News

 Samstag, 23. Juni 2007 

Hochschulteam: Positive Niederlage
Beach-Schiedsrichter-Ausbildung in Cuxhaven
Christin Guhr wechselt vom Meister nach Chemnitz
Erneutes 3:1 gegen den WM-Sechsten Japan
U18: 3:2 über Brasilien in Hildesheim
Guidetti: „Frauen bald wieder zu Top-Teams“
Birgit Thumm als Hallensprecherin
Paris: Brink/Dieckmann schon Fünfte
Ausgabe zwei des Newsletters ist da
U18: 2:3 im dritten Spiel gegen Brasilien
Freie Hand mit der Nationalmannschaft
David Kampa wechselt zum VC Bottrop
Friedrichshafen gegen Piräus und Almeria
Gegen die Gummiwand

Juni 2007
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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Smash Online-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

Hochschulteam: Positive Niederlage

Im Trainingsspiel beim Erstligisten NA.Hamburg I unterlag das Hochschulteam von Trainer Ali Hobst in allen vier Sätzen. Zur Vorbereitung auf die Deutsche Hochschulmeisterschaft war aber auch dies nicht schlecht, meinte Hobst. „Wir haben wieder viel gelernt. Dank an NA.Hamburg, die sich trotz schwieriger Trainingssituation bereit erklärt haben, uns zu helfen.“

Nicht nur das Hochschulteam hatte beruflich und krankheitsbedingt gerade mal sechs Spielerinnen zur Verfügung, der Erstligist stand mit vier Spielerinnen auf der anderen Spielhälfte. Kein Wunder, waren nicht nur Kerstin Ahlke und Julia Kaufhold auf Seiten der Uni-Mannschaft, sondern mit Margareta Kozuch, Dominice Steffen und Imke Wedekind auch drei Spielerinnen bei der Nationalmannschaft. So erlebten die verblüfften Zuschauer ein denkwürdiges Spiel, da die Trainer Helmut von Soosten und Mike Schöps ihr Team vervollständigten.

Der Erstligist siegte mit 25:23, 25:20, 25:23 und 25:17. Beim Hochschulteam spielten neben den erwähnten Fischbekerinnen Janina Bettencourt, Anita Drese, Swantje Basan und Anja Wilk. Außerdem gehören Andrea Dellnitz, Sarah Hoppe, Valessa Ehrke und Arian Sultan zum Kader. Für Steffen Kacan, der beim A-Trainer-Lehrgang weilt, wird Björn Burmeister als Co-Trainer nachrücken.

Bevor es am kommenden Freitag auf nach München zur Deutschen Meisterschaft geht, steht am Donnerstag ein letztes Trainingsspiel in der Verbandshalle Hammer Weg um 19 Uhr gegen Zweitligaaufsteiger NA.Hamburg II an.

 

 

Hamburg - HVbV-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

Beach-Schiedsrichter-Ausbildung in Cuxhaven

Beim Top 10 in Cuxhaven haben die Beacherinnen und Beacher erneut die Möglichkeit, den Beach-Schiedsrichter-Schein kostenfrei zu erwerben. Anmeldungen dazu sind bis zum TechnicalMeeting vor Ort am Samstag, 21.7.07, 8:15 Uhr möglich.

Für alle Hamburger Ausrichter von Premium-Turnieren, oder auch für alle Beacher, die in Hamburg künftig Premium-Turniere spielen wollen, dürfte diese Ausbildung interessant sein. Schließlich ist ab der kommenden Saison für die Ausrichtung von Premium-Turnieren der Einsatz neutraler und lizensierter Schiedsrichter vom DVV verbindlich vorgeschrieben. Sprich: Ohne lizensierte Beach-Schiris keine Premium-Turniere in Hamburg.

Auch für alle Beacher, die in den vergangenen Tagen anlässlich des ECT-Turniers mitgewirkt haben, könnte das eine interessante Alternative sein, die eigenen Kenntnisse zu vertiefen.

Letztlich sei auf die kommende Saison hingewiesen, in der wir nicht ‚nur’ die Beach-Europameisterschaft der Frauen und Männer in Hamburg haben, sondern direkt davor – vom 01. – 6. Juli - zusätzlich auch noch die Weltmeisterschaften der Hochschulen im Beach-Volleyball. Klare Sache, dass  da wieder zahlreiche HelferInnen an den Schreibertischen und den Linien gesucht werden. Auch hier können die erworbenen Kenntnisse des obigen Lehrgangs prima eingebracht werden.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

Christin Guhr wechselt vom Meister nach Chemnitz

„Kängurus“ verpflichten 20-fache Nationalspielerin vom Dresdner SC

 „Wir haben mit Christin Guhr heute einen hochkarätigen Neuzugang präsentieren können. Über diese Verpflichtung würde sich jeder Erstligatrainer freuen. Sie ist für uns eine Riesenverstärkung", erzählte Kangaroo-Coach Mirko Pansa während der gestrigen Spielerpräsentation in den Räumen der Bezirksdirektion der Sparkassenversicherung Sachsen.

Christin Guhr ist sich bewusst, dass in der neuen Spielzeit hohe Erwartungen an das neuformierte Chemnitzer Team gestellt werden: "Wir werden uns schnell aneinander gewöhnen und ich werde versuchen, meine Erfahrung an das Team weiterzugeben. Ich denke, in der kommenden Saison sollte Platz eins bis drei das Ziel sein", sagte die Diagonalspielerin.

Über eine vordere Platzierung würde sich auch CPSV-Trainer Mirko Pansa freuen: „Planbar ist das im Sport allerdings nicht. Eine Grippewelle im Winter,  Verletzungspech oder einfach das fehlende Quäntchen Glück in entscheidenden Spielen haben Einfluss auf das sportliche Abschneiden.“ Die personelle Situation sei laut Trainer Pansa aber deutlich entspannter, als die Jahre zuvor.

Für Chemnitz entschied sie sich die 25-jährige Reiseverkehrskauffrau und 20-fache deutsche Nationalspielerin auch aus beruflichen Gründen: „Ich will weiterhin in der Region professionell Volleyball spielen und in Dresden meiner Arbeit nachgehen.“ Beim Deutschen Meister Dresdner SC hatte Christin Guhr nach der abgelaufenen Saison kein neues Vertragsangebot erhalten. "Das war schon hart für mich. Aufhören wollte ich mit 25 Jahren aber noch nicht“, erklärt die gebürtige Berlinerin.

Für CPSV-Vizepräsident Christian Ott trägt der Kooperationsvertrag zwischen dem Chemnitzer PSV und dem Dresdner SC durch die Verpflichtung von Christin Guhr schon nach kurzer Zeit erste Früchte. „Ich sehe aber auch eine starke Konkurrenz aus Schwaben auf die Teams der 2. Liga zukommen“, so Ott. Der Vizepräsident dankte auch den Sponsoren und Förderern des Vereins, die einen Start in der zweiten Bundesliga erst ermöglichten.

Neben Susann Nitzsche, Christin Hölzel, Carolin Herrmann, Mandy Sohr und Claudia Steger, werden mit Christin Guhr, Lauren Bertolacci, Veronika Majova und Bianka Kirsche vier neue „Kängurus“ in der Sporthalle an der Forststraße für spannende und aus Chemnitzer Sicht hoffentlich erfolgreiche Spiele sorgen. Laut Aussage von CPSV-Trainer Mirko Pansa sei die Personalplanung für die neue Saison aber noch nicht ganz abgeschlossen. Nicht mehr zum Aufgebot der Fighting Kangaroos gehören Stacey O'Connor, Krysta Cannon Brook Coulter und Anne Richter.

Einen Fernsehbeitrag von der Pressekonferenz finden Sie im Internet.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

Erneutes 3:1 gegen den WM-Sechsten Japan

Die DVV-Frauen haben auch das zweite von vier Spielen gegen den WM-Sechsten Japan gewonnen: In Ulm siegte die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti vor 1.700 Zuschauern mit 3:1 (25-21, 23-25, 25-23, 25-15), tags zuvor hatte die deutsche Mannschaft 3:1 in Tübingen gesiegt. Punktbeste Spielerinnen auf deutscher Seite waren Dominice Steffen, Maren Brinker (je 17) und Cornelia Dumler, Christiane Fürst (je 15), bei den Japanerinnen punkteten Kurihara (20) und Takahashi (11) am besten. Vor der Partie wurde Cornelia Dumler, die in der Serie als Kapitän fungiert, für ihr 150. Länderspiel von DVV-Vize-Präsident Martin Walter geehrt. Die Serie wird in Mühlacker (23.6. um 18.00 Uhr) und in Heilbronn (24.6. um 17.00 Uhr) fortgesetzt.

Bundestrainer Giovanni Guidetti begann mit Mareen Apitz im Zuspiel, Dominice Steffen auf der Diagonalposition, Maren Brinker und Cornelia Dumler im Außenangriff, Kathy Radzuweit und Christiane Fürst im Mittelblock und Heike Beier auf der Libero-Position.
Sein Gegenüber Shoichi Yanagimoto schickte Yoshie Takeshita, Miyuki Takahashi, Sachiko Sugiyama, Megumi Kurihara, Erika Arakia, Saori Kimura und Yuka Sakurai aufs Feld – dies waren fünf aus der WM-Stammformation.

In den ersten drei Sätzen sahen die Zuschauer in Ulm ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams agierten stabil aus der Annahme, beide Teams machten viele eigene Fehler. So war es nicht verwunderlich, dass die Entscheidung in den ersten drei Durchgängen jeweils erst am Satzende fiel. Während auf deutscher Seite vor allem Christiane Fürst, Cornelia Dumler und Maren Brinker punkteten, war es Kurihara auf japanischer Seite. Mit dem schnellen Kombinationsspiel der Gäste kam der deutsche Block insgesamt gut zurecht, Fürst und Kathy Radzuweit blockten diverse Male den gegnerischen Schnellangriff. Der vierte Satz gehörte dann Dominice Steffen. Die Hamburgerinnen machte in diesem Durchgang zahlreiche Punkte in Block und Angriff, sodass sie am Ende gar punktbeste Spielerin mit Brinker war. Wie schon in Tübingen zeigten sich bei den Japanerinnen Ermüdungserscheinungen, die Deutschen hatten leichtes Spiel.

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Ein Angriffsfehler von Steffen sowie ein Block gegen Fürst ließen die japanischen Gäste mit 0:2 in Führung gehen. Ein erfolgreicher Block gegen Japans Star-Angreiferin Takahashi sowie ein Angriffsfehler der Gäste brachte den Ausgleich. Als Dumler zwei Mal in Folge im Außenangriff punktete, lag die DVV-Auswahl das erste Mal vorne (5-4). Auffällig: Sämtliche taktischen Aufschläge der Japanerinnen suchten Dumler, die jedoch fehlerlos agierte. Als Kurihara ihren Sprungaufschlag nicht richtig traf, patzte auch der Interims-Kapitän – es ging mit 6-8 in die erste technische Auszeit. Als Apitz/Fürst ein Block gelang, wurde bereits zum dritten Mal ein Netzfehler gegen die deutsche Mannschaft gepfiffen – Guidetti tobte und protestierte. Ein Annahmefehler sowie ein Übertreten durch Steffen brachte den Gästen einen Vier-Punkte-Vorsprung – Auszeit Deutschland (8-12). Dumler konnte einen Punktball nicht nutzen, Steffen setzte ihren Angriff in den Doppelblock, Beier patzte in der Annahme – die Japanerinnen zogen auf 10-16 davon. Ein „Knaller“ von Fürst, ein Netzangriff Japans sowie ein harter Diagonalangriff von Steffen, ließ die DVV-Auswahl rankommen und das Ergebnis erträglicher gestalten – Auszeit Japan (13-16). Nachdem auch den Japanerinnen ein erster Annahmefehler unterlief, waren es nur noch zwei Punkte Rückstand (15-17). Guidetti wechselte Tina Gollan (für Apitz) und Denise Hanke (für Steffen) ein, die Zuspielerin servierte knallhart, Dumler nutzte die Punktchance (16-17). Als eine Punktchance zum Ausgleich nicht genutzt werden konnte, knallte Guidetti sein Taktikbord wütend weg. Kurze Zeit später war der Ausgleich und die Führung geschafft: Zunächst blockte Brinker den Einbeiner von Kimura, anschließend verzog Arakia gegen den Riesenblock Gollan/Fürst (20-19). Fürst verwandelte abermals ihren Aufsteiger, Steffen kehrte aufs Feld zurück (21-20). Der druckvolle Sprungaufschlag von Gollan bereitete den anschließenden Blockpunkt von Fürst ein (22-20). Einen Punkt später kam Apitz zurück und bedient sogleich ihre Dresdner Mitspielerin Fürst (23-21). Dumler verwertete im Anschluss einen Punktball, ehe Brinker mit einem unerreichbaren Netzkanten-Aufschlag die 1:0-Satzführung besorgte (25-21).

2. Satz
Die deutsche Mannschaft begann wie im ersten Satz, bei Japan kam Yuki Shoji (für Sugiyama) aufs Feld. Die Japanerinnen zeigten sich nicht geschockt durch den Satzverlust und legten einen 1-5-Blitzstart hin. Blockpunkte gegen Dumler und Steffen sowie ein guter eigener Angriff sorgten für Jubel der Rothemden und eine Auszeit für Deutschland. Zwar konnte Steffen per Longline-Angriff verkürzen (3-7), aber nach einem Aufschlagfehler von Dumler ging es mit vier Punkten Rückstand in die erste technische Auszeit (4-8). Nun klappte zumindest der Angriff aus der Annahme: Die überzeugende Brinker und Fürst versenkten ihre Angriffe - doch auch den Gästen gelang dies, sodass sich nichts am Rückstand änderte (6-10). Ein direkter Aufschlagpunkt durch Fürst ließ die Zuschauer jubeln (9-11), und als Dumler den längsten Ballwechsel des Spiels positiv longline abschloss, war der Anschluss geschafft (11-12). Ein raffinierter kurzer Aufschlag von Dumler war Grundlage für den folgenden Punktgewinn und Ausgleich durch Brinker (13-13). Als den Japanerinnen ein völlig unnötiger Ball an die Decke sprang, ging die deutsche Mannschaft zum ersten Mal in Führung (15-14), die aber sofort wieder abgegeben werden musste (Steffen aus dem Rückraum ins Netz, 15-16). Beim 17-18 bot sich den Japanerinnen die Punktchance, doch die weltbeste Blockerin, Fürst, griff zu und sorgte für den Ausgleich. Dann war es aber passiert, Oyama schlug ihren Angriff durch den Block – Guidetti nahm sofort eine Auszeit (18-20). Im Anschluss kam Atika Bouagaa für Brinker, um die Annahme zu stärken. Den Punkt machte aber der deutsche Block (Dumler/Radzuweit) – dann erneut der im ersten Satz erfolgreiche Doppelwechsel, Hanke und Gollan für Steffen und Apitz (19-20). Zwar setzte Hanke ihren Aufschlag ins Aus, anschließend bediente sie Dumler aber mustergültig (20-21). Ein abermaliger Fehlaufschlag (Dumler) machte alle Chancen auf den Ausgleich zunichte, Bouagaa sicherte per Angriff den Anschluss (21-22), ehe erneut ein Fehler am Aufschlag passierte (Radzuweit, 21-23). Steffen und Apitz kamen nach einem Schnellangriff von Fürst (über den Block) zurück, und die Linkshänderin von NA.Hamburg holte den Ausgleich (23-23). Takahashi nutzte ihre zweite Chance im Angriff und holte den ersten Satzball für Japan, den Kurihara per Außenangriff nutzte – Satzausgleich (23-25).

3. Satz
Die Teams starteten mit den Anfangs-Formationen des zweiten Durchgangs, und abermals erwischten die Japanerinnen den besseren Start (zwei Annahmen übers Netz durch Beier, 0-3). Durch drei gute Aktionen in Folge (Angriff und Aufschlag Brinker, Block Steffen) machten die deutschen Spielerinnen den Fehlstart wett (3-3), ein Block von Radzuweit (gegen 2-Schuss von Tajimi) sowie ein Ass durch Steffen führten gar zum 7-5. Nach einer feinen Finte von Apitz ging es mit 8-6 in die technische Auszeit. Zwei seltene Fehler der Gäste (Angriff und Netzberührung) war der Vorsprung auf 10-6 gewachsen – Auszeit Japan. Der Vorsprung hatte weiter Bestand, weil in dieser Phase beiden Teams diverse Fehler in Angriff und Aufschlag unterliefen (12-8), ein Block von Steffen/Fürst machte daraus einen Fünf-Punkte-Vorsprung. Mit einem Zähler weniger Vorsprung ging es in die zweite technische Auszeit, Dumler machte aus einem schwierigen Pass das Beste – einen Punkt (16-12). Dumler war es auch, die mit Angriff und Lob die nächsten zwei Zähler beisteuerte, ehe der abermalige Doppelwechsel (Hanke und Gollan für Steffen und Apitz) kam (18-14). Zwei Fehler auf deutscher Seite (ein oberes Zuspiel von Libero Beier im Dreimeterraum wurde anschließend angegriffen und Hanke spielte als Hinterspielerin über das Netz) machten es wieder spannend (18-16), ehe Brinker hart diagonal durchzog (19-16). Abermalige zwei Zähler der Asiatinnen ließen Guidetti verzweifeln, Gollan verhinderte per Block den Ausgleich (20-18), Apitz und Steffen kamen zurück. Und das Duo führte sich gut mit einem gemeinsamen Punkt (Apitz auf Steffen) ein – Auszeit Japan (21-18). Dann Glück für die DVV-Frauen: Bei Steffens Angriff, der weit neben das Feld segelte, war eine Japanerin im Netz (22-19). Einen Zähler später kommt Bouagaa für Brinker, der Aufschlag, der Bouagaa treffen sollte, landete im Netz (23-20). Beim 23-22 nimmt Guidetti eine Auszeit – Bouagaa hatte eine Annahme verpatzt. Dumler war es, die mit einem erfolgreichen Angriff gegen den Dreierblock den Satzball holte (24-23) – Japan wehrte den ersten ab. Die Jubilarin war es auch, die den Satz beendete: Apitz hatte Dumler auf der Außenposition perfekt bedient, der Italien-Legionär vollendete krachend (25-23).

4. Satz
Bouagaa blieb für Dumler auf dem Feld, und Steffen blockte drei Kombinationen der Japanerinnen erfolgreich (3-0). Der schöne Vorsprung war eine Minute später Makulatur: Fehler auf deutscher Seite bedeuteten Ausgleich und Rückstand (3-4). Abermals war es Steffen, die für Punkte sorgte und die Führung zurück holte (7-5). Ein schneller Zwei-Meter-Schuss mit Radzuweit ließ beide Teams in die technische Auszeit gehen (8-5). Fünf Punkte später standen erneut beide Teams seitlich der Linie – Japans Cheftrainer Yanagimoto war mit seinem Team nicht zufrieden (10-7). Beide Teams kämpften nun verbissen um die Punkte, beide wollten den Sieg (13-11), ein „Knaller“ von Steffen (überragend in diesem Satz) ließ die Zuschauer jubeln und die Mannschaften in die Auszeit gehen (16-13). Fürst setzte gleich nach der Auszeit per Ass einen drauf, anschließend zappelte eine japanische Angreiferin im Netz, der Sieg rückte näher (18-13). Zwei weiteren Angriffsfehler Japans schraubten das Ergebnis auf 20-13, ehe Kurihara seit langem wieder für Japan punktete. Mit Gollan und Hanke kamen die beiden bekannten Spielerinnen in die Partie, Hanke spielte Bouagaa blockfrei und die bedankte sich (22-15). Der deutsche Block und Brinker machten die nächsten zwei Zähler, Matchbälle en masse (24-15). Brinker, eine der effektivsten Spielerinnen, machte gleich den ersten mittels hartem Diagonalangriff perfekt (25-15).

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: „Ich bin zufrieden, weil wir gut gespielt haben und es für meine Spielerinnen schwierig ist, weil wir in jedem Spiel anders auflaufen. Beispielsweise auf der Libero-Position. Die Leistungen aller sind sehr gut, die jungen Spielerinnen nutzen ihre Chance, und das ist gut für mich. Es wird sehr schwer für mich, zwölf Spielerinnen für die EM zu finden – die Auswahl ist größer als im vergangenen Jahr.“

Heike Beier: „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Ich hätte nicht gedacht, dass wir Japan zweimal in Folge relativ leicht schlagen können. Vor allem in der Annahme habe ich sie stärker eingeschätzt. Und obwohl wir mit einer total anderen Mannschaft als gestern gespielt haben, hat man dies nicht gemerkt. Ich habe bisher einmal Libero in meiner Karriere gespielt, das war 1999 bei der Jugend-EM. Das war ganz schrecklich. Heute war es ganz gut, auch wenn ich kein gutes Gefühl hatte.“

Dominice Steffen: „Der Beginn von mir war ja nicht so prickelnd, ich habe mir zuviel Druck gemacht. Zum Glück habe ich später noch aufgedreht, und wir haben gewonnen.“

Miyuki Takahashi: „Ich bin momentan in keiner guten körperlichen Verfassung, eigentlich bräuchte ich eine Pause. Auch die Mannschaft macht derzeit viel Ausdauer und Kraft, zudem testen wir einige neue Spielerinnen. Das Ergebnis ist momentan zweitrangig.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

U18: 3:2 über Brasilien in Hildesheim

Die weibliche U18-Nationalmannschaft hat auch den zweiten von vier Vergleichen mit dem amtierenden Weltmeister Brasilien gewonnen: Vor brechend voller Halle in Hildesheim gewann der amtierende Europameister mit 3:2 (13-25, 27-25, 25-20, 20-25, 15-12), nachdem es tags zuvor 3:1 in Detmold geheißen hatte. Den Brasilianerinnen bleiben noch Kassel (22.6. um 19.30 Uhr) und Höxter (23.6. um 17.00 Uhr), um sich zu revanchieren.

Bundestrainer Jens Tietböhl sprach „von einem deutlich besseren Spiel als beim ersten Vergleich“, wohl auch, weil sein brasilianischer Kollege nicht mehr ganz so viel und wild wechselte und mehr seiner Stammformation Einsatzzeiten gab. Nachdem die deutsche Mannschaft den ersten Satz deutlich verloren hatte, raffte sie sich – unterstützt von ca. 1.000 Zuschauern – auf und nahm den Kampf an. „Vor allem im Block haben wir sehr gut gespielt, in der Annahme hatten wir gegen die harten Sprungaufschläge der Brasilianerinnen große Probleme“, so Tietböhl. Bereits nach zwei Spielen lässt sich Tietböhl zu einer ermutigenden Aussage im Hinblick auf die WM in Mexiko hinreißen: „Wir sind auch Augenhöhe mit ihnen!“ Für die beiden Partien in Kassel und Höxter befürchtet der Bundestrainer, dass seine Spielerinnen Kräftemäßig Probleme bekommen könnten. „Die Mädels sind platt!“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

Guidetti: „Frauen bald wieder zu Top-Teams“

Seit Mai ist Giovanni Guidetti wieder als Bundestrainer der deutschen Volleyball-Frauen in Deutschland im Einsatz. Neben einigen Lehrgängen testete er bereits beim Internationalen Turnier in Montreux seinen neuen Kader. Nun macht er mit seinen Frauen Station in der Sportschule Ruit (Stuttgart), um in Württemberg vier Länderspielen gegen die japanische Nationalmannschaft auszutragen.

Guidetti kommt aus einer Volleyball-Familie. Sein Vater Adriano und sein Onkel Paolo sind bekannte und erfolgreiche Volleyball-Trainer in Italien. Adriano Guidetti hat eines der populärsten Volleyball-Bücher (pallovalo 91) in seinem Heimatland verfasst, und er ließ Guidetti junior quasi schon mit dem Volleyball spielen, bevor dieser richtig laufen konnte und legte damit den Grundstein zu einer internationalen Trainerkarriere. Giovanni Guidetti trainierte in seiner Trainerlaufbahn, die er bereits mit 19 Jahren begann, verschiedene, erstklassige Mannschaften in Italien, USA und Bulgarien. Mit 23 wurde er bereits Cheftrainer des Zweitligisten Spezzano und führte sein Team schnurstracks in die erste Liga. Dies brachte ihm 1997 den Titel „Trainer des Jahres“ in Italien. Mit 34 will er nun die Deutschen Frauen wieder in die Weltspitze bringen.

Herr Guidetti, Sie haben viele neue Talente in die Nationalmannschaft geholt. Wie suchen Sie nach neuen Spielerinnen?
Guidetti: „Ich habe Scouts in Deutschland und Trainer, die sich umschauen und mir Vorschläge machen. Anfang Mai habe ich eine erste große Auswahl zusammengestellt.“

Im Kader sind insgesamt 6 Spielerinnen vom Dresdner SC. Wie kam es dazu?
Guidetti: „Warum das so ist, kann ich gar nicht so leicht beantworten. Vielleicht, weil beim Dresdner SC sehr viele gute, deutsche Spielerinnen spielen.“

Wie integrieren Sie die neuen Spielerinnen in das Team?
Guidetti: „Ich habe ein sehr harmonisches Team mit einem tollen Teamspirit. Die Chemie in der Mannschaft stimmt, und sie wissen, dass sie sich gegenseitig brauchen. Dadurch finden auch die neuen Spielerinnen sehr leicht in die Mannschaft.“

Wie sieht die Vorbereitung zur Europameisterschaft aus? Ändern Sie etwas im Verhältnis zur WM-Vorbereitung im letzten Jahr?
Guidetti: „Natürlich, ich ändere jedes Jahr ein bisschen an der Vorbereitung. Ich setze andere Akzente im Spiel, denn auch das Spiel ändert sich und ich habe andere Spielerinnen.
Aber ich denke nicht, dass ich große Änderungen vornehmen muss in Bezug auf letztes Jahr und die Weltmeisterschaft. Wir haben eine gute WM gespielt. Vielleicht hatten wir manchmal ein bisschen Pech oder sind manchmal auch unter unseren Möglichkeiten geblieben. Aber wir haben auf sehr hohem Niveau gespielt, auf demselben Niveau wie auch die anderen Teams.“

Wann werden Sie entscheiden, welche Spielerinnen in den 12-er Kader für die EM kommen?
Guidetti: „Das entscheiden wir Mitte August.“

Welche Erwartungen haben Sie an die Europameisterschaft?
Guidetti: „An erster Stelle wollen wir natürlich besser abschneiden, als beim letzten Mal. (2005 Platz 11 / Anm. d. Red.) Mein Ziel ist es, unter die ersten vier Teams zu kommen. Das ist allerdings ein sehr schweres Ziel, denn die EM ist sozusagen eine kleine Weltmeisterschaft ohne die USA, Brasilien und China. Wir spielen also fast auf WM-Niveau. Es wird schwer werden.“

Als Volleyball-Trainer haben Sie bereits sehr große Erfolge gehabt. Was sind Ihre Ziele als Bundestrainer?
Guidetti: „Ich möchte mit dem Team bei den Olympischen Spielen dabei sein und ich möchte, dass dieses Team bald wieder zu den Top-Teams der Welt gehört. Es macht mir Spaß, mit ihnen zu arbeiten, und es würde mich sehr freuen, wenn wir gemeinsam dieses Ziel erreichen.“

Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?
Guidetti: „Verlieren gehört zum Volleyball, es ist ein Teil davon. Natürlich ein Teil, den ich nicht besonders gerne mag, und ich gebe mein Bestes, damit das so selten wie möglich vorkommt.
Es ist auch eine Frage, warum man ein Spiel verliert. Manche Spiele verliert man, weil der Gegner einfach viel stärker ist. Manchmal verliert ein Team, weil es ein bisschen Pech hat und manchmal verliert ein Team, weil es nicht richtig gekämpft hat. Letzteres sind die Spiele, die ich überhaupt nicht mag. Aber egal, warum ein Team verloren hat. Es bedeutet für mich, so schnell wie möglich wieder bei meinem Team zu sein und mit den Spielerinnen zu arbeiten und zu trainieren.“

Was erwarten Sie von den bevorstehenden Länderspielen gegen Japan?
Guidetti: „Just play. Ich möchte die neuen Spielerinnen testen. Wie spielen sie? Wie reagieren sie? Ich will sehen, auf welchem Level wir gerade sind. Natürlich wollen wir auch gewinnen, aber das ist bei diesen Spielen nicht das Wichtigste.“

Außer Volleyball spielen Sie auch gerne Golf.
Guidetti: „Ja, ich spiele sehr gerne Golf, aber ich habe leider zu wenig Zeit. Mein Handicap ist 12, aber das ist schwer zu halten ohne Training. Golf ist – natürlich nach Volleyball - der beste Sport. Es ist eine große Herausforderung an dich selbst. Du kämpfst mit dir, mit dem Court, mit deinem Kopf. Du musst dich sehr konzentrieren, sonst kannst du nicht Golf spielen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

Birgit Thumm als Hallensprecherin

In der Kuhberghalle in Ulm fungierte sie – ungewohnt – als Hallensprecherin und kündigte ihre ehemalige Mitspielerinnen über Mikro an: Birgit Thumm, 150-fache Nationalspielerin der Roten Raben Vilsbiburg kuriert zur Zeit noch ihre Knie-Operation aus. Im Interview äußert sie sich zum Spiel und ihrer Zukunft.

Hat dir das Moderieren Spaß gemacht und wäre das etwas in Zukunft für dich?
Thumm: "Ja, es hat mir Spaß gemacht, auch wenn es sehr ungewohnt ist. Aber neben dem erfahrene Hallensprecher Hans-Peter Behm war es einfach."

Wie hast du das Spiel gesehen?
Thumm: Ich habe gestern schon das Spiel in Tübiingen gesehen. Ich muss sagen, dass ich nicht gedacht hätte, dass unsere Mannschaft zweimal in Folge auf so einem hohen Niveau spielen kann. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen."

Hat es gekribbelt?
Thumm: "Klar."

Wie geht es dir, was macht dein Knie?
Thumm: "Mein Knie macht Fortschritte."

Was wurde genau und wann gemacht?
Thumm: "Am 16. Januar wurde eine Athroskopie durchgeführt, bei der festgestellt wurde, dass ich im linken Knie zwei Knorpelschäden habe, Genau 21 Tage später ist der gezüchtete Knorpel wieder eingesetzt worden."

Wann sieht man dich wieder auf dem Feld in der Bundesliga und in der Nationalmannschaft?
Thumm: "Das kann ich leider nicht prognostizieren, da sich der Knorpel erst aushärten muss. Mein Ziel ist es, während der Bundesliga wieder einzusteigen, um hoffentlich bei der Olympia-Qualifikation in Halle/Westfalen helfen zu können."

Dann ist die Olympia-Qualifikation ein Ziel für dich?
Thumm: "Ja!"

Abschließende Frage: Warum hast du nur die deutschen Spielerinnen vorgestellt und nicht die japanischen?
Thumm: "Weil wir uns die Aufgaben geteilt haben und ich das Glück hatte, die bessere Kenntnis von den deutschen Spielerinnen zu haben."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

Paris: Brink/Dieckmann schon Fünfte

Drei DVV-Duos wurden Neunte

Pünktlich zum ersten Saisonhöhepunkt, dem ersten Grand Slam des Jahres, scheinen Julius Brink/Christoph Dieckmann voll da zu sein: Die amtierenden Europameister haben bereits Platz fünf in Paris inne, nachdem sie in der Ko-Runde zwei Duos aus Österreich schlagen konnten. Mit Platz fünf haben sie bereits 480 Weltranglistenpunkte und 13.200 US Dollar Preisgeld sicher. Im Kampf um den Einzug in das Halbfinale stehen ihnen die Schweizer Heyer/Heuscher gegenüber, gegen die Brink/Dieckmann im Gruppenspiel deutlich verloren hatten.

Drei andere deutsche Duos mussten dagegen nach der zweiten Ko-Runde das Ausscheiden hinnehmen: Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und Helke Claasen/Antje Röder wurden Neunte. Dafür gab es jeweils 320 Weltranglistenpunkte und 8.000 US Dollar Preisgeld.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung
Brink-Dieckmann Ch. GER [6] Horst-Gosch AUT [25] 2-0 (21-15, 23-21)
Laciga P.-Laciga M. SUI [28] Reckermann-Urbatzka GER [19] 0-2 (19-21, 19-21)
Brink-Dieckmann Ch. GER [6] Doppler-Gartmayer AUT [20] 2-1 (21-13, 19-21, 15-10)
Heuscher-Heyer SUI [11] Reckermann-Urbatzka GER [19] 2-1 (14-21, 21-19, 15-11)
Heuscher-Heyer SUI [11] Brink-Dieckmann Ch. GER [6]
Wacholder-Turner USA [26] Claasen-Röder GER [19] 2-0 (21-19, 21-12)
Barnett-Cook AUS [7] Brink-Abeler-Jurich GER [12] 2-0 (25-23, 21-14)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

Ausgabe zwei des Newsletters ist da

"Volleyball 2007 - Lizenz zum Siegen"

"Volleyball 2007 - Lizenz zum Siegen" - so lautet das DVV-Motto diesen Jahres. Erfreulich: Die deutschen Teams in Sand und Halle halten sich bislang sehr gut an den Slogan, Siege überwiegen deutlich. Es gibt jedoch auch Kritisches! Der zweite Newsletter ist da!

Alle bisher erschienenden Newsletter

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   

U18: 2:3 im dritten Spiel gegen Brasilien

Jens Tietböhl war noch nach dem Spiel in Kassel sprachlos: „1.800 Zuschauer bei einem Spiel der Jugend habe ich auch selten erlebt, toll!“ Da konnte der Bundestrainer auch die erste Niederlage im dritten Vergleich gegen den amtierenden Weltmeister Brasilien verkraften. Mit 2:3 (15-25, 25-17, 20-25, 27-25, 6-15) siegten die Südamerikanerinnen, nachdem der Europameister die beiden ersten Partien für sich entschieden hatte (3:1 und 3:2). Am 23. Juni folgt in Höxter der letzte Vergleich.

Erneut testen beide Trainer viel aus um dem Gegner nicht zu viel im Hinblick auf die WM in Mexiko zu verraten, aber auch, um taktische Varianten auszuprobieren. Im Vergleich zu den beiden ersten Partien gab es jedoch einen gravierenden Unterschied: „Brasilien hat heute 22 Blockpunkte gemacht, wir nur sechs. Da half auch nicht, dass wir in allen anderen Elementen bessere Werte hatten“, so Tietböhl, der den Zuschauern in Kassel ein großes Kompliment aussprach: „Die standen vom ersten Punkt an im fünften Satz, das hat Spaß gemacht. Überhaupt ist die Organisation dieser Serie hervorragend.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Samstag, 23. Juni 2007

   www.volleyballer.de

Freie Hand mit der Nationalmannschaft

Kienbaum. Es mache "Riesenspaß mit internationalen Topleuten arbeiten zu können", sagt Michael Warm. Der Cheftrainer des SCC Berlin war von Bundestrainer Stelian Moculescu, gesundheitlich bedingt, gefragt worden, ob er nicht zunächst die erste Hälfte der Euroleague die Nationalmannschaft verantwortlich betreuen wolle.

Natürlich wollte Micha Warm, "denn es ist eine tolle Sache, Spieler auf diesem Niveau zu trainieren und im Wettkampf zu erleben". Nachdem Moculescu nur zwei von acht Begegnungen auf der Bank als Chef gesessen hatte, betraute er nun vor den Rückspielen am kommenden Wochenende in Holland den ehemaligen VCO-und Juniorenauswahltrainer erneut mit der Chefrolle.

Bemerkenswert, dass der 57-jährige Moculescu Warm im Haupttrainingsort Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin völlig "freie Hand" gelassen hatte. Eine "Vertrauenssache, die mich schon ein wenig stolz macht", so der 39-Jährige. Wer sich über diesen Vertrauensbeweis wundert - er ist über die Jahre gewachsen. Denn Warm ist vom gebürtigen Rumänen schon seit dessen zweiten Amtsantritt 1999 wie andere als Assistent zu Lehrgängen eingeladen worden. Und hat offenbar mit seiner akribischen leistungsorientierten Art und Weise die Wertschätzung des Bundestrainers erlangt, der ja in dieser Saison mit Friedrichshafen das Triple Pokalsieg, Meister und Champions League-Gewinner verbuchen konnte.

Obwohl der Wahlberliner aus dem Fränkischen Warm nie versucht hat, im Training und im Coaching das Vorbild zu kopieren ("Das würde garantiert nicht funktionieren") sondern seinen Stil beibehalten hat ("Beispielsweise bevorzuge ich sehr variable Trainingsformen"), übergab er dem "Chef" nach dessen Rückkehr die Mannschaft mit Rangs eins vor Holland, Spanien und Belgien. Die Nationalmannschaft sei über die letzten Jahre "sehr gereift" und tue alles, um die Aufwärtsentwicklung bei der EM-Endrunde im September in Russland ("das Jahreshauptziel") mit entsprechender Platzierung zu bestätigen. Die Spieler "wissen um die große Chance in dieser Zusammensetzung erfolgreich zu sein bis hin zur Olympiaqualifikation und geben alles dafür". Das unterscheide die momentane Formation teilweise von vorherigen Auswahlteams.

Durch den erneuten Ausfall des Bundestrainers nach Beginn der Rückrunde am 15./16. Juni in Zwickau und Dessau musste Warm seine Arbeit beim SCC unterbrechen. Kein Problem, denn derzeit ist nur ein kleiner Teil der Mannschaft (Fischer, Bachmann, Prüsener) in Berlin. Zuspieler Jaro Skach ist momentan in der tschechischen Sommerliga (im Freien mit Sechserteams) aktiv. Aleksandar Spirovski weilt in Belgrad und Marcus Böhme ist mit der Nationalmannschaft unterwegs. Die Vertragsgespräche mit Diagonalangreifer Dirk Westphal und Zuspieler Thilo Koch stehen kurz vor dem Abschluss und laut Warm sei gut denkbar, "dass beide weiterhin dem SCC zur Verfügung stehen".

Im August sind offiziell für alle zwei Wochen Urlaub "und ab dem 15.8. beginnt dann mit dem kompletten Aufgebot einschließlich der drei Neuzugänge die Vorbereitung auf die Bundesliga".

epo.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Samstag, 23. Juni 2007

   www.volleyballer.de

David Kampa wechselt zum VC Bottrop

Nach zwei Jahren im Volleyball-Bundesliga-Kader des SV Bayer Wuppertal wechselt David Kampa zur kommenden Saison zum Zweitligisten VC Cargo Bottrop. Ausschlaggebender Grund für seinen Abschied ist die Aufnahme seines Medizinstudiums zum Wintersemester.

Der Annahmespieler und Außenangreifer war ein Eigengewächs. Seit 2000 zog er für den SV Bayer die Knieschoner über. Zunächst in der Jugend später in der zweiten Mannschaft. Vor drei Jahren stand der 23-Jährige erstmals im erweiterten Kader des Bundesliga-Teams. Damals noch unter dem australischen Coach Mark Lebedew. Zur Saison 2005/06 schaffte Kampa schließlich endgültig den Sprung. „Es waren zwei tolle Jahre mit einer Supermannschaft und einem tollen Trainer“, fällt es dem zukünftigen Medizinstudenten richtig schwer, seine Zelte in Wuppertal abzubrechen. Doch in Zukunft soll das Studium an erster Stelle stehen. „Das ist mit dem Trainingspensum eines Erstligisten nicht zu vereinbaren. In Bottrop habe ich gerade einmal vier Einheiten pro Woche“, erklärt Kampa. Dennoch geht sein neuer Verein mit großen Ambitionen in die kommende Spielzeit. Aufstieg lautet das Ziel. Viele Spieler beim VC kennt er aus der Jugend. Mit Jan Romund lief er sogar gemeinsam im Bayer-Trikot auf. „Das macht den Wechsel für mich natürlich leichter, dennoch weiß ich nicht so ganz, was mich erwartet, denn außer beim SV Bayer habe ich noch bei keinem anderen Verein richtig gespielt“, so der junge Spitzensportler.

„Davids Entscheidung müssen wir natürlich akzeptieren. Selbst wenn er kein Stammspieler war, hatte er einfach eine sehr professionelle Einstellung gerade im Training. Leider haben ihn im letzten Jahr seine Verletzungen zurückgeworfen“, sagt SV Bayer-Trainer Jens Larsen. Doch in der letzten Saison hatte Kampa auch seinen vermutlich wichtigsten Einsatz. Im Spiel gegen den Moerser SC agierte er als umsichtiger Libero, und die Wuppertaler gewannen. „Neben den Trainingslagern mit der Mannschaft war das ein Höhepunkt in den zwei Jahren. Immerhin stand ja auch mein Bruder als Zuspieler auf der anderen Netzseite“, erinnert sich der 23-Jährige.

Derweil bleibt das zweite Vereinseigengewächs, Julian Stuhlmann, dem SV Bayer erhalten. „Julian wird wie im letzten Jahr mit der zweiten Mannschaft spielen, aber zwei Mal die Woche bei uns mittrainieren“, so Larsen. Mit dem polnischen Mittelblocker Artur Augustyn hatte Anfang der Woche der siebte Spieler seinen Vertrag für die kommende Saison in Wuppertal verlängert.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Samstag, 23. Juni 2007

   http://de.eurosport.yahoo.com

Friedrichshafen gegen Piräus und Almeria

In der Gruppenphase der europäischen Volleyball-Champions League muss sich Titelverteidiger VfB Friedrichshafen mit Olympiakos Piräus (Griechenland), Dinamo Kasan (Russland) und Unicaja Arukasur Almeria (Spanien) auseinandersetzen.

 

 

Deutschland - Heilbronner Stimme

 Samstag, 23. Juni 2007

   www.stimme.de

Gegen die Gummiwand

Mit fünf WM-Teilnehmerinnen, die im vergangenen Jahr in Asien den elften Platz belegten, geht die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft am Sonntag (17 Uhr) in das Freundschafts-Länderspiel gegen Japan in der Sporthalle „Auf der Schanz“ in Heilbronn-Böckingen. Es ist der Abschluss einer viertägigen Testreihe gegen den WM-Sechsten.

 

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