News

 Freitag. 31. August 2007 

USC holt Marketing-Experten mit ins Boot
Ein Teamfoto der anderen Art
Norddeutsche Senioren-Meisterschaften
''GEHALTENER BALL'' kein Doppelfehler mehr
SCC: Das Trio ist komplett
DVV-Männer: Hübner optimistisch
DVV-Männer: 3:2 gegen die Slowakei
Bouagaa folgt Roll nach Istanbul
DVV-Männer: Cellagon T.GO neuer Trikotsponsor
Bayer: In Bottrop den Rhythmus finden
Tanja Hart: Ein Leben ohne Netz
Warum der Verband die Serie in den Sand setzte
Traurig: Beachvolleyball-DM ohne Mischa
Stiller Mäzen sichert Etat der Cowboys
Adler im Anflug
Bayer Wuppertal: Dänen noch nicht an Bord
Iserlohn: Als Favorit ins Pokalspiel
Suhl: Die Jagd nach dem Ball beginnt

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 31. August 2007

   

USC holt Marketing-Experten mit ins Boot

Der Volleyball-Bundesligist USC Münster verstärkt sich auf organisatorischer Ebene: Peter Wald hat seine Arbeit als Leiter der Geschäftsstelle aufgenommen. Wald wird sich in Zukunft vor allem um den Bereich Sponsoring beim deutschen Rekordmeister kümmern.

Den Münsteranern ist es gelungen, für dieses wichtige Tätigkeitsfeld einen absoluten Experten zu engagieren. Wald war lange Jahre Verkaufsleiter beim USC-Sponsor Gerolsteiner Brunnen. In dieser Funktion entdeckte der Bösenseller auch seine Leidenschaft für den USC. „Als ich 2003 das erste Mal bei einem Heimspiel des USC war, war ich sofort begeistert. Von der Atmosphäre, von der Stimmung – und von den Menschen.“ Schnell vollzog sich der Wandel von der beruflichen auf die emotionale Ebene. Seither war Peter Wald bei jedem Heimspiel und vielen Auswärtsauftritten der Unabhängigen dabei.

Walds Domäne beim USC wird das Gebiet des Sponsoring und Marketing sein. „Langjährige Sponsoren betreuen, neue gewinnen“, beschreibt Wald, der sich selbst als „Workoholic“ bezeichnet, kurz und knackig seine Ziele. „Die Aufgabe reizt mich ungemein. Ich will mich und mein Knowhow jetzt für diesen tollen Klub einbringen.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Freitag, 31. August 2007

   

Ein Teamfoto der anderen Art

Ungewöhnliches Fotoshooting in Friedrichshafen: Weil erst fünf Volleyballprofis des VfB am Bodensee weilen, streiften sich die Knirpse vom „Kinderhaus Wiggenhausen“ die Trikots über und posierten für ein etwas anderes Mannschaftsbild

An diesem Fototermin hatten sowohl Juliano Bendini als auch Christoph Helbig sichtlich Spaß. Amüsiert beobachteten die beiden Volleyballprofis vom VfB Friedrichshafen, wie im Friedrichshafener „Kinderhaus Wiggenhausen“ ein Teamfoto der etwas anderen Art entstand. Weil nämlich mit Bendini, Helbig, Joao José, Robert Hupka und Marc Honore erst fünf Spieler aus dem Kader für die Saison 2007/2008 am Bodensee weilen, wählten die VfB-Verantwortlichen einen ungewöhnlichen Weg, um doch rechtzeitig ein Mannschaftsbild fertigen zu können.

Kurzerhand wurde im Kindergarten von VfB-Hauptsponsor ZF ein Fotoshooting organisiert. Die Knirpse streiften sich die goldenen Trikots der Volleyballer über und posierten vor den selbstgemalten Flaggen der Herkunftsländer der Häfler Schmetterkünstler. Josy Quell (6) beispielsweise übernahm die Rolle von Papa sowie Co-Trainer Ulf Quell und Darren (4) mimte gekonnt Neu-Häfler Honore aus Trinidad und Tobago. Die eineinhalbjährige Katharina wirkte im Shirt des Zweimeter-Riesen Lukas Divis wie ein niedlicher Zwerg in einem Nachthemd. Auch Paul (5) hatte seine Freude an der ungewöhnlichen Aufgabe. Nicht ohne Grund. „Mit meinem Bruder schaue ich die Volleyballspiele immer im Fernsehen an“, verriet er. „Wenn ich groß bin, will ich auch einmal Volleyballer werden.“

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 31. August 2007

   

Norddeutsche Senioren-Meisterschaften

Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erfolgreich

Bei der 1. Norddeutschen Beach-Volleyball-Meisterschaft der Senioren gingen die meisten Titel nach Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Bei den Damen holte die Kiel-Hamburg-Kombination Katrin Heinrichsen/Ute Mahlstedt in den Altersklassen Seniorinnen 1 (Ü32) und Seniorinnen 2 (Ü38) den Titel. Vizemeisterinnen wurden Kielerinnen Wally Schott/Claudia Wolter (Seniorinnen 1) und das Duo Meike Frie aus Hamburg und Gisela Reimann aus Kiel (Seniorinnen 2). Bei den Herren heißen die Norddeutschen Meister Mathias Werner/Jan-Peter Wurl (Senioren 1/Ü36) vom TSV Kronshagen, Jörn Braack/Eckhard Thierbach (Senioren 2/Ü42) vom TSV Kronshagen und TSV Husum, Ralf Heiden/Detlef Keller (Senioren 3/Ü48) vom Eintracht Ahlbeck und Beachsport Brandenburg und Hartmut Gunia/Gerhard Müller (Senioren 4/Ü54) vom SSV 80 Gardelegen.

"Es war eine gelungene Veranstaltung", sagte SHVV-Seniorenbeauftragter Thomas Wigger nach der 1. Norddeutschen Beach-Volleyball-Meisterschaft. Die Freude hätten nur ein wenig die zahlreichen kurzfristigen Absagen getrübt. So seien bei den Seniorinnen statt acht lediglich drei Teams am Start gewesen. Schade sei auch gewesen, dass die niedersächsischen Teams den Weg in den hohen Norden nicht gefunden haben, aber dafür waren Sachsen-Anhalt mit Gunia/Müller und Mecklenburg-Vorpommern mit Heiden/Keller und Wolf-Dieter Lange/Heiko Vogt (Vizemeister der Senioren IV) vertreten. Ein nettes, gemeinsames Grillen am Abend rundete die Veranstaltung ab.

Ergebnisse der Seniorinnen 1
Ergebnisse der Seniorinnen 2
Ergebnisse der Senioren 1
Ergebnisse der Senioren 2
Ergebnisse der Senioren 3
Ergebnisse der Senioren 4

In Kürze werden die Fotos von der Norddeutschen Beach-Volleyball-Meisterschaft in der Fotogalerie zu sehen sein.

 

 

Deutschland - SHVV-News

 Freitag, 31. August 2007

   

''GEHALTENER BALL'' kein Doppelfehler mehr

Zu Beginn der Hallensaison weist der SHVV-Schiedsrichterbereich auf die Änderung der Regel 9.1.2.3 der Internationalen Spielregeln hin: "Führen gleichzeitige Ballberührungen von Gegnern zu einem "GEHALTENEN BALL", wird nicht abgepfiffen." Alle damit zusammenhängenden Folgen werden wie bisher geahndet, zum Beispiel: Berührt nach einer solchen Aktion der Ball die Antenne, wird auf Doppelfehler entschieden. Geht der Ball nach einer solchen Aktion auf der Seite von Mannschaft A ins Aus, so wird auf Fehler von B entschieden, da dessen Berührung als Letzte angesehen wird.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Freitag, 31. August 2007

   

SCC: Das Trio ist komplett

Bis zuletzt stand ein großes Fragezeichen hinter der Ankunft von SCC-Neuverpflichtung Mark Dodds. Kurz vor dessen Abreise nach Deutschland traf eine Anfrage der kanadischen Nationalmannschaft ein, die den Außenangreifer (aufgrund der Verletzungen anderer Stammkräfte) für die NORCECA-Meisterschaften am 21./22. September berufen und bis dahin in der Heimat halten wollte.

Weil man beim SCC aber die gesamte Saisonvorbereitung auf die Ankunft des Kanadiers ausgerichtet hatte – morgen tritt das Team seiner erste Testspielreise an – konnte man letztlich einen Konsens finden, so dass Mark Dodds heute pünktlich um 12:10 Uhr auf dem Flughafen Tegel landete.
Dabei ist es nur allzu verständlich, dass Kanadas Nationaltrainer Glenn Hoag sein Team gern noch einige Wochen mit dem 24-jährigen verstärkt hätte. Schließlich hat Dodds in diesem Sommer seine Landesfarben schon in der Weltliga sowie bei der Universiade in Bangkok vertreten. In Thailand lernte er übrigens bereits seine zukünftigen „team-mates“ Marcus Böhme, Felix Fischer und Dirk Westphal kennen, die dort mit der deutschen Studentenauswahl am Start waren, und schoss diese im Viertelfinale fast im Alleingang aus dem Turnier. Trotz „Jet-Lag“ und des bis zuletzt ungewissen Reisetermins zeigte sich der Kanadier froh, endlich in der Hauptstadt angekommen zu sein: „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Das wird bestimmt ein großartiges Jahr hier in Berlin.“

Bereits drei Wochen zuvor kam – ebenfalls aus Nordamerika kommend – Oleksiy Gutor in Tegel an. Der gebürtige Ukrainer, der zuletzt mehrere Jahre in den USA studierte, ist ein weiterer viel versprechender Spieler, der Berlins Volleyball-Team Nr. 1 zukünftig auf der Außenposition verstärken soll. Sein Vater war lange Zeit sowjetischer Nationalspieler und stand damals im gleichen Team wie Viktor Kaliberda. Dessen Sohn Dennis wiederum gilt als eines der hoffnungsvollsten SCC-Nachwuchstalente und war zuletzt bei der U18-Weltmeisterschaft in Mexiko erfolgreich. Vielleicht werden also in naher Zukunft auch beide Söhne das gleiche Trikot tragen.

Das neue „SCC-Trio“ komplettiert der Serbe Milan Vasic, der bereits zum Trainingsauftakt am 15. August an der Spree eintraf. Einigen SCC-Fans wird er möglicherweise noch in Erinnerung sein, denn als die Charlottenburger im Jahr 2005 in der Champions League gegen den spanischen Meister Almeria antraten, war Vasic einer der auffälligsten Akteure – allerdings auf der anderen Seite des Netzes. Deutschland ist bereits die sechste Auslandsstation für den „Weltenbummler“, der am Sonntag seinen 27. Geburtstag feiert. Von seinem Heimatverein Roter Stern Belgrad aus zog es ihn nach Italien, Spanien, Griechenland, in die Türkei und zuletzt nach Dubai. Besonders erfreut über diese Neuverpflichtung war SCC-Mittelblocker Aleksandar Spirovski, denn die beiden kennen sich noch aus gemeinsamen Jugendtagen in der serbischen Heimat.

mk

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 31. August 2007

   

DVV-Männer: Hübner optimistisch

Am 25. August war Stefan Hübner (Treviso/ITA) beim Vier-Nationen-Turnier in Leipzig beim Spiel gegen die Türkei auf dem Fuß des türkischen Zuspielers gelandet und umgeknickt. Erste Untersuchungen ergaben, dass der Knochen nicht beschädigt worden war. Sein Einsatz bei der EM war gefährdet. Beim ersten Vergleich gegen die Slowakei lief Hübner bereits wieder im Trikot auf und machte sich warm, wurde aber nicht eingesetzt. Im Interview äußert sich der Weltklasse-Mittelblocker zum aktuellen Stand.

Wie geht es dir aktuell, was macht der rechte Volleyballfuß der Nation?
Hübner: „Ich denke für die kurze Zeit, die nach der Verletzung vergangen ist, bin ich zufrieden. Natürlich noch nicht in der Form, dass ich wieder voll springen kann. Ich denke, es dauert noch zwei, drei Tage, bis das wieder passt.“

Was ist es jetzt exakt für eine Verletzung?
Hübner: „Die Bänder und Kapsel haben etwas abbekommen, es ist aber wohl nichts gerissen. Der Knochen hat sich sehr gut erholt. Wenn ich mich bewege, mache ich das normal, auch wenn ich noch nicht die volle Kraft aufbringe.“

Wie wirst du behandelt?
Hübner: „Auf verschiedenste Art und Weise: Mit manueller Therapie, ich habe eine Speziallampe aus China, mit der ich den Fuß bestrahle sowie mit homöopathischen Mitteln.“

Du bist bereits wieder am Springen, wann bist du wieder ins Training eingestiegen?
Hübner: „Beim heutigen Training bin ich wieder leicht angefangen. Das muss jetzt Tag für Tag gesteigert werden, es darf nichts überhastet werden. Mal sehen, wie es morgen aussieht. Wichtig ist, dass die Belastung für den Körper weiter da ist und ich nicht aus dem Rhythmus komme.“

Am 7. September ist euer EM-Auftaktspiel gegen Serbien. Mit Stefan Hübner in der Stammformation?
Hübner: „Ich hoffe doch.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 31. August 2007

   

DVV-Männer: 3:2 gegen die Slowakei

Die DVV-Männer haben den ersten von zwei Vergleichen gegen die Slowakei gewonnen: In Heidelberg hieß es vor 500 Zuschauern 3:2 (19-25, 25-17, 25-23, 23-25, 15-13) für die deutsche Mannschaft. Norbert Walter bestritt sein 150. Länderspiel. Punktbeste Spieler waren Jochen Schöps (22), Björn Andrae und Marcus Popp (je 12) auf deutscher Seite sowie Lukas Divis (21) bei den Slowaken. Am 31. August folgt in Darmstadt (20.00 Uhr) der letzte Test vor der EM-Endrunde in St. Petersburg & Moskau (6.-16. September), nach dem Spiel in Darmstadt will Moculescu die zwölf EM-Teilnehmer benennen.

Startaufstellung Deutschland: Die DVV-Auswahl begann mit Frank Dehne, Jochen Schöps, Norbert Walter, Ralph Bergmann, Marcus Popp, Björn Andrae und Markus Steuerwald.
Startaufstellung Slowakei: Michael Masny, Martin Sopko, Michael Cerven, Lukas Divis, Frantisek Ogurcak, Tomas Kmet und Martin Pipa.

Die deutsche Mannschaft agierte zu weiten Teilen des Spiels konzentriert gegen eine stark geschwächte russische Mannschaft. Der EM-Favorit bereitet sich mit seiner ersten Formation wohl im eigenen Land auf die EM in Russland vor. Kapitän Frank Dehne führte wie bereits in Polen auch in Leipzig souverän Regie, seine Angreifer dankten es ihm mit guten Quoten. Gegen die Russen bestach zu Beginn vor allem der deutsche Block, am Ende sollten zwölf deutsche Blockpunkte stehen, die Russen kamen lediglich auf deren vier. Georg Grozer kam im dritten Satz in die Formation und präsentierte sich – wie schon zuvor – als positive Überraschung in der Annahme. Der gelernte Diagonalangreifer hat sich in das Mannschaftsgefüge integriert und kann eine wertvolle Alternative sein. Moculescu hat nun die schwierige Aufgabe, aus dem aktuellen 15-er Kader drei Spieler noch zu streichen. Ein Mittelblocker, ein Außenangreifer und ein Zuspieler dürften die Reise nach Russland nicht mitmachen. Nach den Slowakei-Spielen will der Bundestrainer entscheiden.

Der ausführliche Spielbericht

1. Satz
Ein Trickaufschlag von Andrae lieferte die Vorlage für Popp, der den Ball auf der Netzkante nur noch versenken musste (2-0). Der Friedrichshafener Divis, im slowakischen Nationalteam auf der Diagonalposition eingesetzt, machte mit zwei Angriffspunkten in Folge den Ausgleich (3-3). Als Popp eine Punktchance aus dem Rückraum ungenutzt ließ (sein Ball landete im Netz) hieß es erneut Ausgleich, statt Zwei-Punkte-Führung (5-5). Mit zwei Punkten Rückstand ging es in die erste technische Auszeit, weil Zuspieler Dehne ein Übergreifen abgepfiffen wurde (6-8). Ein Block von Kmet gegen Mittelblock-Kollege Bergmann bedeutete das 6-9, ein direkter Aufschlagpunkt von Masny das 7-11. Die Slowaken präsentierten sich als angriffsstarke Mannschaft, die bis dato in der Annahme sehr stabil agierte. Zwei Annahmeschwächen von Libero Steuerwald gegen Sprung-Flatteraufschläge von Kmet bedeuteten das 9-15. Als Divis aus schwieriger Lage seine Champions League Sieger-Qualitäten abermals im Angriff unter Beweis stellte, ging es mit 10-16 in die zweite technische Auszeit. Das deutsche Spiel blieb zu drucklos im Aufschlag, die Slowaken hatten wenig Mühe aus der Annahme aufzubauen und zu punkten (14-20). Christian Pampel kam für Bergmann zum Aufschlag (15-20) und ging einen Zähler später wieder hinaus. Mit Robert Kromm (für Dehne) wurde der Block verstärkt (16-21), anschließend kam Simon Tischer erstmals seit seiner Fingerverletzung vom Polen-Turnier zum Einsatz (16-22). Als Divis zum wiederholten Mal den deutschen Block anschlug, nahm Bundestrainer Stelian Moculescu eine Auszeit (17-23). Ei Angriffsfehler von Zuspieler Masny ließ die deutsche Mannschaft nochmals verkürzen (19-23), ehe Ogurcak den Angriff zu Satzbällen versenkte (19-24). Ein Rückraum-Angriff von Popp, der an der Netzkante hängen blieb, beendete den ersten Durchgang (19-25).

2. Satz
Moculescu begann mit der Startformation des ersten Satzes, und auch der Beginn war analog zum ersten Durchgang: Beide Teams hielten zunächst ihren Angriff aus der Annahme, ehe Divis per Ass der Regelmäßigkeit ein Ende setzte (3-4). Der Konter ließ nicht lange auf sich warten, Popp punktete mit viel Handgelenkeinsatz ebenfalls direkt im Aufschlag (5-4). Als Sopko abermals ein direkter Aufschlagpunkt gelang, wechselte die Führung abermals (6-7). Eine gute Block- und Feldabwehraktion auf deutscher Seite sorgte für ein „Mini-Break“, Andrae verwertet den Punktball (8-7). Dieser Ein-Punkte-Vorsprung hatte auch in der Folge bis zu dem Zeitpunkt Bestand, ehe Schöps ein direkter Aufschlagpunkt gelang und Sopko seinen Angriff neben die Seitenlinie setzte (14-11). Ein Divis-Angriff an die Finger des deutschen Dreierblocks ließ die Slowaken verkürzen (15-13), ehe nach einem Angriffsfehler von Cerven der Drei-Punkte-Vorsprung wieder Gültigkeit hatte (16-13). Pampel kam abermals zum Aufschlag, dieses Mal für Walter (17-14), und erfüllte seine Mission blendend: Ass (18-14) und Auszeit Slowakei. Nach Angriffsfehler Ogurcak (nach erneutem starken Pampel-Aufschlag) führte Slowakeis Trainer Vladimir Pridal einen Doppelwechsel durch: Skladany und Barbierik kamen für Divis und Masny (19-14). Das deutsche Spiel lief nun weitaus besser, Schöps erhöhte per Einerblock gegen Ogurcak auf 21-15. Eugen Bakumovski kam per Aufschlag zu seinem Länderspieleinsatz (für Bergmann), Walter blockte Kmet ins Gesicht und holte Satzbälle (24-17). Sopko beendete den zweiten Satz, ähnlich deutlich wie der Auftaktsatz, per Fehlangriff (25-17).

3. Satz
Gleiche Aufstellung, besserer Start für die Gäste, die nach einem Lob von Cerven in Führung gingen (3-5). Gute Block- und Feldabwehr mit verwerteten Punktbällen von Andrae sowie ein Ass von Dehne drehten den Spielstand (7-5). Den fünften Punkt in Folge steuerte der deutsche Dreierblock (mit Schöps) bei (8-5). Einen Aufschlag-Hammer von Sopko konnte Popp nur über das Netz retten, Ogurcak verkürzte auf 8-7. Dann bereitete Bergmann mit einem kurzen taktischen Aufschlag den nächsten Punkt vor – die Zuordnung passte nicht im slowakischen Spiel, Dehne bediente Walter, und der erhöhte auf 11-8. Schöps, der nun immer besser ins Spiel fand, weil er auch mehr Bälle bekam, erhöhte per Ass auf 13-9 – Auszeit Slowakei. Pampel kam für Walter zum Aufschlag (15-11) und ging einen später wieder vom Feld. Die Slowaken gingen weiter hohes Risiko im Aufschlag, machten nun aber deutlich mehr Fehler als zu Beginn (16-12). Moculescu brachte Bakumovski zum Aufschlag für Bergmann (18-14), nach einem Aufschlagfehler musste der Polen-Legionär Bergmann wieder Platz machen. Die deutsche Mannschaft hielt den komfortablen Vorsprung, dann erhielt Tischer nach seiner zweiwöchigen Verletzungspause Spielpraxis und kam für Dehne (20-16). Nach Angriff Sopko war der Vorsprung auf zwei Punkte geschmolzen (22-20), aber den anschließenden Aufschlag setzte der Slowake ins aus (23-20). Nach einem Block von Ondracek gegen Schöps nahm Moculescu sofort eine Auszeit (23-22), Schöps machte es nun besser: Von Tischer freigespielt, hatte der Diagonalspieler keine Probleme, den Ball zu versenken (24-22). Als zwei Punktchancen bei diesem Spielstand auf deutscher Seite nicht genutzt wurden, kehrte Dehne zurück aufs Feld (24-23). Im zweiten Versuch gelang es Walter schließlich per Lob, die 2:1-Satzführung sicher zu stellen (25-23).

4. Satz
Zwei erfolgreiche Angriffe von Divis bescherten der Slowakei einen perfekten Start in den vierten Satz (0-3). Nach einem Schöps-Angriff und einem Ass des MVP´s der Champions League war der Fehlstart wettgemacht (4-4). Zwei kurze Sprung-Aufschläge von Divis auf Mittelblocker Walter konnte der 2,10 Meter Mann nicht kontrollieren, prompt waren die Slowaken wieder deutlicher vorne (5-8). Als Sopko abermals den „Hammer“ von der Grundlinie auspackte und Popp nicht parieren konnte, nahm der deutsche Bundestrainer seine erste Auszeit (6-11). Trotz gelungener Fußabwehr von Dehne machten die Slowaken den Punkt und lagen weiter deutlich in Front (9-13), zumal die deutschen Aufschläge in dieser Phase nicht kamen bzw. keine Wirkung erzielten. Andrae verkürzte auf 13-15, als er nach starker Abwehr von Schöps geschickt den Block der Slowaken nutzte. Kurze Zeit später war der Ausgleich da: Walter hatte sich Cerven im Einerblock gepackt, anschließend schlug der slowakische Schnellangreifer seinen nächsten Angriff ins aus (15-15). Beim 16-16 servierte der eingewechselte Pampel (für Walter), und die deutsche Mannschaft profitierte vom dritten Angriffsfehler durch Cerven in Folge. Die erste Führung im vierten Satz (17-16), die jedoch nur kurze Zeit Bestand hatte, weil der beste Slowake, Divis, punktete (17-18). Ein Ass von Dehne (mit Gefühl und Schnitt) brachte abermals einen Führungswechsel (19-18), ehe Divis (immer wieder Divis) wieder erfolgreich war (20-21). Georg Grozer rückte für Bergmann zur Aufschlaglinie, doch sein Aufschlag prallte von der Netzkante neben die Seitenlinie (21-22). Das nächste „Mini-Break“ gelang den Slowaken, der eingewechselte Nemec schlug den Block von Schöps an, Moculescu nahm seine zweite Auszeit (21-23). Doch Popp verzog den nächsten Ball, die Slowakei hatte Satzbälle (21-24). Robert Kromm kam für Popp, der schlug den Ball auf den slowakischen Block und verkürzte (23-24) – Auszeit Slowakei. Die verfehlte ihre Wirkung nicht: Schöps setzte seinen Aufschlag ins Netz, Satzausgleich (23-25).

5. Satz
Dehne hielt die deutsche Mannschaft mit einer starken Abwehrleistung zu Beginn im Spiel, den anschließenden Punktball verwertete Schöps gegen den Dreierblock (3-3). Dann packte der deutsche Block, bis dato nicht sehr wirksam, gleich zweimal zu: Bergmann gegen Divis, Dehne gegen Sopko (5-3). Eine abermals starke Blockaktion von Bergmann, der den Ball abbremste, war Grundlage des nächsten deutschen Punkts aus eigenem Aufschlag. Andrae versenkte den Punktball unwiderstehlich die Linie herunter (7-4). Mit zwei Assen in Folge glich Sopko im Alleingang aus (7-7), Moculescu nahm eine Auszeit. Das half nicht: Sopko hämmerte den nächsten Aufschlag mit der gleichen Vehemenz erneut ins deutsche Karrée (7-8). Trotz des Rhythmus-Wechsels durch den Seitentausch setzte der slowakische Außenangreifer seine Aufschlagserie fort, Steuerwald hatte kaum eine Chance (7-9) – zweite Auszeit Deutschland. Als auch der nächste Ball nur rüber gerettet werden konnte und Ogurcak den Punktball verwertete, rückte Bakumovski für Andrae in den Annahmeriegel (7-10). Sopko verzog nach unglaublicher Serie, Andrae kam zurück und ging an den Aufschlag (8-10). Eine spektakuläre Abwehr von Steuerwald, ein intuitives Zuspiel von Popp mit anschließendem Schöps-Lob in die hinterste Feldecke ließ das Publikum jubeln (9-10). Dann der schon obligatorische Wechsel mit Pampel für Bergmann, doch der Friedrichshafener verzog seinen Aufschlag (10-12). Nach Schöps-Angriff (über den Block) brachte Moculescu den mit 2,12 Meter größten deutschen Spieler zum Block: Kromm kam für Popp und „pflückte“ sich gleich Ogurcak (12-12). Als die Slowaken erneut die Führung erzielten, kehrte Popp zurück (12-13). Der deutsche Dreierblock mit Walter machte schließlich im dritten Anlauf den wichtigen Ausgleich (13-13), ein Angriffsfehler von „Aufschlagmschine“ Sopko bedeutete Matchball Deutschland (14-13). Schöps war es schließlich, der gleich die erste Chance nutzte, nachdem Popp großartig per Feldabwehr gerettet hatte. Der Angriff des deutschen Diagonalspielers prallte vom slowakischen Block ins aus (15-13).

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: „Die Slowakei war die Mannschaft, die wir erwartet haben. Sehr starke Aufschläge und gewieft, sie haben uns alles abverlangt. Ich bin froh, dass es fünf Sätze waren, ich habe für mich wichtige Erkenntnisse ziehen können. An unseren Aufschlägen müssen wir noch arbeiten, momentan ist Pampel der Einzige, der Serien schlagen kann.
Die Verletzung von Hübner ist wohl nicht so schlimm, vielleicht spielt er schon morgen. Jetzt müssen wir Tischer wieder rankriegen, der hat zwei Wochen nicht gespielt, das merkt man.“

Norbert Walter: „Es war ein typisches Testspiel. Die Slowaken haben mit ihrem Aufschlag viel riskiert und nach gutem Anfang haben sie nachgelassen. Am Ende hatten sie eine Serie – das darf uns bei der EM nicht passieren. Wir arbeiten jetzt noch an Feinheiten und der Kommunikation. Das kann auch noch mal zwei, drei Punkte ausmachen.“

Simon Tischer: "Ich habe jetzt nach zwei Wochen und einer Balleinheit das erste Mal wieder gespielt. Momentan bin ich noch etwas verunsichert, die Verletzung ist noch nicht aus dem Kopf. Ich muss mir im Training jetzt das Selbstvertrauen wieder holen.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 31. August 2007

   

Bouagaa folgt Roll nach Istanbul

Atika Bouagaa (25) hat sich beim USC Münster verabschiedet und wechselt zum türkischen Erstligisten Besiktas Istanbul. Der USC Münster hatte den Vertrag mit der Nationalspelerin nicht verlängert. Bouagaa wird einen Einjahres-Vertrag unterschreiben und ist damit die zweite deutsche Spielerin, die in der kommenden Saison in Istanbul spielt. Zuvor hatte schon Sylvia Roll (zuvor Schweriner SC) bei Vakifbank Günes Sigorta Istanbul angeheuert.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 31. August 2007

   

DVV-Männer: Cellagon T.GO neuer Trikotsponsor

Passend zum Höhepunkt des Jahres präsentieren die DVV-Männer einen neuen Trikotsponsor: Die Hans-Günter Berner GmbH & Co. KG mit ihrer Marke Cellagon.

Der Hersteller natürlicher Lebensmittelkonzentrate, ziert mit dem Schriftzug des neuesten Sportgetränkes „T.GO – functional drink“ erstmals bei den Länderspielen gegen die Slowakei (30. August in Heidelberg um 19.00 Uhr und 31. August in Darmstadt um 20.00 Uhr) die Brust der deutschen Spieler und hofft – ebenso wie die deutsche Mannschaft – dies möglich lange bei der EM-Endrunde in St. Petersburg & Moskau vom 6.-16. September zu tun. Dazu muss die Mannschaft zunächst die Vorrunde gegen Serbien (7.9.), Griechenland (8.9.) und die Niederlande (9.9.) überstehen.

Das speziell für aktive Menschen entwickelte Konzentrat „Cellagon T.GO“ liefert als Funktionsgetränk dem Sportler viele wertvolle Nährstoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe, die dem Körper Energie geben und die Konzentration und Belastungsfähigkeit sowie die Regenerationsfähigkeit der Athleten erhöhen. Somit ist „T.GO“ genau das richtige für die DVV-Männer, die bei der EM ein langes, hartes Turnier erwartet.

DVV-Präsident Werner von Moltke, der die Verhandlungen mit Cellagon führte, zeigte sich zufrieden: „Es ist gut, dass wir rechtzeitig vor der EM solch einen Sponsor für unsere Männer gefunden haben – damit dürften sie mit gestärkter Brust in die Spiele gehen. Mit Cellagon haben wir ein im Sport anerkanntes Unternehmen als Partner gewinnen können, das sich mit seiner Erfahrung und den hervorragenden Produkten einbringen wird. Ich hoffe, dies ist der Beginn einer längeren Partnerschaft.“

Auch Bundestrainer Stelian Moculescu begrüßte die positive Nachricht: „Ich freue mich, dass die kontinuierlich guten Leistungen der Jungs auch in diesem Bereich endlich Wirkung zeigen. Sie haben es verdient, ich begrüße die Kooperation ausdrücklich.“

Hans-Günter Berner, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens zu dem Engagement: „Wir sind stolz, dass die DVV-Männer Cellagon T.GO bei der EM so aufmerksamkeitsstark auf dem Trikot repräsentieren. Volleyball ist ein faszinierender Sport! Er vereint nahezu perfekt die Eigenschaften die unser Produkt auf natürliche Weise stärkt: Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Belastbarkeit und mentale Stärke! Daher sind wir zuversichtlich, dass eine Platzierung unter den besten vier Mannschaften ein realistisches Ziel ist.“

Die in Altenholz ansässige Firma ist im Sport keine Unbekannte. Das Familienunternehmen ist unter anderem „Offizieller Lieferant“ von sieben Olympiastützpunkten in Deutschland. Damit setzen mittlerweile mehr als 400 deutsche Top-Athleten aus den unterschiedlichsten Sportarten auf die natürliche Wirkung von Cellagon T.GO.

Im Volleyballsport fungiert das Unternehmen außerdem als Partner bei der Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaft 2007 (31. August bis 2. September 2007 am Timmendorfer Strand) und als Trikotsponsor beim Erstliga-Absteiger TV Rottenburg. Für die kommende Saison wird das Volleyballengagement mit einer Partnerschaft zur Deutschen Volleyball-Liga komplettiert.

Weitere Informationen zum Unternehmen und zum Produkt: www.cellagon.de & www.t-go.de

 

 

Deutschland - DVL-News

 Freitag, 31. August 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Bayer: In Bottrop den Rhythmus finden

Ihre ersten Testspiele auf deutschem Boden bestreitet die Volleyball-Bundesliga-Mannschaft des SV Bayer Wuppertal von Freitag bis Sonntag beim internationalen Turnier in Bottrop (Dieter Renz Halle). Trainer Jens Larsen kann aus seinem elfköpfigen Kader nur auf neun Spielern zurückgreifen, denn die beiden Dänen Peter Lyck und Mads Ditlevsen sind noch bis Mitte September bei ihrem Nationalteam.

FC Windeck und TV Rottenburg (beide 2. Bundesliga) Rhein Main Volley (Aufsteiger 1. Bundesliga) heißen die Gegner, auf die der SV Bayer in der Turnier-Vorrunde trifft. In der Finalrunde am Sonntag könnten mit Ligakonkurrent VC Leipzig, den Belgiern aus Halen oder Omniworld aus Holland dann schon härtere Brocken auf die Bergischen warten. Doch für Trainer Jens Larsen sind die Gegner erst einmal egal. „Es geht darum, unseren Rhythmus zu finden“, beschreibt der 38-Jährige die Zielsetzung für die drei Tage. Nach dem Trainingslager in Dänemark soll nun die nächste Leistungsstufe erreicht werden. „Bis zur Double Feature am 16. September wollen wir dann in Top-Form sein“, ergänzt der Bayer-Coach.

Ein Hauptaugenmerk richtet Larsen auf die Abstimmung im neu formierten Annahmeriegel. Mit Nationalspieler Thilo Späth hat ein neuer Libero in Wuppertal das Zepter in der Annahme übernommen. „Thilo hat mich bislang absolut überzeugt. Aber der Feinschliff in Sachen Abstimmung muss natürlich noch erfolgen“, so der Däne. Neben Späth versuchen derzeit Tomas Plichta und Ex-Bayer-Libero Florian Wilhelm die Aufgaben der Gegner präzise zu ihrem Zuspieler zu bringen. Dabei verläuft Wilhelms Umschulung vom Libero zum Annahmespieler und Außenangreifer problemlos. „Er macht seine Sache gut. Was ihm natürlich noch fehlt, ist Spielpraxis“, erklärt sein Trainer. Die bekommt der 23-Jährige bis zum Saisonstart am 3. Oktober definitiv. „Bis zum 10. September wird uns Mads Ditlevsen noch fehlen, und im Anschluss muss sich Tomas einer Knie-OP unterziehen. Er dürfte allerdings bis zum Saisonbeginn wieder fit sein. Flo ist also für alle Testspiele gesetzt“, blickt Larsen voraus.

Vollzählig ist die Mannschaft auf der Zuspielerposition, wo Kapitän Gergely Chowanski mit Youngster Sebastian Kühner echte Konkurrenz bekommen hat. Und auch beim Mittelblocker-Trio Artur Augustyn, Dirk Grübler und Zugang Chris de la Pena entwickelt sich ein positiver Wettkampf um die zwei Plätze in der Startformation. „Mit Chris haben wir uns gut verstärkt. Auf der anderen Seite ist Dirk nach seiner Schulter-OP noch nicht 100-prozentig wieder der Alte, aber in den letzten Tagen hat er einen enormen Sprung gemacht“, freut sich Larsen.

 

 

Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung

 Freitag, 31. August 2007

   www.faz.net

Tanja Hart: Ein Leben ohne Netz

30. August 2007 - Natürlich ist sie ein Star. Und sie ist schön. Keine Bilderbuchschönheit, sondern eine, die sich erst auf den zweiten Blick offenbart. Tanja Hart trägt einen dieser modernen, kantigen Kurzhaarschnitte, hat ein offenes Gesicht mit klaren Zügen und sehr roten Lippen. Wenn sie im Café am Tisch sitzt und aus dem Leben der besten und vielseitigsten Zuspielerin im deutschen Volleyball der letzten zehn Jahre erzählt, hält sie die Hände meist unter dem Tisch und wirkt ebenso gelassen wie unprätentiös.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 31. August 2007

   www.abendblatt.de

Warum der Verband die Serie in den Sand setzte

HAMBURG - Von heute an bis zum Sonntag schlagen in Timmendorf die besten 16 deutschen Beachvolleyball-Paare bei Frauen und Männern um die deutsche Meisterschaft auf. 50 000 Zuschauer werden an den drei tollen Tagen an der Seebrücke zur stimmungsvollen Freiluftparty erwartet.

Das Flair des Titelturniers täuscht über den Zustand der Strandszene. Weil die Preisgelder in der nationalen Serie von 300 000 Euro (bis 2005) auf jetzt 110 000 Euro plus vier Smarts fielen, wagen es immer weniger Spieler, ihren Sport professionell zu betreiben. "Das werden wir in den nächsten Jahren in der Leistungsspitze zu spüren bekommen. Den hohen internationalen Standard unserer Nationalteams werden wir auf Dauer nur halten können, wenn in Deutschland attraktive Beachturniere angeboten werden. Gibt es auf ihnen zu wenig zu verdienen, bricht uns irgendwann der Nachwuchs weg", warnte Bernd Schlesinger, Trainer der Olympiafünften Stephanie Pohl/Okka Rau (HSV), bereits vor einem Jahr.

Der Niedergang begann auf dem Höhepunkt. Als 2005 der Privatsender RTL die deutsche Beachserie sogar live übertrug, wähnte sich der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) endgültig auf der Sonnenseite. DVV-Präsident Werner von Moltke hatte regelmäßige Fernsehpräsenz stets angemahnt, die Hamburger Agentur Sportfive machte sie möglich. Der Preis jedoch war zu hoch. Sportfive machte am Strand rund 800 000 Euro Verlust, RTL keine Quote. Der Sender stieg als Erster aus, der Vermarkter kurze Zeit später.

Die Nachfolger aus München hatten einen schweren Stand am Strand. Das Thema Beachvolleyball war in den Sand gesetzt. Der Verband hatte zu hoch gepokert. Insider hielten den Deal mit dem größten deutschen Privatsender ohnehin für größenwahnsinnig. Außer bei Olympischen Spielen hatte Beachvolleyball bei Liveübertragungen bisher nie sein Publikum gefunden. Und dass eine werbefinanzierte Anstalt wenig Geduld bei geringem Zuschauerinteresse haben würde, konnte am bitteren Ende niemanden überraschen.

Die Leidtragenden sind die Spieler. Die Nationalteams haben sich längst von der deutschen Serie verabschiedet, spielen nur noch auf der Welt- und Europatour und treten hierzulande allein in Timmendorf an. Dort gibt es 33 000 Preisgeld und vier Smarts für die Sieger. Das ist selbst für Spitzenverdiener wie die Weltranglistensiebten Sara Goller/Laura Ludwig (Preisgeld 2007: 113 500 Dollar) attraktiv. Die meisten Turniere zuvor ernähren dagegen nicht einmal den Nachwuchs.

8000 Euro, Ausnahme Fehmarn mit 20 000 Euro, gibt es auf ihnen für Männer und Frauen als Gesamtpreisgeld zu gewinnen. Das lohnt sich höchstens für die Sieger, weil im Gegensatz zu früher die Teilnehmer die Hotelkosten selbst tragen müssen. Der Rest zahlt zu. Auch in Timmendorf.

rg

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Freitag, 31. August 2007

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Traurig: Beachvolleyball-DM ohne Mischa

Elmshorn - So hatte sich Beachvolleyballer Mischa Urbatzka die Stippvisite in seiner Geburtsstadt Elmshorn nicht vorgestellt: Statt auf der Anlage der Elsa-Brandström-Schule vor mehr als 100 Zuschauern, darunter etlichen Weggefährten aus gemeinsamen Zeiten in der Sport-AG der Kooperativen Gesamtschule und bei der VG Elmshorn, sein Können an der Seite von Teamkamerad Jonas Reckermann (Köln) demonstrieren zu können, musste der 24-Jährige mit der Rolle des Conférenciers vorlieb nehmen. Die Folgen des beim Weltserienturnier auf den finnischen Åland-Inseln erlittenen Sehnenanrisses in der rechten Schulter verhinderten sowohl das geplante Trainingsspiel gegen ein anderes deutsches Spitzenteam, Daniel Krug (Adler Kiel) und Thomas Kaczmarek (TV Rottenburg), als auch - viel schlimmer - die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften an diesem Wochenende in Timmendorfer Strand.

"Dabei habe ich sogar versucht zu spielen - mit links gegen das VGE-Talent Thorge Jensen, aber mit rechts ging nichts", grämte sich Mischa Urbatzka, der auch aufgrund dieser Erfahrung nicht mehr an eine "Wunderheilung" bis zur DM glaubt: "Wir mussten unsere Teilnahme schweren Herzens absagen, die Gesundheit geht vor." Bitter: Als derzeit Zweitplatzierte der DVV-Teamrangliste und zuletzt zwei zweiten Plätzen bei Weltserienturnieren in Folge zählten Reckermann und Urbatzka an der Ostsee zu den Titelkandidaten.

Zumindest Jonas Reckermann, der schon zweimal deutscher Meister war, konnten die Beachvolleyball-Fans auf der von Organisator Werner Ullrich und seiner Crew hervorragend präparierten EBS-Anlage in Aktion sehen. Mit Stefan Windscheif (Essen), der für Urbatzka eingesprungen war, lieferte er sich spektakuläre Ballwechsel mit Kaczmarek/Krug, in einem weiteren Trainingsspiel standen sich das VGE-Nachwuchs-Duo Katharina Culav/Carina Maaß, für die Urbatzka und Reckermann beim anschließenden gemeinsamen Essen eine sportliche Patenschaft übernahmen, und ihre routinierten Vereinskameradinnen Sarah Hoppe/Katja Saß gegenüber.

Für Mischa Urbatzka steht jetzt erst einmal Physiotherapie auf dem Programm. Sollte der Heilungsprozess wie geplant verlaufen, will das DVV-Team Ende September bei einem Weltserienturnier in Fortaleza (Brasilien) sein Wettkampf-Debüt für den 1. FC Köln geben, dem es sich erst in dieser Woche anschloss.

Frank Will

 

 

Deutschland - Die Welt

 Freitag, 31. August 2007

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Stiller Mäzen sichert Etat der Cowboys

Sein oder nicht sein - das war die Frage, die sich die Verantwortlichen des Volleyballvereins Hamburg Cowboys in den vergangenen Wochen täglich stellten. Sie setzten sich selbst ein Zeitlimit zur Beantwortung: Ende August ...

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Freitag, 31. August 2007

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Adler im Anflug

Das Bundesliga-Team des Moerser SC sucht zur Einstimmung auf die Saison die Herausforderung. Beim internationalen Turnier in Erkelenz hofft Trainer Grozer auf bessere Annahmen.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Freitag, 31. August 2007

   www.wz-newsline.de

Bayer Wuppertal: Dänen noch nicht an Bord

Bundesligist testet ab Freitag bei Turnier in Bottrop.

Wuppertal. Ihre ersten Testspiele in Deutschland bestreitet die Volleyball-Bundesliga-Mannschaft des SV Bayer Wuppertal von Freitag bis Sonntag beim internationalen Turnier in Bottrop.

 

 

Deutschland - Iserlohner Kreisanzeiger

 Freitag, 31. August 2007

   www.ikz-online.de

Iserlohn: Als Favorit ins Pokalspiel

Iserlohn. "Natürlich wissen wir, dass wir der Favorit sind", sagt Coach Tonya Williams vor dem ersten Pflichtspieleinsatz von Zweitliga-Aufsteiger TuS Iserlohn. Die heimischen Volleyball-Damen treten heute um 19.30 Uhr beim TV Gladbeck an, und der wurde in der letzten Saison stets glatt geschlagen.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 31. August 2007

   www.freies-wort.de

Suhl: Die Jagd nach dem Ball beginnt

Beim Volleyball-Bundesligisten VfB 91 Suhl rinnt der Schweiß in Strömen / Heute erstes Testspiel

Der Alltag hat die Volleyballerinnen vom VfB 91 Suhl wieder. Bis auf wenige freie Tage ist das Bundesligateam nun zweimal täglich im Trainingsplan der „Wolfsgrube“ eingeschrieben.

 

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