News

 Donnerstag, 14. Juni 2007 

Traumhafte Perspektiven in Hamburg
Trainer bei den VCN-Männern gesucht
Belagerungszustand auf dem Sportplatz
Moculescu: „Nicht gleich ein Fünfsatz-Spiel!“
Espinho: Starker Auftakt für deutsche Frauen
VV Berlin: Hecht doch wieder Präsident
Söhnke Hinz als Bundestrainer nach Berlin
Supercup auf Fehmarn mit 20.000 EUR Preisgeld
Mit Joker Heimvorteil gegen gereizte Spanier
Steffen: Schmettern und lernen
Zurück in der Erfolgsspur
Kromm: Stetig höher auf der Karriereleiter

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Deutschland - EuroBeach-News

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   

Traumhafte Perspektiven in Hamburg

Vor Beginn des German Masters der NESTEA European Championship Tour zeigt sich die Hansestadt von seiner besten Seite – der Kampf um die vier smart fortwo ist spannend wie nie

Hamburg, 13. Juni 2007: Hamburg ist eine Stadt des Wassers. Wo immer man sich in der nach Berlin zweitgrößten deutschen Metropole bewegt, trifft man schnell auf Brücken, Kanäle, Ufer, Strände oder Schiffe. Eine solche Umgebung erscheint wie geschaffen für ein hochkarätiges Beach Volleyball-Event. Genauso sieht es Hinnerk Femerling, Operations Director bei der in Zürich ansässigen Agentur Global Sports Marketing, die die NESTEA European Championship Tour organisiert und vermarktet. „Wer diese Stadt nicht in sein Herz schließt, ist selbst schuld“, sagt der Tourdirektor. Dazu kommt die enorme Begeisterung der Menschen in dieser Stadt, die eine besondere Affinität für alle Sportarten entwickeln, die mit Sonne, Strand und Meer zu tun haben: „Wir könnten in Hamburg überall spielen“, sagt Femerling, „die Tribünen wären immer voll und es würde eine super Stimmung herrschen.“ Trotz dieser traumhaften Perspektiven haben es sich die Macher der ranghöchsten europäischen Turnierserie nicht nehmen lassen, sich den attraktivsten aller möglichen Spielorte auszusuchen. Wenn sich Europas Topteams von Donnerstag bis Sonntag in Hamburg versammeln, wird auf dem historischen Rathausmarkt aufgeschlagen. Hamburgs gute Stube als Heimstätte für die Beach Volleyballer, da gerät Femerling regelrecht ins Schwärmen: „Wenn du hier stehst und hast das herrliche Rathaus vor dir sowie die Alster in deinem Rücken, dann kannst du nicht anders als begeistert sein.“

Zum zweiten Mal macht die NESTEA European Championship Tour in der Freien und Hansestadt Hamburg Station, bei der Premiere im vergangenen Jahr waren Zuschauer, Athleten und Veranstalter begeistert von der Atmosphäre und den sportlichen Leistungen. Gespielt wird um 100.000 Euro Preisgeld, eine Summe, die im kommenden Jahr verdoppelt wird. Dann geht es in Hamburg beim NESTEA European Championship Final nicht nur um den Titel eines Europameisters, sondern auch um heiß begehrte Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele in Peking.

Bei der Premiere in Hamburg im vergangenen Jahr ließen sich die deutschen Teams von der Heimatmosphäre zu einem Doppelsieg inspirieren: Bei den Männern gewannen die späteren Europameister Julius Brink und Christoph Dieckmann, bei den Frauen standen Stephanie Pohl und Okka Rau ganz oben auf dem Treppchen.

Auch in diesem Jahr gehören die Duos aus dem Lande der Gastgeber wieder zum engsten Favoritenkreis. Im Feld der Frauen rechnen sich Katrin Holtwick und Ilka Semmler einiges aus. Die beiden Youngster fahren mit der Empfehlung ihres Sensationssieges beim Russian Masters nach Hamburg. Nachdem es den Aufsteigern dieser Saison gelungen ist, die Europameisterinnen Shiryaeva/Uryadova bei deren Heimspiel zu bezwingen, werden sie in Hamburg natürlich erst recht hoch gehandelt.

Gesteigerte Ambitionen hegen auch David Klemperer und Eric Koreng. Obwohl das Team aufgrund der Erkrankung von Klemperers etatmäßigen Partner Kjell Schneider erst wenige Tage vor Saisonbeginn ad hoc zusammengestellt wurde, schlug es sich bislang mit beachtlichen Resultaten: Platz drei und vier beim Austrian Masters und beim Russian Masters, das sind Visitenkarten, die sich sehen lassen können. Nun soll in Hamburg der dritte Halbfinaleinzug in Folge gelingen.

Auch beim Kampf um den smart European Ranking Leader haben sich Klemperer/Koreng in eine gute Ausgangsposition geschmettert. Das schwarze Trikot der Führenden gebührt zwar Brink/Dieckmann (1’200 Punkte), doch hinter den Esten Kais/Vesik (1'020 Punkte) haben sich die Deutschen mit 900 Zählern in Lauerstellung begeben. Noch enger geht es bei den Frauen zu: Hier teilt sich mit Hajeckova/Novotna (Tschechien), Claasen/Röder (Deutschland) und Shiryaeva/Uryadova (Russland) ein punktegleiches Trio die Führung. Hinter den glorreichen drei, die bislang 780 Punkte gesammelt haben, warten Holtwick/Semmler auf ihre Chance. Schließlich haben sie bereits 720 Zähler und können ohne weiteres ganz nach vorn kommen. Der Anreiz ist enorm, schließlich werden die beiden Siegerteams am Ende der Saison mit jeweils zwei smart fortwo Fahrzeugen des Tour Main Partners belohnt.

 

 

Deutschland - VC Norderstedt-News

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   

Trainer bei den VCN-Männern gesucht

Die 1.Herren des 1.VC Norderstedt suchen für die kommende Regionalligasaison einen Trainer, B-Lizenz wäre schön, aber nicht zwingend nötig...bei Interesse bitte unter ms@cenco.de oder im Gästebuch der Homepage www.1vcn.de melden. Wir freuen uns auf alle Interessenten.

 

 

Deutschland - SV Medizin Bad Liebenstein-News

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   

Belagerungszustand auf dem Sportplatz

Mehr als 1000 Volleyballer werden erwartet

Alle Jahre wieder am letzten Wochenende vor den Thüringer Sommerferien wird der sonst so idyllisch gelegene Sportplatz in Bad Liebenstein zu einem wahren Mekka für die Volleyballer des Landes und das Areal rund um die 22 Spielfelder und das große Festzelt wird in ein riesiges Zeltlager verwandelt.

Viele der Mannschaften reisen bereits am frühen Freitagnachmittag an, um sich einen guten Platz in der Nähe des Turniergeländes für ihre Zelte zu sichern und noch vor Sonnenuntergang sieht man die ersten Grill-Rauchschwaden über dem Platz aufsteigen.

Urlaubsatmosphäre pur, von der die Organisatoren des Otto Scharfenberg Gedenkturniers nur am Rande etwas mitbekommen, denn die zum größten Freiluftvolleyballturnier Ostdeutschlands angereisten Volleyballer erwarten mehr als nur ein Spielfeld auf dem man Volleyball spielen kann.

"Bei über 110 teilnehmenden Mannschaften (eine Mannschaft besteht mindestens aus 6 Spielern) ist die Organisation keine leichte Sache. Die Rundumversorgung stellt eine kleine Abteilung mit ca. 100 Mitgliedern vor enorme Aufgaben." erklärt Christian Reinhardt, einer der Organisatoren vom SV Medizin. "Die größte Herausforderung ist dabei das Festzelt,  wenn die Schule nicht extra die jungendlichen Vereinsmitglieder zum Aufbau freistellen würde, wäre dies nicht zu schaffen."

Vom Duschcontainer bis zum Bierzapfhahn – an alles muss gedacht werden, damit auch das 21. Otto Scharfenberg Gedenkturnier vom 13. bis 15. Juli wieder zu dem Volleyballevent wird, für das es bekannt ist. Nicht vergessen werden darf dabei auch nicht  die ausreichende Versorgung mit Thüringer Bratwürsten, gerade wenn der Grillerfolg der Gäste im Zeltlager sich nicht recht einstellen will.

Bis zum heutigen Tag haben bereits 77 Mannschaften ihre Teilnahme angesagt. Noch bis zum 30.06.2007 sind Mannschaftsmeldungen möglich. Insbesondere in den Spielklassen  aktive Herren 2, Aktive Damen, Freizeit Mixed und Freizeit Damen gibt es noch freie Startplätze.

Mehr Informationen und aktuelle Hinweise zum Turnier und die Möglichkeit, Mannschaften online zum Turnier anzumelden gibt es unter http://www.volleyball-bali.de.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   

Moculescu: „Nicht gleich ein Fünfsatz-Spiel erleben!“

Die Hinrunde in der European League ist gespielt und sieht die deutsche Mannschaft mit 4:2-Siegen an der Tabellenspitze. Und dabei musste das Team in allen sechs Partien auf Chef Stelian Moculescu verzichten, der aufgrund von gesundheitlichen Problemen eine Pause verordnet bekommen hatte. Nun greift Moculescu wieder in das Geschehen ein und betreut die Mannschaft bereits am Wochenende in Zwickau (16. Juni um 18.30 Uhr, live auf Eurosport) und Dessau (17. Juni um 17.30 Uhr, live auf Eurosport 2) in den Spielen gegen Spanien. Dazu und zur bisherigen Saison äußerte er sich im Kurz-Interview.

Wie geht es Ihnen?
Moculescu: „Mir geht es ganz ordentlich.“

Was haben Sie in der verordneten Pause gemacht?
Moculescu: „Ich habe versucht, mich zu erholen, und ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen.“

Wie und wie oft standen Sie in Kontakt zur Mannschaft?
Moculescu: „Ich hatte keinen Kontakt mit den Spielern, natürlich aber mit Michael Warm. Wir haben uns regelmäßig ausgetauscht.“

Wie beurteilen Sie die bisherigen Ergebnisse gegen Belgien, die Niederlande und Spanien?
Moculescu: „Ich denke, wir liegen im Soll. Es ist normal für den Anfang, wo wir uns immer schwer tun.“

Ihre Mannschaft liegt aktuell an der Tabellenspitze. Das Ziel muss doch nun die Qualifikation für die Endrunde sein, oder?
Moculescu: „Wir wollen versuchen, die Endrunde zu erreichen. Das wird nicht leicht, ist aber machbar.“

Norbert Walter kehrt ins Team zurück. Könnte er schon gegen Spanien dabei sein?
Moculescu: „Gegen Spanien wird er nicht dabei sein. Der fängt an, die ersten Schritte zu machen und braucht bestimmt zwei, drei Wochen, um wieder in Form zu kommen.“

Dürfen sich die Zuschauer in Zwickau und Dessau erneut auf spannende Spiele und fünf Sätze gegen Spanien freuen?
Moculescu: „Ich hoffe, dass ich nicht gleich ein Fünfsatz-Spiel erleben muss. Ich muss an mein Herz denken, aber wenn wir gewinnen, ist das OK.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   

Espinho: Starker Auftakt für deutsche Frauen

Drei der vier DVV-Frauen-Duos haben bei der Beach World Tour in Espinho einen hervorragenden Start hingelegt: Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Helke Claasen/Antje Röder und Sara Goller/Laura Ludwig siegten in ihren Erstrundenspielen und haben bei einem Sieg im nächsten Spiel bereits Platz neun inne. Während sich Helke Claasen/Antje Röder souverän gegen ein tschechisches Duo durchsetzten, mussten Sara Goller/Laura Ludwig und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich jeweils gegen kubanische Teams einen 0:1-Satzrückstand aufholen. Ausgerechnet die an Position sieben best gesetzte deutsche Paarung, Stephanie Pohl/Okka Rau, patzte und verlor das Auftaktmatch gegen Kanada 1:2.

Und auch in der zweiten Runde stehen die Chancen für weitere Erfolge nicht schlecht: Lediglich Claasen/Röder haben mit den Brasilianerinnen Leila/Ana Paula ein echtes „Schwergewicht“ der Szene auf der anderen Netzseite.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung
Felbabova-Novotna CZE [21] Claasen-Röder GER [12] 0-2 (7-21, 16-21)
Goller-Ludwig GER [13] Fernandez Grasset-Larrea Peraza CUB [20] 2-1 (18-21, 21-16, 15-10)
Brink-Abeler-Jurich GER [11] Esteves Ribalta-M. Crespo CUB [22] 2-1 (18-21, 21-17, 15-11)
Pohl-Rau GER [7] Lessard-Maxwell CAN [26] 1-2 (22-20, 14-21, 9-15)
Goller-Ludwig GER [13] Alcon-Matveeva ESP [29]
Leila-Ana Paula BRA [5] Claasen-Röder GER [12]
Brink-Abeler-Jurich GER [11] Gattelli-Perrotta ITA [27]
Pohl-Rau GER [7] Juliana-Francisca POR [10]

Die World Tour der Frauen in Espinho

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   

VV Berlin: Hecht doch wieder Präsident

Führungskrise abgewendet

Der ordentlicher Verbandstag des Volleyball-Verbandes Berlin (VVB) wählte René Hecht zum Präsidenten. Die drohende Führungskrise des rund 11 000 Mitglieder zählenden Volleyball-Verbandes Berlin (VVB) wurde abgewendet. Und die „alte Führung“ nimmt die mehrheitlich beschlossenen Struktur-veränderungen des Präsidiums in Angriff – das sind die wichtigsten Signale des Ordentlichen Verbandstages des VVB am 6. Juni im Coubertin-Saal des Berliner Landessportbundes.

Bekanntlich hatte sechs Wochen vor dem Verbandstag die komplette Führungsspitze mit Präsident René Hecht und Vizepräsidentin Maike Arlt (Sport) sowie den Vizepräsidenten Gunnar Götz (Verwaltung) und André Zander (Finanzen) angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. Die noch vor zwei Jahren so gerühmte Doppelspitze mit dem deutschen Rekordnationalspieler Hecht (385 Länderspiele) und der Ex-Nationalspielerin Arlt war auf dem Wege aufzugeben.

Die einsetzende fieberhafte Suche nach neuen Kandidaten blieb erfolglos, so dass der Verband in eine gefährliche Führungskrise zu stürzen drohte, von der er sich so schnell nicht wieder erholt hätte. Doch drei Tage vor dem Verbandstag signalisierte Hecht eine Kehrtwende. Nach seiner Ankündigung, das Präsidentenamt aufgeben zu wollen, war er innerhalb des Verbandes von vielen Seiten gebeten worden, seine Entscheidung zu überdenken. Zudem wäre es schade, so der allgemeine Tenor, wenn der VVB den mit ihm neu eingeschlagenen Weg nicht weiter gehen könnte. „Ich habe diese Einwände sehr ernst genommen, sie abgewogen und mich nach reiflicher Überlegung entschlossen, doch noch einmal zu kandidieren“, äußerte Hecht. „Ich will – unterstützt durch mein bewährtes Team – versuchen, mit neuen Strukturen die Kluft zwischen beruflicher Belastung, dem Ehrenamt und meinen Ansprüchen an die Verbandsarbeit zu überbrücken.“

Hecht hatte zuvor seinen Rückzug damit erklärt, dass er „trotz hohen Aufwandes die eigenen Ziele und Erwartungen nicht durchsetzen“ konnte. „Meine Ansprüche sind hoch, dafür konnte ich zu wenig bewegen.“ In seinem Rechenschaftsbericht an den Verbandstag nahm er auch kein Blatt vor den Mund, um zu erklären, was ihn zum Amtsverzicht bewogen habe.

„Persönliche Offenheit und Vertrauen fanden nicht die erhoffte Resonanz. Leider wird oft viel Zeit und Energie mit Grabenkämpfen, Kompetenzgerangel und Selbstdarstellung auf Kosten anderer verschwendet.“ In seinen ergänzenden Bemerkungen vor den Delegierten beklagte Hecht vor allem „fehlende Kommunikation und mangelndes Vertrauen“ und „mehr ein Gegeneinander statt ein Mit- und Untereinander“.

Bei allen durchaus berechtigten Einwänden von Hecht und Co. hatte es unter Verbandsmitgliedern aber Unverständnis darüber gegeben, dass eine Führungsspitze nach nur einer Wahlperiode von zwei Jahren aufsteckt und auch darüber, dass eben diese Führungsspitze eine neue Struktur initiierte, die sie „eine gute Vorlage für die künftige Arbeit des Verbandes“ (Hecht) nannte, aber selbst nicht mit Hand anzulegen bereit war, diese Struktur nunmehr in der Praxis umzusetzen.

Hechts Rücktritt vom Rücktritt war schließlich wie ein Befreiungsschlag. Der 45-Jährige wurde von den 85 Delegierten ohne Gegenstimme gewählt. Seine Kehrtwende hatte Signalwirkung. Maike Arlt kandidierte als Vizepräsidentin Volleyball-Sport, woraufhin der bisherige Leistungssportwart Klaus Helmke seine Kandidatur zurückzog, und Gunnar Götz stellte sich der Wahl als Vizepräsident für den neuen Geschäftsbereich Finanzen und Verwaltung. Beide wurden ebenso mehrheitlich gewählt wie die neuen Vizepräsidenten Stephan Eckardt (Beachvolleyball-Sport), Markus Rusch (Jugendsport) und Harald Fröhlich (Breitensport). Damit stehen dem Präsidenten nach der neuen Struktur des Präsidiums fünf Vizepräsidenten zur Seite.

Aus der Führungsriege schied der langjährige Vizepräsident Finanzen, André Zander, aus, der aus beruflichen Gründen schon vor zwei Jahren nicht mehr kandidieren wollte, nunmehr aber seine Ankündigung wahr machte. Er wurde mit viel Beifall und Blumen als Vize verabschiedet. Zander bleibt jedoch dem Präsidium als wieder gewählter Schiedsrichterwart erhalten. Dem neuen Präsidium gehören auch Heiko Schultz (Landesspielwart), Torsten Spiller (Jugendspielwart) und Gerhard Prenzel (Lehrwart) an. Die drei gewählten Referenten sind Klaus Helmke (Leistungssport), Jochen Altmann (Schulsport) und Christa Wels (Bußgeldkasse). Ein Pressewart wurde nicht – wie bisher üblich – vom Verbandstag gewählt. Der künftige Referent für Öffentlichkeitsarbeit wird vom Präsidium berufen.

Wahrlich kein Ruhmesblatt indes war für die Delegierten, dass sich nicht ein einziger von ihnen in der Aussprache über die vorliegenden Rechenschaftsbericht der Vorstands- und Präsidiumsmitglieder zu Wort gemeldet hat. Dabei boten die Berichte durchaus genug Debattenstoff. Auch die durch die Strukturveränderungen bedingte neue Satzung und Geschäftsordnung des VVB gingen völlig kommentarlos über die Bühne. Dabei wäre es nützlich für alle Seiten gewesen, von der Basis zu hören, wie sie die Strukturveränderung mit einem kleineren Präsidium und mit der Verlagerung der künftigen Arbeit in zehn Kommissionen beurteilt. Durchaus vorwärtsweisend wäre gewesen, sich über die künftige Entscheidungskompetenz der Kommissionen auszutauschen. Leider Fehlanzeige!

Dafür wurde umso heftiger und fast endlos über die Beitragserhöhung ab 2008 (200 Euro Vereinsgrundbeitrag für wettkampfspielende Mitglieder und 140 Euro für Vereine mit freizeitspielenden Mitgliedern) sowie über die einmalige Beitragsumlage für 2007 von 45 Euro pro Verein gestritten. Beide Erhöhungen sind darauf zurückzuführen, dass der DVV in den letzten Jahren seine Beiträge für die Mitgliedsverbände deutlich angehoben hat.

Schließlich gab es noch jede Menge Ehrungen für Vereine, die letzte Saison besonders erfolgreich waren. Mit der Ehrennadel des VVB in Silber wurden Klaus Grosche und Peter Neumann ausgezeichnet, die Ehrennadel in Bronze erhielten Susanne Kingreen, René Ryll, Udo Marquardt, Ralf Hartig und Victor Eras.

Unterm Strich bleibt zu wünschen, dass René Hecht und seine Mannschaft auf dem nächsten Verbandstag am 17. Juni 2008 unisono sagen können: Es hat sich gelohnt!

Jürgen Holz

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   

Söhnke Hinz als Bundestrainer nach Berlin

Söhnke Hinz, sieben Jahre sportlicher und pädagogischer Leiter der Volley YoungStars Friedrichshafen, nimmt ein Angebot des Deutschen Volleyballverbandes (DVV) an und wechselt zum Bundesstützpunkt nach Berlin. Der Verein der Freunde und des Volleyballsports, der den DVV-Stützpunkt in Friedrichshafen organisiert, ist bereits auf der Suche nach einem Nachfolger.

Bereits vor zwei Jahren hatte der DVV Söhnke Hinz die Stelle als Junioren-Bundestrainer und Stützpunktrainer in Berlin angeboten. Damals wollte Hinz sein Projekt, das er maßgeblich geprägt hat, nicht aufgeben. "Ein zweites Mal kann man nicht Nein sagen", sagte Söhnke Hinz als jetzt die erneute Anfrage kam. Es hätte keinen Grund gegeben, aus Friedrichshafen wegzugehen, vielmehr sei der Reiz der neuen Aufgabe ausschlaggebend gewesen.

Meinolf Schlieper, Vorsitzender des Vereins der Freunde, lässt Söhnke Hinz nur ungern ziehen, hat aber volles Verständnis für die Entscheidung des 38-Jährigen. "So eine Chance darf man sich nicht entgehen lassen. Wir fühlen uns geehrt, dass unser Trainer für die Aufgaben in Berlin ausgewählt worden ist und freuen uns für ihn."

Nachdem Söhnke Hinz 2000 aus Hamburg an den Bodensee gekommen war, hatte er den Stützpunkt in Friedrichshafen aufgebaut und weiterentwickelt. Ein wichtiger Schritt war der Wechsel von einer Förderung im Anschluss an die Schulzeit hin zu einer internatsähnlichen Förderung für 15-/16-jährige Talente. Mittlerweile hat sich das Nachwuchsprojekt in Friedrichshafen zu einer anerkannten Institution entwickelt. Friedrichshafen ist einer von vier Volleyball-Stützpunkten im Nachwuchsbereich und ist als eines der ersten Landesspitzensportzentren ausgezeichnet worden.

"Wir haben in Friedrichshafen mit der Nähe zum VfB, einem europäischen Spitzenclub, eine einmalige Situation in Deutschland", sagt Meinolf Schlieper. Allein schon zu sehen, wie hart die Profis jeden Tag trainieren, bedeute für die YoungStars, die in der Zweiten Liga spielen, eine riesige Motivation. "Deshalb ist es für mich selbstverständlich, dass auch der Nachwuchs gefördert wird".

Von dem zukünftigen sportlichen und pädagogischen Leiter der Volley YoungStars sind außer Trainerqualitäten auch das Geschick gefordert, mit den Schulen, den Eltern und den Bundes- und Landestrainern zusammenzuarbeiten. Die Entscheidung für einen Nachfolger soll in den kommenden Wochen fallen.

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   

Supercup auf Fehmarn mit 20.000 EUR Preisgeld

Beach-Volleyballer aufgepasst: Nachdem zum Auftakt der offiziellen Ranglisten-Turnierserie vom Deutschen Volleyball-Verband (DVV) der Preisgeldtopf schon einmal aufgestockt worden war, spielen Deutschlands beste Sandathleten vom 27. bis 29. Juli 2007, beim sechsten Tourstopp der Saison, in Burg auf Fehmarn um ein Gesamt-Preisgeld von insgesamt 20.000 EUR! Dies entspricht einer Erhöhung von 12.000 EUR im Vergleich zu einem regulären Turnier der smart beach tour.

„Dank des Engagements unserer Tour-Partner und des Tourismus-Service Fehmarn können wir in dieser Saison erstmals einen speziellen Supercup mit erhöhtem Preisgeld  ausrichten. Wir freuen uns, den Aktiven, die unsere nationale Tour so lebendig und erfolgreich machen, erstmals ein derartig attraktives nationales Turnier anbieten und uns damit für ihr sportliches Engagement bedanken zu können“, freuen sich Angelika Carl und Christian Dau von der Rechte innehabenden Agentur sportsandevents. GmbH.

Die smart beach tour 2007 wird unterstützt von den Partnern smart, Warsteiner, Danone Waters, ProSieben, den Medienpartnern Fit For Fun, Focus und TV Digital sowie dem Beach-Volleyball Portal www.beach-volleyball.de.

Punkte und Preisgeld beim Supercup Fehmarn im Detail:                       

DVV Ranglistenpunkte und Preisgeld

Platz

Ranglistenpunkte

Gesamt-Preisgeld 20.000 EUR

 

pro Spieler

Männer (16 Teams)

10.000 EUR

Frauen (16 Teams)

10.000 EUR

1

75

EUR 3.400

EUR 3.400

2

60

EUR 2.200

EUR 2.200

3

48

EUR 1.200

EUR 1.200

4

36

EUR 600

EUR 600

5

24

EUR 400

EUR 400

7

15

EUR 300

EUR 300

9

9

EUR 200

EUR 200

13

6

EUR 100

EUR 100

 

 

Deutschland - Freie Presse

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   www.freiepresse.de

Mit Joker Heimvorteil gegen gereizte Spanier

Deutsche Männer heiß auf Sieg in Zwickau und auf Einzug ins Finale

Chemnitz/Berlin. Ein Kinderspiel wird das garantiert nicht. Auch wenn die Ballartisten um Mittelblocker Stefan Hübner am letzten Wochenende auf der iberischen Halbinsel zwei hart umkämpfte 3:2-Siege einfuhren und viel Selbstvertrauen tanken konnten.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   www.abendblatt.de

Steffen: Schmettern und lernen

Dominice Steffen muss sich zwischen dem Berufsleben und dem Spitzensport in der Nationalmannschaft entscheiden.

Fischbek - Wenn Dominice Steffen Zeit hat, dann liest sie schon mal mit lauter Stimme: "Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!" Mit Goethes "Faust" bereitet sich die Volleyballerin des Bundesligisten NA.Hamburg intensiv auf ihre mündliche Abiturprüfung in Deutsch vor. Bei der Reifeprüfung darf nichts schief gehen. Schon nächste Woche will Bundestrainer Giovanni Guidetti die 19-Jährige nämlich bei der Nationalmannschaft sehen.

Der Italiener hatte der 1,85 Meter großen Angreiferin nach dem internationalen Acht-Nationen-Turnier in Montreux erklärt, dass sie auch bei den vier Testspielen gegen den WM-Sechsten Japan vom 21. bis 24. Juni in Baden-Württemberg mit dabei sein wird. Ebenso wie ihre Mitspielerin Imke Wedekind (22). Die Mittelblockerin dürfte gegen Japan ihre Premiere im DVV-Trikot erleben.

"Als Nationalmannschafts-Einsatz zählt es aber nur, wenn man auch zumindest einen Ballwechsel auf dem Feld gestanden hat", sagt Dominice Steffen. In dieser Hinsicht hat die Fischbekerin ihre Einsatz-Bilanz für die A-Nationalmannschaft jetzt auf 18 Spiele schrauben können, denn in Montreux wurde sie in allen fünf Partien der deutschen Mannschaft im Diagonalangriff eingewechselt, immer für ihre bisherige Vereinskameradin Margareta Kozuch, die noch immer auf Vereinssuche ist. Vor Montreux hatte Steffen eine zweijährige Nationalmannschaftspause eingelegen müssen, kann sich jetzt über das Comeback freuen.

Unklar ist noch, ob sie auch im Sommer zur Vorbereitung auf die EM in Belgien/Luxemburg (20. bis 30. September) mit dabei sein wird. Dann aber müsste sie den Beginn ihrer Ausbildung verschieben. "Ich will Kulissenbauerin werden", sagt Dominice, die als Leistungskurs das Fach Kunst belegt hatte und nach eigener Einschätzung "auch ganz gut mit Hammer und Nagel umgehen kann". Ein erstes Praktikum hat sie schon beim TV-Sender "Hamburg 1" perfekt gemacht. Das aber müsste und würde sie für den Verbleib im National-Team verschieben. Wie steht auch im Faust: "Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust!"

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   www.westline.de

Zurück in der Erfolgsspur

Münster - Die intensive Trainingswoche zu Hause in Münster hat gefruchtet: Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich haben auf der Beachvolleyball World Tour zurück in die Erfolgsspur gefunden.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Donnerstag, 14. Juni 2007

   www.westline.de

Kromm: Stetig höher auf der Karriereleiter

Robert Kromm aus Schwerin bereits seit zwei Jahren in der stärksten Liga der Welt

Berlin (Ernst Podeswa) - Der junge Mann hat seinen Jahresurlaub bereits hinter sich. Im Mai. Wo? „Natürlich zu Hause.“ In Grevesmühlen, bei Muttern, und in Schwerin.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel