News

 Samstag. 08. September 2007 

VfB-Quartett will bei EM für Furore sorgen
TVR präsentiert sich mit neuem Team
EM in Russland: Zwölf Spieler wollen es wissen
EM: Deutsches Team glänzt zum Auftakt
Grand Prix Quali: Klares 3:0 über Aserbaidschan
Belgien lässt Polen stolpern, Russland souverän
U21-WM: Erdmann/Windscheif in Ko-Runde
Brink/Dieckmann noch im Rennen
VCO Berlin: Erster Test in Planegg
Mit dem Orden der Königin

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Samstag, 08. September 2007

   

VfB-Quartett will bei EM für Furore sorgen

Bei der Volleyball-Europameisterschaft in Russland wollen vier Akteure vom VfB Friedrichshafen positive Schlagzeilen schreiben. Christian Pampel, Markus Steuerwald und Trainer Stelian Moculescu sind mit der deutschen Auswahl am Start, Lukas Divis geht mit dem slowakischen Nationalteam auf Punktejagd

Bei der Europameisterschaft in Russland ist die Liste der Akteure, die schon einmal für den VfB Friedrichshafen ans Netz gingen, lang. Allein auf deutscher Seite schlugen mit Marcus Popp, Björn Andrae, Max Günthör, Simon Tischer, Jochen Schöps  fünf Spieler einmal für den Klub vom Bodensee auf. Aktuell sind es Christian Pampel und Markus Steuerwald – und diese wollen ab heute gemeinsam mit Trainer Stelian Moculescu bei den kontinentalen Titelkämpfen ein dickes Achtungszeichen setzen. „Wir gehen nicht als Kanonenfutter in die EM“, sagt Moculescu. „Dieses Mal werden werden beachtet.“

Erstmals seit Jahren haben die Deutschen eine realistische Chance, bei einem der großen Turniere weit vorn zu landen und womöglich sogar in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. In der Vorrunde in St. Petersburg dürften sie sich dafür gegen den WM-Vierten Serbien (7. September), Griechenland (8. September) und Dauerrivalen Niederlande (9. September) voraussichtlich höchstens eine Niederlage leisten. Zwar ziehen die drei Erstplatzierten in die Zwischenrunde ein – alle Teams aber übernehmen die Punkte aus den ersten drei Partien.

In der Zwischenrunde, die ebenfalls in St. Petersburg stattfindet, träfe das deutsche Ensemble auf die besten Drei aus aus Frankreich, Spanien, der Slowakei und Slowenien. Hier müsste Rang zwei her, um den Traum vom Einzug ins Halbfinale zu realisieren. Die Chance ist da, doch Moculescu hält den Ball bewusst flach. „Bei uns ist das anders als bei den Fußballern, Handballern oder Basketballern“, sagt der Coach. „Wir haben noch nie etwas gewonnen und daher bisher noch keinerlei Berechtigung, große Töne zu spucken“

In der Zwischenrunde könnte es zum VfB-internen Duell zwischen Pampel und Steuerwald auf der einen sowie Lukas Divis auf der anderen Seite kommen. Der vierte Akteur aus dem aktuellen VfB-Aufgebot ist bei der EM mit dem slowakischen Nationalmannschaft am Start, muss aber ebenso wie seine Mitspieler auf die Unterstützung von Robert Hupka verzichten. Der Außenangreifer wäre der fünfte Häfler bei der EM gewesen, musste seine Teilnahme jedoch aufgrund von Knieproblemen absagen.

Auch ohne Hupka aber zeigten die Slowaken beim Auftaktspiel gegen Frankreich, dass sie für die eine oder andere Überraschung sorgen können. Zwar verloren sie mit 1:3 (23:25, 23:25, 26:24, 15:25) gegen Frankreich, boten den favorisierten Kontrahenten aber in den ersten drei Sätzen mehr als nur Paroli. „Die Franzosen haben einfach keine Fehler gemacht“, haderte Divis nach der Partie. „Bei uns aber waren es einfach zwei oder drei Fehler zuviel.“

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Samstag, 08. September 2007

   

TVR präsentiert sich mit neuem Team

Am Sonntag, 09.09.2007 um 15 Uhr gastiert der Erstligist Rhein-Main-Volley I zum Trainingsspiel in der Hohenberghalle in Rottenburg. Die ganze Woche war die Mannschaft des TVR im Trainingslager vor Ort.

Neben intensivem körperlichem Training wurde viel im taktischen Bereich gearbeitet. Einen besonderen Schwerpunkt nahm das "Teambuilding" ein. Unter anderem fanden folgende Aktionen statt: Der spektakuläre, humorvolle Auftritt als Laienschauspieler und Vorleser bei den „Rottenburger Gutenachtgeschichten“, ein Bowlingabend, Grenzerfahrungen im Hochseilgarten Waldenburg mit anschließender Massage und am Samstag eine Stocherkahnfahrt auf dem Neckar.

Am Sonntag wird die harte Trainingswoche mit einem Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen abgerundet. Der Erstligist Rhein-Main-Volley I kommt an den Neckar. Anpfiff in der Hohenberghalle ist um 15 Uhr, der Eintritt ist frei und für Essen und Getränke wird gesorgt.

Beim Turnier in Bottrop vergangene Woche trafen die beiden Teams im Rahmen des "RWE Rhein-Ruhr Cup 2007" schon aufeinander: Der Zweitligist Rottenburg triumphierte mit 3:0 gegen das Erstligateam, das vor dieser Saison aus den Mannschaften Wiesbaden und Rüsselsheim entstanden ist.

Am 22.09. beginnt die Saison für den TV Rottenburg mit dem Auswärtsspiel in Dresden. Eine Woche später, am 29.09.2007, gibt es dann auch endlich wieder Bundesligavolleyball in Tübingen zu sehen. Wer noch keine Saisonkarte hat, kann auf der Geschäftsstelle im Sportpark 18-61 sogar noch reservierte Sitzplätze buchen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. September 2007

   

EM in Russland: Zwölf Spieler wollen es wissen

Die Top-Favoriten bei dieser EM lauten Russland, Italien, Bulgarien, Polen, Serbien und Frankreich – Chancen, in diese Phalanx einzudringen, räumen Experten vor allem der deutschen Mannschaft (die Quote auf den EM-Titel bei bwin liegt bei 1:34). Die Steigerung in den vergangenen Jahren ist offensichtlich, der neunte Platz bei der WM 2006 war ein erstes Signal, ein zweites soll in St Petersburg folgen. Diese zwölf Spieler und Betreuer wollen nach einer erfolgreichen Vorbereitung (19 Siege, 5 Niederlagen) eine noch bessere EM anschließen.
Der deutsche Kader

Spieler Position Verein Alter Größe Länderspiele
Marcus Popp Außenangreifer Montichiari/ITA 26 192 cm 60
Markus Steuerwald Libero VfB Friedrichshafen 18 183 cm 16
Simon Tischer Zuspieler Thessaloniki/GRE 25 194 cm 92
Björn Andrae Außenangreifer Olsztyn/POL 26 200 cm 180
Stefan Hübner Mittelblocker Treviso/ITA 32 200 cm 199
Jochen Schöps Digagonalangreifer Odintsovo/RUS 23 200 cm 111
Frank Dehne Zuspieler Coriglano/ITA 31 202 cm 266
Christian Pampel Diagonalangreifer VfB Friedrichshafen 28 198 cm 181
Ralph Bergmann Mittelblocker z.Z. kein Verein 37 206 cm 208
Robert Kromm Außenangreifer Perugia/ITA 23 212 cm 89
Max Günthör Mittelblocker evivo Düren 22 207 cm 31
Georg Grozer Außenangreifer Moerser SC 22 200 cm 6

Durchschnittsalter: 26 Jahre
Durchschittsgröße: 199,5 cm
Länderspiele im Schnitt: 111 Länderspiele

Trainer: Stelian Moculescu
Co-Trainer: Stewart Bernard
Delegationsleiter: Hartmut Giebels
Teamarzt: Dr. Stephan Temme
Physiotherapeut: Hans-Joseph Groth
Spielbeobachter: Steffen Busse, Dr. Bernd Zimmermann
Athletik-Trainer: Christian Verona
Journalist: Thilo von Hagen

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. September 2007

   

EM: Deutsches Team glänzt zum Auftakt

Die deutschen Volleyballer sind mit einem Sieg in die Europameisterschaft in Russland gestartet: In St. Petersburg gewann die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu gegen den WM-Vierten Serbien 3:1 (22-25, 25-21, 25-20, 25-17) und machte damit den ersten Schritt in Richtung Zwischenrunde. Punktbeste Spieler waren Stefan Hübner, Robert Kromm (je 19) und Jochen Schöps (18) auf deutscher Seite, Ivan Miljkovic (19) punktete am besten bei den Serben. Der Mannschaft würde nun ein Sieg aus den zwei noch ausstehenden Gruppenspielen gegen Griechenland (1:0-Siege, 8.9.) und die Niederlande (0:2-Siege, 9.9.) reichen, um sicher im Turniergeschehen zu bleiben.

Die drei Erstplatzierten der Gruppe ziehen in die Zwischenrundengruppe ein, die Ergebnisse der ebenfalls qualifizierten Teams werden übernommen. Mittelblocker Stefan Hübner (Treviso/ITA) feierte neben dem Sieg ein besonderes Jubiläum, er absolvierte sein 200. Länderspiel.

Die deutsche Mannschaft erwischte gegen den Weltranglisten-7. einen klassischen Fehlstart. Nach wenigen Aktionen stand es im ersten Satz 2:8, die Serben waren hellwach und packten vor allem im Block zu, bei der DVV-Auswahl machte sich die Nervosität beim ersten EM-Auftritt bemerkbar. Doch auch nach dem Verlust des ersten Satzes behielt die Mannschaft die Ruhe und steigerte sich in allen Bereichen enorm. Die Aufschläge flogen mit hoher Konstanz auf die andere Netzseite und setzten den serbischen Annahmeriegel von Beginn an unter großen Druck, die eigenen Annahme um Libero Markus Steuerwald agierte souverän und ließ Kapitän Frank Dehne variabel zuspielen. Die deutschen Angreifer, in erster Linie Stefan Hübner, Jochen Schöps und der eingewechselte Robert Kromm, dankten es mit zahlreichen erfolgreichen Aktionen. Und da auch der deutsche Block mit zunehmenden Spielverlauf immer zupackender wurde, stand am Ende ein verdientes 3:1 über Serbien.

Startsechs Deutschland: Frank Dehne im Zuspiel, Jochen Schöps auf der Diagonalposition, Marcus Popp und, Björn Andrae im Außenangriff, Stefan Hübner und Max Günthör im Mittelblock und Markus Steuerwald als Libero.
Startsechs Serbien: Nikola Grbic, Ivan Miljkovic, Milos Nikic, Bojan Janic, Andrija Geric, Marko Podrascanin und Marko Samardzic

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Die deutsche Mannschaft erwischte einen katastrophalen Start in den ersten Satz der EM: Der Block der Serben um Schwergewicht Geric packte gleich mehrfach zu, Schöps und Hübner scheiterten. Bereits beim 1-5 nahm Moculescu seine erste Auszeit, mit 2-8 ging es in die erste technische Unterbrechung. Die deutschen Spieler blieben nach außen sichtbar ruhig, hatten aber weiter große Probleme, ihre Angriffe unter zu bringen, obwohl die Annahme stand. Nach einem Schöps-Knaller aus dem Rückraum, einem Andrae-Block gegen Miljkovic sowie einem Angriffsfehler von Janic sah es schon freundlicher aus (6-9). Als Hübner noch ein Ass folgen ließ, nahm Serbiens Trainer Igor Kolakovic seine erste Auszeit. Das zeigte Wirkung, denn Günthör verzog seinen Aufsteiger und Grbic servierte ein Ass. Als Popp knapp per Außenangriff ins aus zog, war der Rückstand wieder deutlich (10-16). Kurze Zeit später wurde der bis dahin unglücklich agierende Popp durch Robert Kromm ersetzt (10-17), der sich mit sicherer Annahme und Angriffs-Hammer gleich gut einfügte (12-17). Wie zuvor Hübner zeigte Schöps von der Aufschlaglinie, wie den Serben beizukommen war: Mit hohem Risiko und viel Härte (13-17). Grbic setzte nun vermehrt Miljkovic ein – und der Diagonalangreifer enttäuschte seinen Zuspieler nicht (15-19). Ein weiteres Ass von Hübner ließ wieder hoffen (16-19), zumal nun auch aus der Annahme endlich regelmäßig gepunktet wurde (18-21). Kromm schlug zum wiederholten Mal über den Block und punktete, dann kam Christian Pampel für Günthör zum Aufschlag – und verzog (19-23). Günthör kehrte zurück, Moculescu nahm seine zweite Auszeit. Ein Angriff von Miljkovic an den Block von Hübner brachte Satzbälle für Serbien (19-24), der gut spielende Kromm wehrte den ersten ab (20-24). Schöps machte per Aufschlag auch den zweiten zunichte, den dritten vergab Janic aus dem Rückraum (22-24) – Auszeit Serbien. Beim nächsten Mal machte es Janic besser, sein Rückraumangriff schlug ohne Block- und Abwehrberührung im deutschen Feld ein (22-25).

2. Satz
Kromm blieb auf dem Feld, und dieses Mal gelang der Start deutlich besser: Schöps von vorne und Andrae aus dem Rückraum machten mit knallharte Angriffen die ersten beiden Punkte (2-0). Die Annahme agierte stabil, Dehne verteilte die Bälle variabel – das Spiel der DVV-Auswahl war auf Touren gekommen (6-4). Kromm, der von den Serben im Aufschlag gesucht wurde, agierte in Annahme und Angriff stark (7-5), nach einem Aufschlagfehler von Janic hieß es 8-6 bei der ersten technischen Auszeit. Aus dieser kommend hämmerte Schöps ein Ass die Linie herunter, dann packte sich Hübner seinen Gegenüber Podrascanin im Block (10-6). Nach starker Abwehr von Steuerwald nutzte Andrae die sich bietende Punktchance und schlug den serbischen Block an – Auszeit Serbien (12-7). Erneut fielen die Worte von Serbiens Trainer Kolakovic auf fruchtbaren Boden, denn die Serben punkteten mit ihrer Block- und Feldabwehr dreimal in Folge (12-10) – Auszeit Deutschland. Schöps nutzte die Punktchance nach guter Block- und Feldabwehr nicht, sein Angriff touchierte die Antenne (13-12), die Chance, sich wieder etwas Luft zu verschaffen, war vertan. Als Grbic den Schnellangriff von Günthör abwehrte und Janic mit dem deutschen Dreierblock „spielte“, war der Ausgleich da (15-15), EM-Routinier Ralph Bergmann wurde für Günhör aufs Feld beordert. Ein Angriffsfehler von Miljkovic brachte erstmals wieder eine Zwei-Punkte-Führung (16-18), Kromm hielt diese per „Monsterblock“ gegen Miljkovic. Georg Grozer kam für Andrae aufs Feld, um den Block gegen Miljkovic zu verstärken, doch Dehne/Hübner waren es, die per Doppelblock punkteten (20-17) – Auszeit Serbien. Andrae kehrte für Grozer aufs Feld zurück, für den gebürtigen Ungarn war es der erste EM-Einsatz. Schöps sorgte per Rückraum-Angriff für das 21-18 und Schmerzen bei Libero Samardzic. Andrae erhöhte auf 23-19, sein mit brachialer Gewalt geschlagener Angriff sprang vom Block weit ins aus. Nach dem Aufschlagfehler von Geric hatte die DVV-Auswahl vier Satzbälle (24-20), Grbic wehrte per Zuspielfinte ab (24-21) – Moculescu nahm eine Auszeit. Bergmann wurde wunderbar von Dehne bedient und setzte seinen Zweimeter-Schuss ins gegnerische Feld (25-21).

3. Satz
4-2 hieß es zu Beginn des dritten Satzes, viermal hatte der deutsche Block zugepackt. Schöps, Hübner, Dehne und Kromm pflückten sich jeweils die serbischen Angreifer. Geric zeigte im Gegenzug gegen Schöps, dass auch er sein Block-Handwerk versteht, Kromm erhöhte per Angriff auf 5-4 und tat sich dabei an der Schlaghand weh. Als Andrae aus der Abwehr seinen Angriff knallhart auf die Außenlinie setzte und Hübner per Ass noch einen drauf setzte, ging es mit 8-5 in die erste technische Auszeit (8-5). Andrae machte mit zwei Angriffen das 10-7, ein weiteres Mal war Samardzic das „Opfer“, der den Ball ins Gesicht bekam. Drei Zähler in Folge – Bergmann bekam seinen Angriff ebenso wenig auf den Boden wie Kromm – führten zum Ausgleich und zur deutschen Auszeit (10-10). Bei der Punktchance zum 13-11 prallten Dehne und Kromm unglücklich zusammen, der Ball fiel ohne jegliche deutsche Berührung auf dem Boden. Nach kurzer Behandlung durch Physiotherapeut Hans-Joseph Groht und Teamarzt Dr. Stephan Temme ging es weiter, Kromm machte sogleich den nächsten Punkt per Angriff (13-12). In dieser Phase gaben sich beide Teams keine Blöße und punkteten beständig aus der Annahme, dabei war das Niveau sehr hoch (16-15). Schöps nutzte eine Zuspiel-Angriffsschwäche bei den Serben gnadenlos aus, sein Angriff brachte das 17-15. Pampel kam zum Aufschlag für Bergmann (18-16), doch die Serben wehrten seinen guten Aufschlag ab und Bergmann kam zurück. Ein Schöps-Aufschlag war Grundlage für das 20-17: Dehne hatte Kromm nahezu blockfrei gespielt, und der Italien-Legionär bedankte sich mit einem Punkt – Auszeit Serbien. Schöps ließ sich davon nicht beeindrucken und „flammte“ ein Ass über das Netz, sodass auch die serbischen Fans kurzfristig verstummten (21-17). Zwar nutzte Hübner die anschließende Punktchance nicht, doch diesen „Fehler“ korrigierte er, indem er die Punktchance von Miljkovic per Block zunichte machte (22-18). Die Kombination Dehne-Hübner machte per Aufsteiger das 23-19, ein Hübner-Aufschlag war Grundlage für den „Abstauber“ von Andrae zu Satzbällen (24-19). Miljkovic wehrte per Lob ab, doch der zweite war es dann: Grbic verzog seinen Aufschlag.

4. Satz
Ausgeglichener Start im vierten Satz, bis sich Bergmann Geric im Block pflückte (4-2). Dehne vereitelte die serbische Punktchance zum Ausgleich ebenfalls per Block, in diesem Element agierte das Team ganz stark (5-3). Mit viel Gefühl schob Bergmann einen kurzen Flatteraufschlag über das Netz, der Podrascanin dermaßen in die Bredoullie brachte, dass dieser das unpräzise Einhand-Zuspiel ins Netz legte (8-5). Nach phantastischer Abwehr von Bergmann, der die über 15 Meter hohe Hallendecke fast vollständig ausnutzte, verwertete Andrae aus dem Rückraum (10-6). Die deutsche Annahme um „Youngster“ Steuerwald agierte weiterhin auf höchstem Niveau und war Grundlage für den variablen Angriffsaufbau des deutschen Teams, welches jeden Punkt lautstark bejubelte (13-9). Der bärenstarke Kromm ignorierte zum wiederholten Mal den serbischen Block und ließ die Serben beim 15-10 mit etwas hängenden Köpfen in die Auszeit schleichen. Die Parole auf Seiten der Serbien war nun klar: Volles Risiko im Aufschlag, um die stabile deutsche Annahme ins Wanken zu bringen. Dies gelang Grbic einmal (16-12), dann verzog der Kapitän. Nach Kromm-Block gegen Janic sowie einem Schöps-Abschuss nahm Serbien abermals Auszeit (19-12). Hübner erhöhte per Aufsteiger-Kopf auf 21-13, die Serben begannen zu resignieren, Kromm machte den nächsten Zähler (über den Block, 22-13). Grozer kam nochmals für Andrae zum Block in die Partie, nach Punktgewinn Serbien kam Andrae zurück (23-15). Schöps holte per Diagonalkracher die Matchbälle (24-16), Hübner verzog den ersten per Aufschlag. Andrae war es, der per Angriff den Sieg besiegelte und die Deutschen zum Jubeln brachte.

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: „Ich muss den Jungs ein Riesenkompliment machen, es ist sehr angenehm mit einem Sieg in die EM zu starten. Auch nach dem verlorenen ersten Satz ist die Mannschaft ruhig geblieben und ist der taktischen Linie treu geblieben. Wir haben sehr gut gespielt, am Ende war es Volleyball der gehobenen Klasse. Robert Kromm hat sehr gut gespielt, dies hat er bereits in der Vorbereitung gezeigt. Es zeichnet die Mannschaft aus, dass jeder fokussiert ist und mental sehr stark ist. Mit dem notwendigen Selbstvertrauen, was die Mannschaft hat, schaut vieles leichter aus als es eigentlich ist.“
Björn Andrae: „Wir haben uns Ende des ersten Satzes rangekämpft und uns zum Ziel gesetzt, ruhig zu bleiben. Am Anfang waren wir doch sehr nervös. Wir haben heute ein unglaublich gutes Spiel gemacht, taktisch sehr gut mit einer sehr stabilen Annahme. Bei so einer Leistung ist es schwer uns zu schlagen.“
Jochen Schöps: „Wir waren nervös, das hat jeder sehen können, schließlich ist das eine EM. Nach den ersten zehn Punkten haben wir unseren Rhythmus gefunden. Wir haben in allen Bereichen sehr gut gespielt und dann bei Abwehraktionen auch das Quäntchen Glück gehabt. Robert Kromm hat sehr gut gespielt.“
Robert Kromm: „Es freut mich, dass ich Marcus Popp, der heute nicht so gut drauf war, gut ersetzt habe. Das ist nun mal ein Mannschaftssport, und mittlerweile können wir jeden Spieler ersetzen und an jedem Tag sechs Spieler finden, die gut drauf sind.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. September 2007

   

Grand Prix Quali: Klares 3:0 über Aserbaidschan

Ankara - "Dieser Sieg über Aserbaidschan war ein Muss", sagte Bundestrainer Giovanni Guidetti nach dem klaren 3:0 (25:22, 25:8, 25:20 )-Erfolg der deutschen Volleyballerinnen bei der europäischen Qualifikation für den World Grand Prix 2008 am Freitag in Ankara. Damit liegen die Deutschen auf Platz zwei der Tabelle hinter den noch ungeschlagenen Türkinnen, gegen die das DVV-Team am Samstag (17.00 Uhr MESZ) antreten muss. Letzter Gegner ist am Sonntag (14.30 Uhr) der WM-Dritte Serbien, der am Donnerstag überraschend Weltmeister Russland mit 3:2 niederkämpfte. Die ersten drei Teams qualifizieren sich für den World Grand Prix im nächsten Jahr. Aserbaidschan ist als einzige der sieben Mannschaften noch ohne Sieg.
Angelina Grün (Bergamo), mit 14 Punkten beste deutsche Spielerin vor Christiane Fürst (Pesaro/12): "Solche Spiele sind immer schwierig, aber wir haben gewonnen, wie ist egal." Giovanni Guidetti stimmte ihr bei: "Wir haben geschafft, was mir mussten: den Sieg. Gegen die Türkei müssen wir dann aber wieder topfit sein."

Die junge deutsche Mannschaft hatte nur zu Beginn des ersten Satzes leichte Probleme, lag schnell durch eigene Fehler 0:3 zurück, übernahm bei 7:6 erstmals die Führung, die sie nach 10:10 dann aber nicht mehr abgab. Im zweiten Durchgang hatten sich die Frauen um Kapitän Angelina Grün jedoch wieder gefangen und "überrollten" die Aserbaidschanerinnen, die nicht den Hauch einer Chance hatten. Guidettis Team war wie am Vortag gegen Italien in Block, Annahme und Abwehr hoch überlegen. Den dritten Satz konnten die Gegnerinnen wieder ein wenig ausgeglichener gestalten und kam sogar noch auf 20:20 heran.

Nach dem Spiel war die komplette deutsche Delegation beim deutschen Botschafter in Ankara eingeladen, um den "Tag der deutschen Einheit" bei einer Cocktailparty und anschließendem Feuerwerk vorzufeiern.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. September 2007

   

Belgien lässt Polen stolpern, Russland souverän

Am zweiten Spieltag der EM griffen mit Griechenland, Deutschland, Polen und der Türkei auch die letzten vier Mannschaften in das Geschehen ein. Vize-Weltmeister Polen sorgte mit seiner Niederlage gegen Belgien dann auch gleich für die ersten Turniersensation. Bereits sicher in der Zwischenrunde ist Gastgeber Russland, das auch gegen die Türkei ohne Satzverlust blieb.

Spielberichte

Gruppe A in St. Petersburg

Niederlande – Griechenland 2:3 (20-25, 25-22, 25-19, 19-25, 13-15)
Die deutsche Mannschaft kann sich in seinen zwei noch ausstehenden Gruppenspielen auf harte Arbeit einstellen: Griechenland präsentierte sich in seinem ersten Spiel wechselhaft, zeigte aber in vielen Phasen seine Klasse und Routine. Und die Niederländer stehen am 9. September gegen die deutsche Mannschaft mit dem Rücken zur Wand, sie müssen gewinnen, sonst sind sie nach der Vorrunde ausgeschieden. Nach einem deutlichen Auftaktsatz pro Griechenland schienen sich die Niederländer gefangen zu haben, fielen nach der 2:1-Führung jedoch wieder in ihre schwächere Anfangsphase zurück. Im fünften Satz deutete alles auf einen Erfolg der Niederländer hin (12-10), doch die Griechen kämpften zurück und beendeten das enge Match glücklich per Netzkanten-Ass.

Startformation NED: van Gendt, Olieman, Trommel, Horstink, Kooistra, Bontje, Klok
Startformation GRE: Prousalis, Roumeliotis, Gkiourdas, Karipidis, Smaragdis, Kravarik, Stefanou

1. Satz
Die Griechen erwischten bei ihrem ersten EM-Auftritt einen guten Start und lagen nach einem Block von Kravarik mit 5-8 in Führung. Nach einem Ass von Trommel schienen die Niederländer ins Spiel zu finden, doch Kravarik von der Aufschlaglinie und Diagonalspieler Roumeliotis im Angriff schraubten das Ergebnis hoch (10-14). Blangé wechselte mit van der Wel einen neuen Diagonalangreifer für den glücklosen Olieman ein, doch auch van der Wel verzog zunächst (11-16). Auch der kurze Zeit später folgende Zuspielerwechsel (Freriks kam für van Gendt) brachte zumindest im ersten Satz keine Wende mehr. Zwar verkürzten die Niederländer nochmals auf 18-20, doch der Satz ging an die Griechen, die wirkten wacher und motivierter wirkten. Vor allem die Schnellangreifer Smaragdis und Kravarik, in der nächsten Saison Mitspieler von Simon Tischer in Thessaloniki, sowie Diagonalangreifer Roumeliotis waren die Garanten für den Satzgewinn.

2. Satz
Eine glückliche Fußabwehr von Libero Klok (der Aufsteiger von Kravarik knallte auf seinen Fuß) brachte den Niederländern im zweiten Satz die erste Zwei-Punkte-Führung (6-4), der griechische Zuspieler Prousalis bediente immer weiter seine Schnellangreifer, die vom niederländischen Mittelblock bislang überhaupt nicht in den Griff zu bekommen waren. Ein Ass von Horstink sowie ein Block von Trommel vergrößerten den Vorsprung der Niederländer (11-7). Die griechische Anfangseuphorie war dagegen verflogen, ebenso die fehlerfreien Aktionen. Gerade als die Griechen nach starken Aufschlägen sich wieder heran getastet hatten (13-11), kostete ihnen eine Undiszipliniertheit zwei gleich Punkte: Roumeliotis beschwerte sich so lautstark wegen eines umstrittenen Balles, dass er die gelbe Karte sah (15-11). Griechenlands Trainer Alexandrod Leonis führte einen Zuspielerwechsel durch, Kournetas kam für Prousalis, doch den Satzausgleich konnte diese Maßnahme auch nicht verhindern. Die Niederländer waren – auch dank Freriks und van der Wel – nun besser im Spiel.

3. Satz
Der erste Satzgewinn bei der EM 2007 schien die Oranjes zu beflügeln, denn sie legten einen Blitzstart in den dritten Satz hin (3-0). Bereits beim Stand von 5-1 führte Griechenland abermals einen Zuspielwechsel durch, der erfahrene Kournetas (250 Länderspiele) sollte die Geschicke in die Hand nehmen. Aber die Griechen fielen in dieser Phase mehr durch eigenes Diskutieren, als durch gute Leistung auf. Bei den Niederländern hatte sich ein Rhythmus gebildet – gut erkennbar an den Aufschlägen, die nun mit hoher Konstanz und Härte über das Netz flogen (13-9). Beim Stand von 17-14 führte ein Stromausfall zu einer unplanmäßigen Unterbrechung von zehn Minuten, welche jedoch am Spielverlauf nichts änderte. Die Niederländer siegten am Ende deutlich, weil erneut griechische Diskussionen mit dem Schiedsgericht zum gelben Karton führten.

4. Satz
Bereits beim Spielstand von 0-2 nahm Blangé seine erste Auszeit. Damit wollte er verhindern, dass die Griechen ins Spiel kamen und zudem seine Spieler wach rütteln. Bei der ersten technischen Auszeit hatte sich jedoch nicht viel geändert, die Griechen lagen vorne (6-8). Nach zwei Blockpunkten gegen Trommel und van der Wel hatten die Griechen ihren Vorsprung ausgebaut (7-11). Ein abermaliger Block gegen Trommel sowie ein Netzkanten-Ass von Kravarik führten zur Vorentscheidung pro Griechenland (8-13).

5. Satz
Horstink brachte sein Team mit zwei Angriffen über den Block in Front (4-2), doch zwei Angriffsfehler des zukünftigen Mitspielers von Stefan Hübner (Treviso/ITA) und ein Block gegen van der Wel ließen die Griechen in Führung gehen (5-6). Gleich zwei Doppelblocks (van der Wel/Bontje) gegen den griechischen Kapitän Gkiourdas brachte die Niederländer in Front (12-10), doch die Griechen konterten abermals (12-12). Matchball Griechenland, als Bontje (sein erster Angriffsfehler?) weit ins aus verzog (13-14) – Auszeit Niederlande. Roumeliotis beendete das Match per Netzkanten-Ass. Die Griechen jubelten, die Niederländer nahmen die Niederlage fassungslos hin.

Punktbeste Spieler
Griechenland: Nikolaos Roumeliotis (25)
Niederlande: Robert Horstink (15)

Statement Peter Blangé (Trainer NED): „Es war nach der Niederlage von gestern ein entscheidendes Spiel für uns. Wir sind sehr enttäuscht, weil wir viele Chancen hatten zu gewinnen.“
Statement Alexandros Leonis (Trainer GRE): “Es war ein schwieriges Spiel für beide Teams. Wir wussten, dass die Niederländer besser spielen als gestern, zudem hatten sie den Vorteil, bereits in der Halle gespielt zu haben. Wir sind gut gestartet, haben dann aber unsere Konzentration verloren. Wir müssen in jedem Spiel kämpfen und an unserer Disziplin arbeiten.”

Gruppe C in St. Petersburg

Slowenien – Slowakei 1:3 (25-21, 25-21, 32-34, 25-27)
Slowaken und Slowenen, die Verlierer des ersten Spieltages in der Gruppe C, lieferten sich das erwartete hart umkämpfte Duell: Hinter jedem Ball sprangen die Spieler hinterher, die Zuschauer sahen oftmals lange Ballwechsel. Höhepunkt war der dritte Satz, als beide Teams mehrere Satzbälle ungenutzt ließen und Martin Nemec die Slowaken per Hinterfeld-Angriff erlöste. Das Spiel endete für die Slowenen tragisch: Schiedsrichter Borislav Pobornikov entschied beim ersten Matchball für die Slowaken auf Spielverzögerung bei den Slowenen und ahndete dies mit der gelben Karte = Punkt.
Punktbeste Spieler
Slowakei: Frantisek Ogurcak (28)
Slowenien: Mitja Gasparini (23)

Gruppe B in Moskau

Polen – Belgien 1:3 (22-25, 25-23, 14-25, 24-26)
Belgien hat für die erste große Sensation bei der EM in Russland gesorgt. Der Weltranglisten-75. bezwang Vize-Weltmeister Polen in dessen Auftaktspiel und ließ verdutzte und enttäuschte Spieler auf Seiten des Weltranlisten-2. und EM-Mitfavoriten zurück. Die Belgier zeigten einmal mehr, dass bei dieser EM alle Partien offen sind und die Weltrangliste nur auf dem Papier von Belang ist. Vor allem auf Diagonalspieler Gert van Walle war in den entscheidenden Phasen Verlass.
Punktbeste Spieler
Polen: Lukasz Kadziewicz (13)
Belgien: Gert van Walle (26)

Russland – Türkei 3:0 (25-20, 25-17, 25-18)
EM-Favorit gab sich auch in seiner zweiten Gruppenpartie keine Blöße und ließ der Türkei in deren Eröffnungsspiel keine Chance. Bereits mit dem Aufschlag übten die Russen so viel Druck auf den türkischen Annahmeriegel aus, dass der Block, eine der großen Stärken des Gastgebers, voll zur Geltung kam. Vor allem Alexey Kuleshov, bei der WM 2006 vor Stefan Hübner bester Blocker, zeichnete sich mit fünf Zählern in diesem Element aus.
Punktbeste Spieler
Russland: Pavel Abramov (14)
Türkei: Volkan Guc (16)

Gruppe D in Moskau

CRO – FIN 1:3 (22-25, 26-28, 28-26, 14-25)
Auch das zweite Duell der „Verlierer vom Vortag“ war packend und ausgeglichen. Drei Sätze lang lieferten sich Kroatien und Finnland ein Duell auf des Messers Schneide, nach der Entscheidung im dritten Satz zugunsten der Nordeuropäer war der Widerstand Kroatiens gebrochen. Kroatien, welches nun noch gegen Italien spielt, ist somit erster Anwärter auf den undankbaren vierten Platz.
Punktbeste Spieler
Kroatien: Toni Kovacevic (15)
Finnland: Tuomas Sammelvuo (14)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. September 2007

   

U21-WM: Erdmann/Windscheif in Ko-Runde

Lehmann/Gernert werden Neunte

Der Traum von einer Medaille ist im Frauen-Wettbewerb bei der U21-Beach-WM fuer die DVV-Duos ausgetraeumt: Liane Lehmann/Melanie Gernert (VC Olympia Berlin/Dresdner SC) schieden im ersten Ko-Rundenspiel gegen die Estinnen Bratuhhina/Bratuhhina knapp nach drei Saetzen aus, Jennifer Eckardt/Julia Sude (VC Olympia Berlin/VfB Friedrichshafen) waren bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Somit ruhen die alleinigen Hoffnungen nun Jonathan Erdmann/Stefan Windscheif (VC Olympia Berlin/VV Humann Essen), die sich als Gruppenzweiter fuer das Achtelfinale qualifizierten. Allerdings geht das Duo gehandicapt in die entscheidenden Spiele – Erdmann war in der Vorrunde umgeknickt und konnte das letzte Vorrundenspiel nicht mehr zu Ende spielen. Morgen werde er aber spielen, so Bundestrainer Lennard Krapp.

Ergebnisse mit deutscher Beteiligung
Erdmann-Windscheif GER [3] Wutzl-Schweighofer AUT [15] 2-0 (21-13, 24-22)
Erdmann-Windscheif GER [3] Daalmeijer-Oude Elferink NED [10] forfeit team A
Lehmann-Gernert GER [23] Bratuhhina-Bratuhhina EST [15] 1-2 (21-15, 16-21, 12-15)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Samstag, 08. September 2007

   

Brink/Dieckmann noch im Rennen

Julius Brink/Christoph Dieckmann sind bei der Beach World Tour in Stare Jablonki/Polen noch im Turnier, allerdings kassierten sie eine Niederlage: Gegen die Weltmeister von 2001, die Argentinier Baracetti/Conde, unterlag das DVV—Duo in zwei Saetzen, gewann aber anschliessend gegen die Schweizer Heuscher/Heyer knapp. Somit sind Brink/Dieckmann bereits Siebte – am 8. September treffen sie auf Geor/Gia (GEO) .

Ergebnisse von Brink/Dieckmann
Conde-Baracetti ARG [5] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 2-0 (21-13, 21-18)
Heyer-Heuscher SUI [7] Brink-Dieckmann Ch. GER [4] 0-2 (19-21, 21-23)
Brink-Dieckmann Ch. GER [4] Geor-Gia GEO [11]

 

 

Deutschland - DVL-News

 Samstag, 08. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VCO Berlin: Erster Test in Planegg

Die Zweitligamannschaft des Zurich Team VCO Berlin spielt am Wochenende beim Wiesn-Turnier des TV Planegg-Krailing. Die Mannschaft befindet sich seit Anfang August in der Saisonvorbereitung. Allerdings waren und sind noch nicht alle Spieler wegen Weltmeisterschaft und Beachmeisterschaften mit an Bord.

Auf dem Turnier bei München soll eine erste Standpunktermittlung erfolgen. Für die Spieler des Bundesstützpunktes Berlin aus den Jahrgängen 1989/1990 ist es ihre erste Saison in der 2. Bundesliga. Neu im Team sind die beiden Beach-Nationalspieler Steffen Drößler aus Thüringen und Rene Einbrodt aus Berlin. Am Wochenende wird die Mannschaft vor allem auf Gegner aus der 2. Bundesliga Süd und einige Regionalligisten treffen. Als weiterer Ligakonkurrent aus dem Norden wird der Eimsbütteler TV antreten.

Bundestrainer Söhnke Hinz hat am Wochenende viele Gelegenheiten, die einzelnen Spieler zu testen. „Wir wollen das Turnier nutzen, um einige taktische Dinge einzustudieren.“, nimmt sich Söhnke Hinz für das Turnier vor. Das Zurich Team wird mit elf Spielern anreisen. Diagonalspieler Sebastian Krause muss krankheitsbedingt in Berlin bleiben. Der Vizeweltmeister U19 im Beach Stefan Köhler macht noch eine Woche Pause und stößt dann zur Mannschaft.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Samstag, 08. September 2007

   www.nrz.de

Mit dem Orden der Königin

Guido Görtzen heißt der neue Mann in der Annahme beim MSC. Der Olympiasieger ist von Beatrix ausgezeichnet.

Ein Neuling, der jede Menge Erfahrung mitbringt: Guido Görtzen hat in seiner Volleyball-Karriere bereits über 400 Länderspiele für die Niederlande absolviert - in der in wenigen Wochen beginnenden Bundesliga-Saison soll er das Spiel des Moerser SC verstärken.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel