Wiesbaden kämpfte sich wieder heran. Beim 22:19 nahm dann VCW-Trainer Luis Ferradas seine erste Auszeit, doch die Raben zogen auf 24:21 davon. Auch wenn sie noch einmal kurz wackelten, ließen sie sich diesen Satz nicht mehr nehmen.

Den besseren Start in den zweiten Satz erwischten die Gäste aus Wiesbaden. Erst beim 5:5 gelang den Raben der Ausgleich. Mit einem As schoss Katja Wühler ihr Team in Führung und baute diese auf 8:5 aus. Dan folgte wieder der obligatorische Durchhänger, die Gäste kamen auf 9:9 heran und konnten sogar mit 10:11 in Führung gehen. Raben-Trainer Igor Arbutina störte mit einer Auszeit den Rhythmus der VCW-Spielerinnen und bei der zweiten technischen Auszeit lagen die Raben mit 16:12 in Front. Diese Führung gaben sie auch bis zum Satzgewinn nicht mehr ab.

Nichts für schwache Nerven war der dritte Satz. Bei den Raben hatte man im Verlauf des Satzes das Gefühl, dass sie das Spiel schon als gewonnen abgehakt hatten. Leichtsinnsfehler schlichen sich ein und die Wiesbadener witterten ihre Chance. Sie kamen immer besser ins Spiel. Vor allem Linkshänderin Anika Schulz steigerte sich von Satz zu Satz und bereitete dem Raben-Block mehr Probleme, als diesem lieb war. So wechselte die Führung ständig hin und her. Bis zum 22:22 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Die Gäste machten allerdings mit 23:25 den Sack zu. Im gleichen Stil ging es im vierten Satz weiter. Bis zur zweiten technischen Auszeit erspielte sich keine Mannschaft einen Vorteil, doch dann legte Wiesbaden noch einmal einen Zahn zu und entschied auch diesen Satz mit 20:25 für sich. 

Damit musste wieder einmal der Tie Break die Entscheidung über Sieg oder Niederlage bringen. Angefeuert durch die begeisterten Raben-Fans holte das Team um Katja Wühler einen 1:4-Rückstand auf und zog bis auf 8:4 davon. Beim 11:6 versuchte VCW-Trainer Luis Ferradas das Steuer noch einmal herumzureißen, doch die Raben waren nicht mehr zu stoppen. Maja Pachale war es, die mit dem Punkt zum 15:9 den Sieg der Raben perfekt machte. Sie war es auch, die zusammen mit Regina Burchardt und Zuspielerin Ivnna Lacerda Sampaio dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt hatte. 

Katja Wühler meinte nach dem Spiel, dass dieser Sieg „superwichtig für die Mannschaft“ war. Zudem „macht er Lust auf die neue Saison“. Auch Raben-Trainer Igor Arbutina bescheinigte seinem Team, dass es noch einmal das Beste gegeben habe. Sichtlich bewegt verabschiedete er sich von den Raben-Fans, da er in der neuen Saison die Raben nicht mehr trainieren wird. Er bekräftigte noch einmal, dass dieses Ergebnis schon beachtlich sei, vor dem Hintergrund, dass es insgesamt „vielleicht ein Monat war, in dem die Raben ohne Verletzungspech trainieren konnten“.

VCW-Trainer Luis Ferradas und seine Spielführerin Tanja Hart bescheinigten Vilsbiburg, dass sie verdient gewonnen hätten. Sie selbst seien nicht locker genug gewesen und hätten zu viele Eigenfehler gemacht.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 08. Mai 2007

   www.volleyballer.de 

Bayers Sitzvolleyballer unterliegen im Finale Berlin

Bayers Sitzvolleyballer haben den Sieg beim Werner-von-Siemens-Pokal in Hamburg nur knapp verpasst. Das Team von Trainer Dr. Karl Quade musste sich im Finale dem PSC Berlin im Tie-Break mit 11:15 geschlagen geben.

In der Vorrunde blieben die Leverkusener ungeschlagen. Ohne den in ersten Spielen fehlenden Tomas Renger gab es drei Unentschieden gegen die Teams aus Leipzig, Leersum (NED) sowie den bosnischen Vertreter Zavidovici (in der Vorrunde wurden generell nur zwei Sätze gespielt), so dass das Quade Team als 2. der Gruppe A das Halbfinale erreichte.

Gegen die zweite bosnische Mannschaft von Opcina Ilidza bot das Quade Team seine beste Turnierleistung und kam zu einem ungefährdeten 2:0 Erfolg (25-12 und 25-13). Herausragender Spieler auf Leverkusener Seite war Nationalspieler Mladen Cavic. Somit kam es zum Finale mit dem PSC Berlin, der den zweiten bosnischen Vertreter besiegte.

Im ersten Satz dominierte Leverkusen das Spiel und gewann mit 25-18. Der zweite Satz endete dann mit 25-21 für Berlin. Im ausgeglichen Tie-Break musste sich Leverkusen daNN am Ende mit 12-15 geschlagen geben.

Trainer Quade: „Thomas Renger hat im Finale als Zuspieler gut agiert. Babaros Sayilir hat erstmalig bei einem Turnier viel Verantwortung übernommen. Beide haben ihre neuen Aufgaben mit Bravour bewältigt. Insgesamt bin ich mit unserer Leistung sehr zufrieden. Im Finale fehlte uns eine Alternative von der Bank.“

Leverkusen: Cavic, Grylak, Menke, Quade, Renger, Sayilir, Soicke, Thielen.

 

 

Deutschland - Neues Deutschland

 Dienstag, 08. Mai 2007

   www.nd-online.de 

Husarenstreich mit den »Eigengewächsen«

Nach 1999 gelang den Volleyballerinnen des Dresdner SC 1898 der zweite Meistertitelgewinn 

Irgendwie ist es schon eigenartig: Zu DDR-Zeiten spielte der Spitzenvolleyball in Dresden so gut wie keine Rolle. Heute ist der Frauen-Volleyball in Dresden eine Topadresse in Deutschland.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Dienstag, 08. Mai 2007

   

Ahlf/Biastoch siegen in Waldenau

Beim Männer-B-Turnier konnten Matthias Ahlf (Oststeinbeker SV) und Patrick Biastoch (SV Altengamme) den Ansturm der Jugend gerade noch mal abwehren. Im Finale siegten sie gegen Valentin Begemann (Barsbütteler SV) und Rasmus Mumme (Eimsbütteler TV). Platz 3 belegten Niko Hoff und Bernd Meißner (beide SV Friedrichsgabe) vor Rüdiger Roy und Carsten Blum vom TuS Jork.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 08. Mai 2007

   www.westline.de 

EM-Test am Berg Fidel

Münster. Die Dinge nehmen ihren Lauf, nicht zum ersten Mal. Vielmehr ist es schon gute Tradition, dass die Stadt Münster Volleyball-Begegnungen mit internationalem Zuschnitt ausrichtet. Im vergangenen Jahr waren die deutschen Männer am Berg Fidel und kämpften gegen Bulgarien um wertvolle EM-Qualifikationspunkte. Nun sind wieder die Damen an der Reihe.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel