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 Sonntag. 15. Juli 2007 

Walsh/May-Treanor gewinnen smart Grand Slam
Deutsche Final-Beteiligung sicher
U18: Weiter Verletzungspech für deutsches Team
Weltliga: Halbfinals stehen fest
U19-Beach-WM: Deutsche Jungen im Finale
"Die Arbeit mit dem Bruder läuft gut!"
Geschichten & Erlebnisse aus 50 Jahren

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Deutschland - Comtent-News

 Sonntag, 15. Juli 2007

   

Walsh/May-Treanor gewinnen smart Grand Slam

Zwei deutsche Männer-Teams vertreten Europa im Viertelfinale

Berlin, 14. Juli 2007. Pünktlich zum Finaltag der Frauen kehrte beim smart Grand Slam der Sommer nach Berlin zurück und der Center-Court war gleich voll besetzt. Bei den Frauen standen zunächst die Halbfinalspiele auf dem Beach-Volleyballprogramm.

Den Vortritt erhielten die amerikanischen Olympiasieger Walsh/May-Treanor und das Duo von der Copacabana, Leila/Ana Paula. Die Weltmeister von 2005 in Berlin setzten sich gegen die Brasilianerinnen durch und spielten sich souverän ins Finale beim smart Grand Slam in der Bundeshauptstadt. „Die Brasilianerinnen sind ein großes Team, wir mussten sehr gut spielen, um zu gewinnen“, erklärte Kerri Walsh im Anschluss. „Das zweite Halbfinale wird ein gutes Spiel, ich möchte beide schlagen. Unser Ziel in Berlin ist, den Turniererfolg von 2005 zu wiederholen, die Fans hier sind so freundlich“, ergänzte die 28-Jährige.

Im letzten Spiel der Frauen-Konkurrenz traten die US-Girls gegen die an zwei gesetzten Brasilianerinnen Larissa/Juliana an, die sich zuvor mit 21:19 und 23:21 gegen Tian Jia/Wang (CHN) durchsetzten. Für die 5.000 Zuschauer auf den Center-Court gab es bei dem um 13.15 Uhr angepfiffenen Finale kein Halten mehr. Walsh/May-Treanor verloren zwar den ersten Satz mit 18:21, konnten sich aber im zweiten Durchgang auf Ihre Routine und Erfahrung verlassen. Der zweite Satz ging mit 21:15 an die Amerikanerinnen. Der finale Satz war dann nur noch eine Formsache. Mit 15:7 ließen sie den Brasilianerinnen keine Chance und demonstrierten ihr Können. Damit konnten Walsh/May-Treanor gemeinsam ihren 27. Turniersieg auf der Swatch FIBV World Tour feiern.

„Im ersten Satz haben wir viele Chancen nicht genutzt und sind nicht ins Spiel gekommen. Das darf gegen ein brasilianisches Team nicht passieren“, erläuterte Kerri Walsh auf der anschließenden Pressekonferenz den Verlust des ersten Durchganges. „Im zweiten Satz haben wir aggressiver gespielt und das Spiel umdrehen können. Entscheidend waren die guten Aufschläge und eine sichere Abwehr“, führte Misty May-Treanor weiter aus und lobte die Veranstalter: „Wir kommen immer wieder gerne nach Berlin. Das Event und die Location waren großartig.“ Bei der WM, die in zehn Tagen im schweizerischen Gstaad ausgetragen wird, erwartet die gesamte Beach-Volleyballwelt die Titelverteidigung der Amerikanerinnen. „Wir haben hart trainiert und erwarten nichts weniger, als die Weltmeisterschaft zu gewinnen“, blickt Walsh selbstbewusst voraus.

Im Spiel um Platz drei standen sich Leila/Ana Paula (BRA) und Tian Jia/Wang auf dem Center-Court gegenüber. Mit einem 2:0-Sieg im kleinen Finale bestätigten die Chinesinnen ihre dritte Position in der Setzliste.

Trotz Finaltag der Frauen gebührte den Männern am Morgen der erste Aufschlag. Gleich zu Beginn standen zwei deutsche Teams auf den Courts und kämpften um den Einzug in das Achtelfinale. Sowohl David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen) und Kay Matysik/Stefan Uhmann (Berlin/Kölledaer) konnten sich mit überzeugenden Leistungen für die Runde der letzten Sechzehn qualifizieren.

Klemperer/Koreng traten gegen die Italiener Lione/Varnier an und gewannen 2:0. „Von Beginn an war es von beiden Seiten ein fehlerfreies Spiel. Dennoch haben wir die Ruhe bewahrt und nach den ersten Fehlern der Italiener den Druck aufrecht gehalten“, analysierte Eric Koreng im Anschluss an das Spiel. Im Achtelfinale warteten Barsouk/Kolodinsky (RUS), die an den vergangenen Spieltagen mit besonders schnellen und harten Aufschlägen für Furore sorgten.

„Gegen die Russen haben wir noch nie gespielt, ich werde mir erstmal die Unterarme tapen… Erste Aufgabe wird sein, nicht zu viele Asse zu kassieren“, ergänzte Koreng mit einem Augenzwinkern. Auf dem Platz überzeugten Klemperer/Koreng mit einem geduldigen Spiel und viel Übersicht. Mit einem Block verwandelte Eric Koreng den sechsten Matchball und die Deutschen gewannen überraschend mit 2:0 gegen die an drei gesetzten Russen. „Wir hatten nichts zu verlieren und konnten befreit aufspielen. Die Russen standen mächtig unter Druck. Unser Ziel war es, so wenig Fehler wie möglich zu machen und den Ball lange im Spiel zu halten“, erklärte Eric Koreng nach dem Spiel die Taktik. Über das Spiel und die Aussichten verriet David Klemperer: „Die Taktik war gewinnen. Wir wussten, dass es schwer wird, aber wir haben an unsere Chance geglaubt. Der Sieg ist unglaublich. Jetzt denken wir nur noch von Spiel zu Spiel. Momentan sind wir bärenstark und wollen unseren Lauf ausnutzen.“ Im Viertelfinale warten mit Franco/Cunha die an zwei gesetzten Brasilianer.

Bei Kay Matysik und Stefan Uhmann sah es nach dem ersten Satz noch nach einer klaren Angelegenheit aus. Am Ende wurde es ein Dreisatzsieg, durch den sich Kay Matysik, sichtlich geschwächt durch Kreislauf- und Magen/Darm-Probleme, durchkämpfte. „Das Erreichen des Achtelfinales ist unsere bisher beste Platzierung auf der World Tour. Es war ein klasse Spiel, das uns viel Energie gekostet hat. Aber eigentlich habe ich mir nur Sorgen um meinen Partner gemacht. Wenn das Spiel noch länger gedauert hätte, hätten wir sicherlich abbrechen müssen“, verriet der besorgte Stefan Uhmann nach dem Spiel. In dem anschließenden Spiel mussten sie sich mit 0:2 den Teamkollegen Brink/Dieckmann (Berlin) geschlagen geben und belegen beim smart Grand Slam der Swatch FIVB World Tour einen hervorragenden neunten Platz. Brink/Dieckmann treffen im Viertelfinale um 18.00 Uhr auf das chinesische Duo Xu/Wu.

Ebenfalls neunter wurden Jonas Reckermann und Mischa Urbatzka (Essen/Eimsbüttel), die sich im Achtelfinale den Brasilianern Harley/Pedro in drei Sätzen geschlagen geben mussten. Beide waren dennoch mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden. „Insgesamt haben wir über weite Strecken ein gutes Turnier gespielt. Momentan fehlt uns noch ein Quäntchen, um Platz fünf zu erreichen“,

Im übrigen Feld haben sich bis auf die an drei gesetzten Russen alle Favoriten durchgesetzt. Lediglich die beiden deutschen Teams vertreten Europa im Beach-Volleyball Viertelfinale beim smart Grand Slam der Swatch FIVB World Tour.

 

 

Deutschland - Comtent-News

 Sonntag, 15. Juli 2007

   

Deutsche Final-Beteiligung sicher

Brink/Dieckmann und Klemperer/Koreng treffen im Halbfinale aufeinander

Berlin, 14. Juli 2007. Am Abend des zweiten Hauptrunden-Tages standen die Viertelfinal-Begegnungen der Männer auf dem Programm. Nach dem Frauenfinale, welches die Amerikanerinnen Walsh/May-Treanor für sich entscheiden konnten, haben die Zuschauer die Center-Court-Tribünen nicht verlassen, um die beiden verbliebenen deutschen Teams anzufeuern.

Um den ersten Halbfinal-Einzug kämpften David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen) und die an zwei gesetzten Brasilianer Franco/Cunha. Die euphorischen Zuschauer jubelten die Deutschen von Punkt zu Punkt. „Über den Erfolg sind wir super happy. Es war ein sehr knappes und hochklassiges Spiel mit wenigen Fehlern auf beiden Seiten. Das tolle Berliner Publikum hat einen großen Anteil daran, dass es für uns nach dem Rückstand im dritten Satz noch zum Sieg gereicht hat“, erklärte Eric Koreng nach der Partie erschöpft. Bisher war den Beach-Volleyballspielern das Wetter auf der Swatch FIVB World Tour nicht sonderlich wohl gesonnen. Hingegen bescherte das Berliner Sommer-Wetter dem Beach-Samstag ein würdiges Ambiente. „Nach dem dritten Spiel steckt uns die Hitze ganz schön in den Knochen. Mir ist egal gegen wen wir morgen im Halbfinale spielen, ich möchte jetzt nur noch ins Bett“, freute sich Koreng auf die anschließende Massage. Mit einem sicheren vierten Platz beim smart Grand Slam in Berlin haben Klemperer/Koreng ihre bisher beste Platzierung auf der World Tour (5. Platz FIVB Grand Slam Stavanger/NOR 2005) getoppt.

Im dem zweiten Viertelfinale mit deutscher Beteiligung schlugen Julius Brink und Christoph Dieckmann (Berlin) die Chinesen Wu/Xu in drei Sätzen. Christoph Dieckmann meinte zum Halbfinaleinzug: „Der erste Satz lief perfekt für uns. Wir haben gut aufgeschlagen und unseren Sideout gehalten. Im zweiten Satz haben die Chinesen deutlich besser aufgeschlagen und uns unter Druck gesetzt. Im letzten Satz waren wir wieder aggressiver und wollten den Sieg mehr.“ Damit kommt es morgen im ersten Halbfinale um 10.30 Uhr zur Vorrunden-Neuauflage zwischen Brink/Dieckmann und Klemperer/Koreng. „Gegen David und Eric haben wir das erste Spiel in der Gruppe gewonnen. Danach haben sie super gespielt. Es wird ein offenes Spiel. Wir spielen aber lieber gegen David und Eric als gegen die Brasilianer“, blickte Dieckmann auf den morgigen Tag. Mit den heutigen Ergebnissen steht fest, dass die Deutschen beim smart Grand Slam in Berlin bereits Silber sicher in Händen halten.

In den anderen beiden Partien besiegten die US-Boys Rogers-Dalhausser die Brasilianer Harley-Pedro mit zwei Sätzen und in der rein brasilianischen Begegnung standen sich mit Fabio Luiz/Marcio Araujo die Weltmeister 2005 und mit Emanuel/Ricardo die Olympiasieger 2004 gegenüber. Trotz verlorenem ersten Satz gewannen Fabio Luiz und Marcio Araujo die Partie mit 2:1 und treffen morgen um 11.30 Uhr auf die Amerikaner.

Das kleine Finale findet um 14.00 Uhr, das Finale um 15.00 Uhr statt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 15. Juli 2007

   

U18: Weiter Verletzungspech für deutsches Team

Die Reise nach Italien entwickelt sich für die deutschen U19-Juniorinnen immer mehr zum Desaster: Nach der schweren Verletzung von Sarah Petrausch (sie brach sich im zweiten Spiel beide Handgelenke), erwischte es in der vierten Partie Kira Walkenhorst (Muskelfaserriss) und Janine Hinderlich (Daumenverletzung).

Da interessierte die Trainer-Crew um Bundestrainer Jens Tietböhl die 0:3-Niederlage (17-25, 19-25, 14-25) und die 2:3-Niederlage (20-25, 23-25, 25-19, 25-22, 13-15) nur am Rande. Damit sich keine weitere Spielerin verletzt, wird das fünfte vereinbarte Spiel voraussichtlich abgesagt.

 

 

International - DVV-News

 Sonntag, 15. Juli 2007

   

Weltliga: Halbfinals stehen fest

Russland – USA und Polen – Brasilien

Der Top-Favorit wankte, fiel aber noch nicht bei der Weltliga Finalrunde 2007 im polnischen Kattowitz: Olympiasieger und Weltmeister Brasilien hat sich mit einem gewaltigen Kraftakt für das Halbfinale der Weltliga-Entscheidung qualifiziert. Nach einem 2:3 zum Auftakt gegen Bulgarien siegte die Mannschaft vom Zuckerhut gegen Russland 3:1. Russland wiederum bezwang Bulgarien 3:0, sodass aufgrund der Sätze Russland die Gruppe vor Brasilien gewann.

Auch in der zweiten Gruppe war der Verlauf dramatisch: Gastgeber Polen, stets unterstützt von mehr als 10.000 fanatischen Zuschauern, siegte sowohl gegen Frankreich (3:2) als auch die USA (3:0) und feierte den Gruppensieg. Die USA gewann 3:0 gegen Frankreich und rechnet sich im Halbfinale gegen die Russen gute Chancen aus.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 15. Juli 2007

   

U19-Beach-WM: Deutsche Jungen im Finale

Mädchen werden Fünfte

Stefan Köhler/Malte Stiel (TSV Rudow/TV Hausen) haben bei der U19-Beach-WM im polnischen Myslowice das Finale erreicht und könnten damit den deutschen Titel aus dem vergangenen Jahr (Marvin Klass/Jonathan Erdmann) verteidigen. Das DVV-Duo zog ungeschlagen in das Finale ein, wo sie auf ein Team vom Gastgeber treffen. Dagegen sind Melanie Iwansky/Stephanie Koszowski (TSV Allianz Stuttgart/FT Adler Kiel) als Fünfte aus dem Turnier ausgeschieden. Das Aus kam gegen die Polinnen Kurek/Brzostek.

Große Moral und Kämpferherz legten Köhler/Stiel an den Tag: Alle drei Ko-Spiele des Tages gewann das junge deutsche Team nach drei Sätzen. Der erste Satz wurde jeweils gewonnen, dann konterten die Gegner. Aber im entscheidenden Durchgang bewies das Team, von Nationaltrainerin Ulrike Schmidt betreut, Nerven wie Drahtseile. Zweimal wurden die Sätze mit nur zwei Zählern Unterschied gewonnen. Im Finale warten nun die Polen Kadziola/Szanlankievicz, die Nummer eins des Turnier. Köhler/Stiel sind an zwei gesetzt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 15. Juli 2007

   

"Die Arbeit mit dem Bruder läuft gut!"

Er gewann als erster deutscher Spieler, gemeinsam mit Jonas Reckermann, das Heimatturnier in Berlin: Markus Dieckmann siegte 2004 beim Grand Slam und war überhaupt einer der erfolgreichsten und besten deutschen Beach-Volleyballer aller Zeiten. Zwei EM-Titel, eine Olympia-Teilnahme (9. Platz 2004) sowie zwei Siege auf der World Tour sprechen Bände. Zahlreiche Verletzungen ließen ihn viel zu früh seine Karriere beenden, nun ist er im Trainerstab der Teams Julius Brink/Christoph Dieckmann und Stephanie Pohl/Okka Rau.

Wenn du die Spiele beim smart Grand Slam und die World Tour überhaupt siehst, kribbelt es da bei dir?
Dieckmann: „Manchmal ein wenig, aber die positiven Seiten des neuen Lebensabschnittes überwiegen. So ganz unüberlegt habe ich ja nicht aufgehört.“

Was waren genau die Gründe für dein Karriere-Ende?
Dieckmann: „Diverse Verletzungen und deren Auswirkungen. Das ging über fast chronische Sachen wie meine Bauchmuskelbeschwerden bis zu diversen Brüchen und vielen anderen Problemen. Der Spaß an Training und Spiel ging dadurch ein bisschen mit den Jahren verloren, und der Alltag bestand in erster Linie daraus, wieder gesund zu werden. Das ging fast drei Jahre und ungezählte Behandlungen und Therapien so, und irgendwann war halt Schluss.“

Du bist jetzt im Trainerstab von Brink/Dieckmann und Pohl/Rau. Wie kam es dazu?
Dieckmann: „Mann kennt sich ja. Sie wussten von meiner Neigung, als Trainer etwas zu machen, und irgendwann haben sie mich gefragt. Ach ja, und ich habe ja gesagt.“

D.h. die Bruderliebe hat über die Ex-Partnerschaft mit Jonas Reckermann gesiegt? Da hättest du doch auch anfangen können, oder?
Dieckmann: „Ich hätte auch eine Zusammenarbeit mit Jonas reizvoll gefunden, aber der Bruder ist halt der Bruder, obwohl ich auch sehr gerne weiter bei meinem alten Trainer Jürgen Wagner in die Lehre gegangen wäre.“

Was sind deine konkreten Aufgaben? Neben dir sind mit Bernd Schlesinger und Andreas Künkler weitere Trainer für diese Teams mit dabei?
Dieckmann: „In erster Linie bin ich für das Training im Sand verantwortlich. Ich habe einen großen Teil des Trainingslagers mitgemacht und begleite die Mädels zu den wichtigsten Turnieren. Andi Künkler übernimmt den Teil der Turnierbetreuung bei den Jungs. Bernd ist verantwortlich für das komplette Athletikprogramm, die Periodisierung und führt das Heimtraining durch. Das alles geschieht natürlich in Absprache. Der mündige Athlet macht das natürlich auch möglich.“

Wie beurteilst du das aktuelle Niveau bei Frauen und Männern auf der World Tour sowie deiner Teams speziell?
Dieckmann: „Ich war bei meinem ersten Turnier der Männer in Italien schon erstaunt, dass sich das Niveau in den anderthalb Jahren, in denen ich komplett raus war nochmals erhöht hat. Die Weltspitze ist sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen deutlich breiter geworden, das lässt sich auch an den Ergebnissen ablesen. Auch die Brasilianer müssen sich jetzt mal mit 17. Plätzen abfinden. Die Deutschen und natürlich auch meine Teams sind mittendrin.“

Ehrt es dich, wenn dein ehemaliger Gegner und aktueller „Schüler“, der Weltklasse-Beacher Julius Brink, dich als Vorbild in der Abwehr bezeichnet?
Dieckmann: „Das freut mich natürlich schon, obwohl ich schon auch gerne sein Vorbild im Sprungaufschlag gewesen wäre, aber da zieht er komischerweise andere in Betracht…“

Was muss Brink noch lernen, damit er eine ähnliche „Gummiwand“ wird wie Markus Dieckmann?
Dieckmann: „Abwehr hat mit Technik, Ballkontrolle, Einsatz und viel Strategie zu tun. In den Bereichen Einsatz, Technik und Ballkontrolle ist er schon sehr weit. An dem strategischen Teil arbeiten wir.“

Wie sieht die Arbeit mit dem Bruder aus? Läuft das professionell auf der Arbeitsebene ab oder sind auch brüderliche Gefühle dabei?
Dieckmann: „Die Arbeit mit dem Bruder läuft gut. Die paar Jahre, die wir seit unserer Trennung mehr auf dem Buckel haben, haben uns sehr gut getan. Natürlich gibt es nach wie vor auch mal unterschiedliche Ansichten, aber die Auseinandersetzung läuft deutlich vernünftiger als noch vor sieben Jahren ab. Bälle werden seltener weggeschossen und Sand gar nicht mehr geschmissen…“

Du hast eine Beach-Volleyball Schule eröffnet. Wie ist das Projekt angelaufen, wo ist die Schule, wer sind deine „Schüler“?
Dieckmann: „Das Projekt läuft gut an. Die Schule ist in Niederkassel (liegt zwischen Bonn und Köln). Wir haben drei wöchentliche Kurse (zwei Mixed-Kurse und einen Damenkurs) à 10 Personen, ein gut besuchtes offenes Training für Jedermann. Anfang des Sommers haben wir vier 13-jährige Mädchen für die U16 Westdeutsche Meisterschaften fit gemacht. Über deren 9. Platz habe ich mich genau so gefreut, wie über gute Platzierungen meiner Topteams.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 15. Juli 2007

  www.volleyball-bundesliga.de

Geschichten & Erlebnisse aus 50 Jahren

Festbroschüre "50 Jahre Volleyball in Schwerin"

Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung des 50-jährigen Bestehens der Volleyballabteilung des Schweriner SC (ehemals SC Traktor Schwerin) wurde eine Broschüre erstellt. Diese zeigt im Zeitraffer die Entwicklung der Abteilung von der Gründung 1957 bis heute. Weiterhin berichten ehemalige und aktive Volleyballer über Erlebnisse aus ihrer Zeit.

Ebenso enthält die Broschüre einen großen Statistikteil mit Platzierungen nationaler und internationaler Wettkämpfe sowie eine Auflistung der Teilnehmer an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie Europapokalwettkämpfen.

Diese Festbroschüre können Sie ab sofort für 9,95 € zzgl. Versand bestellen. Bitte senden Sie Ihre Bestellung und Anschrift an folgende Email-Adresse: volleyball@schweriner-sc.com . Wir werden Ihnen anschließend die Kontodaten übermitteln und nach Eingang des Betrages die Broschüre an Ihre Adresse versenden.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel