News

 Montag. 02. Juli 2007 

Team Hamburg Deutscher Hochschulmeister!
Große Ehre für Michael Warm
Essen: Vom Ballkind zum Turniersieg
Männer 3:1, aber die Endrunde verpasst
Europapokal: Harte Gegner
Goller/Ludwig ernsthafte Olympia-Kandidaten
Weltmeister kommen in Schwung
Guidetti nominiert Steffen und Kozuch
Hamburg ist Hochschulmeister
Schwarz wechselt zum Oststeinbeker SV
Da war kein Sand im Getriebe
Bayer: Suche nach zweiten Zuspieler beendet

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Deutschland - Smash Online-News

 Montag, 02. Juli 2007

   

Team Hamburg Deutscher Hochschulmeister!

Es ist geschafft! Nach einem erneuten Sieg über die Uni München im Halbfinale gelang im Finale auch die Revanche gegen die Uni Regensburg. Mit 15:12 konnte dieses Mal der Tie-Break gewonnen und der Meistertitel nach Hamburg geholt werden!

Es sollte kein Freizeitabenteuer sein wie so oft in früheren Jahren und die Mannschaft sollte sich auch nicht über Freundschaften finden. Es sollte um Leistungssport gehen. Jörg Förster, der Hochschulbeauftragte für Spitzensportförderung, suchte jemanden, der die Sache in die Hand nimmt und fand Ali Hobst. Der Co-Trainer von NA.Hamburg II, der seine eigene Mannschaft im CVJM letzte Saison zurück in die Verbandsliga führte, bereitete den Weg zur Deutschen Meisterschaft mit viel Engagement vor. Hobst gelang es, aus Spielerinnen der verschiedenen Hamburger Spitzenteams eine homogene Mannschaft zu formen.

Souveräner Turnierstart gegen München

Mit der Start-Sechs Swantje Basan, Anita Drese, Julia Kaufhold, Sarah Hoppe, Kerstin Ahlke und Anja Wilk begann Hamburg gegen Gastgeber München und hatte sich besonders viel vorgenommen, schied Hamburg doch bei der DM letzten Jahres gegen diesen Gegner aus. Diesmal war das Team um Mannschaftskapitänin Kerstin Ahlke deutlich stärker in Aufschlag und Annahme und präsentierte zudem eine gute Blockarbeit. 25:15 wurde der erste Satz gewonnen. Im zweiten Durchgang kam München besser ins Spiel, leistete mehr Gegenwehr. Dennoch siegten die Hamburgerinnen ungefährdet mit 25:19.

Im zweiten Vorrundenspiel gegen die Uni Stuttgart begannen Swantje Basan, Andrea Dellnitz, Julia Kaufhold, Valessa Ehrke, Arian Sultan und Anja Wilk. Auch hier dominierte das Team mit starken Aufschlägen und sicheren Angriffen. Bei einer 11:6 Führung kam Janina Bettencourt für Anja Wilk ins Spiel. Hamburg dominierte weiterhin. Als etwas Schlendrian ob der Überlegenheit einzutreten schien, zog das Team bei 20:14 wieder an und siegte mit 25:15 überlegen. Im zweiten Satz brachte Hobst Sarah Hoppe für Julia Kaufhold und erneut Janina Bettencourt für Anja Wilk. Bis zum 7:7 hielt der Gegner gut mit, dann brachte eine Aufschlagserie von Arian Sultan den entscheidenden Vorsprung zum 12:8. Mehr Eigenfehler als bisher ließen den Vorsprung nicht größer werden. Letztlich gewann Hamburg aber auch diesen Satz sicher mit 25:21 und sicherte sich den Gruppensieg.

Zwischenrunde: Starke Spiele

Gegen die Uni Bayreuth gelang ein überlegener Sieg mit 25:11 und 25:13. Ali Hobst schickte die Start-Sechs des Auftaktspiels aufs Feld und wechselte lediglich Mitte des ersten Satzes Valessa Ehrke für Julia Kaufhold ein. Da führte Hamburg schon mit 13:8 und ließ anschliessend nur noch drei Punkte zu. „Konzentriertes Spiel bis zum Ende, Aufschlag, Annahme und Angriffe erstklassig“, kommentierte Co-Trainer Björn Burmeister hoch zufrieden. Auch der zweite Satz wurde ruhig und ohne Hänger durchgespielt. Alle Spielerinnen kamen zum Einsatz, ohne das souveräne Spiel zu beeinträchtigen.

Zweiter Gegner in der Zwischenrunde war die Uni Regensburg. Hier entwickelte sich erstmals ein enges Spiel auf sehr hohem Niveau. Und Regensburg setzte sich öfter durch, Hamburg kassierte den ersten Satzverlust: 17:25. Doch im zweiten Durchgang hatten die Hamburgerinnen die besseren Karten und schafften mit 25:16 den Satzausgleich. Lange Zeit konnte sich im Tie-Break kein Team absetzen, doch dann hatte Hamburg bei 14:11 drei Matchbälle. Regensburg fightete und holte sich seinerseits einen Matchball. Hobst wechselte für Anja Wilk Arian Sultan ein, die auch gleich einen guten Angriff schlägt. Doch irgendwie kommt der Ball zurückgesegelt und landet im Hamburger Feld: 14:16.

Als Zwischenrunden-Zweiter ist Hamburg dennoch im Halbfinale, spielt am Samstag Vormittag erneut gegen München. Im zweiten Halbfinale treffen Saarbrücken und Regensburg aufeinander.

Hamburg kämpft sich durch

Die Spiele gegen München entwickeln sich zu „Klassikern“ des Hochschul-Volleyballs ... Diesmal erwischen die Gastgeber den ebsseren Start und führen bereits mit 19:13, bevor sich Hamburg zurück kämpfen kann. Plötzlich ist der Satz wieder völlig offen, doch München setzt sich etwas glücklich mit 27:25 durch. Auch der zweite Satz ist heftig umkämpft, Ahlke und Co. können sich einen knappen Vorsprung erspielen und diesen zum 25:22 ins Ziel retten. Furioser Auftakt für die Hamburgerinnen im Entscheidungssatz! Über 4:0 und 10:2 scheint die Sache klar, doch München steckt nicht auf. Mit Routine und Spielwitz siegt Hamburg mit 15:12 und steht im Finale!

Gegner im Finale war erneut die Unin Regensburg. Und um 14.43 Uhr am Sonntag schickte Co-Trainer Björn Burmeister eine SMS mit einem Wort: Sieeeg!! „Das war ein Riesen-Spaß“, berichtete er später. Regensburg holte sich den ersten Durchgang mit 25:21. Das Team Hamburg kämpfte, holte sich den Satzausgleich und gewann den Tie-Brak mit 15:12. Dann war nur noch Platz für Jubel über den Titelgewinn!

Und Hamburg räumte auch weiterhin ab: bei den begehrten Spielerinnen-Auszeichnungen wurde Kerstin Ahlke als beste Angreiferin und Swantje Basan als beste Zuspielerin der Deutschen Meisterschaft geehrt! Das Schlusswort von Trainer Ali Hobst: „Die Mannschaft hat sich hier das ganze Wochenende toll präsentiert, vielen Dank an alle Spielerinnen, es hat sehr viel Spaß gebracht. Ebenso Dank an alle Vereinstrainer, die uns vielfältig unterstützt und die Spielerinnen freigestellt haben, sowie an den Hochschulreferenten Jörg Förster! Jetzt wird gefeiert – mindestens bis Mitternacht, wenn wir wieder Hauptbahnhof Hamburg sind!“

Das sind die Deutschen Hochschulmeister: Kerstin Ahlke, Julia Kaufhold (NA.Hamburg I), Swantje Basan, Janina Bettencourt (VC Norderstedt), Anita Drese, Andrea Dellnitz (WiWa Hamburg), Sarah Hoppe (VGH Elmshorn, Valessa Ehrke, Arian Sultan (NA.Hamburg II) und Anja Wilk (vereinslos). Trainer: Ali Hobst (CVJM), Co-Trainer: Björn Burmeister (SV Nettelnburg-Allermöhe).

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 02. Juli 2007

   

Große Ehre für Michael Warm

Es habe "Riesenspaß gemacht, mit internationalen Topleuten arbeiten zu können", sagt Michael Warm. Der Cheftrainer des SCC BERLIN war während der letzten Wochen für Bundestrainer Stelian Moculescu, der eine gesundheitlich bedingte Pause einlegen musste, eingesprungen und betreute die deutsche Nationalmannschaft in der Europaliga.

Als die Anfrage an ihn herangetragen wurde, sagte Micha Warm gern zu, "denn es ist eine tolle Sache, Spieler auf diesem Niveau zu trainieren und im Wettkampf zu erleben". Zumal ihm der 56-jährige Moculescu völlig "freie Hand" gelassen hatte. Eine "Vertrauenssache, die mich schon ein wenig stolz macht", so der 39-Jährige. Wer sich über diesen Vertrauensbeweis wundert - er ist über die Jahre gewachsen. Denn Warm ist vom gebürtigen Rumänen schon seit dessen zweiten Amtsantritt 1999 als Assistent zu Lehrgängen eingeladen worden. Und hat offenbar mit seiner akribischen leistungsorientierten Art und Weise die Wertschätzung des Bundestrainers erlangt, der ja in dieser Saison mit Friedrichshafen das Tripple aus Pokalsieg, Meisterschaft und Champions-League-Gewinn verbuchen konnte.

Obwohl Warm, der Wahlberliner aus dem Fränkischen, nie versucht hat, im Training und im Coaching das Vorbild zu kopieren ("Das würde garantiert nicht funktionieren") sondern seinen Stil beibehalten hat ("Beispielsweise bevorzuge ich sehr variable Trainingsformen"), kann sich seine Bilanz durchaus sehen lassen. In den 12 Europaliga-Spielen gegen Spanien, Belgien und die Niederlande gab es für die Deutsche Mannschaft acht Siege bei vier Niederlagen. Damit verpasste die DVV-Auswahl als Gruppenzweiter (hinter den punktgleichen Spaniern) nur knapp die Teilnahme am Endrundenturnier in Portugal.

Die Nationalmannschaft sei über die letzten Jahre "sehr gereift" und tue alles, um die Aufwärtsentwicklung bei der EM-Endrunde im September in Russland ("das Jahreshauptziel") mit einer entsprechenden Platzierung zu bestätigen. Die Spieler "wissen um die große Chance in dieser Zusammensetzung erfolgreich zu sein bis hin zur Olympiaqualifikation und geben alles dafür". Das unterscheide die momentane Formation teilweise von vorherigen Auswahlteams.

Während seiner Tätigkeit als Interims-Bundestrainer habe er die Geschehnisse in Berlin natürlich permanent verfolgt. Dort trainierte ein Teil der Mannschaft (Fischer, Bachmann, Prüsener, Westphal) unter Anleitung der Co-Trainer Sten Schmidt und Andreas Nestke. Jaro Skach ist momentan in der tschechischen Sommerliga aktiv. Aleksandar Spirovski weilt in Belgrad und Marcus Böhme war mit der Nationalmannschaft unterwegs. Falko Steinke befindet sich nach seiner schweren Verletzung auf dem Weg der Besserung und absolviert derzeit ein intensives Rehabilitationsprogramm. Im August sind offiziell für alle zwei Wochen Urlaub "und ab dem 15.08. beginnt dann mit dem kompletten Aufgebot einschließlich der drei Neuzugänge die Vorbereitung auf die Bundesliga".

epo

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Montag, 02. Juli 2007

   

Essen: Vom Ballkind zum Turniersieg

Sie sorgten für eine faustdicke Überraschung bei der smart beach tour in Essen: Denis Berken und Alexander Walkenhorst vom VC Essen-Borbeck mussten sich noch am Freitag durch die Qualifikation kämpfen. Nach vier Hauptfeld-Siegen (drei Mal mussten sie dabei über die volle Dreisatzdistanz) in Folge fanden sich die sympathischen Beach-Boys plötzlich im Finale wieder. „Vor drei oder vier Jahren war ich hier auf dem Kennedyplatz noch Balljunge und jetzt gewinne ich als 18jähriger auch noch das Finale“, konnte Alexander Walkenhorst den bislang größten Erfolg seiner noch jungen Karriere nicht fassen.

Im Halbfinale schalteten die Überraschungs-Sieger zunächst das an Position Eins gesetzte Duo Martin Kern/Maarten Lammens aus. Im letzten Spiel des Turniers machten die Lokalmatadore dann den Triumph perfekt. Gegen Sebastian Dollinger und Thomas Kaczmarek siegten „Peitsche“ und „Alex“ klar in zwei Sätzen mit 21:18 und 21:13. „Ein wundervoller Tag“, resümierte Denis Berken.

Geeske Banck und Susanne Lahme feiern ersten Turniersieg

Bei den Frauen haben Geeske Banck und Susanne Lahme haben auf dem Essener Kennedyplatz ihr erstes Turnier der Saison gewonnen. Ohne Satzverlust zog das an Position zwei gesetzte Duo ins Finale ein, und sollte auch hier nicht über die volle Distanz gehen müssen. Gegen Katrin Holtwick und Ilka Semmler siegten sie in 43 Minuten Spielzeit mit 21:19 und 22:20.

Die dritten Plätze

Die smart beach tour Ranking Siegerinnen 2006, Claudia Lehmann und Julia Sude, zeigten ihre bislang beste Saisonleistung und krönten diesen Formanstieg mit dem dritten Rang. Bei den Männern holten Martin Kern und Maarten Lammens, die Sieger der smart beach tour Dresden, Bronze.

Nächster Tourstopp: Kühlungsborn

Am kommenden Wochenende macht die smart beach tour zum ersten Mal in dieser Saison Station am Strand. Vom 6. bis 8. Juli 2007 kämpfen Deutschlands Beach-Volleyballer am Yachthafen in Kühlungsborn um Punkte und Preisgeld.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 02. Juli 2007

   

Männer 3:1, aber die Endrunde verpasst

Gewonnen und doch irgendwie verloren: Die DVV-Männer haben trotz eines 3:1 (25-17, 23-25, 25-17, 25-22) gegen Belgien vor 1.050 Zuschauern in Trier die Finalrunde der besten vier Teams in Portimao/Portugal (7./8. Juli) verpasst. Durch den 3:1 -Sieg (22-25, 25-22, 25-21, 27-25) der Spanier gegen die Niederlande qualifizierten sich die Iberer neben Ausrichter Portugal, der Slowakei und wahrscheinlich Slowenien (fehlt noch ein Satz gegen Portugal) für die Finalrunde. Bei Punktgleichheit gab das bessere Satzverhältnis (30:18 gegen 28:21) den Ausschlag zugunsten der Spanier. Punktbeste Spieler waren Jochen Schöps (24) und Stefan Hübner (14) auf deutscher sowie Gert van Walle (17) und Kristof Hoho (9) auf belgischer Seite. Bilder von den beiden Partien aus Trier gibt es am 1. Juli auf SWR3 in der Sendung RP Rheinland-Pfalz aktuell ab 19.45 Uhr und auf dem offenen Kanal OK54 (ab 19.15 am 2. Juli).
Interims-Bundestrainer Michael Warm ließ Simon Tischer im Zuspiel, Jochen Schöps auf der Diagonalposition, Björn Andrae und Eugen Bakumovski im Außenangriff, Stefan Hübner und Max Günthör im Mittelblock sowie Thilo Späth als Libero beginnen.
Trainer-Kollege Claudio Gewehr startete mit Tom Schrijvers, Kristof Hoho, Matias Raymaekers, Jo van Decraen, Christop van Goethem, Gert van Walle und Manuel Callebert.
Die deutschen Spieler waren in der Pflicht, ihr Spiel gegen Belgien zu gewinnen. Dies spürte man von Beginn an, denn anders als am Freitag agierte der Gastgeber in allen Elementen aggressiver und mit mehr Entschlossenheit. Die Annahme um Libero Thilo Späth bekam die druckvollen belgischen Aufschläge besser unter Kontrolle, Zuspieler Simon Tischer setzte seine Angreifer variabel ein, der deutsche Block um die Mittelblocker Stefan Hübner (7 Blockpunkte) und Max Günthör (4 Blockpunkte) packte am Netz entschlossen zu. Und dann gab es noch Jochen Schöps: Der MVP der Champions League zeigte sich in Trier von seiner besten Seite und ließ den 27 Punkten vom Freitag 24 Punkte im zweiten Spiel folgen. Dabei hatte er im Angriff eine Quote von 76 Prozent (!), ihm unterliefen nur ein Angriffsfehler - einmal freuten sich die Belgier, ihn geblockt zu haben.
Dass die Partie nicht 3:0 ausging, lag an der belgischen Aufschlagstärke, Jimmy Prenen im zweiten Satz und Christof Hoho im vierten Satz, legten Serien von der Grundlinie hin. Doch anders als am Freitag ließ sich der Gastgeber nicht verunsichern und von der Siegerstraße abbringen.
Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Beide Teams agierten zu Beginn der Partie sehr stabil aus der Annahme, die Belgier setzten gleich zweimal ihre Schnellangreifer ein und waren erfolgreich (3-3). Nach einem Aufschlag-Knaller von Schöps gelang den deutschen Männern durch Schnellangriff Hübner das erste Break, ein Block Hübners bereitete das zweite vor – Schöps vollendete (5-3). Bakumovski führte sich mit einem direkten Aufschlagpunkt ebenfalls gut ein – die deutsche Mannschaft war gut in die Partie gestartet (8-5). Sowohl Belgien als auch Deutschland wollten gleich mit dem ersten Ball viel Druck auf den Gegner ausüben, das Risiko der Aufschläge war hoch, dementsprechend unterliefen beiden Teams einige Aufschlagfehler (10-8). Schöps agierte erneut überragend, jeder seiner Angriffe war ein Punkt (13-10). Ein Andrae-Angriff auf den Block sowie ein überraschend geschlagener zweiter Ball von Tischer ließ den Vorsprung der DVV-Männer auf 16-12 anwachsen. Der Vorsprung schrumpfte kurzfristig, als es zwischen Tischer/Andrae nicht ganz stimmte und der Ball vom deutschen Block knapp neben die Außenlinie flog (18-16). Dann machte Schöps den nächsten Zähler, Robert Kromm kam für Günthör zum Aufschlag, doch die Belgier erzielten mit Glück (vom deutschen Block knapp ins aus) den Punkt (19-17). Bakumovski von außen und Schöps von der Grundlinie sorgten für einen beruhigenden Vorsprung, nach Angriffsfehler Hoho und Block Hübner war die Vorentscheidung gefallen (23-17). Bakumovski holte den ersten Satzball, Schöps verwertete gleich den ersten per Ass (Trickaufschlag) – 25-17.

2. Satz
Bis auf Prenen (für van Goethem) gingen beide Teams unverändert in den zweiten Durchgang, unverändert blieb das hohe Risiko im Aufschlag (3-3). Als sich bei Prenen erstmals das Risiko auszahlte (Bakumovski Abschuss) lagen die Gäste vorne (5-7). Der Rückstand wuchs auf drei Punkte, als Andrae am Block scheiterte (6-9), Hübner verkürzte per Schnellangriff, verzog dann aber wie Tischer danach seinen Aufschlag (8-11). Zwei Blockpunkte durch Günthör und Hübner brachten die deutsche Mannschaft wieder in Sichtweite (11-12), ein weiterer Block von Hübner sorgte für den Ausgleich, ehe Bakumovskis Service im Netz landete (15-16). Nach zwei Angriffsfehlern der Belgier (Hoho und van Walle) war das Spiel gedreht, die deutsche Mannschaft lag erstmals in Führung (18-16) – Auszeit Belgien. Der Zwei-Punkte-Vorsprung hatte weiter Bestand, da die Gastgeber aus der Annahme weiter punkteten (21-19). Kromm kam für Bakumovski, um den Block zu verstärken, doch Hübner war es, der am Netz zupackte (22-19) – Auszeit Belgien. Als die Belgier auf 22-21 verkürzen, kehrt Bakumovski aufs Feld zurück und erzielt aus eigener starker Annahme dynamisch den wichtigen nächsten Punkt (23-21). Belgien gleicht aus, nachdem ein Pass von Tischer zu flach für Bakumovski ist und Hoho den Gegenangriff verwertet (23-23) – Auszeit Deutschland. Einen erneut starken Aufschlag von Prenen kann Andrae nur über das Netz schaufeln, erneut sitzt der Gegenangriff, Satzball Belgien (23-24). Gleich der erste sitzt, weil der portugiesische Schiedsrichter Tischer ein „Übergreifen“ abpfeift (23-25).

3. Satz
Dritter Satz, gleiche Aufstellung. Die Belgier erwischten nach dem – etwas überraschenden – Satzausgleich den besseren Start (1-3), doch ein Schöps-Angriff aus dem Rückraum sowie ein Hübner-Schnellangriff sorgten für das deutsche 5-4. Zweimal Schöps aus dem Rückraum machten daraus ein 8-6 – erste technische Auszeit. Der Vorsprung blieb, weil Tischer zweimal Günthör einsetzte, und der Mittelblocker punktete (10-8). Ein direkter Aufschlagpunkt von Günthör (Libero Callebert kam mit dem Flatteraufschlag nicht klar) sowie erneut Schöps ließen den Vorsprung anwachsen (14-10). Prenen setzte den folgenden Angriff an die Netzantenne, den nächsten packte sich Hübner im Block – 16-10. Schöps schoss weiter aus allen Rohren und machte per Netzkanten-Ass das 18-11. Das deutsche Angriffsspiel lief nun wie am Schnürchen: Tischer verteilte die Bälle variabel, die Angreifer bedankten sich mit gekonnten Abschlüssen wie Hübner und Andrae (20-13). Marcus Popp kam für Hübner zum Aufschlag, Schöps im Angriff und Günthör im Block erhöhten weiter (23-14). Den ersten Satzball wehrten die Belgier durch van Walle ab, der zweite wurde durch eine Netzberührung vergeben, doch im dritten Anlauf machte Günthör den Sack zu (25-17).

4. Satz
Schöps machte die ersten beiden Punkte im vierten Satz. Zunächst drückte er den Ball mit viel Übersicht an den belgischen Block, anschließend packte er im Einerblock gegen van Walle zu (2-0). Kollege Günthör wollte ihm da nicht nachstehen und pflückte sich Verhelst solo (4-1). Van Walle verkürzte per Ass auf 5-4, ehe Hübner und Schöps erneut zuschlugen (7-4). Ein Block gegen Schöps (der erste?!) sowie ein Abwehrball von Tischer, der um Millimeter die Seitenlinie verfehlte, ließen die Belgier ausgleichen (7-7). Nach starker Abwehr von Bakumovski packte der Block Tischer/Günthör zu (10-8), als van Walle seinen Hinterfeldangriff weit ins aus setzte, nahm Belgiens Trainer Claudio Gewehr eine Auszeit (11-8). Dann wird Andrae geblockt, macht es aber prompt im nächsten Ballwechsel besser (13-11), ehe erneut Günthör gegen Verhelst zupackt (14-11). Der Doppelblock Hübner/Bakumovski lässt beide Teams ein wenig verschnaufen – technische Auszeit (16-12). Ein erneuter Block dieser Kombination sowie ein sehenswerter Trickschlag von Schöps steigern den Vorsprung (18-12) – Auszeit Belgien. Doch die deutsche Mannschaft lässt sich von jeglichen Unterbrechungen (Auszeiten) und Maßnahmen (Spielerwechsel) des Gegners nicht aus dem Rhythmus bringen (20-13). Das Team zieht konsequent durch, Hübner blockt Zuspieler Schrijvers, der per Finte punkten will (22-16), dann kommt Popp zum Aufschlag für Hübner. Verhelst revanchiert sich bei Günthör für die zahlreichen Blockpunkte gegen ihn per Einerblock, dann lädt Schöps wieder durch (23-18). Hoho schießt Popp in der Annahme zweimal ab, Warm nimmt nochmals Auszeit (23-21). Noch ein direkter Aufschlagpunkt von Hoho bringt die DVV-Auswahl in die Bredouille, ehe er endlich verschlägt (24-22). Kromm kommt zum Block für Bakumovski, und der längste deutsche Spieler packt zu (25-22).

Stimmen zum Spiel

Michael Warm: „Wir waren heute aufmerksamer von Beginn an und haben bis auf Ende des zweiten Satzes die Spannung gehalten. Von daher waren die Satzergebnisse so, wie wir sie erhofft haben. Alle haben heute konstant gut gearbeitet, der Block war wie in der gesamten European League dominant, und Jochen Schöps überragt hier das Niveau. Wir haben viele gute Spiele gemacht, die Qualifikation für die Finalrunde haben wir in Dessau gegen Spanien verloren. Hätten wir das gewonnen, wäre die Qualifikation leicht geworden. Ansonsten muss die Mannschaft gespürt haben, dass man gegen alle drei Teams gewinnen kann, wenn wir es schaffen, die eigene Leistung abzurufen.“

Frank Dehne: „Wir hatten heute einen Aussetzer im zweiten Satz, ansonsten war das eine sehr konstante Leistung. Im Block waren wir erneut überragend, da können die Belgier über zwei Spieltage letztlich nicht gegenhalten. Schade, dass wir das Finalturnier verpasst haben. Ich hatte eigentlich die ganze Zeit ein gutes Gefühl. Die Spanier hatten einiges an Glück, für mich waren die eigentlich die unsicherste Mannschaft von den drei Top-Teams.“

Stefan Hübner: „Wir hätten heute auch 3:0 gewinnen können, somit hatten wir alles Mögliche geschaffen. Es ist schade, denn wir hätten die Endrunde gerne gespielt. Es ist schwer zu sagen, woran wir gescheitert sind: Spanien haben wir dreimal geschlagen, gegen Niederlande zweimal gewonnen. Vielleicht war das erste Wochenende in Belgien entscheidend, als wir in Belgien alle haben spielen lassen und die zweite Partie verloren haben. Aber ich denke, das war auch wichtig am Anfang, jeder muss Spielerfahrung sammeln, der Sommer ist noch lang.“

Claudio Gewehr (Trainer Belgien): „Es war ein sehr wichtiges Spiel für Deutschland, für uns war es schwer, uns zu motivieren, nach dem Verlust unseres Zuspielers. Deutschland hat gut gespielt und verdient gewonnen. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden über unsere erste Teilnahme. Wir hatten einige große Momente, als wir große Teams in Europa geschlagen haben. Ich habe ein sehr junges Team, und die European League war sehr gut, um den Spielern Erfahrung zu geben.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 02. Juli 2007

   

Europapokal: Harte Gegner

Die Bundesliga-Vereine im Europapokal 2007/08 haben starke Gegner zugelost bekommen: evivo Düren trifft im CEV-Pokal auf Czestochowa/POL, im Challenge Cup spielt der SCC Berlin in der zweiten Runde gegen Doetinchem/NED, in der ersten Runde bekommt es Generali Haching mit Kraljevo/SRB zu tun. Der Deutsche Frauen-Meister Dresdner SC tritt ebenfalls im Challenge Cup an und misst sich dort in der zweiten Runde auch mit einem serbischen Team, Belgrad. Die Hinspiele der ersten Runde im Challenge Cup finden Ende September statt, Dresden muss erst Ende November ran. Düren spielt im Oktober zweimal gegen die Polen.

Die deutschen „Legionäre“ Jochen Schöps (Odintsovo/RUS), Björn Andrae (Olsztyn/POL) und Christiane Fürst (Pesaro/ITA) treten ebenfalls im CEV-Pokal. Odintsovo trifft auf Prvacina (SLO) Olstzyn auf Lennik/BEL, Pesaro auf Madeira/POR.

Der VfB Friedrichshafen hatte schon zuvor seine Gegner in der Champions League zugelost bekommen und mit Kazan/RUS, Almeria/ESP und Piräus/GRE ebenfalls keine leichten Gegner in seine Gruppe.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 02. Juli 2007

   

Goller/Ludwig ernsthafte Olympia-Kandidaten

Sara Goller/Laura Ludwig sind zufrieden. Kein Wunder! Beim Grand Slam in Stavanger/Norwegen wurde das DVV-Duo Vierter, war damit zum dritten Mal bestes deutsches Team und heimste weitere 560 Weltranglistenpunkte (nebenbei auch 18.400 US Dollar) ein. Nach dem zweiten Grand Slam der Saison rangiert das Team von Hertha BSC auf Rang sieben der Weltrangliste, weist 1800 Punkte auf und hat sich damit ein kleines Polster auf die nachfolgenden Teams Rieke Brink-Abeler (1380), Stephanie Pohl/Okka Rau (1300) verschafft. Helke Claasen/Antje Röder (540) folgen schon mit größerem Abstand.

Goller meinte nach dem Turnier in Stavanger, in dem sie im Halbfinale knapp an den späteren Turniersiegerinnen Boss/Ross (USA) gescheitert waren: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Im Halbfinale waren die Amerikanerinnen einfach den Tick frischer und haben verdient gewonnen. Aber wir freuen uns auf die Revanche!“

Bei den Männern ist die Konstellation ähnlich: Julius Brink/Christoph Dieckmann schieben sich nach den Plätzen vier und fünf bei den Grand Slams in Paris und Stavanger mit 2300 Punkten (voraussichtlich) auf Platz vier der Weltrangliste vor und haben sich von den anderen deutschen Teams etwas abgesetzt. Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (1660) und David Klemperer/Eric Koreng (600) folgen – Letztgenannte haben allerdings auch erst drei Turniere auf der World Tour gespielt.

Für die Olympischen Spiele werden sich jeweils die beiden besten deutschen Teams bei Frauen und Männern qualifizieren. Die besten acht Ergebnisse der World Tour (sowie eine der beiden Europameisterschaften) im Zeitraum 1.1.2007 – 20.7.2008 werden dazu heran gezogen.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Montag, 02. Juli 2007

   www.volleyball.de

Weltmeister kommen in Schwung

Die Beachvolleyball-Weltmeister von Berlin Fabio Luiz-Marcio Araujo kommen vier Wochen vor Beginn der Titelkämpfe in Gstaad wieder in Schwung. Beim FIVB Beach Tour Grand Slam in Stavanger, Norwegen bezwangen sie im Endspiel die starken Niederländer Schuil/Nummerdor mit 2:0 (14, 25). Platz drei sicherte sich zum ersten mal in dieser Saison ein chinesisches Duo. Xu/Wu gewannen nach hartem Kampf und mehr als einer Stunde Spielzeit die Russen Barsouk/Kolodinsky mit 2:1 (18, -19, 13). Die Stationen vor dem Beginn der WM Ende Juli sind Montreal, Berlin und Marseille.

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Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 02. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Guidetti nominiert Steffen und Kozuch

Bundestrainer Giovanni Guidetti nominierte Dominice Steffen (NA Hamburg) und Margareta Kozuch (derzeit vereinslos) zum Vorbereitungs-Lehrgang in Kienbaum für das Viernationen-Turnier in Alassio (17. bis 21. Juli), in dem die deutschen Frauen außer auf Gastgeber Italien auch auf die Türkei und Tschechien treffen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 02. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Hamburg ist Hochschulmeister

Die Frauen-Auswahl Hamburgs besiegte im Finale der deutschen Hochschulmeisterschaften in München die Uni Regensburg mit 2:1. Als beste Angreiferin wurde Bundesligaspielerin Kerstin Ahlke (NA Hamburg), als beste Zuspielerin des Turniers Swantje Basan (VC Norderstedt) geehrt.

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 02. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Schwarz wechselt zum Oststeinbeker SV

OSTSTEINBEK - Der Volleyball-Erstbundesliga-Aufsteiger Oststeinbeker SV nimmt Zuspieler Christoph Schwarz für die kommende Serie unter Vertrag. Der aus Norderstedt stammende 20-Jährige hatte zuletzt für den SV Warnemünde in der Zweiten Bundesliga gespielt und gilt nach OSV-Angaben als eines der größten Spielmachertalente Deutschlands. "Wir freuen uns unheimlich über seine Zusage und hoffen sehr, dass die Öffentlichkeit wahrnimmt, was für eine authentische norddeutsche Mannschaft wir da auf die Beine stellen", sagte Manager Jan Schneider. Umworben hatten die Stormarner auch den erfahreneren Leipziger Michael Neumeister, der ihnen jedoch einen Kob gab.

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Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 02. Juli 2007

   www.nrz.de

Da war kein Sand im Getriebe

Lokalmatadoren Berken/Walkenhorst holen ungeschlagen den Titel. Kaczmarek unterliegt im Finale.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 02. Juli 2007

   www.wz-newsline.de

Bayer: Suche nach zweiten Zuspieler beendet

Der Linkshänder Sebastian Kühner wird das Team in der kommenden Saison verstärken.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel