News

 Samstag, 02. Juni 2007 

Ungewöhnliches Wiedersehen in Moskau
Erfolgreicher Tourauftakt am Königsufer
European League: 3:2 gegen Niederlande
Moskau: DVV-Duos auf Erfolgskurs
Guidetti nominiert 12-er Kader für Montreux
CEV: Europacup-Termine
Plichta schmettert weiter für SV Bayer
Mister X offenbar ein Trainer-Hochkaräter

Juni 2007

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International - EuroBeach-News

 Samstag, 02. Juni 2007

   

Ungewöhnliches Wiedersehen in Moskau

Beim Russian Masters der NESTEA European Championship Tour in Moskau standen zum Auftakt die Duelle der Ex-Partner im Blickpunkt

Moskau, 01. Juni 2007: Es ist wie im richtigen Leben: Man trifft sich eben doch zwei Mal, mindestens, und das gilt auch für Beach Volleyballer. Wenn zwei Partner sich trennen, um sich mit einem neuen Spielgefährten auf den Weg zu machen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie sich alsbald auf irgendeinem Court bei irgendeinem Turnier wieder sehen, dann aber als Konkurrenten. So geschah es auch am ersten Hauptfeldtag des Russian Masters der NESTEA European Championship Tour, die vom 31. Mai bis zum 3. Juni in Moskau zu Gast ist. Bei dem mit 100.000 Euro Preisgeld dotierten zweiten Tour Stop des Jahres haben folgende Teams den ersten Tag ohne Niederlage überstanden und stehen am Samstag in der dritten Winner-Runde: Brink/Dieckmann (GER), Kais/Vesik (EST), Arkaev/Zaitsev (RUS), Krug/Matysik (GER) bei den Männern sowie Hajeckova/Novotna (CZE), Shiryaeva/Uryadova (RUS), Claasen/Röder (GER) und Holtwick/Semmler (GER) bei den Frauen. Zur Freude der Zuschauer sind insgesamt noch drei Teams aus dem Gastgeberland im Rennen, da sich mit Bratkova/Ukolova ein weiteres Damenteam über den Loser Pool für den morgigen Turniertag qualifiziert hat.

Doch im Blickpunkt standen zwei Partien im Hauptfeld der Männer, bei denen es geknistert hat. Erst standen sich die Russen Dmitrij Barsuk/Igor Kolodinsky und Roman Arkaev/Pavel Zaitsev gegenüber. Noch im letzten Jahr hatten Barsuk/Arkaev für gute Ergebnisse gesorgt, doch im Sommer 2007, in dem es auch um die Olympia-Qualifikation geht, glauben sie, mit neuen Partnern mehr erreichen zu können. Das erste Duell ging dabei knapp mit 2:1 (13:21, 21:18, 15:10) an Arkaev/Zaitsev, die damit in der dritten Winner-Runde stehen. Barsuk/Kolodinsky sind nach einer weiteren Niederlage schon aus dem Wettkampf ausgeschieden.

Das zweite Match mit besonderem Reiz war das der Deutschen Kay Matysik/Daniel Krug gegen David Klemperer/Eric Koreng. Noch vor sechs Wochen hatten sich Matysik und Koreng als ein Team auf die Saison vorbereitet, bis sich Klemperers Partner Kjell Schneider aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste und Klemperer bei Koreng anfragte, ob der nicht mit ihm spielen wolle. Koreng sagte zu, Matysik musste sich einen Ersatz suchen und die Stimmung zwischen den beiden war mehr als abgekühlt. Nun trafen sie sich in Moskau als Gegner wieder. Klar, dass da jede Menge Emotionen im Spiel waren, die in den drei Sätzen deutlich zu spüren war. Es siegten Matysik/Krug mit 21:15, 18:21, 15,11 und Matysik konnte seine Freude nicht verhehlen: „Man kann jetzt schon von Genugtuung sprechen. Die ist einfach da, ganz egal, um welchen Platz es in diesem Match gegangen ist. Wir waren lockerer und am Ende auch nervenstärker.” Tags zuvor hatte er sich mit seinem Partner noch erfolgreich durch die Qualifikation gekämpft.

Am Samstag geht es ab 9 Uhr weiter mit der dritten Winner-Runde bei den Männern und Frauen. Um 17 und 18 Uhr stehen die Halbfinals der Frauen auf dem Spielplan, anschließend ab 19 und 20 Uhr die Halbfinals der Männer. Am Sonntag wird um die Medaillen gespielt. Den Auftakt machen die Frauen mit dem Spiel um Bronze ab 13 Uhr, gefolgt von dem Finale ab 14 Uhr. Um 16 Uhr spielen die Männer um Bronze sowie ab 17 Uhr um Gold.

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Samstag, 02. Juni 2007

   

Erfolgreicher Tourauftakt am Königsufer

Beach-Volleyball Herz, was willst Du mehr! Herrlichster Sonnenschein, eine atemberaubende Kulisse und Spitzensport vom Feinsten beim Auftakt der nationalen Beach-Volleyball Serie am Dresdner Königsufer. Bereits zur freitäglichen Qualifikation feuerten die zahlreichen Zuschauer die acht Frauen und zehn Männerteams auf den drei Courts direkt an der Elbe an. Besonders die Teams des amtierenden Hallenmeisters Dresdner SC standen im Fokus und zumindest ein Duo zahlte die Fan-Unterstützung mit starken Leistungen zurück.

Ohne Niederlage ins Hauptfeld gelangten Stephanie Kestner/Sandra Piasecki, die in zwei Qualifikationsspielen zwei Siege einfuhren. Weniger Erfolg hatten Kathrin Rothe und Franziska Rößler (BVC Dresden/Dresdner SC), die ohne Sieg ausgeschieden sind. Bei den Männern konnte sich „Mr. Volleyball“, Burkhard Sude, mit Partner Niklas Rademacher durch zwei Siege aus drei Spielen einen Startplatz im Main Draw sichern. Seine Tochter Julia, mit Claudia Lehmann in Dresden an Eins gesetzt und Top-Favoritin auf den Titel, greift ebenfalls ab Samstagmorgen ins Geschehen ein. Los geht´s um 8.30 Uhr mit den ersten Spielen der Männer. Direkt im ersten Match des Tages tritt Ex-Nationalspieler Kjell Schneider mit Florian Huth auf dem Center Court an.

ProSieben Kino Open Air am Abend

Nach Beendigung der Samstagsspiele öffnet das ProSieben Kino Open Air seine Pforten auf dem Center Court. Auf einer 100 Quadratmeter großen Leinwand wird die Komödie „Neues vom Wixxer“ mit Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka und Joachim Fuchsberger gezeigt. Der Eintritt zu allen Spielen der smart beach tour und zum ProSieben Kino Open Air ist kostenlos.

Finale der Frauen vorverlegt

Aufgrund von TV-Übertragungen wurde das Finale der Frauen auf Sonntag 14 Uhr vorverlegt. Die Spiele um Platz 3 und das Finale der Männer folgen im Anschluss!

Terminplan

Hauptfeld:

Samstag

08.30 bis 21 Uhr

 

Sonntag

ab 08.45 Uhr

Finale Frauen:

Sonntag

ca. 14.00 Uhr

Finale Männer:

Sonntag

ca. 17.00 Uhr

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 02. Juni 2007

   

European League: 3:2 gegen Niederlande

Die DVV-Männer haben ihr erstes Heimspiel in der European League 2007 gewonnen: Gegen Titelverteidiger Niederlande siegte die von Co-Trainer Michael Warm betreute deutsche Mannschaft in der EWE Arena in Oldenburg vor 1.800 begeisterten Zuschauern mit 3:2 (25-23, 25-23, 22-25, 23-25, 15-9). Punktbeste Spieler waren Jochen Schöps (15 Punkte) und Max Günthör (14) auf deutscher und Jan Snippe (19) und Wytze Kooistra (14) auf niederländischer Seite. Bereits am morgigen 2. Juni stehen sich beide Teams in der Seidensticker-Halle in Bielefeld (19.00 Uhr) gegenüber.

Die DVV-Männer starteten mit Simon Tischer im Zuspiel, Jochen Schöps auf der Diagonalposition, Björn Andrae und Marcus Popp im Außenangriff, Stefan Hübner und Max Günthör im Mittelblock und Markus Steuerwald als Libero.
Gäste-Trainer Peter Blangé schickte Dirk-Jan van Gendt, Christian van der Wel, Jeroen Rauwerdink, Jan Snippe, Wytze Kooistra, Jairo Hooi und Marko Klok aufs Feld.

Die deutsche und die niederländische Mannschaft zeigten dem Oldenburger Publikum von Beginn an eine umkämpfte Partie, die zum Teil auf hohem Niveau ablief. Keine Mannschaft konnte sich in den ersten vier Sätzen entscheidend absetzen, ein Indiz für die Güteklasse und Ausgeglichenheit beider Teams. Nachdem die deutsche Mannschaft in den ersten beiden Sätzen in der Endphase jeweils das glücklichere Ende hatte, drohte das Spiel in den Sätzen drei und vier zu kippen. Nun waren es die Niederländer, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Zumal die deutsche Mannschaft nach und nach ihre Stars wie Stefan Hübner (Trento), Jochen Schöps (Friedrichshafen) und Marcus Popp (Montichiari) auswechselte – das schwere Athletik-Training in der Woche machte ihre Beine müde.

Doch die frischen Marcus Böhme (Berlin), Eugen Bakumovski (Kedzierzyn) und Christian Pampel (Padua) sorgten für frischen Wind und steckten auch den Satzausgleich weg. Im fünften Satz erwischte die deutsche Mannschaft einen perfekten Start (6-3), auch weil die deutschen Spieler ihre Punktchancen eiskalt nutzten. Während auf niederländischer Seite vor allem der junge Außenangreifer Jan Snippe (21 Jahre, Nesselande) auffiel, konnte der gleichalte Mittelblocker Max Günthör (Friedrichshafen) auf deutscher Seite am besten gefallen.

Spielbericht

1. Satz
Beide Teams brachten zu Beginn des Auftaktsatzes jeweils ihren Angriff aus der Annahme sicher durch, als Marcus Popp eine Punktchance ins Netz schlug, stand es 4-4. Beide Teams versuchten gleich mit ihrem Aufschlag den Gegner unter Druck zu setzen, die Folge waren einige Fehler im Service. Als Björn Andrae seinen Angriff in den Block setzte und Steuerwald eine Annahme über das Netz baggerte, gingen die Gäste erstmals in Führung (6-8). Ein „Monsterblock“ von Max Günthör gegen Wytze Kooistra brachte die deutsche Mannschaft auf 8-9 heran, doch die Niederländer erhöhten durch zwei erfolgreiche Angriffe ihres Jüngsten, dem 21-jährigen Jan Snippe (9-12). Jochen Schöps, MVP der Champions League, hielt die deutsche Mannschaft mit Aufschlag und Angriff im Spiel, ein Block von Stefan Hübner, anschließend einer von Simon Tischer jeweils gegen Jeroen Rauwerdink brachte die DVV-Auswahl erstmals in dieser Phase in Führung (15-14). Nach der technischen Auszeit erhöhte Hübner per Ass auf 17-15, doch nach einem Friedrichshafener Missverständnis zwischen Tischer/Günthör war der Ausgleich da (17-17). Als Andrae gegen den Dreierblock ins Aus zog, nahm Michael Warm seine erste Auszeit (17-18). Nach diversen Aufschlagfehlern erzielte Schöps den Ausgleich (20-20), Christian Pampel kam für Günthör zum Aufschlag. Beide Teams hielten in der Schlussphase ihre Annahme, dann wechselte Blangé Michael Olieman zum Aufschlag für Hooi ein – doch der Niederländer verzog (22-22). Dann sorgte ein Sprung-Flatteraufschlag von Popp für Verwirrung in der niederländischen Annahme, Hübner nahm das Geschenk an. Als der Block Tischer/Hübner erneut gegen Rauwerdink zupackte, hatte die deutsche Mannschaft Satzbälle (24-22). Den ersten vergab die deutsche Mannschaft trotz mehrfacher Punktballchance (Popp verzog), den zweiten verwandelte Hübner eiskalt (25-23).

2. Satz
Die deutsche Mannschaft ging unverändert in den zweiten Satz, bei den Niederländern kam Allan van der Loo für Rauwerdink. Der Satz begann mit einem Schöps-Knaller (Meter Kopf). Die Kombination Tischer/Schöps steuerte auch das 3-1 herbei, ehe Snippe den Ausgleich besorgte, in dem er den deutschen Block außen anschlug (3-3). Ein Kombinationsball aus dem Rückraum versenkte Popp zum 7-5, dann gelang den Gästen der Ausgleich durch van der Loo und Kooistra (7-7). Das Spiel verlief nun völlig ausgeglichen, beide Teams agierten aus der Annahme souverän. Und als sich der DVV-Auswahl die Punktchance bot, pflückte Hooi Hübner im Einerblock (12-12). Nach einem Fehlaufschlag von van der Loo lag der Gastgeber mit 16-15 bei der zweiten technischen Auszeit in Führung – kein Team war bis dato in der Lage, sich entscheidend abzusetzen. Beim 17-17 kam Olieman für Zuspieler van Gendt, um den Block zu verstärken, doch Kollege van der Wel verschlug seinen Aufschlag. Van Gendt kam zurück, Hooi verschlug seinen Angriff – Auszeit Niederlande (19-17). Schöps erhöhte auf 20-17, doch Snippe, bester niederländischer Angreifer, verkürzte per Ass (20-19) – Auszeit Deutschland. Nachdem die Punktchance zum 21-19 ungenutzt blieb (Popp an Antenne), passte es beim nächsten mal: Der deutsche Dreierblock mit Hübner griff gegen van der Loo gnadenlos zu (22-20). Doch die Oranjes konterten und glichen nach einem Block von Kooistra gegen Hübner aus (22-22). Die niederländische Punktchance zum Satzball blockte Andrae im Einerblock (gegen van der Wel), somit hatte die deutsche Mannschaft Satzball (24-23). Ein guter Aufschlag von Tischer war die Grundlage für den anschließenden Doppelblock von Andrae/Günthör gegen van der Wel – 25-23, 2:0-Satzführung.

3. Satz
In der gleichen Aufstellung wie in Durchgang zwei ging es in den dritten Satz. Zuspieler Tischer setzte weiter variabel seine Angreifer ein, die ersten drei Punkte steuerten Schöps, Günthör und Andrae bei (3-3). Doch die Niederländer konterten mit Hooi und van der Wel und gingen in Front (3-5). Schöps punktete mit Angriff und Aufschlag (Ass) zweimal in Folge und besorgte den Ausgleich (5-5), Hübner per Ass brachte die Führung (8-7). Das Spiel blieb auch in diesem dritten Satz völlig ausgeglichen, weil beide Zuspieler immer wieder gekonnt ihren Angreifern Einerblock-Situationen verschafften, die diese nutzten. Erst als Schöps ein Angriffsfehler unterlief, lagen die Niederländer mit zwei Zählern in Front (12-14). Dann blockte Günthör Mittelblock-Kollege Kooistra, und der Ausgleich war wieder hergestellt (15-15). Zwei weitere Blockpunkte von Günthör (gegen Snippe und Hooi) ließen wieder die DVV-Auswahl in Führung gehen (18-17) – Auszeit Blangé. Das wirkte: van der Wel punktete zweimal in Folge aus dem Rückraum, die Niederländer lagen wieder vorne (19-20). Als Popp am Doppelblock von Kooistra/van Gendt scheiterte, nahm Warm seine erste Auszeit (20-22). Als Hübner zum 22-23 verkürzte, kam Eugen Bakumovski für Hübner zum Aufschlag. Doch die Niederländer hielten den 2-Punkte-Vorsprung und hatten Satzbälle (22-24), van der Loo nutzte gleich den ersten per Ass (22-25).

4. Satz
Die Niederländer erwischten den besseren Start in den vierten Satz und lagen sofort mit zwei Zählern vorne (3-5). Tischer hielt die deutsche Mannschaft mit zwei erfolgreichen zweiten Bällen im Spiel (5-6), und der Zuspieler war es auch, der per Ass den Ausgleich besorgte (7-7). Dann tauschte Warm seine Diagonalspieler – Christian Pampel kam für Schöps. Nachdem Günthör seinen Schnellangriff knallhart versenkte, machte Pampel mit Gefühl seinen ersten Punkt (9-9). Als Snippe seinen Angriff anschließend neben die Außenlinie setzte, war der dritte Punkt in Folge geschafft – Auszeit Niederlande (10-9). Beim 11-11 kam Bakumovski für Popp aufs Feld, doch der Schuss ging zunächst nach hinten los, die nächsten zwei Punkte machten die Niederländer (Bakumovski aus, Andrae Annahme) – Auszeit Warm (11-13). Doch Snippe sorgte mit zwei direkten Aufschlag-Winnern (beide über Andrae) für zwei weitere Punkte – zweite Auszeit Deutschland (11-15). Mit 13-16 ging es in die zweite technische Auszeit, zwei Fehler der Niederländer (Aufschlag und Angriff) ließen die deutsche Mannschaft etwas herankommen. Marcus Böhme kam für Hübner (14-18), Günthör setzte seinen nächsten Block (16-18), doch nach einem Aufschlagfehler von Böhme sowie einem „Abschuss“ von Pampel war wieder der Vier-Punkte-Rückstand da (16-20). Die Zuschauer feuerten die Mannschaft mit „Deutschland, Deutschland“-Rufen an, doch es gelang dem Gastgeber nicht, entscheidend zu verkürzen (19-23). Kapitän Frank Dehne kam für Tischer (20-23), die deutsche Mannschaft verkürzte nach Fehler von van der Wel auf 21-23 – Auszeit Niederlande. Ein weiterer Angriffsfehler des niederländischen Diagonalspielers brachte das 22-23, die Zuschauer stehen längst, doch ein Fehlaufschlag von Pampel bedeutet Satzbälle Niederlande (22-24). Den ersten vergibt Kooistra, den zweiten schlägt Andrae (nachdem Bakumovski gut abgewehrt hat) in den niederländischen Block (23-25) – fünfter Satz wie im vergangenen Jahr.

5. Satz
Böhme blieb für Hübner auf dem Feld, die Spannung blieb die gleiche: 2-2 hieß es nach den ersten Ballwechseln, dann folgte der Ballwechsel des Spiels: Nach einem Pampel-Aufschlag sprang die Annahme der Gäste außerhalb der Antennen weit in die deutsche Feldhälfte, van Gendt rettete den Ball, wobei er Trainer Warm umrannte (fiel auf den Hinterkop, blieb aber unverletzt), dann versenkte Pampel den Angriff (5-3). Als Bakumovski anschließend noch artistisch das 6-3 machte, war der Vorsprung weiter gewachsen. Tischer spielte anschließend aus Kniehöhe mutig einen Zweimeter-Schuss auf Böhme, der 2,12 Meter große Berliner versenkte den Ball zum 8-5-Seitenwechsel. Günthör, bester deutscher Spieler, machte das 10-7, Pampel erhöhte auf 11-8. Und Pampel war es auch, der mit viel Raffinesse das 12-8 machte, als er den Ball an den niederländischen Block drückte, von wo dieser ins Aus segelte. Eine starke Abwehr von Tischer verwertete Bakumovski gedankenschnell zum 13-8, nur noch zwei Zähler zum ersehnten Sieg fehlen. Als Snippe seinen Aufschlag ins Netz serviert, heißt es Matchbälle (14-9): Böhme blockt den Ball gegen van der Wel senkrecht nach unten (15-9), Deutschland gewinnt die erste Partie an diesem Doppel-Wochenende gegen die Niederlande nach hartem Kampf mit 3:2.

Stimmen zum Spiel

Michael Warm: „Wir haben in dieser Woche sehr hartes Athletik-Training gemacht, deswegen wollten wir nach dem 2:0 unbedingt auch den nächsten Satz gewinnen, weil wir wussten, dass dann einige nicht mehr können. Ich musste dann auch Hübner und Schöps rausnehmen, aber es ist schön zu sehen, dass die neuen Spieler neue Energie gebracht haben, das ist eine Entwicklung, das gab es in den vergangenen Jahren nicht. Die Niederlande war ein Super-Gegner, wir hatten ein tolles Publikum in einer schönen Halle, ich bin sehr stolz Stelian Moculescu vertreten zu dürfen.“

Peter Blangé: „Es war unser bestes Spiel in diesem Sommer, auch wenn wir es in den ersten zwei Sätzen verpasst haben, die wichtigen Punkte zu machen, denn auch dort hatten wir unsere Chancen. In den Sätzen drei und vier war dies dann besser, zudem haben wir weniger Fehler gemacht. Leider sind wir in den fünften Satz schlecht gestartet und die deutsche Mannschaft hat einige gute Punkte gemacht. Trotz der Niederlage bin ich sehr zufrieden.“

Stefan Hübner: „Der Sieg war wichtig, vor allem, weil wir in dieser Woche so hart Athletik gemacht haben. Es war gut zu sehen, dass wir mehr als zwölf Spieler auf gutem Niveau haben, ich denke, wir haben mittlerweile 20. Persönlich war ich heute unzufrieden, das war wohl eines meiner schlechtesten Spiele in der Nationalmannschaft. Das Gute ist aber, dass die Mannschaft gewonnen hat. Wir sind von keinem einzelnen Spieler abhängig – das ist die Erkenntnis dieses Spiels.“

Max Günthör: „Das war ein Spiel auf hohem Niveau, das sieht man daran, dass jeder Satz mit zwei Punkten Unterschied endete. Die Niederländer dachten wohl vor dem fünften Satz, sie hätten uns, aber einige gute Wechsel haben uns auf die Siegerstraße gebracht. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Am Anfang hat es mit der Abstimmung mit Simon Tischer etwas gehakt, dann lief es aber sehr gut.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 02. Juni 2007

   

Moskau: DVV-Duos auf Erfolgskurs

Die deutschen Duos haben beim zweiten Turnier der europäischen Serie den Erfolgsweg eingeschlagen: Mit Julius Brink/Christoph Dieckmann, Daniel Krug/Kay Matysik, Helke Claasen/Antje Röder und Katrin Holtwick/Ilka Semmler sind in Moskau bereits vier deutsche Duos sicher Fünfte. Alle Teams blieben in ihren ersten beiden Partien des Hauptfeldes ungeschlagen. Dabei musste der 2:1-Sieg von Krug/Matysik über Klemperer/Koreng ein wenig überraschen. Doch auch David Klemperer/Koreng sind noch im Turnier und bereits Siebte.

Julius Brink meinte zum ersten Tag: „Ein erfolgreicher Tag. Wir konnten in beiden Spielen unsere athletische Überlegenheit ausspielen. Nun gilt der Fokus den Russen, die heute eine starke Leistung gezeigt haben. Besonders Zaitsev, Zuspieler von ZSKA Moskau, hat heute nahezu fehlerfrei gespielt und zusammen mit seinem neuen Partner Arkaev die nationale Konkurrenz Kolodinski/Barsouk geschlagen.“

Dagegen sind die Qualifikantinnen Ruth Flemig/Stefanie Hüttermann ohne Sieg als 13. ausgeschieden. Die Qualifikation für das Hauptfeld war bereits ein Erfolg für das junge Duo.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung

BRINK / DIECKMANN (GER) vs. BENES / BENES (CZE) 21:12, 21:19
KRUG / MATYSIK (GER) vs. KLEMPERER / KORENG (GER) 21:15, 18:21, 15:11
JURSONE / MINUSA (LAT) vs. CLAASEN / RÖDER (GER) 21:17, 17:21, 11:15
BABURINA / OSHEYKO (UKR) vs. HOLTWICK / SEMMLER (GER) 18:21, 16:21
GEMISE-FAREAU / GIORDANO (FRA) vs. FLEMING / HÜTTERMANN (GER) 21:14, 21:15
KUBALA / PAVLAS (CZE) vs. KLEMPERER / KORENG (GER) 16:21, 7:14 (Aufgabe Pavlas wegen Verletzung)
BRINK / DIECKMANN (GER) vs. ARKAEV / ZAITSEV (RUS)

KAIS / VESIK (EST) vs. KRUG / MATYSIK (GER)
HAJECKOVA / NOVOTNA (CZE) vs. CLAASEN / RÖDER (GER)
HOLTWICK / SEMMLER (GER) vs. SHIRYAEVA / URYADOVA (RUS)
KLEMPERER / KORENG (GER) vs. Sieger aus BABICH / NIKOLAYEV (UKR) - KJEMPERUD / SKARLUND (NOR)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 02. Juni 2007

   

Guidetti nominiert 12-er Kader für Montreux

Mit Spielführerin Angelina Grün (Bergamo/ITA) tritt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft beim international hochklassig besetzten Turnier in Montreux/Schweiz (5.-10. Juni) an. Dies gab Bundestrainer Giovanni Guidetti bekannt, der nun seinen 12-er Kader nominierte.

Grün erhielt von ihrem italienischen Verein die Freigabe, obwohl die Saison noch nicht beendet ist. Allerdings ist Bergamo aus dem Titelrennen ausgeschieden und spielt mit ihrer Mannschaft aktuell in einem Wettbewerb mit, den die ausgeschiedenen Teams bestreiten.

Mit Christiane Fürst, Corina Ssuschke, Kerstin Tzscherlich (alle Dresdner SC), Kathleen Weiß (Schweriner SC), Cornelia Dumler (Forli/ITA) und Margareta Kozuch (NA.Hamburg) stehen sechs weitere WM-Teilnehmerinnen im Kader. Die Leverkusenerin Maren Brinker und die Dresdnerin Anne Matthes sind die einzigen Spielerinnen, die noch keinen Einsatz in der Auswahl hatten.

Am Sonntag, 3. Juni, reist die Mannschaft nach Montreux an, wo der WM-Elfte Deutschland in seiner Vorrundengruppe auf den WM-Achten Niederlande (6. Juni um 16.30 Uhr), Weltmeister Russland (7. Juni um 21.00 Uhr) und den WM-Dritten Serbien (8. Juni um 18.30 Uhr) trifft. In der anderen Gruppe stehen sich die Türkei, Polen, China und Kuba gegenüber.

Der Kader für Montreux: Christiane Fürst, Corina Ssuschke, Kerstin Tzscherlich, Anne Matthes, Mareen Apitz (alle Dresdner SC), Kathleen Weiß, Patricia Thormann (Schweriner SC), Cornelia Dumler (Forli/ITA), Angelina Grün (Bergamo/ITA), Margareta Kozuch, Dominice Steffen (beide NA.Hamburg), Maren Brinker (TSV Bayer 04 Leverkusen)

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 02. Juni 2007

   www.volleyball-bundesliga.de 

CEV: Europacup-Termine

Meldung der Europacup Teilnehmer steht vor der Tür

Zum 6. Juni müssen die Anmeldungen der Teams zu den Europapokalwettebewerben der kommeden Saison bei der CEV eingegangen sein. Bei den Männern haben die deutschen Teams 4 Startplätze. Der VfB Friedrichshafen tritt als einziges deutsches Team zur Titelverteidigung in der Champions League an. Vizemeister evivo Düren hat das Startrecht im CEV-Pokal. Die übrigen beiden deutschen Vertreter treten im Challenge-Cup an. Bei den Frauen stehen deutschen Teams durch die unregelmäßige Teilnahme an den Wettbewerben in den letzten Jahren lediglich zwei Startplätze im Challenge-Cup zur Verfügung.

Die Terminübersicht der Europapokalspiele finden Sie hier:

Termine European Champions League 2007/08

Termine CEV Cup und Challenge Cup 2007/08  

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Samstag, 02. Juni 2007

   www.volleyballer.de 

Plichta schmettert weiter für SV Bayer

Der erfolgreichste Punktesammler im Trikot von Volleyball-Bundesligisten SV Bayer Wuppertal in der abgelaufenen Saison bleibt den Bergischen auch für die kommende Spielzeit erhalten. Außenangreifer Tomas Plichta verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr.

„Er hat alles drauf, was ein guter Volleyballspieler können muss“, lobt Trainer Jens Larsen den 26-Jährigen. Und wer den slowakischen Nationalspieler in der vergangenen Saison in der Bayerhalle erleben durfte, wird dieser Einschätzung zustimmen. Plichta ist sicher in der Annahme, stellt einen guten Block und greift nicht zuletzt äußerst effektiv an. „Ich bin mit ihm 100 Prozent zufrieden“, lautet das Fazit seines dänischen Coaches. Doch in den Play-offs machte dem ruhigen Profi eine leichte Knieverletzung zu schaffen. „Da hat er halt nicht ganz die überragende Leistung gebracht, die wir von den Spielen zuvor von ihm gewöhnt waren“, so Larsen.

Doch für die kommende Saison baut der Trainer des SV Bayer Wuppertal wieder auf die Fähigkeiten seines Vorzeigeprofis. Zurzeit steht Volleyball für Tomas Plichta allerdings nur an untergeordneter Stelle, denn der Student der Wirtschaftswissenschaften bereitet sich in Opava (Tschechien) auf.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Samstag, 02. Juni 2007

   www.main-spitze.de 

Mister X offenbar ein Trainer-Hochkaräter

Vollzug bei Rhein-Main Volley nächste Woche?

ps. RÜSSELSHEIM/WIESBADEN Ist die Suche beendet? Die Verantwortlichen von Rhein-Main Volley, dem Zusammenschluss von TG Rüsselsheim und Eintracht Wiesbaden, sind zuversichtlich, in der kommenden Woche einen Trainer präsentieren zu können.

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel