News

 Mittwoch. 04. Juli 2007 

Hamburger Jugend: Altenburg/Fock dominieren
BVV-Beach-Cup in Kempten/Allgäu
USC: Pflicht erfüllt, Kür kann kommen
Paul Laciga: Abschied in Raten
U19: Dreimal gegen Ballartisten vom Zuckerhut
Weltliga 2007: USA für Finalrunde qualifiziert
13 deutsche Teams in Montreal und Luzern
Allianz Volley Stuttgart Freundeskreis Gründung
SCC Berlin will endlich wieder ins Finale
Meniskusriss: Imke Wedekind fällt aus
Bronze für Ronja
Urbatzka: In Montreal gleich in die Hauptrunde
Ballartisten vom Zuckerhut

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Hamburg - Smash Online-News

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   

Hamburger Jugend: Altenburg/Fock dominieren

In den Jugendklassen U17, U18 und U19 wurden am vergangenen Wochenende die Hamburger Meister ausgespielt. Der TV Fischbek richtete die U17-Meisterschaften für Mädchen und Jungen am Samstag im Hamburger Stadtpark aus und traf sich zur Durchführung der U19-Meisterschaften im Kiwittsmoorbad, dem Beach-Domizil des SCALa. Der SC Alstertal-Langenhorn richtete die U17-Meisterschaften aus.

Lars Altenburg und Kersten Fock vom VC Norderstedt heißen die neuen U18-Landesmeister Hamburgs. Die Vierten der letztjährigen U17-Meisterschaft hatten vor ein paar Wochen schon mit dem 3. Platz beim Bundespokal für Aufsehen gesorgt, mussten aber oft mehr kämpfen, als ihnen lieb war. Drei Partien des Turniers gingen über Tie-Break, an allen Dreien waren die Norderstedter beteiligt, konnten sich aber sowohl gegen Maximilian Schuda/Benjamin Grübel als auch gegen Stefan Rokitta/Lukas Saschek durchsetzen. Und im Finale bezwangen sie Vorjahresmeister Thorge Jensen (Eimsbütteler TV), der mit Moritz Hackmann vom VfL Geesthacht antrat, mit 15:6, 13:15 und 15:11. Dritte wurden Schuda/Grübel durch ein 15:13, 15:11 über Rokitta/Saschek.

Bei der U17-Meisterschaft am Sonntag konnten Lars Altenburg und Kersten Fock noch eindeutiger dominieren, gewannen sowohl im Halbfinale sicher gegen Leonard Carstens/Tom Witt vom Eimsbütteler TV mit 15:4, 15:4 als auch im Finale gegen die Vereinskameraden Immo Brüggemann und Lukas Braunschweig mit 15:13 und 15:10. Dritte wurden Jonathan Fuchs/Niko Gabrielidis vom ETV mit einem Dreisatzerfolg (15:9, 11:15, 15:11) über Carstens/Witt.

Bei der zeitgleich stattfindenden U19-Meisterschaft konnte sich der vielleicht beste Spieler dieser Altersklasse, der Oststeinbeker Vorjahresmeister Valentin Begemann, gemeinsam mit Jonas Pollex (ETV) im Halbfinale zwar noch gegen Christian Puszies/Thorge Jensen vom ETV mit 11:15, 15:13, 19:17 durchsetzen, musste sich aber im Finale Hauke Fröhling/Moritz Hackmann vom VfL Geesthacht geschlagen geben, die mannschaftlich geschlossener und mit weniger Eigenfehlern agieren konnten. Nachdem Hauke Fröhling im letzten Jahr (mit Partner Julian Hehemann) im Halbfinale verletzt passen musste, konnte er sich nun also mit Moritz Hackmann verdient den Hamburger Meistertitel holen. Dritte wurden die Eimsbütteler Christian Puszies/Thorge Jensen durch ein 15:7, 15:10 über Antonius Baehr/Tobi Thomsen.

Eins der Favoritenteams der U18-Meisterschaft bei den Mädchen musste passen: da Anja Brandt (VG Elmshorn) für die WM-Vorbereitung der Hallen-Jugendnationalmannschaft nominiert wurde, stand Natalia Cukseeva (CVJM) kurzfristig ohne Partnerin da. So schien der Weg frei zu sein für die dritte Spielerin aus dem erweiterten Kader der Nationalmannschaft Catharina Sahlmann, die gemeinsam mit der letztjährigen U17-Meisterin Julia Fleischmann für den VfL Geesthacht antrat. Doch da gab es ein Problem: Julias Schwester Marie, die mit Ailyn Berodt ebenfalls für den VfL Geesthacht antrat und ein tolles Turnier spielte. Zweimal trafen die Schwestern im Turnier aufeinander. Während sich Julia mit Catharina Sahlmann zum Auftakt noch in zwei Sätzen, wenn auch umkämpft, mit 17:15 und 15:11 durchsetzten, war es im Halbfinale ein noch engeres Match. Letztlich gewann das etwas erfahrenere Team mit 12:15, 15:12, 15:5 und zog ins Finale ein. Hier lieferten Anna-Lisa Gebhardt und Alissa Willert (SC Alstertal-Langenhorn) zwar einen guten Kampf, unterlagen aber letztlich in beiden Sätzen jeweils zu 10. Und auch im Spiel um Platz 3 boten Marie Fleischmann und Ailyn Berodt einen tollen Kampf gegen Lisa-Marie Papenthin und die Vizemeisterin von 2006 Nina Rickenberg und unterlagen wieder erst nach drei Sätzen mit 13:15, 15:12 und 5:15.

Am Sonntag bei den weiblichen U17-Meisterschaften schlug dann die Stunde von Anna-Lisa Gebhardt und Alissa Willert von SCALa. Nachdem sie im Halbfinale die favorisierten Lena Rosenburg/Ronja Schultz mit 16:14 und 15:10 besiegten, standen sie im Finale gegen Marie Fleischmann und Ailyn Berodt. Diese hatten es im dritten Anlauf sensationell geschafft, ihre Schwester Julia und Catharina Sahlmann zu bezwingen: 10:15, 15:9 und 15:12 hieß es nach gut einer Stunde Spieldauer! Auch im Finale leisteten sie einen großen Kampf und mussten sich erst im dritten Satz den letztlich überlegter und druckvoller spielenden Langenhornerinnen mit 15:11, 10:15 und 11:15 geschlagen geben. Die zutiefst enttäuschten Julia Fleischmann/Catharina Sahlmann unterlagen in einem spannenden Spiel um Platz 3 gegen Lena Rosenburg/Ronja Schultz mit 13:15 und 14:16.

Für die U19-Meisterschaft hatte Natalia Cukseeva vom CVJM noch kurzfristig eine Partnerin als Ersatz für Anja Brandt bekommen: die U18-Meisterin von 2006 Hannah Lüdtke war kurz vor den Meisterschaften von ihrem College-Aufenthalt in den USA zurück gekehrt und war sichtlich froh, spielen zu dürfen. Neben Cukseeva/Lüdtke ragte ein weiteres Team aus dem Feld heraus: Katharina Culav und Carina Maaß (VG Elmshorn/Gut-Heil Itzehoe) hatten schon bei einigen Turnieren in Hamburg und Schleswig-Holstein für Aufsehen gesorgt. Und nachdem beide Teams sich deutlich gegenüber allen anderen durchsetzen konnten, machte sich die Eingespieltheit des Auswahlteams gegenüber der kurzfristigen Besetzung von Cukseeva/Lüdtke deutlich bemerkbar. Während Cukseeva seit Wochen kontinuierlich an Beach-Turnieren teilnimmt, mangelte es Hannah Lüdtke doch an Spielpraxis. So setzten sich mit fortschreitender Spieldauer im Finale doch Culav/Maaß durch. Zwar wurde der erste Satz noch mit 14:16 verloren, durch dann waren sie nicht mehr zu bremsen: mit 15:8 und 15:8 holten sie sich verdient den Meistertitel. Dritte wurden Sindy Albrecht/Theresa Lange (VG WiWa) vor Franziska Schalla/Jennifer Sabottka (Grün-Weiß Eimsbüttel) und Aleena Oetting/Laura Grieco (Grün-Weiß Eimsbüttel/Niendorfer TSV).

 

 

Deutschland - Bayerischer VV-News

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   

BVV-Beach-Cup in Kempten/Allgäu

Die Sportstadt Kempten freut sich auf ein tolles Beachvolleyball-Wochenende: Nach dem riesigen Erfolg im letzten Jahr veranstaltet die Volleyballabteilung des TV 1856 Kempten in Zusammenarbeit mit der Oberstaufener Agentur FEEDBACK-EVENT, der Stadt Kempten und dem Bayerischen Volleyball-Verband am 7. und 8. Juli 2007 eine Neuauflage der obersten bayerischen Beachserie.

Gespielt wird auf einem extra aufgeschütteten Center-Court vor dem FORUM ALLGÄU am August-Fischer-Platz und den drei bestehenden Feldern des TV Kempten am Aybühlweg. Bereits am Donnerstag und Freitag findet eine Schüler-Meisterschaft und ein Behörden- und Firmenturnier statt.

Eingebettet in das Stadtfest der Allgäumetropole hoffen die Veranstalter auf eine ähnlich große Begeisterung der Spieler und Zuschauer wie im vergangenen Jahr. Die Rahmenbedingungen dafür sind jedenfalls ideal:  Das Preisgeld konnte in diesem Jahr verdoppelt werden, sodass das Turnier des BVV-Beach-Cups von einem A- zu einem A+-Turnier aufgewertet wurde. Motiviert durch das doppelte Preisgeld und die höhere Punktevergabe ist die komplette bayerische Spitzenklasse am Start:

Die vierfachen Bayerischen Meister und Gewinner des Tegernseer A+-Turniers vom vergangenen Wochenende Buchner/Richter spielen am Freitag in der Qualifikation der Deutschen smart beach tour in Kühlungsborn und werden bei einem eventuellen Ausscheiden noch nach Kempten kommen. Ebenfalls gemeldet haben die Titelverteidiger des Jahres 2006 Moritz Dobler und Vinzenz Lehner (Regensburg / Schwaig).

Besondere Vorfreude kommt auf bei dem Team Niklas Rademacher / Burkhard Sude. Der fünfmalige Volleyballer des Jahres von 1980 bis 1984 Burkhard Sude ist bereits 49 Jahre alt,  immer noch aktiv und zeigt eine erstaunliche Fitness!

Die Kemptener Lokalmatadoren Jens Büssow/Thomas Gansert haben bei ihren Auftritten in der B-Serie bereits soviel Punkte gesammelt, dass ihre Teilnahme sicher ist. Neben ihnen wird als zweites TVK-Team Dietmar Hirsch / Werner Weigelt vertreten sein, die die Ausrichter-Wildcard erhalten haben. Kurzfristig nachgerückt sind zwei weitere Teams des TV Kempten: Matthias Winzheimer / Tobias Zengerle und Tobias Schuhwerk mit seinem Partner aus Delbrück Ulrich Grotewold. 

Bei den Damen treten mit Eva Schilf/Gitta Sieber (Mauerstetten, Augsburg) diederzeitigen bayerischen Vizemeister an, die allerdings so wie Buchner/Richter die Qualifikation in Kühlungsborn spielen. Favorisiert sind die international erfahrenen Michi Eckl/Lina Meyer vom TSV Sonthofen.

Gespannt darf man sein, wie das Kemptener Eigengewächs Gaby Stalter mit ihrer Partnerin Steffi Neubrand im erlesenen Starterfeld behaupten kann. Gaby Stalter lernte mit 13 Jahren das Volleyballspielen bei ihrem Trainer Jürgen Mackevicius und war  bis zu ihrem Abitur beim TV Kempten (Landesklasse) aktiv. Während ihres Medizinstudiums führte sie der Weg über die Oberliga  und Regionalliga von Karlsruhe über Wilhelmsdorf zum SSV Ulm.

Wir freuen uns auf ein begeisterndes Beachevent mit tollem Sport, einem gut gesinnten Wettergott und einem begeisterungsfähigen Publikum, das die Akteure zu Höchstleistungen antreibt.

Viele Infos zum Turnier sind auf www.king-queen.de zu sehen! Die Meldelisten: Damen und Herren.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   

USC: Pflicht erfüllt, Kür kann kommen

Die letzten Mosaiksteine des Gerüsts sind eingebaut: Nach den Vertragsverlängerungen mit Angreiferin Anika Brinkmann und Allrounderin Jil Döhnert kann sich die Sportliche Leitung des Volleyball-Bundesligisten USC Münster nun mit dem Feinschliff an der Mannschaft  für die kommende Serie beschäftigen
Mit den Verlängerungen mit Brinkmann (Zweijahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr) und Döhnert (ein Jahr) ist es dem Club gelungen, das angestrebte Ziel zu verwirklichen, fast das gesamte Ensemble aus dem vergangenen Spieljahr weiter an den Verein zu binden. Einzige Ausnahme bildet Atika Bouagaa, die die Unabhängigen mit derzeit noch unbekanntem Ziel verlassen wird. Mit Kapitän Andrea Berg, Doreen Engel, Johanna Barg, Tatjana Zautys, Anika Brinkmann, Lea Hildebrand, Jil Döhnert und Libera Lisa Thomsen verfügt der deutsche Rekordmeister nun über ein Grundgerüst von acht Akteurinnen.

„Wir sind froh, diese Spielerinnen gehalten zu haben“, sagt USC-Cheftrainer Axel Büring. „Die Hausaufgaben sind gemacht, der Grundstock steht.“ Und Sportdirektor Jürgen Schulz ergänzt: „Es ist mit den Verlängerungen exakt so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das war die Pflicht, jetzt wird die Kür folgen.“ Intensiv sucht der USC nun nach weiteren Verstärkungen und Ergänzungen. „Wir möchten, dass noch weitere Spielerinnen zum Kader dazukommen“, erläutert Büring die Pläne. Im Block, im Angriff und auch im Zuspiel wollen die Unabhängigen in jedem Fall nachrüsten.

Für die Position der Regisseurin, die in der vergangenen Saison Doreen Engel alleine ausfüllen musste, hat Büring in den kommenden vier Tagen schon eine Kandidatin im Test. Die Kanadierin Christina Albers ist 23 Jahre alt und spielte zuletzt in der starken US-College-Liga für die Uni Seattle. „Qualität ist da, wir wollen im Probetraining aber auch schauen, wie sich Christina als Typ präsentiert“, erklärt USC-Coach Axel Büring, „denn eine Neue muss zu uns auch passen“.

 

 

International - EuroBeach-News

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   

Paul Laciga: Abschied in Raten

Vor 15 Jahren begann im Lido in Luzern die Karriere der Laciga-Brüder. Zum Swiss Masters der NESTEA European Championship Tour werden sie sich noch mal ihren Fans präsentieren. Ein Interview mit Paul Laciga

Zürich/Luzern, 3. Juli 2007: Auch ein Profi braucht mal seine Ruhe. Als Paul Laciga sich Zeit nimmt, um für dieses Interview Rede und Antwort zu stehen, kommt er gerade vom Fischen. Am Mosersee in der Nähe von Bern hat er ein neues Revier gefunden. Aber der Erfolg war bescheiden. „Vielleicht war es zu heiß heute”, sagt der 36-Jährige. Paul Laciga steht 2007 im Blickpunkt, weil er das Ende seiner Karriere angedeutet hat. Doch weil man nie nie sagen soll, kann sich das bald wieder ändern, wie Paul Laciga im Interview offen lässt. Sicher ist nur: Der Vize-Weltmeister (2005 mit Sascha Heyer) und dreifache Europameister (1998, 1999 und 2000 mit Martin Laciga) wird beim Swiss Masters der NESTEA European Championship Tour vom 5. bis 8. Juli 2007 mit seinem Bruder Martin (32) spielen. Auf der Bühlermatte beim Lido in Luzern – dort, wo beide gemeinsam vor 15 Jahren ihr erstes Beach Volleyball Turnier bestritten haben.

Auf der Website www.laciga.ch läuft der Countdown runter bis zur WM. Wie viele Tage sind es noch bis zum Karriere-Ende?
Erst mal weiß ich nur, dass ich am 23. Juli in Gstaad eine Pressekonferenz geben werde. Erst bis dahin, weiß ich was wirklich kommt. Geplant war das Ende der sportlichen Laufbahn, aber durch die neue Situation, wieder mit meinem Bruder Martin zu spielen, lasse ich mir noch ein Hintertürchen offen. Wenn es überraschend gut läuft, würde ich den Plan eventuell noch ändern.

Ist diese Entscheidung abhängig von einem bestimmten Ergebnis bei der Weltmeisterschaft?
Ich will es einfach mal ein, zwei Monate testen, wie es so läuft.

Wenn die sportliche Laufbahn doch beendet wird, was ist dann die Alternative?
Das ist natürlich die meistgestellte Frage. Sicher ist nur, dass ich nicht als Trainer arbeiten werde, weil ich ein wenig vom Sandplatz weg kommen will. Lieber im Hintergrund arbeiten, es kann Sport sein, kann aber auch etwas ganz anderes in der Wirtschaft sein. Ich möchte einfach mal eine Zeit lang nicht im Sand stehen.

Sind die Ziele in diesem Jahr anders als früher?
Geplant war, mit einem jungen Spieler zu spielen und etwas zurück zu geben. Ich wollte helfen, damit Talente schneller an die Spitze kommen können. Mit der neuen Konstellation mit Martin haben sich die Ziele geändert. Denn Martin ist ja nicht der Jüngste, entsprechend geht es jetzt um Leistung und Ergebnisse.

Wer hat Sie und Ihren Bruder jetzt zusammen geführt?
Er selbst. Er musste, denn er hatte ja keinen Partner. Durch die Knieverletzung von Markus Egger war es eine naheliegende und die beste Lösung.

Hand aufs Herz: Das Schweigen der Brüder war eine in den Medien viel beachtete Geschichte. Teil einer klugen PR-Strategie, Zufall oder bitterer Ernst?
Es wird in Gstaad eine Ausstellung zu meiner Karriere geben, dort werde ich dazu auch Stellung nehmen. Es gab immer viele Gerüchte, wir hätten das als PR-Gag gemacht. Sicher haben wir das an der einen oder anderen Stelle auch mal aus Marketinggründen ausgenutzt. Wenn die Medien daran interessiert sind, okay. Aber es war nie eine erklärte Absicht. Wir haben auch nie absichtlich, das Gerücht gestreut. Anders wäre es mir lieber gewesen. Aber Fakt ist: Wenn wir miteinander gesprochen hätten, hätten wir immer gestritten. Also war es das Beste nicht zu reden, um unsere Resultate optimal zu erreichen.

Gab es in den 15 Jahren Leistungssport überhaupt Zeit für Hobbies oder andere Interessen?
Sehr wenig, neun bis zehn Monate im Jahr gehörten dem Beach Volleyball. Höchstens im Winter gab es mal Zeit für andere Projekte, um mich abzulenken. Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert, ich habe auch mal etwas erfunden, eine Firma gegründet oder die Europameisterschaft 2002 in Basel mit organisiert. Aber richtig viel Zeit gab es nicht.

Wissen Sie noch, wie hoch Ihr erstes Preisgeld war und welche Platzierung es war?
Ich glaube, die Sieger bekamen bei dem Turnier im Lido in Luzern 10.000 Schweizer Franken. Das war viel Geld. Aber wir haben nichts davon abbekommen. Wir kamen nur auf Platz 17.

Fünf Schlagworte, die die Zeit seit dem ersten Beach Volleyball-Turnier von 1992, charakterisieren?
Spitzensport, Strand, Reiserei, Siege, Niederlagen.

In Gstaad wird es während der WM auf dem Kapälli-Platz eine Sonderausstellung über Paul Laciga geben. Was ist die Intention dabei?
Ich habe mir überlegt, wie ich mich bei den Fans ein bisschen bedanken kann. In Gstaad werden viele da sein, die mich während der 15 Jahre begleitet haben. Bei der Ausstellung haben sie die Möglichkeit vieles zu sehen, was sie in den Medien noch nicht gefunden haben. Wir waren ja sehr viel im Ausland unterwegs, da ist vieles hier gar nicht bekannt. Was so passiert ist, Siege, Niederlagen, Verletzungen oder Lustiges. Andere Leute schreiben ein Buch, dazu hatte ich keine Lust. Lieber mache ich eine Ausstellung.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   

U19: Dreimal gegen Ballartisten vom Zuckerhut

Die Vergleiche sind für jeden Volleyballer, ob im Sand oder in der Halle, ob im Jugend- oder im Erwachsenenbereich, etwas ganz Besonderes: Duelle gegen Brasilien! Die Südamerikaner sind weltweit das Maß aller Dinge, wenn es gilt, den farbigen Ball über das Netz zu schmettern. Umso mehr können sich Volleyball-Fans freuen, wenn es zu drei Vergleichen zwischen den U19-Nationalteams aus Deutschland und Brasilien in Bühl (3. Juli um 19.30 Uhr), Rüsselsheim (4. Juli um 20.00 Uhr) und Wiesbaden (6. Juli um 20.00 Uhr) kommt. Von den Spielern und Trainern ganz zu schweigen: „Die Brasilianer sind einfach die Weltbesten, und deshalb ist es schön, sich mit ihnen zu messen“, meint Nachwuchs-Bundestrainer Söhnke Hinz.

Gemeinsam mit Stewart Bernard bereitet er die deutsche Mannschaft auf die drei Partien gegen die Ballartisten vom Zuckerhut vor, die auch bei der WM in Mexiko (15.-26. August) Gegner in der Gruppe sind. Aktuell befinden sich die Brasilianer auf Europa-Tournee und hinterlassen dort eine Erfolgs-Spur: „Die haben bei Vize-Europameister Polen alle Vergleiche gewonnen sowie ein Turnier in Italien mit den Teams aus Italien, den Niederlanden und Russland“, weiß Hinz zu berichten. Nun kommt es zu den Duellen mit dem EM-Fünften Deutschland, anschließend reist der Südamerika-Tross noch nach Frankreich, wo Partien gegen den Europameister anstehen, der ebenfalls in der gleichen WM-Vorrundengruppe ist.

Die brasilianische Mannschaft ist dabei ein „bunter Haufen“: Weiße, Schwarze, Blonde, Dunkelhaarige, Riesen (2,12 Meter!) und kleinere Spieler sind dabei. Die deutsche Mannschaft muss sich auf eine athletische Mannschaft mit Emotionen, guter Technik und heißblütigen Fans einstellen. Verzichten muss das deutsche Team auf Marvin Prolingheuer und Carlos Capote (beide Volleyball-Internat Frankfurt), die beide im Training umknickten und gegen Brasilien nicht eingesetzt werden können.

Der deutsche Kader gegen Brasilien: Johann Schumacher, Johannes Delinsky, Felix Isaak (alle Volleyball-Internat Frankfurt), Ricardo Galandi, Denis Kaliberda, Christian Fromm, Sebastian Krause (alle VC Olympia Berlin), Jonas Hemlein, Fabian Kohl (beide Volley YoungStars Friedrichshafen), Felix Horn, Jonas Umlauft (beide VC Olympia Kempfenhausen), Ivgeniv Metelski (VC Gotha)

 

 

International - DVV-News

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   

Weltliga 2007: USA für Finalrunde qualifiziert

Frankreich erhält wild card

Eine Woche noch bis zum Ende der Vorrunde (Italien und Japan müssen nachsitzen und noch einmal ran), aber bereits jetzt stehen alle Finalteilnehmer fest. Nach Gastgeber Polen, Brasilien, Bulgarien und Russland haben sich die US-Boys mit einem 3:1 Erfolg in Neapel die Teilnahme an der Finalrunde in Kattowitz/Polen (11.-15. Juli) gesichert. Auch das zweite Spiel ging mit 3:0 an die USA. Frankreich erhielt als einer der Gruppenzweiten (Finnland und Kuba) die wild card von der FIVB. Frankreich hatte im vergangenen Jahr das Finale erreicht und nach 2:0-Führung noch gegen Brasilien verloren.

Finnland schaffte die Sensation nicht gegen Brasilien und verlor zweimal. Brasilien trainiert vor Beginn der Finalrunde in Finnland und reist von dort aus nach Polen. Die Gastgeber haben sich derweil auch eindrucksvoll sportlich für Ihr Endturnier qualifiziert. Als einziges Team neben Brasilien blieben die Polen in zwölf Partien ungeschlagen. Ganz ohne einen einzigen Sieg beendeten Argentinien und Ägypten die Weltliga. Während bei Ägypten das auch aufgrund der starken Gruppe mit Russland, Serbien und Kuba noch zu erwarten war, enttäuschten die Argentinier auf der ganzen Linie. So gingen auch die letzten beiden Begegnungen daheim gegen China mit 2:3 und 1:3 verloren.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   

13 deutsche Teams in Montreal und Luzern

Gleich zwei internationale Beach-Turniere stehen in dieser Woche auf dem Programm, dementsprechend verteilen sich die deutschen Duos auf: Bei der World Tour in Montreal/Kanada (4.-8. Juli) sind insgesamt drei DVV-Teams am Start, beim europäischen Ranglistenturnier in Luzern/Schweiz (5.-8. Juli) derer zehn.

Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Seaside Beach Club Essen/Elmshorn) und Florian Huth/Kjell Schneider (beide FT Adler Kiel) sind in Montreal bei den Männern ebenso für das Hauptfeld (5.-8.7.) gesetzt wie Geeske Banck/Susanne Lahme (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin).

Das Teilnehmerfeld in Luzern wird sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern von deutschen Teams angeführt: Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin) sind als aktuelle europäische Ranglistenführer natürlich ebenso für das Hauptfeld (6.-8.7.) gesetzt wie ihr männliches Pendant, Julius Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin). Mit Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und David Klemperer/Eric Koreng (MTV Hildesheim/Seaside Beach Club Essen) sind zwei weitere deutschen Top-Duos gesetzt.

In der Qualifikation (5.8.) treten bei den Männern Kay Matysik/Stefan Uhmann (VC Olympia Berlin/Kölledaer SV), Thomas Kaczmarek/Daniel Krug (VV Humann Essen/FT Adler Kiel) und Martin Kern/Maarten Lammens (TuS Schladern/TSV Bayer 04 Leverkusen) an. Im Frauen-Feld sind Claudia Lehmann/Julia Sude (NA.Hamburg/VfB Friedrichshafen), Jennifer Eckardt/Frederike Fischer (beide VC Olympia Berlin) und Anja Julia Großner/Liane Lehmann (SWE Volley-Team/VC Olympia Berlin) am Start. Da maximal drei Teams aus einer Nation im Hauptfeld starten dürfen, kann sich bei Frauen und Männern nur ein deutsches Duo für das Hauptfeld qualifizieren.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Allianz Volley Stuttgart Freundeskreis Gründung

Stuttgart - Mitte April besiegelten der MTV Stuttgart und der TSV Georgii Allianz ihre Kooperation im Frauen Volleyball. Zwei Monate nach der Geburtsstunde des Volleyball Clubs Stuttgart werden beim Zweitligisten nun sowohl im sportlichen Bereich als auch im organisatorischen Umfeld die Konturen immer deutlicher.

Am Dienstag 19.06.2007 war der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Gründung des VC Stuttgart Freundeskreis in die Tat umzusetzen. Um die professionellen Strukturen des neu fusionierten Vereins zu sichern und zu erweitern haben Persönlichkeiten aus Industrie und Sport wie Karl Allgöwer (ehemaliger VFB Profi), Bernhard Lobmüller (Geschäftsführer KSS Communications), Markus Günthardt (Turnierdirektor Tennis Porsche Grand Prix), Renate Riek-Bauer (Rekord-Nationalspielerin) und Stefan Haupter (DeTeWe) den neuen Freundeskreis gebildet.

Das eindeutige Ziel des Freundeskreis, der Mannschaft und der VC Funktionäre ist die 1. Bundesliga. Die Kontakte des Freundeskreises sollen bei diesem Vorhaben helfen, Sponsoren zu gewinnen, die in der Lage sind, den Etat auf ein Niveau zu erhöhen, der nicht nur die Grundlage für einen Aufstieg bildet, sondern auch geeignet ist, um sich in der 1. Bundesliga etablieren zu können.

Ebenso wurde an diesem Abend die neue 2. Bundesligamannschaft "Allianz Volley Stuttgart" mit den Spielerinnen Julia Kölle, Sophie Hempel, Nadine Matthis, Bettina Stumpf, Melanie Iwansky, Svetlana Georgieva, Margit Klauza, Sabine Perrin, Petra Janssen, Vicky Blesch und Renate Riek-Bauer durch Cheftrainer Alexander Waibl vorgestellt.

Darüber hinaus wurde das neue VC Stuttgart Maskottchen "Hainzii" für die Jugendmannschaften und die Newcomer Band "Vocation" mit dem Mannschaftssong "Go Out" vorgestellt.

Zudem trugen neben den Bekanntmachungen des Ärzte Teams, der Physiotherapeuten und des neuen 2. Bundesliga Co Trainers Daniel Riedl die kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Hause BO´TECA die Vino in Botnang zu einem sehr gelungenen Abend bei.

 

 

Deutschland - Neues Deutschland

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   www.nd-online.de

SCC Berlin will endlich wieder ins Finale

Drei neuverpflichtete ausländische Stars sollen Berlins Volleyball-Team Nr. 1 dabei helfen 

»Unser Kader ist komplett«, freute sich Kaweh Niroomand, der Manager des Volleyball-Bundesligisten SCC Berlin. »Wir haben für die neue Saison drei ausländische Spieler verpflichtet, von denen ich erwarte, dass sie dem Team voranhelfen und wir zu alter Spielstärke zurückfinden.«

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Meniskusriss: Imke Wedekind fällt aus

FISCHBEK - Mittelblockerin Imke Wedekind (23) vom Volleyball-Bundesliga-Team NA.Hamburg droht bis zu einem halben Jahr auszufallen. Im Training der Nationalmannschaft hatte sich die Fischbekerin einen Meniskusriss zugezogen. Weitere Untersuchungen lassen einen Knorpelschaden unterhalb der Kniescheibe vermuten. Die Spielerin will erst einmal eine Kniespiegelung machen lassen, um dann das weitere Vorgehen zu entscheiden. "Im ungünstigsten Fall drohen mir insgesamt drei Operationen und ich würde ein halbes Jahr ausfallen", so Wedekind. Das wolle sie unbedingt vermeiden.

masch

 

 

Hamburg - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Bronze für Ronja

HARBURG - Die für den HSV startende Buxtehuderin Ronja Schultz war erfolgreichste Teilnehmerin aus dem Süden bei den Hamburger Beachvolleyball-Meisterschaften. Mit ihrer Rissener Partnerin Lena Rosenburg belegte sie beim Wettbewerb U17 im Kiwittsmoorbad Rang drei.

Das Harburger Duo Sonja Ruhnke/Saskia Radzuweit wurde Achte. Radzuweit hat in diesem Sommer auch schon bei der zweiten Mannschaft von NA.Hamburg mittrainiert, soll zum Kader des Zweitliga-Hallen-Aufsteigers stoßen.

Weitere Platzierungen: U17: 11. Stephanie Holst/Inga Brüdgam; U19: 5. Jan Philipp Köther/Nils Trochelmann (VG Finkenwerder), 6. Niklas Rupinski/Scott Wenzel (VG HNF/ETV).

masch

 

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   www.en-online.de

Urbatzka: In Montreal gleich in die Hauptrunde

Zusammen mit seinem Partner Jonas Reckermann baggert Mischa Urbatzka aus Elmshorn an seiner Olympia-Qualifikation für die Spiele von Peking 2008.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Mittwoch, 04. Juli 2007

   www.main-spitze.de

Ballartisten vom Zuckerhut

Junioren-Länderspiel gegen Brasilien heute in der Köbel-Halle

kri/red. RÜSSELSHEIM Am Team für die im Oktober anrollende Bundesliga-Saison wird bei Rhein-Main Volley noch kräftig gebastelt, doch Volleyball der ersten Güte gibt es bereits jetzt zu sehen: Heute (Köbel-Halle) und am Freitag (Wiesbaden, 2. Ring) sind jeweils ab 20 Uhr die Junioren des Weltmeisters Brasilien zu Gast.  

 

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