News

 Samstag. 14. Juli 2007 

Brink-Abeler/Jurich fünfte!
Brink-Abeler/Jurich Fünfte beim Grand Slam
U19-Beach-WM: Ungeschlagen in Ko-Runde
Weißbarth: "Quali für Peking wäre toll!"
Polen und USA sichern sich Halbfinalplätze
Pohl/Rau nur 17.
Elmshornerinnen unzufrieden mit Platz vier
Sieger im Trikot von Urbatzka
Ende eines Trends
Markus Böckermann zur Studenten-EM

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Deutschland - Comtent-News

 Samstag, 14. Juli 2007

   

Brink-Abeler/Jurich fünfte!

Zwei Herrenteams direkt im Achtelfinale!

Berlin, 13. Juli 2007. Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich (Münster) haben beim smart Grand Slam der Swatch FIVB World Tour als bestes deutsches Frauen-Team den fünften Platz belegt. Gegen die topgesetzten Weltmeisterinnen Walsh/May-Treanor mussten sich die Münsteranerinnen mit 0:2 geschlagen geben. „Wir haben zum ersten Mal gegen sie gespielt. Man hat gesehen, was die Weltspitze ausmacht. Teilweise hatten wir zu viel Respekt vor ihnen und zeitweise ist es uns aber auch gelungen, dagegen zu halten“, analysierte Hella Jurich das Resultat.

Mit dem Turnierverlauf sind die neuen Zweiten der DVV Rangliste (hinter Goller/Ludwig) hoch zufrieden. Immerhin stellten die beiden mit dem Berliner Ergebnis ihre bisher beste Platzierung (5. Platz FIVB Espinho Open/POR) auf der Swatch FIVB World Tour 2007 ein. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und gegen Ana Paula/Leila und Uryadova/Shiryaeva zwei sehr gute Partien gemacht. Für Peking gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, fügte Jurich weiter an. International haben sich neben den drei topgesetzten und favorisierten Spielerinnen (Walsh/May-Treanor, Larissa/Juliana und Tian Jia/Wang) auch, die an sieben gesetzten Brasilianerinnen, Leila/Ana Paula ins morgige Halbfinale gespielt.

Bei den Männern haben sich Julius Brink und Christoph Dieckmann (Berlin) sowie Jonas Reckermann und Mischa Urbatzka (Essen/Eimsbüttel) mit drei Erfolgen souverän den Gruppensieg erspielt und sind direkt in das Achtelfinale eingezogen. Pünktlich zum letzten Gruppenspiel von Brink/Dieckmann gegen Lambert/Metzger (USA) kam die Sonne über dem Washingtonplatz zum Vorschein und der gefüllte Center-Court erlebte ein Beach-Volleyballmatch der Extraklasse. „Das war ein totaler Krimi, meine Birne ist jetzt richtig leer. In den engen Situationen im dritten Satz denkst du an die Taktikbesprechung mit den Trainern zurück und lässt das bisherige Spiel Revue passieren“, gewährt Julius Brink Einblick in seine Gedanken. „In dieser Phase macht keiner besondere Sachen. Wenn man die bisherige Saison betrachtet, haben wir nicht die Big Points gegen die US-Teams und die Brasilianer gelandet. Und deswegen ist es umso schöner, wenn uns dies vor eigenem Publikum gelingt“, freute sich Brink über den knappen Sieg.

Auch bei Reckermann/Urbatzka war es zum Schluss gegen Gibb/Rosenthal (USA) war es zum Schluss ebenfalls eine knappe Angelegenheit. „Sehr erfreulich, dass wir die Gruppe gewonnen haben, dann kann ich etwas länger schlafen. Gegen die Amerikaner habe ich zunächst bei den Punktchancen nicht die richtige Lösung gefunden, nachher haben wir mit dem Aufschlag mehr Druck gemacht“, verriet Mischa Urbatzka nach dem Match. „Wir haben im Turnier schlecht angefangen und uns dann gesteigert. Nach dem Spiel gegen die Amerikaner kann man noch etwas von uns erwarten. Ein neunter Platz ist schon sehr gut, ein fünfter Platz wäre das I-Tüpfelchen“, hofft Urbatzka auf den morgigen Spieltag.

David Klemperer und Eric Koreng (Hildesheim/Essen) konnten sich nach zwei Siegen und einer Niederlage hinter Brink/Dieckmann als Gruppen-Zweite platzieren und ziehen damit ebenfalls in die nächste Runde ein. Trotz zweier Niederlagen konnten sich auch Kay Matysik und Stefan Uhmann (Berlin/Kölledaer) als viertes Team für die KO-Runde qualifizieren.

Weitere Gruppensieger und Achtelfinalteilnehmer sind: Emanuel/Ricardo (BRA), Franco/Cunha (BRA), Schuil/Nummerdor, Rogers/Dalhausser (USA), Heuscher/Heyer (SUI) und Barsouk/Kolodinsky (RUS). Insgesamt besuchten 11.000 begeisterte Zuschauer die Beach-Volleyballanlage auf dem Washingtonplatz.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Samstag, 14. Juli 2007

   

Brink-Abeler/Jurich Fünfte beim Grand Slam

Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich vom USC Münster haben den Berliner Grand Slam im Rahmen der Beachvolleyball-Weltserie am Freitag auf dem fünften Rang abgeschlossen. Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale mussten sich die beiden Münsteranerinnen den Olympiasiegerinnen Kerry Walsh und Misty May-Treanor geschlagen geben.

Es war ein hervorragendes Ergebnis der beiden Olympia-Kandidatinnen vom USC in einem Turnier, das am Donnerstag mit einem Rückschlag begonnen hatte. Da nämlich verloren die Deutschen Nationalspielerinnen ihr Auftaktmatch gegen die Schwaiger-Schwester (AUT). Brink-Abeler: "Nach dem ersten Gruppenspiel hatte ich gedacht, wir sind ganz schnell wieder in Münster."

Ein 2:0 gegen die favorisierten Brasilianerinnen Leila/Ana Paula am Donnerstagabend hatte Rieke und Hella dann sogar als Gruppensiegerinnen des Pools G direkt in die zweite K.o.-Runde katapultiert. "Es war das beste Spiel von uns hier in Berlin", resümierte Brink-Abeler später, "das war ausschlaggebend für unser super Spiel gegen die Russinnen."

Im Achtelfinale am Freitagmittag gegen die Europameisterinnen Uriadowa/Schirjaewa schienen den USC-Actricen Flügel zu wachsen. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein im Rücken hatten die Münsteranerinnen nur im ersten Satz einige, wenige Probleme. Am Ende stand ein ungefährdetes 21:18, 21:14 für die Kombination vom USC Münster. Und damit ein Novum, denn Brink-Abeler/Jurich standen nun in ihrem ersten Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers.

Dort warteten allerdings mit Walsh/May-Treanor zwei US-Amerikanerinnen, die seit etlichen Jahren als weltbestes Beach-Team gehandelt werden und erst ein Match auf der aktuellen World Tour 2007 verloren haben. Bis zu den Satzmitten hielten Brink-Abeler/Jurich jeweils mit, doch in punkto Aufschlag und Schlaghärte waren die US-Girls den Deutschen überlegen.

Das 15:21 und 16:21 spiegelte die Machtverhältnisse vom Freitag gut wieder. Auch wenn USC-Trainer Axel Büring fand: "Auch gegen die können wir noch mehr erreichen. Aber manchmal ist die Kerry Walsh halt auch mal 30 Zentimeter höher als wir."

Rieke Brink-Abeler freute sich jedenfalls auf die Wendung, die das Turnier nach dem verpatzten Auftakt genommen hatte: "Es waren zwei sehr gute Tage von uns. Platz fünf auf einem Grand Slam -- das ist schon super!"

Als Trostpflaster für das verpasste Halbfinale kassieren die beiden USC-Beacherinnen nun mit 13200 US-Dollar das bisher höchste Preisgeld ihrer Karriere. Dazu gibt?s 480 Weltranglistenpunkte und die Genugtuung, beim Heim-Auftritt im Rahmen der World Tour bestes deutsches Team gewesen zu sein.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 14. Juli 2007

   

U19-Beach-WM: Ungeschlagen in Ko-Runde

Die deutschen Duos haben in den Gruppenspielen bei der U19-Beach-WM im polnischen Myslowice eine erste Duftmarke gesetzt: Sowohl Melanie Iwansky/Stephanie Koszowski (TSV Allianz Stuttgart/FT Adler Kiel) als auch Stefan Köhler/Malte Stiel (TSV Rudow/TV Hausen) gewannen alle drei Partien und somit auch ihre Gruppe. Damit ziehen sie als Gruppenerste in die Ko-Runde ein, welche im Einfach-Ko absolviert wird.

Beide Duos mussten im Kampf um den Gruppensieg an ihre Leistungsgrenze gehen, um gegen ein russisches bzw. schweizerisches Duo in drei Sätzen zu bestehen.

Die Teams Levke Spinger/Marika Steinhauff (FT Adler Kiel/VC Olympia Berlin) und Rene Einbrodt/Rasmus Mumme (Berliner TSC/Eimsbütteler TV) hatten die Qualifikation nicht überstanden.

Spiele und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung
Köhler-Stiel GER [2] Kostyukhin-Pastukhov RUS [11] 2-1 (19-21, 21-17, 15-13)
Kollo-Venno EST [10] Köhler-Stiel GER [2]
Iwansky-Koszowski GER [3] Ingrida-Katja LAT [15] 2-0 (21-18, 21-14)
Iwansky-Koszowski GER [3] Goricanec-Brunner SUI [10] 2-1 (20-22, 21-16, 15-11)
Morgan-Croad NZL [18] Iwansky-Koszowski GER [3]

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Samstag, 14. Juli 2007

   www.volleyballer.de

Weißbarth: "Quali für Peking wäre toll!"

Seit 2005 Ist die Agentur „powerplay management GmbH“ mit Agenturchef Ralf Grengel und Sport Manager Roland Weißbarth für die Vermarktung und Betreuung von Sara Goller/Laura Ludwig zuständig. Im Interview äußert sich Weißbarth zu den Vermarktungschancen im Beach-Volleyball, über eine „alte Dame“ und mehr.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Goller/Ludwig entstanden?
Weißbarth: „Im Sommer 2005 wurde ich angesprochen, ob wir uns die Arbeit mit dem Team vorstellen könnten.“

Warum haben Sie gerade mit diesem Team den Sprung in den Sand gewagt?
Weißbarth: „powerplay hatte bis zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich Wintersportler betreut (u.a. Claudia Pechstein, Uschi Disl, Georg Hettich, Anm. d. Red.), aber intern bereits öfter die Vermarktungsmöglichkeiten von Sommersportlern diskutiert. Für Goller/Ludwig sprach, dass es ein junges, in ihrem Altersbereich erfolgreiches Team und nach unseren Recherchen, ein Zukunftsduo war. Zum Glück gilt das heute mehr denn je.“

Goller/Ludwig starten für Hertha BSC. Wie kam man auf diese Verbindung?
Weißbarth: „Nach ihrem gemeinsamen Vizemeistertitel 2004 mit dem Bundesligateam von Bayer Leverkusen zog es Sara zu Adler Kiel. Ein Jahr später wechselte auch Laura von der Halle an den Strand und beide suchten als Beach-Duo einen neuen Verein. Doch Scouting ist für die klassischen Volleyball-Klubs scheinbar immer noch ein Fremdwort. Also landeten die beiden bei Hertha BSC. Manch einen mag das überrascht haben, uns nicht. powerplay pflegt bereits seit Mitte der 90-er Jahre eine feste Geschäftbeziehung zum Hauptstadtverein. Und so war uns klar, dass man sich bei Hertha einem guten Konzept aufgeschlossen zeigen würde. So kam es dann auch. Besonders gefreut hat uns, dass Präsident Bernd Schiphorst persönlich von Anfang an am Ball war.“

Was bringt diese Verbindung Goller/Ludwig, was bringt sie der „alten Dame“?
Weißbarth: „Die Mädels verhelfen Hertha BSC Jahr für Jahr zu einer internationalen Startberechtigung und das ist gut für den Bekanntheitsgrad. Selbst wenn sich die Kicker stets für den Europacup qualifizieren würden, spielen sie nicht in Südamerika, Ozeanien und Asien. Viele Sportfans sehen dort am Strand zum allerersten Mal das Herthalogo. Das gefällt den Hertha-Verantwortlichen. Wenn Sara und Laura dann noch erfolgreich spielen, umso besser. Umgekehrt ist auch die Marke Hertha BSC für das Beach-Duo in zahlreichen Punkten eine echte Hilfe. Für die langfristig angelegte Partnerschaft mit dem Hertha-Ausrüster Nike war es sicherlich nicht hinderlich, dass sich die beiden dort als Herthanerinnen präsentieren konnten. Darüber hinaus bietet die Nutzung der Infrastruktur eines so professionell aufgestellten Vereines zahlreiche weitere Vorteile. Nehmen wir nur das Beispiel der Öffentlichkeitsarbeit. Pressemitteilungen eines Fußballbundesligisten werden nun einmal besonders wahrgenommen. Selbst wenn sie sich nicht mit Fuß-, sondern mit Beach-Volleyball beschäftigen. Ein weiterer Aspekt ist der Alleinstellungscharakter, den Sara und Laura genießen. Wenn bei Hertha über Beach-Volleyball gesprochen wird, fokussiert sich alles automatisch auf das Team gollerplusludwig. Ob im Stadion, wenn die Mädels sich ein Spiel anschauen, auf Mitgliedersammlungen oder im Internet: Das Interesse ist überall sehr groß. Und dies ist sicher ein positiver Aspekt für den gesamten Beach-Volleyballsport.“

Wie beurteilen Sie die Vermarktungslage im Beach-Volleyballsport?
Weißbarth: „Beach-Volleyball ist ein Sport der die ganze Familie anspricht. Sympathisch, dynamisch, trendy und sexy. Attribute, die vor allem Unternehmen aus dem Consumer- und Lifestyle-Bereich schätzen. Wenn dies jetzt noch mit entsprechender medialer Power begleitet werden könnte, wäre es schon fast Ideal. Doch leider lässt die TV-Präsenz zu wünschen übrig. Ein Manko, dass die Vermarktungssituation natürlich beeinflusst. Sponsoren, die ihr Logo möglichst oft und lange auf dem Bildschirm sehen wollen, für die ist Beach-Volleyball nicht die erste Adresse. Von daher muss der vorrangige Vermarktungsansatz in den Testimonial-, Incentiv- oder Event-Bereichen gesucht werden. Dies erfordert einen noch tieferen Einblick in die Unternehmensstrategien und Firmenphilosophien als es ohnehin schon nötig ist. Es gibt sicherlich leichtere Vermarktungsaufgaben, als die im Beach-Volleyball.“

Was sind genau ihre Aufgaben, wie sieht die Betreuung von Goller/Ludwig aus?
Weißbarth: „Wenn die von uns betreuten Sportler den Kopf frei haben für das Training und die Wettkämpfe, dann haben wir einen guten Job gemacht. Denn dann ist in der Regel das nötige Kleingeld vorhanden, um die anstehenden Aufgaben und den Lebensstandard zu finanzieren. Im Optimalfall bleibt auch noch etwas übrig, um frühzeitig die Zukunftsplanung zu gestalten. Denn Fragen zur Karriere, nach der Karriere oder dem persönlichen sozialen Umfeld gewinnen immer mehr an Bedeutung. Damit einher sollte eine möglichst professionelle Medien- und Öffentlichkeitsarbeit gehen. Bei Sara und Laura kommen die Reiseorganisation, die Abstimmung mit den Trainern sowie die Zusammenarbeit mit dem DVV und dem VVB hinzu.“

Wie viele Personen kümmern sich um die Vermarktung der beiden?
Weißbarth: „Wir arbeiten stets im Team, versuchen Synergien bei der Sponsorenansprache herzustellen. Das gilt nicht nur für die Arbeit in unserem Hause, sondern auch für die Kooperation zwischen powerplay und der Vermarktungsagentur peplies consult GmbH. Eines versuchen wir dabei immer zu beachten: Die von uns betreuten Sportler und die dazu gehörenden mögliche Sponsoringinteressenten erhalten stets den gleichen, festen Ansprechpartner. Bei der Betreuung von gollerplusludwig erhalte ich aber nicht nur interne Unterstützung. Sowohl der Olympiastützpunkt Berlin mit seinem Leiter Dr. Jochen Zinner als auch der Volleyball-Verband Berlin mit seinem Präsidenten René Hecht helfen, wo sie nur können. Ich betone dies deshalb, da es anderen Ortes nicht selbstverständlich ist, an einem Strang zu ziehen. Von daher herzlichen Dank an die beiden.“

Kann ein Team wie Goller/Ludwig über die Sponsoren eine Saison finanzieren, wie sieht es mit dem Nutzen für die Agentur aus?
Weißbarth: „Als wir mit der Betreuung von Sara und Laura begannen, haben wir uns als erstes Ziel die Grundabsicherung der jeweiligen Saison gesetzt. Das bedeutet, den finanziellen Aufwand für die Trainings- und Wettkampftätigkeit abzusichern, ohne dass eventuell eingespielte Preisgelder dafür verwendet werden müssen. Wir – und auch die Mädels – waren überrascht, wie schnell uns dies gelungen ist. Dank der zwei strategischen Partner ORWELL und Nike, die sich über Olympia 2008 hinaus engagieren werden und eines Pools an Kleinsponsoren ist der Etat gedeckt. Was den Nutzen für die Agentur betrifft, ist das klar definiert: Geht es den Sportlern gut, geht es auch der Agentur gut, die rein auf Provisionsbasis arbeitet. Eine ganz einfache Win-Win-Situation!“

Erleichtert Ihnen ein zweiter Platz bei der World Tour die Arbeit? Gab es nach Espinho neue Anfragen?
Weißbarth: „Natürlich erleichtern die Erfolge der Mädels die Arbeit. Wobei es nicht so sehr neue Anfragen sind, als vielmehr die Tatsache, dass die Unternehmen, mit denen man schon seit längerem in Kontakt steht, aus der Wartehaltung in eine Entscheidungsphase treten. Konkret konnten wir jetzt gerade ein amerikanisches Unternehmen aus der Flugzeugbranche für eine Zusammenarbeit mit Sara und Laura begeistern. Bereits beim Turnier in Berlin wird die Partnerschaft mit Automatic LLC nicht zu übersehen sein. Es freut uns natürlich ganz besonders, dass die Erfolge der Herthanerinnen nun auch im internationalen Sponsoring gewürdigt werden.“

Was würde helfen, damit Goller/Ludwig in der Vermarktung noch weiter vorankommen?
Weißbarth: „Ein Olympiasieg, keine Frage. Aber wir wollen die beiden nicht zu sehr unter Druck setzen (lacht). Fürs Erste wäre schon die Qualifikation für Peking im kommenden Jahr eine tolle Sache. Wichtig ist, dass sie nicht stagnieren, sondern Schritt für Schritt vorankommen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Im Moment bedeutet vorankommen, die zuletzt gezeigten Leistungen zu bestätigen. Niemand ist so vermessen, nach einer Halbfinal- und einer Endspielteilnahme nun den ersten Sieg auf der Welttour zu erwarten. Im Prinzip liegen die Mädels klar über dem Soll. Gemeinsam mit ihrem Trainerteam Kortmann/Severloh müssen sie den eingeschlagenen Weg nun nur konsequent weiter verfolgen. Nicht alles wird gelingen, Routine und Abgeklärtheit kann man nicht ständig mit jugendlichem Elan wettmachen. Die beiden stehen doch erst am Anfang ihrer Karriere. Ich bin mir sicher, wir alle werden noch viel Freude an und mit ihnen haben. Außer ihre Gegnerinnen vielleicht!“

 

 

International - Yahoo-News

 Samstag, 14. Juli 2007

   http://de.eurosport.yahoo.com

Polen und USA sichern sich Halbfinalplätze

Die ersten beiden Halbfinalisten in der Volleyball-Weltliga der Männer stehen fest. Vize-Weltmeister Polen und der WM-Zehnte USA sicherten sich bei der Endrunde im polnischen Kattowitz die Tickets ...

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 14. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Pohl/Rau nur 17.

BERLIN - Die Hamburger Beachvolleyballerinnen Stephanie Pohl und Okka Rau schlagen ihrem Traum Olympia 2008 in Peking weiter hinterher. Beim Grand Slam in Berlin (Dotierung: 600 000 Dollar) verloren die beiden HSV-Profis erneut Weltranglistenpunkte auf ihre nationalen Konkurrentinnen Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster) und Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin). Während Pohl/Rau in der ersten Hauptrunde ausschieden, 17. wurden und 5100 Dollar kassierten, erhielten die deutschen Meisterinnen Goller/Ludwig als Neunte einen Scheck über 8000 Dollar und Brink-Abeler/Jurich als Fünfte einen über 13 200.

Beide Teams unterlagen in der K.-o.-Runde den an eins gesetzten Olympiasiegerinnen Kerri Walsh/Misty May-Treanor aus den USA: Goller/Ludwig im Achtelfinale mit 1:2 (21:19, 16:21, 11:15), Brink-Abeler/Jurich im Viertelfinale mit 0:2 (15:21, 16:21). Pohl/Rau waren zuvor an den Brasilianerinnen Adriana Behar/Shelda (Nr. 4 der Setzliste) mit 1:2 (19:21, 21:15, 12:15) gescheitert.

"Stephi und Okka brauchen in jeder Saison eine gewisse Anlaufzeit", sagt ihr Trainer Bernd Schlesinger, "sie werden sich weiter steigern und am Ende die Olympiaqualifikation schaffen." Die Olympiafünften von Athen 2004 haben in der Tat noch alle Chancen, weil erst in einem Jahr abgerechnet wird und nur die besten acht Turniere der World Tour in die Wertung einfließen. Zwei deutsche Paare werden bei Männern und Frauen für Peking nominiert. Zurzeit liegen Goller/Ludwig klar vor Brink-Abeler/Jurich und Pohl/Rau.

Bei den Männern stehen die Europameister Julius Brink/ Christoph Dieckmann (Berlin), die Sechsten der Weltrangliste, und der Hamburger Mischa Urbatzka (ETV) mit seinem Partner Jonas Reckermann (Essen) nach je drei Siegen in ihren Vorrundengruppen bereits im Achtelfinale (Platz neun sicher). Das wird am heutigen Sonnabend ab 14 Uhr gespielt. David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen) und Kay Matysik/Stefan Uhmann (Berlin/Kölleda) erreichten die erste K.-o.-Runde. Beide Paare haben Platz 17 sicher.

Eurosport zeigt Beachvolleyball aus Berlin am Sonnabend von 10 bis 12 Uhr und von 18.15 bis 19 Uhr, am Sonntag von 18.30 bis 19 Uhr.

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Samstag, 14. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Elmshornerinnen unzufrieden mit Platz vier

ELMSHORN - Mit je zwei Siegen und Niederlagen bestätigten Katja Saß und Sarah Hoppe aus dem Regionalliga-Volleyballteam der VG Elmshorn als Vierte des Top-10-Turniers der niedersächsischen Beach-Landesserie in Bad Zwischenahn zwar ihre Position in der Setzliste, aber zufrieden war Katja Saß keineswegs: "Es wäre definitiv mehr drin gewesen."

Nach einem Freilos zum Auftakt reichten den Elmshornerinnen zwei klare 2:0-Siege über Drögmöller/Schnackenburg (TV Eiche Horn) und Karels/Nobel (TSG Westerstede), um ins Halbfinale einzuziehen, in dem sie sich dann aber beim 0:2 gegen Judith Meyer/Anja Noack (Arminia Ibbenbüren) total indisponiert präsentierten, wie Katja Saß einräumte: "Wir waren weder körperlich noch geistig fit".

Im Spiel um Platz drei gegen Hella Faß/Sonja Henkel (Oldenburger TB) erzwangen die Elmshornerinnen dann immerhin noch einen Entscheidungssatz, in dem sie aber zwei Matchbälle vergaben und so letztlich 13:15, 15:12 und 16:18 unterlagen. Voll konzentriert zur Sache gehen wollen Hoppe/Saß nun an diesem Wochenende bei einem weiteren niedersächsischen Top-10-Turnier auf dem Braunschweiger Kohlmarkt.

fwi

 

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten

 Samstag, 14. Juli 2007

   www.en-online.de

Sieger im Trikot von Urbatzka

Wie aus dem Beach-Volleyball-Schulwettkampf fast so etwas wie eine Schlammschlacht wurde.

Elmshorn (sr). Es sollte ein froher, sportlicher Ausklang des Schuljahres werden: Der erste Teil des 11. Elmshorner School-Beach-Cups musste jedoch in den Regenpausen des vorherrschenden Sommer-Tiefs ausgetragen werden.

 

 

Deutschland - Die Tageszeitung

 Samstag, 14. Juli 2007

   www.taz.de

Ende eines Trends

Beachvolleyball ist zur medialen Randsportart verkommen. Darunter hat auch der Nachwuchs zu leiden.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Samstag, 14. Juli 2007

  

Markus Böckermann zur Studenten-EM

Markus Böckermann, Regionalliga-Spieler bei der FT Adler Kiel, wurde für die Beach-Volleyball-Europameisterschaft der Studenten (16.-19. Juli) im spanischen Valencia nominiert. "Ich freue mich sehr", sagte Markus, "ich habe noch nie an so einem Höhepunkt teilgenommen."

U23-Bundestrainer Jörg Ahmann fragte ihn bei einer Sprungdiagnostik in Stuttgart, ob er nicht Lust hätte, bei der EM mitzuspielen. Dem Blockspieler wurde für dieses Turnier Tom Götz aus Berlin zugeteilt. Nun geht es am Montag mit dem Flieger nach Spanien.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel