News

 Samstag, 19. Mai 2007 

Moculescu bleibt beim deutschen Rekordmeister
Pokallos beschert Münster Qualifikanten
Neuer Druck und alte Deppen
Forum auf Hamburg-Beach.de
VCN-Manager bleibt im Amt

Mai 2007

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 19. Mai 2007

   

Moculescu bleibt beim deutschen Rekordmeister

Die Erleichterung in Friedrichshafen ist förmlich zu spüren. Die Ungewissheit, ob Trainer Stelian Moculescu beim VfB bleibt, oder nach Treviso wechselt, hat nun ein Ende. „Ich bleibe Trainer beim VfB Friedrichshafen und freuen mich auf die kommenden Jahre“, erklärte Stelian Moculescu heute.

„Meine Frau und ich haben die Entscheidung, in Friedrichshafen zu bleiben, gemeinsam getroffen. Wir sind der Meinung, dass es nach zehn Jahren in Friedrichshafen hierfür uns besser ist.“

Auch im Hinblick auf die von ihm geforderten Verbesserungen und Veränderungen zeigt sich Moculescu zufrieden. „Ich glaube viele positive Signale in den letzten Tagen gesehen zu haben, dass der Volleyballsport der Stadt einiges bedeutet, und dass man mit dem VfB in den kommenden Jahren noch viel vor hat.“

Durch die Zusage von Moculescu ist nun auch sicher, dass Co – Trainer Ulf Quell beim VfB bleibt. „Wir sind glücklich über die Entscheidung von Stelian. Dies ist die große Chance, die bisherige Entwicklung erfolgreich fortzuführen“, so VfB Manager Stefan Mau. „Wir haben auch neben dem Feld ein sehr gutes Team und können in den kommenden Jahren noch viel erreichen.“

Seine Entscheidung in Friedrichshafen zu bleiben hat Moculescu den Verantwortlichen von Sisley Treviso gestern mitgeteilt.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 19. Mai 2007

   

Pokallos beschert Münster Qualifikanten

Kaum ist die Saison zu Ende, wirft die neue Spielzeit 2007/2008 schon ihre Schatten voraus. Während der Bundesligaversammlung in Wuppertal erfolgte die Auslosung zur ersten Hauptrunde im DVV-Pokal, das gleichzeitig das Achtelfinale ist. Danach muss der USC Münster am 25. November beim Sieger des Regionalpokals Nord/Nordwest antreten.

Bereits in der erste Runde kommt es zudem zu zwei Erstligabegegnungen: Meister Dresdner SC trifft auf den TSV Bayer 04 Leverkusen und der Köpenicker SC auf Aufsteiger TSV Sonthofen.

Die Sieger der acht Begegnungen qualifizieren sich für das Viertelfinale, das am 9. Dezember stattfindet. Die Halbfinalspiele werden am 28. Dezember und das Finale am 9. März ausgetragen.

Die Begegnungen im Achtelfinale des DVV-Pokals am 25. November im Überblick
Regionalpokalsieger Nord/Nordwest – USC Münster
Regionalpokalsieger Nordost – Schweriner SC
Regionalpokalsieger West – 1. VC Wiesbaden
Regionalpokalsieger Südost – NA Hamburg
Regionalpokalsieger Ost – VfB Suhl
Regionalpokalsieger Süd/Südwest – Rote Raben Vilsbiburg
Dresdner SC – TSV Bayer 04 Leverkusen
Köpenicker SC – TSV Sonthofen

 

 

International - EuroBeach-News

 Samstag, 19. Mai 2007

   

Neuer Druck und alte Deppen

Bei den Austrian Open der NESTEA European Championship Tour bleiben auch die Top-Teams nicht vor Überraschungen verschont

St. Pölten, 18. Mai 2007: Sportler kennen das Phänomen: Ist die eine Saison erfolgreich gelaufen, wird die nächste oftmals umso schwerer. Das ist bei den besten Beach Volleyballern Europas, die sich gerade bei den Austrian Open der NESTEA European Championship Tour in St. Pölten beweisen müssen, nicht anders. Im August 2006 durften sich die Russinnen Alexandra Shiryaeva und Natalia Uryadova noch als Europameisterinnen feiern lassen. Nun in St. Pölten mussten sie gleich nach der Erstrunden-Niederlage (0:2) gegen das Schwestern-Duo Doris und Stefanie Schwaiger ihre Erwartungen korrigieren. Am Ende sprang nur Platz neun heraus.

Ein ähnliches Schicksal drohte bei der mit 100.000 Euro Preisgeld dotierten Auftaktveranstaltung der NESTEA European Championship Tour den Männer-Europameistern Julius Brink und Christoph Dieckmann beim 1:2 gegen Rivo Krais und Kristjan Vesik aus Estland, dass ein Weiterkämpfen in der Verlierrunde bedeutete.

Einer der alten Hasen bei den Austrian Open ist der Österreicher Nik Berger, der in der österreichischen Szene der Beach Volleyballer Kultstatus genießt und als Spieler mit Partner Robert Nowotny in heimatlichen Gefilden für Furore sorgt. In der zweiten Winnerrunde traf Berger, der auch als Manager der neuen Nummer eins in Österreich, Clemens Doppler und Peter Gartmayer, tätig ist, eben auf Doppler/Gartmayer. Keine leichte Aufgabe für alle Beteiligten, wie Berger zugab: „Die beiden haben den Druck und wenn sie nicht gegen uns alte Deppen gewinnen, kommt das nicht gut rüber.” Aber genauso kam es: Doppler/Gartmayer verloren mit 0:2 und mussten in die Verliererrunde.  Berger/Doppler sind am Samstag neben den ebenfalls noch ungeschlagenen Teams Nummerdor/Schuil (Niederlande), Kais/Vesik (Estland) und Egger/Laciga (Schweiz) noch im Turnier dabei. Für Markus Egger ist die Teilnahme an den Austrian Open nach seiner Knieoperation im vergangenen Jahr die Rückkehr auf die internationale Bühne. „Ich bin echt froh, dass es schon wieder so gut geht”, sagt Egger nach zwei problemlos überstandenen Spielen.

Bei den Frauen haben die Griechinnen Arvanity/Karadassiou, die finnischen Zwillings-Schwestern Nyström/Nyström, die Belgierinnen Mouha/Van Breedam und Hakedal/Toerlen aus Norwegen den ersten Tag im Hauptfeld unbeschadet überstanden.

Die Spiele im Hauptfeld Männer und Frauen werden am Samstag ab 9 Uhr fortgesetzt. Die Frauen bestreiten dann ab 17.30 Uhr ihre Halbfinals, die der Männer folgen ab 20 Uhr. Am Sonntag geht es um die Medaillen bei den Austrian Open der NESTEA European Championship Tour: Spiel um Platz drei bei den Frauen (13 Uhr), Finale Frauen (14 Uhr), Spiel um Platz drei bei den Männern (15.30 Uhr), Finale Männer (16.30 Uhr).

Die Austrian Open in St. Pölten sind das erste von sechs Turnieren der NESTEA European Championship Tour 2007. Es folgen die Stationen in Moskau (31. Mai bis 3. Juni), Hamburg (14. bis 17. Juni), Luzern (5. bis 8. Juli), Den Haag (9. bis 12. August) und schließlich die Europameisterschaft vom 23. bis 26. August in Spanien. Bei jedem Turnier werden 100.000 Euro Preisgeld ausgespielt. Beim NESTEA European Championship Final ist es die doppelte Summe. Dort zählen auch die erworbenen Ranglistenpunkte für die Olympia-Qualifikation mit, weshalb ein gutes Abschneiden in St. Pölten eine gute Grundlage für eine EM-Teilnahme bedeutet. Die Ranglistenpunkte bei der NESTEA European Championship Tour haben zudem einen besonderen Stellenwert. Tourpartner smart hat wieder den smart-season-end-prize ausgelobt. Die ranglistenbesten Teams Männer und Frauen am Ende der Saison bekommen jeweils zwei Automobile smart fortwo.

 

 

Norddeutschland - Smash Online-News

 Samstag, 19. Mai 2007

   

Forum auf Hamburg-Beach.de

Neuestes Angebot auf der Norddeutschen Beachvolleyball-Turnierdatenbank unter http://hvbv.hamburg-beach.de ist ein Forum. Spielerbörse und mehr - jetzt mitschnacken! Dieser Link führt direkt zum Forum, in dem auch die Hamburger Ausrichter ganz schnell und eigenständig aktuelle Informationen zu ihren Turnieren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können.

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Samstag, 19. Mai 2007

   www.abendblatt.de 

VCN-Manager bleibt im Amt

Vereins-Chef Thomas Broscheit hält an dem 60-Jährigen fest, der in Revision gehen will.

Norderstedt - Klaus Meetz (60), wegen Betrugs zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt, bleibt Manager der Zweitliga-Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt. Ein Versuch von Vorstandsmitgliedern des Vereins, sich von Meetz wenigstens so lange zu trennen, bis das Verfahren endgültig beendet ist, schlug fehl. Mit 3:2 Stimmen beschloss die Klubführung, mit dem umstrittenen Manager weiter zusammenzuarbeiten. "Ich halte die Vorwürfe für unberechtigt und werde dagegen angehen", sagte der Manager, der in Revision geht.

"Klaus Meetz ist unverzichtbar", stellt Vereins-Chef Thomas Broscheit fest. Ohne den Manager müsse das Team wohl vom Spielbetrieb zurückgezogen werden, erklärt Broscheit. Wertvoll mache ihn vor allem seine fachliche Qualifikation. Der Etat für die nächste Saison sei allerdings keineswegs gesichert, oder es wurden gar neue Sponsoren gefunden, räumt der VCN-Chef ein.

Die Firma 4CR aus Husum zum Beispiel wird ihr Engagement nicht fortführen. "Die Sache ist für uns eine Nummer zu groß", erklärt Firmen-Vertreter Rolf Weckmar. Dass die Situation um Meetz eine Rolle gespielt haben mag, will Weckmar nicht bestätigen. Verständlich, weiß doch auch Thomas Broscheit , dass der Verbleib des Managers "ein Imageschaden für den Verein" ist. In derartigen Zusammenhängen mögen Sponsoren nicht genannt werden.

Auch die Stadt wollte dem Verein finanziell unter die Arme greifen. "Ein solches Spitzenteam ist ein Aushängeschild für Norderstedt, zumal die Volleyballerinnen den Aufstieg in die erste Liga anpeilen", sagt Hauke Borchardt, Sprecher der Stadtverwaltung. Doch nachdem das Urteil aus Schwerin bekannt geworden ist, gibt sich der kommunale Sponsor deutlich zurückhaltender. Noch seien keine Veträge geschlossen. Weder die Stadtwerke noch die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt hätten Zusagen gemacht. "Wir sprechen mit dem Vorsitzenden und nicht mit Herrn Meetz", sagt Borchardt. Die Stadt werde sich die weitere Entwicklung "sehr genau" ansehen und den Manager nicht vorverurteilen. "Unser Ansprechpartner ist Thomas Broscheit ", sagt auch Stadtwerke-Leiter Jens Seedorff. An der Honorigkeit des Klubpräsidenten gebe es keinen Zweifel. Allerdings müsse er erklären, welche Kompetenzen Meetz im Verein hat.

Das Schweriner Landgericht hatte den Manager wegen Betrugs zu Ungunsten einer städtischen Gesellschaft zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Meetz und der im selben Verfahren zu 15 Monaten auf Bewährung verurteilte frühere zweite Bürgermeister Schwerins, Harald Scheffler, hatten die Wohnungsbau-Gesellschaft Schwerin (WGS) 1998 um ein Darlehen in Höhe von fünf Millionen D-Mark gebracht.

SHG-Geschäftsführer war Klaus Meetz, Zweck der Firma war die Privatisierung zweier städtischer Sport- und Veranstaltungshallen. Kurios: Für das Privatisierungskonzept für die Hallen hatte Meetz der SHG ein Honorar in Höhe von 2,92 Millionen Mark in Rechnung gestellt. Ein Privatisierungskonzept, das der Rechnungshof Mecklenburg-Vorpommerns im Jahr 2000 "als erheblich mängelbehaftet" bezeichnet hat. Im Quervergleich mit anderen Hallenbetrieben zeige sich, dass ein auf Dauer wirtschaftlich erfolgreicher Betrieb auf Grundlage des Konzepts nicht möglich sei, so der Bericht weiter. Aus dem WGS-Darlehen wurde letztendlich Meetz' Rechnung bezahlt. Bei der Erlangung des Kredits täuschten und betrogen Scheffler und Meetz das Wohnungs-Unternehmen.

Bei der Strafzumessung spielte eine Rolle, dass Harald Scheffler zwar das Recht gebrochen, aber im Gegensatz zu Klaus Meetz nicht persönlich davon profitiert hatte. Deswegen wurde Schefflers Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Meetz muss bei Bestätigung des Urteils ins Gefängnis.

Michael Schick, Manfred Schäffer

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel