News

 Samstag, 30. Juni 2007 

Cowboys holen Norderstedter Christoph Schwarz
SHVV: Medaillen für U18 und U19 zu vergeben
SCC-Team 07/08 fast komplett
Deutschland will die Universiade 2013
Luzern: Garantiert gute Aussichten
Die Schulteams packte der Ehrgeiz
Geburtstagsgeschenk für Lea Hildebrand
Frühes Aus für Brink-Abeler/Jurich in Stavanger
Lokalmatadoren schaffen Sprung ins Hauptfeld
European League: Männer beweisen Moral
U19: Deutschland gegen Vize-Weltmeister Brasilien
Reckermann/Urbatzka sicher weiter
Stavanger: Goller/Ludwig stehen im Halbfinale
Olympia-Quali: Vertrag unterzeichnet
Männer brauchen Schützenhilfe
Malte Stiel: Zukunft im Sand
Junioren-Nationalspieler Kühner nach Wuppertal

Juni 2007
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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Cowboys holen Norderstedter Christoph Schwarz

Es ist das Konzept der Hamburg Cowboys, möglichst viele waschechte Hamburger Jungs im Kader zu haben. Nun kann der Aufsteiger in die 1. Volleyball-Bundesliga einen Neuzugang vermelden, der perfekt in das Profil passt: Vom SV Warnemünde (2. Liga) schließt sich Zuspieler Christoph Schwarz dem Team an.

Schwarz ist 20 Jahre, 1,92 Meter, stammt aus Norderstedt und spielte lange Zeit in der Hamburger Jugend-Auswahl. Zuletzt besuchte er das Sportgymnasium Schwerin. "Er wird sich mit Sebastian Neufeld ein interessantes Duell liefern", sagt Cowboys-Chef Jan Schneider. "Christoph gilt als eines der größten Zuspiel-Talente in Deutschland. Er kommt aus Hamburgs Umland, wollte unbedingt nach Hamburg, zu den Cowboys, und wir wollten ihn unbedingt, denn wir sind uns sicher, dass er seinen Weg macht. Das passt wunderbar."

Christophs Vater Detlef zog einst lange Jahre in der DDR-Nationalmannschaft die Fäden. "Der Sohn hat Detlefs feines Händchen geerbt", sagt Schneider. "Wir freuen uns unheimlich über seine Zusage und hoffen sehr, dass die Hamburger Öffentlichkeit wahrnimmt, was für eine authentische norddeutsche Mannschaft wir da auf die Beine stellen." Denn der zweite Neue, Hannes Höpfner (zuletzt VC Leipzig), stamme ja auch aus dem Norden, aus Schwerin.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

SHVV: Medaillen für U18 und U19 zu vergeben

Nach der U16- und U17-Landesmeisterschaft (23./24. Juni) gibt es auch am Wochenende Medaillen und Titel zu gewinnen. Am Samstag auf der Beach-Anlage der FT Adler Kiel ab 9:30 Uhr spielen die U18-Jährigen ihre Landesmeister aus. Einen Tag später werden hier die U19-Jährigen zusammen kommen und um den Titel baggern, pritschen und schmettern. Einige Spieler wird man an beiden Tagen zu sehen bekommen.

So kann man Nachwuchsspielerin Janne Wurl (Wiker SV) an beiden Tagen Daumen drücken. Nach der Silbermedaille bei der U16- und U17-Landesmeisterschaft misst sie sich nun mit Älteren. Am Samstag spielt an ihrer Seite ihre Standardpartnerin Anna Behlen (Wiker SV), am Sonntag geht es für sie mit Mareikje Horlohe (TuS Felde) in den Sand. "Sie haben sich nicht viel ausgerechnet", verrät Susanna Wurl, Jannes Mutter, "Sie hatten nur Lust zu spielen und auch mal gegen andere Teams anzutreten." Die U18-Landesmeisterschaft bestreiten auch die U16- und U17-Landesmeisterinnen Johanna Brackmann/Mareikje Horlohe (beide TuS Felde) und Friederike Brackmann/Tonja Horlohe (beide TuS Felde), die U16- und U17-Bronze holten. Doch als Favoritinnen für den U19-Landesmeistertitel werden Anneke Hinrichsen (FT Adler Kiel) und Wiebke Plähn (Kieler TV) und für die U18-Landesmeisterschaft ebenfalls Anneke Hinrichsen, die aber diesmal mit Ninja Landt-Hayen (SV Adelby) am Start ist, gehandelt.

Bei den Jungen sieht das Starterfeld bei beiden Meisterschaften fast gleich aus. Mit von der Partie sind die "üblichen Verdächtigen": U17-Landesmeister Michel Bargmann/Bengt Sievers (beide SC Strande), U17-Bronzegewinner Tore Hinrichsen/Maximilian Lübbe (SC Strande/FT Adler Kiel), U16-Landesmeister Paul Burba/Tamme Witte (beide FT Adler Kiel) und das Husumer Duo Finn Dittelbach/Thies Ketelsen (beide TSV Husum).

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

SCC-Team 07/08 fast komplett

Mit Dirk Westphal hat Volleyball-Bundesligist SCC BERLIN den elften Spieler für die bevorstehende Saison 2007/08 unter Vertrag genommen. Für den 21jährigen, dessen Talent beim Berliner TSC entdeckt und beim VC Olympia weiter entwickelt wurde, ist es bereits das dritte Spieljahr bei Berlins Volleyball-Team Nr. 1.

„Die Bedingungen beim SCC zählen zu den besten in Deutschland. Für meine sportliche Weiterentwicklung finde ich hier also optimale Voraussetzungen. Aus diesem Grund habe ich mich trotz anderer Angebote entschieden, in der Hauptstadt zu bleiben“, sagt der gebürtige Berliner.

Dabei ist sich der jüngste Spieler im SCC-Kader des zunehmenden Konkurrenzdrucks auf der Außenposition durchaus bewusst: „Mit Sebastian Prüsener und den Neuzugängen Mark Dodds und Alex Gutor sind wir auf dieser Position zukünftig sehr ausgeglichen besetzt. Doch ich bin bereit, mich dem Kampf um einen Stammplatz zu stellen.“

„Dirk verfügt über ein enormes Potential, wie er während der vergangenen Saison wiederholt unter Beweis stellen konnte“, sagt sein Trainer Michael Warm. „Nun erwarte ich, dass er sein Leistungsvermögen in Zukunft noch konstanter nutzen wird“, so der aktuelle Interims-Bundestrainer.

mk

 

 

Deutschland - adh-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Deutschland will die Universiade 2013

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) will sich mit Unterstützung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern (BMI) für die Austragung der Sommer-Universiade 2013 bewerben. In 15 Olympischen Sportarten gingen dann die besten studentischen Spitzensportlerinnen und -sportler aus mehr als 150 Nationen an den Start. Insgesamt würden mehr als 10.000 Aktive und Offizielle in Deutschland erwartet und eine deutsche Sportstadt hätte die akademische Jugend der Welt für gut zwei Wochen zu Gast.

„Mit nur 160 Tagen Vorbereitungszeit fand 1989 in Duisburg letztmalig eine Universiade in Deutschland statt“, erklärt adh-Generalsekretär Olaf Tabor. „Damals halfen die Deutschen dem Weltverband aus einer Krisensituation, als die Veranstaltung kurzfristig vom eigentlichen Ausrichter in Südamerika zurückgegeben wurde und auszufallen drohte.“ In den zurückliegenden Jahren hat sich die Universiade rasant weiterentwickelt und wird heute von zahlreichen Ländern als wichtige Station ihrer Athletinnen und Athleten auf dem Weg zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gesehen. Es verwundert daher nicht, wenn der adh-Vorstandsvorsitzende, Bernd Lange, feststellt: „Deutsche Olympiateams setzen sich in erheblichem Maße aus Studierenden zusammen. Über 40% der Aktiven von Athen 2004 hatten einen akademischen Hintergrund.“ Unter Deutschlands erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern sind mit Jan Fitschen (Leichtathletik), Petra Dallmann, Annika und Thomas Lurz (Schwimmen), Ole Bischof (Judo) sowie Ditte Kotzian (Wasserspringen), um nur einige zu nennen, zahlreiche Aktive, die bei Universiaden Station gemacht und erste internationalen Medaillen errungen haben.

„Die Universiade ist heute keine reine Nachwuchsspitzensportveranstaltung mehr.“ Einen Beleg dafür sieht Tabor in der Tatsache, dass „die Zahl etablierter Top-Athleten von Universiade zu Universiade steigt.“ Bei der kommenden Sommer-Universiade in Bangkok vom 8. bis 18. August 2007 erwarten die adh-Verantwortlichen daher auch eine wegweisende Standortbestimmung für die exakt ein Jahr später in vergleichbarem Klima stattfindenden Olympischen Spiele in Peking.

Um sich beim Weltverband des Hochschulsports, der International University Sport Federation (FISU), mit einer weltweit konkurrenzfähigen Bewerbung vorstellen zu können, wird der adh bis Ende des Jahres eine geeignete Sportmetropole auswählen, die sich gemeinsam mit ihm als Ausrichterstadt für die Universiade 2013 bewerben wird. Bernd Lange: „Von Deutschland erwartet man international bereits seit einiger Zeit eine Universiade-Bewerbung. Angesichts der mittlerweile großen Konkurrenz, aus der der Weltverband bei der Vergabe für die Sommerspiele wählen kann, werden wir nur mit einer leistungsfähigen Ausrichterstadt und einem attraktiven Konzept erfolgreich sein können.“ Die deutsche Bewerbung wird sich vermutlich gegen Ausrichterofferten u. a. aus Russland, Kanada, Spanien sowie einem Kandidaten aus Asien durchsetzen müssen.

Interessierte deutsche Großstädte mit mehr als einer halben Million Einwohnern mögen sich bis spätestens 31. Juli 2007 mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband in Verbindung setzen und detaillierte Bewerbungsinformationen anfordern.

 

 

International - EuroBeach-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Luzern: Garantiert gute Aussichten

Wer sich frühzeitig einen Platz auf den Tribünen oder im VIP-Programm sichert, wird auch in Luzern beim Swiss Masters der NESTEA European Championship Tour 2007 nichts verpassen

Zürich/Luzern, 29. Juni 2007: Jüngst zu Pfingsten gab es beim German Masters der NESTEA European Championship Tour 2007 ein wenig Ärger. Da war nämlich am Finaltag auf dem Hamburger Rathausmarkt der Zuschauerandrang so groß, dass einige Fans enttäuscht den Ausgang der Finalspiele nur hören und nicht sehen konnten. Dank der unterhaltsamen Moderation der beiden Speaker, in Hamburg waren es die Lokalmatadoren Yarid und Dirk, ist man auch außerhalb des Centre Courts immer auf dem Laufenden, aber im Grunde ist das nur ein kleiner Trost.

Für die Macher der ranghöchsten europäischen Beach Volleyball Serie ist es einerseits schön, zu sehen, dass die Tour so gefragt ist. Andererseits sind sie bemüht, die oben beschriebenen Ärgernisse erst gar nicht aufkommen zu lassen. Wer sich frühzeitig einen Platz auf den Tribünen sichern will, kann dies über www.ticketcorner.com auch wieder für die nächste Station der Tour tun. Vom 5. Bis zum 8. Juli gastiert die NESTEA European Championship Tour mit dem Swiss Masters 2007 wieder in Luzern in der Schweiz. In der Leuchtenstadt, wie das Tor zum Süden auch liebevoll genannt wird, werden wie gewohnt jeweils 16 Männer- und Frauen-Teams um insgesamt 100.000 Euro Preisgeld spielen.

Wer in Luzern nicht nur die besten europäischen Beach Volleyballer erleben will, und das von reservierten Tribünenplätzen aus, sondern auch noch rund um das Event am Vierwaldstätter See aktiv sein möchte, der sollte sich ein so genanntes VIP-Package sichern. Das VIP-Programm beinhaltet für das ganze Wochenende aufregenden Sport, eine breite Auswahl an exquisiten Köstlichkeiten sowie diverse spannende Exkursionen und Rahmenveranstaltungen. Angefangen beim Flughafentransfer, über die Unterbringung in einem 4- oder 5-Sterne-Hotel bis zur Teilnahme an den allabendlichen Partys im Casineum Club im Grand Casino Luzern.

Ein besonderes Schmankerl halten die Macher der Züricher Agentur Global Sports Marketing, die die NESTEA European Championship Tour organisiert und vermarktet, noch für alle jene bereit, die es mal den Stars auf Sand nachmachen wollen. Am Sonntagmorgen, vor den Spielen um Gold und Bronze bei Männern und Frauen ab 13.00h, findet traditionell dieses Mal eine Demonstration von Footvolley mit lokalen Fussball- und international erfolgreichen Footvolley-Stars ab 11.00h auf dem Centre Court statt.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Die Schulteams packte der Ehrgeiz

"Ich bin stolz auf euch." Mit diesen Worten schloss SHVV-Vizepräsident Matthias Piehler das Finalturnier des Sparkasse Holstein Beach-Volleyball Cups 2007 für Schulen in Ostholstein und Stormarn offiziell ab. Von den 91 Schülerinnen und Schülern aus zehn Schulen, die trotz widriger Witterungsbedingungen den Weg nach Neustadt gefunden hatten, landeten in vier Wettkampfklassen folgende "Beacher" ganz vorn: Die Vertreter des Kreisgymnasiums Neustadt Annika Bork, Annika Spitz, Corinna Huffziger und Ann-Sophie Scherer waren in der Kategorie 4:4 die Besten. In der Wettkampfklasse 3:3 spielten sich Fabian Eggers, Moritz Behr und Silja Schnepel vom Voss-Gymnasium Eutin ganz nach vorn. Beim 2:2 gewannen Xenia und Nelli Welker (Theodor-Momsen-Schule Bad Oldesloe) und Felix Riemann und Felix Ahlers (Voss-Gymnasium Eutin). Die Sieger inklusive ihrer betreuenden Lehrer erhielten im Rahmen der Siegerehrung, die Hans-Ingo Gerwanski, Vertreter des Vorstandes der Sparkasse Holstein, vornahm, Tribünenkarten für die Deutsche smart Beach-Volleyball-Meisterschaft am 01. September in Timmendorfer Strand.

Matthias Piehler war stark beeindruckt vom Ehrgeiz und Engagement der jungen Leute: "Obwohl die Finalspiele auf einen Satz bis 21 Punkten angesetzt waren, hatten sich die Jungen insgeheim verabredet, über zwei Gewinnsätze zu spielen", berichtet Piehler, "Sie ließen sich durch nichts und niemanden davon abbringen, auch den dritten Satz komplett bis 15 Punkte durchzuziehen. Ich hab es nicht übers Herz gebracht, sie davon abzuhalten, auch wenn der Zeitplan aus den Fugen geriet."

Das Finalturnier war ein Höhepunkt zahlreicher Aktionen, die im Rahmen des Projektes „Beach-Volleyball an Schulen in Ostholstein und Stormarn“ durchgeführt werden. 91 Teilnehmer spielten auf acht Beach-Feldern in vier Kategorien die Sieger aus. Am gesamten Projekt nahmen 15 Schulen teil.

"Ich bedanke mich im Namen aller Beteiligten bei der Sparkasse Holstein, ohne deren Engagement solch ein Turnier nicht möglich gewesen wäre, aber auch bei allen Lehrern, die unseren schönen Sport an ihren Schulen unterstützen, und die so intensiv mit ihren Schülern mitfiebern, wie ich es heute erlebt habe", sagte Matthias Piehler. "Außerdem bedanke ich mich bei den Helfern, die quasi über Nacht den Neustädter Strand in ein Eventgelände verwandelt und eine Wettkampfleitung mit vier Wettkampfklassen und 91 Spielern gewuppt haben."

Die Sieger des Finalturniers des Sparkasse Holstein Beach-Volleyball-Cups:
4:4 Mixed: Kreisgymnasium Neustadt (Annika Bork, Annika Spitz, Corinna Huffziger, Ann-Sophie Scherer)
3:3 Mixed: Voss-Gymnasium Eutin ( Fabian Eggers, Moritz Behr, Silja Schnepel)
2:2 Mädchen: Momsen- Schule Bad Oldesloe ( Xenia Welker, Nelli Welker)
2:2 Jungen: Voss-Gymnasium Eutin ( Felix Riemann, Felix Ahlers)

Das Projekt „Beach-Volleyball an Schulen der Kreise Ostholstein und Stormarn“ ist eine Kooperation des Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verbandes und der Sparkasse Holstein mit dem Ziel, Jugendliche zum (Beach-Volleyball-) Sport zu bewegen und die Schulen bei der Durchführung von Beach-Volleyball-Aktionen zu unterstützen. In diesem Rahmen werden im Sommer 2007 diverse Aktionen durchgeführt, z.B. Lehrerfortbildungen, Unterstützung von Schulsport-AGs, Beach-Volleyball im Rahmen von Projektwochen, Aktionstage und Training mit Nationalkaderathleten, Schulmeisterschaften an allen Projektstandorten mit dem Finalturnier, dem „Beach-Volleyball-Cup“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Geburtstagsgeschenk für Lea Hildebrand

Volleyball-Bundesligist USC Münster und Nachwuchs-Ass Lea Hildebrand gehen ihren gemeinsamen Weg weiter: Die Mittelblockerin verlängerte ihr Engagement beim Rekordmeister um drei Jahre und wird der Mannschaft von Trainer Axel Büring damit bis 2010 erhalten bleiben.

Pünktlich zu ihrem heutigen 19. Geburtstag legte der Club Lea Hildebrand einen Drei-Jahres-Vertrag auf den Gabentisch und würdigte damit die vorzüglichen Leistungen des Youngsters in der Saison 2006/07, als die Sendenerin  - aus dem Zweitliga-Team des USC kommend - auch im Bundesliga-Oberhaus schon einige Akzente setzte. So geht die Juniorinnen-Nationalspielerin in der neuen Serie in ihr erstes „echtes“ Jahr im Erstliga-Ensemble von Axel Büring.

Die blonde Blockerin hat damit ein erstes großes Etappenziel in ihrer Karriere erreicht. „Ein Riesen-Unterschied zum letzten Jahr wird es für mich zwar nicht sein“, so die 19-Jährige, die bereits in der abgelaufenen Serie bei fast allen Spielen der Unabhängigen auf dem Parkett stand. „Aber ich bin stolz, dass ich es jetzt geschafft habe, beim USC festes Mitglied der ersten Mannschaft zu sein.“ Die drei Jahre Vertragsdauer laufen parallel zur Ausbildung, die Lea Hildebrand in den kommenden Tagen beim USC-Hauptsponsor LVM antreten wird.

Ihre Ziele für die nächste Bundesliga-Saison hat „Hilde“  klar gesteckt. Das Wort „Stammspielerin“ kommt ihr zwar nicht über die Lippen, doch macht sie deutlich: „Ich will versuchen, mich weiter zu entwickeln. Und in diesem Jahr will ich mit dem USC in jedem Fall die Meisterrunde erreichen!“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Frühes Aus für Brink-Abeler/Jurich in Stavanger

Das griechische Doppel Karadassiou/Arvaniti erwies sich als zu hohe Hürde für die beiden Beachvolleyball-Asse Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich vom USC Münster: Die Olympia-Anwärterinnen aus der Domstadt unterlagen beim Weltserien-Turnier im norwegischen Stavanger den Südeuropäerinnen glatt mit 0:2 (12:21, 14:21) und landeten auf dem 17. Platz

Brink-Abeler/Jurich hatten am Freitag (29. Juni) beide nicht ihren besten Tag erwischt. Schon im ersten Satz zeichnete sich schnell ab, dass nicht viel zu holen sein würde gegen das griechische Weltklasse-Doppel, gegen das die beiden USC-Actricen noch vor drei Wochen in Espinho (Portugal) beim Kampf um den Einzug ins Halbfinale nur sehr unglücklich im dritten Satz den Kürzeren gezogen hatten. So mussten Brink-Abeler/Jurich in ein schnelles 0:2 (12:21, 14:21) einwilligen. In der Vorrunde hatten die Münsteranerinnen zuvor mit 2:0 (22:20, 21:18) gegen Kuhn/Schwer (Schweiz) sowie 2:0 (21:14, 21:17) gegen Gattelli/Perrotta (Italien) gewonnen und 0:2 (19:21, 16:21) gegen Xue/Zhang Xi (China) verloren.

„Das passiert halt, wenn der Gegner klasse aufgelegt ist, und man selbst schwach auftritt“, resümierte USC-Trainer Axel Büring, der Brink-Abeler/Jurich in Stavanger vor Ort coachte, nach der letzten Partie. „Qualität und Präzision haben uns heute einfach gefehlt. Die Griechinnen waren in allen Elementen deutlich besser.“

Im Rennen um die Olympia-Qualifikation für Peking 2008 ist das USC-Duo nun in zwei Wochen beim Grand Slam-Turnier in Berlin gefordert.

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Lokalmatadoren schaffen Sprung ins Hauptfeld

Sie haben ihren Heimvorteil genutzt: Denis Berken und Alexander Walkenhorst (VC Essen-Borbeck) haben bei der smart beach tour auf dem Essener Kennedyplatz problemlos den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Bei widrigen Wetterverhältnissen und teils heftigen Regenfällen behielten die Lokalmatadoren auch dank der Unterstützung des Publikums in der Qualifikation eine weiße Weste: Drei Spiele, drei Siege bedeuteten am Ende eines der heiß begehrten Hauptfeld-Tickets. Ebenfalls mit von der Partie ist „Mr. Volleyball“ Burkhard Sude (Foto). Der 200fache Hallen-Nationalspieler startet in Essen mit dem ehemaligen Beach-Nationalspieler Niklas Rademacher.

Samstagmorgen geht es um 8.30 Uhr mit den Spielen der 16 Männer- und Frauenteams weiter, die Finals werden am Sonntag gegen 16 Uhr erwartet. Kurzfristig abgesagt hat das an Position Eins gesetzte Beach-Duo Kay Matysik/Stefan Uhmann. Die Sieger der smart beach tour Erfurt haben beim internationalen Turnier in Norwegen zwar das Weiterkommen nach der Gruppenphase knapp verpasst, aber aus Zeitgründen auf eine Teilnahme in der Essener City verzichtet. Aufgrund einer Verletzung leider absagen mussten die Publikumslieblinge und Vorjahressieger Marvin Polte und Thorsten Schoen.

ProSieben Kino Open Air am Samstagabend

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison öffnet das ProSieben Kino Open Air seine Pforten. Auf einer 100 Quadratmeter großen Leinwand wird die Komödie „Neues vom Wixxer“ mit Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka und Joachim „Blacky“ Fuchsberger gezeigt. Der Eintritt zu allen Spielen der smart beach tour und zum ProSieben Kino Open Air ist kostenlos.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

European League: Männer beweisen Moral

Spiel gegen Belgien gedreht

Die deutschen Männer haben vor dem allerletzten Gruppenspiel in der European League 2007 weiterhin alle Chancen, sich für das Finalturnier in Portimao/Portugal (7./.8. Juli) zu qualifizieren: Durch ein mühsames 3:2 (21-25, 22-25, 27-25, 25-22, 17-15) vor 1.300 Zuschauern in Trier setzte sich die DVV-Auswahl vorübergehend an die Tabellenspitze und wartet nun das erste Ergebnis der Partie Spanien – Niederlande (30. Juni um 12.00 Uhr) ab. Dabei wehrte die Mannschaft im dritten Satz drei Matchbälle ab und nutzte im fünften den vierten eigenen zum Sieg. Die deutsche Mannschaft muss auf jeden Fall auch die zweite Partie in Trier gegen Belgien (1. Juli um 12.00 Uhr) gewinnen und zudem hoffen, dass sich Spanien und die Niederlande die Spiele teilen. Punktbeste Spieler beim ersten Vergleich waren Jochen Schöps (27) und Stefan Hübner (13) auf deutscher sowie Gert van Walle (29) und Kristof Hoho (15) auf belgischer Seite. Vor der Partie wurden Jochen Schöps (100) und Robert Kromm (75) für ihre Länderspiel-Jubiläen von DVV-Präsident Werner von Moltke geehrt.

Interims-Bundestrainer Michael Warm ließ Simon Tischer im Zuspiel, Jochen Schöps auf der Diagonalposition, Björn Andrae und Marcus Popp im Außenangriff, Stefan Hübner und Max Günthör im Mittelblock sowie Thilo Späth als Libero beginnen.
Trainer-Kollege Claudio Gewehr startete mit Frank Depestele, Kristof Hoho, Matias Raymaekers, Wouter Verhelst, Christop van Goethem, Gert van Walle und Manuel Callebert.

Alles hatte sich auf ein Spiel eingestellt, in dem die deutsche Mannschaft ihre Ambitionen auf das Erreichen der Finalrunde in Portugal nachhaltig unterstreichen wollte. Doch zu Beginn gelang dies überhaupt nicht, Außenseiter Belgien machte mächtig Druck mit dem Aufschlag, Gäste-Zuspieler Frank Depestele stellte den deutschen Block vor große Probleme. Auf deutscher Seite hielt von Beginn an eigentlich nur Diagonalangreifer Jochen Schöps konstant dagegen, alle anderen Spieler auf Seiten des Gastgebers wirkten gehemmt. Als Belgien die große Chance im dritten Satz – drei Matchbälle – nicht nutzte, packte die deutsche Mannschaft ihre Möglichkeit beim Schopf und verkürzte. Von da an war die Partie ausgeglichener, zumal Depestele mit einer Bänderverletzung Anfang des dritten Satzes ausgeschieden war. Die anderen deutschen Spieler stemmten sich nun auch den Belgiern entgegen, vor allem der deutsche Block um Stefan Hübner und Max Günthör packte nun entschlossener und erfolgreicher zu. Am Ende lautete die Block-Bilanz 17:6 für das deutsche Team – symptomatisch, dass die Partie durch einen Hübner-Block beendet wurde.

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Die Belgier gingen nach guter Feldabwehr gegen Günthör und einem direkten Aufschlagpunkt von van Walle mit 1-4 in Führung. Ein Diagonalknaller von Schöps sowie eine schöne Staffel – abgeschlossen von Popp – brachte die DVV-Männer auf 4-5 heran. Nach starker Abwehr von Schöps war es der Diagonalangreifer selbst, der per Hinterfeldangriff vollendete (6-6). Nach Trickaufschlag von Depestele lagen die Belgier bei der ersten technischen Auszeit aber wieder vorne (6-8). Andrae verkürzte erneut, in dem er mit viel Übersicht oben auf den Block schlug, da die Belgier jedoch konstant aus der Annahme punkteten, änderte sich am Rückstand zunächst nichts (9-10). Die Belgier riskierten im Aufschlag viel, zwar gingen einige Aufschläge daneben, aber mit einigen wurde der deutsche Annahmeriegel gehörig unter Druck gesetzt. Die DVV-Asse gingen beim Aufschlag nicht volles Risiko, auch wenn Popp zum 13-13 ein erstes Ass gelang. Als Andrae verzog, lagen jedoch erneut die Gäste vorn, eine Führung wollte den deutschen Spielern nicht gelingen (14-16). Das Publikum feuerte die deutsche Mannschaft mit rhythmische Klatschen und Anfeuerungsrufen an, doch als Popp seinen „Knaller“ neben die Linie setzte, nahm Michael Warm seine erste Auszeit (16-19). Schöps verkürzte und Christian Pampel wurde zum Aufschlag für Günthör eingewechselt (17-19). Pampel servierte stark, doch der deutsche Block konnte erneut den Angriff nicht parieren. Als Depestele seine zweite Finte verwertete, holte Warm seine Spieler zum zweiten Mal an die Seitenlinie (17-21). Schöps verkürzte auf 18-22, Popp machte das 19-22, doch dies war nur Ergebniskosmetik: Die Belgier zeigten in diesem ersten Satz eine sehr konzentrierte Vorstellung, die deutschen Spielern wirkten irgendwie gehemmt. Als Hoho Hübners Block anschlug, hatten die Gäste fünf Satzbälle (19-24). Andrae wehrte den ersten per Hinterfeldangriff ab, den zweiten verzog van Walle, doch beim nächsten Versuch machte es der belgische Diagonalangreifer besser (21-25).

2. Satz
Der Start in den zweiten Satz gelang aus deutscher Sicht (gleiche Aufstellung) besser: Schöps punktete zweimal im Angriff und brachte den Gastgeber mit 3-2 in Führung. Als Popp abermals seinen Angriff um Zentimeter neben die Linie setzte, war die Führung weg und der Rückstand da (3-4). Van Walle packte erneut den Aufschlag-Hammer aus und erhöhte auf 4-7. Es lief nicht im deutschen Spiel: Der deutsche Block wurde von den belgischen Angreifern ignoriert, die wenigen Chancen, die sich boten, wurden vertan. Als Späth einen harten Angriff abwehrte, verstellte Andrae anschließend den Ball (5-8). Einzig Schöps punktete beständig, nach seinem Angriff kam Eugen Bakumovski für Andrae. Dann scheiterte auch Schöps am Block, und als Depestele ein weiteres Ass (über Popp) gelang, nahm Warm seine erste Auszeit (7-11). Doch alle Maßnahmen halfen nichts, im Gegenteil: Die Belgier machten mehr Druck im Aufschlag und agierten aus der Annahme sehr stabil. Der Interims-Bundestrainer brachte Kapitän Frank Dehne für Tischer, der punktete mit dem ersten deutschen Block (12-15). Dies schien aber nur ein Strohfeuer zu sein, denn van Goethem produzierte das nächste Ass (12-17). Der Doppelblock Schöps/Günthör packte sich den nächsten Angreifer, dann gelang Dehne mit etwas Glück ein Ass (16-18) – Auszeit Belgien. Die Zuschauer erhoben sich von ihren Plätzen, Günthör per Block und Dehne per Ass machten den Ausgleich (18-18). Dann hat Deutschland die Punktchance zur Führung, doch Späth baggert den „Dankeball“ übers Netz. Einen Zähler später ist es Warm, der wieder eine Auszeit nimmt (18-20), doch den nächsten Punkt macht erneut Belgien, da Günthör seinen Schnellangriff nicht unterbringt (18-21). Nach direktem Aufschlagpunkt von Depestele kommt Marcus Böhme für Günthör – den nächsten Punkt macht der beste Deutsche, Schöps (19-22). Nachdem Hoho seinen Angriff knapp neben die Linie setzt, nimmt Claudio Gewehr, Trainer der Belgier, eine Auszeit (20-22). Das wirkt, die Belgier punkten fleißig weiter und haben beim 21-24 Satzbälle. Verhelst verschlägt den ersten per Aufschlag, Robert Kromm kommt zum Aufschlag für Popp, doch Belgien macht den Punkt durch die Mitte (22-25).

3. Satz
Böhme, Bakumovski und Dehne blieben auf dem Feld, die DVV-Auswahl ging mit 3-2 in Führung, als den Belgiern ein großes Malheur passierte: Kapitän und Regisseur Depestele knickte um und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Tom Schrijvers. Beide Teams gingen im Aufschlag viel Risiko (auch die deutsche Mannschaft), die Folge waren diverse Fehler von der Grundlinie. Hübner konnte seinen Schnellangriff nicht versenken, den Gegenangriff nutzten die Belgier im dritten Versuch zum 6-8. Die deutsche Mannschaft wirkte nun bemüht, war den Belgiern aber unterlegen, obwohl deren bester Mann mit einer Sprunggelenksverletzung von außen zusehen musste (8-12). Andrae kam zurück aufs Feld (für Bakumovski), ebenso Tischer (für Dehne), doch alles schien hoffnungslos in dieser Partie (9-14). Auch Günthör kehrte zurück (für Böhme), Andrae konnte einen Aufschlag nicht kontrollieren – es ging mit 10-16 in die technische Auszeit. Schöps, einziger Spieler in Normalform, machte das 11-16, ehe Andrae per Ass weiter verkürzte (12-16). Erneut Schöps, dann Popp per „Monsterblock“ – Zeichen für die Wende (14-16)? Dann jedoch wieder ein Stimmungskiller, als Andrae nach der Auszeit seinen Aufschlag ins Netz setzt und Späth einen Netzkantenaufschlag nicht kontrollieren kann (14-18). Dann wieder Schöps: Der Diagonale hämmert einen Angriff ins Feld, anschließend einen Aufschlag (17-19). Seinen anschließenden Fehlaufschlag macht er mit dem nächsten Punkt aus dem Rückraum wieder gut (18-20). Nach Popp-Aufschlägen kommt die belgische Annahme ins „Schwimmen“, zweimal packt der deutsche Block (Hübner und Tischer) zu – Ausgleich und Auszeit Belgien (20-20). Schöps punktet erneut aus dem Rückraum (21-21), aber die Belgier legen durch ihren punktbesten Spieler, van Walle, wieder vor. Dann serviert van Goethem einen „Hammer“, den Späth nicht kontrollieren kann (21-23), Hohe holt die ersten Matchbälle durch schönen Angriff über außen (22-24). Raymaekers vergibt den ersten per Fehlaufschlag, den zweiten setzt Hoho deutlich neben die Linie (24-24). Dann aber dritter Matchball, weil Andrae seinen Aufschlag verschlägt, Popp gleicht abermals aus (25-25). Hübner sorgt per Block für den ersten deutschen Satzball (26-25), zwei Punktchancen bleiben ungenutzt, doch van Walle setzt seinen Angriff ins aus (27-25) – der Anschluss ist geschafft.

4. Satz
So wie die deutsche Mannschaft den Satz abgeschlossen hatte, so begann sie: Aggressiver und konzentrierter, die Folge war ein 4-1-Blitzstart. Aber die Belgier konterten mit guten Aufschlägen und einem erfolgreichen Dreierblock gegen Schöps (6-6). Van Goethem servierte zwei weitere Aufschlagwinner, durch vier Zähler in Folge gingen die Gäste mit einem Vorsprung in die technische Auszeit (6-8). Hübner verkürzt mit einem harten Aufsteiger auf 9-11, danach versenkt er den „Elfmeter“ (nach Schöps-Aufschlag) zum 10-11. Gewehr nimmt eine Auszeit, als Schöps aus dem Rückraum punktet und den Ausgleich besorgt (11-11). Die Gastgeber sind nun besser im Spiel, Hübner macht erneut per Schnellangriff den Ausgleich, dann verschlägt Verhelst – Führung Deutschland (12-11). In der Folge geht es hin und her, beide Teams machen ihre Punkte aus der Annahme, die Belgier zudem einen aus der Abwehr, sodass sie mit 15-16 bei der zweiten technischen Auszeit vorne liegen. Ein Block gegen Schöps (von Hoho) bringt Belgien weiter voran – Auszeit Deutschland (16-18). Andrae verkürzt nach sehenswerter Kombination aus dem Rückraum, dann unterläuft den Belgiern ein Aufstellungsfehler – Ausgleich (19-19). Ein Block von Popp gegen Hoho lässt die Zuschauer jubeln und die deutsche Mannschaft in Führung gehen (20-19) – Auszeit Belgien. Van Walle trifft seinen Angriff nicht, und als Hübner per Gegenangriff punktet, ist der Satzausgleich nah (23-20). Der Weltklasse-Mittelblocker holt per Block Satzbälle, den ersten wehren die Gäste im zweiten Versuch ab, den zweiten kriegen sie durch Fehlaufschlag von van Walle „geschenkt“ (25-22).

5. Satz
Die deutsche Mannschaft blieb unverändert, Tischer machte per Block gegen van Goethem den ersten Punkt und steuerte per Lob auch den zweiten bei (2-1). Dann nutzte Hübner einen Annahmeschwäche und versenkte den Ball (3-1), doch Belgien gleicht per Ass von van Walle aus (3-3). Beide Teams gehen im Aufschlag weiterhin ein hohes Risiko, einige Fehler sind die Folge. Nach einem starken Aufschlag von Andrae, nutzt Schöps die Punktchance, indem er über den Block schlägt (7-5). Günthör hält den Vorsprung durch einen Zwei-Meter-Schuss, mit 8-6 werden die Seiten gewechselt. Ein Günthör-Fehlaufschlag sowie ein Ass von Hoho (auf Popp) sorgen für den Ausgleich (8-8), Hübner holt die Führung per Block (9-8). Schöps (wer sonst!) stellt per Diagonal-Knaller aus dem Hinterfeld wieder die Zwei-Punkte-Führung her (10-8) – Auszeit Belgien. Aber Belgien kontert erneut und profitiert von einer Annahme-Nachlässigkeit von Späth – Ausgleich und Auszeit Deutschland (10-10). Nach Aufschlagfehlern der Belgier führt Deutschland 12-11, dann packt der Dreierblock gegen van Goethem zu (13-11) – Auszeit Belgien. Van Walle verkürzt, dann kommt Bakumovski für Hübner in die Annahme (Späth bleibt draußen), van Goethem verschlägt seinen Aufschlag – Matchbälle Deutschland (14-12). Schöps will den Block oben anschlagen, der Schiedsrichter gibt den Ball aber aus, und auch den zweiten Matchpunkt können die DVV-Männer nach einem starken Aufschlag von Raymaekers nicht nutzen – Ausgleich und Auszeit Deutschland (14-14). Das zahlt sich aus, denn Andrae hämmert den nächsten Ball von der Position zwei ins Feld (15-14), doch Hoho gleicht erneut aus. Schöps holt den nächsten Spielball (16-15), Hübner kommt zurück und Robert Kromm für Popp aufs Feld. Ein Hübner-Block sorgt für das Ende – 17-15, ein glücklicher 3:2-Sieg für die Gastgeber, die am Ende Moral bewiesen haben.

Stimmen zum Spiel

Michael Warm: „Wir haben einen sehr langen Mittagsschlaf gehalten, bis etwa 21.00 Uhr. Wir haben keine Bindung zum Spiel gefunden und sind erst nach zwei, drei Aktionen, die uns gelungen sind, Ende des zweiten Satzes ins Spiel gekommen. Man hat gesehen, dass die Mannschaft sehr abhängig von Björn Andrae ist, der zunächst nicht ins Spiel fand. Belgien hat konstant gut gespielt, aber das Ergebnis hängt von unserer Leistung ab: Spielen wir schlecht, gewinnt Belgien, spielen wir gut, gewinnen wir.“

Jochen Schöps: „Es ist gut, dass wir gewonnen haben, es war eine gute kämpferische Leistung. Das Positive ist, dass wir aus eigener Kraft die Wende geschafft haben, vor zwei Jahren wäre uns das nicht gelungen.“

Eugen Bakumovski: „Das war eine sehr schwankende Leistung, beide Teams haben sehr wechselhaft gespielt. Der Aufschlag und die Annahme haben das Spiel geprägt. Die Wende kam auch für mich überraschend. Glückwunsch an das Team und die Zuschauer, die nie den Glauben an uns verloren haben.“

Claudio Gewehr (Trainer Belgien): „Wir hatten die große Möglichkeit, 3:0 in Deutschland zu gewinnen, deshalb können wir nicht glücklich mit dem Ergebnis sein. Nach der Verletzung von Depestele hat meine Mannschaft einen mentalen Knacks bekommen, dennoch hätten wir gewinnen müssen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

U19: Deutschland gegen Vize-Weltmeister Brasilien

Kurzfristig können sich Volleyball-Fans auf drei (evt. vier) Leckerbissen im Nachwuchsbereich freuen: Der amtierende Vize-Weltmeister Brasilien gastiert mit seiner U19-Nationalmannschaft (Jahrgang 1989/90) zu Spielen in Deutschland (3. Juli um 19.30 Uhr in Bühl, 4. Juli um 20.00 Uhr in Rüsselsheim und 6. Juli um 20.00 Uhr in Wiesbaden / evt. findet am 5. Juli eine weitere Begegnung statt), für den EM-Fünften Deutschland mehr als nur ein Gratmesser. Denn beide Teams treffen bei der U19-Weltmeisterschaft in Mexicali/Mexiko (15.-26. August) in der Vorrunde aufeinander. Dort sind zudem noch Europameister Frankreich und Ägypten Gegner.

Die Zuschauer können sich in den vier Begegnungen sicherlich auf attraktiven und emotionalen Volleyballsport freuen. Die Brasilianer sind – auch im Nachwuchsbereich – Garant für Weltklasse - Athletik, Technik und Schnelligkeit zeichnet ihre Aktionen aus. Die Klasse der Brasilianer wird auch durch die Statistik unterstrichen: Bei bisher neun stattfindenden U19-Weltmeisterschaften standen die Spieler vom Zuckerhut sechsmal (!) ganz oben auf dem Treppchen, 2005 mussten sie nur den Russen den Vortritt lassen.

Doch auch die deutsche Mannschaft muss sich nicht verstecken, der aktuelle Jahrgang der Bundestrainer Stewart Bernard und Söhnke Hinz konnte zuletzt bei der Europameisterschaft in Österreich im April überzeugen: Mit etwas Pech belegte die Mannschaft Platz fünf, durch die einzige Turnierniederlage gegen Polen (2:3) konnte keine Medaille errungen werden.

Die Länderspiele gegen Brasilien sind der Auftakt der Vorbereitung auf die U19-Weltmeisterschaften in Mexiko. Dort kämpfen die deutschen Spieler mit 15 anderen Teams um die WM-Krone. Und deshalb sieht Hinz, der Bernard bei der WM aufgrund dessen Einsatz als Co-Trainer bei der Männer-Nationalmannschaft vertritt, die Spiele gegen die Brasilianer als sehr wertvoll an: „Die Spiele gegen Brasilien stellen eine kleine Chancengleichheit her, da uns die Brasilianer bei der EM gesehen haben. Beide Teams werden die Partien Hinweise für die WM geben, man wird sich bei der WM gut kennen. In Mexiko werden die Karten aber völlig neu gemischt.“

Als weitere Vorbereitungsmaßnahme steht im Juli (16. bis 22.) noch das traditionelle Acht-Nationen-Turnier, welches in diesem Jahr in Gotha ausgetragen wird, auf dem Programm.

Der deutsche Kader für die Brasilien-Spiele: Johann Schumacher, Johannes Delinsky, Felix Isaak, Marvin Prolingheuer, Carlos Capote (alle Volleyball-Internat Frankfurt), Ricardo Galandi, Denis Kaliberda, Christian Fromm, Sebastian Krause (alle VC Olympia Berlin), Jonas Hemlein, Fabian Kohl (beide Volley YoungStars Friedrichshafen), Felix Horn, Jonas Umlauft (beide VC Olympia Kempfenhausen), Ivgeniv Metelski (VC Gotha)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Reckermann/Urbatzka sicher weiter

Matysik/Uhmann scheiden aus

Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka haben beim Grand Slam in Stavanger Platz die erste Ko-Runde erreicht. Das DVV-Duo gewann sein letztes Gruppenspiel souverän gegen die Norweger Hoidalen/Goranson. Nur aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit den Spaniern (und trotz des besseren Satzverhältnisses) sind Reckermann/Urbatzke Gruppenzweite.

Pech dagegen für Kay Matysik/Stefan Uhmann, die nur aufgrund der kleinen Ballpunkte Platz drei in der Gruppe verpassten und mit Platz 25 (80 Weltranglistenpunkte und 3.500 US Dollar Preisgeld) vorlieb nehmen mussten. Dabei wissen sie sich allerdings in bester Gesellschaft: Die Olympiasieger Emanuel/Ricardo scheiterten nur wenige Tage nach ihrem Sieg beim Grand Slam in Paris in der Gruppenphase.

Julius Brink/Christoph Dieckmann und David Klemperer/Eric Koreng absolvieren ihre dritten Gruppenspiele erst am Abend.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Schacht-Slack AUS [18] Matysik-Uhmann GER [31] 2-0 (25-23, 21-13)
Reckermann-Urbatzka GER [17] Hoidalen-Goranson K. NOR [32] 2-0 (21-14, 21-15)

 

 

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 Samstag, 30. Juni 2007

   

Stavanger: Goller/Ludwig stehen im Halbfinale

Krimi gegen Pohl/Rau

Sara Goller/Laura Ludwig haben zum zweiten Mal in ihrer Karriere ein Halbfinale der World Tour erreicht, zum ersten Mal bei einem Grand Slam. In Stavanger siegte das junge DVV-Duo gegen die deutschen Kolleginnen Stephanie Pohl/Okka Rau nach spannendem Spiel mit 2:1 (19-21, 21-16, 15-12). Im Halbfinale treffen Goller/Ludwig auf die US-Amerikanerinnen Boss/Ross.

Doch auch Pohl/Rau können mit ihrem Abschneiden in Norwegen hochzufrieden sein, schließlich gelang ihnen ihre beste Saisonplatzierung sowie ein echtes Highlight mit dem souveränen 2:0 über die Weltranglisten-Zweiten. Für den fünften Platz erhalten Pohl/Rau 480 Weltranglistenpunkte und 13.200 US Dollar Preisgeld.

Goller/Ludwig stocken ihr Punktekonto sicher mit weiteren 560 Zählern auf, zudem ist das Preisgeld in Höhe von 13.200 US Dollar auch nicht zu verachten. Dies sind die Zahlen für Platz vier, mehr ist immer drin.

Im Männer-Turnier gelang drei von vier deutschen Teams der Sprung in die Ko-Phase: Julius Brink/Christoph Dieckmann überstanden die Gruppenphase ungeschlagen und sind damit bereits Neunte. Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka wurden Gruppenzweite und treffen in der ersten Ko-Runde auf die Turniersieger von Warschau, die Esten Kais/Vesik, David Klemperer/Eric Koreng sind ebenfalls in der ersten Ko-Runde dabei, haben mit den Brasilianern Cunha/Franco allerdings stärkstes Kaliber auf der anderen Netzseite.

Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung
Lione-Varnier ITA [22] Klemperer-Koreng GER [27] 0-2 (11-21, 18-21)
Brink-Dieckmann Ch. GER [8] Kjemperud-Skarlund NOR [9] 2-1 (21-15, 17-21, 15-10)
Reckermann-Urbatzka GER [17] Kais Kr.-Vesik EST [12]
Franco-Cunha BRA [3] Klemperer-Koreng GER [27]
Goller-Ludwig GER [17] Pohl-Rau GER [14] 2-1 (19-21, 21-16, 15-12)
Boss-Ross USA [29] Goller-Ludwig GER [17]

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 30. Juni 2007

   

Olympia-Quali: Vertrag unterzeichnet

André Meyer und Werner von Moltke unterzeichen Vertrag

Am Rande des Spiels der European League 2007 zwischen Deutschland und Belgien kam es zum Treffen zwischen André Meyer, Präsident des Europäischen Volleyball-Verbandes CEV, und DVV-Präsident Werner von Moltke. Der Grund: Beide unterzeichneten den Vertrag für die europäische Olympia-Qualifikation der Frauen (15.-20. Januar 2008 im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen). Nach 1996 und 2000 (jeweils Bremen) richtet der DVV zum dritten Mal dieses Turnier aus – beide Male konnte der Heimvorteil genutzt werden.

Werner von Moltke ist auch dieses Mal überzeugt davon, dass die deutschen Spielerinnen der Heimvorteil beflügelt: „Die Zuschauer sind immer gut für den ein oder anderen Punkt. In Deutschland haben wir zudem Zuschauer, die auch den Gegnern gegenüber sehr fair sind. Ich hoffe, dass wir uns in Halle für Peking qualifizieren.“

André Meyer begründete den Zuschlag für Deutschland damit, weil „der DVV in der jüngeren Vergangenheit bewiesen hat, wie hervorragend er mit seinen Partnern Großveranstaltungen ausrichten kann. Ich erinnere mich zuletzt an die Olympia-Qualifikation in Leipzig. Ich habe Bilder vom Gerry Weber Stadion gesehen und hoffe, dass wir im Januar eine Stimmung wie beim deutschen Pokalfinale oder der Handball-WM erleben werden.“

 

 

Deutschland - Neues Deutschland

 Samstag, 30. Juni 2007

   www.nd-online.de

Männer brauchen Schützenhilfe

Deutsche Volleyballer empfangen zum Europaliga-Vorrundenende Belgien 

»Ich habe zwar Mathematik studiert, aber die ganze Rechnerei überlasse ich anderen«, sagt Michael Warm, der Interims-Coach der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Männer und fährt fort: »Auf die Spiele in Spanien haben wir sowieso keinen Einfluss. ...

 

 

Deutschland - Heilbronner Stimme

 Samstag, 30. Juni 2007

   http://stimme.de

Malte Stiel: Zukunft im Sand

Malte Stiel baut auf Sand. Mit 15 Jahren stand er erstmals in der Regionalligamannschaft des TV Hausen und schmetterte dort um Punkte. Doch die Zukunft des Lauffeners liegt nicht in der Halle, sondern im Sand: beim Beachvolleyball.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Samstag, 30. Juni 2007

   www.nrz.de

Junioren-Nationalspieler Kühner nach Wuppertal

Wuppertal (dpa/lnw) - Der 20 Jahre alte Junioren-Nationalspieler Sebastian Kühner wechselt vom VCO Berlin zum Volleyball- Bundesligisten SV Bayer Wuppertal.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel