News

 Mittwoch, 17. Oktober 2007 

SCC: Vor der Kür die Pflicht
RWE Rhein-Ruhr Volley goes Handball
Guinness Buch: Der Rekord ist geknackt
Olympia-Quali: Harte Aufgaben für DVV-Männer
VCB: Dritter Streich glückt nicht
2:3 - für Freiburg geht Serie zu Ende
INDEPLAST und evivo arbeiten zusammen
Pampel: "Man hat Respekt vor uns"
Pohl/Rau wollen auch 2009 weitermachen
Wilhelm: Extraschichten für den Umschüler
VCW besiegt Bayer und Tiebreak-Fluch

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   

SCC: Vor der Kür die Pflicht

Nur drei Tage nach dem Sieg gegen die Hamburg Cowboys wartet schon die nächste Herausforderung in Form eines Aufsteigers auf die Volleyballer des SCC BERLIN. Am morgigen Mittwoch treten die Hauptstädter in Sachsen-Anhalt beim VC Bad Dürrenberg an (17.10. / 19.00 Uhr / Jahrhunderthalle Spergau).

Diese Partie gilt gleichzeitig als Generalprobe für das Europapokalmatch am kommenden Sonntag gegen Orion Doetinchem aus den Niederlanden (21.10. / 16.00 Uhr / Sporthalle Charlottenburg). Doch zunächst ist der Fokus des SCC-Teams auf den Liganeuling aus Sachsen-Anhalt gerichtet. Dieser sorgte bereits am ersten Spieltag für Furore, als man das richtungweisende „Aufsteiger-Duell“ bei rhein-main volley klar mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Die anschließende Heimpremiere gegen Meister VfB Friedrichshafen ging zwar mit dem gleichen Resultat verloren, doch das sah man in Bad Dürrenberg gelassen: „Es gab nur wenige Dinge, die wir hätten besser machen können, ansonsten war das eine runde Sache gegen einen übermächtigen Gegner“, lautete das Fazit von VC-Coach Michael Merten.

Sein Gegenüber Michael Warm hofft, dass seine Mannschaft das letzte Spiel trotz bzw. gerade wegen des deutlichen Ergebnisses schnell abhakt: "Nach dem klaren Sieg gegen Hamburg spielen wir zwar gleich wieder gegen einen Aufsteiger. Ich hoffe aber, dass wir das Spiel schnell aus unseren Köpfen  bekommen. Hamburg hat in Berlin wirklich einen ganz schwarzen Tag erwischt und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das am Mittwoch wiederholt.“ Außerdem sieht der SCC-Trainer bei seinen Spielern noch Steigerungspotential: "Trotz des klaren Sieges gab es auch am Sonntag genug Dinge, die mir noch nicht gefallen. Daran werden wir nun arbeiten und am Mittwoch haben wir die Chance, es besser zu machen!" Wichtig sei außerdem, dass die Spieler mit den Gedanken noch nicht beim Europapokal sind, „sondern ihre ganze Konzentration dem Spiel gegen Bad Dürrenberg widmen.“

mk

 

 

Deutschland - RWE Rhein-Ruhr Volley-News

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   

RWE Rhein-Ruhr Volley goes Handball

Auf leichten Abwegen befinden sich die Volleyballer des RWE Rhein-Ruhr Volley Teams, wenn sie sich am Mittwoch Abend in der Essener Sporthalle "Am Hallo" einfinden. Die Bundesligahandballer des TUSEM Essen haben eingeladen und die Volleyballer aus der RWE Sportfamilie haben gern angenommen. Zum TOP Spiel erwartet der TUSEM keinen geringeren als den Deutschen Meister vom THW Kiel.

Da wird es sicher hoch her gehen und die Volleyball können schon mal, wenn auch in einer anderen Sportart, Erstligaluft schnuppern. Trainer Gürsel Yesiltas hat nach den letzten Erfolgen, Siege im Pokal und beim Revierderby in Essen, gern trainingsfrei gegeben, doch Kapitän Stebner und seine Mitstreiter legen am kommenden Samstag dafür eine Zusatzschicht ein, um sich auf das am Sonntag anstehende Pokalfinale in Marl gut vorzubereiten.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   

Guinness Buch: Der Rekord ist geknackt

Es ist geschafft! Nach 60 Stunden Pritschen, Baggern Schmettern und Blocken haben sich deutsche Volleyballspieler den Guinness-Rekord im "Longest Indoor Volleyball Marathon" zurückgeholt, den bereits einmal das Berufsschulzentrum Torgau inne hatte.

Nun sind es 24 Spielerinnen und Spieler des Hochschulsports Göttingen, die das bislang längste Volleyballspiel der Welt absolviert und damit das westaustralische Team Bunbury Beachvolleyball an der Spitze abgelöst haben. Insgesamt hielten die südniedersächsischen Studenten 230 Sätze durch, die mit einem offiziellen Endergebnis von 133:97 zugunsten von Team A aufgeteilt wurden. Eingestellt wurde der bisherige Rekord von 51 Stunden am Sonntag, den 14. Oktober um 12 Uhr - die 60 -Stundenmarke war dann am gleichen Abend um 21 Uhr erreicht.

Rückblende: Nach einer allerletzten Woche voller Vorbereitungen und Arbeitseinsätze kamen die 24 Spieler erst am Donnerstag Abend gegen 20 Uhr zur Ruhe. Die Halle war fertig präpariert und es herrschte eine komische Stille im Göttinger Sportzentrum. Die einzige Bewegung stellte der Countdowntimer dar, der noch rund 13 Stunden bis zum Beginn des Weltrekordversuches am nächsten Morgen um 9 Uhr anzeigte.

Er lief die gesamte Nacht durch und verkündete schließlich mit 0 Tagen, 0 Stunden, 0 Minuten und 0 Sekunden den ersten Ballwechsel. So langsam füllten sich die Ränge, viele Pressevertreter hatten sich rund um das Spielfeld eingefunden und auch die ersten Schichten der Zeugen und des medizinischen Personals belegten die Sofas an der Seitenlinie. Viele weitere von Guinness geforderten Beobachter sollten im Laufe der 60 Stunden folgen.

Für die Spieler hieß es ab sofort, sechs Stunden spielen und sechs Stunden schlafen. Immer vier Volleyballer eines Teams bildeten eine sogenannte Wechselschicht, die sich nach jeweils sechs Stunden ablöste. Im kleinen Geräteraum standen deshalb auch nur 12 Schlafplätze zur Verfügung, so dass sich immer zwei Spieler, die aufgrund des Wechselsystems nie auf dem Spielfeld zusammenspielten, einen Schlafplatz teilten. Nach jeweils zwei Stunden Spielzeit standen den Spielern 10 Minuten Pause zu. Nur in diesen zehn Minuten durften die Akteure die Halle verlassen und alles das machen, was sie wollten. Meist bestand das aber im Besuchen der Duschen und Toiletten, was zu anderen Zeiten nicht erlaubt war.

Trotz Ohropax und Dämpfung durch Weichbodenmatten kamen in der ersten Nacht die Spieler nur zu einem oberflächlichem Schlaf. Besonders hart traf es diejenigen, die die gesamte Nacht in ihrer Sechsstundenschicht durchspielen mussten, da vor allem die Dunkelheit draußen und die leeren Ränge die Motivation sehr in Mitleidenschaft zogen. Das war dann am zweiten Abend besser, als parallel zum Spiel die Sportler-Party stattfand und sich die komplette Tribüne mit mehreren hundert Zuschauern füllte. Aber nicht nur die Zuschauer sorgten immer wieder für zusätzliche Motivationsschübe, auch die vielen Helfer am Spielfeldrand verausgabten sich bis zur kompletten Erschöpfung. Sie kochten Nudeln und Saucen, sorgten immer wieder für Nachschub an Getränken und erfüllten auch individuelle Wünsche nach einem Steak oder einer Bratwurst. Frische Brötchen erleichterten morgens das Aufstehen, auch wenn im Laufe der Zeit die Muskeln und Knochen nicht mehr aufhören wollten, zu schmerzen. Besonders betroffen waren die Kniepartien, Ober- und Unterschenkel, die Waden sowie Hand- und Armpartien, die immer mehr anschwollen und taub wurden.

Die zweite Nacht verlief dann für alle schlafenden Spieler sehr gut, da sie aufgrund der hohen Belastungen und Anstrengungen sofort einschliefen und auch durchschlafen konnten. Am Sonntag machten sich dann aber die Strapazen der letzten Stunden bemerkbar, so dass Team B insgesamt drei Spieler ausfielen. Da ein Wechsel zwischen beiden Mannschaften nicht erlaubt war, musste der Schichtplan außer Kraft gesetzt werden. Stündlich wurden dann die erschöpften Spieler ausgestauscht. Das war allerdings um 12 Uhr Mittags vergessen, denn nach 51 Stunden wurde der alte Rekord zu Europes "Final Countdown"

eingestellt. Und neun Stunden später, also um 21 Uhr, war es dann endgültig geschafft. Wiederum Final Countdown und "We are the champions" von Queen läuteten die neue Ära der Weltrekordhalter aus Göttingen ein.

So, das war der sportliche Abschlussbericht. Für das Drumherum (Spendenaktion, Party, Rahmenprogramm, usw.) können Ihnen Oliver Grün und Sandra Fischer weiter Auskunft geben. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage. Für weitere Interviewwünsche steht Ihnen die 24-köpfige Weltrekord-Mannschaft natürlich weiter zur Verfügung.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   

Olympia-Quali: Harte Aufgaben für DVV-Männer

Der Traum von Olympischen Spielen 2008 in Peking lebt bei den DVV-Männern. Damit erstmals nach 36 Jahren wieder eine deutsche Männer-Nationalmannschaft an Olympischen Spielen teilnimmt, müssen sich die Spieler von Bundestrainer Stelian Moculescu allerdings noch etwas gedulden und vor allem einige Partien gewinnen. Den Anfang können sie Ende November machen.

Der europäische Volleyball-Verband CEV gab nun die Auslosung der europäischen Vor-Qualifikations-Gruppen bekannt. Danach treten die DVV-Männer vom 28. November bis 2. Dezember in Evora/Portugal an, wo sie in einer Dreiergruppe zunächst auf Gastgeber Portugal und die Tschechische Republik treffen. Gelingt ihnen Platz eins oder zwei treffen sie im Halbfinale auf Frankreich, die Slowakei oder Schweden. Die Sieger der Halbfinals bestreiten das Finale, der Sieger ist sicher beim europäischen Olympia-Qualifikationsturnier vom 7.-13. Januar 2008 in Izmir/Türkei am Start, wo sich von acht Teilnehmern nur der Turniersieger das Ticket für Peking sichert. Sollten sich die ebenfalls für die Türkei qualifizierten Spanier, Russen oder Bulgaren beim World Cup bereits für Peking qualifizieren, rücken weitere Teams aus der Vor-Qualifikation nach.

Bundestrainer Stelian Moculescu meinte zu der Gruppen-Konstellation: „Wir werden mit der Vorbereitung wohl etwas früher anfangen als geplant, da alle Ligen wegen des World Cups eine Pause einlegen. Fast schon traditionell haben wir die schwerste Gruppe erwischt. Wir können es jedoch nicht ändern und werden die Sache angehen.“

Sollte es nicht mit der Teilnahme an der europäischen Olympia-Qualifikation in der Türkei klappen, haben die DVV-Männer auf jeden Fall noch eine weitere Möglichkeit: Vom 23.-25. Mai 2008 ist die deutsche Mannschaft Gastgeber der finalen Olympia-Qualifikation im ISS Dome in Düsseldorf. Drei Mannschaften werden Gegner sein – der Turniersieger ist in Peking dabei.

Auch die Frauen absolvieren eine Vor-Qualifikation, bei denen die DVV-Frauen lediglich eine interessierte Zuschauerrolle einnehmen: Die Sieger der jeweiligen Fünferturniere sind für die europäische Olympia-Qualifikation vom 15.-20. Januar 2008 im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen qualifiziert, für die das deutsche Team als Gastgeber gesetzt ist. Favorisiert dürften die drei ausrichtenden Teams Niederlande, Bulgarien und die Türkei sein.

Die Qualifikationsgruppen in der Übersicht

Männer
Turnier 1 in Szombathely/Ungarn
Gruppe A: Finnland, Estland, Ungarn
Gruppe B: Belgien, Polen, Dänemark
Turnier 2 in Evora/Portugal
Gruppe A: Deutschland, Tschechische Republik, Portugal
Gruppe B: Frankreich, Slowakei, Schweden
Turnier 3 in Catania/Italien
Gruppe A: Italien, Kroatien, Montenegro
Gruppe B: Niederlande, Griechenland, Rumänien

Frauen
Turnier 1 in Eindhoven/Niederlande
Niederlande, Tschechische Republik, Aserbaidschan, Ukraine, Ungarn
Turnier 2 in Gabrovo/Bulgarien
Bulgarien, Belgien, Slowakei, Belarus, Rumänien
Turnier 3 in Ankara/Türkei
Türkei, Frankreich, Kroatien, Spanien, Österreich

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

VCB: Dritter Streich glückt nicht

Der dritte Streich des Volleyball-Zweitligisten VCB Tecklenburger Land glückte am Samstagabend nicht. Beim Spitzenreiter TSV Giesen/Hildesheim verlor der Aufteiger relativ sang- und klanglos 0:3, nachdem er in den ersten beiden Saisonspielen jeweils 3:2 gegen Essen und Bottrop gewonnen hatte. "Giesen war mit Abstand die beste Mannschaft, gegen die wir bislang gespielt haben", stellte der ernüchterte VCB-Trainer Karlo Keller nach dem Spiel fest.

Trotzdem war Keller mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht zufrieden. "Ich war schon ein bisschen enttäuscht", so der Coach. Denn: "Wir haben uns unter unseren Möglichkeiten schlagen lassen." Ein ganz wichtiger Unterschied zwischen den beiden Kontrahenten war am Samstag die Qualität der Aufschläge. "Giesen hat sichere, gezielte und harte Aufgaben geschlagen", sagt Karlo Keller. Die TE-Spielgemeinschaft auf der anderen Seite hatte Probleme mit ihrem Aufschlägen. Das hatte zur Folge, dass der TSV Giesen/Hildesheim sein Spiel relativ sicher aufbauen konnte, der VCB auf der anderen Seite schon in der Annahme Probleme hatte und so häufig nicht zu einem vernünftigen Spielaufbau kam.

"Wir hatten außerdem erheblich zu viel Respekt", stellt der VCB-Trainer fest. Was auch damit zusammenhing, dass Kapitän Stefan Feldkämper zwar spielte, aber nach zweiwöchiger Trainingspause nicht in der Top-Form der ersten beiden Saisonspiele war. Das wiederum verunsicherte die gesamte Mannschaft, so Keller.

Trotzdem begann die Begegnung in Giesen gut für das TE-Team. 13:10 lag das Keller-Team zwischenzeitlich in Front, musste aber beim 15:14 für Giesen den ersten Rückstand hinnehmen. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung anschließend aus und gewannen den ersten Durchgang nach 24 Minuten 25:20.

Auch der zweite Satz dauerte 24 Minuten, in diesem Durchgang aber gelangen dem VCB nur 17 Punkte. Bis zum 7:6 hielt die TE-Spielgemeinschaft mit, dann begannen die besagten Annahmeprobleme. Giesen zog zwischenzeitlich auf 16:9 davon und entschied auch Satz 2 für sich.

Im dritten Durchgang war der VCB bis zum 11:11 dran. "Danach ist unsere Annahme komplett eingebrochen", so Karlo Keller. Auf 20:12 zog der TSV davon und gewann auch den dritten Satz mit 25:17.

Bei aller Enttäuschung über die erste Saisonniederlage gab Karlo Keller allerdings auch zu, dass der TSV Giesen zum einen ausgezeichnet auf den VCB eingestellt gewesen sei, und dass er eben einfach besser war. "In Phasen war ein Unterschied von einer halben Klasse zu sehen", so Keller. Und der VCB hatte im Vorfeld nicht die Möglichkeit, die Giesener zu beobachten. Den nächsten Gegner Frankfurt, bei dem der VCB in 14 Tagen antritt, nahm der Coach gestern bei seinem Spiel in Bottrop wieder unter die Lupe.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   www.volleyballer.de

2:3 - für Freiburg geht Serie zu Ende

FREIBURG (zm). Fast ein Jahr hielt die Serie der Freiburger Volleyballer: Zehn Heimspiele in Folge war die FT von 1844 Freiburg in der Normalrunde der Zweiten Bundesliga Süd ungeschlagen.

Dann kam der VC Dresden am Samstag in die Burdahalle – und sorgte nach dem 1:3 am 4. November 2006 gegen den VC Wiesbaden wieder für eine Freiburger Niederlage an ihrem angestammten Spielort: Beim 2:3 (28:30, 18:25, 25:16, 25:16, 9:15) profitierten die nervenstarken Gäste freilich auch von den körperlichen Problemen der Gastgeber.

Eine Reihe von Leistungsträgern schlug sich zuletzt mit Grippe-Symptomen oder Verletzungen herum. Spieler wie Sascha Helwig oder Andreas Prein standen zwar gegen Dresden auf dem Feld, „doch sie hatten den Kopf nicht so frei für Volleyball und konnten nicht ihr wahres Leistungsvermögen abrufen“, stellte 1844-Spielertrainer Wolfgang Beck fest.

Vielleicht hätten die Malaisen noch kompensiert werden können, wäre der erste Satz nicht trotz eines Satzballs für die Freiburger verloren gegangen. „Wir haben die Dresdener dadurch erst richtig stark gemacht“, sagte Beck. Im dritten Durchgang wechselte er im Außenangriff Jan Jansen ein, der ein sensationelles Spiel hinlegte und großen Anteil daran hatte, dass der 2:2-Satzausgleich geschafft werden konnte. Doch im fünften Satz erlahmten beim Stand von 8:8 die Kräfte. 1844 schaffte nur noch einen Punkt, derweil Dresden unaufhaltsam davonzog. Beck wollte aber nicht den Stab über seine Mannschaft brechen: „Wie waren alle physisch fertig, der Akku war leer.“

Das bevorstehende freie Spielwochenende eröffnet 1844 neue Möglichkeiten: Zum einen kann Beck die Trainingsarbeit intensivieren. „Wir wollen wieder ein bisschen Grundlagenarbeit betreiben“, so der Spielertrainer. Zum anderen sollen die Spieler „für ein paar Tage den Kopf frei kriegen“. Beck plant ein pritsch- und baggerfreies Wochenende.

Die Aufgaben in den darauf folgenden Wochen sind schwer genug: Erst geht es zum ungeschlagenen Erstliga-Absteiger TV Rottenburg, dann kommt am 3. November ein weiterer Titelkandidat, GSVE Delitzsch, in die Burdahalle. „Vielleicht können wir sie ein bisschen ärgern, mehr aber wohl nicht“, schätzt Beck. Der Spielertrainer des Vorjahresdritten hatte nicht untertrieben, als er vor dem Rundenauftakt von einer ungleich schwierigeren Saison als im vergangenen Jahr sprach.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   www.volleyballer.de

INDEPLAST und evivo arbeiten zusammen

Düren/Aldenhoven. Auf die Auftaktpartie der Dürener im Europapokal am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren gegen Wkret Met Domex Czestochowa freut sich Frank Féron, der Geschäftsführer des evivo-Sponsors Indeplast, schon.

„Ich habe den Termin in meinem Kalender dick markiert.“ Auch im Lager von evivo ist man gespannt, wie der Auftakt gegen das polnische Team gelingen wird. Einfach wird die Aufgabe sicher nicht. Volleyball genießt in Polen einen sehr hohen Stellenwert. Immerhin ist der Nachbar im Osten Vizeweltmeister. „ Czestochowa ist eine körperlich sehr starke Mannschaft mit starkem Block“, erzählte Mirko Culic, der Trainer der Dürener Volleyballer.

Culic wusste zu berichten, dass Czestochowa auf eine lange Liste von Erfolgen zurückblicken kann. „Die sind im polnischen Volleyball das, was Bayern München im deutschen Fußball ist. In den vergangenen 20 Jahren sind sie sicher zehn Mal Meister geworden.“

Aber Bange machen gilt nicht. Schließlich schätzt der Coach die eigene Mannschaft kurz vor dem Start in den CEV-Cup am kommenden Samstag stark ein. „Die Jungs sind gut drauf“, berichtete in den Räumen von Indeplast. Bis auf Tobias Neumann, der noch an seiner Fußgelenk-Verletzung zu knabbern hat, sind alle Spieler fit. „Wir hatten bisher nicht den Anreiz, gegen starke Gegner zu spielen. Das ist ab sofort anders“, sprach er von einer spürbaren Vorfreude innerhalb der Mannschaft. Heriberto Quero, der sich immer noch mit einer Entzündung in der Schulter plagt, konnte Entwarnung geben. „Es wird immer besser. Ich kann spielen“, so der sprunggewaltige Angreifer. Die Befürchtung, dass es der Mannschaft nach den vergleichsweise einfachen Auftaktpartien in der Bundesliga schwer fallen könnte, den Schalter jetzt auf Vollgas umzustellen, hat Angreifer Sven Dick nicht. „Vielleicht brauchen wir einen Satz. Aber das gilt genau so für den Gegner. Die stehen auch am Anfang ihrer Saison.“

Die Dürener Marschroute für das Spiel am Samstag: „Wir wollen deren Annahme, die nicht 100 Prozent sicher ist, durcheinander bringen und dafür sorgen, das sich ihre großen und vergleichsweise schweren Spieler am Netz bewegen müssen. Dann haben wir eine Chance.“

Dass diese Chance auf längere Sicht bestehen bleibt, dafür wollen Indeplast und evivo künftig gemeinsam sorgen. „Wir wissen, wie wichtig es ist, ein gutes Team zu haben.“ Frank Féron, Geschäftsführer des Unternehmens, legt Wert auf Professionalität. Und damit ist die Firma Indeplast in den vergangenen Jahren gut gefahren. Das ist augenscheinlich.

Denn das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Aldenhoven hat in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum erlebt. Das dürfte beispielsweise den Autofahrern aufgefallen sein, die häufiger die Autobahnauf-, beziehungsweise Abfahrt Aldenhoven nutzen. „Bald werden die Baukräne wieder hier stehen“, kündigte Frank Féron.

Seit 1999 hat Indeplast seine Größe verdoppeln können. Mittlerweile beschäftigt die Firma, die Speiseverpackungen aus geschäumten Polyesterol herstellt, 150 Mitarbeiter. „Wenn Speisen warm gehalten oder transportiert werden müssen, dann sind wir gefragt,“ sagt Féron.

1999 war auch ein Jahr der Veränderung in Dürener Volleyball. Vor acht Jahren hat sich die Mannschaft, die damals noch Dürener TV hieß, von einer grauen Maus in der Bundesliga zu einem ständigen Vertreter in der Playoff-Endrunde gewandelt. Tendenz steigend. Zuletzt wurde evivo bekanntlich drei Mal Vize-Meister.

Und damit die Tendenz auf beiden Seiten weiter steigt, arbeiten Indeplast und evivo künftig enger zusammen. Indeplast setzt auf Synergie-Effekte in Sachen Wachstum. Das Aldenhovener Unternehmen wächst schnell und erarbeitet sich auch zunehmend Märkte in Europa.
„Genau hier liegt unsere Parallele zu evivo Düren,“ sagt Féron, „Wir sind lokal verwurzelt und erobern Europa.“

Beide Teams kann man als „hidden Champions“ bezeichnen: evivo-Düren hat es mit seinem Konzept, überwiegend auf junge, deutsche Spieler zu setzen, geschafft, sich im europäischen Volleyball eine guten Namen zu machen. Einzig der Gewinn eines großen Titels fehlt der Mannschaft noch. Indeplast ist in Deutschland Marktführer und in Europa eine bekannte Größe, arbeitet jedoch bisher im Verborgenen.

„Wir wollen zukünftig unseren Namen auch in diese Richtung bekannt machen. “, erklärte Féron. Und dazu wird Indeplast künftig die Plattform nutzen, die evivo als größter Publikumsmagnet im Kreis Düren bietet. Denn, wie Frank Féron bereits zu Beginn erwähnt hat – weiß man bei Indeplast, wie wichtig es ist, ein gutes Team zu haben. Das gilt für eine Spitzenmannschaft genau so wie für ein erfolgreiches Unternehmen. Vor allem dann, wenn beide internationale Ambitionen haben. „Bei evivo spielen die besten Volleyballer. Und wir sind ständig bemüht, für uns die besten Mitarbeiter zu finden. Die Zusammenarbeit passt.“

 

 

Deutschland - Sport.ARD.de

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   http://sport.ard.de

Pampel: "Man hat Respekt vor uns"

Interview mit Christian Pampel

Meisterschaft, Pokal und Champions-League-Sieg: Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen sind nach dem Gewinn des Triples im vergangenen Jahr europaweit die Gejagten. Am Mittwoch (17.10.07) startet die Mannschaft in der "Königsklasse" das Unternehmen Titelverteidigung. Gegner ist Piräus. sport.ARD.de sprach mit dem 187-fachen deutschen Nationalspieler Chrisitian Pampel über den Gegner, Trainer Stelian Moculescu und die Chancen auf den Titel.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   www.abendblatt.de

Pohl/Rau wollen auch 2009 weitermachen

"Hamburgs Sportlerin des Jahres", Okka Rau (30), will mit Stephanie Pohl (29; beide HSV) auch nach Olympia in Peking bis 2009 auf der Welt- und Europa-Tour um Punkte und Preisgelder spielen.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   www.wz-newsline.de

Wilhelm: Extraschichten für den Umschüler

Florian Wilhelm ist mit seiner neuen Position sehr zufrieden.

Wuppertal. Florian Wilhelm bleibt bescheiden – trotz seiner guten Leistungen, die er in den ersten drei Spielen des SV Bayer in der Volleyball-Bundesliga gezeigt hat. Dabei ist seine gute Form nicht selbstverständlich. Denn erst seit dieser Saison wird der ehemalige Libero als Angreifer eingesetzt.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Mittwoch, 17. Oktober 2007

   www.wiesbadener-kurier.de

VCW besiegt Bayer und Tiebreak-Fluch

3:2-Erfolg in Leverkusen im 120-Minuten-Krimi

ps. LEVERKUSEN Durchatmen beim VC Wiesbaden. Fehlstart in die Bundesliga-Saison verhindert. Und "nebenbei" den Tiebreak-Fluch besiegt. Gestern Abend gewannen die VCW-Volleyballerinnen beim TSV Bayer Leverkusen ihr zweiten Saisonspiel mit 3:2 (25:19, 20:25, 25:23, 18:25, 18:16).

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel