News

 Mittwoch. 29. August 2007 

Diese Männer kämpfen um die Beach-Krone
U19-WM: YoungStars belegen Platz zehn
Matthieu Casimir Co-Trainer bei den Raben
Brink-Abeler/Jurich bei DM im Favoritenkreis
SCC: Auf Herz und Nieren geprüft
DVV-Frauen: Optimismus vor erstem Höhepunkt
Moculescu: „Slowakei richtiger Gegner vor EM!“
U19-WM: Deutsche Spieler auch individuell stark
U19-WM: DVV-Auswahl wieder in der Heimat
CHILI PEPPERS erster Turniersieg
VC Dresden: Vorbereitung auf neue Saison
Pato Hofmarksrichter Deutscher Vizemeister
Heute Elmshorn - 2008 Peking?
Katharina und Carina DM-Elfte
Gelungener Saisonausklang für VGE-Team

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Deutschland - Sportsandevents-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

Diese Männer kämpfen um die Beach-Krone

Deutschlands Top 16

DIE FAVORITEN

Julius Brink / Christoph Dieckmann (VC Olympia Berlin / VC Olympia Berlin)
Unternehmen Titelverteidigung: Nachdem Julius Brink und Christoph Dieckmann die deutsche Beach-Volleyball Szene im Vorjahr scheinbar nach Belieben dominierten, haben sie 2007 Konkurrenz bekommen. Obwohl die ganz großen Erfolge in dieser Saison bislang ausgeblieben sind, gehören die amtierenden Deutschen Meister zu den Top-Favoriten. Christoph Dieckmann: „Wir fahren nach Timmendorfer Strand, um zu gewinnen!“

Jonas Reckermann /Mischa Urbatzka (Seaside Beach Club Essen / Eimsbütteler TV)
Nach einjähriger Verletzungspause kehrt der zweimalige Deutsche Meister Jonas Reckermann zurück nach Timmendorfer Strand. Ob es mit seinem neuen Partner Mischa Urbatzka zum dritten Titelgewinn seiner Karriere reicht? Sicher ist, dass sich Deutschlands Nationalteam in den letzten Turnieren vor den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften in Top-Form präsentierte: zwei Mal Rang Zwei auf der Worldtour im August 2007.

David Klemperer / Eric Koreng (MTV 48 Hildesheim / Seaside Beachclub Essen)
Plötzlich standen sie im internationalen Rampenlicht: David Klemperer und Eric Koreng spielten sich beim Grand Slam in Berlin nicht nur in die Herzen des heimischen Publikums, sondern auch auf den sensationellen zweiten Platz (verletzungsbedingte Aufgabe im Finale). Dass dieser Erfolg keine Eintagsfliege war, zeigten sie Anfang August beim Grand Slam in Klagenfurt: Erneut Rang Zwei - und damit auch heißes Anwärterduo auf die deutsche Beach- Krone. Bei den Europameisterschaften in Valencia wurden sie Dritte.

DIE HERAUSFORDERER

Kay Matysik / Stefan Uhmann (VC Olympia Berlin / Kölledaer SV)
Christoph Dieckmann traut ihnen in Timmendorfer Strand auch den Titel zu: Kay Matysik und Stefan Uhmann (mit 2,11 Meter größter Spieler der Tour) waren 2007 das erfolgreichste Team der deutschen Beach-Volleyball Serie! Drei Mal standen sie ganz oben auf dem Siegerpodest (Erfurt, Fehmarn, München), zwei Mal wurden sie Zweite. Bestes internationales Ergebnis: Rang 3 beim CEV-Turnier in Den Haag.

Thomas Kaczmarek / Daniel Krug (TV Rottenburg / FT Adler Kiel)
Für den Fachinformatiker Daniel Krug ist es bereits die fünfte Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften, sein Partner Thomas Kaczmarek (gemeinsam mit Sebastian Fuchs frisch gebackener U23 Europameister) freut sich auf seinen zweiten Einsatz in Timmendorfer Strand. Bei der smart beach tour in Kühlungsborn holte das 2007 neu gegründete Duo den ersten Turniersieg der Saison. „Wenn wir unseren Setzlistenplatz bestätigen, sind wir sehr zufrieden“, so Daniel Krug.

Martin Kern / Maarten Lammens (TuS Schladern / TSV Bayer 04 Leverkusen)
Mit Top-Form sind sie in die Saison gestartet: Bei den ersten drei Turnieren der smart beach tour 2007 standen Martin Kern und Maarten Lammens drei Mal auf dem Siegertreppchen. Nach dem Turniersieg zum Auftakt in Dresden folgten bis Saisonende ein zweiter und drei dritte Plätze. Info: In Kühlungsborn gewannen sie gegen Schmeckenbecher/Ziethe das mit 75 Minuten längste Spiel des Jahres, in Essen verloren sie mit 7:15 den kürzesten Satz der Saison (9 Minuten).

Jan Günther / Sebastian Prüsener (VC Leipzig / SCC Berlin)
Die beiden Publikumslieblinge Jan Günther und Sebastian Prüsener stechen den Fans nicht nur aufgrund ihrer oftmals ungewöhnlichen Spielershorts sofort ins Auge. Doch „Seppl“ und „Paule“ konnten in dieser Saison nicht nur optisch überzeugen. Entgegen ihrer Tradition, nur ein Turnier pro Saison zu gewinnen, siegten sie 2007 gleich zwei Mal (Norderney und Bonn). „Unser Ziel ist Platz 7, mit ein wenig Glück schaffen wir es vielleicht auch auf den fünften Platz“, so Jan Günther.

DIE AUßENSEITER

Arvid Kinder / Raimund Wenning (Netzh. Königs Wusterhausen / VfB Ulm)
Auch dieses Team formierte sich zu Beginn der Saison neu und hatte auf Anhieb Erfolg. Durch Platz Zwei in Kühlungsborn und Rang Drei beim Auftaktturnier in Dresden sicherten sich Arvid „Achim“ Kinder und Raimund „Ray“ Wenning die Teilnahme an den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften. Für beide Spieler die 4. DM-Teilnahme in Folge. Wenning: „Wir wollen die Setzlistenposition auf jeden Fall bestätigen.“

Florian Huth /Kjell Schneider (FT Adler Kiel / FT Adler Kiel)
So holprig wie die Teamfindung im Frühjahr, verlief auch der Saisonbeginn für die beiden sympathischen Kieler Beach-Boys. Nach Rang Fünf in Dresden schafften sie beim Tourstopp in München mit Rang Zwei den erhofften Treppchenplatz. „An erster Stelle wollen wir in Timmendorfer Strand Spaß haben, dann gut spielen und dann gewinnen. Vielleicht auch andersherum“, so Kjell Schneider.

Tilo Backhaus / Tom Götz (VC Olympia Berlin / VC Olympia Berlin)
Seit zwei Jahren bilden Tilo Backhaus und Tom Götz ein festes Team. Doch erst in dieser Saison scheint der Erfolgs-Knoten geplatzt zu sein. Gleich zwei Mal (Kühlungsborn und München) holten sie Rang Drei und sicherten sich damit ihre erste Teilnahme an den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften. Tilo Backhaus: „Unser Ziel ist es, ein Spiel zu gewinnen. Und wenn wir schon in Timmendorfer Strand sind, könnten wir eigentlich auch das Turnier gewinnen...“

Denis Berken/ Alexander Walkenhorst (VC Essen-Borbeck / VC Essen-Borbeck)
Es klingt wie eine Erfolgsstory à la Hollywood. Doch die Geschichte von Alexander Walkenhorst ist Realität. Vor einigen Jahren war er beim Ranglistenturnier auf dem Essener Kennedyplatz Balljunge. 2007 schaffte er mit Partner Denis Berken auf der smart beach tour nicht nur die Qualifikation für das Hauptfeld, sondern sie holten den Turniersieg. „Wir sind zum ersten Mal dabei. Es wäre schön, wenn wir ein oder zwei Spiele gewinnen könnten“, so Berken.

Sebastian Fuchs / Florian Lüdike (MTV Eckernförde / FT Adler Kiel)
„Wir streben eine Top 10 Platzierung in Timmendorfer Strand an“. Sebastian Fuchs und Florian Lüdike geben sich kämpferisch. Ihr bestes nationales Ergebnis erzielten sie mit dem dritten Platz in Erfurt. Sebastian Fuchs holte mit Thomas Kaczmarek bei der U23 EM auf Zypern Gold. Für die beiden Youngsters ist dies die erste DM-Teilnahme. Weitere nationale Platzierungen: drei Mal Siebte, ein Mal Neunte.

Stanislaw Bakumovski / Peer-Ole Mielenz (VC Olympia Berlin /SG Rot. Prenz. Berg)
Mit 33:35 verloren sie gegen Jan Günther und Sebastian Prüsener bei der smart beach tour Norderney den engsten Satz der Saison 2007. Trotzdem reichte es an der Nordsee noch zu Platz Zwei und zur damit verbundenen zweiten DM-Teilnahme der Berliner. Bei zwei weiteren Turnieren (Erfurt und Kühlungsborn) wurden „Stani“ und „Monologole“ Fünfte.

Florian Karl / Leonard Waligora (VC Olympia Berlin / VC Olympia Berlin)
Vier Jahre lang bildete Leonard Waligora mit Arvid Kinder ein festes Team. Ende 2006 trennten sich beide, und „Luiz“ versuchte sein Glück nun mit Florian „Flocki“ Karl. Mit Erfolg! Mit ihrem dritten Platz bei der smart beach tour Norderney sicherten sich die Berliner das Ticket für die Deutschen smart Beach- Volleyball Meisterschaften. Weitere Erfolge 2007: ein fünfter und zwei siebte Ränge.

Sebastian Dollinger/Nils Rohde (FT Adler Kiel / FT Adler Kiel)
Beim vorletzten Turnier der smart beach tour in München wurden Sebastian Dollinger und Nils Rohde Neunte und sicherten sich damit den wichtigen 16. Tabellenplatz und die damit verbundene erste gemeinsame Teilnahme in Timmendorfer Strand. An der Seite von Thomas Kaczmarek holte „Basti“ in Essen Rang Zwei. Bestes gemeinsames Ergebnis des 2007 neu gegründeten Teams: Rang Sieben in Kühlungsborn.

Malte Nagursky / Stefan Windscheif (Lübecker Turnerschaft l VV Humann Essen)
Des einen Freud, des anderen Leid. Durch die verletzungsbedingte Absage des Teams Schmeckenbecher/Ziethe bekommen die beiden Youngsters Malte Nagursky und Stefan Windscheif die Chance, in Timmendorfer Strand dabei zu sein. Ihr bestes gemeinsames Ergebnis erzielten sie mit Platz 7 in St. Peter-Ording. Stefan Windscheif wurde im Vorjahr an der Seite von Jonathan Erdmann U20 Europameister.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

U19-WM: YoungStars belegen Platz zehn

Trotz nur zwei Niederlagen blieb der deutschen Jugend-Nationalmannschaft mit Jonas Hemlein und Fabian Kohl von den Volley YoungStars Friedrichshafen bei der U19-WM in Mexiko nur der zehnte Rang. Im abschließenden Spiel verloren sie gegen Russland mit 1:3

Das Glück war der deutschen Jugend-Nationalmannschaft mit Fabian Kohl und Jonas Hemlein von den Volley YoungStars Friedrichshafen bei der U19-Weltmeisterschaft in Mexiko nicht hold. Nachdem die DVV-Auswahl von Trainer Söhnke Hinz in der Vorrunde nur um zwei Ballpunkte die Runde um die Plätze eins bis acht verpasst hatte, verlor sie im Spiel um Platz neun mit 1:3 (25:23, 18:25, 23:25, 17:25) gegen Russland und belegte damit in der Endabrechnung den zehnten Platz. Zugleich verpassten Kohl, Hemlein & Co. mit nur zwei Niederlagen im gesamten Turnier die erstrebte einstellige Platzierung.

Nach der Niederlage im Auftaktspiel gegen Brasilien (1:3) gelangen den Deutschen sechs Siege in Folge. In der Vorrunde bezwangen sie den Europameister und späteren Bronzemedaillengewinner Frankreich (3:2) sowie Ägypten (3:0). In der Zwischenrunde besiegten sie Kuba mit 3:2 (18:25, 25:14, 22:25, 25:13, 15:13), Tunesien mit 3:0 (29:27, 25:16, 25:21) und Russland mit 3:1 (23:25, 25:22, 25:23, 25:15). Den neunten Platz im Visier setzten sie sich im Überkreuzspiel mit 3:1 (24:26, 27:25, 25:19, 25:16) gegen Puerto Rico durch, hatten aber beim letzten WM-Auftritt gegen Russland das Nachsehen.

Hemlein, der gegen Puerto Rico aufgrund einer Magenverstimmung gar nicht und gegen Russland nur bedingt einsatzfähig war, haderte mit dem Schicksal. „Ich hätte gerne besser gespielt und der Mannschaft mehr geholfen. Aber ich war geschwächt und konnte nur kurz rein“, sagte der 18-jährige Zuspieler. „Das ist kein besonders schöner Abschluss mit dieser Niederlage, aber insgesamt bin ich ganz zufrieden.“ Und Kohl, der auf der Liberoposition eine gute WM spielte, urteilte: „Wir wollten alle den neunten Platz, jetzt haben wir den zehnten. Mit ein wenig mehr Glück hätten wir auch um Platz fünf spielen können. Wir haben in vielen Spielen gezeigt, was wir können. Ich bin sicher, dass wir auf einem guten Weg sind.“

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

Matthieu Casimir Co-Trainer bei den Raben

24-jähriger Franzose unterstützt Trainer Guillermo Gallardo sowie Werner Neuemeier und Milos Zika

Um im Sport erfolgreich zu sein, braucht ein Verein natürlich eine gute Mannschaft. Dazu gehören aber gleichermaßen kompetente Trainer. Hier haben die Roten Raben mit der Verpflichtung von Guillermo Gallardo den ersten Schritt getan. Jetzt haben sie auch seinen Co-Trainer Matthieu Casimir von Köpenick nach Vilsbiburg geholt. Er assistiert zum einen Gallardo bei der ersten Mannschaft, ist aber auch als Scout für das Team von Trainer Werner Neumeier in der zweiten Bundesliga unterwegs und arbeitet im Jugendbereich mit Raben-Urgestein Milos Zika zusammen. „Uns ist eine enge Verzahnung von Jugend- und Leistungsbereich wichtig“, begründet Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder diese Verpflichtung.

Matthieu Casimir ist 24 Jahre und kommt unüberhörbar aus Frankreich. Er hat bereits in der vergangenen Saison mit Guillermo Gallardo zusammengearbeitet. Die beiden haben sich im Jahr 2005 bei einem Acht-Nationen-Turnier in Belgien kennen gelernt und sind immer in Kontakt geblieben. Casimir hat selbst 16 Jahre lang aktiv Volleyball gespielt. Eine Verletzung zwang ihn aber dazu, mit dem Volleyball spielen aufzuhören. Dem Volleyball ist er aber treu geblieben. Er machte die Trainerausbildung und besitzt derzeit die C-Lizenz. Sein Ziel ist die A-Lizenz, um dann selbst als Trainer tätig zu sein. Erste Erfahrungen hat er bereits mit der französischen Junioren- und Jugendnationalmannschaft sammeln können.

Als ihn Guillermo Gallardo im vergangenen Jahr anrief und fragte, ob er mit ihm in der ersten Bundesliga in Deutschland arbeiten wolle, habe er gerne zugesagt. Und so gingen die beiden zum Köpenicker SC nach Berlin. Dort war die Zusammenarbeit so erfolgreich und harmonisch, dass Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder einige Hebel in Bewegung setzte, um das Duo nach Vilsbiburg zu holen.

Dabei war es Jung-Kronseder wichtig, dass Matthieu Casimir nicht nur Trainer Gallardo bei der ersten Mannschaft unterstützt, sondern auch für die zweite Mannschaft als Scout tätig ist. Zudem soll er Milos Zika bei den Trainingseinheiten im Jugendbereich zur Hand gehen. Nur so könne man  Leistungs- und Nachwuchsbereich optimal aufeinander abstimmen, ist der Raben-Manager überzeugt.

Zur Zeit ist der Co-Trainer zusammen mit der ersten Mannschaft in Shanghai. Dort absolvieren sie ein Trainingslager, um sich auf die neue Saison vorzubereiten, die für die Roten Raben alles andere als leicht werden wird, darin sind sich die Verantwortlichen einig.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

Brink-Abeler/Jurich bei DM im Favoritenkreis

Auch wenn sich Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich seit mehreren Jahren fast ausschließlich auf der FIVB-Weltserie tummeln – einer der großen Saison-Höhepunkte ist für das Beachvolleyball-Duo vom USC Münster immer noch die Deutsche Meisterschaft. Die steht an diesem Wochenende (Freitag, 31. August bis Sonntag, 2. September) vor der Tür, traditionell in der Ahmann-Hager-Arena in Timmendorfer Strand, einer der schönsten Beach-Locations in Europa.

Aber nicht nur Hella und Rieke halten die Farben der Unabhängigen im hohen Norden hoch. Mit Tatjana Zautys, die wie gewohnt mit ihrer Freiburger Partnerin Leonie Müller (gemeinsam Sechste im DVV-Ranking) anreist, ist eine weitere Münsteranerin dabei im Kampf um den nationalen Lorbeer. Damit hat der USC drei Akteurinnen unter den sechs besten Beach-Duos in Deutschland platziert.

Wobei die Ambitionen bei Brink-Abeler/Jurich, die an drei gesetzt sind, doch noch ein Stück höher sind als bei Zautys. Schließlich reisen die Deutschen Meisterinnen von 2004 als aktueller Vizemeister nach Timmendorfer Strand. „Wir haben schon eine Treppchen-Platzierung ins Auge gefasst“, mag Rieke im DM-Vorfeld auch nicht tiefstapeln. Und Axel Büring, USC-Indoor-Cheftrainer und Beach-Coach von Brink-Abeler/Jurich, ergänzt: „Rieke und Hella gehören sicherlich zum Favoritenkreis. Doch die Luft ganz oben ist dünn. Denn gleich vier deutsche Teams sind unter den Top-20 der Welt gelistet!“
Das USC-Aushängeschild im Beach-Bereich – bei einem Dutzend Starts im Rahmen der Weltserie erreichten Brink-Abeler/Jurich neun Mal einen einstelligen Platz – hat am vergangenen Wochenende extra die Europameisterschaften ausgelassen, um nach den stressigen letzten Monaten in Münster Kraft zu sammeln. „Wir wollen topfit an den Start gehen. Die DM hat für uns eine enorm hohe emotionale Bedeutung.“

Das haben auch die Beach-Fans in Münster wahr genommen. Rieke: „Viele Freunde und die Critters werden uns vor Ort unterstützen.“ So war es für das USC-Top-Duo keine Frage, das World-Tour-Turnier in St. Petersburg, das parallel läuft, zu meiden und in Timmendorf anzutreten. Büring sieht sein Doppel für die DM gut aufgestellt. „Nachdem wir letzte Woche etwas durchgeschnauft haben, haben wir in den vergangenen Tagen die Umfänge wieder deutlich erhöht. Wir wollen eine Platzierung ganz vorne, Timmendorf ist halt immer etwas Besonderes.“ Dass das Siegerteam sich einen Smart erspielt, ist bei den USC-Athletinnen auch angekommen: „Wir sind seit Januar ohne Auto“, flachst Rieke, Büring sagt lachend: „Da würde Platz eins vieles leichter machen!“

Auch das Team Zautys/Müller haben an der Ostsee viele Insider auf dem Zettel. Büring: „Tati und Leo haben eine exzellente Saison gespielt, sich Platz sechs in der Setzliste noch vor Banck/Lahme absolut verdient. Wenn es bei denen gut läuft, können sie das Halbfinale erreichen.“ Wobei auch die Konstellation denkbar ist, dass Büring mit Brink-Abeler/Jurich auf seinen Hallen-Schützling Zautys treffen könnte. „Dann sind wir Konkurrenten!“

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

SCC: Auf Herz und Nieren geprüft

Nicht nur im Athletikbereich, sondern auch in der sportmedizinischen und physiotherapeutischen Betreuung geht der SCC BERLIN zukünftig neue Wege. Mit der „Praxis für ganzheitliche Orthopädie“ in der Friedrichstraße konnte ein kompetenter Partner auf diesem Gebiet gewonnen werden.

An der Spitze des Praxisteams, das sich von nun an um die sportmedizinischen und physiotherapeutischen Belange der SCC-Spieler kümmern wird, stehen Priv. Doz. Dr.med. Dipl.Sport Oliver Miltner als leitender Mannschaftsarzt sowie Suchung Kim als ausführender Physiotherapeut.

Ein Bestandteil der renommierten Praxis ist das Therapiezentrum „Orthotrain“. Hier absolvierte das SCC-Team in den letzten Wochen bereits umfangreiche Testserien. Allerdings standen nicht – wie es der Titel dieses Berichts vermuten lassen könnte – internistische Befunde im Vordergrund, sondern isokinetische Diagnostiken der Bein- und Schultermuskulatur. Mithilfe dieser isokinetischen Testsysteme ist es möglich, die dynamische Kraftentwicklung bei einer konstant gehaltenen Geschwindigkeit zu bestimmen und so genannte Kraftverlaufskurven abzubilden. Letztere liefern wertvolle Hinweise zu Muskelkraft bzw. Gelenkwerten und bilden damit eine der Grundlagen für die zu erstellenden Trainingspläne der Spieler.

Des weiteren wurde mit der Tergumed-Methode eine Diagnostik zur Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Wirbelsäule durchgeführt. Diese dient dazu, muskuläre Defizite und Dysbalancen aufzudecken. „Beispielsweise ist es wichtig, das Bauch- und untere Rückenmuskulatur im richtigen Verhältnis stehen, damit die Wirbelsäule optimal stabilisiert wird“, weiß Libero Frank Bachmann.

Die Ergebnisse all dieser Tests wird Dr. Oliver Miltner nun gemeinsam mit seinem Team auswerten und damit dem SCC-Trainerstab um Michael Warm wichtige Aufschlüsse für die zukünftige Trainingsgestaltung geben können.

mk

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

DVV-Frauen: Optimismus vor erstem Höhepunkt

Mit sechs Siegen in Folge gegen den EM-Teilnehmer Frankreich und den WM-Dritten Serbien gehen die DVV-Frauen mit viel Selbstbewusstsein in die entscheidende Phase: Zunächst treffen sie bei der europäischen Grand Prix Qualifikation vom 3.-9. September in Ankara/Türkei auf Bulgarien (3.9.), Weltmeister Russland (4.9.) und Europameister Polen (5.9.), anschließend folgt mit der EM-Endrunde in Belgien & Luxemburg (20.-30. September) der Höhepunkt des Jahres.

Nach zwei Tagen Freizeit kommen die Spielerinnen um Super-Star Angelina Grün am 29. August wieder in Kienbaum zusammen, am 2. September erfolgt der Abflug gen Türkei. Das Ziel der Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti ist klar: Das Ticket für den Grand Prix 2008 soll gelöst werden, dazu ist unter den insgesamt acht Teams in Ankara (in Gruppe B spielen Aserbaidschan, Italien, Serbien und die Türkei) ein Platz unter den ersten vier Mannschaften erforderlich. Gelingt der deutschen Mannschaft der Gruppensieg, zieht sie in das Finale ein und hat die Teilnahme sicher. Die Gruppen-Zweiten bzw. –Dritten bestreiten nach der Gruppenphase ein entscheidendes Play-off-Spiel. Die Sieger dieser Duelle sind ebenfalls für den Grand Prix qualifiziert.

Guidetti ist zuversichtlich, dass sein Team die hohe Hürde nimmt: „Wir haben gegen Serbien guten Volleyballsport gezeigt, dürfen aber nicht denken, dass wir jetzt gut genug sind. Unsere Ziele in dieser Saison sind hoch. Kein Spiel wird leicht, deshalb müssen wir weiter an uns arbeiten. Meine Mannschaft ist in einer sehr guten Verfassung, und ich bin optimistisch für Ankara.“

Der Bundestrainer nimmt entgegen den Gewohnheiten 13 Spielerinnen mit in die Türkei – zwölf sind nur spielberechtigt - da er auch im Hinblick auf die EM weiter arbeiten will. „Die zwölf Spielerinnen in Ankara müssen nicht die Spielerinnen bei der EM sein“, erklärt Guidetti.

Der deutsche Kader für Ankara: Heike Beier, Kerstin Tzscherlich, Mareen Apitz, Corina Ssuschke (alle Dresdner SC), Maren Brinker (TSV Bayer 04 Leverkusen), Kathleen Weiß (Schweriner SC), Cornelia Dumler (Ostiano/ITA), Atika Bouagaa (N.N.), Dominice Steffen (NA.Hamburg), Christiane Fürst (Pesaro/ITA), Kathy Radzuweit (Vicenza/ITA), Margareta Kozuch (Sassulo/ITA), Angelina Grün (Bergamo/ITA)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

Moculescu: „Slowakei richtiger Gegner vor EM!“

Insgesamt zwei Tage können die DVV-Männer nach zwei sehr intensiven und erfolgreichen Wochen mit den Turniersiegen in Olsztyn/Polen und Leipzig durchschnaufen, dann geht es in die finale Phase der EM-Vorbereitung: Am 29. August trifft sich die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu in Heidelberg, um sich den letzten Schliff für die EM-Endrunde in Moskau & St. Petersburg (6.-16. September) zu holen. Die beiden Partien gegen die Slowakei in Heidelberg (30. August um 19.00 Uhr) und Darmstadt (31. August um 20.00 Uhr) sind für Moculescu zudem die letzte Möglichkeit, Erkenntnisse zu gewinnen. Schließlich muss der Bundestrainer von zuletzt 15 Spielern in Leipzig noch drei Akteure streichen.

Auch Stefan Hübner (Treviso/ITA) wird nach Heidelberg anreisen. Der Weltklasse-Mittelblocker war in Leipzig in der Partie gegen die Türkei folgenschwer umgeknickt und lässt sich in der Universitätsstadt von der medizinischen Abteilung weiter am lädierten rechten Sprunggelenk behandeln. Alle hoffen, dass Hübner wieder fit wird und der Mannschaft bei der EM helfen kann. Die Spiele gegen die Slowakei kommen für ihn auf jeden Fall zu früh.

Dagegen ist Patrick Steuerwald (TSV Unterhaching) nicht in Heidelberg dabei. Der Zuspieler war in Leipzig für den am Finger angeschlagenen Simon Tischer (Thessaloniki/GRE) eingesprungen und hatte bei seinen Einwechselungen gute Leistungen gezeigt. Tischer steigt aber wieder in das Balltraining ein.

Stelian Moculescu sieht in den beiden Partien gegen EM-Teilnehmer Slowakei einen idealen Gegner: „Das ist eine gute Mannschaft mit guten Spielern, u.a. mit zwei Champions League Siegern (Hupka und Divis (VfB Friedrichshafen), Anm. d. Red.), die bereits mit dem Aufschlag viel Druck ausüben. Das ist genau der richtige Gegner vor der EM.“

Bezüglich der Nominierung sagt der Bundestrainer: „Ich habe jetzt die Qual der Wahl, es wird nicht einfach für mich, die zwölf Spieler für die EM zu nominieren. Aber besser so, als wenn ich danach suchen muss.“

Der deutsche Kader: Christian Pampel, Markus Steuerwald (beide VfB Friedrichshafen), Max Günthör (evivo Düren), Simon Tischer (Thessaloniki/GRE), Jochen Schöps (Odintsovo/RUS), Marcus Popp (Montichiari/ITA), Frank Dehne (Corigliano/ITA), Björn Andrae (Olsztyn/POL), Robert Kromm (Perugia/ITA), Eugen Bakumovski (Kedzierzyn/POL), Norbert Walter (Roeselare/BEL), Stefan Hübner (Treviso/ITA), Georg Grozer (Moerser SC), Ralph Bergmann (N.N.)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

U19-WM: Deutsche Spieler auch individuell stark

Die deutschen U19-Junioren haben bei der WM in Mexiko nicht nur als Mannschaft überzeugt. In den insgesamt acht WM-Partien gelangen sechs Siege, zwei Niederlagen mussten hingenommen werden. Damit sprang am Ende Platz zehn heraus. Auch in den Einzelstatistiken finden sich einige deutsche Spieler unter den „Top Ten“ wider. Kapitän Denis Kaliberda rangiert in zwei Kategorien unter den besten zehn WM-Spielern, vor allem die zweitbeste Annahmequote aller Spieler ist als herausragend zu bewerten. Ebenfalls sehr stark agierte Mittelblocker Lukas Bauer, der im Vorfeld der WM lange Zeit verletzt war. Bei der WM war er topfit und belegte Platz drei unter den besten Blockern.

Die deutschen Platzierungen unter den „Top Ten“
Beste Punktesammler: 7. Jonas Umlauft
Beste Angreifer: 9. Denis Kaliberda
Beste Blocker: 3. Lukas Bauer
Bester Zuspieler: 10. Felix Horn
Beste Annahmespieler: 2. Denis Kaliberda, 8. Christian Fromm

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   

U19-WM: DVV-Auswahl wieder in der Heimat

Um 8.40 Uhr Ortszeit Touchdown in Berlin für die Mannschaft von Bundestrainer Söhnke Hinz nach einer recht strapaziösen Rückreise mit wenig Schlaf und zwei kurzen Nächten. Am Montagmorgen um 1 Uhr (!) Ortszeit in Mexicali gestartet, kamen Mannschaft und Führung zwar müde, aber sonst gesund und gut gelaunt in der deutschen Hauptstadt an. Von Berlin aus fuhren die Spieler direkt in ihre Heimatorte weiter.

Nach dem Transfer von Mexicali nach San Diego (Wartezeit an der Grenze zum amerikanischen Calexico 90 Minuten) startete der Flug von San Diego nach Newark/New York pünktlich um 8 Uhr. Nach kurzem Aufenthalt auf dem Flughafen sollte es zügig weitergehen – durch das starke Verkehrsaufkommen (über 20 Flugzeuge in der Wartespur) verzögerte sich der Abflug um fast 80 Minuten. Dann ging es weiter per Nachtflug nach Berlin.

In einer ersten Stellungnahme zog Bundestrainer Söhnke Hinz, der schon im Flugzeug die Zeit zu Einzelgesprächen mit den Spielern genutzt hatte, eine positive Bilanz. Hinz: „Natürlich muss man die ganze Mission differenziert betrachten. Wir hatten uns sicher einen besseren Platz erhofft, aber nach dem unglücklichen Ausscheiden in der Vorrunde hat die Mannschaft Charakter gezeigt und die folgenden Spiele angenommen, um noch eine möglichst gute Platzierung zu erreichen. Unter diesen Umständen kann man mit dem 10. Platz leben. Wir haben u. a. Kuba und Russland und den späteren Medaillisten Frankreich geschlagen. Bei dem doch dichten, ziemlich ausgeglichenen Niveau haben letztendlich Kleinigkeiten entschieden. Die Erkenntnis für die Spieler ist, dass in den kommenden Jahren in Training und Spiel eben besonders um die Kleinigkeiten muss – bei jedem Training und bei jedem Spiel.“

Hinz weiter. „In dieser Mannschaft steckt großes Potential. Wir haben auf wichtigen Positionen (wie z.B. im Zuspiel) Änderungen vornehmen müssen. Diese haben sich ausgezahlt.“ Hinz abschließend: „Diese Mannschaft hat Deutschland und den DVV bestens repräsentiert. Die Mannschaft ist toll angenommen worden und hat durch ihr tadelloses sportliches Auftreten viele Sympathien geerntet.“

Mit einer kleinen Enttäuschung endete das Turnier für Denis Kaliberda. Der Mannschaftsführer des DVV-Aufgebotes hatte noch bis zum letzten Tag Platz 1 in der Kategorie „Bester Annahmespieler“ innegehabt. So musste er nach dem letzten Spiel der Deutschen sofort mit Chef de Mission Tom Schwenk nach Tijuana, um dort evtl. für die Ehrung zur Verfügung stehen zu können. Als er dort ankam, musste er zur Kenntnis nehmen, dass er auf die Position 2 gerutscht war, da der Puerto Ricaner Del Valle sich im letzten Spiel gegen die Mexikaner noch einige gute Annahmen mehr verschafft hatte. Kaliberda nahm es sportlich: „Ich hätte mich schon gefreut, aber ich musste mit allem rechnen. Ist okay so, der Beste soll gewinnen!“ Während Kaliberda nach Tijuana geeilt war (und sich dort später das Endspiel anschaute), feierte die Mannschaft in Mexicali mit einem mexikanischen Essen Abschied von ihren mexikanischen Guides Andrea und Alejandro. Es gab Umarmungen und Danksagungen und Andrea hatte für jeden Spieler ein Päckchen mit Süßigkeiten gepackt.

Nach der Ankunft auf der Flughafen in Berlin versammelte Trainer Hinz die Delegation kurz und bedankte sich noch einmal bei den Spielern und bei dem Begleiterstab. Hinz abschließend: „Ich habe schon eine ganze Reihe solcher Aufgaben miterlebt – diese Mission ist durch den Einsatz aller perfekt gelaufen.“

Für Bundestrainer Söhnke Hinz wie auch für die Spieler beginnt nun wieder der Alltag (mit Ausnahme der Akteure aus Bayern, die noch Schulferien haben). Felix Isaak vom Internat in Frankfurt trocken: „Wir müssen jetzt für die 2.Liga trainieren und morgen früh muss ich in die Schule – das Leben geht weiter.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

CHILI PEPPERS erster Turniersieg

CHILI PEPPERS rüsten sich für die neue Bundesliga-Saison. Ihre erste Testphase haben sie erfolgreich bestanden.  Bei ihrem ersten Auslandseinsatz nehmen die Freiburger Volleyballerinnen den Turniersieg mit nach Hause.

Am Sonntag, 26.08.07 starteten die USC FREIBURG CHILI PEPPERS zum ersten Testspiel unter Wettkampfbedingungen. Beim 2-Länderturnier in der Schweiz bei Luzern zeigten die Chili Peppers ansprechende Leistungen, die mit dem Turniersieg belohnt wurden.

Im ersten Spiel mussten die Freiburger Damen gegen das Nationalliga A Team des VBC Cheseaux auf dem Spielfeld antreten. Die Chilis agierten anfangs etwas unsicher und nervös. Das Team wurde mit zunehmender Spielzeit aber immer sicherer und konnte in beiden Sätzen einen anfänglichen vier Punkte Rückstand ausgleichen und das Spiel letztendlich 2:0 gewinnen. Gegen das nominell schwächste Team des Turniers, den Schweizer Drittligisten Volley Obwalden gab es im zweiten Spiel eine 2:0 Niederlage. Die Chilis taten sich gegen die kompakte Mannschaft und sehr gut eingespielten Obwälderinnen sehr schwer, da die Annahme in diesem Spiel sehr schwankend war.

Danach stand ein Vergleich gegen den Ligakonkurrenten VC Stuttgart an. Nachdem beide Teams einen Satz gewinnen konnten musste ein dritter Satz entscheiden. Jetzt zeigten sich die Chilis von ihrer kämpferischen Seite und ein drei Punkte Rückstand konnte in einen Satz- und Spielgewinn umgewandelt werden. Im letzten Spiel gegen das Team des VBC Ruswil wiederholte sich der Spielverlauf des vorhergehenden Spiels. Wieder stand es nach zwei ausgeglichen Sätzen 1:1 und wieder gelang es einen 11:8 Rückstand im Entscheidungssatz zu drehen und das Spiel zu gewinnen.

Mannschaftsaufstellung beim ersten Turniereinsatz: Es spielten Alexandra Lai im Zuspiel, Alma Köpp Diagonal, Raphaela Aichroth und Laura Mählmann im Außenangriff sowie Stefanie Ajayi und Melita Kervinen Mittelblock.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 28. August 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VC Dresden: Vorbereitung auf neue Saison

Nachdem im Aufstiegsturnier im April der sofortige Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga geschafft wurde und die Spieler ihre verdiente Sommerpause genießen konnten, läuft seit Mitte August die Vorbereitung auf die neue Zweitliga-Saison auf Hochtouren, denn für das Team von Trainer Karsten Blume ist die Sicherung des Klassenerhaltes das erklärte Saisonziel.

Mit dabei sind auch die Neuzugänge: Robin Gietzelt ist nach einem einjährigen Gastspiel beim GSVE Delitzsch in der 1. Bundesliga wieder nach Dresden zurückgekehrt. Kay Trautvetter wechselte vom Regionalligateam des VC Leipzig an die Elbe, und das Dresdner „Urgestein“ Tom Klopfer kommt vom TSV Dresden zum Zweitligisten. Hinzu kommt Jugendnationalkader Paul Sprung aus der 2. Mannschaft des VC Dresden, der ein Doppelspielrecht erhalten wird. Aus der Regionalmeistermannschaft wurden mit Stefan Prasse (2. Mannschaft) und Mirco Steinbrecher  (Königswusterhausen) zwei Abgänge verzeichnet.

In der vorigen Woche war die Mannschaft im Trainingslager in der Sportschule Rabenberg, um vor allem an Technik und Taktik zu arbeiten. Am 1. und 2. September nimmt das Team an einem hochkarätigen Turnier beim Ligakonkurrenten VC Gotha teil. Weitere Turnierteilnehmer sind zwei Erstligisten aus Österreich und Tschechien.

Den letzten Schliff für die am 15. September beginnende Spielsaison soll sich die Mannschaft am 8. und 9. September beim Turnier in München holen. Gegner sind vornehmlich Zweitligisten aus dem Süden und Norden, z. B. MTV München, TuS Durmersheim, VolleyYoungStars Friedrichshafen, VC Gotha.

Bis zum ersten Punktspiel-Wochenende beim Mitaufsteiger MTV München am 15.9.07 und bei der DVV-Stützpunktmannschaft VCO Kempfenhausen am 16.9.07 stehen noch schweißtreibende Wochen für die Spieler an, um gut gerüstet in die Zweitliga-Saison zu starten.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 28. August 2007

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Pato Hofmarksrichter Deutscher Vizemeister

Am Wochenende 18./19. August fanden die Deutschen Beach Jugendmeisterschaften der U19 in Kiel und der U17 in Wittenberge statt.

Der SV Lohhof war an diesen Meisterschaften mit Patrick Piller / Sebastian Weger und Patricia Hofmarksrichter vertreten. Auch am vergangenen Wochenende bei der U20 Meisterschaft nahmen mit Valeria Fedosova / Natascha Niemczyk und Sabine Fertig drei Spielerinnen des SVL teil.

Als Bayerischer Vizemeister und Sechstplatzierter beim Cup der Landesmeister qualifizierten sich die beiden 18-jährigen Patrick Piller und Sebastian Weger für die Deutschen Meisterschaften in Kiel. 24 Teams aus ganz Deutschland waren in den hohen Norden gereist, um an den direkt an der Ostsee gelegenen Spielfeldern den besten ihrer Altersklasse zu suchen. Gespielt wurde zunächst in Vierergruppen, in der sich die beiden Lohhofer zweimal knapp mit 2-1 unter anderem gegen ein Nationalteam geschlagen geben mussten. Jedoch verbuchten die beiden auch einen wichtigen und deutlichen Sieg, so dass ihnen ein Platz unter den ersten 16 nicht mehr zu nehmen war. In der Doppel-KO Runde traf man nun auf die Deutschen Vizemeister der jüngeren Altersklasse Drößler/Wesselmann (Konstanz/Gotha). Im ersten Satz erspielten sich Patrick und Basti zwei Satzbälle, die sie leider durch Aufschlagfehler vergaben. Die Strafe folgte sofort, so dass nicht nur der erste Satz knapp verloren wurde, sondern auch das ganze Spiel. Im folgenden Looserrundenspiel entwickelte sich ein wahrer Krimi. Gegen die Berliner Kombination Schott/Ulke war das Glück jedoch wiederum nicht auf der Seite der Schützlinge von SVL-Trainer Tom Kneifl. Im entscheidenden Tie-Break mussten die Beiden sich mit 13-15 geschlagen geben und waren damit aus dem Turnier ausgeschieden. Mit Platz 13 können die beiden jungen Lohhofer durchaus bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft zufrieden sein, auch wenn Patrick Piller sein Fazit kritischer sieht: „Wir haben teilweise ganz gut gespielt und Platz 7 wäre drin gewesen, aber durch unsere wenige Erfahrung und schlechtes Aufschlagsspiel haben wir in den entscheidenden Phasen den Kürzeren gezogen.“

Nach sieben Stunden Anreise hatten die Bayerischen Meister Patricia Hofmarksrichter und ihre Deggendorfer Partnerin Marion Mirtl endlich das im Norden von Brandenburg gelegene Wittenberge erreicht. Nach einer kurzen Trainingseinheit mit weiteren bayerischen Weggefährtinnen und der Korrektur der Setzliste (Punkte falsch übermittelt) startete auch schon die Gruppenphase. Die ersten beiden Spiele gingen locker und deutlich mit 2-0 an die Lohhofer/Deggendorfer Kombination. Im dritten Gruppenspiel mussten sich die beiden aber schließlich in einem knappen Spiel den Württemberger-Duo Foit/Schwindt geschlagen geben. Mit dem zweiten Platz in der Gruppe war man aber sicher für die Doppel-KO Runde qualifiziert, in der Pato und Marion auch gleich mit einem 2-1 über die Meister aus Mecklenburg-Vorpommern in die nächste Runde zogen. Ein weiterer deutlicher Sieg gegen das Nationalduo Heublein/Weihenmaier bedeutete das Viertelfinale. Unterstützt von Patricias mitgereister Gastfamilie gelang auch nun die Revanche gegen Foit/Schwindt mit einem 2-0. In einem sehr guten Spiel gegen Schneider/Schulte sollte die bayerische Kombination auch diesmal das bessere Ende für sich haben. Mit 2-0 zogen Patricia und Marion ins Finale ein. Damit war ihnen eine Medaille nicht mehr zu nehmen. Im Finale wartete das Team Aulenbrock/Hellmich auf die Beiden. Nachdem beide Mannschaften jeweils einen Satz für sich entscheiden konnten, wurde es im dritten Satz erst richtig spannend. Erst beim Stand von 18-20 mussten sich Hofmarksrichter/Mirtl den neuen deutschen Meister unglücklich geschlagen geben. Aber die Trauer Pato Hofmarksrichter weilte nicht lange: „Meister der Herzen ist fast genauso schön. Das Wochenende war auf jeden Fall ein sehr tolles Erlebnis und ein schöner Saisonabschluß. Nun geht’s ab in die Halle!“

Mit Valeria Fedosova / Natascha Niemczyk und Sabine Eierle mit ihrer Erfurter Partnerin Jenny Heinemann waren drei Spielerinnen des SV Lohhof bei der Deutschen U20 Meisterschaft in Bocholt am Start. An Position sechs gesetzt gewannen Eierle /Heinemann ihr erstes Spiel mit 2-0. Gegen das Nationalteam Iwansky/Koszowski war dann aber nichts zu holen. In zwei Sätzen mussten sie sich geschlagen geben und verabschiedeten sich damit in Richtung Looserrunde. Im letzten Spiel des Samstages wurde es dann richtig eng. Im Spiel gegen Grohmann/Walkenhorst hätten beide Teams den Sieg verdient gehabt, doch die Berliner/Essener-Kombination setzte sich im dritten Satz mit 19-17 durch. Damit war nur noch Platz 13 für Bine und Jenny möglich, den sie sich aber mit zwei hart erkämpften Siegen in Platzierungsspielen eraspielten. Für Valeria Fedosova/Natascha Niemczyk verlief der Auftakt überhaupt nicht nach Plan. Als Siebtgesetzte mussten sich die beiden gleich im ersten Spiel mit 1-2 geschlagen geben. Langsam schienen die Lohhoferinnen jedoch aufgewacht, so dass sie ihr nächstes Spiel nach hartem Kampf mit 2-1 gewannen und auch im nächsten Spiel souverän mit 2-0 als Sieger vom Platz gingen. In der nächsten Runde war aber dann Endstation. Gegen die Deutschen U18 Meisterinnen Mersmann/Terwege (Münster/Bocholt) versuchten die beiden noch mal alles, doch am Ende hatte leider der Gegner im dritten Satz das bessere Ende für sich, so dass für die beiden SVL-Mädels in der Endabrechnung Platz 8 raus sprang.

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 28. August 2007

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Heute Elmshorn - 2008 Peking?

In seiner Geburtsstadt präsentieren sich der 24-Jährige und Partner Jonas Reckermann (Köln), die nächstes Jahr bei Olympia starten wollen, am Nachmittag auf der Sportanlage der Elsa-Brandström-Schule.

Elmshorn - Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, damit heute Nachmittag beim "Strandvergnügen" auf der Sportanlage der Elsa-Brandström-Schule (EBS) wirklich alles passt: Unter dem Motto "Heute Elmshorn, morgen Timmendorf, übermorgen Peking?!" gibt Mischa Urbatzka, derzeit einer der erfolgreichsten deutschen Beachvolleyballer, mit Teamkamerad Jonas Reckermann ein Gastspiel in seiner Geburtsstadt, bevor es für die derzeit Zweitplatzierten der DVV-Rangliste, die nach zwei Finalteilnahmen bei Weltserienturnieren in Folge auf einem guten Weg sind, sich als eines von zwei DVV-Teams für das olympische Beachvolleyball-Turnier 2008 in Peking zu qualifizieren, tags darauf zur deutschen Meisterschaft an die Ostsee weitergeht.

Organisator Werner Ullrich, Lehrer der Kooperativen Gesamtschule Elmshorn (KGSE) im Ruhestand und ein früher Förderer Urbatzkas, hat keine Mühen gescheut, um seinem Schützling, den übrigen Aktiven und den zu erwartenden Besuchern etwas zu bieten. Spendabel zeigten sich zudem ein ortsansässiges Unternehmen, das einen Unterstand für die Teams zur Verfügung stellte, und die Stadt Elmshorn, die auf den beiden Beachfeldern der EBS 40 Tonnen Sand verteilen ließ.

Mischa Urbatzka, der seine Karriere bei der VG Elmshorn begann, und Jonas Reckermann sind nicht die einzigen, die heute auf der EBS-Anlage ihr Können zeigen wollen. Um 13.30 Uhr wird dort das Nachwuchsteam Katharina Culav/Carina Maaß eine Trainingseinheit absolvieren, um anschließend (15 Uhr) zu einem Vergleich mit den gestandenen Beachvolleyballerinnen Sarah Hoppe und Katja Saß anzutreten. Beide VGE-Duos beendeten gerade die Saison 2007 mit vorderen Platzierungen bei der U-20-DM und im Finale der niedersächsischen Landesserie (siehe Berichte auf dieser Seite).

Auf dem zweiten Court werden Mischa Urbatzka und Jonas Reckermann um 15.30 Uhr mit dem Training beginnen, sportlicher Höhepunkt soll um 17 Uhr ein Kräftemessen des DVV-Auswahlteams mit Urbatzkas früherem Partner Daniel Krug (FT Adler Kiel) und dessen aktuellen Mitstreiter Thomas Kaczmarek (TV Rottenburg) sein.

"Ich freue mich auf Elmshorn", sagt Mischa Urbatzka, dessen Besuche bei Eltern, Geschwistern und Freunden selten geworden sind, seit er in Köln wohnt und im Sommer die Welt bereist. Wohler wäre dem 24-Jährigen indes, hätte er sich nicht im verlorenen Finale der PAF-Open auf den finnischen Åland-Inseln einen Sehnenanriss in der rechten Schulter zugezogen (die Pinneberger Zeitung berichtete): "Die Heilung macht zwar Fortschritte, aber ich will nicht zuviel riskieren." Vor allem möchte er zum Wochenende wieder fit sein: Bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand hält der Sportstudent "unter normalen Umständen" den Halbfinal-Einzug für möglich - dafür aber benötigen er und Jonas Reckermann vier gesunde Arme.

Frank Will

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 28. August 2007

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Katharina und Carina DM-Elfte

ELMSHORN - Schon mit der Teilnahme an den deutschen U-20-Meisterschaften in Bocholt hatte das aufstrebende Beachvolleyball-Team Katharina Culav (VG Elmshorn)/Carina Maß (noch GH Itzehoe, bald auch VGE) sein letztes Saisonziel erreicht. Zuvor waren die von Marc Hasselmeyer betreuten Youngster in diesem Sommer nämlich schon Zweite beim U-19-Cup der Landesmeister in Dissen und Siebte bei der U-19-DM in Kiel (die Pinneberger Zeitung berichtete) geworden.

In Nordrhein-Westfalen unterlagen Culav/Maaß nach einem Auftakterfolg den späteren DM-Vierten Lisa Mittenzwei/Anni Schumacher (Dresden) und in der Verliererrunde - nach zwei Siegen - Caroline Eggert (Berlin)/Fritzi Halwas (Dresden). In den Play-Downs sorgte nach dem 1:2 gegen Sophie Colditz/Sophia Labs (Berlin) ein 2:0 über Anneke Hinrichsen/Wiebke Plähn (Kiel) für ein Happyend - und Platz elf im Gesamtklassement.

fwi

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 28. August 2007

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Gelungener Saisonausklang für VGE-Team

ELMSHORN - So oft wie in diesem Sommer haben Sarah Hoppe und Katja Saß (VG Elmshorn) nie zuvor im Sand gebaggert und gepritscht, aber es lohnte sich: Mit dem vierten Platz im Finale der niedersächsischen Beachvolleyball-Landesserie beendete das Duo in Hannover eine Saison, die ihm den Gewinn des schleswig-holsteinischen Indoor-Titels und der Hamburger Freiluftmeisterschaft bescherte.

Wie manches Mal zuvor war indes Katja Saß mit dem Abschneiden in der niedersächsichen Landeshauptstadt nicht vollauf zufrieden: "Es hätte noch besser laufen können." Nach Siegen über Hella Fass/Sonja Henkel (Oldenburger TB) und Katharina Schulte/Wiebke Siegmund (Wiker SV) unterlagen die Elmshornerinnen zwar den späteren Gesamtsiegerinnen Ruth Flemig/Stefanie Hüttermann (Alemannia Aachen) 0:2 (16:18, 13:15), zogen aber dank eines 2:1 (16:18, 15:11, 15:8) gegen ihre "Lieblingsgegnerinnen" Susanna Wigger/Katharina Hinrichsen (Adler Kiel), die sie in diesem Sommer zum vierten Mal bezwingen konnten, ins Halbfinale ein.

Dort stoppten allerdings die mit 2:0 (21:17, 27:25) siegreichen Turnier-Zweiten Joanna Domagalla/Katharina Horn (VC Essen-Borbeck) das VGE-Team, das dann auch noch im Spiel um Platz drei gegen Andrea Kühn (Berlin)/Juliane Plepp (Cottbus) mit 0:2 (17:21, 19:21) den Kürzeren zog. "Dafür, dass Sarah und ich kaum zusammen trainiert haben, war es aber eine unglaublich erfolgreiche Saison", tröstete sich Katja Saß.

fwi

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel