News

 Montag. 10. September 2007 

NA.Hamburg II siegt in Berlin
Es gibt einen neuen Hamburger U21-Jugendmeister!
USC im „Doublefeature“ gegen Lichtenvoorde
Grand Prix Quali: DVV-Frauen feiern Turniersieg
EM: DVV-Team kassiert erste Niederlage
EM: Klare Erfolge in vermeintlichen Spitzen-Partien
Deutsche gehen mit einem Sieg in Zwischenrunde
Deutsche Volleyballerinnen die Stars von Ankara
U21-WM: Erdmann/Windscheif gewinnen Bronze
Emanuel Kohut von Sisley Treviso geliehen
Schöneicher Volleyballer vor Bundesliga-Start
Von Moltke: "Volleyball ist eine Super-Sportart"
Sieg bei Abschied für Sabine Verwilt-Jungclaus
"Vielleicht ist Rasmus zu lieb"

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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Smash Online-News

 Montag, 10. September 2007

   

NA.Hamburg II siegt in Berlin

Ungeschlagen beendet Zweitliga-Aufsteiger NA.Hamburg II das Turnier des TSV Rudow Berlin am vergangenen Wochenende. Im Finale siegten die Hamburgerinnen erneut gegen Gastgeber Rudow, diesmal glatt in zwei Sätzen.

Im Halbfinale musste das Team von Trainer Stefan Schubot gegen den USC Braunschweig einen Matchball abwehren, um sich doch noch mit 2:1 durchzusetzen. Großer Schock: Tanja Röhrs verletzte sich im Finale am Knie. „Ist aber nicht so schlimm. Wird schon werden bis zum ersten Heimspiel.“, kann Röhrs beruhigen.

Am kommenden Wochenende nimmt das Team gemeinsam mit der Erstligamannschaft am Turnier im niederländischen Dwingeloo, bevor es am Samstag, dem 22. September, um 15 Uhr zum Zweitliga-Auftakt in der Sporthalle Wandsbek gegen den TuS Iserlohn kommt.

Der VC Norderstedt belegte beim Turnier in Berlin nach einer Niederlage gegen den VC Parchim den 6. Platz.

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Montag, 10. September 2007

   

Es gibt einen neuen Hamburger U21-Jugendmeister!

Die erste Qualifikationsrunde zur weiblichen Hamburger U21-Jugendmeisterschaft verlief in der Verbandshalle Hammer Weg mit mehreren Überraschungen. Die größte: der Meister der letzten Jahre CVJM konnte nur fünf Spielerinnen vorweisen und verlor somit seine Spiele kampflos. Da sich der Verein nicht auf hier und da schon erlebte Mauscheleien einließ und das „kampflos“ in ein 0:2 ummünzte, wird er wohl aus dem Wettbewerb ausgeschlossen werden!

Die zweite – kleinere – Überraschung mag am fehlenden Informationsstand des Schreibers liegen: bei den Spielen wurde Deckenberührung des Balles erlaubt. Dies ist doch auf Bundesebene schon seit mehreren Jahren zurückgenommen worden. Und der Hamburger Verband ist doch sonst immer so schnell, wenn es um Angleichung der Regeln geht ... aber vielleicht sind die Regeln hier ja wirklich anders.

Hier die Ergebnisse der Spiele aus der Halle Hammer Weg (natürlich ohne Gewähr; gültig sind einzig die Bekanntgaben des HVbV):

Gruppe B
Rissener SV - VG WiWa 25:6, 25:14
VG HNF - Eimsbütteler TV 15:25, 6:25
Rissener SV - VG HNF 25:10, 25:9
VG WiWa - Eimsbütteler TV 25:25:23, 25:18
Gruppenfinale      
Rissener SV - VG WiWa 25:11, 25:16
Gruppe C (CVJM kampflos verloren, deshalb Dreiergruppe)
Scala - TSV Reinbek 25:13, 25:11
VG Elmshorn - TSV Reinbek 8:25, 5:25
Scala - VG Elmshorn 25:7, 25:15
Sieger Gruppe B – Sieger Gruppe C
Rissener SV - Scala 24:26, 25:21, 9:15

Nach einem meisterschaftswürdigem Spiel beider Mannschaften hat sich somit Scala für die Hamburger Meisterschaft qualifiziert.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 10. September 2007

   

USC im „Doublefeature“ gegen Lichtenvoorde

„Das ist wirklich eine feine Sache“, freut sich Axel Büring, Trainer des Volleyball-Bundesligisten USC Münster. Denn vor einigen Tagen wurde das Team eingeladen zum Sommerfest des Männer-Erstligisten SV Bayer Wuppertal. Am kommenden Sonntag treffen die USC-Frauen im Rahmen dieser Veranstaltung in der Wuppertaler Bayer-Halle auf den niederländischen Ehrendivisionär Longa Lichtenvoorde.

„Es ist für uns der erste richtige Test in der Saisonvorbereitung“ fiebert Büring dem Match entgegen, das den USC gegen ein niederländisches Team führt, das mit den Münsteranerinnen auf Augenhöhe sein dürfte. Seit Jahren gehören die vom Deutschen Mathias Eichinger trainierten Holländerinnen zur Elite der Ehrendivision. „Für uns ist es zudem eine Ehre, dass wir dort eingeladen sind“, sagt Büring zufrieden.

Am Sonntag schmettern der USC und Longa ab 14 Uhr in der Halle des Bayer-Sportparks in Wuppertal um die Wette. Im Anschluss gibt´s Männervolleyball zu sehen, auch hier heißt es Bundesliga gegen Ehrendivision und Deutschland gegen die Niederlande, wenn Gastgeber Bayer Wuppertal auf DSO Doetinchem trifft.

Am Montag, 10. September, beginnt der Vorverkauf für die Veranstaltung; die Karten kosten 7 Euro (4 Euro erm.) und sind zu bestellen unter Tel.:0202/7492153.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 10. September 2007

   

Grand Prix Quali: DVV-Frauen feiern Turniersieg

Ankara - Zehn Tage vor Beginn der Europameisterschaft in Belgien und Luxemburg haben die deutschen Volleyballerinnen die Europa-Qualifikation für den World Grand Prix 2008 gewonnen. In Ankara siegte die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti gegen Serbien im letzten Spiel mit 3:1 (25:17, 22:25, 25:20, 26:24) und sicherte sich damit den Gesamtsieg und das Preisgeld von 20.000 Euro. Die Deutschen verloren lediglich ihr Auftakt-Match am Dienstag gegen Weltmeister Russland mit 1:3. In der Folge gaben sie nur gegen Serbien noch einen Satz ab, schlugen Italien, Aserbaidschan, Bulgarien und Gastgeber Türkei jeweils mit 3:0.

"Meine Mannschaft hat Großes geleistet", freute sich Giovanni Guidetti, der vor der Begegnung Serbien als die beste Mannschaft des Turniers neben seiner eigenen genannt hatte. Kapitän Angelina Grün war gegen die Serbinnen der Garant des Erfolgs mit 28 Punkten. "Grün: "Wir wollten hier unbedingt gewinnen, wie toll, dass es uns auch gelungen ist."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 10. September 2007

   

EM: DVV-Team kassiert erste Niederlage

Die DVV-Maenner haben bei der Europameisterschaft in Russland ihre erste Niederlage kassiert, ziehen aber dennoch in die Zwischenrunde ein, die am Dienstag, 11. September, beginnt. Das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu verlor gegen die Niederlande 0:3 (15-25, 24-26, 19-25), zuvor hatte es Siege gegen den WM-Vierten Serbien (3:1) und den Weltranglisten-11. Griechenland (3:0) gegeben. Die deutschen Männer müssen nun noch das Ergebnis der letzten Gruppenpartie zwischen Serbien und Griechenland (18.00 Uhr) abwarten. Je nach Ergebnis gehen sie mit 2:0- oder 1:1-Siegen in die Zwischenrunde, wo sie auf Frankreich, Spanien und die Slowakei treffen. Die zwei Erstplatzierten der Zwischenrundengruppen in St. Petersburg und Moskau, in der mit Gastgeber Russland und Titelverteidiger Italien, die beiden EM-Favoriten stehen, spielen die Medaillen aus. Punktbeste Spieler auf deutscher Seite waren Robert Kromm und Stefan Hübner (je 8) sowie Robert Horstink (17) auf niederländischer Seite.

Die deutsche Mannschaft stand vom ersten Ballwechsel an unter permanentem Druck: Die Niederländer, die in den beiden ersten Partien kaum ihre Aufschläge getroffen hatten, servierten mit unglaublich hoher Konstanz und Härte von der Aufschlaglinie. Schon nach wenigen Minuten stand es 3-8, der erste Satz war nach 21 Minuten weg. Im zweiten Satz fing sich das deutsche Team und hatte gegen Ende die große Chance, nach Sätzen auszugleichen. Doch Schöps missriet ein einfacher „Dankeball“, statt einer Dreipunkte-Führung (22-19) wurde es wieder eng. Auch die Statistik spricht Bände: Während die Niederländer acht Asse servierten (bei 13 Aufschlagfehlern), gelang den DVV-Männern nur ein direkter Aufschlagpunkt (Pampel) bei zwölf Fehlern.

Startsechs Deutschland: Frank Dehne im Zuspiel, Jochen Schöps auf der Diagonalposition, Robert Kromm und Björn Andrae im Außenangriff, Stefan Hübner und Ralph Bergmann im Mittelblock und Markus Steuerwald als Libero.
Startsechs Niederlande: Niko Freriks, Christian van der Wel, Robert Horstink, Jeroen Trommel, Wytze Kooistra, Rob Bontje und Marko Klok

Ausführlicher Spielbericht

1. Satz
Die Niederländer gingen nach einem Ass von Trommel sowie einem Schöps-Fehler im Angriff in Führung. Als Trommel abermals so druckvoll servierte, dass Kromm den Ball direkt über das Netz schaufelte und Horstink versenkte, nahm Moculescu eine Auszeit (1-4). Ein Kooistra-Block gegen Hübner schraubte das Ergebnis auf 1-5, Kromm verzog anschließend auch noch (1-6). Dann machte es der 2,12 Meter Riese im deutschen Team besser und erzielte den zweiten deutschen Punkt (2-6). Die Niederländer waren in dieser Anfangsphase hellwach und punkteten aus ihrer Annahme sehr sicher. Nach einem Bontje-Aufsteiger ging es mit 3-8 in die erste technische Auszeit. Nach einem Kromm-Kracher aus dem Rückraum und dem ersten Punkt von Schöps gestaltete sich das Ergebnis schon etwas freundlicher (5-8). Als Bontje den Rückraumball von Kromm blockte, waren wieder fünf Punkte Rückstand auf der Anzeigetafel zu sehen (5-10). Freriks erhöhte per zweitem Ball gar auf 5-11, dann punkteten Andrae und Kromm (nach starkem Andrae-Aufschlag) im Angriff (7-11). Die gefürchtete niederländische Aufschlagstärke, von der im bisherigen Turnierverlauf noch nichts zu sehen war, setzte sich weiter fort, Bontje schlug ein Ass – Auszeit Deutschland (7-13). Nach zwei weiteren starken Aufschlägen von Bontje wechselte Moculescu die Zuspieler, Simon Tischer kam für Dehne (7-15). Einen Punkt später kam Christian Pampel für Bergmann zum Aufschlag und servierte prompt ein Ass (9-15). Nach seinem Aufschlagfehler ging es mit sieben Zählern Rückstand in die zweite technische Auszeit (9-16). Es stellte sich jedoch keine Besserung ein, der niederländische Aufschlagdruck war zu groß. Um diesen zu entgegnen, schickte Moculescu Marcus Popp für Kromm aufs Feld (10-18). Ein erfolgreicher Dreierblock gegen den Lob von Horstink sowie ein Angriffsfehler von van der Wel brachte die DVV-Auswahl etwas heran (13-20) – Auszeit Niederlande. Diese fingen sich danach wieder und erhöhten auf 15-24, als Andrae am Einerblock von Trommel scheiterte. Symptomatisch das Ende des ersten Durchgangs – Horstink schlug einen Aufschlag-Winner.

2. Satz
Moculescu ließ wieder die Startsechs vom ersten Satz beginnen, den besseren Start hatten erneut die Oranjes, Horstink schlug den deutschen Block an (1-3). Nach erfolgreichem Hübner-Angriff, einem Angriffsfehler von van der Wel sowie einem Angriffspunkt von Andrae war die Führung erstmals beim deutschen Team (4-3). Kurze Zeit später war die Führung wieder gewechselt, weil Klok einen Bergmann-Angriff entschärfte und Horstink im Gegenangriff erfolgreich war (5-6). Die deutsche Annahme funktionierte nun besser, auch wenn die niederländischen Aufschläge weiterhin über das Netz schossen. Ein doppelter Bergmann, zunächst per Angriff dann per Block, brachte die Führung (8-7). Postwendend wechselte die wieder, als Bontje ein Ass servierte (8-9), doch das deutsche Team konterte durch Andrae erneut (11-10). Eine gute Block- und Feldabwehr gegen Kooistra bescherte der deutschen Mannschaft zum ersten Mal eine Zwei-Punkte-Führung: Kromm hatte die Punktchance auf den niederländischen Block gezogen, von dort sprang er unerreichbar weg (12-10). Hübner und Kromm hielten den Vorsprung mit erfolgreichen Angriffen (14-12), nach einem gefühlvollen Schöps-Roller hieß es 16-13. Der hart erarbeitete Vorsprung war innerhalb von Sekunden dahin, als Dehne seinen Aufschlag verzog, Bergmann abgewehrt wurde und Horstink ein Ass servierte (16-16) – Auszeit Moculescu. Ein weiterer Horstink-Knaller sorgte für die Führung der Niederländer (16-17), ehe nach starker deutscher Feldabwehr Andrae den Punktball versenkte (18-17). Pampel kam für Bergmann zum Aufschlag (19-18), servierte stark, wurde aber wieder vom Feld genommen, weil van der Wel den Punkt machte. Schöps hielt den Minimal-Vorsprung per Knaller, Hübner baute ihn per Block gegen van der Wel aus (21-19). Die große Punktchance zu erhöhen, vergab die DVV-Auswahl, als der Schiedsrichter Dehne ein Übergreifen abpfiff, Kromm machte anschließend das 22-20. Max Günthör kam für Hübner zum Aufschlag (23-21), musste einen Zähler jedoch wieder vom Feld. Eine starke Abwehr der Niederländer verwertete van der Wel anschließend zum Ausgleich (23-23), Moculescu nahm eine Auszeit. Der Aufschlagfehler von van der Wel bedeutete Satzball für Deutschland (24-23), Horstink wehrte knallhart diagonal ab. Als Andrae seinen Angriff neben die Außenlinie setzte, hieß es Satzball Niederlande (24-25), Bergmann schlug seinen Zwei-Meter-Schuss in den Zuspielerblock von Freriks (24-26).

3. Satz
Günthör kam für Bergmann aufs Feld, das deutsche Team ging nach einem Angriffsfehler der Niederländer 3-2 in Führung, gab diese jedoch per Schöps-Fehler postwendend ab (3-4). Nach einem Abschuss von Schöps hinter der Grundlinie sowie einem van der Wel-Ass ging es mit 5-8 in die Auszeit. Beide Teams gingen in der Folge hohes Risiko beim Aufschlag, die Folge waren viele Fehler (7-10). Ein Kromm-Angriff in den Block von Kooistra brachte die Niederländer, die an jedem deutschen Schlag dran waren, mit 9-13 in Führung. Dann gelang endlich ein Block gegen Horstink, doch als Schöps seinen Hinterfeldangriff (Punktchance) verzog, hieß es wieder 10-14. Pampel kam für Schöps, Günthör blockte Bontje (12-14). Günthör gelang ein Punkt per Aufsteiger, doch nach Horstin-Angriff ging es mit 13-16 in die zweite technische Auszeit. Abermals punktete Günthör per Schnellangriff, dann vergab Kromm die große Chance zum Anschluss, sein Angriff segelte ins aus (14-17). Als Bontje per Ass erhöhte, nahm Moculescu nochmals eine Auszeit (14-18), ein weiterer Punkt der Niederländer veranlasste Moculescu Popp für Kromm einzuwechseln. Der machte gleich einen Punkt per Angriff (15-19), danach kam Tischer für Dehne und das deutsche Team punktete zweimal per Block gegen Trommel (18-21) – Auszeit Niederlande. Nach Aufschlagfehler Pampel und abermals erfolgreichem Angriff von Horstink – den bekam das deutsche Team überhaupt nicht in den Griff – abermalige Auszeit (18-23). Ein Horstink-Block gegen Pampel bedeutete Matchbälle, ein Dreierblock gegen Andrae beendete die Partie.

Stimmen zum Spiel

Stelian Moculescu: „Es war wie im falschen Film: Die Niederländer haben alles getroffen, wir haben schlecht gespielt. Im zweiten Satz hatten wir die Chance, haben diese aber leichtfertig vergeben. Nachdem wir zwei sehr gute Spiele gemacht haben, war das heute ein schlechter Tag von uns. Aber so etwas gibt es, und vielleicht tut uns der Schuss vor den Bug ganz gut.“
Max Guenthör: „Die Niederländer haben mit ihren Aufschlägen hohen Druck auf unsere Annahme ausgeübt, sodass wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen sind. Der zweite Satz war knapp und entscheidend, leider haben wir viele leichte Bälle vergeben.“
Simon Tischer: „Wir waren nicht frisch im Kopf, es fehlte der unbedingte Siegeswille bei uns. Die Niederländer haben ihre beste Turnierleistung gebracht, vor allem haben sie hervorragend aufgeschlagen. Dennoch hätten wir den zweiten Satz gewinnen müssen.“
Frank Dehne: „Uns fehlte heute die Aggressivität.“
Robert Kromm: „Die Niederländer haben richtig gut gespielt. Sie waren aggressiv und heiss und haben kaum Fehler gemacht. Sie haben enormen Druck auf uns ausgeuebt, sodass wir unser Spiel nicht entfalten konnten.“
Peter Blangé: „Wir haben sehr gut und aggressiv von Beginn an gespielt. Vor allem unser Aufschlag war hervorragend, nur so konnten wir erfolgreich gegen Deutschland sein. Wir haben getan, was wir tun konnten, jetzt müssen wir abwarten, wie das Spiel Serbien – Griechenland ausgeht.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 10. September 2007

   

EM: Klare Erfolge in vermeintlichen Spitzen-Partien

Einige faustdicke Überraschungen setzte es nochmals am letzten Vorrundenspieltag. So konnten die „zu Null“-Siege von Russland (gegen Polen), Spanien (gegen Frankreich) und Bulgarien (gegen Italien) nicht erwartet werden. Die Türkei hätte fast noch den Sprung in die zweite Runde geschafft, ein winziges Pünktchen fehlte ihnen gegen die Belgier.

Spielberichte

Gruppe A in St. Petersburg

Serbien – Griechenland 3:1 (25-23, 25-23, 24-26, 25-22)
Das letzte Spiel in der deutschen Gruppe musste darüber entscheiden, welche Teams neben der deutschen Mannschaft in die Zwischenrunde einziehen. Zudem war die Partie auch aus deutscher Sicht wichtig, bei einem 3:2 für Griechenland wären die Niederländer ausgeschieden, und das DVV-Team hätte zwei Siege in die Zwischenrunde mitgenommen. Doch alle Rechnerei wurde von den Serben im Keim erstickt. Zwar überzeugte der WM-Vierte nicht gerade, konnte sich in dem umkämpften Spiel aber in den entscheidenden Phasen aber auf seine Routiniers Ivan Miljkovic und Andrea Geric verlassen.
Punktbeste Spieler
Serbien: Ivan Miljkovic (28)
Griechenland: Nikolaos Roumeliotis (23)

Gruppe B in Moskau

Belgien - Türkei 3:2 (25-27, 21-25, 31-29, 25-23, 15-10)
Ein einziger Punkt fehlte der Türkei, um nach zwei Niederlagen doch noch in die Zwischenrunde einzuziehen. Doch Machbälle im dritten Satz wurden nicht genutzt, am Ende jubelten die Belgier über ihren zweiten Sieg, die Türkei muss abreisen. Der krasse Außenseiter Belgien (mit Weltranglistenplatz 75 der am schwächsten platzierte EM-Teilnehmer) zieht somit mit 1:1-Siegen in die Zwischenrunde ein – ein toller Erfolg.
Punktbeste Spieler
Belgien: Kristof Hoho (24)
Türkei: Volkan Guc (21)

Russland – Polen 3:0 (25-22, 25-23, 25-14)
Mit dem beeindruckenden Erfolg über Vize-Weltmeister Polen hat sich Gastgeber Russland endgültig in die Rolle des EM-Top-Favoriten gespielt. Die Russen spielten ihre enorme Physis aus und wurden von den über 8.000 Zuschauern begeistert gefeiert. Für Polen dürfte die EM – trotz Einzug in die Zwischenrunde – schon beendet sein: Mit zwei Niederlagen und 1:6-Sätzen ist ihr Startkonto belastet.
Punktbeste Spieler
Russland: Semen Poltavsky (12)
Polen: Grzegorz Szymanski (14)
Gruppe C in St. Petersburg

Spanien – Frankreich 3:0 (25-22, 25-23, 25-22)
Die beiden bis dato ungeschlagenen Teams der Gruppe C lieferten sich ein packendes Spiel auf technisch höchstem Niveau. Spanien servierte unheimlich stark und variierte hervorragend mit Sprung- und Flatteraufgaben. Und da die Iberer den Franzosen auch in der Block- und Feldabwehr in nichts nachstanden, setzte sich der Weltranglisten-24. Spanien – etwas überraschend – gegen den Weltranglisten-8. Frankreich durch. Für die deutsche Mannschaft werden beide Teams auf jeden Fall zwei sehr harte Gegner in der Zwischenrunde.
Punktbeste Spieler
Frankreich: Antonin Rouzier (16)
Spanien: Guillermo Falasca und Israel Rodriguez (je 15)

Gruppe D in Moskau

Italien - Bulgarien 0:3 (20-25, 18-25, 21-25)
Titelverteidiger Italien erhielt eine Lehrstunde vom WM-Dritten Bulgarien, das sich völlig anders präsentierte als in den voran gegangenen Partien: Aggressiv, entschlossen und stark. Die Folge: Der italienische Angriff kam überhaupt nicht zur Geltung, die Power der Bulgaren, vor allem auch im Aufschlag, ließ den Italienern keine Chance. Damit gehen aus Gruppe D mit Finnland (5:3-Sätze), Bulgarien (3:3-Sätze) und Italien (3:5-Sätze) drei Teams mit 1:1-Siegen in die Zwischenrunde.
Punktbeste Spieler
Bulgarien: Matey Kazyiski (20)
Italien: Alessandro Fei (13)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 10. September 2007

   

Deutsche gehen mit einem Sieg in Zwischenrunde

Die deutsche Mannschaft geht als Zweiter der Gruppe A mit dem 3:1-Sieg gegen Serbien und dem 0:3 gegen die Niederlande in die am Dienstag, 11. September, beginnende Zwischenrunde, wo sie zum Auftakt auf die Slowakei (15.30 Uhr deutsche Zeit, alle live auf www.laoloa1.tv) trifft. Es folgen die Begegnungen gegen Spanien (12. September um 15.30 Uhr) und Frankreich (1. September um 15.30 Uhr). Da sich Serbien im letzten Gruppenspiel gegen Griechenland 3:1 behauptete, zogen die Serben an der deutschen Mannschaft und die Niederländer an den Griechen in der Tabelle vorbei.

Sowohl die Zwischenrunde in St. Petersburg als auch in Moskau verspricht dramatisch zu werden: Jeweils fünf Teams in der Gruppe kommen vor dem Start der Spiele für die insgesamt vier Halbfinalplätze in Frage, die besten Chancen haben Gastgeber Russland und Spanien, die mit zwei Siegen und 6:0-Sätzen in diese Runde gehen. Lediglich die Teams Slowakei und Polen dürften von vorneherein kaum Chancen haben.

Abschluss-Tabellen nach der Vorrunde

Gruppe A in St. Petersburg
1. SRB - 5 Punkte - 7:4-Sätze - 3 Spiele
2. GER - 5 Punkte - 6:4-Sätze - 3 Spiele
3. NED - 4 Punkte - 5:6-Sätze - 3 Spiele
4. GRE - 4 Punkte - 4:8-Sätze - 3 Spiele

Gruppe B in Moskau
1. RUS - 6 Punkte - 9:0-Sätze - 3 Spiele
2. BEL - 5 Punkte - 6:6-Sätze - 3 Spiele
3. POL - 4 Punkte - 4:7-Sätze - 3 Spiele
4. TUR - 3 Punkte - 3:9-Sätze - 3 Spiele

Gruppe C in St. Petersburg
1. ESP - 6 Punkte - 9:1-Sätze - 3 Spiele
2. FRA - 6 Punkte - 6:4-Sätze - 3 Spiele
3. SVK - 4 Punkte - 4:7-Sätze - 3 Spiele
4. SLO - 3 Punkte - 2:9-Sätze - 3 Spiele

Gruppe D in Moskau
1. FIN - 5 Punkte - 8:4-Sätze - 3 Spiele
2. BUL - 5 Punkte - 6:5-Sätze - 3 Spiele
3. ITA - 5 Punkte - 6:6-Sätze - 3 Spiele
4. CRO - 3 Punkte - 4:9-Sätze - 3 Spiele

Gruppe E in St. Petersburg (Zeiten sind deutsche Zeiten)
11.09.: SRB - FRA (13.00) / GER - SVK (15.30) / NED - ESP (18.00)
12.09.: SRB - SVK (13.00) / GER - ESP (15.30) / NED - FRA (18.00)
13.09.: SRB - ESP (13.00) / GER - FRA (15.30) / NED - SVK (18.00)

Tabelle E vor dem ersten Spiel in der Zwischenrunde
1. ESP – 4 Punkte – 6:0-Sätze
2. SRB – 3 Punkte – 4:3-Sätze
3. NED – 3 Punkte – 3:3-Sätze
4. GER – 3 Punkte – 3:4-Sätze
5. FRA – 3 Punkte – 3:4-Sätze
6. SVK – 2 Punkte – 1:6-Sätze

Gruppe F in Moskau (Zeiten sind deutsche Zeiten)
11.09.: RUS - BUL (13.00) / BEL - ITA (15.30) / POL - FIN (18.00)
12.09.: RUS - ITA (13.00) / BEL - FIN (15.30) / POL - BUL (18.00)
13.09.: RUS - FIN (13.00) / BEL - BUL (15.30) / POL - ITA (18.00)

Tabelle F vor dem ersten Spiel in der Zwischenrunde
1. RUS – 4 Punkte – 6:0-Sätze
2. FIN – 3 Punkte – 5:3-Sätze
3. BUL – 3 Punkte – 3:3-Sätze
4. BEL – 3 Punkte – 3:4-Sätze
5. ITA – 3 Punkte – 3:5-Sätze
6. POL – 2 Punkte – 1:6-Sätze

 

 

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 Montag, 10. September 2007

   

Deutsche Volleyballerinnen die Stars von Ankara

Turniersieg und Qualifikation für den World Grand Prix 2008

Ankara - Die deutschen Volleyballerinnen wurden in sechs Tagen zu Stars. Zehn Tage vor Beginn der Europameisterschaft in Belgien und Luxemburg (10. bis 30. September) setzten sie sich bei der europäischen Qualifikation für den FIVB World Grand Prix 2008 souverän gegen die sechs Top-Teams - Weltmeister Russland, Vize-Europameister Italien, den WM-Dritten Serbien, Gastgeber Türkei, Vize-Europameister von 2003, sowie Bulgarien und Aserbaidschan durch. Nicht nur der Gesamtsieg überraschte, sondern auch wie die Deutschen ihre sechs Spiele innerhalb von sechs Tagen gewannen. Nach der Auftakt-Niederlage mit 1:3 gegen Russland folgten 3:0-Siege über Bulgarien, Italien, Aserbaidschan und die Türkei sowie ein 3:1 gegen Serbien zum Abschluss.

30 Minuten nach Ende des Spiels gegen Serbien sagte Bundestrainer Giovanni Guidetti, seit 16 Monaten im Amt: "Ich habe die größte Hochachtung vor dieser Mannschaft. Wir steigen jetzt in den Bus und fahren zum Krafttraining - und keine Spielerin beklagt sich! Das ist eigentlich unglaublich." Guidetti, der in Ankara auch den "kleinen Wettkampf" zwischen den italienischen Nationaltrainern von Russland, der Türkei, Italien und Deutschland zu seinen Gunsten entschied: "Im letzten Jahr bei der WM in Japan war das Team noch zu unbeständig. Hier in Ankara haben die Mädchen eine Siegermentalität entwickelt. Die Mannschaft ist als Einheit aufgetreten, nicht nur auf dem Spielfeld. Das zeichnet sie aus. Kein anderes Team hier war so homogen. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft, sie hat Großes geleistet."

Guidettis Ziel für die EM: "Ein Platz unter den besten Vier, das heißt mindestens Halbfinale. Aber wir haben eine schwere Gruppe mit Italien, Aserbaidschan und Weißrussland. Besonders die Siege über Russland und Italien hier in Ankara geben uns natürlich viel Selbstvertrauen." Kapitän Angelina Grün (Foppapedretti Bergamo): "Toll ist, dass ich nicht mehr allein die Punkte machen muss. Da sind jetzt außer mir auch Christiane Fürst, Corina Ssuschke, Margarete Kozuch, Maren Brinker und Cornelia Dumler jederzeit für Punkte gut." Und Guidetti fügt hinzu: "Ich habe in Ankara in fast jedem Spiel zehn Spielerinnen eingesetzt. Und jede war absolut auf den Punkt da."

Nach der Rückkehr aus Ankara am Montag trainiert die Mannschaft nochmals eine Woche im Leistungszentrum Heidelberg. "Erst danach werde ich entscheiden, wer mit zur EM fährt. Auch Dominice Steffen hat noch eine Chance", meinte Guidetti, der im übrigen auch die verletzte Birgit Thumm sowie Tina Gollan (Schwerin) im Hinblick auf Olympia 2008 in Peking im Auge behält.

 

 

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 Montag, 10. September 2007

   

U21-WM: Erdmann/Windscheif gewinnen Bronze

Toller Erfolg für Jonathan Erdmann/Stefan Windscheif (VC Olympia Berlin/VV Humann Essen) bei der U21-Beach-WM im italienischen Modena: Das junge deutsche Duo gewann durch ein klares 2:0 (21-14, 21-16) gegen die Niederländer Daalmeijer/Oude Elferink die Bronzemedaille. Gleichzeitig revanchierten sie sich für die in der Vorrunde erlittene Niederlage, die allerdings wegen einer Fußverletzung von Windscheif zustande kam.

Das Halbfinale hatten Erdmann/Windscheif zuvor gegen die Italiener Giontella/Nicolai mit 0:2 (18-21, 17-21) verloren.

 

 

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 Montag, 10. September 2007

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Emanuel Kohut von Sisley Treviso geliehen

Hachings Team ist komplett

Nach den Abgängen von Gerrit Zeitler und Norbert Kunstek hat sich Hachings Trainer Mihai Paduretu unbedingt noch einen Mittelblocker für sein Team gewünscht, nun steht die Verpflichtung endlich fest. Der 25-jährige Emanuel Kohut soll in der Saison 2007/08 in der Generali Sportarena auflaufen.

Kohut wechselt von VKP Bratislava nach Unterhaching, eigentlich steht er jedoch beim italienischen Club Treviso unter Vertrag. Eine Leihgabe also und so wird Kohut erst einmal nur eine Saison im Münchener Süden spielen. „Emanuel ist für meine Mannschaft eine Verstärkung“, sagt Paduretu über den 2,06 Meter großen Neuzugang, der lange Zeit für die slowakische Nationalmannschaft gespielt hat.

Somit steht der Kader für die kommende Saison, mit Kohut, Stankovic, Keir und Steffan hat Generali nun vier Profis unter Vertrag, drei mehr als im Jahr zuvor. Ben Ibata und Norbert Kunstek sind zudem die beiden Notnägel – für den Fall des Personalmangels. „Die beiden trainieren einmal die Woche mit, um fit zu bleiben“, erklärt Paduretu.

Klare Siege gegen Näfels und Amriswil

Zwei klare 3:0-Siege erspielte sich Generali Haching bei einem Aufeinandertreffen am Wochenende im Sportkomplex am Walensee in der Schweiz. Gegen den Schweizer Meister Seat Volley Näfels gelang den Bayern ein deutliches 25:22, 25:17 und 25:23. Noch weniger Probleme hatte Generali Haching gegen Vizemeister TV Amrisvil, dem neuen Verein von Ex-Hachinger Gerrit Zeitler. Mit 25:16, 25:19 und 25:23 ging die Partie an die Gäste aus Deutschland.

Zufriedenheit bei Trainer Mihai Paduretu: „Wir haben sehr gut gespielt, ich habe den Eindruck, dass die Mannschaft um Kapitän Michael Mayer von Turnier zu Turnier wächst.“ Sein besonderes Lob geht dabei an Zuspieler Lucian Jachowicz. „Er steigert sich von Spiel zu Spiel!“ Der Jugendnationalspieler musste erneut für Patrick Steuerwald einspringen, der an einer Dehnung des Syndesmosebandes im rechten Knöchel laboriert.

Ein Wiedersehen mit dem Schweizer Vizemeister TV Amriswil steht bereits am nächsten Wochenende in eigener Halle an. Am 15. Und 16. September sind dann auch Ligakonkurrent SG Eschenbacher Eltmann sowie der Österreichische Vizemeister Hypo Tirol Innsbruck in der Generali Sportarena zum Vorbereitungsturnier zu Gast.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 10. September 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Schöneicher Volleyballer vor Bundesliga-Start

Mit einem Testspiel-Turnier beim Berliner TSC haben die Volleyballer der TSGL Schöneiche am Samstag die letzten Tage der Saisonvorbereitung bis zum ersten Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga eingeleitet. Am kommenden Sonntag geht es dann beim designierten Aufstiegsfavoriten RWE Rhein-Ruhr Volley in Bottrop (NRW) zum ersten Mal in der Schöneicher Volleyball-Geschichte um Bundesliga Punkte!

Beim Turnier in Berlin durften die Spieler nach dem Grundlagentraining der letzten Wochen quasi zum ersten mal wieder richtig "den Ball anfassen". So war es nicht verwunderlich, dass es im ersten Spiel gegen die 2. Mannschaft des gastgebenden TSC (Regionalliga) etwas Zeit brauchte, bis das Spiel auf Seiten des Bundesliga-Aufsteigers langsam aber sicher ins Rollen kam. Nachdem der 1. Satz knapp mit 23:25 abgegeben wurde, bekam das Team um die beiden Neuzugänge Florian Schaarschmidt (Zuspiel) und Paul-Christoph Pelzer (Außenangriff) den Gegner Stück für Stück besser in den Griff. Man merkte deutlich, dass die beiden in der letzten Saison noch zusammen in der 1. Bundesliga bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen gespielt und trainiert hatten, und sie sicher zu den Stützen des Teams beim Unternehmen Klassenerhalt zählen werden.

Aber auch die Schöneicher "Aufstiegshelden" der vergangenen Saison, wie Kapitän Robert Döbler, Mewes Goertz, Björn Kleister, Lars Beutel, Henry Curin, Christian Fritsche, Yoel Garcia Lorenzo (neu auf der Libero-Position) und Toralf Rösler zeigten, dass sie schon auf einem recht guten Leistungsstand sind. Der zweite Durchgang gegen die junge Reserve des Ligakonkurrenten wurde dann deutlich mit 25:16 gewonnen und auch im anschließenden Tie-Break ließen die TSGL-Spieler beim 15:8 nichts anbrennen.

Nach diesem "Aufgalopp" folgte dann die erste wirkliche Standortbestimmung gegen die 1. Mannschaft des Berliner TSC, gegen die man auch in den Punktspielen der 2. Bundesliga Nord antreten wird. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Match, das die Schöneicher knapp mit 2:1 (21:25, 25:23, 15:12) für sich entscheiden konnten. Dieser Erfolg zeigt, dass man durchaus nicht chancenlos in die Saison geht und sollte den Spielern Mut machen, um im Training weiter hart und zielstrebig zu arbeiten.

Im anschließenden Überkreuzspiel gegen den SV Warnemünde (ebenfalls 2. Bundesliga Nord) begann zunächst der Zuspieler der 2. Schöneicher Mannschaft, Johannes Meixner, für Florian Schaarschmidt.

Der etatmäßige 2. Zuspieler der 1. Mannschaft, Matthias Penk, saß zwar schon wieder mit auf der Bank, steigt aber nach der langen Beachvolleyball-Saison erst in dieser Woche wieder ins Hallentraining ein. Das gleiche gilt für Außenangreifer Tom Götz und Diagonalspieler Tilo Backhaus. (eine Woche zuvor 7. bei den Deutschen Meiterschaften)

Durch diesen Wechsel geriet das Schöneicher Spiel etwas ins Stocken und die Warnemünder zogen bis Mitte des ersten Satzes auf sieben Punkte davon. Daraufhin wechselte Co-Trainer René Jerratsch, der bis zur Rückkehr des neuen Trainers Kurt Radde aus dem Urlaub die Mannschaft betreut, wieder zurück. Punkt für Punkt wurde aufgeholt und beim 22:19 stand man plötzlich kurz vor dem Satzgewinn. Leider ließ danach die Konzentration etwas nach und der Satz wurde noch mit 26:28 abgegeben. Die vergebene Chance noch im Hinterkopf lief auch zu Beginn des zweiten Satzes nicht alles rund. Und trotz einer Steigerung zum Ende ließen die routinierten Gegner sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. (20:25)

Während die Ostseestädter anschließend im Finale gegen Erstligist Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 0:2 unterlagen, ging es für die TSGL im Spiel um Platz 3 erneut gegen den Berliner TSC. Beiden Teams war dabei anzumerken, dass sie zu dieser Phase der Saisonvorbereitung noch nicht wirklich 8 bis 10 Sätze ohne konditionelle Einbußen verkraften. In einem Spiel "Not gegen Elend" setzte sich der TSC mit 2:0 (28:26, 25:20) durch und alle Spieler waren anschließend sichtbar froh, dass es vorbei war. Die Trainer beider Teams sahen dabei aber wohl recht genau, woran sie in der kommenden Woche bis zum ersten Punktspiel noch arbeiten müssen.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass das Schöneicher TSGL-Team auf einem guten Weg ist, das angestrebte, und als Aufsteiger einzig realistische Saisonziel, Klassenerhalt verwirklichen zu können. In den ersten beiden Auswärtspartien in Bottrop und Giesen (29.09) gegen die vermeintlichen Liga-Krösusse geht es wohl zunächst erst einmal darum, eine ordentliche Visitenkarte in der Bundesliga abzugeben und den einen oder anderen Satzgewinn anzustreben.

Beim ersten (Doppel-) Heimspieltag am 6. und 7. Oktober gegen Fortuna Bonn und Warnemünde sollte dann aber mit Unterstützung des fanatischen Schöneicher Publikums mindestens ein Sieg erkämpft werden, um nicht gleich in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Dafür werden neben dem Hallentraining auch noch zusätzliche Trainingseinheiten im Kraft- und Fitnessraum des Schöneicher "B1 Sport & Freizeit" (wo während der Sommerschließzeit der Schöneicher Sporthallen auch auf der Beachvolleyball-Anlage trainiert wurde) durchgeführt. Hiermit wurde vom neuen Head-Coach Kurt Radde der 2. Co-Trainer Marco Schulz beauftragt, der damit das Schöneicher Trainerteam vervollständigt.

Es wartet also noch viel Arbeit auf die Schöneicher Volleyball-Spieler und -Verantwortlichen. Die Saison wird lang, aber das soll für den Aufsteiger eher ein Vorteil, als ein Nachteil sein. Damit es auch im nächsten Jahr wieder heißt: Bundesliga zwei, Schöneiche ist dabei!!

 

 

Deutschland - Freie Presse

 Montag, 10. September 2007

   www.freiepresse.de

Von Moltke: "Volleyball ist eine Super-Sportart"

Werner von Moltke hat ein Ziel: Er will die Bundesrepublik für seinen Sport begeistern. Im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid) erklärte der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes was für eine große Chance daher eine EM-Medaille für seinen Verband wäre.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 10. September 2007

   www.abendblatt.de

Sieg bei Abschied für Sabine Verwilt-Jungclaus

Die Frauen der NA Hamburg besiegten im Abschiedsspiel für Libera Sabine Verwilt-Jungclaus (39; Karriereende) vor 300 Zuschauern Fortuna Odense 3:0 (25:10, 25:13, 25:21).

Beim anschließenden Turnier unterlagen die Fischbekerinnen dem Bundesliga-Konkurrenten und Turniersieger Köpenicker SC 0:3, Longa Lichtenvoorde aus Holland (2.) 1:2 und besiegten Odense (4.) 3:0. Dabei prellte sich Libera Lisa Rühl den Ellenbogen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 10. September 2007

   www.abendblatt.de

"Vielleicht ist Rasmus zu lieb"

Hamburgs größtes Beach-Volleyball-Talent ist europäische Spitze

HAMBURG - Wie ein typischer Beachboy, braun gebrannt und muskelbepackt, sieht er nicht aus. Seine stattlichen 202 Zentimeter, das blonde Haar und der Versuch eines Dreitagebarts erinnern eher an den Basketballstar Dirk Nowitzki. Doch Rasmus Mumme ist Beachvolleyballer - und kein schlechter.

Der Hamburger Landestrainer Niclas Hildebrand (26), seit Anfang des Jahres im Amt, sieht in dem sympathischen Eimsbütteler den zweitbesten Blockspieler Deutschlands, und europaweit gehöre er zu den besten zehn seines Jahrgangs. Und dies, obwohl Rasmus erst seit vier Jahren beacht. Wie viele seiner Zunft kommt er vom Hallenvolleyball. "Ich muss etwa neun oder zehn Jahre alt gewesen sein, meine Mama hatte mich damals zum Training geschickt", erinnert sich der 18-Jährige, der bis heute für den Eimsbütteler TV blockt.

Die Hallen-Jugendnationalmannschaft lockte damals, Rasmus lehnte ab: "Das hätte bedeutet, dass ich nach Berlin ziehen muss." Lieber besucht er weiter das Helene-Lange-Gymnasium. Hier will der Zwölftklässler mit dem Notenschnitt von 1,4 nächstes Jahr sein Abi bauen.

Jugendnationalspieler ist er vor zwei Jahren trotzdem geworden - im Beachvolleyball: "Ich muss zwar mehr trainieren, kann aber in Hamburg wohnen bleiben", erzählt Rasmus. Nur für eine Freundin bleibe momentan leider keine Zeit. Unter anderem auch, weil er häufig auf internationalen Turnieren sein Können unter Beweis stellen darf.

Bei der U-19-Weltmeisterschaft in Polen scheiterte er mit seinem Partner René Einbrodt (Berliner TSC) allerdings schon in der Qualifikation. "Es war trotzdem eine tolle Erfahrung, außerdem haben wir gegen die späteren WM-Dritten gezeigt, dass wir voll mithalten können."

"Rasmus ist ein ganz lieber Typ", meint Verbandstrainer Hildebrand, vielleicht sogar zu lieb: "Er hat großes Talent, ein gutes Auge, aber wenn man Profi werden will, muss man am Netz auch Aggressivität ausstrahlen." Rasmus weiß, dass der Weg zum Berufsspieler beschwerlich wäre, daher will er sein Hauptaugenmerk zunächst auf ein Studium legen: "Ich könnte mir gut vorstellen, Volkswirtschaft oder Ähnliches zu studieren. Da muss ich mich aber noch beraten lassen."

Matthias Husmann

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel