News

 Freitag, 15. Juni 2007 

Cowboys: Björn Domroese verlängert bis 2008
BeachCenter Hamburg eröffnet im Oktober
Konkurrenz belebt das Geschäft
Björn Andrae wechselt nach Olsztyn/Polen
Goller/Ludwig und Brink-Abeler/Jurich schon Fünfte
Deutsches Duell in zweiter Runde
Ditlevsen – Vertragsverlängerung zum Geburtstag
Manuel Brenner: Es gibt nur Gewinner
Goller/Ludwig im Halbfinale von Espinho
Der Rathausmarkt ist sandvoll
"Können Vereine nicht in den Ruin treiben"
Nervenschlacht im Sand
VCW-Konturen werden sichtbar

Juni 2007
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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 15. Juni 2007

   

Cowboys: Björn Domroese verlängert bis 2008

Personalplanungen laufen auf Hochtouren

Nun ist auch der Kapitän an Bord: Björn Domroese, 26, hat seinen Vertrag bei den Hamburg Cowboys bis 2008 verlängert. “Björn gehörte zum Kern des Aufstiegsteams, mit seiner professionellen Haltung und seinem zielgerichteten Denken wird er den Geist des neuen Kaders entscheidend mitprägen“, sagt Cowboys-Chef Jan Schneider. Mit weiteren Spielern sei man sich prinzipiell einig, dass man zusammen arbeiten wolle.

Namentlich Libero Fridolin Lippens sei „fest eingeplant“, sagt Schneider, „wir prüfen noch Möglichkeiten, wie er nach seinem Studium der Stadtplanung den Übergang ins Berufsleben schaffen und zugleich unter professionellen Bedingungen trainieren kann“. Auch mit anderen Spielern sei man im ernsthaften Gespräch, sagte Schneider. "Das machen wir aber erst öffentlich, wenn alles unter Dach und Fach ist."

Dabei handele es sich aber nicht um jene zwei Hochkaräter, die sich bereits im Probetraining bei den Cowboys vorgestellt haben. "Einen solchen Transfer kriegen wir nur hin, wenn ein Unternehmen bereit ist, das zu wuppen, wenn ein Sponsor sagt: Das ist mein Mann, damit stärke ich die Hamburg Cowboys entscheidend, damit tue ich der Sportstadt Hamburg wirklich etwas Gutes." Eine dafür veranschlagte Summe wollte Schneider nicht nennen, nur soviel: "Jeder Ersatzkicker bei St. Pauli verdient mehr."

Beim Sponsorenabend in der Handelskammer an diesem Montag seien interessante Gespräche entstanden, spruchreif sei aber noch nichts. "Es war ein guter Abend, wir hatten den Eindruck, dass unser Konzept in Hamburg sehr gut aufgenommen wird", sagt Schneider. "Hamburg will die Cowboys, das gibt uns ein gutes Gefühl. Aber nun braucht es Geduld, daraus Partnerschaften zu schmieden."

 

 

Hamburg - BeachCenter Hamburg-News

 Freitag, 15. Juni 2007

   

BeachCenter Hamburg eröffnet im Oktober

Hamburg, 14. Juni 2007 - Europas modernste Spaß-Sporthalle voller Sand steht ab 1. Oktober Interessierten aus ganz Norddeutschland zur Verfügung. Ganzjährig werden ideale Bedingungen geboten - einzigartig dabei: Leistungssport und Öffentlichkeit sind gleichberechtigte Nutzer. Das BeachCenter Hamburg stellt sich während des European Championship Turniers bis 17. Juni auf dem Rathausmarkt der Beach-Szene mit einem attraktiven Gewinnspiel vor.

Ganzjährig nutzbare IndoorCourts für Beach-Volleyball, Beach-Handball und Beach-Fußball bietet das BeachCenter Hamburg ab Eröffnung am Eulenkamp / Ecke Alter Teichweg. Im Sommer wird die Anlage um OutdoorCourts und eine weitläufige Wasserlandschaft mit großem Pool ergänzt. Ob Volleyball zu Viert auf dem Feld oder mit einem kompletten Fußball-Team: Der Spaß im Sand ist garantiert. Wöchentliche Turniere auf unterschiedlichem Niveau bieten Turnier-Atmosphäre für Jedermann. In Einstiegs-Kursen zeigen erfahrene Coaches alle Tricks und Kniffe im Sand. Nach dem Sport locken eine großzügige Sauna und die Strandbar mit leckeren Salaten oder verführerischen Cocktails. Für private Feiern oder Firmen-Veranstaltungen kann das besondere Flair des BeachCenter ebenfalls genutzt werden.

Die Sportstadt Hamburg bietet damit am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein einmalige Bedingungen für Leistungs- und Freizeitsportler. Stephan Eckardt, Geschäftführer des BeachCenter Hamburg, freut sich auf die neuen Möglichkeiten: „Wir wollen unsere vielfältigen Erfahrungen aus Berlin nutzen, um gemeinsam mit den bisher in Hamburg aktiven Sportlern, frischen Wind in die Beach-Szene zu bringen. Zusammen mit dem Olympiastützpunkt, dem Amt für Schule und dem Hamburger Volleyball-Verband wollen wir neue Freunde für diesen phantastischen Sport gewinnen!“

Ein erster Vorgeschmack auf die hohe Qualität des Sport-Angebots ist der Hauptpreis des auf dem Rathausmarkt stattfindenden Beach-Quiz: Ein Beach-Volleyball-Training mit Bernd Schlesinger, einschließlich Video-Analyse. Der Trainer der Nationalteams Julius Brink / Christoph Diekmann und Stephie Pohl / Okka Rau wird die eigens für den Leistungssport im BeachCenter Hamburg konstruierte und in Europa einmalige Rund-Um-Video-Anlage nutzen, um das Spielniveau der Gewinner nachhaltig zu verbessern. Während des Turniers verlost das BeachCenter Hamburg täglich unter allen Einsendungen attraktive Sachpreise - Teilnahmekarten gibt es im Pavillon auf dem Rathausmarkt.

Betreiber des BeachCenter Hamburg ist die Beach Hamburg GmbH, ein Tochterunternehmen der Beachsport Berlin KG, die seit 1998 die Beach-Volleyball-Szene in Berlin prägt. Als Marktführer betreibt Beachsport Berlin an der Spree zwei Standorte mit 7 IndoorCourts und 50 OutdoorCourts.

 

 

Deutschland - EuroBeach-News

 Freitag, 15. Juni 2007

   

Konkurrenz belebt das Geschäft

Beim German Masters der Beach Volleyballer in Hamburg sind die Vorjahressieger Stephanie Pohl und Okka Rau zwar an Position eins gesetzt, doch die Konkurrenz hat aufgeholt

Hamburg, 14. Juni 2007: Als Stephanie Pohl und Okka Rau beim Turnier der World Series im portugiesischen Espinho ihren letzten Ballwechsel hinter sich gebracht hatten, gab es für das Duo nur eine Richtung: Runter vom Strand, hin zum Hotel, die Tasche packen und ab zum Flughafen. Schließlich wartete auf das reiselustige Team schon das nächste Ziel: Hamburg, wo zur Zeit das German Masters der NESTEA European Championship Tour stattfindet.

Und deshalb war Platz 17 in Portugal einerseits zwar ärgerlich, weil sich die Deutschen durchaus mehr erhofft hatten, andererseits wird ihnen das frühe Ausscheiden dadurch versüßt, dass sie nun zusätzlich bei ihrem Heimspiel aufschlagen können. Letztes Jahr, als das German Masters erstmals in der Hansestadt Station machte, gewannen Pohl/Rau, die für den Hamburger SV starten das Turnier souverän und genossen dabei jeden Ballwechsel. Das soll bei der zweiten Auflage am liebsten so bleiben, schließlich wurde Okka Rau im vergangenen Jahr nicht müde zu betonen, wie sehr ihr das Turnier in Hamburg eine Herzensangelegenheit ist.

Die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit: Die Bürger der zweitgrößten deutschen Stadt verehren die Athletin Okka Rau und haben sie zu ihrer Sportlerin des Jahres gewählt. Und deshalb sehen es die Organisatoren auch mit großem Wohlwollen, dass mit Pohl/Rau die beiden Zugpferde beim German Masters aufschlagen werden. „Ich freue mich vor allem für das Hamburger Publikum“, sagt Hinnerk Femerling, Operations Director bei der in Zürich ansässigen Agentur Global Sports Marketing (GSM), die die NESTEA European Championship Tour organisiert und vermarktet: „Ich weiß, welche Wertschätzung Okka Rau in dieser Stadt genießt.“

Stephanie Pohl und Okka Rau gehen in Hamburg nicht nur als Titelverteidiger an den Start, sondern sind auch an Position eins gesetzt. Ein Selbstläufer wird das German Masters deshalb jedoch auf keinen Fall. Während Pohl/Rau im letzten Jahr mit drei Masters-Siegen in Folge für eine Siegesserie sorgten, die es bis dato noch nicht gegeben hatte, und die NESTEA European Championship Tour als smart European Ranking Leader beendeten, lief es in dieser Saison noch nicht nach Wunsch: Beim Austrian Masters in St.Pölten landete das Team auf Rang fünf, beim Russian Masters in Moskau war es nicht am Start.

Die Folge ist, dass sich die Konkurrenz in den Fokus geschmettert hat und Pohl/Rau derzeit im smart European Ranking Leader Tableau lediglich auf Position 13 geführt werden. Es wird also schwer, erneut die beiden smart zu gewinnen, mit denen die Ranglistenersten am Ende jeder Saison belohnt werden. Ein Umstand, der das German Masters und die folgenden Turniere durchaus aufwertet. Denn auch in der Sportart Beach Volleyball gilt der alte Grundsatz: Konkurrenz belebt das Geschäft.

Die folgenden Teams haben in der Qualifikation des German Masters das Hauptfeld erreicht:

Männer: Kaczmarek/Krug (GER), Fijalek/Orman (POL), Kufa/Rotrekl (CZE), Gavira/Marco (ESP)
Frauen: Van Iersel/Wesselink (NED), Shmat /Stepanova (RUS), Lehmann/Sude (GER), Tychnova/Tychnova (CZE)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 15. Juni 2007

   

Björn Andrae wechselt nach Olsztyn/Polen

Die deutschen Volleyballer sind international heiß begehrt: Nach den Nationalspielern Jochen Schöps (Odintsovo/Russland), Simon Tischer (Thessaloniki/Griechenland) und Stefan Hübner (Treviso/Italien) gab nun auch Außenangreifer Björn Andrae seinen Wechsel bekannt: Andrae wechselt vom italienischen Erstligisten Padua zu PZU AZS Olsztyn/Polen, wo er für ein Jahr unterschrieb: „Ich war heiß auf etwas Neues, und das Finanzielle hat natürlich auch eine Rolle gespielt“, so der 26-Jährige, der insgesamt vier Spielzeiten in Italien verbrachte.

Dass ihn der Weg nach Polen verschlägt, ist auch zwei anderen Gründen zuzuschreiben: „Ich hatte über Mark Siebeck nur Gutes über den Verein gehört, der immer um die Meisterschaft spielt und zuverlässig ist. Zudem ist nach der Vize-Weltmeisterschaft der Polen ein echter Aufschwung in Polen erkennbar, die Liga stark, so dass ich auch im Hinblick auf die Olympia-Qualifikation diese Wahl getroffen habe.“ Neben dem Angebot aus Olsztyn hatte Andrae auch Offerten aus Russland, Italien und Japan vorliegen. In Olsztyn wird ihm Polens National-Zuspieler Zagumny die Bälle zuspielen, der US-Boy Richard Lambourne macht den Libero, ansonsten stehen einige junge polnische Nationalspieler in dem Team.

Andrae ist der dritte deutsche Nationalspieler, der in die polnische Liga wechselt. In der vergangenen Saison spielten Mark Siebeck (Warschau) und Eugen Bakumovski (Kedzierzyn) in Polen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 15. Juni 2007

   

Goller/Ludwig und Brink-Abeler/Jurich schon Fünfte

Pohl/Rau und Claasen/Röder werden 17. und kommen nach Hamburg

Sara Goller/Laura Ludwig und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich haben jeweils mit ihrem dritten Sieg im dritten Spiel bei der World Tour in Espinho/Portugal für Furore gesorgt und somit bereits Platz fünf sicher. Dies ist bereits bei beiden Duos die Einstellung ihrer bisher besten Ergebnisse auf der World Tour. Beide Male mussten sich die favorisierten brasilianischen Duos den DVV-Teams geschlagen geben. Goller/Ludwig ließen mit ihrem tollen 2:0-Sieg die Brasilianerinnen Leila/Ana Paula als Verliererinnen vom Platz gehen, Brink-Abeler/Jurich lieferten sich einen Krimi mit den an drei gesetzten Renata/Talita, der erst beim 23-21 im entscheidenden Satz beendet war.

Dagegen haben Stephanie Pohl/Okka Rau und Helke Claasen/Antje Röder lediglich Platz 17 belegt. Als Trostpflaster blieb beiden Teams 120 Weltranglistenpunkte und 3.000 US Dollar Preisgeld. Und etwas Gutes hat das frühzeitige Ausscheiden der DVV-Duos auch: Beide Teams steigen noch am Donnerstag-Abend in den Flieger, kommen nach Hamburg und treten dort beim GERMAN MASTERS im Rahmen der European Beach Tour an.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Leila-Ana Paula BRA [5] Goller-Ludwig GER [13] 0-2 (20-22, 19-21)
Renata-Talita BRA [3] Brink-Abeler-Jurich GER [11] 1-2 (21-17, 18-21, 21-23)
Pohl-Rau GER [7] Maria Clara-Carol BRA [8] 0-2 (14-21, 16-21)
Esteves Ribalta-M. Crespo CUB [22] Claasen-Röder GER [12] 2-1 (21-16, 25-27, 15-7)
Leila-Ana Paula BRA [5] Goller-Ludwig GER [13] 0-2 (20-22, 19-21)
Brink-Abeler-Jurich Sieger aus Lessard-Maxwell CAN [26] Larissa-Juliana BRA [2]

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 15. Juni 2007

   

Deutsches Duell in zweiter Runde

Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka und Julius Brink/Christoph Dieckmann treffen bei der World Tour in Espinho/Portugal in der zweiten Runde aufeinander. Beide siegten in ihren Auftaktspielen in zwei Sätzen, wobei Reckermann/Urbatzka jedoch gegen Österreich arg kämpfen mussten.

Der Sieger des Duells ist bereits Neunter, für den Verlierer geht es in die Verliererrunde.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung in Espinho
Reckermann-Urbatzka GER [19] Doppler-Gartmayer AUT [14] 2-0 (30-28, 22-20)
Brink-Dieckmann Ch. GER [3] Alvarez-Munder CUB [30] 2-0 (21-12, 21-17)
Brink-Dieckmann Ch. GER [3] Reckermann-Urbatzka GER [19]

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Freitag, 15. Juni 2007

   www.volleyballer.de

Ditlevsen – Vertragsverlängerung zum Geburtstag

Am Mittwoch feierte Volleyball-Profi Mads Ditlevsen seinen 23. Geburtstag. Freuen durfte sich der dänische Nationalspieler nicht nur über zahlreiche Glückwünsche und Geschenke, sondern auch über seine Vertragsverlängerung beim SV Bayer Wuppertal.

Das Dänen-Trio an der Wupper mit Trainer Jens Larsen, Peter Lyck und eben Ditlevsen bleibt also auch für die kommende Saison komplett. Für Coach Larsen stellt der Außenangreifer einen wesentlichen Baustein für die Zukunft der Mannschaft dar. „Er muss ganz klar einer unserer Leistungsträger werden. Das ist er bereits bei einigen Spielen gewesen, aber nun fehlt ihm noch die Konstanz“, erklärt der 37-Jährige. Dabei bewertet Larsen die Entwicklung seines Landsmanns in der abgelaufenen Saison als äußerst positiv. „Er hat sich kontinuierlich verbessert. Vor allem in der Annanahme ist er sehr stabil geworden, und das halte ich für sehr wichtig“, so der SV Bayer-Trainer.

Als fleißiger Punktesammler beeindruckt Ditlevsen Zuschauer und Gegner vor allem immer wieder mit seinen enorm harten Sprungaufschlägen. Im Angriff beweist er zudem viel Übersicht und Gefühl und platziert seine Bälle gekonnt.

 

 

Deutschland - Heilbronner Stimme

 Freitag, 15. Juni 2007

   http://stimme.de

Manuel Brenner: Es gibt nur Gewinner

Manuel Brenner (20/Foto: Wahl) ist beim Stimme-Beach-Masters für die Organisation des Spielbetriebs zuständig. Der Student aus Heilbronn und Beachwart des Volleyball-Bezirks verspricht sich viel vom neuen Turnier, wie er Lars Müller gesagt hat.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Freitag, 15. Juni 2007

   http://de.eurosport.yahoo.com

Goller/Ludwig im Halbfinale von Espinho

Espinho (dpa) - Die deutschen Beachvolleyballerinnen Sara Goller und Laura Ludwig haben beim Welttour-Turnier im portugiesischen Espinho überraschend das Halbfinale erreicht.

Bei den Männern starteten die Titelverteidiger Julius Brink und Christoph Dieckmann mit zwei Siegen. Das Berliner Duo gewann seine zweite Partie knapp mit 2:1 (22:20, 17:21, 15:13) im deutschen Vergleich gegen Jonas Reckermann aus Essen und Mischa Urbatzka aus Elmshorn.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 15. Juni 2007

   www.abendblatt.de

Der Rathausmarkt ist sandvoll

Ab heute schlagen Europas beste Strandspieler auf. Im nächsten Jahr droht in der City jedoch ein Terminstreit mit dem Triathlon-Weltcup.

Hamburg - Brasilianische Klänge, Caipirinha, Cocktails, Bier und Bratwurst und dazu jede Menge Sand: Der Rathausmarkt ist an diesem Wochenende ein riesiger Beach-Club - oder auch "Deutschlands schönster Sportplatz", wie ihn der olympia-erfahrene PR-Profi Frank Ehrich nennt. "Ich komme gern nach Hamburg, meistens zum Shoppen mit meiner Freundin", sagt David Klemperer (26) aus Kiel. "Es ist einer der schönsten Plätze Europas", meint der Beachvolleyball-Nationalspieler, der statt seines Girls diesmal seinen neuen Teampartner Eric Koreng (26) an seiner Seite weiß.

Gut 500 Tonnen sind aufgeschüttet worden, damit das German Masters bis zum Sonntag über den Centre-Court und einen Nebenplatz gehen kann - alles bei freiem Eintritt. Das Turnier um 100 000 Euro, das mit dem Start der Titelverteidigerinnen Stephanie Pohl/Okka Rau vom HSV (siehe Text unten) im Hauptfeld doch noch um eine lokale und sportliche Attraktion reicher ist, zählt zur "European Nestea Championship Tour". Die Serie endet mit dem sechsten Event, der Europameisterschaft vom 23. bis zum 26. August in Valencia.

Jenes Highlight richtet die veranstaltende Schweizer Agentur Global Sports Marketing (GSM) 2008 auf dem Rathausmarkt aus. "Hamburg ist für uns ein Flaggschiff-Turnier, dank der Zuschauer auch das stimmungsvollste", sagt Tourdirektor Hinnerk Femerling (Kiel). Und nicht nur weil die EM 2008 Teil der Olympia-Qualifikation für die Sommerspiele in Peking sein wird, will GSM dann auf dem Rathausmarkt richtig angreifen: Statt wie diesmal nur 2000 soll der Centre-Court dann mindestens 3000 Plätze haben. "4000 plus x wären auch schön", meint Femerling. Die vorgeschriebenen Neben-Courts für die Beacher sind wie gestern in der Qualifikation und heute bei den ersten Spielen des Hauptfeldes im Uni-Sportpark an der Rothenbaumchaussee präpariert. Weil die Zusammenarbeit von GSM mit der Universität und deren zahlreichen freiwilligen Helfern offenbar so gut läuft, soll die EM 2008 vom 10. bis zum 13. Juli mit der vorgelagerten Beach-WM der Studenten verzahnt werden - wiederum auf dem Rathausmarkt (!) und im Uni-Sportpark. "Damit können wir den Fokus in der Stadt 14 Tage lang auf Beachvolleyball lenken", erläutert German-Masters-Turnierdirektor Siegbert Brutschin, als Organisator der Beach-WM 2005 in Berlin für noch höhere Angriffe gut.

Hier jedoch blockt die Agentur upsolut, die Hamburg in diesem Jahr mit der Triathlon-WM (28. August bis 2. September) die ersten Welttitelkämpfe seit der Fecht-WM 1978 beschert - abgesehen von den vier Gruppenspielen und dem Viertelfinale der Fußball-WM 2006. Im nächsten Jahr möchte upsolut am 6. und 7. Juli erneut einen Triathlon-Weltcup durchführen, Start, Ziel und Wechselzone ist für die Profis wie bei der WM der mit Tribünen versehene Rathausmarkt. "Unseren Triathlon-Weltcup schätze ich höher ein als die Beach-EM", sagt upsolut-Geschäftsführer und Triathlon-Projektchef Frank Bertling. Zudem sei der Termin schon von der Internationalen Triathlon Union bestätigt, die Hochschul-Beach-WM auf dem Rathhausmarkt damit unmöglich.

Während die Macher von upsolut auf ein klärendes Gespräch mit Sport-Staatsrat Andreas Ernst (CDU) am 9. Juli setzen, sind die Vertreter von GSM interessiert, ihr Konzept vorzustellen. Für die EM-Generalprobe kann Marketing-Direktor Christian Scholbrock mit guten Fernsehzeiten aufwarten: "Aus Hamburg gehen 130 TV-Stunden in die Welt." Zehn Länder senden am Sonntag live, das ZDF (ab 17.10 Uhr) zeigt in seiner "Sportreportage", dass Hamburgs City nicht nur zum Shoppen, sondern auch zum Baggern taugt.

Stefan Reckziegel

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 15. Juni 2007

   www.abendblatt.de

"Können Vereine nicht in den Ruin treiben"

Interview mit HSB-Präsident Günter Ploß

HAMBURG - Schon nach dem ersten von vier Jahren Amtszeit sieht sich das 2006 neu gewählte Präsidium des Hamburger Sportbundes (HSB; 502 571 Mitglieder) dem Misstrauen einiger Vereine und Verbände ausgesetzt. Schwerpunkte der Kritik sind die Schließung der HSB-Sportschule Sachsenwald in Wentorf, der Sportfördervertrag mit der Stadt Hamburg, die finanzielle Sonderstellung des Fußballverbandes sowie fehlende Visionen und mangelnde Gestaltungskraft des HSB. Vor der Mitgliederversammlung am Sonnabend (ab 11 Uhr) im Haus des Sports (Schäferkampsallee 1) sprach das Abendblatt mit HSB-Präsident Günter Ploß.

ABENDBLATT: Herr Ploß, der Zustand des HSB und seines Präsidiums scheint beklagenswert, glaubt man dem Urteil mancher Großvereine und Verbände. Was haben Sie und Ihre sechs Vorstandskollegen falsch gemacht?
GÜNTER PLOSS: Wir sind mit einer Vielzahl Problemen und Umstrukturierungen konfrontiert, die sich nicht im Handstreich lösen lassen. Was in Jahrzehnten nicht geschafft wurde, ist selten in wenigen Monaten zu regeln. Wir befinden uns in einem Prozess, der dauert. Im Moment haben wir in vielen Bereichen gerade mal Zwischenergebnisse.

ABENDBLATT: Bei der Sportschule Sachsenwald gibt der HSB dennoch eine unglückliche Figur ab. Wegen eines Defizits von rund 200 000 Euro wurde die Einrichtung zum 1. Januar geschlossen, 2007 belastet sie den HSB-Etat aber weiter mit 100 000 Euro.
PLOSS: Die Sportschule hätte man auch einfach abreißen lassen können, das Mandat dazu hatten wir von der Mitgliederversammlung. Alles, was jetzt passiert, zeigt, dass wir ernsthaft versuchen, den Betrieb fortzuführen. Aber er muss sich rechnen. Dazu brauchen wir Partner, und um die bemühen wir uns. Angesichts der Finanzsituation des HSB ist es unmöglich, bei einem größeren Betriebsminus der Sportschule das Geld aus dem vorhandenen Etat zu nehmen. Oder wir müssen in anderen Bereichen sparen. Wir hatten bisher jedoch nicht den Eindruck, dass die Mehrzahl der Vereine und Verbände das wollte.

ABENDBLATT: Sie hätten bei der Stadt eben mehr Geld für die finanzielle Grundabsicherung herausholen müssen als die nun - nur - bis 2009 festgeschriebenen 6,5 Millionen Euro pauschal.
PLOSS: Mit diesem Vertrag, dem die Mitgliederversammlung am Sonnabend noch zustimmen muss, haben wir die Abhängigkeit von Toto und Lotto beendet. Hätte sie weiter bestanden, hätten wir in diesem Jahr nur 6,235 Millionen Euro Fördermittel erhalten und nach ersten Prognosen 2008 nur 5,3 Millionen. Richtig ist, dass der Sport in Hamburg gegenüber anderen Zuwendungsbereichen unterfinanziert ist. Das müssen wir ändern.

ABENDBLATT: Die Sonderstellung der Fußballer, die auch künftig 1,28 Millionen im Jahr erhalten, 280 000 Euro mehr als alle anderen 55 Fachverbände des HSB zusammen, stößt bei vielen Verbänden - und bei Politikern aller drei Rathaus-Fraktionen - auf Unmut. Während der HSB alle anderen Sportler mit drei Euro im Jahr unterstützt, erhalten die Fußballer weiter das Neunfache.
PLOSS: Auch ich bin für mehr Gerechtigkeit und eine andere Verteilung, damit alle Verbände die gleichen Chancen haben, Mitglieder zu werben und sich um sie zu kümmern. Bis zum Abschluss des nächsten Vertrages mit der Stadt in zwei Jahren werden wir nach einvernehmlichen Lösungen suchen. Mein Ziel ist es jedoch nicht, einen Verband finanziell in die Knie zu zwingen. Wir brauchen mehr Geld für alle.

ABENDBLATT: Das ist kaum zu erwarten, weil Fußballverband und HSB bei der Übernahme von Sportanlagen seit zwei Jahren nicht vorankommen. Aus Reihen der Regierungspartei CDU ist bereits zu hören, das HSB-Präsidium würde diese beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen für den Stadthaushalt boykottieren.
PLOSS: Das Gegenteil ist richtig. HSB und Fußballverband unterstützen alle Vereine, die Plätze übernehmen wollen, mit Rat. Das Problem sind die Rahmenbedingungen. Wenn die Stadt sagt, mehr Geld geht trotz ständig steigender Kosten nicht, dann muss sie sagen, wie sie das Problem zu lösen gedenkt. Wir können die Vereine nicht in den Ruin treiben.

ABENDBLATT: Der HSB könnte doch auch mal kreativ werden - gestalten statt verwalten, wie vor allem Großvereine fordern.
PLOSS: Bei der Sportplatzübernahme stößt die Fantasie schlicht an finanzielle Grenzen. In anderen Bereichen gilt: Wir machen zahlreiche Angebote, bieten Vereinen Hilfestellungen vor Ort, aber wir haben natürlich Defizite. Wir müssen einerseits kräftig sparen, anderseits sollen wir immer neue Aufgaben bewältigen. Wir haben diese Herausforderung angenommen, und ich verstehe manche Klage, doch manchmal wünschte ich mir ein bisschen mehr Geduld.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Freitag, 15. Juni 2007

   www.westline.de

Nervenschlacht im Sand

Münster - Mit einem wahren Kraftakt haben die Beachvolleyballerinnen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich im portugiesischen Espinho die beste Platzierung der laufenden Saison erzielt.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Freitag, 15. Juni 2007

   www.wiesbadener-kurier.de

VCW-Konturen werden sichtbar

Volleyball-Bundesligist verpflichtet Tesha Harry und verlängert mit Schulz und Friedrich

uli. WIESBADEN Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden ist in den Planungen für die kommende Saison einen großen Schritt vorangekommen.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel