News

 Samstag. 25. August 2007 

Hamburger Eliteschule: "Der Start ist gemacht!!“
Aufstand in Wandsbek!
Zwei smart fortwo als Lohn der Leiden
DVV-Frauen: Souveränes 3:0
U19-WM Mexiko: Kräfte sammeln
U19-WM Mexiko: In guten Händen
Leipzig: Türkei besiegt Russland zum Auftakt
DVV-Männer: Karaoke auf der Computermesse
Valencia: Goller/Ludwig im Halbfinale
Beach-EM: Klemperer/Koreng noch ungeschlagen
Niederlande überrascht in Ningbo weiterhin
VC-Turnier erreicht neue Dimension

August 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    
             
Juli 2007
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

 

 

Hamburg - HVbV-News

 Samstag, 25. August 2007

   

Hamburger Eliteschule: "Der Start ist gemacht!!“

Volleyballerinnen an der Eliteschule des Sports

„Der Start ist gemacht und wir freuen uns über die ersten Volleyballerinnen an der Eliteschule des Sports“, zeigten sich die Landestrainer André Bolten und Niclas Hildebrand zu Beginn des neuen Schuljahres 2007/2008 zufrieden. Neu an der Schule ist die Beach-/Hallenvolleyball-Nationalspielerin Natalia Cukseeva (NA. Hamburg) – Klasse 12,  die Regionalligaspielerin Merlen Görlich (Rissener SV) – Klasse 11 und die Landesauswahlspielerin Dörte Grohnert (CVJM) – Klasse 6.

Auch HVbV Geschäftsführer Ulrich Kahl zeigte sich erfreut: „Die optimalen Bedingungen am Landesleistungszentrum im Sportpark Dulsberg sprechen für sich. Kurze Wege und eine optimale Absicherung des Schul- und Trainingsbetriebes werden auch in Zukunft noch weitere Talente an die einzige Eliteschule des Sports ziehen.“

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Samstag, 25. August 2007

   

Aufstand in Wandsbek!

Was für eine Achterbahnfahrt: Letztes Jahr spielte das Top-Team von WiWa Hamburg noch in der 1. Bundesliga und dieses Jahr in der Regionalliga Nord. Ist das das Ende von hochklassigem Volleyball in Wandsbek? „Nein, im Gegenteil“, beteuert Trainer Carsten Schmidt. „Mit unserem Kader für die kommende Saison können wir ganz oben in der Regionalliga landen und am Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga teilnehmen. WiWa Hamburg bleibt eine Top-Adresse im Norddeutschen Volleyball!“ Das dem Fußball entliehene, interne Motto „Steht auf, wenn ihr für Wandsbek seid“ führte zu einer unerwarteten Reaktion – viele Spielerinnen aus der 1. Bundesliga sind an Bord geblieben ist. „Das viele Spielerinnen weiterhin für WiWa Hamburg antreten zeigt, dass das Umfeld in Wandsbek stimmt“, ergänzt Schmidt.

Als erste Testspielgegnerinnen kommt am Samstag um 19 Uhr das Team der Bremer Turnerschaft Neustadt in die Sporthalle Wandsbek. Das Team von Trainer-Oldie Otto Schlake erreichte in der Vorsaison Tabellenrang 3 in der Regionalliga Nordwest. „Wenigstens nicht abgestiegen“, kommentiert der Schlake mit einem freundlich-ironischen Seitenblick auf die Situation in Wandsbek. Das Saisonziel der Bremerinnen ist Verjüngung des Teams bei gleichem sportlichen Resultat. Die 19jährige Zuspielerin Linda Neddermann ist vom SC Weyhe gewechselt und aus der eigenen Jugend wollen sich Julia Färber, Lia Lindenberg und Melanie Münch in der Regionalliga etablieren. Da sich der Klub festgelegt hat nicht aufsteigen zu wollen, wechselte das Bremer Super-Talent Kim Behrens (14 Jahre) im Sommer zum USC Münster, um dort volleyballerisch dazuzulernen.

Zum Testspiel kann WiWa Hamburg Coach Schmidt indes nicht auf den ganzen Kader zurückgreifen: Katrin Plöhn ist beruflich in Köln, Silke Niemeyer krank und Nina Nezam laboriert an einem gebrochenen Zeh, während Sinje Blöcker die wettkampffreie Zeit nutzt, um ihre Examensarbeit fertig zu stellen.

Im Anschluss an das Testspiel lädt WiWa Hamburg erstmalig zum WiWa-Barbeque vor das benachbarte Vereinshaus in der Kneesestraße. Für Jörn Wessel, Leiter der VG WiWa Hamburg, ist das Sommer-Turnier ein weiterer Schritt auf dem Wandsbeker Weg: „WiWa Hamburg ein vielfältiger Volleyball-Verein: Ferienangebote für Kinder und Leistungssport dokumentieren, wie lebendig unsere Volleyballgemeinschaft ist. Und das ist gut so!“

Der Eintritt zum Sommer-Turnier und dem Regionalliga Testspiel ist Kostenlos. Das Sommer-Turnier beginnt Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr.

 

 

International - EuroBeach-News

 Samstag, 25. August 2007

   

Zwei smart fortwo als Lohn der Leiden

Katrin Holtwick und Ilka Semmler gewinnen als smart European Ranking Leader 2007 die begehrte Prämie und krönen mit einem Kraftakt eine sensationelle Saison

Valencia, 24. August 2007: Auch am zweiten Tag des NESTEA European Championship Finals der Beach Volleyballer flossen bei Katrin Holtwick und Ilka Semmler Tränen. Allerdings dieses Mal vor Freude. Waren die smart European Ranking Leader gestern nach dem Auftaktmatch gegen die Griechinnen Arvanity/Karadassiou noch zu Tode betrübt, weil Ilka Semmler aufgrund einer Fußverletzung hatte aufgeben müssen, so herrschte am Tag darauf unbändige Freude, weil sich die jungen Deutschen trotz dieses Handicaps durchgebissen hatten. Nach dem 2:0 (21:19, 21:19)-Sieg gegen die Tschechinnen Novotna/Novakova war Platz sieben sicher. Damit bauten die Aufsteiger dieser Saison ihre Führung in der Punktewertung weiter aus, weil die Konkurrenten Pohl/Rau (Deutschland) und Kadijk/Mooren (Niederlande) als Neunte frühzeitig alle Chancen verspielten, ihren Rückstand noch aufholen zu können. Der Erfolg von Holtwick (23) und Semmler (21) in Valencia ist bemerkenswert, weil Ilka Semmler nur unter großen Schmerzen spielen konnte.

Das Duo machte das Beste aus der misslichen Lage und veränderte seine taktische Ausrichtung. Um die lange Ilka Semmler zu schonen, ging die Abwehrspielerin Kartin Holtwick zum Block. Brillant konnten die Auftritte unter diesen Voraussetzungen natürlich nicht sein, und doch kämpfte sich das Duo mit bewundernswerter Moral durch das Turnier. „Dafür, dass wir am Anfang der Woche noch gar nicht wussten, ob wir hier überhaupt spielen können, ist es super gelaufen“, sagte Katrin Holtwick. Und ihre Partnerin Ilka Semmler ergänzte: „Jetzt bin ich erst einmal nur glücklich, dass wir es trotz des Handicaps geschafft haben.“

Wie es sich anfühlt, einen smart fortwo zu fahren, wissen Holtwick/Semmler genau. Schließlich bekommen sie von ihrem Sponsor dieses Fahrzeug leihweise zur Verfügung gestellt. Mit dem fahren sie seit mehr als einem Jahr durch ihre Wahlheimat Berlin, wenn sie mal nicht auf Reisen sind. „Mit dem Unterschied“, sagt Ilka Semmler, „dass uns die beiden, die wir jetzt bekommen, auch gehören.“ Und als gute Vertragspartnerin fällt es der 21-Jährigen umso leichter, die Vorzüge ihres fahrbaren Untersatzes zu preisen: „Für die Stadt ist der smart das perfekte Auto. Er braucht wenig Sprit und du findest immer einen Parkplatz.“

Neben der Vergabe der beiden Fahrzeuge gab es in Valencia im Frauenwettbewerb noch andere Entscheidungen. So stehen bei den Frauen die Halbfinalisten fest. Neben Arvanity/Karadassiou (Griechenland) und Goller/Ludwig (Deutschland), die bislang von allen Teams den souveränsten Eindruck hinterlassen haben, spielen morgen auch Hakedal/Toerlen (Norwegen) und Shiryaeva/Uryadova (Russland) um die Medaillen.

Bei den Männern hat der starke Wind am Playa de la Malvorrosa für manche Überraschung gesorgt. So mussten mit den Titelverteidigern Brink/Dieckmann (Deutschland), den vor heimischer Kulisse stark eingestuften Spaniern Herrera/Mesa und den Schweizern Heuscher/Heyer gleich drei der favorisierten Teams früh in die Loserrunde. Auch die smart European Ranking Leader, Klemperer/Koreng (Deutschland), taten sich bei ihrem ersten Auftritt unerwartet schwer: Sie mussten gegen die Italiener Lione/Varnier drei Matchbälle abwehren, bevor sie sich mit viel Glück behauptet hatten. „Wenn es stimmt, dass es gut ist, wenn man am Anfang eines Turniers ein enges Match gewinnt, dann sollten wir hier weit kommen“, sagte Klemperer nach der Zitterpartie grinsend. Allerdings wird die enorm starke Konkurrenz in Valencia da auch noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. August 2007

   

DVV-Frauen: Souveränes 3:0

Erstes Spiel gegen Serbien in Bielefeld

Die DVV-Frauen haben das erste von drei Länderspielen gegen den WM-Dritten Serbien in Bielefeld gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti siegte vor ca. 1.200 Zuschauern in der Seidensticker Halle mit 3:0 (25-18, 25-20, 25-22). Die DVV-Auswahl bestreitet am 25. August in Wuppertal (19.00 Uhr) und am 26. August in Münster (18.00 Uhr) noch zwei weitere Vorbereitungsspiele ebenfalls gegen Serbien.

Nach zuletzt drei Siegen gegen Frankreich präsentierte sich die DVV-Auswahl auch gegen die Serbinnen ganz stark. Deutschland war dem Gast in allen Bereichen überlegen und wirkte auf dem Feld deutlich frischer und kämpferischer als der Gegner. Bei der DVV-Auswahl überzeugten Angelina Grün (16 Punkte) und Cornelia Dumler mit 13 Punkten. Bei den Serbinnen war Aussenangreiferin Jovana Brakocevic mit 11 Punkten am erfolgreichsten.

Giovanni Guidetti begann mit Kathleen Weiss im Zuspiel, Angelina Grün auf der Diagonalposition, Cornelia Dumler und Margarethe Kozuch auf den Außenpositionen, Christiane Fürst und Corina Ssuschke im Mittelblock und Kerstin Tzscherlich auf der Libero-Position.
Gäste-Trainer Zoran Terzic startete mit Maja Ognjenovic im Zuspiel, Jovana Brakocevic auf der Diagonalposition, Jelena Nikolic und Anja Spasojevic auf den Außenpositionen, Vesna Citakovic und Natasa Krsmanovic im Mittelblock sowie Suzana Cebic auf der Liberoposition.

Ausführlicher Spielbericht:

1.Satz:
Der erste Punkt geht an Serbien, doch Kozuch gleicht zum 1-1 aus. Nach einer guten Aufschlagserie von Weiss gehen die deutschen Damen 4-1 in Führung. Angriffsfehler auf serbischer und deutscher Seite führt zum 5-4. Eine starke Rettungstat von Kozuch und ein Ass von Fürst bringen die deutschen Frauen in die erste technische Auszeit (8-4). Grün beendet einen klasse Ballwechsel mit einem Diagonalkracher. Spasojevic scheitert anschließend am deutschen Block (10-5). Nach einem Aufschlagpunkt von Krsmanovic und einem Ssuschke-Schnellangriff steht es 11-7. Der deutsche Doppelblock steht gut, auch Nikolic kommt nicht an der deutschen Wand vorbei. Nachdem auch Dumler im Block erfolgreich ist, nimmt der serbische Trainer Terzic beim Stande von 9-14 seine erste Auszeit. Als auch der nächste serbische Aussenangriff im Dreierblock hängen bleibt, nimmt Terzic einen Punkt später bereits seine zweite Auszeit. Er kann mit dem Spiel seiner Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt nicht zufrieden sein - zweite technische Auszeit (16-9). Klasse Abwehraktionen von Weiss und Tzscherlich sowie ein Ass bringen den Deutschen die 18-9 Führung. Brakocevic lässt es aus dem Rückraum krachen und Kozuch schlägt knapp ins Aus (19-12). Nach einem Lob und einem Einerblock von Kozuch führt Deutschland 22-12. Nikolic serviert ein Ass und verkürzt auf 14-22. Nach drei leichteren Fehlern auf deutscher Seite nimmt auch Giovanni Guidetti seine erste Auszeit (23-17). Ein Block von Ssuschke bringt den deutschen Frauen den ersten Satzball (24-19). Ein Aufschlagfehler der Serbinnen beschert Deutschland schließlich den ersten Satzgewinn (25-18).

2.Satz:
Im zweiten Satz bringt Guidetti Maren Brinker für Margarethe Kozuch auf der Aussenposition. Bei Serbien steht die gleiche Mannschaft auf dem Feld wie in Durchgang eins. Und wieder steht der deutsche Block zu Beginn des Satzes (3-1). Jetzt lässt Nikolic über Aussen ihre Klasse aufblitzen und erzielt den Anschlusspunkt. Beide Mannschaften sind über die Mittelposition erfolgreich (4-3). Maren Brinker gelingt ihr erster Angriffspunkt (5-3). Beim nächsten Versuch bleibt sie jedoch im Block hängen. Nachdem auch Grün nicht punkten kann, Brakocevic verwandelt und Krsmanovic per Aufschlag erfolgreich ist steht es bei der ersten technischen Auszeit 5-8 aus deutscher Sicht. Nach einer tollen Abwehr von Tzscherlich verwandelt Dumler zum 7-8. Brinkers Aufschläge bereiten den Serbinnen Probleme, eine Finte von Weiss bringt Deutschland mit 10-8 in Führung – Auszeit Serbien. Grün schlägt den Block geschickt an und baut die deutsche Führung auf 12-8 aus. Citakovic ist im Block gegen Brinker erfolgreich. Serbien verkürzt auf 12-10. Dumler schlägt diagonal ins Aus (14-12). Der serbische Trainer nimmt nach einer strittigen Schiedsrichterentscheidung eine Auszeit (15-12). Auch die junge serbische Zuspielerin Ognjenovic zeigt sich trickreich und legt den Ball ins deutsche Feld (15-13). Nach Schwierigkeiten in der deutschen Annahme kann Serbien sogar in Führung gehen. Zweite technische Auzeit beim Stande von 15-16 aus Sicht der deutschen Mannschaft. Ein toller Hinterfeldangriff von Brakocevic bringt Serbien den 17-17 Ausgleich. Jetzt ist das Spiel spannender und es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch (20-19). Brinker baut die Führung mit einem klasse Aufschlag auf 22-19 aus. Dumler ist longline erfolgreich und verwandelt zum 23-20. Nach einem Blockpunkt haben die Deutschen vier Satzbälle und können gleich den ersten verwandeln. Deutschland gewinnt den zweiten Durchgang mit 25-20.

3.Satz:
Giudetti lässt die erfolgreiche Formation aus dem vorangegangenen Satz auf dem Feld. Der serbische Trainer Terzic vertraut weiterhin seiner Startsechs. Fürst wird von Zuspielerin Weiss klasse freigespielt und versenkt den Schnellangriff zur 2-1 Führung für Deutschland. Dumler bleibt am Ende eines tollen Ballwechsels am Block hängen (3-3). Brakocevic ist nach wie vor gefährlich und verwandelt gleich zweimal in Folge (4-5). Doch gute Aufschläge von Grün und ein Ssuschke- Schnellangriff bringen Deutschland 7-5 in Führung. Grün ist aus dem Rückraum longline erfolgreich – erste technische Auszeit (8-6). Weiss und Ssuschke harmonieren prächtig (9-6). Klasse Sicherung auf deutscher Seite, Grün aus dem Rückraum und Ssuschke per Ass zum 11-7. Angelina Grün sammelt nun Punkt für Punkt (13-8). Christiane Fürst kommt erneut am serbischen Block vorbei. Nikolic punktet zweimal hintereinander für Serbien (14-11). Beim Spielstand von 16-12 für Deutschland gehen die Teams in die zweite technische Auszeit. Giudetti nimmt beim Stande von 16-14 nach zwei Fehlern in Folge seine erste Auszeit in Satz drei. Brinker schlägt den Block aussen an und lässt einen Aufschlagpunkt folgen – Auszeit Serbien (18-15). Serbien kann nach einem Angriffsfehler von Dumler auf 18-17 verkürzen. In der Folge machen es Dumler und Grün besser und erhöhen den deutschen Vorsprung auf 20-17, zweite Auszeit Serbien. Heike Beier kommt beim Stande von 20-18 für Maren Brinker ins Spiel. Beier steht in der Abwehr gut, Dumler verwandelt und Nikolic verschlägt (22-18). Wieder scheitert Nikolic, diesmal am deutschen Block (23-18). Matchball Nummer eins lässt nach zwei Fehlern auf sich warten (23-20). Doch im nächsten Versuch ist Grün erfolgreich (24-20). Nachdem der erste und zweite Matchball abgewehrt werden kann, nimmt Giovanni Guidetti beim Stande von 24-22 nochmals eine Auszeit. Ein Aufschlagfehler beendet das Spiel. Deutschland gewinnt Durchgang drei mit 25-22 und das erste Spiel gegen Serbien mit 3-0 Sätzen.

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: Es war ein gutes Match! Wir haben nach den Frankreich- Spielen viel und erfolgreich gearbeitet. Mit Block und Abwehr bin ich sehr zufrieden, aber an Sideout- Situationen aus der Annahme müssen wir weiterhin arbeiten. Wir sind auf einem guten Weg.

Christiane Fürst: Wir sind sehr gut in das heutige Spiel hereingekommen. Die Arbeit der letzten Wochen fruchtet. In Block und Abwehr standen wir sehr gut, es hat richtig Spaß gemacht. An unserer Abstimmung müssen wir weiterhin arbeiten.

Anja Spasojevic: Es war heute unser erstes Spiel und wir mussten uns erst finden. Allerdings haben wir heute nicht annährend auf dem Niveau der deutschen Mannschaft gespielt. Es war sicher kein guter Start in diese Testspielserie.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. August 2007

   

U19-WM Mexiko: Kräfte sammeln

Nach dem Durchmarsch in der Zwischenrunde hatte das DVV-Aufgebot in Mexicali zwei Tage Zeit, sich bei den letzten Platzierungsspielen auf den ersten Gegner Puerto Rico einzustellen. Die größte Zeitung der Provinz Baja California „La Cronica“ meldete den „Triumph der Deutschen über die Russen“ groß und erklärte das Team von Bundestrainer Söhnke Hinz zum Favoriten für die Endrunde in Mexicali. Sollte die deutsche Mannschaft gegen Puerto Rico erfolgreich sein, muss sie gegen den Sieger aus der Partie Mexiko-Russland antreten.

Am Tage nach dem Russlandspiel ließ Trainer Söhnke Hinz die Spieler ausschlafen – Frühstück erst um 9.30 Uhr. Danach eine kurze Erfrischung im Pool, dann ein Ausflug über die Grenze ins amerikanische Calexico in ein Shopping Center. Eine Grenze, wie man sie in Mitteleuropa seit langem nicht mehr kennt: eine unendlich langer 3m hoher Metallzaun, unterbrochen von einem direkt am Rande der Altstadt von Mexicali befindlichem großen graubraunen Abfertigungsgebäude und davor – auf mexikanischer Seite – stets eine lange Schlange von wartenden Autos. Wartezeiten zwischen einer und zwei Stunden sind keine Seltenheit..

Nach der Rückkehr aus den USA (praktisch ohne Kontrolle) durfte die Mannschaft noch einmal kurz in den Pool, dann frühes Abendessen und Mannschaftsbesprechung. Am Tage vor dem Spiel gegen Puerto Rico sind für das Team zwei Trainingseinheiten in der Halle reserviert – dazu kommt eine Mannschaftsbesprechung (Vorstellung der individuellen Spielerpersönlichkeiten Puerto Ricos mit ihren Stärken und Schwächen) reserviert. Am Spielsamstag dann die letzte Trainingseinheit und die Taktikbesprechung – Spielbeginn um 18.00 Uhr Ortszeit.

Einige Spieler aus der deutschen Nationalmannschaft haben sich in den FIVB Bestenlisten (bei vielen Trainern umstritten) ganz gut platzieren können. In der „Best Scorer“ Liste rangiert Jonas Umlauft auf Platz 13, Denis Kaliberda ist auf 15 und Christian Fromm auf Platz 30. In der „Best Blocker“ Liste ist Lukas Bauer auf Rang 4. Bei den „Best Receivers“ ist Christian Fromm auf Platz 8, bei den „Best Liberos“ hat sich Fabian Kohl auf Rang 7 festgesetzt. Bei den „Best Spikers“ liegt Denis Kaliberda auf Platz 3 – mit besten Chancen, sich noch weiter hochzuarbeiten. Trainer Söhnke Hinz „graut“ es schon: sollte Kaliberda auf Rang 1 landen, muss er sofort nach dem Spiel mit Kaliberda zur Ehrung nach Tijuana. Die Spiele in Mexicali sind extra vorverlegt worden, um den Transfer der besten Spieler zu ermöglichen. Halbfinale und Finale in Mexicali am Sonntag jeweils um 14.00 und 16.00 Uhr. In Tijuana beginnt das Endspiel um 20.00 Uhr – danach ist der Ehrung der besten Einzelspieler.

Sollte der „Fall der Fälle“ eintreten, würde Hinz mit Kaliberda dann nachts gleich von Tijuana aus über die Grenze nach San Diego wechseln, da er die Rückfahrt bis zur Abreise des Teams in Mexicali (nachts um 1 Uhr über die Grenze nach Calexico) kaum schaffen würde.

Zunächst aber konzentriert man sich beim deutschen Team auf die beiden „Endspiele“. Einheitlicher Tenor: beide Spiele gewinnen, um das Minimalziel Platz 9 zu erreichen. Die Puerto Ricaner waren eigentlich als Favorit in das Spiel gegen Mexiko gegangen, hatten mehrfach geführt und im Tiebreaker sogar eine 14-11 Führung nicht zum Sieg nutzen können. Mittelblocker Maldonado (Stammspieler) war noch verletzt und wurde nicht eingesetzt. Bundestrainer Söhnke Hinz: „Das Spiel ist machbar, aber es wird sehr schwer. Die Puerto Ricaner sind körperlich nicht ganz stark wie wir, sind aber technisch sehr sicher und spielstark. Die sind für jede Überraschung gut.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. August 2007

   

U19-WM Mexiko: In guten Händen

In guten Händen befindet sich das deutsche Team in Mexicali nicht nur durch das Trainerteam und die wissenschaftliche Begleitung von Dr. Bernd Zimmermann (IAT Leipzig), sondern auch durch die medizinische und physiotherapeutische Betreuung der Mannschaft. Ingo Kraekel als Physiotherapeut und Dr. Beatrix Raudzsus vom ukb (Unfallkrankenhaus Berlin) als Mannschaftsärztin sind zuständig für die Gesundheit der DVV-Vertretung und haben bislang beste Arbeit geleistet: alle Spieler haben die anstrengende Zeit (Training, Spiel, aber auch Ernährung und Lebensführung bei den extremen Temperaturen) bislang gut überstanden und bis auf ein paar Muskelprobleme, die aber prompt behoben wurden, hat es bislang keine Probleme gegeben.

Physiotherapeut Ingo Kraekel, selbst lange Jahre aktiver Volleyballer (spielte u.a. mit „Monsterblocker“ Stefan Hübner in der Junioren-Nationalmannschaft) ist im Team nicht nur für die Muskelverspannungen, Verhärtungen und kleineren Wehwehchen zuständig, sondern bemüht sich, da er seine „Kandidaten“ kennt, auch um prophylaktische Maßnahmen. Auch bei leichten Verletzungen greift Kraekel ein. Nach 5-Satz-Spielen hat der 32-jährige bis Mitternacht zu tun, da dann viele Spieler „Schlange stehen“ und behandelt werden wollen ... oder müssen. Von großem Vorteil ist, dass Kraekel „vom Fach“ ist und den jungen Akteuren nicht nur in physiotherapeutischer Sicht hilft, sondern während der Behandlung bei Bedarf auch Rede und Antwort steht, wenn sich Spieler über das Spiel oder volleyballspezifische Aspekte bei ihrer Motorik unterhalten wollen. Wie viele andere Physiotherapeuten ist Ingo Kraekel - nicht nur während seiner Behandlungen - auch ein wenig Seelendoktor. Kraekel: „Ich finde es toll, dass ich meinen Traumberuf mit meinem Hobby Volleyball verbinden kann.“

Dr. Beatrix Raudzsus vom ukb (Unfallkrankenhaus Berlin und Akademisches Lehrkrankenhaus der Freien Universität Berlin – Zentrum für Sportmedizin) ist die ärztliche Leiterin des Zentrums und als solche „mitten drin“ im Profi- und Leistungssport und allen möglichen Konsequenzen hinsichtlich von leichten und schweren Verletzungen. Raudzsus selbst hatte als Schwerpunkt Leistungsturnen, ist aber der Volleyballszene seit langem durch die Betreuung von Leistungsvolleyballern verbunden. Erste Kontakte entstanden durch die Betreuung der Jugendmannschaften vom TSC Berlin. Sie ist froh darüber, dass es bislang in Mexicali noch nicht zu schweren Verletzungen im Team gekommen ist – wie viele Sportärzte legt sie großen Wert auf prophylaktische Maßnahmen, um möglichen Verletzungen vorzubeugen. Raudzsus: „Die wenigen Verletzten sind ein Beleg für die gute Vorbereitung der Sportler.“

Gelegentlich hilft sie bei Physiotherapeut Kraekel aus, wenn der Andrang bei ihm zu groß ist.

Beide opfern übrigens einen Teil ihres Jahresurlaubs für die DVV-Maßnahme in Mexiko. Sie erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung, aber der eigentliche Lohn besteht für beide darin, dass „die Mannschaft erfolgreich ist und wohlbehalten und gesund nach Deutschland zurückkehrt.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. August 2007

   

Leipzig: Türkei besiegt Russland zum Auftakt

Das Auftaktspiel des Vier-Nationen-Turniers in Leipzig hat die Türkei gewonnen: Der EM-Teilnehmer siegte gegen den Weltranglisten-Dritten Russland mit 3:2 (27-25, 15-25, 23-25, 25-18, 17-15). Am Ende hatten die Türken in der abwechslungsreichen Partie gegen die junge russische Mannschaft das glücklichere Ende.

Startsechs Russland: Oleg Samsonichev, Aleksandr Mochalov, Filipp Voronkov, Igor Rossamakhin, Iliya Savelyev, Aleksandr Kritskiy und Aleksey Serikov
Startsechs Türkei: Ahmet Tocoglu, Sinan Cem Tanik, Volkan Güc, Akif Öner, Can Ayvazoglu, Ulas Kiyak und Nuri Sahin

Die Türken, die sich in den vergangenen Jahren stark verbessert haben, zeigten in Leipzig, dass mit ihnen in Gegenwart und Zukunft zu rechnen ist: Zuspieler Kiyak setzte immer wieder seinen Diagonalangreifer Güc ein, und der Linkshänder dankte es ihm mit zahlreichen Punkten. Die junge russische Mannschaft hielt vor allem durch Diagonalangreifer Voronkov dagegen, der mit knallharten Aufschlägen reihenweise punktete und nach einem 17-23 seine Mannschaft zum Ausgleich und zum Satzball führte (24-23). Die Türken konterten jedoch und verwerteten ihren zweiten Satzball durch Tanik – in der nächsten Saison Mitspieler von Björn Andrae bei Olsztyn/POL – zur 1:0-Satzführung (25-27).

Beide Teams wechselten zu Beginn des zweiten Satzes, in den die Russen den Schwung vom Ende des ersten Durchgangs mitnahmen. Ihre druckvollen Aufschläge kamen mit hoher Konstanz, der Block – traditionell eine der Stärken des Weltranglisten-Dritten – punktete mehrfach. Dagegen ließen die Türken deutlich in ihrer Leistung nach. Somit glich die Mannschaft von Trainer Boris Kolchin verdientermaßen nach Sätzen aus (25-15).

Der dritte Durchgang verlief bis zu einem Block von Tocoglu gegen Rossamakhin ausgeglichen. Damit hatte sich der Ausrichter der europäischen Olympia-Qualifikation (7.-13. Januar 2008 in Ankara) etwas abgesetzt (13-16). Doch der Konter ließ nicht lange auf sich warten, kurze Zeit später hatte das russische Team die Führung inne (20-19) und wenig später Satzball (24-23). Voronkov plückte sich Güc im Block – Russland ging mit 2:1-Sätzen in Führung (25-23).

Dann war es wieder an den Türken, mehr Druck auf den Gegner auszuüben und zu punkten. Vor allem der Block um die beiden Mittelblocker Tocoglu und Ulsoy packte mehrfach zu. Selbst Zuspieler Kiyak, mit „nur“ 1,87 Meter kleinster Akteur auf dem Feld, war am Netz erfolgreich (7-16). Das reichte, um den vierten Satz locker nach Hause zu bringen und die Russen in den fünften Satz zu zwingen (18-25).

Nach einem Fehlaufschlag von Mochalov wurden beim Spielstand von 6-8 die Seiten gewechselt, doch nach einem Fehler von Tanik war der Ausgleich wieder da (8-8). Güc gelang ein Mini-Break, und die Türken lagen erneut vorne (9-11). Ein Block gegen Kritskiy sorgte für das 10-13, ehe dem russischen Mittelblocker mit einem Netzkanten-Ass der Anschluss gelang. Nach Ausgleich Russland holte Güc den ersten Matchball für die Türken, Tanik den zweiten. Beide Male glichen die Russen aus, beim dritten Matchball zappelte jedoch der russische Block im Netz – 2:3 (15-17) für die Türkei.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. August 2007

   

DVV-Männer: Karaoke auf der Computermesse

Am Tag vor dem Auftakt des Vier-Nationen-Turniers in Leipzig (24.-26. August) waren die DVV-Männer auf Einladung der Veranstalter zur Computermesse „Games Convention“ eingeladen. Für 90 Minuten tauchten die deutschen Spieler in die virtuelle Welt ein und kämpften sich durch die überwiegend jungen Massen durch.

Höhepunkt des Ausflugs war ein spontaner „Karaoke-Auftritt“ der gesamten Mannschaft. Unter Führung der „Frontmen“ Marcus Popp und Robert Kromm gaben die DVV-Männer „Lemon Tree“ (Fool Garden) und „Bruttosozialprodukt“ (Geier Sturzflug) zum Besten.

Fazit: Die deutschen Männer können nicht nur stark Volleyball spielen, sondern sind auch nicht auf den Mund gefallen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. August 2007

   

Valencia: Goller/Ludwig im Halbfinale

Sara Goller/Laura Ludwig stehen bei der Beach-EM in Valencia bereits im Halbfinale: Die Weltranglisten-Siebten, in Spanien mit einer wild card ausgestattet, gewannen ihr Spiel gegen die World Tour erfahrenen Norwegerinnen Maaseide/Glesnes souverän mit 2:0 (21-14, 21-18) und können sich nun genüsslich ihre Gegnerinnen anschauen. Das Halbfinale findet erst am 25. August statt.

Die Gegner könnten aus Deutschland kommen, denn Goller/Ludwig treffen auf den Sieger der Partie Helke Claasen/Antje Röder gegen Gewinner von Uryadova/Shiryaeva (RUS) – Katrin Holtwick/Ilka Semmler.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 25. August 2007

   

Beach-EM: Klemperer/Koreng noch ungeschlagen

„Russenschreck“ für DVV-Frauen-Duos

Mit Sara Goller/Laura Ludwig spielt ein deutsches Frauen-Duo bei der Beach-EM in Valencia um die Medaillen: Die Weltranglisten-Siebten qualifizierten sich ohne Niederlage für das Halbfinale, in dem sie auf die Russinnen Shiryaeva/Uryadova treffen. Und Goller/Ludwig dürften gewarnt sein: Denn die EM-Titelverteidigerinnen entwickelten sich als „Russenschreck“ und schaltete nacheinander die Teams Stephanie Pohl/Okka Rau (9. Platz), Katrin Holtwick/Ilka Semmler (7. Platz) und Helke Claasen/Antje Röder (5. Platz) aus. Für Holtwick/Semmler bleibt der großartige „Trost“, die Saison als europäische Ranglistenerste abgeschlossen und somit zwei smart Autos gewonnen zu haben.

Im Turnier der Männer konnten aus deutscher Sicht bislang nur die europäischen Ranglistenersten David Klemperer/Eric Koreng überzeugen, die nach zwei Siegen bereits Platz fünf sicher haben. Gelingt ihnen ein weiterer Sieg, spielen sie nicht nur um die Medaillen, sondern haben ebenfalls die Sonderprämie in Form von zwei Fahrzeugen sicher. Dagegen blieben Julius Brink/Christoph Dieckmann bislang hinter den hohen Erwartungen: Nach ihrer Auftaktniederlage mühten sie sich zu einem schwer erkämpften 2:1-Sieg über ein unbekanntes dänisches Duo. Ähnlich erging es Kay Matysik/Stefan Uhmann, die nach einer Niederlage im ersten Spiel ihre zweite Partie mit großer Mühe gewinnen konnten. Damit haben beide deutsche Duos Platz 13 sicher und noch einen langen Weg vor sich, wenn sie in die Medaillenvergabe eingreifen wollen.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Samstag, 25. August 2007

   http://de.eurosport.yahoo.com

Niederlande überrascht in Ningbo weiterhin

(sid) Die Niederlande überrascht auch weiterhin die Volleyball-Fachwelt. Bei der Finalrunde der Weltserie sorgte die "Oranje" im chinesischen Ningbo gegen Titelverteidiger Brasilien für die nächste Überraschung.

 

 

Deutschland - Mindener Tagblatt

 Samstag, 25. August 2007

   www.mt-online.de

VC-Turnier erreicht neue Dimension

Rekord: 110 Teams bei 28. Auflage / Erstmals in sieben Mindener Hallen

Minden (much). Nach einem mageren Jahr folgt für das Volleyballturnier des 1. VC Minden wieder ein fettes: Rekord bedeutende 110 Mannschaften haben gemeldet - im Vorjahr waren es gerade mal 56. "Das Turnier hat eine neue Dimension erreicht", erklärte Peter Mehwald, Vorsitzender des VC und in diesem Jahr auch Turnierleiter.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel