News

 Donnerstag. 26. Juli 2007 

Freie Plätze im Kiwittsmoorbad
Lohhofer Damen in der 2. Bundesliga
Fehmarn: Countdown für den Supercup!
Gstaad: Vier deutsche Duos bleiben ungeschlagen
Gstaad: Pohl/Rau mit wichtigem Sieg
Sieben deutsche Duos sicher in der Ko-Runde
Ein Paar zum Verlieben
Pohl und Rau hoffen wieder
Arbeitskreis für professionellere Vermarktung

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Zum Medien-Überblick

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Hamburg - Eimsbütteler TV-News

 Mittwoch, 25. Juli 2007

   

Freie Plätze im Kiwittsmoorbad

Der Eimsbütteler TV richtet am Wochenende drei A-Beach-Turniere im Freibad Kiwittsmoor aus: Am Samstag ein Frauen- und ein Männer-Turnier sowie am Sonntag ein DuoMixed-Turnier.

Bei allen Turniere sind noch Plätze frei. Die Anmeldung ist ganz normal unter hvbv.hamburg-beach.de möglich.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Donnerstag, 26. Juli 2007

   

Lohhofer Damen in der 2. Bundesliga

Die Abteilung Volleyball des SV Lohhof ist mit ca. 300 aktiven Volleyballern in über 30 Mannschaften (Frauen wie Männer, vom Kindes- bis zum Seniorenalter, vom Freizeit- bis zum Leistungssport) eine der größten in Deutschland.

Die Abteilung kann erfreulicherweise auf das Engagement von zwei neuen kompetenten Mitarbeitern auf ehrenamtlicher Basis zurückgreifen. Beide kennen den SV Lohhof bereits aus den vergangenen Jahren:

- Team-Management Bundesliga Damen: Mike Dochow
- Team-Marketing Bundesliga Damen: Anne Heins

Der Chef-Trainer der Damen-Mannschaft ist Hannes Müllegger. Er wird auf seine sehr gute Arbeit in der vergangenen Saison weiter aufbauen.

Dem Trainer zur Seite steht Claudia Mürle (ehem.Pavlicek), die Johann Heeb als Co-Trainer ablöst. Johann Heeb hat eine neue sportliche Herausforderung bei der TG VfL Landshut gefunden, bei der wir ihm viel Glück und Erfolg wünschen. Mit unserer Spielerin der letzten Saison und Jugend-Cheftrainerin Claudia Mürle hat der SV Lohhof für das Trainer-Team eine optimale Verstärkung gewonnen.

Die Mannschaft bereitet sich seit Mitte Juni in regelmäßigen Trainingseinheiten auf die kommende Saison vor. Dabei trainieren verschiedene Nachwuchsspielerinnen der 2. Mannschaft bzw. der Jugend-Mannschaften mit, um an künftig höhere Aufgaben herangeführt zu werden. Vom 26.08. bis 02.09.2007 wird ein einwöchiges Trainingslager in Ungarn bezogen. Am 15.09.2007, 19.30 Uhr findet das erste Spiel der 2. Bundesliga Süd des SV Lohhof gegen den Aufsteiger SV Mauerstetten statt. Das Spiel wird in unserer Volleyball-Heimat, der Sporthalle des Carl-Orff-Gymnasiums Unterschleißheim stattfinden.

Der SV Lohhof ist sehr bemüht, das Bundesliga-Team bis zum Saisonstart mit 2 Spielerinnen personell zu verstärken. Hierbei will der SV Lohhof insbesondere noch mind. 1 Spielerin mit Mittelblock-Qualitäten ans Team binden.

Im Zusammenhang mit den Heimspielen unseres Damen-Teams sind in der kommenden Saison 2-3 Volleyball-Events geplant. Dabei finden als Highlight die Heimspiele unserer Damen-Mannschaft im "Ballhausforum Unterschleißheim" statt. Voraussichtliche Termine:

- Sa. 24.11.2007: SV Lohhof - VV Grimma; 2. BL, Spielbeginn: 19.30 Uhr
- Bei Qualifikation: So. 25.11.2007: SV Lohhof - NA. Hamburg (1. BL); DVV-Pokal Achtelfinale
- Saisonfinale: Sa. 19.04.2008: SV Lohhof - USC Freiburg; 2. BL, Spielbeginn: 19.30 Uhr

Um die ehrgeizigen Ziele langfristig verfolgen zu können sucht der SV Lohhof Geschäftspartner oder Kontakte für den Bereich Sponsoring. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten der Kooperation in Verbindung mit dem Damen-Bundesligateam und / oder dem Nachwuchs-Projekt "Volley College".

Für das Team hinter dem Team werden ab sofort viele freiwillige Helfer gesucht, die auf verschiedensten Wegen dazu beitragen sollen, dass die ehrgeizigen Ziele verwirklicht werden können.

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Donnerstag, 26. Juli 2007

   

Fehmarn: Countdown für den Supercup!

An diesem Wochenende ist Premiere: Im Rahmen der smart beach tour startet der erste Supercup in Burg auf Fehmarn. Dabei geht es für die 16 Männer- und 16 Frauenteams nicht nur um wichtige Punkte zur Qualifikation für die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften Anfang September in Timmendorfer Strand, sondern auch um die stattliche Preisgeld-Summe von 20.000 Euro!

Los geht´s am Freitag, den 27. Juli mit der Qualifikation der 10 Männer- und Frauenteams. Nur die jeweils besten vier Teams dürfen ab Samstagmorgen im Konzert der deutschen Beach-Stars mitspielen. Im Hauptfeld sind unter anderen die beiden Männer-Nationalteams Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka und David Klemperer/Eric Koreng, die beim Grand Slam in Berlin vor heimischem Publikum sensationell Zweite wurden. Bei den Frauen führen die Nationalspielerinnen Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich (Foto), die bereits die smart beach tour in Kühlungsborn gewinnen konnten, die Meldeliste vor den dreifachen Turniersiegerinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler an.

Special Wildcards für WM-Teilnehmer

Um weiteren nationalen und internationalen Spitzenteams die Teilnahme am ersten deutschen Supercup zu ermöglich, wird je ein Hauptfeldplatz in der Männer- und Frauenkonkurrenz für Teams, die bei der Beach-WM in Gstaad spielen, frei gehalten.

ProSieben Kino Open Air am Freitag - Players-Party am Samstag

Neben dem sportlichen Geschehen werden den Beach-Volleyball Fans auf Fehmarn zwei Entertainment-Highlights geboten: Am Freitag läuft im Rahmen des ProSieben Kino Open Airs „Borat“ über die riesige, aufblasbare Leinwand am Center Court. Und am Samstag steigt die große Players Party direkt auf dem Eventgelände. Der Eintritt zum Kino, zur Party - und natürlich auch zu allen Spielen der smart beach tour ist kostenlos!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 26. Juli 2007

   

Gstaad: Vier deutsche Duos bleiben ungeschlagen

Vorzeitiger Einzug in die Ko-Runde

Helke Claasen/Antje Röder, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Geeske Banck/Susanne Lahme und Julius Brink/Christoph Dieckmann sind die ersten vier deutschen Duos, die den Einzug in die Ko-Runde vorzeitig geschafft haben. Das Quartett siegte auch in seinem zweiten Gruppenspiel und ist somit sicher bei den jeweils 32 Teams der Welt dabei.

Als erstes Team gelang dem mit einer wild card ausgestatten Duo Geeske Banck/Susanne Lahme der Sprung in die Ko-Runde. Das DVV-Duo hatte auf dem Center Court gegen die Schweizerinnen Zumkehr/Skrivan keine Mühe.

In dem rein deutschen Duell zwischen Goller/Ludwig und Helke Claasen/Antje Röder konnte sich zunächst kein Duo von dem anderen absetzen. Nachdem Claasen ein unpräzises Zuspiel ihrer Partnerin nicht an der Netzantenne vorbeibrachte, gingen Goller/Ludwig 8-6 in Führung. Der Ausgleich gelang postwendend, als Ludwig ein direkter Annahmefehler unterlief (8-8). Die junge Berlinerin revanchierte sich mit einem direkten Aufschlagpunkt über Claasen (10-8). Claasen war das Ziel der Aufschläge von Goller/Ludwig, doch diese agierte in ihrem Sideout souverän. Claasen/Röder servierten ihre Aufschläge vorwiegend auf Ludwig, die zweimal in der Annahme patzte, ansonsten aber sehr stabil agierte (16-15). Als Röder ihren Shot hinter die Grundlinie setzte, hatte das in der Weltrangliste auf Position neun platzierte Duo Goller/Ludwig wieder zwei Zähler Vorsprung, ein Block von Röder (gegen Goller) bedeutete erneut Ausgleich (17-17). Nach gelungener Abwehr von Claasen und gutem Zuspiel von Röder brachte Claasen den Ball irgendwie am Block von Goller vorbei – Führung Claasen/Röder (18-19). Ein überlegter Shot von Claasen über die sich lösende Goller bedeutete Satzball für Claasen/Röder – Röder machte gleich den ersten per Block gegen Ludwig klar (19-21).

Eine funktionierende Block- und Feldabwehr bei Goller/Ludwig sorgte für eine schnelle 5:1-Führung im zweiten Satz. Die Souveränität von Claasen war in dieser Phase nicht mehr vorhanden, Goller im Block und Ludwig in der Abwehr punkteten und erhöhten weiter (8-3). Ein Cutversuch von Röder, der im Netz hängen blieb sowie ein Ass von Goller ließen den Vorsprung weiter anwachsen (13-6), der Satzausgleich war nur noch Formsache. Zwar kamen Claasen/Röder nochmals etwas heran (15-11), doch ein Angriffsfehler von Röder sowie ein weiterer direkter Aufschlagpunkt von Goller sorgten wieder für klare Verhältnisse (19-12). Ein Netzaufschlag von Claasen brachte den Satzausgleich (21-13).

Claasen/Röder gelang das erste „Mini-Break“, als sie den Lineshot von Goller abwehrten und anschließend verwerteten (Röder, 1-3). Eine sensationelle obere Abwehr von Claasen gegen einen harten Angriff von Goller sorgte für das 3-6 – die in der Weltrangliste auf Position 30 platzierten Claasen/Röder hatten sich wieder gefangen. Als Ludwig ihre Punktchance ins Netz setzte, blieb die Punkte-Differernz bestehen (4-7). Ein Angriffsfehler von Ludwig sowie ein erfolgreicher Block von Röder gegen Goller bedeuteten das 4-9. Doch Goller/Ludwig wollten sich nicht kampflos geschlagen geben und verkürzten nach Abwehr von Ludwig auf 6-9. Nach einem direkten Aufschlagpunkt von Ludwig betrug die Differenz nur noch zwei Punkte (8-10) und Claasen/Röder nahmen eine Auszeit. Röder machte das 8-11, Goller verkürzte erneut (9-11). Als Ludwig aus der Abwehr heraus punktete, war das Spiel wieder völlig offen (10-11), eine direkte Abwehr über das Netz (Ludwig) bedeutete Ausgleich (11-11). Die Führung ging wieder an Claasen/Röder, weil Goller ihre Punktchance nicht nutzte, Claasen dies jedoch tat. Nach Block von Claasen gegen Ludwig stand es 11-13. Ein harter Diagonalangriff von Claasen bedeutete Matchbälle für Claasen/Röder (12-14), Goller wehrte den ersten per Diagonalangriff ab und machte per Block (gegen Claasen) auch den zweiten zunichte (14-14). Röder holte per hartem Angriff Matchball Nummer drei (14-15), zum dritten Mal wehrte Goller ab (15-15, Claasen hatte erneut eine Matchballchance nicht nutzen können). Macht ball Nummer vier hieß es kurz darauf, weil nach Abwehr von Ludwig ein Missverständnis bei Goller/Ludwig dafür sorgte. Claasen machte per Ass den Sieg perfekt (15-17).

Helke Claasen sagte anschließend: „Das Spiel war supereng, im zweiten Satz haben wir erstmal den Sieg des ersten Durchgangs verdaut. Beide Teams waren sehr konzentriert Wir haben nun gute Voraussetzung für die Ko-Runde am Freitag geschaffen. Es sind immer besondere Spiele gegen andere deutsche Teams, der Ausgang hängt von der besseren Tagesform ab. Wir konnten uns auf die WM optimal vorbereiten, momentan passt alles.“

Laura Ludwig sagte: „Schade. Es war ein gutes Spiel auf hohem Niveau mit wenig Fehlern. Beide Teams waren nervös, deutsche Duelle sind immer etwas Besonderes. Wenn wir sicher in die Ko-Runde einziehen wollen, müssen wir gegen Pohl/Rau gewinnen

Brink-Abeler/Jurich agierten von Beginn an dominant in ihrer Partie gegen das französische Team Barrera/Gemise Fareau. Im ersten Satz hieß es bereits 5-1 und 10-4, als sich ein kleiner Schlendrian einschlich und die Französinnen bis auf einen Zähler verkürzen konnten (11-10). Ein Zwischenspurt sorgte jedoch wieder für eine beruhigende Führung (15-10), ein Ass von Jurich für die Vorentscheidung im ersten Satz (17-11). Ein Ass von Brink-Abeler bedeutete die 1:0-Satzführung (21-16).

Ein Block von Brink-Abeler sorgte für die erste Zwei-Punkte-Führung für das deutsche Duo (4-2), das bis zur technischen Auszeit den Vorsprung auf drei Zähler ausgebaut hatte (12-9). Dabei ließen bereits die Sprung-Flatteraufschläge des deutschen Duos die französische Abwehr ins Schwimmen geraten. Ein direkter Aufschlagpunkt von Brink-Abeler bedeutete das 14-10. Nach phantastischer Abwehr von Jurich erhöhte das deutsche Duo auf 17-12, die Französinnen begannen bereits leicht zu resignieren. Brink-Abeler machte mit einem gelungenen Diagonalangriff den Sieg und den Einzug in die Ko-Runde perfekt (21-15).

Rieke Brink-Abeler meinte danach: „Wir haben eine gute Block- und Feldabwehr gespielt sowie waren sicher aus der Annahme.“ Hella Jurich sagte: „Wir hatten Losglück, damit aber auch den Druck. Unser Ziel ist nun, den Gruppensieg zu schaffen, dazu müssen wir die Schweizerinnen morgen schlagen.“
Julius Brink/Christoph Dieckmann legten gegen die US-Boys von Beginn an eine konzentrierte Vorstellung an den Tag. Der Angriffsaufbau aus der Annahme funktionierte, zudem punktete das deutsche Team mehrfach mit dem Aufschlag. Vor allem Fuerbringer war Zielscheibe der deutschen Aufschläge. Am Ende reichten zwei Zähler Vorsprung, um den ersten Satz nach Hause zu bringen.

Ähnlicher Verlauf im zweiten Satz, als sich das DVV-Duo nach einem Zuspielfehler von Scott erstmals auf zwei Zähler absetzen konnte (10-8). Doch ein zu weit nach außen gestellter Ball von Dieckmann brachte Brink in die Bredoullie und ließ den Abwehrspieler am Block von Scott scheitern (10-10). Als Brink eine Punktchance vergab (Zuspiel zu weit weg vom Netz), blieb es beim Ausgleich (12-12), anstelle einer Zwei-Punkt-Führung. Dann war es so weit: Dieckmann „pflückte“ sich nach mehreren vergeblichen Versuchen zuvor seinen Gegenüber Fuerbringer und ballte die Fäuste (14-12). Der Vorsprung war kurze Zeit später hinfällig geworden: Ein Zuspielfehler von Brink sowie eine gelungene Feldabwehr gegen Brink drehten den Stand (14-15). Ein direkter Aufschlagpunkt von Dieckmann (Flatter) über Scott holte die Führung zurück (18-17), Brink hielt die Führung mit einem gefühlvollen Cut und Brink war es auch, der mit einem Angriff an den Block den Matchball holte (20-19). Scott wehrte per Poke Schott ab, Dieckmann machte per Lineangriff das 21-20. Abwehr Brink – Zuspiel Dieckmann – Angriff Brink lautete die Kombination zum Sieg und zum Einzug in die zweite Runde.

Julius Brink sagte anschließend: „Das war eine konstante Leistung, im zweiten Satz hätten wir klarer gewinnen können, wenn wir unsere Punktchancen besser genutzt hätten. Man muss es halt immer wieder schaffen, die Gegner unter Druck zu setzen und sich jeden Punkt erarbeiten.. Ich will den Pool gewinnen, dazu müssen wir morgen gegen Doppler/Gartmayer (AUT) gewinnen. Dazu müssen wir noch einen Tick zulegen, es ist noch Luft nach oben.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 26. Juli 2007

   

Gstaad: Pohl/Rau mit wichtigem Sieg

Huth/Schneider droht das Aus

Stephanie Pohl/Okka Rau haben bei der Beach-WM in Gstaad ihren ersten Sieg gelandet: Einen Tag nach der „Klatsche“ im Duell mit Helke Claasen/Antje Röder gewann das DVV-Duo sicher 2:0 (21-12, 21-18) gegen die Italienierinnen Momoli/Gioria und hat damit wieder Aussichten, die Ko-Runde zu erreichen. Die ist für Florian Huth/Kjell Schneider in weite Ferne gerückt: Gegen die Österreicher Doppler/Gartmayer setzte es eine böse 0:2-Niederlage (9-21, 12-21).

Pohl/Rau benötigten zunächst ein wenig Zeit, um in das Spiel zu finden, eine gelungene Abwehraktion von Rau mit anschließendem Punktgewinn (8-7) war das Signal: Rau servierte ein Ass, Pohl blockte Momoli erfolgreich, Pohl wehrte ab, Rau servierte abermals einen Aufschlagpunkt (13-8). Mit einem Mal lief es im deutschen Spiel, dagegen war bei den Italienerinnen mächtig Sand im Getriebe. Pohl/Rau feierten jeden Punktgewinn, indem sie den Gegnerinnen die Siegerfaust zeigten und sich gegenseitig anfeuerten. Rau war es, die den zweiten Satzball mit einem Angriff über den Block verwertete.

Zu Beginn des zweiten Satzes deutete alles auf eine Fortsetzung hin: Ein Ass von Rau, ein Block von Pohl sowie gelungene Block- und Feldabwehr auf Seiten des deutschen Teams sorgten für einen 5:0-Blitzstart. Doch plötzlich kam ein Bruch ins Spiel, Rau hatte Probleme in der Annahme und ihren Ball zu versenken. Als Rau ein direkter Annahmefehler unterlief, hieß es 6:6. Doch Pohl/Rau zogen sich selbst wieder aus der misslichen Lage und kämpften sich zurück: Symptomatisch, als Rau einen Netzkanten-Aufschlag rettete und ihn anschließend per Diagonalangriff verwertete (14-11). Ein Block von Rau machte das 18-14, beim 20-15 schien alles klar. Dann wackelte der Arm von Rau kurz, ihre Angriffe gingen ins aus bzw. Netz (20-18). Schließlich „schenkte“ Momoli dem DVV-Duo den Sieg – ihr Aufschlag landete im Netz.

Okka Rau sagte danach: „Ich bin erleichtert. Das Spiel gestern war einfach ein ganz schlechtes von uns, das ist eines von drei schlechten Spiel im Jahr, die man einfach hat. Auch gestern haben wir Emotionen gezeigt, doch nach dem 10-10 im ersten Satz hatten wir einfach keine Chance mehr, dies zu machen, weil es keinen Grund, kein Erfolgserlebnis gab. Wir haben beschlossen, beide Blocken zu gehen. Das ist für unser Spiel besser, das machen wir seit dem Turnier in Marseille so.“

Völlig verkorkst war der zweite Auftritt des mit einer wild card ausgestatteten Teams Huth/Schneider. Sie hatten in ihrer Partie gegen das Duo aus der Alpenrepublik nicht den Hauch einer Chance. Dabei mussten die Österreicher noch nicht einmal viel dazu tun, denn die beiden Deutschen erwischten einen ganz schwachen Tag. Vor allem Schneider, WM-Bronzegewinner von Berlin 2005, kam überhaupt nicht klar und drosch einen Ball nach dem anderen in den Block von Doppler/Gartmayer.

Dementsprechend enttäuscht war der Kieler nach der Partie: „Ich hoffe, dass wir morgen zeigen können, dass wir hier zur WM gehören. Gegen Julius und Christoph hatte man phasenweise gestern gesehen, was wir können. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Bälle in einem Spiel in den Block geschlagen wie heute. Wir haben natürlich noch einige Abstimmungsschwierigkeiten aufgrund des Trainingsrückstandes, aber morgen wollen wir zeigen, dass wir es besser können.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 26. Juli 2007

   

Sieben deutsche Duos sicher in der Ko-Runde

Die deutschen Beach-Volleyballteams haben auch am zweiten Tag der Beach-WM in Gstaad ihre Erfolgsgeschichte fort geschrieben. Sieben von neun deutschen Duos stehen bereits vor dem letzten Gruppenspiel sicher in der Ko-Runde der jeweils besten 32 Teams, mit Helke Claasen/Antje Röder, Geeske Banck/Susanne Lahme, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, Julius Brink/Christoph Dieckmann, Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka und David Klemperer/Eric Koreng stehen sechs davon namentlich fest. Der Sieger der morgigen Begegnung Stephanie Pohl/Okka Rau gegen Sara Goller/Laura Ludwig ist ebenfalls sicher dabei, der Verlierer kann hoffen, als einer der besten Gruppendritten in die Ko-Runde einzuziehen. Lediglich bei Florian Huth/Kjell Schneider sieht es nach zwei Niederlagen nicht gut aus.

Mit Claasen/Röder steht zudem ein deutsches Duo bereits als Gruppensieger fest, alle anderen ungeschlagenen DVV-Duos können noch nachziehen, wenn sie auch ihre dritten Gruppenspiele am Donnerstag, 26. Juli, gewinnen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 26. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Ein Paar zum Verlieben

Die französischen Volleyball-Nationalspielerinnen Séverine Lienard und Stephanie Volle haben auch abseits des Feldes alle Voraussetzungen, die neuen Stars des Bundesliga-Teams der NA Hamburg zu werden. Die beiden 28-Jährigen sehen blendend aus, wirken sympathisch und sind neugierig auf ihre neue Wirkungsstätte.

Am Sonnabend wird das Duo aus der südfranzösischen Kleinstadt Béziers kommend am Hamburger Flughafen eintreffen. "Als wir beide vor sechs Jahren in Béziers anfingen, waren wir die Jüngsten, jetzt werden wir mit die Ältesten sein", weiß Lienard, bis zu einer Kreuzband-Verletzung beste Punktesammlerin des Erstliga-Fünften.

Die nur 1,78 Meter große Lienard gilt als Sprungwunder. "Die Verletzung ist überwunden", sagt die Wirtschaftsstudentin. Bei Biologie-Lehrerin Volle, die neben Verein und Nationalmannschaftseinsätzen in einer Mittelstufenschule unterrichtete, ist nicht ihre Größe von 1,90 Meter ungewöhnlich. Wohl aber ihr Einsatz als Zuspielerin. "In der Jugend sollte ich aufgrund meiner Größe immer entweder Diagonal oder im Mittelblock spielen" berichtet Volle. Doch ihr Hauptinteresse galt der Technik und Taktik des Spiels. "Am Ende habe ich mich durchgesetzt", sagt die künftige Fischbeker Spielmacherin. So schnell wie möglich wollen sie Deutsch lernen.

Dass mit Bertrand und Guillaume Gille zwei Landsmänner Stars beim HSV Handball sind, wissen beide. Auch Stephanie Volles Bruder Frédéric (heute 41) spielte einmal drei Jahre Handball bei der SG Wallenau-Massenheim. "Er hat immer noch Freunde dort", berichtet die Schwester, die auf ähnlich gute Erfahrungen hofft. Läuft alles gut, würden die beiden gerne länger als die zunächst einjährig vereinbarte Zeit in der Hansestadt bleiben.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 26. Juli 2007

   www.abendblatt.de

Pohl und Rau hoffen wieder

GSTAAD - Sechs deutsche Teams haben bei der mit einer Million Dollar dotierten Beachvolleyball-WM in der Schweiz mit zweiten Siegen schon die K.o.-Runde der besten 32 Teams erreicht. Dabei gewannen Helke Claasen/Antje Röder (Berlin) in der deutschen Gruppe F gegen die am Vortag erfolgreichen Lokalrivalinnen Sara Goller/Laura Ludwig mit 2:1-Sätzen. "Momentan passt alles", freute sich Classen, die mit ihrer Partnerin am Vortag die Olympia-Fünften Stephanie Pohl/Okka Rau mit 2:0 überrascht hatten. Die Hamburgerinnen erhielten sich mit einem 2:0 (21:12, 21:18) über Momoli/Gioria (Italien) die Chance aufs Weiterkommen. Rau: "Wir sind erleichtert. Nach der schwachen Leistung am Vortag waren wir im Block verbessert."

In Gruppe B haben Geeske Banck/Susanne Lahme (Kiel/Berlin) nach dem 2:0 über Skrivan/Zumkehr (Schweiz) Platz zwei sicher. Auch Brink-Abeler/Jurich (Münster) wurden in Gruppe L mit 2:0 gegen Barrera/Gemise (Frankreich) ihrer Favoritenrolle gerecht.

Die Gruppenphase erfolgreich überstanden haben vorzeitig auch drei Männer-Duos: Die Berliner Europameister Julius Brink/Christoph Dieckmann (2:0 gegen Scott/Fuerbringer (USA), die Berlin-Finalisten Klemperer/Koreng (Hildesheim/ Essen) mit 2:0 gegen Alvarez/ Munder (Kuba) und Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (Essen/Eimsbüttel) ebenfalls 2:0 gegen die Norweger Maaseide/Horrem.

 

 

Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger

 Donnerstag, 26. Juli 2007

   www.ikz-online.de

Arbeitskreis für professionellere Vermarktung

Iserlohn. (wis) Das Vorbereitungstraining bei den TuS-Volleyballerinnen läuft auf Sparflamme. Trainerin Tonya Williams ist im Urlaub, und in halber Besetzung hält Judith Siebert den Kader des Zweitliga-Aufsteigers auf Trab.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel