News

 Montag. 20. August 2007 

SCC: Heimauftakt mit Vorbildcharakter
Universiade: Platz fünf für Christoph Helbig
Stelus Jungs setzen Ausrufezeichen
Antonelli/Leao und Günther/Prüsener siegreich
DVV-Männer: Turniersieg in Polen
U19-WM: Neuorientierung nach „0,007-Tag“
DVV-Frauen: Deutlicher Sieg
U23-Beach-EM: Doppel-Gold für DVV-Teams
World Tour: Reckermann/Urbatzka erneut Zweite
1050 Fans verabschieden Margarete Kozuch
Kozuch verabschiedet sich aus Hamburg mit 3:2
Deutschland: Gegen Konkurrenz durchsetzen
Maggi mit glänzender Abschiedsvorstellung
Günter Droege will nicht mehr

August 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    
             
Juli 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 20. August 2007

   

SCC: Heimauftakt mit Vorbildcharakter

Nach den ersten harten Trainingseinheiten der Saison gönnten sich die SCC-Volleyballer gestern einen freien Nachmittag. Gemeinsam ging es ins Olympiastadion, wo Berlins-Volleyball-Team Nr. 1 den besten Fußballern der Hauptstadt bei der Arbeit zusehen durfte.

Hertha BSC traf auf Meister VfB Stuttgart und feierte mit 3:1 einen erfolgreichen Heimauftakt. Von der Atmosphäre im Stadion besonders beeindruckt zeigte sich Neuzugang Alex Gutor, der zuletzt in den USA studierte. „In den Staaten ist Soccer eine Randsportart, solche Stadien füllen dort nur ganz wenige Vereine“, so der gebürtige Ukrainer. Und auch ein weiterer Neuzugang war glücklich, denn der Serbe Milan Vasic, vor kurzem aus Dubai an die Spree gewechselt, zählt die Herthaner zu seinen „favourite teams“.

Das Ergebnis sah SCC-Kapitän Jaroslav Skach indes schon als gutes Omen für den eigenen Saisonauftakt am 03. Oktober gegen den VC Leipzig: „Wenn wir unser erstes Heimspiel auch 3:1 gewinnen, ist alles okay“.

mk

Smash-Kommentar: Wenn wir erst mal dahin gekommen sind, dass die Hertha-Kicker zum Volleyballspiel kommen und darüber berichtet wird ...

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 20. August 2007

   

Universiade: Platz fünf für Christoph Helbig

Hauchdünn verpasste die deutsche Studierenden-Nationalmannschaft mit Christoph Helbig vom VfB Friedrichshafen bei der Universiade in Bangkok (Thailand) das Halbfinale. Letztendlich kehrt das Team mit Platz fünf nach Deutschland zurück

Mit dem zweitbesten Ergebnis seit 20 Jahren kehrt die deutsche Studierenden-Nationalmannschaft von der Universiade zurück. In Bangkok (Thailand) belegte das Team um Diagonalangreifer Christoph Helbig vom VfB Friedrichshafen den fünften Rang. Nur 1999 sprang eine bessere Platzierung heraus als die deutsche Auswahl unter Führung von VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu die Goldmedaille gewann.

Nach drei Siegen gegen Taiwan (3:1), Schweden (3:0) sowie Polen (3:1) und zwei Niederlagen gegen die USA (0:3) sowie Japan (2:3) in der Vorrunde verpassten die Deutschen das Halbfinale und damit die Chance auf eine Medaille nur hauchdünn. Im Viertelfinale gegen Kanada konnten sie eine 2:1-Satzführung sowie 13:11-Führung im fünften Satz nicht nutzen und unterlagen mit 2:3. Auch im Spiel um Platz fünf gegen die Ukraine machten sie es spannend. Das deutsche Team führte wiederum mit 2:0, musste dann den Satzausgleich hinnehmen, konnte dann aber doch als glücklicher Sieger das Spielfeld verlassen. Erfreulich aus Häfler Sicht: Helbig gehörte in allen acht Partien zur Stammformation und zählte mit insgesamt 115 Zählern zu den besten Punktesammlern seines Teams.

"Ich bin hochzufrieden mit der Leistung aller Athleten“, sagte Bernd Werscheck, in Bangkok Trainer der deutschen Auswahl. „Das Team hat die Enttäuschung nach der Kanada-Niederlage und dem verpassten Halbfinale sehr gut weggesteckt und Moral bewiesen.“ Und weiter: „Mit der zweitbesten Universiade-Platzierung seit zwanzig Jahren haben wir im Vorfeld nicht gerechnet, wollen jetzt aber bei der nächsten Universiade in Belgrad 2009 möglichst unter die besten Drei kommen.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 20. August 2007

   

Stelus Jungs setzen Ausrufezeichen

Zweieinhalb Wochen vor der EM präsentierte sich die deutsche Nationalmannschaft mit Christian Pampel und Markus Steuerwald vom VfB Friedrichshafen in ausgezeichneter Verfassung. Beim Hubert-Wagner-Memorial in Olsztyn (Polen) trugen sie den Turniersieg davon und bezwangen Serbien sowie Vize-Weltmeister Polen.

Mit einem glänzenden Auftritt beim Turnier zu Ehren des polnischen Trainers Hubert Wagner hat die deutsche Männer-Nationalmannschaft vor der am 6. September in Russland beginnenden Europameisterschaft ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. In Olsztyn (Polen) belegte das Team von Cheftrainer Stelian Moculescu Platz eins und bezwang mehrere europäische Topteams. Bemerkenswert: Zur 13-köpfigen deutschen Auswahl zählten mit Christian Pampel und Markus Steuerwald nicht nur zwei Spieler aus dem aktuellen Kader des VfB Friedrichshafen, sondern mit Max Günthör, Simon Tischer, Jochen Schöps, Marcus Popp, Björn Andrae und Norbert Walter sechs ehemalige Häfler.

Im Turnierverlauf blieben die Deutschen in allen fünf Spielen ungeschlagen. Zum Auftakt bezwangen sie Großbritannien problemlos mit 3:0 (25:17, 25:17, 25:23) und setzten sich einen Tag später mit 3:1 (25:22, 25:23, 26:28, 25:22) gegen Serbien durch. Dabei trat Serbien keinesfalls mit der zweiten Garde, sondern mit seinen Topstars Ivan Miljkovic, Slobodan Boskan, Nikola Grbic und Andrija Geric an. „Das war angenehm“, urteilte Moculescu zufrieden. „Gegen die Serben haben wir in den vergangenen sieben Jahren vielleicht drei Mal gewonnen.“

Gegen die Slowakei – mit Robert Hupka sowie Lukas Divis und damit zwei weiteren Akteuren vom VfB am Start – behaupteten sich die Deutschen mit 3:1 (25:15, 25:20, 21:25, 25:22) genauso wie gegen Erzrivalen Niederlande mit 3:2 (25:20, 25:19, 23:25, 17:25, 15:8). Den größten Coup aber landeten Stelus Jungs mit einem Sieg gegen Gastgeber Polen. Vor 5.000 fanatischen Fans bezwangen sie den Vize-Weltmeister mit 3:2 (14:25, 25:22, 21:25, 25:22, 16:14). „Das war ein hochkarätiges Spiel“, schwärmte Moculescu und zeigte sich vom Stellenwert des Turniers in Polen begeistert. „Alle Spiele sind voll und werden live im Fernsehen übertragen. Da macht es wirklich Spaß zu spielen.“

Während Pampel auf der Diagonalen meist Schöps den Vortritt lassen musste, konnte sich Steuerwald auf der Liberopisition in allen Begegnungen bewähren und machte seine Sache ordentlich. „Er hat sehr gut gut gespielt“, sagte Moculescu, der mit dem Auftritt seines gesamten Teams sehr zufrieden war. „Die Jungs haben ein Ausrufezeichen gesetzt und Selbstvertrauen getankt. Alle Mannschaften nehmen uns jetzt ernst.“

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Montag, 20. August 2007

   

Antonelli/Leao und Günther/Prüsener siegreich

Sie haben die deutsche Tour dominiert, wie kein anderes Team: Kay Matysik und Stefan Uhmann hatten vor dem Bonner Tourstopp drei smart beach tour Siege auf dem Guthabenkonto. Dass auf dem Münsterplatz kein vierter Titel heraussprang, daran hatten die Sieger der smart beach tour Norderney, Jan Günther und Sebastian Prüsener „Schuld“.

Mit 21:19 und 21:17 besiegten „Paule“ und „Seppl“ die an eins Gesetzten und fuhren bei ihrem letzten Test für die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in zwei Wochen den zweiten Turniersieg 2007 ein. „Bislang haben wir pro Saison immer nur einen Titel gewonnen. Das wollten wir dieses Jahr ändern. Eigentlich hatten wir uns den zweiten Turniersieg für Timmendorfer Strand vorgenommen. Dass es jetzt in Bonn schon so weit war, freut uns natürlich auch“, so Jan Günther.

Bei den Frauen hatten zwei Teams die seltene „Ehre“, das erste und auch das letzte Spiel der Frauenkonkurrenz gegeneinander zu spielen. Das toppgesetzte Interrimsduo Geeske Banck/Katrin Holtwick zog in seinem Erstrundenmatch gegen die Brasilianerinnen Maria Antonelli/Vanilda dos Santos Leão in zwei Sätzen den Kürzeren. 29 Spiele später standen sich die beiden Teams erneut auf dem Center Court gegenüber – im spannenden Finale. Das bessere Ende in einem wahren Dreisatz-Krimi hatten erneut die Südamerikanerinnen (21:14, 31:33 und 15:13).

Die dritten Plätze

Deutlich in zwei Sätzen siegten Leonie Müller und Tatjana Zautys im Spiel um Platz Drei gegen Anja Günther und Marika Steinhauff (21:18 und 21:11). Für Müller/Zautys bereits der vierte Treppchenplatz bei acht Turnierteilnahmen. Leider konnte aufgrund einer Verletzung das kleine Finale der Männer nicht ausgetragen werden. Kampflos Dritte wurden Martin Kern und Maarten Lammens.

Das nächste Turnier: Deutsche smart Beach-Volleyball Meisterschaften

Nach einer einwöchigen Pause findet das Highlight der deutschen Beach-Volleyball Saison statt. Vom 31. August bis 2. September finden die Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand statt. Deutschlands beste 16 Frauen- und Männerteams kämpfen an der Ostsee um ein Gesamtpreisgeld von 33.000 Euro und zwei smart Automobile.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. August 2007

   

DVV-Männer: Turniersieg in Polen

Mit dem Turniersieg im polnischen Olsztyn haben die DVV-Männer die letzte Vorbereitungsphase auf die EM in Russland (6.-16. September) begonnen: auch im fünften und letzten Spiel siegte die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu, dieses Mal gegen die Niederlande mit 3:2 (25-20, 25-19, 23-25, 17-25, 15-8). Zuvor hatte es den erwarteten Sieg gegen Großbritannien (3:0) sowie Erfolge gegen die EM-Teilnehmer Slowakei (3:1), den WM-Vierten Serbien (3:1) und Vize-Weltmeister Polen (3:2) gegeben. Abschließend kürten die Trainer der Teams mit Jochen Schöps (wertvollster Spieler) und Stefan Hübner (bester Blocker) zwei deutsche Spieler mit Einzelauszeichnungen.

Wie zuletzt begannen Frank Dehne, Jochen Schöps, Marcus Popp, Björn Andrae, Stefan Hübner, Max Günthör und Markus Steuerwald. Und sie begann gut und konzentriert. Nach zwei Sätzen deutete alles auf einen klaren Erfolg gegen EM-Gruppengegner Niederlande hin, doch nach dem der dritte Satz unglücklich verloren ging, ging auch der Faden im deutschen Spiel im vierten Satz verloren. Doch im fünften Durchgang waren die deutschen Spieler wieder voll da und übten bereits mit ihrem Aufschlag großen Druck auf die niederländischen Annahmespieler aus. Jochen Schöps war mit 22 Punkten abermals punktbester deutscher Spieler, gefolgt von Björn Andrae (18).

Dementsprechend zufrieden äußerte sich Bundestrainer Stelian Moculescu nach Turnierende: „Wir haben an einem hochkarätig besetzten Turnier teilgenommen, das sieht man allein an den Namen der Nationen. Wir haben sehr ordentlich gespielt, aber man sollte dies im Hinblick auf die EM auch nicht überbewerten. Das Ergebnis zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“

Die deutsche Mannschaft reist nun von Polen zurück nach Deutschland und bereitet sich auf das nächste Turnier vor. Das findet vom 24. bis 26. August in Leipzig statt und beinhaltet Begegnungen gegen Tunesien, die Türkei und Russland. Die deutschen Fans können sich auf den Turniersieger von Olsztyn freuen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. August 2007

   

U19-WM: Neuorientierung nach „0,007-Tag“

Am Tage nach dem bitteren Ausscheiden durch den überraschenden, aber dennoch verdienten Sieg der Franzosen gegen die Brasilianer gab es für das deutsche Team „trainingsfrei“. Am Morgen durfte ausgeschlafen werden, am Nachmittag rückte die Mannschaft zur aktiven Erholung in ein Bowlingcenter aus. Dass man mit einer Tausendstel-Stelle am Weiterkommen in Tijuana scheiterte, hatte schon erheblichen Frust gezeugt. Immerhin zeigte die offizielle Auswertung, dass die Franzosen sich durch ihr besseres Ballverhältnis schließlich noch vor den Brasilianern platzieren konnten. Den Brasilianern reichte letztendlich ein hauchdünner 0,007 Ballverhältnis-Vorteil für die Weiterreise nach Tijuana ...

Für die Spieler im DVV-Aufgebot ein sicher „einmaliges“ Erlebnis. Jonas Umlauft, 17 Jahre und vom Stützpunkt Kempfenhausen, allerdings kein Grund nun aufzugeben. „Wir wollten und wollen unter die Top Ten,“ so der Top Scorer im deutschen Team.

Nach der ersten gewaltigen Enttäuschung zeigte sich Umlauft am Tage drauf doch relativ versammelt. „Unser Trainer hat uns sofort nach dem Ägypten-Spiel zu einer kurzen Mannschaftsbesprechung zusammengerufen und gesagt, dass wir mit den zwei Siegen unsere Pflicht erfüllt hätten, dass wir aber abwarten müssten, wie das letzte Resultat in der Gruppe ausfallen würde. Der Trainer sagte uns, dass es durchaus noch schief gehen könnte. Wir waren also gewarnt, aber eigentlich waren wir alle doch vor dem entscheidenden Spiel sehr optimistisch, dass wir es geschafft hätten,“ so der 206 cm lange Diagonalangreifer.

Verändert sich nach einem solch knappen Ausscheiden die Bewertung der Leistung im Ägyptenspiel? „Da drängen sich schon Gedanken auf,“ so Umlauft, „vor allem ich als Hauptangreifer trage ja eine große Verantwortung. Das mit den 6 Punkten in Folge im 3. Satz durfte nicht passieren. Ich habe schon gedacht, dass ich den einen oder anderen Ball hätte härter schlagen können, damit nicht noch ein Ägypter den Arm dazwischen hält – aber letztendlich bringt das Hinterherblicken ja nichts. Bei der Vielzahl der Bälle und Chancen kommt man so nicht weiter. Fest steht aber, dass wir - glaube ich - alle die Einsicht gewonnen haben, jetzt in Training und Spiel wirklich an jedem einzelnen Ball zu arbeiten. Das nimmt man mit: Jeder Ball ist wichtig.“

Und wie hat die Mannschaft das Drama verarbeitet? „Jeder geht auf seine Art mit dem Frust um,“ sagt Jonas Umlauft. „nach dem Spiel waren wir ganz schön geschockt. Keiner hat was gesagt, jeder hat sich im Bus auf seinen Platz gesetzt und war allein mit seiner Enttäuschung. Das hat schon weh getan. Der ganze Abend war ziemlich ruhig. Aber jetzt, einen Tag danach, geht es schon, Wir bekrabbeln uns schon wieder.“

Lukas Bauer, MB, findet den Tag der Entscheidung „einfach unglaublich. Ich kann es immer noch nicht realisieren: die Franzosen fahren nach Tijuana und wir bleiben hier in der Wüste. Es ist schwierig sich jetzt zu motivieren, aber nicht unmöglich. Wir hatten uns vorher vorgenommen, mindestens mit Platz 9 heimzukehren. Das ist noch möglich, also werden wir darum kämpfen.“

Auch Bauer kann sich nicht so recht gegen die Erinnerung an „dumme“ Bälle wehren. „Solange diese Ballregel besteht, quält einen die Erinnerung. Es gibt eben dumme Bälle – aber es ist natürlich uferlos, sich jetzt darauf einzulassen. Es bringt nichts – die Spiele sind gespielt. Wenn die Regel bleibt, ist die Konsequenz natürlich, dass wir jetzt noch konzentrierter um jeden Ball kämpfen müssen.“

Bundestrainer Söhnke Hinz hatte nach einer kurzen Adresse an die Mannschaft nach dem Ägyptenspiel die Halle verlassen („Ich habe mir so ein wenig abgewöhnt, mich auf Vorgänge einzulassen, die ich ohnehin nicht mehr beeinflussen kann.“) und war ins Hotel gefahren, während die Mannschaft mit Chef de Mission Tom Schwenk (der immer die aktuellen Ballverhältnisse nachrechnete) das Drama in der Halle live verfolgte. Hinz erhielt dann im Hotel nach dem 2. Satz einen Anruf aus Deutschland von seiner Frau – und war dann doch, als die gemeinsame Rechnerei immer dramatischer wurde, voll involviert. „Die ersten 5 Minuten war ich schon geschockt, aber dann war es vorbei, man hat ja doch schon so einiges mitgemacht“, so der Trainer. „Außerdem - ein solcher Ausgang war auch angedacht.“

Hinz weiter: „Ansonsten haben wir uns hier nichts vorzuwerfen. Wir haben zwei Siege geplant – es hat nicht gereicht und es ist so wie es ist. Man darf auch nicht vergessen, dass wir nach der alten Satzregel auch nicht weitergekommen wären“, so Hinz nüchtern, der allerdings die Ballregel weiter in Frage stellt. „Eigentlich gehört sie abgeschafft, das habe ich immer schon gesagt.“

Der Bundestrainer zollte seiner Mannschaft ein großes Lob: „Diese Mannschaft hat eine starke Entwicklung genommen. Schon unter Stewart (Bernard) nach der EM, und dann in der Vorbereitung mit Uwe (Wallenhorst) und mir. Die Spieler haben die Vorbereitung sehr professionell mitgemacht – die Jungs haben einfach super mitgearbeitet. Es ist schon seltsam: ich habe zu Beginn der Vorbereitung zu Uwe (Wallenhorst) gesagt, dass die Sache in Mexiko in unserer Gruppe hauchdünn abgerechnet wird. Dass diese Prophezeiung jetzt so eintrifft ist schon komisch.“

Der weitere Turnierverlauf wird nach Hinz „für viele Teams eine Charakterfrage“ werden. „Man muss jetzt sehen, wie die einzelnen Mannschaften damit umgehen, dass sie „nur“ von 9-16 spielen. Für uns wird es schwer, weil wir so knapp gescheitert sind – für die Kubaner z.B. war schon recht früh alles klar. Für mich steht fest: wir wollen auf Platz 9. Wir werden uns ab heute sehr gewissenhaft darauf vorbereiten und versuchen, an das Niveau anzuknüpfen, das wir in den letzten Tagen gezeigt haben.“

Die nächsten Spiele:
20. Aug. Deutschland - Kuba 18.00 Uhr
21. Aug. Deutschland – Tunesien 14.00 Uhr
22. Aug. Deutschland – Russland 18.00 Uhr

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. August 2007

   

DVV-Frauen: Deutlicher Sieg

Letzter Test gegen Frankreich

Die DVV-Frauen konnte die Länderspielreihe gegen EM-Teilnehmer Frankreich positiv beenden. Die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti siegte vor 600 Zuschauern in der ausverkauften Gogenkrog-Halle (Neustadt in Holstein) mit 3:0 (25-16, 25-20, 25-21). Damit hat die DVV-Auswahl alle drei Länderspiele in der Vorbereitungsphase auf die Grand Prix Qualifikation und die Europameisterschaften in Belgien/Luxemburg gewonnen.

Nach dem nicht zufrieden stellenden Spiel in Hamburg fand die DVV-Auswahl gegen den EM-Teilnehmer Frankreich besser in das Spiel. Besonders mit den Flatteraufschlägen der DVV-Frauen hatten die Französinnen heute große Probleme. Die DVV-Auswahl zeigte heute ihre konstanteste Leistung, es überzeugten Cornelia Dumler (14 Punkte) und Margarethe Kozuch (14 Punkte). Auf französischer Seite waren Schleck (12 Punkte) und Larnack mit 9 Punkten die erfolgreichsten Spielerinnen.

Ausführlicher Spielbericht

Giovanni Guidetti begann heute wieder mit Kathleen Weiss im Zuspiel, Angelina Grün auf der Diagonalposition, Cornelia Dumler und Margarethe Kozuch auf den Außenpositionen, Kathy Radzuweit und Christiane Fürst im Mittelblock und Kerstin Tzscherlich auf der Libero-Position.
Gäste-Trainer Yan Fang schickte die gleiche Starformation wie gestern auf das Spielfeld: Salinas im Zuspiel, Larnack auf der Diagonalposition, Turiaf und Schleck auf den Außenpositionen, Lozancic und Maculewicz im Mittelblock und Rochelle auf der Libero-Position.

1.Satz
Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten eröffnete Kathy Radzuweit das Spiel mit einem schönen Aufsteiger über Kopf (3-2). Christiane Fürst mit ihren starken Flatteraufgaben baute den Vorsprung auf 6-3 aus, und nach einem platzierten Angriff von Cornelia Dumler ging es in die erste technische Auszeit (8-6). Die gestern geschonte Angelina Grün fand ebenfalls gut in das Spiel und die DVV-Frauen führten mit 14-9. Eine sehr genaue Annahme von Cornelia Dumler bereiteten Margarethe Kozuch einen Angriff ohne Block, und bei der zweiten technischen Auszeit stand es 16-10. Doch Bundestrainer Giovanni Guidetti musste nach guten Aufschlägen von Helene Schleck seine ersten Auszeit nehmen (16-13). Zwei starke Angriffe von Margarethe Kozuch stellten den alten Abstand wieder her (20-15). Kathleen Weiss baute mit ihren starken Sprungaufschlägen den Vorsprung weiter aus und der erste Satz ging deutlich mit 25-16 an die DVV-Auswahl.

2.Satz
Der zweite Satz begann wie der erste Satz geendet hatte, Fürst unterstrich ihre Überlegenheit am Netz (1-0). Giovanni Guidetti spielte mit seiner Startformation weiter, während Gäste-Trainer Fang seine Zuspielerin wechselte (Faesch kam für Salinas). Mit den Flatteraufschlägen von Fürst kamen die Französinnen überhaupt nicht zurecht, und die DVV-Auswahl zog auf 7-4 davon. Heute hatten die Französinnen mehr Probleme in der Annahme, und die DVV-Frauen führten 11-7. Bisher fanden sie kein Mittel gegen die Aufschläge von Fürst, und die DVV-Auswahl ging mit einer 16-11 Führung in die zweite technische Auszeit. Gästetrainer Fang musste wieder eine Auszeit nehmen um die Sprungaufschläge von Grün zu stoppen, doch sie ließ davon nicht aus der Ruhe bringen (19-12), und das Fang fasst seine komplette Mannschaft umstellte hinderte die DVV-Frauen nicht daran den Vorsprung weiter auszubauen (22-14). Durch einige ungenaue Annahmen in der DVV-Auswahl kam Frankreich doch noch auf einmal auf 23-19 heran, ehe ein Fehlaufschlag von Schleck den zweiten Durchgang entschied (25-20).

3.Satz
Im dritten Satz änderte Guidetti seine Startformation auf einer Position (Corina Sschuschke kam für Radzuweit auf das Spielfeld), Gästetrainer Fang ließ die gleiche Mannschaft wie im zweiten Satz beginnen. Dumler sorgte mit einem Ass für die 5-2 Führung. Bei Stand von 8-5, zwei starke Angriffe von Fürst und Kozuch, ging es in die erste technische Auszeit. Doch die Französinnen waren jetzt besser im Spiel und verkürzten durch Schleck auf 10-9. Nach einem verschlagenen Hinterfeldangriff von Kozuch und guten Aufschlägen von Faesch führten die Französinnen das erste Mal in diesem Spiel (12-13). Doch nach zwei starken Blöcken von Fürst und Kozuch lag die DVV-Auswahl bei der zweiten technischen Auszeit mit 16-14 wieder in Führung. Auf deutscher Seite kam Maren Brinker für Kozuch ins Spiel (17-15). Ein starker Angriff von Dumler gegen einen französischen Dreierblock zwang Gästetrainer Fang zu einer Auszeit (21-18). Nach einem Aufschlagfehler von Maculewicz hatte die DVV-Auswahl ihren ersten Matchball (24-20), und Cornelia Dumler blieb es vorbehalten das dritte Spiel gegen Frankreich mit dem dritten Sieg zu beenden (25-21).

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: Die Mannschaft hat eine gute Reaktion auf das gestrige Spiel gezeigt. Wir haben heute sehr gut gespielt, und jeder Schritt nach vorne ist ein wichtiger Schritt zu unserem großen Ziel den Olympischen Spielen in Peking. Weil wir aber in den letzten Jahren keinen Grand Prix gespielt haben, sind wir von den Ranglistenpunkten gegenüber anderen europäischen Mannschaften weit zurück. Deshalb ist es für uns wichtig eine sehr gute Europameisterschaft zu spielen, und dafür sind diese Spiele sehr wichtig.

Margarethe Kozuch: Wir hatten heute nur eine Phase in der viele Punkte in Folge abgegeben haben, ansonsten haben wir sehr konstant gespielt. Die Französinnen haben heute auch nicht so viele Bälle in der Abwehr geholt, so dass wir Kraft sparender als gestern spielen konnten. Zum Schluss war ich mit meiner Annahme nicht mehr so zufrieden.

Christiane Fürst: Es lief natürlich besser als gestern, endlich haben wir einmal konstant durchgespielt. Im zweiten Satz hatten wir einen kurzen Hänger, doch heute haben wir es geschafft diese Schwächephase zu überwinden. Ich freue mich auf einen freien Tag morgen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. August 2007

   

U23-Beach-EM: Doppel-Gold für DVV-Teams

Sensationelles Abschneiden für die deutschen Beach-Volleyballer bei der U23-Beach-EM in Paralimni/Zypern: Mit Frederike Fischer/Jana Köhler und Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek gewannen zwei DVV-Duos die Goldmedaillen und dürfen sich nun Europameister nennen. Fischer/Köhler gewannen gegen Goliasova/Weissova (CZE) 2:0 (31-29, 21-18) und blieben im gesamten Turnierverlauf ungeschlagen. Fuchs/Kaczmarek siegten im Finale gegen Gavira/Marco (ESP) mit 2:0 (21-19, 21-16). Damit waren die deutschen Beach-Volleyballer noch erfolgreicher als im Vorjahr, als es Gold und zweimal Silber gab.

Bundestrainer Jörg Ahmann war begeistert: „Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht damit gerechnet. Die Mädels haben ganz hervorragend gespielt und auch die Jungen waren sehr stark. Mit ausschlaggebend war, dass wir am besten auf die Hitze vorbereitet waren.“ Damit spielte Ahmann auf die teils tropischen Bedingungen von annähernd 40°C an, denen einige Teams zum Opfer fielen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 20. August 2007

   

World Tour: Reckermann/Urbatzka erneut Zweite

Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka haben innerhalb von einer Woche zweimal den zweiten Platz bei einer World Tour belegt: Im finnischen Aland unterlag das DVV-Duo den Brasilianern Harley/Pedro 0:2 (18-21, 18-21) und heimste dafür 540 Weltranglistenpunkte und 22.000 US Dollar ein. Dem Finale drohte ein Abbruch, als sich Urbatzka an der rechten Schulter verletzte und zwei Mal behandelt werden musste.

Die Partie im ersten Satz verlief lange ausgeglichen, ehe den Brasilianern beim Stand von 16-15 das entscheidende Mini-Break gelang. Nach einem 4:7-Fehlstart in den zweiten Satz, Urbatzka scheiterte zweimal am Block Pedros, sorgte ein Zwischenspurt von Reckermann für die kurzfristige Führung: Zwei Blockpunkte gegen Harley sowie ein erfolgreicher Fake-Block (angetäuschter Block) bedeuteten das 9-8. Dann die Vorentscheidung: Urbatzka verletzte sich an der Schlagschulter und konnte in der Folge nicht mehr zulangen. Jonas Reckermann erklärte: „Er ist Mitte des zweiten Satzes auf die Schulter gefallen. Beim anschließenden Angriff hat er sich die Schulter wohl ausgekugelt, die dann aber direkt wieder reingesprungen ist.“

Die Tage in Aland - die erste Partie ging verloren, dann wurde bis zum Finaleinzug gewonnen - fasste Reckermann folgendermaßen zusammen: „Wir haben ein sensationellen Turnier und eine tolle Moral bewiesen.“

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 20. August 2007

   www.abendblatt.de

1050 Fans verabschieden Margarete Kozuch

FISCHBEK - Sie durften noch einmal gemeinsam jubeln. Margareta Kozuch und Dominice Steffen. Beim 3:2-Erfolg (25:18, 22:25, 25:17, 18:25, 18:16) der deutschen Volleyball-Frauen gegen Frankreich standen die beiden Spielerinnen vom Bundesligisten NA.Hamburg fünf Sätze lang gemeinsam auf dem Feld. Und das vor eigener Kulisse von 1050 Besuchern in der "AreNA Süderelbe", wie die Sporthalle am Neumoorstück inzwischen heißt.

Für Margareta Kozuch vorläufig der letzte Auftritt in Fischbek, die 20-Jährige wechselt nach vier Jahren zum italienischen Erstligaaufsteiger Sassuolo. Die Zuschauer verabschiedeten "Maggi" mit herzlichem langem Applaus, nachdem Bundestrainer Giovanni Guidetti seine Angreiferin durchspielen ließ.

Auffallend beim ersten Länderspiel nach 1989 in Fischbek auch Dominice Steffen, die zweitbeste deutsche Punktesammlerin war. Manager Horst Lüders freute sich über Komplimente für ein perfektes Länderspiel.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 20. August 2007

   www.abendblatt.de

Kozuch verabschiedet sich aus Hamburg mit 3:2

HAMBURG - Es war ein schöner, stimmungsvoller Abschied", sagte Margareta Kozuch, als sie am Sonnabend kurz nach 21 Uhr frisch geföhnt die AreNA Süderelbe am Neumoorstück verließ. Vier Jahre lang hatte die Volleyball-Nationalspielerin hier für die Fischbeker Frauen in der Bundesliga angegriffen, von Oktober an wird die 20 Jahre alte Hamburgerin beim italienischen Erstligaaufsteiger Sassuolo aufschlagen. "Wir werden sie vermissen", sagte Horst Lüders, der Manager der NA Hamburg. 1050 Zuschauer in der vollbesetzten Halle sagten mit Beifall Tschüs.

Bei ihrem vorerst letzten Auftritt an alter Wirkungsstätte zeigte die Außenangreiferin beim 3:2 (25:18, 22:25, 25:17, 18:25, 18:16) der deutschen Auswahl über Frankreich noch einmal ihre Klasse. Bundestrainer Giovanni Guidetti ließ sie wie ihre ehemalige Mannschaftskollegin Dominice Steffen alle fünf Sätze auf dem Feld. Steffen bedankte sich mit 17 Punkten und war hinter der überragenden Atika Bouagaa (Münster; 22 Punkte) die erfolgreichste deutsche Spielerin. "Dominice habe ich noch nie so stark gesehen", freute sich Lüders. Er selbst erhielt vom Volleyballverband Komplimente für die perfekte Durchführung des Länderspiels, des ersten in Hamburg seit der EM 1989.

Bereits am Freitag hatten die deutschen Frauen Frankreich in Güstrow 3:1 bezwungen, gestern folgte in Neustadt (Holstein) mit 3:0 der dritte Sieg. Beide Teams hatten sich in einem gemeinsamen Trainingslager in Schwerin auf die EM Ende September in Belgien und Luxemburg vorbereitet.

 

 

Deutschland - Mitteldeutsche Zeitung

 Montag, 20. August 2007

   www.mz-web.de

Deutschland kann sich gegen Konkurrenz durchsetzen

3:2-Erfolg über Niederlande - Sechs-Länder-Turnier weckt Hoffnungen für kommende EM

Olsztyn/Berlin/dpa. Die deutschen Volleyballer haben 18 Tage vor Beginn der Europameisterschaft in Russland (6. bis 16. September) mit dem Sieg beim Sechs-Länder-Turnier im polnischen Olsztyn aufhorchen lassen und Hoffnungen geweckt.

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Montag, 20. August 2007

   www.mopo.de

Maggi mit glänzender Abschiedsvorstellung

Das war ein schönes Abschiedsfest. Beim ersten Länderspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in Hamburg seit 1989 ist Maggi Kozuch zum vorerst letzten Mal in ihrer Heimatstadt aufgelaufen.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Montag, 20. August 2007

   www.wiesbadener-kurier.de

Günter Droege will nicht mehr

Rhein-Main-Volley-Präsident legt aus privaten Gründen seine Ämter nieder

WIESBADEN Seit Jahren war Günter Droege der Macher im Wiesbadener Männer-Volleyball. Jetzt hat der langjährige Abteilungsleiter von Eintracht Wiesbaden und Vorsitzende von Rhein-Main Volley seinen Rücktritt von allen seinen Ämtern erklärt.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel