News

 Montag. 27. August 2007 

Gute Ballkontrolle und hohe Spielintelligenz
Mit großem Herzen zur Europäischen Krone
SCC-Team geht auf Reisen
„Seppl & Paule“ auf Erfolgskurs
RWE Rhein-Ruhr Volley siegt in Ibbenbüren
Leipzig: DVV-Männer feiern Turniersieg
Ein buntes Rahmenprogramm für jedermann
DVV-Frauen: Auch in Münster zu stark für Serbien
Klemperer/Koreng gewinnen Bronzemedaille
DVV-Männer: Bangen um Stefan Hübner
U20 DM: Topgesetzte Teams setzen sich durch
Niederlande gewinnen Grand Prix
40 Kubikmeter Sand für EBS-Beachanlage
Grün und Co. begeistern

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International - EuroBeach-News

 Montag, 27. August 2007

   

Gute Ballkontrolle und hohe Spielintelligenz

Vassiliki Arvanity und Vassiliky Karadassiou dürfen sich beim NESTEA European Championship Final 2007 in Valencia als Windköniginnen feiern lassen

Valencia, 25. August 2007: Viele Teams haben in Valencia mit den Verhältnissen gehadert, die sie am Playa de la Malvarrosa vorgefunden haben: Mit so viel Wind zurecht zu kommen, ist eine ganz besondere Herausforderung. Um die zu bewältigen, bedarf es Tugenden wie Aufschlag-stärke, guter Ballkontrolle und hoher Spielintelligenz. Im Feld der Frauen gab es beim NESTEA European Championship Final 2007 zwei Teams, die diese Qualitäten mit Abstand am besten beherrschten: Vassiliki Arvanity und Vassiliki Karadassiou aus Griechenland sowie Sara Goller und Laura Ludwig aus Deutschland. Und so war es auch alles andere als ein Zufall, dass sich die beiden dominierenden Doppel dieser Titelkämpfe im Finale gegenüberstanden. Die Griechinnen und die Deutschen haben den schwierigen Verhältnissen mit Bravour getrotzt und sich in Valencia ein hochklassiges Finale geliefert. Im Spiel um Platz drei schlugen die Norwegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen die Titelverteidigerinnen Alexandra Shiryaeva und Natalia Uryadova aus Russland nach hartem Kampf mit 2:1 (18:21, 22:20, 15:13) und sicherten sich damit die Bronzemedaille sowie 10.500 Euro Preisgeld.

Das Finale hielt das, was sich alle davon versprochen hatten: In einer hochklassigen Begegnung waren die Griechinnen am Ende einen Tick cleverer und gewannen knapp mit 2:1 (21:15, 22:24, 15:12). Im dritten Durchgang sahen die Europameisterinnen von 2005 beim Stande von 8:2 wie die sicheren Sieger aus, ließen ihre Gegnerinnen jedoch auf 10:9 herankommen. „Da haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir die Konzentration verloren haben“, sagte Vassiliki Arvanity. „Unsere Gegner waren einfach gut drauf, das muss man auch mal anerkennen“, sagte Laura Ludwig, die ein wenig dem Anfang des dritten Satzes nachtrauerte: „Wenn wir den nicht verpennt hätten, wäre das Ding hier anders ausgegangen.“

Goller/Ludwig hatten im Halbfinale beim souveränen 2:0 (21:17, 21:16) gegen Shiryaeva/ Uryadova eine Demonstration gekonnten Windspiels gezeigt. Danach sagte Laura Ludwig ein Endspiel von besonderer Güte voraus: „Die Griechinnen sind sehr gut im Wind, aber wir auch.“ Während die Deutsche von einem völlig offenen Spiel sprach, setzte Vassiliki Arvanity sich und ihre Partnerin unter Druck: „Wenn du im Finale stehst, kann es nichts anderes geben, als Gold zu gewinnen.“ Zumal ihre Partnerin die Möglichkeit hatte, Historisches zu vollbringen: Nach dem Gewinn von EM-Gold 2001 in Jesolo (Italien) mit Efi Sfyri und 2005 in Moskau mit Vassiliki Arvanity konnte Vassiliki Karadassiou in Valencia ihren dritten Titel als Europameisterin erringen. Ein Kunststück, das zuvor nur den beiden Italienerinnen Laura Bruschini und Annamaria Solazzi gelungen war. Nachdem die ruhmreiche Tat vollbracht war, fand die Griechin die angemessenen Worte: „Das ist für mich und Griechenland eine große Sache. Darüber kann ich mich jetzt ein Jahr lang freuen.“

Im Turnier der Männer sind die Titelverteidiger Julius Brink und Christoph Dieckmann früh gescheitert. Die Deutschen verloren auf dem Center Court am Playa de la Malvarrosa gegen die Holländer Boersma/Ronnes mit 1:2 (17:21, 21:19, 9:15) und wurden damit Neunte. Weil aufgrund der windigen Verhältnisse heute nicht auf den Sidecourts gespielt werden konnte, ist das Turnier der Männer im Verzug. Die vier Halbfinalisten werden erst am morgigen Sonntag ermittelt.

 

 

International - EuroBeach-News

 Montag, 27. August 2007

   

Mit großem Herzen zur Europäischen Krone

Clemens Doppler feiert nach zwei schweren Knieoperationen ein tolles Comeback und gewinnt mit Peter Gartmayer das NESTEA European Championship Final 2007

Valencia, 26. August 2007: Als Clemens Doppler nach dem Halbfinalsieg gegen die Esten Kais/Vesik den Center Court am Playa de la Malvarrosa in Valencia verließ, um sich den Fragen der Fernsehreporter zu stellen, sah er wahrlich gefährlich aus. Das linke Auge des baumlangen Athleten aus Österreich war geschwollen und mit einem Pflaster verklebt. Doppler zeigte auf die Spuren eines Ballwechsels beim Stand von 19:17 im ersten Satz, als der bunte Ball seine Sonnenbrille voll getroffen und ihn so am Auge verletzt hatte.

Minutenlang musste Doppler behandelt werden, bevor die Wunde so versorgt war, dass er weiterspielen konnte. Boxer nennen eine solche Verletzung einen Cut, bei Beach Volleyballern kommt dieses im Ring alltägliche Missgeschick allerdings höchst selten vor.

Nach dem Spiel konnte der Beach Volleyball Profi die spektakuläre Szene mit fröhlicher Gelassenheit schildern, schließlich hatte er den Sandplatz als Sieger verlassen. “Wir wissen ja schon lange, dass Kristjan Kais einer der härtesten Schläger auf der Tour ist. Jetzt hat er es mal wieder bewiesen. Aber es ist ja zum Glück nicht so schlimm.“ Dennoch war es bemerkenswert, dass Doppler die Partie unbeeindruckt weiterführte. “Wahrscheinlich war das eine zusätzliche Motivation“, sagte er nach dem Matchball grinsend.

Überhaupt gehörte das NESTEA European Championship Final 2007 “zu den aufregendsten Turnieren meiner Karriere“. Wer Dopplers Leidensgeschichte kennt, weiß warum: Gleich zwei Kreuzbandrisse warfen ihn zurück. “Letztes Jahr hat niemand gewusst, wie es weitergeht, und jetzt stehe ich hier im Finale. Unglaublich!“ Dort trafen Doppler/Gartmayer auf ihre holländischen Konkurrenten Reinder Nummerdor und Richard Schuil. Und damit auf ein weiteres Team, das eine erstaunliche Erfolgsgeschichte vorweisen kann. Beide spielen nämlich erst ihre zweite Saison im Sand, zuvor verdienten sie als hoch dekorierte Hallenspieler in der italienischen Liga ihr Geld. Valencia scheint für beide ein hervorragendes Terrain zu sein. 2006 gewannen Nummerdor/Schuil beim Spanish Masters ihr erstes großes internationales Turnier, nun zogen sie mit vier Siegen in Folge erneut ins Finale ein.

“Valencia ist ein gutes Pflaster für uns“, sagte Schuil nach dem Halbfinalsieg gegen die Deutschen David Klemperer und Eric Koreng, “hier sind wir ungeschlagen.“ Diesen Nimbus beendeten Doppler/Gartmayer in einem hochklassigen Finale.

Beim 2:1 (21:19, 19:21, 15:13)-Sieg brachten die Österreicher vor allem in kämpferischer Hinsicht eine sensationelle Leistung und ließen sich auch von hohen Rückständen nie aus der Bahn werfen. So lagen sie im ersten Satz bereits mit 16:19 zurück und machten danach fünf Punkte in Folge, darunter drei spektakuläre Blockaktionen von Peter Gartmayer. “Nach dem Sieg gegen die Russen Barsouk/Kolodinsky, die immerhin Vizeweltmeister sind, wusste ich, dass es für jeden Gegner schwer wird, uns zu schlagen. Wir haben uns vorgenommen, mit großem Herzen zu spielen. Das ist uns gelungen.“ Im Spiel um Platz drei sicherten sich Klemperer/Koreng durch ein 2:1 (13:21, 21:13, 15:10) gegen Kais/Vesik die Bronzemedaille.

Durch den Sieg gegen ihre direkten Verfolger Emile Boersma und Bram Ronnes (Niederlande) hatten Klemperer/Koreng zuvor ihre Position als smart European Ranking Leader untermauert. Die Aufsteiger des Jahres, die erst wenige Wochen vor Beginn dieser Saison zueinander gefunden hatten, waren nach dem deutlichen 2:0 (21:12, 21:13) nicht mehr von der Spitze des CEV European Rankings zu verdrängen. Der Lohn: Zwei smart fortwo, über die sich beide Athleten mächtig freuen: “Das ist wirklich eine tolle Belohnung für unsere konstant guten Leistungen, die wir auf der diesjährigen NESTEA European Championship Tour gezeigt haben“, sagte David Klemperer. “Wir empfinden es als große Ehre, am Ende dieser Saison als Ranglisten-Erste geführt zu werden.“

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 27. August 2007

   

SCC-Team geht auf Reisen

Die ersten Trainingseinheiten sind absolviert, verschiedene Ausdauer- und Krafttests hat man hinter sich gebracht, jetzt geht die Mannschaft von Volleyball-Bundesligist SCC BERLIN auf Reisen, um sich in zahlreichen Testbegegnungen für die bevorstehende Saison 07/08 einzuspielen. Auf dem Programm stehen 13 Testspiele in 3 Wochen und 3 Ländern.

Vom 01. bis 06. September wird das SCC-Team eine Reise in die Heimat von Kapitän Jaroslav Skach unternehmen. In Tschechien trifft man unter anderem auf den diesjährigen Champions-League-Teilnehmer Jihostroj CESKE BUDEJOVICE sowie auf die CEV-Cup-Starter Hypo Tirol INNSBRUCK und Dukla LIBEREC.

Am darauf folgenden Wochenende, dem 14./15. September, fliegt die Mannschaft nach Luxemburg, wo Berlins Volleyball-Team Nr. 1 im Rahmen einer Volleyball-Gala zweimal gegen den amtierenden französischen Meister und Champions-League-Teilnehmer PARIS Volley antreten wird.

Den Abschluss des Reisemonats bildet vom 21. bis 23. September ein hochkarätig besetztes Turnier in Polen, an dem neben Gastgeber Mostostal-Azoty KEDZIERZYN-KOZLE mit JASTRZEBSKI Wegiel und aon hotVolleys WIEN erneut zwei Vereine aus der europäischen Königsklasse teilnehmen.

Nur wenige Tage später, am 26. September, wird sich die Mannschaft von Trainer Michael Warm erstmals den eigenen Fans präsentieren. Geplant ist ein öffentliches Trainingsspiel gegen die zukünftige Junioren-Nationalmannschaft, den VC Olympia Berlin.

mk

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 27. August 2007

   

„Seppl & Paule“ auf Erfolgskurs

Wenn die Mannschaft des SCC BERLIN am kommenden Wochenende ihre erste Testspielreise in die Tschechische Republik antritt, wird ein SCC-Akteur fehlen. Sebastian „Seppl“ Prüsener hat sich gemeinsam mit seinem Ex-SCC-Kollegen Jan „Paule“ Günther für die Deutschen Beachvolleyball Meisterschaften am Timmendorfer Strand qualifiziert.

„Natürlich ist es schade, dass ich bei den ersten Testspielen nicht dabei sein kann, aber Timmendorf ist nun mal der Höhe- und Schlusspunkt der Beach-Saison und nach den bisherigen Saisonergebnissen gehen wir ja auch nicht chancenlos ins Rennen“, sagt der gebürtige Münchner, der schon seit 2002 für den SCC am Netz steht. Und tatsächlich sorgte das Duo „Seppl & Paule“ in dieser Saison schon für einige Überraschungen. Nach drei 4. Plätzen und einem 2. Rang beim Supercup auf Fehmarn feierte man zuletzt in Bonn und auf Norderney zwei Turniersiege in Folge.

Am Timmendorfer Strand gehen Günther/Prüsener damit als Ranglisten-7. an den Start und wollen „diesen Platz mindestens verteidigen“, sagt „Seppl“ Prüsener über die Zielstellung des nächsten Wochenendes. Auftaktgegner werden Backhaus/Götz sein, „gegen die wir eine realistische Siegchance haben“, so der SCC-Annahmespezialist. Wer die Spiele der beiden verfolgen will, aber nicht die Reise an die Lübecker Bucht abtreten kann, hat auf www.smart-beach-tour.de die Gelegenheit, alle Center-Court-Spiele live per Internet-TV zu sehen.

mk

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Montag, 27. August 2007

   

RWE Rhein-Ruhr Volley siegt in Ibbenbüren

Mit einem schönen Erfolg kehrte RWE Rhein-Ruhr Volley vom Altkreisturnier in Ibbenbüren zurück. Nach der Absage von Giesen I, Marl und Enschede spielten die 6 beteiligten Teams im Modus Jeder gegen Jeden.

Bis auf Jan  Terhoeven hatte Trainer Gürwel Yesiltas den kompletten Kader zur Verfügung. Getestet wurde dann auch Mittelblocker Moritz Müller, der noch kurzfristig mit aufgenommen werden soll.

Da dem Turnier eine kräftezehrende Vorbereitung vorausging, war der Turniermodus nicht gerade glücklich, doch unter dem Aspekt der Ausdauerschulung war die Mannschaft bis zum Letzten gefordert.

Zum Auftakt gab es einen deutlichen 2:0 Erfolg über den Ligakonkurrenten SSF Fortuna Bonn. Gegen die REgionalligisten Giesen II und Greven-Emsdetten gab es ebenfalls deutliche 2:0 Siege. Im Spiel gegen den FC Schüttorf musste RWE Rhein-Ruhr Volley einen Satz abgeben und letztlich ließ man Gastgeber Tecklung den Vortritt beim eigenen Turnier, denn zum Schluss fehlt wohl wirklich die Kraft, zumal der Turniersag schon feststand.  Für Trainer Gürsel Yesiltas kein Problem, denn der konnte alle seine Schützlinge einsetzen und auf verschiedenen Positionen einsetzen. Die Erkenntnisse werden in der kommenden Woche umgesetzt.

Die Volleyfans im Revier können sich freuen, denn am nächsten Wochenende steht eines der bestbesetzten Vereinsturniere in Deutschland auf dem Programm. Beim RWE Rhein-Ruhr Cup wird sich RWE Rhein-Ruhr Volley erstmals den heimischen Fans vorstellen. Von Freitag bis Sonntag werden insgesamt 12 Teams an den Start gehen. Die Turniervorstellung erfolgt am kommenden Mittwoch.

Wolfgang Donat

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 27. August 2007

   

Leipzig: DVV-Männer feiern Turniersieg

Sieg über Russland

Die deutschen Männer haben das Vier-Nationen-Turnier in Leipzig ungeschlagen und mit nur einem Satzverlust gewonnen: Die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu bezwang im letzten Turnierspiel die russische Mannschaft vor 4.500 Zuschauern mit 3:0 (25-18, 25-21, 25-22). Punktbeste Spieler waren Björn Andrae (13) und Christian Pampel (11), auf russischer Seite Roman Yakovlev (17). Zuvor hatte es für die DVV-Auswahl Erfolge über Tunesien (3:1) und die Türkei (3:0) gegeben. Die DVV-Auswahl feierte somit innerhalb von zwei Wochen ihren zweiten Turniererfolg, nachdem sie zuvor im polnischen Olsztyn triumphiert hatte. Bis zum 28. August genießen die deutschen Spieler nun etwas freie Zeit, ehe am 29. August in Heidelberg die weitere Vorbereitung auf die EM-Endrunde in Russland (6.-16. September) fortgesetzt wird. Im Rahmen des letzten Lehrgangs finden mit den Partien gegen die Slowakei (30. August um 19.00 Uhr in Heidelberg, 31. August in Darmstadt um 20.00 Uhr) die beiden letzten Testspiele statt. Danach will Moculescu die zwölf EM-Teilnehmer benennen.

Die DVV-Auswahl begann mit Frank Dehne, Christian Pampel, Max Günthör, Ralph Bergmann, Marcus Popp, Björn Andrae und Markus Steuerwald.
Russland hielt mit Sergey Yurkin, Aleskandr Mochalov, Filipp Voronkov, Vladislav Zhloba, Iliya Savelyev, Aleksandr Kritskiy und Alesey Serikov dagegen.
Die deutsche Mannschaft agierte zu weiten Teilen des Spiels konzentriert gegen eine stark geschwächte russische Mannschaft. Der EM-Favorit bereitet sich mit seiner ersten Formation wohl im eigenen Land auf die EM in Russland vor. Kapitän Frank Dehne führte wie bereits in Polen auch in Leipzig souverän Regie, seine Angreifer dankten es ihm mit guten Quoten. Gegen die Russen bestach zu Beginn vor allem der deutsche Block, am Ende sollten zwölf deutsche Blockpunkte stehen, die Russen kamen lediglich auf deren vier. Georg Grozer kam im dritten Satz in die Formation und präsentierte sich – wie schon zuvor – als positive Überraschung in der Annahme. Der gelernte Diagonalangreifer hat sich in das Mannschaftsgefüge integriert und kann eine wertvolle Alternative sein. Moculescu hat nun die schwierige Aufgabe, aus dem aktuellen 15-er Kader drei Spieler noch zu streichen. Ein Mittelblocker, ein Außenangreifer und ein Zuspieler dürften die Reise nach Russland nicht mitmachen. Nach den Slowakei-Spielen will der Bundestrainer entscheiden.

Der ausführliche Spielbericht

1. Satz
Nach einem Longline-Angriff von Popp konnte die deutsche Mannschaft erstmals die russische Führung ausgleichen (3-3), anschließend brachte Pampel per Ass die erste Führung (4-3). Ein „Monsterblock“ von Dehne (gegen Mochalov) ließ das deutsche Team mit zwei Zählern vorne liegen (6-4), ein weiterer Dehne-Block (dieses Mal im Einerblock) erhöhte auf 8-5. Als Außenangreifer Mochalov zum dritten Mal in Folge am deutschen Block scheiterte (dieses Mal Günthör), wechselte ihn Trainer Boris Kolchin aus, Dmitriy Skoriy kam. Nach einem weiteren Block von Günthör nahm Russland Auszeit (10-5). Ein Fehler des russischen Diagonalangreifers Voronkov sowie ein Block von Andrae gegen ihn ließen den deutschen Vorsprung weiter anwachsen (12-5). Popp brachte die Zuschauer zur Begeisterung, als sein schnell geschlagener Rückraum-Kombinationsball im Feld der Russen landete (14-6). Beim Stand von 17-9 führte Kolzin einen Doppelwechsel durch und wechselte mit Roman Yakovlev und Oleg Samsonichev seine zwei erfahrensten Akteure ein. Das zeigte ein wenig Wirkung, denn die Russen agierten nun nicht so hektisch. Eine Annahme von Popp, die über die Netzkante flog, drücke der russische Spieler ins deutsche Feld (18-13). Yakovlev verkürzte per Ass weiter (19-15), ehe Andrae per „Doppel-Hammer“ von der Position zwei und von der Aufschlaglinie wieder auf sechs Punkte Vorsprung erhöhte (22-16). Andrae war es dann auch, der per Rückraum-Kombinationsball die ersten Satzbälle holte (24-17). Yakovlev konnte den ersten noch abwehren, Bergmann versenkte den zweiten per Aufsteiger (25-18).

2. Satz
Eine Finte von Dehne sowie ein Einerblock von Andrae gegen Yakovlev führten zum 3:1-Start in den zweiten Satz. Skoriy glich per Block gegen Pampel aus (4-4), ehe der stark spielende Andrae mit einem Diagonalkracher die Führung zurück holte (5-4). Ein „Trickaufschlag“ von Dehne sowie ein Aufsteiger von Günthör brachten der DVV-Auswahl zur ersten technischen Auszeit eine Zwei-Punkte-Führung (8-6). Ein Missverständnis auf russischer Seite sowie ein „Dach“ über Yakovlev – der deutsche Dreierblock mit Popp packte zu – führten zur ersten russischen Auszeit (10-6). Als Bergmann sich erstmals den gegnerischen Schnellangreifer Kritskiy „pflückte“ und Kapitän Dehne seinem Beispiel folgte und gegen Savelyev zupackte, war der Vorsprung komfortabel (14-8). Der deutschen Mannschaft unterliefen in der Annahme (Andrae und Steuerwald) zwei Ungenauigkeiten, die das russische Team ausnutzte und zum 17-14 verkürzte. Der erfahrene Zuspieler Samsonichev, in der nächsten Saison Mitspieler von Jochen Schöps bei Odintsovo, führte geschickt Regie und ließ den deutschen Block nicht mehr so zur Geltung kommen wie zu Beginn. Als Kritskiy sein Gegenüber Bergmann blockte, hieß es nur noch 19-17, doch Pampel erhöhte mit einem schwer zu schlagenen Ball auf 21-18. Jochen Schöps kam für Bergmann zum Aufschlag aufs Feld, setzte seinen Service jedoch ins Netz und musste das Spielfeld wieder räumen (21-19). Ein Doppelblock von Pampel/Günthör sorgte wieder für klare Verhältnisse und Satzbälle (24-20). Andrae vergab den ersten per Fehlaufschlag, den zweiten nutzte Pampel, in dem er den Block anschlug (25-21).

3. Satz
Georg Grozer kam für Popp aufs Parkett und machte per Angriff gleich den ersten deutschen Punkt. Ein „Hammer-Angriff“ von Dehne (!) sowie ein direkter Aufschlagpunkt von Pampel bedeuteten das 4-2, Bergmann erhöhte per Einerblock (gegen Kritskiy) auf 6-3. Das deutsche Block- und Abwehrspiel funktionierte nun prächtig, Bergmann führte eine Blocksicherung durch, Andrae versenkte den anschließenden Punktball (7-3). Feldabwehr Grozer, Zuspiel Dehne, Angriff Pampel waren die Stationen zum 9-4 – es sah gut aus. Beim Stand von 12-8 kam Norbert Walter für Bergmann, aber die nächsten Zähler machten die Russen (Ass Savelyev, 13-11). Der Ausgleich folgte, weil Yakovley durch den deutschen Block schlug und Skoriy Glück bei seinem Angriff hatte – von Dehnes Block segelte dieser knapp ins aus (14-14). Die erste russische Führung glich Walter aus, dann machte erneut Yakovlev einen Zähler (15-16). Dehne per Finte und Andrae per Angriff über den Block holten den Ausgleich (17-17), ein Andrae-Aufschlag mit Schnitt sowie ein harter Service brachten die Führung zurück (20-18). Walter hielt den Zwei-Punkte-Vorsprung per Aufsteiger (22-20), Pampel per Rückraumangriff (23-21). Ein Aufschlagfehler von Kritskiy brachte Turniersieg-Bälle, Walter nutzte gleich den ersten per Aufschlag (25-22).

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: „Das Turnier war gut für uns, auch von der Spielstärke der Teams. Wir haben ganz gut gespielt, am ersten Tag hat man meiner Mannschaft die Müdigkeit vom Polen-Turnier angemerkt. Ich habe jetzt die Qual der Wahl, es wird nicht einfach für mich, die zwölf Spieler für die EM zu nominieren. Bei Stefan müssen wir die Computertomographie abwarten, mit Prognosen bin ich sehr vorsichtig.“

Björn Andrae: „Wir haben gegen eine nicht so starke russische Mannschaft gespielt, deshalb hatte das Spiel einen wichtigen Trainingseffekt. Unser Ziel war es, das Spiel von Anfang an zu dominieren. Das ist auch wegen unserer starken Aufschläge gelungen. Insgesamt haben wir eine gute Vorbereitung gehabt, wir sind noch nicht in Top-Form, aber ich bin sehr optimistisch, dass wir topfit in die EM gehen werden.“

Christian Pampel: „Wenn wir dieses Turnier nicht gewonnen hätten, wäre es eine Enttäuschung gewesen für mich. Das waren Mannschaften, die wir schlagen mussten. Auch wenn wir Startschwierigkeiten hatten, haben wir phasenweise ganz gut gespielt und verdient gewonnen. Wir sind noch im Aufbau für die EM, da ist man teilweise auch nicht so frisch.“

Frank Dehne: „Das Turnier muss man mehr als Einzelspiele sehen, da wir in jedem Spiel Akteure getestet haben. Wir werden nach dem zweiten Turniersieg sicherlich nicht abheben, das können wir schon all einordnen. Es war gut, Spieler wie Georg (Grozer, Anm. d. Red.) oder Patrick (Steuerwald, Anm. d. Red.) zu sehen, die solide agiert haben, als sie reinkamen. Das ist auch für die Zukunft wichtig.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 27. August 2007

   

Ein buntes Rahmenprogramm für jedermann

Volleyball-Highlights in Leipzig sind stets auch für ihre Vielfalt im Rahmenprogramm bekannt. Chef-Organisator Frank Thiele hatte auch für das Vier-Nationen-Turnier 2007 wieder einiges auf die Beine gestellt – für jeden war etwas dabei.

Am Freitag konnten sich zunächst die zahlreichen Sponsoren in einem eigenen Turnier beweisen, der heimische Bundesligist VC Leipzig bestritt zudem eine Testpartie gegen Bundesliga-Aufsteiger VC Bad Dürrenberg-Spergau.

Am Samstag kamen die vielen Breitensportler zum Zug: Vor knapp 800 Zuschauern wurde das „Super-Cup-Finale“ zwischen Meister und Pokalsieger der Leipziger Hobbyliga (insgesamt 1800 Volleyballer) ausgetragen. Das Spiel wurde anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Leipziger Hobbyliga ausgetragen.

Der finale Tag begann mit einer weiteren Testpartie des VC Leipzig, dieses Mal gegen die SG Eltmann. Ein Präsentationsspiel des Jahrgangs 1991 folgte, ehe die große Kinderbetreuung in der Arena mit Hüpfburg, Animation sowie Verpflegung (Eis, Obst und Getränken) auch für die Kleinsten etwas Abwechslung bot.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 27. August 2007

   

DVV-Frauen: Auch in Münster zu stark für Serbien

Wie schon in den Partien eins und zwei gegen den WM-Dritten Serbien feierten die deutschen Frauen in Münster erneut einen klaren Sieg. Vor 2000 lautstarken Zuschauern in der Sporthalle Berg Fidel waren Angelina Grün (20 Punkte) und die ehemalige Münsteranerin Atika Bouagaa (14) beim ungefährdeten 3:1 Erfolg (23-25, 25-13, 25-18, 25-18) die punktbesten Spielerinnen im Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti. Aussenangreiferin Jelena Nikolic war mit 16 Punkten erfolgreichste Spielerin im Trikot des Gastes.

Nach diesen drei starken Auftritten gegen den WM-Dritten von 2006 geht die formstarke deutsche Mannschaft mit großem Selbstbewusstsein in die anstehende Grand Prix Qualifikation (3.-9. September in Ankara/Türkei) bevor vom 20.-30. September der Saisonhöhepunkt Europameisterschaft (Belgien/Luxemburg) auf dem Programm steht.

Die serbische Mannschaft machte gleich zu Beginn der Partie deutlich, dass sie nicht noch mal so unter die Räder kommen wollte, wie in den beiden Partien in Bielefeld und Wuppertal. Doch ab Durchgang zwei ließen die deutschen Frauen keinen Zweifel daran, wer hier als Sieger vom Feld gehen wird.

Giovanni Guidetti begann mit Kathleen Weiss im Zuspiel, Angelina Grün auf der Diagonalposition, Cornelia Dumler und Maren Brinker auf den Außenpositionen, Christiane Fürst und Corinna Ssuschke im Mittelblock und Kerstin Tzscherlich auf der Libero-Position.
Gäste-Trainer Zoran Terzic startete mit Maja Ognjenovic im Zuspiel, Jovana Brakocevic auf der Diagonalposition, Jelena Nikolic und Brizka Molnar auf den Außenpositionen, Natasa Krsmanovic und Aleksandra Avramovic im Mittelblock sowie Suzana Cebic auf der Liberoposition.

Ausführlicher Spielbericht:

1.Satz:
Brinker macht aus dem Rückraum den ersten Punkt des Spiels. Weiss setzt Fürst über die Mitte ein, Deutschland führt 2-1. Zweimal in Folge wehrt Cornelia Dumler klasse ab, der deutsche Angriff von Beier landet aber leider im Aus. Auch Grün bringt den Ball nicht im Feld unter (3-3). Erneut ist es die junge serbische Diagonalangreiferin Brakocevic die für den Gast punktet (5-4). Die Serbinnen kommen besser in die Partie als in den Spielen zuvor. Nach einem deutschen Angriffsfehler steht es bei der ersten technischen Auszeit 6-8. Molnar und Krsmanovic machen die nächsten Punkte für Serbien (7-10). Für Brakocevic bringt der serbische Trainer Terzic beim Stande von 10-11 Ivana Nesovic ins Spiel. Erneut ist es ein gefährlicher Sprungaufschlag, der der deutschen Annahme Probleme bereitet (11-13). Brinker findet aus einiger schwierigen Situation heraus die Lücke im Block und gleicht aus (13-13). Cornelia Dumler kämpft in der Abwehr und wird belohnt, erste Auszeit von Serbien (14-13). Ein Ass von Nikolic auf die Linie und ein Angriffspunkt bringt Serbien mit einer Zweipunkte-Führung in die technische Auszeit (14-16). Guidetti wechselt Atika Bouagaa für Kathleen Weiss ein (16-16). Ein Punkt später kommt dann auch Maren Apitz für Angelina Grün aufs Feld. Jetzt nimmt auch der deutsche Trainer seine erste Auszeit (16-18). Apitz setzt Ssuschke klasse über Kopf ein, die deutsche Mittelblockerin macht den Punkt zum 17-18. Nach einem Bouagaa-Punkt wechselt Guidetti die Achse Grün-Weiss wieder ein. Bouagaa und Apitz verlassen das Feld (19-20). Dumler kann über Kopf ausgleichen, es steht 21-21. Die Zuschauer sehen einen spannenden ersten Satz. Ein klasse Ballwechsel mit dem besseren Ende für Deutschland bringt den 22-22 Ausgleich. In der wichtigen Schlussphase ist Angelina Grün zur Stelle (23-23). Nach einem Missverständnis zwischen Dumler und Weiss hat Serbien den ersten Satzball (23-24). Und gleich der erste Satzball bringt den Satzgewinn (23-25).

2.Satz:
Terzic lässt Ivana Nesovic auf der Diagonalposition auf dem Feld. Bei Deutschland darf Atika Bouagaa für Maren Brinker im Aussenangriff ran. Nach einem Grün-Punkt und einem Aufschlagfehler steht es 1-1. Cornelia Dumler macht per Angriff und Aufschlag die nächsten beiden Punkte (3-1). Nikolic macht zwei intelligente Punkte und bringt Serbien auf 4-3 heran. Doch Bouagaa schießt die Serbische Zuspielerin longline ab (5-3). Avramovic verwandelt einen Aufsteiger, verschlägt danach jedoch ihren Aufschlag. Erste technische Auszeit beim Stande von 8-6 fürs den Gastgeber. Eine Finte von Nikolic aus dem Hinterfeld kann die deutsche Abwehr nicht erreichen (9-7). Anschließend serviert Ssuschke ein Ass, der serbische Trainer Terzic nimmt seine erste Auszeit (11-7). Doppelwechsel bei Serbien, für Ognjenovic und Nesovic kommt die Zuspielerin Simanic und Diagonalangreiferin Spasojevic aufs Feld (12-7). Eine klasse Abwehrtat von Bouagaa und zwei Angriffspunkte von Angelina Grün bringen die DVV-Frauen mit 15-9 in Führung. Bei der zweiten technischen Auszeit steht es 16-9 für die Schützlinge von Giovanni Guidetti. Jetzt macht die deutsche Mannschaft weniger Eigenfehler als im ersten Satz. Nikolic und Molnar bringen Serbien wieder etwas heran (16-11). Dumler stellt den alten Abstand wieder her (18-11) und punktet anschließend noch aus dem Hinterfeld. Die serbischen Spielerinnen können ihre gute Leistung aus Durchgang eins nicht bestätigen, sie liegen 21-11 zurück. Die stärkste Serbin in dieser Phase des Spiels ist Aussenangreiferin Jelena Nikolic. Doppelwechsel bei Serbien, für Spasojevic und Simanic kommen Ognjenovic und Nesovic zurück aufs Feld (22-12). Beim Stande von 24-13 wechselt Guidetti, Apitz und Steffen kommen für Weiss und Grün aufs Feld. Atika Bouagaa beendet Durchgang zwei (25-13).

3.Satz:
Maren Apitz ersetzt Kathleen Weiss im deutschen Zuspiel. Bei Serbien stehen Ognjenovic, Nesovic, Molnar, Nikolic, Krsmanovic und Avramovic auf dem Feld. Dumler eröffnet den Satz mit einem erfolgreichen Longline-Angriff (1-0). Leichte Probleme in der Annahme bringen den Weltranglisten-Achten mit 1-2 in Führung. Doch auf Atika Bouagaa ist momentan Verlass, sie punktet doppelt zum 5-2 für Deutschland. Diesen Vorsprung kann bis zur erster technischen Auszeit noch ausgebaut werden (8-4). Gleich drei deutsche Spielerinnen sind nach einer Angriffsfinte von Molnar auf dem Boden, können den Ball jedoch nicht retten. Nach einem Ass, einem erfolgreichen Block gegen Angelina Grün und einem Angriffsfehler von Dumler kann Serbien ausgleichen (9-9). Molnar serviert ins Netz und ein starker Doppelblock von Grün und Fürst bescheren die nächsten deutschen Punkte (12-10). Kurz darauf nimmt Zoran Terzic eine Auszeit (13-11). Bouagaa schlägt den Block so hart an, dass der Ball weit ins Aus fliegt (14-12). Dieser Satz wird wieder ein härteres Stück Arbeit, zweite technische Auszeit beim Stande (16-14). Kurz darauf Doppelwechsel bei Deutschland, Weiss und Steffen ersetzen Grün und Apitz (16-15). Die lautstarken Zuschauer in der Berg Fidel Sporthalle sehen jetzt einen offenen Schlagabtausch. Ein Dreierblock schafft jedoch einen kleinen Vorsprung (19-16). Spasojevic kommt für Nesovic auf die Diagonalposition. Eine fantastische Abwehr von Tzscherlich und Bouagaa verschaffen Deutschland fünf Punkte Vorsprung (21-16), Auszeit Serbien. Dumler schlägt den Block aussen an, Grün und Apitz sind zurück auf dem Feld (22-17). Und Maren Apitz macht direkt den Punkt mit einem gefährlichen Flatteraufschlag. Bei 24-17 haben die deutschen Frauen sieben Satzbälle. Nummer zwei kann Cornelia Dumler genutzt werden. Deutschland gewinnt Durchgang drei mit 25-18.

4.Satz:
Bei Serbien darf nun Spasojevic von Anfang an spielen. Guidetti Apitz im Zuspiel und bringt Heike Beier für Cornelia Dumler ins Spiel. Zu Beginn kann sich keine Mannschaft absetzen. Nach einem Block gegen Bouagaa steht es 2-3 für Serbien. Eine Angriffskombination ist zu durchsichtig, Grün wird geblockt (4-6). Jetzt hat die deutsche Annahme Probleme, Doch Bouagaa setzt sich gegen einen Dreierblock durch. Ein Missverständnis im serbischen Team und taktisch kluge Aufschläge von Bouagaa bringen Deutschland 7-6 in Führung. Bei der ersten technischen Auszeit sind allerdings die Gäste vorne (7-8). Apitz und Ssuschke sind noch nicht optimal aufeinander abgestimmt, das Zuspiel landet im deutschen Feld. Erneut ist es eine kämpferische Abwehr und Sicherung, die den Ausgleich möglich machen (10-10). Heike Beier findet den Schwachpunkt in der serbischen Annahme, gegen die gewaltigen Angriffe von Nikolic hat man noch kein Mittel gefunden (13-12). Mit 16-12 gehen beide Teams in die zweite technische Auszeit. Vieles spricht nun für die Heimmannschaft. Atika Bouagaa kann es nicht nur richtig krachen lassen, auch per Lob ist sie erfolgreich. Nach zwei gewaltigen Aufschlagwinner von Kapitän Angelina Grün steht es 19-13 für Deutschland, Dominice Steffen und Kathleen Weiss kommen für Grün und Apitz aufs Feld (19-14). Molnar verschlägt einen Aufschlag und somit fehlen noch vier Punkte zum Sieg (21-16). Dominice Steffen blockt Nikolic (22-16). Beim Stande von 23-17 kommt Maren Apitz zurück aufs Feld. Deutschland nimmt noch mal eine Auszeit (23-18). Matchball Deutschland, Heike Beier findet die Lücke in der Abwehr (24-18). Nikolic schlägt den Angriff ins Aus, Deutschland gewinnt den Satz mit 25-18 und das dritte Spiel gegen Serbien 3-1.

Stimmen zum Spiel

Giovanni Guidetti: Wie gestern bin ich auch heute mit meinem Team zufrieden. Wir haben guten Volleyballsport gezeigt, dürfen aber nicht denken, dass wir jetzt gut genug sind. Unsere Ziele diese Saison sind hoch, kein Spiel wird leicht, deshalb müssen wir weiter an uns arbeiten. Auch über die Leistung der eingewechselten Spielerinnen bin ich glücklich. Meine Mannschaft ist in einer sehr guten Verfassung und ich bin optimistisch für Ankara.

Anja Spasojevic: Heute waren wir vor allem im ersten Satz ein bisschen Besser als in den beiden Spielen zuvor. Unsere Annahme war gut, das hat es den Zuspielerinnen leichter gemacht die Bälle zu verteilen. Danach haben sich leider große Konzentrationsschwächen in unser Spiel eingeschlichen und genau das ist momentan unser Hauptproblem. Deutschland hat sein Spiel gemacht und die eigenen Stärken ausgespielt. Ich hoffe, dass wir unsere Leistung bis zur Grand Prix Qualifikation steigern können.

Judith Siebert (ehemals Sylvester): Es hat mich sehr gefreut, wie die Mädels zusammengespielt haben. Block und Abwehr haben mich besonders beeindruckt. Da stand heute eine geschlossene Mannschaft auf dem Feld, der man angesehen hat, dass sie mit Spaß spielt. Für mich war es einfach schön mal wieder das ganze Team zu sehen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 27. August 2007

   

Klemperer/Koreng gewinnen Bronzemedaille

David Klemperer/Eric Koreng haben bei der Beach-EM in Valencia die Bronzemedaille gewonnen: Das DVV-Duo setzte sich im „kleinen Finale“ gegen die Esten Kais/Vesik mit 2:1 (13-21, 21-13, 15-10) durch und revanchierte sich somit zugleich für die zuvor im Turnierverlauf erlittene Niederlage. Neben der Medaille heimsten Klemperer/Koreng 10.500 Euro Preisgeld und 640 europäische Ranglistenpunkte ein. Damit gewannen sie – wie ihre Kolleginnen Katrin Holtwick/Ilka Semmler – den Bonuspreis in Form von zwei smart Autos für das beste Team Europas über die Saison 2007 gesehen. Der Gewinn der Bronzemedaille war für den DVV nach der Silbermedaille von Sara Goller/Laura Ludwig die erhoffte zweite Plakette. Europameister wurden – etwas überraschend – die Österreicher Gartmayer/Doppler, die sich im Finale gegen die Niederländer Nummerdor/Schuil mit 2:1 (21-19, 19-21, 15-13) durchsetzten.

Klemperer/Koreng schrieben auf ihrer Homepage: „Wir freuen uns “wie zwei kleine Kinder” über unseren 3. Platz. Hinzu kommt, dass Smart uns als Führende der Rangliste jeweils ein Auto geschenkt hat! Was für ein erfolgreicher, schöner Tag!“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 27. August 2007

   

DVV-Männer: Bangen um Stefan Hübner

EM-Start in Gefahr

Die deutschen Männer müssen mit Blick auf die EM-Endrunde vom 6.-16. September in St. Petersburg & Moskau um den Einsatz von Stefan Hübner (Treviso/ITA) bangen. Der Weltklasse-Mittelblocker war in der gestrigen Partie gegen die Türkei beim Vier-Nationen-Turnier in Leipzig im dritten Satz umgeknickt.

Die Röntgen-Aufnahme im Krankenhaus ergab zumindest, dass der Knochen unbeschädigt ist. Weitere Untersuchungen sollen ergeben, ob evt. der Bandapparat in Mitleidenschaft gezogen worden ist.

Anfang des dritten Satzes passierte es: Es kam zum Netzduell zwischen Hübner und dem türkischen Zuspieler Ulas Kiyak „und anschließend bin ich wohl auf seinem Fuß gelandet“, so Hübner. Türkische und deutsche Spieler trugen den 2,00 Meter-Mann vom Feld, wo Mannschaftsarzt Dr. Stephan Temme und Physiotherapeut Hans-Joseph Groth sofort mit der Erstbehandlung begannen.

Hübner wird in den nächsten Tagen weiter behandelt und kommt am Mittwoch, 29. August, auf jeden Fall nach Heidelberg. Dort trifft sich die Mannschaft zum abschließenden Lehrgang, in dessen Rahmen auch die beiden letzten EM-Tests gegen die Slowakei (30. August in Heidelberg um 19.00 Uhr und 1. August in Darmstadt um 20.00 Uhr) anstehen.

Hübner selber nahm die Angelegenheit gefasst auf und sagte: „Es bringt nichts, wenn ich jetzt Frust schiebe. Ich hoffe, dass ich bald wieder einsetzbar bin. Sollte es nicht mit der EM klappen, kann ich immer noch traurig sein.“

 

 

Deutschland - DVJ-News

 Montag, 27. August 2007

   

U20 DM: Topgesetzte Teams setzen sich durch

Liane Lehmann und Julia Großner bei den Frauen sowie Jonathan Erdmann und Marvin Klass bei den Männern heißen die Deutschen Meister U20 im Beach-Volleyball. Beide Teams waren jeweils an eins gesetzt.

Lehmann / Großner setzten sich im Finale mit 2:1 (18:21, 21:17, 19:17) gegen Victoria Bieneck und Marika Steinhauff durch. Bronze gewannen die Deutschen Meister U19 Melanie Iwansky und Stephanie Koszowski.

Bei den Herrn ging es klarer aus: 2:0 (15:10, 15:7) lautete das Ergebnis für Erdmann / Klass gegen Florian Malescha / Ferdinand Tille. Bronze gewannen kampflos die Lokalmatadoren Thomas Just / Felix Quecke.

Beide frischgebackenen Deutsche Meister treten morgen gemeinsam mit Iwansky/Koszowski und Köhler/Penk die Reise zur U20 Europameisterschaft in Scheveningen (Niederlande) an.

 

 

International - Yahoo-News

 Montag, 27. August 2007

   http://de.eurosport.yahoo.com

Niederlande gewinnen Grand Prix

Ningbo (dpa) - Die Volleyball-Frauen aus den Niederlanden haben überraschend den Grand Prix 2007 gewonnen. Der WM-Achte des Vorjahres kam zum Abschluss in Ningbo/China zu einem 3:2 (21:25, 25:18, 25:13, 20:25, 15:8)-Erfolg über Weltmeister Russland.

 

 

Deutschland - Elmshorner Nachrichten

 Montag, 27. August 2007

   www.en-online.de

40 Kubikmeter Sand für EBS-Beachanlage

Elmshorn (wa). Donnerstagabend fuhr ein Lkw über den Parkplatz am Krückaupark. Seine Ladung bestand aus 40 Kubikmetern Sand. Dieser ist gedacht für die Beach-Volleyballanlage der Elsa-Brändström-Schule. Viele Jahre ist auf und an dem Platz neben dem Elmshorner Gymnasium kaum etwas gemacht worden. Doch den Trainingsbesuch des Beach-Volleyball National-Teams Jonas Reckermann und Mischa Urbatzka (Mittwoch, 29. August, ab 13.30 Uhr) nahm Werner Ullrich zum Anlass, den Zustand der Spielfelder und des Platzes zu verbessern.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 27. August 2007

   www.westline.de

Grün und Co. begeistern

Münster. In Sachen Volleyball ist Münster immer für eine Steigerung gut. 1200 Zuschauer erlebten am Freitagabend in Bielefeld das erste von drei Länderspielen der deutschen Damen gegen Serbien. 800 kamen tags darauf zum Vergleich in Wuppertal. Am Berg Fidel passierten gestern Abend offiziell 2000 Fans die Einlasspforte. Ein sehr guter Zuspruch am Ende eines langen und intensiven Sportwochenendes in der Stadt.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel