News

 Sonntag. 07. Oktober 2007 

Sonntag roter Hexenkessel
USC verliert Tiebreakdrama in Hamburg
VfB: Erste Auswärtsaufgabe souverän gelöst
NA.Hamburg feiert glücklichen Auftaktsieg
NA.Hamburg II siegt beim Zweitliga-Meister
Ausfall von Quero droht
Wetter: Zu einfallslos gegen Tabellenführer
VC Dresden siegt erwartungsgemäß gegen Rodheim

Oktober 2007
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Zum Medien-Überblick

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Deutschland - Die Klatsche-News

 Sonntag, 07. Oktober 2007

   

Sonntag roter Hexenkessel

Die Klatsche lädt ein: Hamburg Go!

Jetzt geht's endlich los. Heute haben wir unser erstes Heimspiel in der 1. Volleyball-Bundesliga. Damit die Hütte ordentlich voll wird, hoffen wir auf Eure Unterstützung!

Kommt vorbei, zieht ein rotes T-Shirt an und schreit euch die Kehle aus dem Hals. Los geht's um 15 Uhr in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße, Nähe U1 Wandsbek-Markt).

Da heutzutage ja an jeder Einladung ein Flyer dranhängt, hat sich die Klatsche etwas besonderes ausgedacht: 2 Flyer.

Flyer 1    Flyer 2

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Sonntag, 07. Oktober 2007

   

USC verliert Tiebreakdrama in Hamburg

Der Volleyball-Bundesligist USC Münster ist zum Saisonauftakt  hauchdünn an einem Sieg vorbeigeschrammt. Trotz zweier Matchbälle mussten sich die Athletinnen von Trainer Axel Büring am Ende einer hoch dramatischen Partie mit 2:3 (20:25, 25:14, 28:26, 15:25, 15:17) im Tiebreak dem Gastgeber NA Hamburg geschlagen geben.

„Wenn mir jemand vor der Partie gesagt hätte, dass wir unter dieser Voraussetzungen hier fünf Sätze spielen, wäre ich sehr zufrieden gewesen“, so Büring in Anspielung auf die Verletzungssorgen, die dem Coach und seinem Ensemble in der Woche schwer zu schaffen gemacht hatten. „So aber, wo wir zwei Matchbälle hatten und Hamburgs vorletzter Punkt per Netzroller zu Stande gekommen ist, bin ich natürlich schon traurig, dass wir nicht gewonnen haben.“

Angesichts der Tatsache, dass die medizinische Abteilung des USC unter der Woche mit Verletzungen von Libera Lisa Thomsen, Tatjana Zautys, Andrea Berg, Lea Hildebrandt, Anika Brinkmann und Neuzugang Karolien Verstrepen alle Hände voll zu tun hatten (lediglich Zautys und Verstrepen konnten die Reise in den Norden nicht mit antreten), lieferten die Münsteranerinnen eine ausgezeichnete Partie ab.

Büring hatte den Kader aus der Zweitliga-Mannschaft aufgestockt, Teresa Mersmann und die bereits in den Vorbereitungsspielen überzeugende Ines Bathen fuhren für die Angreiferinnen Zautys und Verstrepen mit. Die beiden 17-Jährigen standen gar in der Startformation, die Doreen Engel (Zuspiel), Andrea Berg, Jil Döhnert (Block), Anika Brinkmann (Außen) und Libera Thomsen komplettierten.

Dieses Ensemble hatte allerdings im ersten Spielabschnitt arge Probleme in den Satz zu kommen. Bis sich die Münsteranerinnen einigermaßen orientiert hatten, stand es bereits 10:2 für die gastgebenden Nordlichter. Doch der scheinbar hoffnungslose Rückstand focht die USC-Akteurinnen nicht an. Mit jeder folgenden Aktion kam mehr Sicherheit ins Spiel. Irgendwo mussten die Westfälinnen in der Arena Süderelbe eine Selbstvertrauens-Tankstelle gefunden und angezapft haben. Zwar reichte es nicht mehr für den Satzgewinn, immerhin aber für 18:15 Ballpunkte. Diesen Schwung und die wieder gefundene Sicherheit ließ die Münsteranerinnen, bei denen bereits im ersten Satz Neuzugang Tasia Ryschkowa (für Engel), die Ex-Hamburgerin Jojo Barg (für Mersmann) und die dritte Neue, Gwendoline Horemans (für Döhnert) ins Spiel gekommen waren, den zweiten Abschnitt fast nach Belieben bestimmen. In allen Elementen hatte der USC mächtig zugelegt, gerade der Aufschlag hatte große Durchschlagskraft, die Abstimmung war gefunden.

Auch im dritten Satz gegen nun wieder stärker werdende Hamburgerinnen bewahrte der USC sein dynamisches Spiel. Bürings Sechs, in der Engel gegen Satzmitte wieder die Regie übernahm, wehrte einen Satzball ab und ging mit einem Aufschlag von Jil Döhnert mit 2:1 Sätzen in Front.

Danach allerdings ließen beim personell geschlauchten Gast die Kräfte doch etwas nach. So mehrten sich die Eigenfehler und NA konnte gegen Satzmitte seine knappe Führung deutlich ausbauen. Mit frischer Energie gingen die Unabhängigen dann in den Tiebreak. Es war ein dramatischer Schlagabtausch Punkt um Punkt. Die junge Ines Bathen spielte den ersten Matchball heraus, Anika Brinkmann den zweiten – und doch schaffte es Hamburg mit den Zuschauern im Rücken, mit einem Netzkanten-Aufschlag selbst zum 16:15 den entscheidenden Vorteil. Die Ex-Münsteranerin Kerstin Ahlke war es, die die Entscheidung erzielte.

„Wir haben hier leider im Tiebreak leichte Fehler gemacht und in der Annahme gewackelt. Aber insgesamt bin ich sicher, dass wir mit dieser Einstellung von heute unser Ziel, in die Meisterrunde einzuziehen, erreichen werden“, resümierte Büring.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Sonntag, 07. Oktober 2007

   

VfB: Erste Auswärtsaufgabe souverän gelöst

Die Volleyballprofis vom VfB Friedrichshafen haben ihr erstes Auswärtsspiel der Saison souverän gewonnen. Bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen setzten sie sich am Samstagabend problemlos mit 3:0 (25:16, 25:20, 25:22) durch. Am Sonntag (7. Oktober) gastieren sie beim VC Bad Dürrenberg/Spergau

Souverän haben die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen ihr erstes Auswärtsspiel der Saison 2007/2008 gewonnen und damit gleichzeitig die erste Aufgabe dieses Wochenendes problemlos gelöst. In nur 66 Spielminuten wiesen sie die Netzhoppers Königs Wusterhausen mit 3:0 (25:16, 25:20, 25:22) deutlich in ihre Schranken. „Wir können zufrieden sein“, sagte Co-Trainer Ulf Quell, der an diesem Wochenende Cheftrainer Stelian Moculescu an der Seitenlinie vertritt. „Die Mannschaft musste sich zum ersten Mal auswärts mit einem fremden Publikum auseinandersetzen und hat das gut gemacht.“

Wie schon schon beim Bundesligaauftakt gegen die Hamburg Cowboys in der vergangenen Woche begannen die Häfler - mit Lukas Tichacek im Zuspiel, Christian Pampel auf der Diagonalen, Juliano Bendini und Joao José in der Mitte, Lukas Divis und Robert Hupka im Außenangriff sowie Markus Steuerwald auf der Liberoposition - auch gegen Königs Wusterhausen wie die Feuerwehr. Wieder übten sie mit ihrem Service viel Druck aus und schufen damit die Basis für ein gelungenes Blockspiel. Schnell führte der VfB mit 10:6, 16:8 und 20:11 und sicherte sich Satz eins. „Die Netzhoppers haben am Anfang viel Respekt gezeigt“, urteilte Quell. „Das hat es uns natürlich leichter gemacht.“

Die enorme Hochachtung vor dem Triple-Gewinner 2007 aber legten die Gastgeber danach zusehends ab. Wenngleich Friedrichshafen das Spiel jederzeit kontrollierte und nie ernsthaft Gefahr lief, auch nur einen Satz abzugeben, entwickelte sich zur Freude der 600 Zuschauer eine sehenswerte Partie. Beim 13:14 im zweiten Durchgang hatte Königs Wusterhausen zum ersten Mal die Führung erobert – zum Satzgewinn aber reichte es hier letztendlich genauso wenig wie im dritten Abschnitt. „Die Jungs haben das etwas zu leicht genommen“, sagte Quell, der seine Startsechs fast durchspielen ließ und nur einmal Rodman Valera für Robert Hupka zum Aufschlag einwechselte. „In der Champions League können wir uns das nicht erlauben. Denn da werden wir sofort die Quittung bekommen.“

Schon am Sonntag (7. Oktober) steht für die Häfler mit der Begegnung bei Aufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau die zweite Aufgabe des Wochenendes auf dem Programm. Vor den Toren Leipzig freut man sich bereits auf die Partie und will daraus ein Volleyballfest vor rauschender Kulisse machen. Keine Frage also, dass man auf VfB-Seite den hohen Erwartungen gerecht werden will. „Wir wollen mit dem gleichen oder noch mehr Engagement zur Sache gehen“, so Quell. „Denn wir wissen ganz genau: Die werden uns ärgern wollen.“

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 07. Oktober 2007

   

NA.Hamburg feiert glücklichen Auftaktsieg

„Zwei Punkte eingefahren, aber noch viel Luft nach oben“

Hamburg, 6.10.2007 – „Das war der erwartet schwere Auftakt. Am Ende kann ich lediglich mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein“, konstatierte NA.Hamburg-Trainer Helmut von Soosten. Zu viele unnötige Fehler und eine „große Nervosität“ hatte er bei seiner Mannschaft zum Saisonauftakt gegen den USC Münster ausgemacht. Dennoch: Der erste Sieg ist geschafft, auch wenn noch eine Menge Arbeit vor der Mannschaft liegt.

Nach dem Anpfiff sah zunächst alles nach einem kurzen Abend für Mannschaft und Fans aus. Die Münsteranerinnen schienen mit ihren Gedanken noch in der Kabine zu sein. Die Heimmannschaft um Rückkehrerin Sabine Verwilt-Junclaus, die den Vorzug vor der jungen Libera Julia Rühl erhielt, punktete nach Belieben und der Block um Spielführerin Kerstin Ahlke schien unüberwindbar. So stand es schnell 5:1 und wenig später sogar 11:2. Gegen Ende des ersten und im zweiten Satz kamen die Gäste besser ins Spiel. Vor allem die Sprungangaben, vor denen Trainer von Soosten im Vorfeld gewarnt hatte, stellten die NA.Hamburg-Damen in der Annahme vor einige Probleme. Zudem ließen sich die Gastgeberinnen von einigen zweifelhaften Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns etwas verunsichern.

Erst im dritten Durchgang kämpften sich die Hamburgerinnen zurück in die Partie und gestalteten die Begegnung wieder offener. In dieser Phase wurden die USC-Damen bei einigen Ballwechseln vom Glück begünstigt, so dass die favorisierten Hamburgerinnen auf einmal mit 1:2 Sätzen zurücklagen. In der Satzpause mussten die Trainer die richtigen Worte gefunden haben, denn nun nahmen die Gastgeberinnen das Heft wieder in die Hand und gewannen Satz vier klar mit 25:15, auch wenn man sich viele Punkte hart erkämpfen musste.

Die Entscheidung fiel im Tie Break: In einem spannenden Schlagabtausch hatte diesmal NA.Hamburg das nötige Quäntchen Glück - etwa, als der Ball beim vorletzten Punkt auf der Netzkante tanzte, ehe er ins Feld der Münsteranerinnen tropfte.

 „Man hat gesehen, dass meine Mannschaft heute sehr nervös war. Jeder hat von uns hier einen Sieg erwartet, der Druck war für die Mannschaft schon sehr groß“, sagte Helmut von Soosten nach der Partie. „Nach dem ersten Satz haben wir es nicht mehr geschafft, unsere körperliche Überlegenheit gegen die deutlich kleineren Gegnerinnen auszunutzen. Zudem standen wir in der Abwehr nicht so gut, da müssen wir mehr Stabilität gewinnen, aggressiver zur Sache gehen.“ Auch im Block hätte es an vielen Stellen noch nicht ganz gepasst.

Lobende Worte fand der Trainer für die „Feuerwehr“ Sabine Verwilt-Jungclaus: „Ich bin froh, dass Sabine uns in dieser Phase aushilft, bis die verletzten Spielerinnen wieder einsatzbereit sind und wir die Feinabstimmung erreicht haben, die wir uns wünschen. Auch wenn sie erst seit kurzem wieder trainiert, strahlt sie doch auf dem Feld eine Ruhe aus, die sich auf die Anderen auswirkt.“ Die wird die Mannschaft auch im kommenden Auswärtsspiel beim Köpenicker SC am 13. Oktober um 19.30 Uhr brauchen. In der Vorbereitung hatte NA.Hamburg gegen die Hauptstädterinnen nämlich noch deutlich das Nachsehen.

NA.Hamburg – USC Münster 3:2 (25:20; 14:25; 26:28, 25:15, 17:15)                        

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 07. Oktober 2007

   

Aufsteiger NA.Hamburg II siegt beim Zweitliga-Meister

„Mit geschlossener Mannschaftsleistung die Sensation geschafft“

Hamburg, 6.10.2007 – Das ist eine faustdicke Überraschung: Zweitliga-Aufsteiger NA.Hamburg II gewinnt das zweite Spiel der Saison beim Vorjahres-Meister SC Potsdam. „Das war schon sensationell, was meine Mannschaft heute geleistet hat“, freute sich Trainer Stefan Schubot nach dem Spiel .

Zweites Spiel, zweiter Sieg für Zweitliga-Aufsteiger NA.Hamburg II – und das beim amtierenden Meister SC Potsdam. Darauf wurde im Mannschaftsbus auf der Heimfahrt sicher ein Gläschen Sekt getrunken.

„Hut ab, wie konsequent die Mannschaft heute das vorgegebene Konzept umgesetzt hat“, zollte Trainer Stefan Schubot seinem Team Anerkennung. „Heute haben wir uns mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung durchgesetzt.“ Der Schlüssel zum Sieg seien die ersten beiden Sätze gewesen. Wie angekündigt, setzten die Hamburgerinnen den Meister mit guten Angaben unter Druck, der so kaum zu seinem starken Offensivspiel fand. „Die Mannschaft hat trotz heftiger Gegenwehr die eingeschlagene Route beibehalten und sich die ersten beiden Sätze knapp aber verdient gesichert.“

Im dritten und vierten Durchgang kippte die Partie. Stefan Schubot: „Da haben die Potsdamerinnen mal gezeigt, was sie wirklich können. Das hat uns gehörig aus dem Konzept gebracht.“ Plötzlich stand der Block nicht mehr so sicher und es taten sich Schwächen in der Feldabwehr auf. In der Satzpause schwor der Trainer sein Team dann ganz auf den Tie Break ein – mit Erfolg. Angeführt von der leicht verletzt ins Spiel gegangenen Natalia Cukseeva kämpften die Gäste den Favoriten mit 18:16 nieder.

Lange wird die Feier im Mannschaftsbus jedoch nicht gedauert haben, denn bereits am Sonntag müssen die Damen vom NA.Hamburg II bereits wieder aufs Feld – zum Pokalspiel in Norderstedt.

SC Potsdam – NA.Hamburg II 2:3 (24:26, 22:25, 25:16, 25:10, 16:18)

 

 

Deutschland - Aachener Nachrichten

 Sonntag, 07. Oktober 2007

   www.an-online.de

Ausfall von Quero droht

Hamburg/Düren. Die Chancen auf einen Einsatz sieht Trainer Mirko Culic bei etwa 50 Prozent. Aber auch ohne den an der Schulter verletzten venezolanischen Hauptangreifer Heriberto Quero ...

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 07. Oktober 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Wetter: Zu einfallslos gegen Tabellenführer

Diesmal gelang den Wetteraner Volleyballerinnen keine Sensation in der 2. Bundesliga: Mit 3:0 zog man in eigener Halle gegen den Tabellenführer vom SV Sinsheim den Kürzeren. Dem angereisten Favoriten hatte man letztlich nicht viel entgegenzustellen. Trotz einer guten Annahme und einer druckvollen Angriffsleistung agierte man zu einfallslos gegenüber dem längenmäßig überlegenen Block. „Zu brav“ betitelt Volkmar Hauf das Spiel seiner Mannschaft, attestiert dieser aber, sich habe auf einem hohen Niveau sehr gut mitgespielt. „Selbst wenn dies uns zwischenzeitlich erhoffen lies, es ginge mehr, folgte im Angriff einfach nur Einfallslosigkeit. Wir schlagen dem Gegner die Bälle einfach nur auf die Arme und die bedanken sich dann natürlich.“

Zunächst startete die Heimmannschaft vom TV 05 Wetter noch mit viel Adrenalin und konnte gut im Spiel mithalten, bis die Sinheimerinnen den Wetteranerinnen „klassisch den Schneid abkaufen ließen“ Hauf: „Da muss man ja sagen, uns ist das Adrenalin unter die Achselhöhle gesunken, es kam das Gefühl auf, es ginge einfach nichts mehr“. Seine Mannschaft spielte tatsächlich alles andere als losgelöst, zumal man von der Blockleistung des Gegners mehr als beeindruckt war. Unangebrachte Vorsicht und Mutlosigkeit dominierten das Angriffspiel des TV Wetter, das sich eigentlich durch eine stabile Annahme, insbesondere durch die herausragende Libera Dorothee Wagner, in eine gute Ausgangsposition brachte, aber immer wieder am Block des Gegners scheiterte. Ein Satzverlust war hier nicht mehr zu verhindern.

Auch den zweiten Satz begannen die Volleyballerinnen aus Hessen erneut sehr gut, mussten jedoch schnell ein, zwei Serien vom Gegner kassieren und einem Rückstand hinterherlaufen. Symptomatisch wie im ersten Durchgang blieben die Wetteranerinnen einfach „hängen“ und konnten im Angriff nicht ausreichend punkten. Auffällig sei aber auch eine weitere „Baustelle“ gewesen; im Vergleich zum Klassenprimus sei das Motto „einfache Dinge gut zu machen“ nicht gelungen, viel mehr seien Entscheidungsfehler in den Vordergrund gerückt. Wieder einmal fehlte der Heimmannschaft die notwendige Entschlossenheit. „Während Sinsheim auf allen Positionen anspielbar ist, fehlt nach einer guten Abwehr einfach jemand als Anspielstation aus dem Hinterfeld.“ resultiert Hauf. Was folgte, war ein erneuter Satzverlust.

Leichte Ratlosigkeit herrschte auch zu Beginn des dritten Satzes auf Seiten der Wetteranerinnen, die einen schleichenden Start hinlegten. Erst die Einwechselung von Happy Ausmeier und Natalia Dobrosz brachte frischen Wind in das Team, die anfangs hoffnungslos agierte. „Das Spiel lebte dann mehr, aber zum Sieg reichte es letztlich nicht, auch wenn wir uns einen Satzgewinn gewünscht hätten.“ bemerkt Hauf.

Im Resultat ist sich das Trainergespann Volkmar Hauf und Thomas Autzen einig, wenn es um die Spielanalyse geht: Viel zu viele Fehler bei dem Versuch „sicher“ zu spielen brachen den Wetteranerinnen das Genick. „Da wurden einfach mutlos und ohne Risiko die Bälle verschlagen. Man hätte auch die ein oder andere Kombination mehr spielen können.“ Schließlich erwies sich auch Mittelblockerin Eva-Maria Friedrich im 1.Tempo als sehr präsent, doch insgesamt erlebte der Wetteraner Block Höhen und Tiefen, die nicht ausreichten, um die Sinsheimerinnen dazu zu zwingen, ihr Spiel zu ändern.

Viele Erkenntnise wurden nun aus den ersten vier Spielen der Premieren-Saison des TV Wetter in der 2. Bundesliga gezogen. Zum einen ist man in den Punkten (2:6) absolut im Soll, wenngleich man mit der Leistung an manchen Stellen nicht ganz zufrieden ist, zum anderen muss dem Team von Trainerduo Hauf/Autzen zugestanden werden, dass es auch mit den starken Gegnern mithalten kann. Diese merken relativ treffend, dass wohl keiner erwartet hätte, dass der Start in diese Saison so verlaufen werde. Nun stehen für die Wetteranerinnen erstmals zwei spielfreie Wochenenden hintereinander an, in denen der Trainingsumfang noch einmal intensiviert wird. Schließlich habe man durch diese Spiele ein paar Baustellen sichten können, die in den folgenden Trainingswochen umso intensiver bearbeitet werden sollen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 07. Oktober 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VC Dresden siegt erwartungsgemäß gegen Rodheim

Der VC Dresden besiegte in eigener Halle vor 300 erwartungsvollen Zuschauern rhein-main volley Rodheim klar mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:20) und machte einen großen Sprung in der Tabelle nach vorn auf den 7. Platz. Der Spielverlauf war aber bei weitem nicht so klar, wie es das Ergebnis aussagt, denn die Dresdner machten sich insbesondere in den beiden ersten Sätzen mit insgesamt 16 verschlagenen Aufgaben selbst das Leben schwer.

Das Spiel begann mit einer kuriosen Aufgabe von Robin Gietzelt, bei der der Ball über die Netzkante rollte und ins gegnerische Feld fiel. Burkhard Müller und Eric Grosche sorgten mit gelungenen Angriffen für eine 8:3-Führung der Gastgeber. Basierend auf ihren gefährlichen Flatteraufgaben kämpften sich die Gäste auf 11:11 heran. Mit guten Blöcken und gelungenen Angriffen insbesondere durch Eric Grosche ging Dresden wieder in Führung, konnte sich aber durch viele verschlagene Aufgaben nicht entscheidend absetzen. So blieb das Spiel bis zum 23:21 für die Heimmannschaft völlig offen. Bei diesem Spielstand brachte Trainer Karsten Blume Thomas Krüger für Burkhard Müller an die Aufgabe, der mit einem Ass für das beruhigende 24:21 sorgte. Kapitän Philipp Schuricht versenkte schließlich den dritten Satzball zum 25:22-Satzgewinn im gegnerischen Feld.

Im zweiten Satz häuften sich die Aufgabefehler der Heimmannschaft und auch der Dresdner Block blieb ziemlich wirkungslos, so dass die Hessen mit 6:3 in Führung gingen und diese Führung ohne große Mühe bis zum 18:15 behaupten konnten. Dann schlug Eric Grosche zu. Seine Angriffsschläge konnten weder vom Block noch von der Abwehr der Gäste pariert werden. Es stand 21:21, und er legte mit einem Ass noch einmal nach und brachte die Gastgeber erstmals in diesem Satz mit 22:21 in Front. Trainer Karsten Blume verstärkte nun die Annahme und den Block, indem er den jungen Robert Went für Burkhard Müller und Thomas Krüger für Robert Karl brachte. Mit einem gelungenen Block verwandelten die Dresdner schließlich den zweiten Satzball zum 25:23-Satzgewinn. Durch die vielen Eigenfehler des Blume-Teams war es ein unnötig enger Spielverlauf, der von einem stärkeren Gegner bestimmt anders genutzt worden wäre.

Der dritte Abschnitt begann mit einem Ass von Robin Gietzelt. Doch dann bestimmten die Gäste das Spiel und gingen mit 8:5 in Führung. Drei Superblöcke in Folge von Kay Trautvetter sorgten für den 10:10-Ausgkeich. Wenig später zermürbte Eric Grosche mit vier Assen in Folge die gegnerische Mannschaft, und die Sachsen lagen mit 17:12 vorn. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Symptomatisch für diesen Satz verwandelte Kay Trautvetter mit einem weiteren gelungenen Block nach 79 Minuten den ersten Matchball zum 25:20. Damit stand der letztlich verdiente 3:0-Sieg der Gastgeber fest.

Ein zufriedener Trainer Karsten Blume resümierte: „In Delitzsch spielten wir wie in einer anderen Liga. Heute war ein völlig anderes Spiel: Wir spielten gegen einen unmittelbaren Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, und die Erwartungen der Zuschauer waren nach dem Sieg in Delitzsch sehr hoch. Es war interessant, wie meine Jungs mit dieser Drucksituation umgehen werden. Wir konnten uns davon überzeugen, dass es ihnen gelungen ist. Jetzt schauen wir optimistisch auf die nächsten Spiele.“

Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Philipp Schuricht, Burkhard Müller, Eric Grosche, Robert Karl, Kay Trautvetter, Tom Klopfer, Robin Gietzelt, Thomas Krüger, Robert Went und Stefan Größler.

Am nächsten Wochenende stehen für die Dresdner zwei schwere Auswärtsspiele gegen die heimstarken Mannschaften FT 1844 Freiburg und die Reserve des Champions League-Siegers VfB Friedrichshafen auf dem Programm. Doch die Männer um Kapitän Philipp Schuricht haben in den letzten Spielen genügend Selbstbewusstsein getankt und wollen von der langen Reise quer durch die Republik nicht mit leeren Händen zurück kommen.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel