News

 Dienstag, 13. November 2007 

VfB: Gastspiel beim schärfsten Verfolger
WVV: In Bottrop Förderpreis verliehen
Lohhof: Beeindruckender Sport beim Benefizspiel
Champions-League-Sieger kommt nach Berlin!
Düren muss seine Hausaufgaben machen
VCO: Zum 3. Male auswärts nicht gewonnen
Niederlande, Rumänien und Türkei in Halle/Westf.
Brasilien, Italien, USA vor Sprung nach Peking
Windecks Erfolgserie hält an
Mauerstetten: Hatten wir uns anders vorgestellt
Erste Niederlage von Allianz Volley Stuttgart
Wetter zieht den Kürzeren
VC Gotha setzt Aufwärtstrend fort
3:0-Spaziergang für Freiburger
VC Norderstedt triumphiert in Essen
KTS: Trainingsfleißig, doch "Killerinstinkt" fehlt
VGE: Am Koppeldamm eine Macht
Einstand nach Maß für Hoppe als Spielertrainerin
Iserlohn: „Früh in 2. Liga angekommen"
Klarer Sieg des VCW in Nancy

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 13. November 2007

  

VfB: Gastspiel beim schärfsten Verfolger

Mit einem Flieger des Partners InterSky schweben die Volleyballer des VfB Friedrichshafen zum Bundesliga-Spitzenspiel in Berlin ein. Dort treffen sie am Mittwoch (14. November, 19 Uhr) auf den aktuellen Tabellenzweiten SCC Berlin

Besondere Spiele erfordern besondere Maßnahmen. Und das Gastspiel des VfB Friedrichshafen beim SCC Berlin am Mittwoch (14. November, 19 Uhr) ist ganz sicher eines davon. Hier treffen nicht nur der Titelverteidiger und Meisterschaftsdritte der vergangenen Saison, sondern auch der aktuelle Tabellenführer und sein schärfster Verfolger aufeinander. Grund genug für die Häfler, um dieses Mal nicht eine lange Busreise auf sich zu nehmen, sondern zum ersten Mal mit einem Flieger des Sponsors InterSky in die Hauptstadt einzuschweben.

Es steht außer Frage: Die Partie in Berlin genießt beim VfB Friedrichshafen höchsten Stellenwert. Gilt es doch, die nach acht Bundesligaspielen noch immer weiße Weste unbefleckt zu lassen und mit Berlin einen der größten Konkurrenten auf Abstand zu halten. „Dieses Spiel ist eine weitere Standortbestimmung für uns“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Danach haben wir gegen fast alle Teams einmal gespielt und wissen, wo wir stehen, aber auch woran wir noch arbeiten müssen.“

Dabei kann sich das VfB-Ensemble schon einmal auf ein spannendes Duell auf Augenhöhe einstellen. So wie in der vergangenen Spielzeit, als die Häfler in Berlin in fünf Sätzen gewannen und in Friedrichshafen ebenso knapp verloren. „Das waren zwei enge Spiele, an die ich mich noch gut erinnern kann“, sagt Moculescu. „Ich gehe davon aus, dass es auch dieses Mal wieder sehr spannend zugehen wird.“

Vor Saisonbeginn verstärkten sich die Berliner mit dem kanadischen Nationalspieler Mark Dodds und dem Ukrainer Oleksiy Gutor im Außenangriff sowie dem serbischen Ex-Internationalen Milan Vasic auf der Diagonalposition, haben aber derzeit mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Vor allem der Ausfall Vasics, der sich Mitte Oktober einen Innenbandriss mit knöcherner Absprengung im Fußgelenk zuzog und seitdem passen muss, wiegt schwer. Denn mit Falko Steinke ist auch der zweite Diagonalspieler nach einer schweren Knieverletzung in der vergangenen Saison noch nicht voll einsatzfähig.

Trotzdem lief die Saison für die Berliner bisher vielversprechend. Im Europapokal stehen sie in der dritten Runde. In der Bundesliga mussten sie erst eine Niederlage gegen evivo Düren hinnehmen. Wie der VfB löste auch der SCC seine Wochenendaufgabe mustergültig und gewann mit 3:0 gegen Generali Haching. Kein Wunder also, dass Trainer Michael Warm selbstbewusst in das Spitzenspiel geht. „Gegen Haching war die Pflicht – am Mittwoch gegen den Titelverteidiger gibt es die Kür“, sagt er. „Der VfB ist Favorit. Wir müssen nicht, wollen aber natürlich gewinnen.“

 

 

Deutschland - VC Bottrop-News

 Dienstag, 13. November 2007

  

WVV: In Bottrop Förderpreis verliehen

Übergabe vor der Bundesligapartie RWE Rhein-Ruhr Volley - SV Warnemünde

Nach dem "Grünen Band" im Jahr 2005 der Dresdner Bank und des Deutschen Sportbundes für den Bereich Beachvolleyball überreichte WVV - Beachwart Martin Vollenbruch am Sonntagnachmittag vor dem Zweitbundesligaspiel zwischen RWE Rhein-Ruhr-Volley und dem SV Warnemünde den vom DVV Ehrenpräsidenten Roland Mader gestifteten WVV-Förderpreis an die Verantwortlichen des VC Bottrop 90.

Damit würdigt nun auch der Fachverband, die systematische und erfolgreiche Talentsichtung und - förderung seines Verbandsstützpunktes Bottrop, insbesondere mit seinen Erfolgen im Beachvolleyballbereich.  Alleine diese mehrjährigen Erfolge rechtfertigen eigentlich schon die Vergabe eines Landesleistungsstützpunkts nach Bottrop, jedoch wurde erst kürzlich der Antrag, ein Talentförderprojekt in Bottrop zu installieren, erneut vom Verbandsausschuss für Leistungssport des WVV auf Eis gelegt.

Bottrops sportlicher Leiter Michael Werzinger ist sich sicher, „dass wir bessere sportliche Ergebnisse in der Halle und im Sand erzielt haben, wie mancher Landesleistungsstützpunkt in NRW, aber wir sollen uns weiter beweisen.  Alleine im Sand sind wir stärker als alle Leistungsstützpunkte in NRW zusammen!“

Dennoch ist der Verein weiterhin ein erfolgreicher Partner im Westdeutschen Volleyball-Verband sein und will dies auch bleiben. In den letzten Jahren investierte der VC 90 viel Zeit in die Ausbildung seiner Jugend im Bereich Halle und Beach unter Führung des sportlichen Leiters und Headcoach Michael Werzinger.

Belohnt wurde dieser Aufwand bisher mit zahlreichen Teilnahmen und Titeln in der Halle und im Sand. In diesem Jahr wanderten von den sechs zu vergebenden Westdeutschen Beachtiteln in der Jugend U17 – U19 alleine vier Meistertitel und zwei Vizemeisterschaften nach Bottrop. 14 Jugendteams qualifizierten sich dabei in den ausgeschriebenen sechs Altersklassen für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Bottrop ist unangefochten die Nummer eins im Jugendbeachvolleyball in Nordrhein-Westfalen. Und auch in der Halle mausert sich die Jugend des VC90. Während das Flagschiff der Bottroper, die männliche Jugend A in diesem Jahr als absoluter Topfavorit auf den Westdeutschen Meistertitel gilt, ist auch die männliche B-Jugend und ihre weiblichen Vereinkameradinnen in der A und B-Jugend auf dem Sprung in Richtung Endrunde Westdeutsche Meisterschaft.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Dienstag, 13. November 2007

  

Lohhof: Beeindruckender Sport beim Benefizspiel

Das Benefizspiel zwischen dem SV Lohhof und der Deutschen Behinderten-Nationalmannschaft endete am vergangenen Samstag mit 4-0 für den SV Lohhof. Viel wichtiger war aber, dass man der Nationalmannschaft ein gelungenes Trainingslager als letzte Vorbereitung auf den World Cup ermöglichte.

Das Benefizspiel am Samstag Abend war der Höhepunkt des Trainingslagers der Deutschen Behinderten-Nationalmannschaft, die auf Einladung des SV Lohhof in Unterschleißheim zu Gast war. Mit den Einnahmen aus dem ICU-Beach-Cup im Sommer und mit der Unterstützung der Innovative Community Unterschleißheim, deren Scheck Bürgermeister Rolf Zeitler am Samstag persönlich überreichte, ermöglichte der SV Lohhof den Standvolleyballern eine weitere Trainingsmöglichkeit zwei Wochen vor dem World Cup in Kambodscha.

Das sportliche Ergebnis mit 4-0 für den SV Lohhof war bei diesem besonderen Spiel nur ein Nebenprodukt. Vielmehr beeindruckte die Nationalmannschaft mit einer engagierten Spielweise und zogen die leider nur 50 Zuschauer im Carl-Orff-Gymnasium mit ihrer guten Leistung in ihren Bann. Egal ob einarmige Abwehraktionen oder knallharte Angriffe zeigten, dass auch trotz einer Behinderung noch großartiger Sport möglich ist. Auch der Nationaltrainer Athanasios Papageorgiou zeigte sich zufrieden mit dem Spiel: „Das Spiel hat uns weiter gebracht in Hinblick auf den World Cup. Vielleicht war die Mannschaft vom SV Lohhof ein wenig zu gut für uns.“

Nach einer abschließenden Trainingseinheit am Sonntag morgen im Ballhausforum Unterschleißheim ging es dann für die Deutsche Behinderten-Nationalmannschaft wieder verteilt über ganz Deutschland nach Hause. Viel Dank erhielt der SV Lohhof noch einmal für die Einladung nach Unterschleißheim und die gute Organisation des Trainingslagers. Auch SVL-Manager Tom Gailer zeigte sich zufrieden mit dem Wochenende: „Die Volleyballabteilung des SVL hat mit seiner Initiative „Im Team gegen Terror und Gewalt“ wieder einmal gezeigt, dass Sport verbindet. Wir wollen auch in Zukunft mit weiteren Aktionen Gutes tun.“

Für die Deutsche Behinderten-Nationalmannschaft geht es in zwei Wochen los mit dem World Cup in Kambodscha. Das Ziel ist für Trainer Papageorgiou klar: „In diesem Jahr holen wir uns den Titel.“ Die Volleyballabteilung des SV Lohhof wünscht dem Team viel Glück und Erfolg.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 13. November 2007

  

Champions-League-Sieger kommt nach Berlin!

Am Mittwoch kommt es in der Volleyball-Bundesliga zum Spitzenspiel zwischen dem noch ungeschlagenen Tabellenführer VfB Friedrichshafen und seinem direkten Verfolger, dem gastgebenden SCC BERLIN (14. November / 19 Uhr / Sporthalle Charlottenburg). Die Volleyballfans in der Hauptstadt dürfen sich also auf ein Match der Extraklasse freuen.

Denn mit dem VfB Friedrichshafen wird nicht nur der aktuelle Spitzenreiter zu Gast in der Sömmeringhalle sein, sondern auch der amtierende Deutsche Meister, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner. Entsprechend realistisch sieht SCC-Manager Kaweh Niroomand die Chancen seiner Mannschaft: „Wie spielen immerhin gegen Europas beste Vereinsmannschaft der vergangenen Saison – da ist die Favoritenrolle klar festgelegt. Trotzdem werden wir versuchen, unserem Publikum ein unterhaltsames Duell auf Augenhöhe zu präsentieren.“

Optimistisch sollten den Manager für dieses Vorhaben die bisherigen Ergebnisse seines SCC-Teams stimmen. Bis auf den „rabenschwarzen Tag“ in Düren, als der SCC dem Vizemeister deutlich mit 0:3 unterlag, konnten die Berliner alle weiteren Bundesligaspiele ohne Satzverlust für sich entscheiden. Zuletzt überzeugten die Hauptstädter am vergangenen Sonntag gegen Generali Haching. "Aufgrund der gebotenen Leistung hat es die Mannschaft verdient, sich über den Sieg zu freuen. Doch ab heute gilt unser Fokus dem Match gegen den VfB. Dass wir uns noch einmal deutlich steigern müssen, um gegen Friedrichshafen bestehen zu können, wissen wir genau“, sagt SCC-Coach Michael Warm.

Aber auch sein Gegenüber Stelian Moculescu zeigt Respekt vor dem Gegner und erinnert an die beiden Duelle der letzten Saison, die jeweils über die volle Distanz von fünf Sätzen gingen: „Das waren enge Spiele und ich gehe davon aus, dass es auch dieses Mal wieder sehr spannend zugehen wird.“ Wie wichtig dem Meister die Partie am kommenden Mittwoch ist, beweist die Tatsache, dass der VfB-Tross erstmals in dieser Spiezeit auf das Angebot eines Sponsoringpartners zurück greifen und per Flugzeug anreisen wird.

Moculescu sieht in der Partie eine wichtige Standortbestimmung für sein in dieser Saison sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions-League noch ungeschlagenes Star-Ensemble: „Danach haben wir gegen fast alle Mannschaften einmal gespielt und wissen, wo wir stehen.“ Warm hofft indes, dass seine Spieler an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen können und appelliert an deren Kampfgeist: „Wir rechnen damit, erheblich mehr Aufschlagdruck als in allen bisherigen Spielen zu bekommen. Dadurch wird es natürlich schwerer, unser zuletzt sehr variables Angriffsspiel aufzuziehen. Letztendlich wollen wir unser Optimum zeigen und nach dem letzten Ballwechsel wissen wir, wie weit wir damit gekommen sind.“

mk

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Dienstag, 13. November 2007

  

Düren muss seine Hausaufgaben machen

"Ganz klar: Wir müssen gewinnen. Was anderes zählt für uns nicht." Mirko Culic, der Trainer des Volleyball-Bundesligisten evivo Düren, hat die Zielsetzung für das Ligaspiel gegen den Aufsteiger Rhein-Main Volley klar definiert. Am Dienstag um 20.15 Uhr (ab 19.50 Uhr live auf sportdigital.tv) treffen der Vizemeister und der Aufsteiger aufeinander.

In Düren nimmt man die Sache ernst. Die Rheinländer hatten das bisher schwerste Programm der vermeintlichen Spitzenklubs und rangieren derzeit auf dem vierten Platz. Während die anderen Aspiranten auf einen Halbfinal-Platz sich in den verbleibenden vier Spieltagen der Hinrunde häufiger gegenseitig die Punkte klauen werden, hat Düren "nur" noch den Moerser SC als Gegner aus der derzeitigen oberen Tabellenhälfte auf dem Plan stehen. Platz zwei nach Ende der Hinrunde ist durchaus realistisch.

Dafür müssen allerdings die Hausaufgaben gemacht werden. Die erste Aufgabe lautet Rhein-Main Volley. Auf die Mitarbeit von Vladimir Rakic muss Trainer Mirko Culic allerdings verzichten. Sein serbischer Landsmann plagt sich mit einer Mittelohrentzündung und wird frühestens beim Pokalspiel am Samstag gegen Wuppertal wieder mitwirken können.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Dienstag, 13. November 2007

  

VCO: Zum 3. Male auswärts nicht gewonnen

Auch bei der dritten Auswärtsaufgabe in Folge haben die Junioren des Zurich Team VC Olympia Berlin nicht in die Erfolgsspur zurückfinden können: In der 2. Volleyball-Bundesliga, Staffel Nord, unterlagen die Berliner am Samstag bei VV Humann Essen mit 1:3 (26:28, 25:20, 19:25, 21:25).

„Es ist schon etwas merkwürdig“, sagte ZTVCO- und Junioren-Bundestrainer Söhnke Hinz, „hatten wir zu Saisonbeginn in den am Ende knappen Sätzen wenig Fehler gemacht und fast immer gewonnen, so gehen die nun meist verloren. Nach oft zwei, drei dummen Fehlern.“

Das wirkte sich im ersten Durchgang gegen die kompakt besetzten Gastgeber in der Essener „Wolfskuhle“ bereits im ersten Durchgang vielleicht entscheidend für den Matchausgang aus. Obwohl die 17/18-jährigen Berliner mehrmals mit zwei, drei Punkten in Front lagen, blieb der kampfstarke Hausherr stets dran. Um schließlich in der Verlängerung die Nase 28:26 vorn zu haben. Davon nicht geschockt, diktierten die Hinz-Schützlinge, bei denen der erkrankte, wichtige Diagonalangreifer Sebastian Krause fehlte, mit starkem Aufschlagspiel den zweiten Satz souverän.

„Im dritten Abschnitt hat Essen dann wirklich gut gespielt und verdient das bessere Ende gehabt“, so Hinz. Eine Einschätzung, die er dem Geschehen im Abschlusssatz nicht geben wollte. Denn bei einer Reihe von unklaren oder strittigen Situationen fielen die Schiedsrichter-Entscheidungen fast ausnahmslos zugunsten der Gastgeber...

Das Zwischenfazit des Nachwuchs-Bundestrainers nach acht Begegnungen, dem 5. Rang, fünf Siegen und drei Niederlagen: „In Tecklenburg mussten wir gewinnen - in Essen war es durchaus möglich. Doch in der 2. Liga gibt es viele Teams, die zuhause eine halbe Klasse stärker sind als auswärts. Da geben Kleinigkeiten wie eine neunstündige Busfahrt, fragwürdige Pfiffe oder Unkonzentriertheiten oft den Ausschlag.“

Erstem Anschein nach dürfte die Verletzung von Zuspieler Merten Krüger, der gegen Essen umknickte und keinen adäquaten Vertreter im ZTVCO hat, nicht so schwerwiegend sein. Mit ihm und „individuellem Training in der Woche“ will Hinz mit seiner Mannschaft am Samstag, 17. November (17 Uhr Saefkow-Halle), gegen RWE Rhein-Ruhr Volley wieder auf den Erfolgsweg zurückkehren. Um 19:30 Uhr wird anschließend die Erstligapartie der Frauen ZTVCO gegen das Spitzenteam Rote Raben Vilsbiburg eröffnet.

epo.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 13. November 2007

  

Niederlande, Rumänien und Türkei in Halle/Westf.

Europäische Olympia-Vor-Qualifikation

Die Niederlande, Rumänien und die Türkei sind die Teilnehmer drei, vier und fünf für das europäische Olympia-Qualifikationsturnier vom 15.-20. Januar 2008 im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen. Die drei Teams gewannen die jeweiligen Vor-Qualifikationsturniere, wobei die Niederlande und die Türkei ohne Niederlage blieben, die Türkei gab nicht einmal einen Satz ab. Rumänien setzte sich dank des besseren Satzverhältnisses gegen Gastgeber Bulgarien durch, den Bulgarinnen half auch der 3:2-Sieg im direkten Vergleich nicht.

Hervorragende Aussichten, sich ebenfalls für das Turnier im Januar zu qualifizieren, hat Kroatien: Die Kroatinnen würden als bester Gruppenzweiter der Vor-Qualifikation nachrücken, falls sich Italien beim World Cup vorzeitig für Peking qualifiziert. Dabei würde für die Kroatinnen bei Punkt- und Satzgleichheit der bessere Ballpunkte-Quotient (Kroatien 1,165 / Ukraine 1,134) gegenüber der Ukraine den Ausschlag geben. Die Ukraine muss demnach hoffen, dass sich auch Serbien als zweites europäisches Team über den World Cup qualifiziert, dann würde die Ukraine ebenfalls in Halle/Westfalen aufschlagen.

Ergebnisse und Tabellen der Olympia-Vor-Qualifikationen

Pool I in Eindhoven/NED
NED - UKR 3:0 (25:13 25:23 25:21)
CZE - AZE 3:1 (25:14 21:25 25:20 25:17)
AZE - NED 1:3 (20:25 25:15 17:25 22:25)
HUN - CZE 1:3 (18:25 25:22 16:25 16:25)

Endstand
1. NED - 8 Punkte - 4:0-Siege - 12:1-Sätze >>> für europäische Olympia-Qualifikation qualifiziert
2. UKR - 7 Punkte - 3:1-Siege - 9:4-Sätze - 1.134-Ballpunkte-Quotient
3. CZE - 6 Punkte - 2:2-Siege - 6:7-Sätze
4. AZE - 5 Punkte - 1:3-Siege - 5:1-Sätze
5. HUN - 4 Punkte - 0:4-Siege - 3:12-Sätze

Pool II in Gabrovo/BUL
SVK - BEL 3:1 (25:23 24:26 25:23 25:22)
BUL - ROM 3:2 (25:20 22:25 25:21 17:25 15:8)
BLR - SVK 3:1 (33:35 25:20 25:21 25:21)
BEL - BUL 0:3 (17:25 22:25 14:25)

Endstand
1. ROM - 7 Punkte - 3:1-Siege - 11:3-Sätze >>> für europäische Olympia-Qualifikation qualifiziert
2. BUL - 7 Punkte - 3:1-Siege - 10:5-Sätze
3. SVK - 6 Punkte - 2:2-Siege - 6:7-Sätze
4. BLR - 6 Punkte - 2:2-Siege - 6:6-Sätze
5. BEL - 4 Punkte - 0:4-Siege - 1:12-Sätze

Pool III in Ankara/TUR
CRO - FRA 3:0 (25:20 25:22 25:20)
AUT - ESP 0:3 (16:25 14:25 17:25)
ESP - CRO 1:3 (25:16 17:25 24:26 17:25)
TUR - AUT 3:0 (25:11 25:18 25:10)

Endstand
1. TUR - 8 Punkte - 4:0-Siege - 12:0-Sätze >>> für europäische Olympia-Qualifikation qualifiziert
2. CRO - 7 Punkte - 3:1-Siege - 9:4-Sätze - 1.165-Ballpunkte-Quotient
3. ESP - 6 Punkte - 2:2-Siege - 7:6-Sätze
4. FRA - 5 Punkte - 1:3-Siege - 3:11-Sätze
5. AUT - 4 Punkte - 0:4-Siege - 2:12-Sätze

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 13. November 2007

  

Brasilien, Italien, USA vor Sprung nach Peking

Brasilien, Italien und die USA stehen vor den letzten drei Spielen beim World Cup vor dem Sprung zu den Olympischen Spielen nach Peking: Europameister Italien und die USA blieben auch in den Spielen sieben und acht unbesiegt und führen die Tabelle weiter an. Dahinter folgt Brasilien mit einer Bilanz von 7:1-Siegen. Schützenhilfe erhielten die Brasilianerinnen von Polen, das sich im europäischen Duell mit 3:2 gegen Vize-Europameister Serbien behauptete und den Serbinnen die zweite Turnierniederlage beifügte. Ebenfalls nur zwei Niederlagen auf dem Konto und somit noch im Rennen um eines der drei Peking-Tickets sind Gastgeber Japan und Kuba.

Polen könnte sich und den anderen europäischen Teams mit dem Sieg über Serbien einen Bärendienst erwiesen haben: Sollte sich Serbien wegen der Polen-Niederlage nicht in Japan für die Olympischen Spiele in Peking qualifizieren, würde der Vize-Europameister bei der europäischen Olympia-Qualifikation vom 15.-20. Januar im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen antreten.

Allerdings kann in den Spielen vom 14.-16. November noch vieles gedreht werden, schließlich treffen die sechs Erstplatzierten direkt aufeinander. So könnten sich Serbiens Frauen mit drei Siegen über die USA, Brasilien und Kuba doch noch den vorzeitigen Traum von der ersten Olympia-Teilnahme erfüllen.

Die Ergebnisse vom Wochenende
ITA-KEN 3-0 (25-13 25-13 25-5)
PER-SRB 0-3 (15-25 15-25 23-25)
JPN-POL 3-2 (19-25 25-23 18-25 25-22 15-12)
ITA-PER 3-0 (25-13 25-21 25-17)
POL-SRB 3-2 (24-26 25-23 25-12 19-25 15-10)
JPN-KEN 3-0 (25-14 25-12 25-8)
CUB-DOM 3-1 (25-13 25-27 25-23 25-18)
THA-USA 1-3 (25-21 19-25 11-25 13-25)
BRA-KOR 3-0 (25-15 25-17 25-17)
CUB-THA 3-1 (25-22 23-25 25-22 25-13)
KOR-USA 0-3 (21-25 19-25 23-25)
BRA-DOM 3-0 (25-16 25-12 25-14)

Die aktuelle Tabelle der sechs Erstplatzierten
1 ITA – 16 Punkte – 8:0-Siege – 24-2-Sätze
2 USA – 16 Punkte – 8:0-Siege – 24:7-Sätze
3 BRA – 15 Punkte – 7:1-Siege – 23:5-Sätze
4 SRB – 14 Punkte – 6:2-Siege – 22:8-Sätze
5 JPN – 14 Punkte – 6:2-Siege – 19:10-Sätze
6 CUB – 14 Punkte – 6:2-Siege – 22:12-Sätze

Die letzten Ansetzungen in Nagoya
14.11.: BRA-ITA / SRB-USA / JPN-CUB
15.11.: BRA-SRB / CUB-ITA / JPN-USA
16.11.: CUB-SRB / ITA-USA / JPN-BRA

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 13. November 2007

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Windecks Erfolgserie hält an

FC Windeck bezwingt sowohl Warnemünde als auch Braunschweig - Fairness beeindruckte.

Schladern - Der Höhenflug des 1. FC Windeck nimmt beeindruckende Formen an. Am ersten Doppelspieltag der 2. Volleyball-Bundesliga bezwang der FC zunächst den SV Warnemünde mit 3:1 (22:25, 25:16, 25:20, 25:23), um einen Tag später dem Tabellenführer USC Braunschweig keine Chance zu lassen und mit 3:1 zu siegen (29:27, 25:22, 22:25, 25:17).

Das Wochenende begann ganz anders als erwartet. Trotz der alten Reibereien zwischen Windeck und Warnemünde, Windeck war vor zwei Jahren nach mehreren Prozessen vor dem Sportgericht und einem anschließenden Entscheidungsspiel gegen den SV aus der Zweiten Liga abgestiegen, herrschte eine freundschaftliche Atmosphäre.

Warnemünde erwischte den besseren Start. „Die haben losgelegt wie die Feuerwehr. Wir waren zu unkonzentriert“, erklärte FC-Trainer Sven Dombrowski den Verlust des ersten Satzes. Durchgang zwei und drei ging dann klar an den Gastgeber. Der Knackpunkt im vierten Satz war die Einwechslung von Daniel Fromm für Kai Oberhäuser. „Fromm hat sensationelle Bälle und Blocks gezeigt“, lobte Dombrowski den entscheidenden Mann des Tages.

Die Glanzleistung lieferte Windeck allerdings gegen den USC Braunschweig ab. Trotz unerklärlicher Aufschlagfehler gelang es dem FC den ersten Satz für sich zu entscheiden. „Wir haben die schlechten Aufschläge mit spektakulären Blocks kompensiert“, sagte Dombrowski, der sein Team im zweiten Durchgang deutlich konzentrierter zu Werke gehen sah. Dank eines stark verbesserten Aufschlags und eines Daniel Wernitz in Top-Form bei der Annahme ging auch dieser Satz an Windeck. „Wir waren so überrascht über die Führung, dass wir mit leichten Fehlern den dritten Satz abgegeben haben. Ich dachte schon, das geht in die Hose“, gab Dombrowski zu.

Sein Team belehrte ihn aber eines besseren und dominierte den Gegner. „Beim Stand von 8:2 war schon alles klar. Alles hat geklappt und Braunschweig war konsterniert“, freute sich Dombrowski über seine Mannschaft. „Unsere Stärke ist die Ausgeglichenheit. Jeder, der reinkommt, macht seine Punkte. Wir sind schwer auszurechnen“, meinte Dombrowski, der die derzeitige Tabellensituation aber weiterhin als Momentaufnahme betrachtet.

 

 

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 Dienstag, 13. November 2007

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Mauerstetten: Hatten wir uns anders vorgestellt

Vor nahezu ausverkaufter Halle und riesen Stimmung verschenkt der SVM viele Punkte an die Gäste des VV Grimma.

Im Vorfeld sorgten die Organisatoren des SV Mauerstetten für ein volles Haus. Nach fünf Wochen Volleyballabstinenz war das Interesse an der Partie gegen den VV Grimma sehr groß. Eine Sambaband mit 18 Trommlern heizte während des Aufwärmens mit heißen Rhythmen den Spielerinnen und Zuschauern ein.

Vom südamerikanischen Flair mitgerissen wurden aber eher die Gäste aus Sachsen, die nach 8-stündiger Busfahrt mit 9 Punkten von Anfang an davonzogen, während die Spielerinnen des SVM eher noch vom weißen Strand von Rio zu träumen schienen. Von diesem klassischen Fehlstart mit 0:9 Punkten erholten sich die Allgäuerinnen bis zum Ende des ersten Satzes nicht, den sie am Ende mit 17:25 abgaben. Auch im zweiten Satz liefen sie von Anfang an den Punkten hinterher und fanden nie zu ihrem Spiel. Vor allem mit vielen Aufschlagfehlern verschenkten sie Punkt um Punkt an Grimma (20:25).

Erstmals im dritten Satz gingen die Allgäuerinnen in Führung. Es entwickelte sich ein rasantes Spiel mit zum Teil langen und spektakulären Ballwechseln. Doch am Ende mußte sich der SVM der größeren Erfahrung und Cleverness des VV Grimma geschlagen geben (22:25). Was bleibt ist die Frage, mit welcher Musik kann der SVM siegen?

 

 

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 Dienstag, 13. November 2007

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Erste Niederlage von Allianz Volley Stuttgart

Allianz Volley Stuttgart verliert Spitzenspiel gegen Fight. Kangaroos Chemnitz mit 2:3

Vor wieder vollem Haus (800 Zuschauer) konnten die Spielerinnen von Allianz Volley Stuttgart Ihre Siegsserie nicht fortsetzen. Trotz eines klaren 1. Satzes ( 25:14) verloren die Mannschaft in den darauf folgenden Sätzen ein wenig Ihr Spielkonzept. Die Chemitzer machtem Ihrem Namen alle Ehre und kämpften um jeden Ball.

Das dieses mal nicht so konzentriert aufspielende Team von Trainer Alexander Waibl hat in den entscheidenden Momenten nicht die richtige Antwort auf die Aktionen des Gegners und unterlag im 5. Satz mit 8:15. Damit rutscht das Stuttgarter Team auf den 3. Tabellenplatz der 2. Bundesliga Süd.

 

 

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 Dienstag, 13. November 2007

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Wetter zieht den Kürzeren

Nach 66 gespielten Minuten war es für den TV 05 Wetter gegen das SWE Volley Team Erfurt wieder das gleiche enttäuschende Ergebnis wie schon in den vergangenen Wochen, doch das Resümee ist trotz aller bekannten Baustellen im Team ein besseres. Die Einstellung stimmte, vieles, das vorgenommen wurde, konnte erreicht werden. „Heute haben wir nicht den Anstand verloren“ bemerkt TV-Trainer Thomas Autzen.

Dass das Ergebnis aber in dieser Deutlichkeit ausfiel, vermochte dem ein oder anderen aber dem eigenen Gefühl widersprechen. Erfurts Favoritenrolle war schon im Vorfeld klar, dennoch herrschte Unmut über die Satzergebnisse. „Ob Erfurt jetzt ein starkes Team ist oder nicht“, bemängelt Autzen „es müssen in jedem Falle mehr als 16, 18 oder 15 Punkte zu holen sein. Aber da stoßen wir einfach immer wieder an unsere Grenzen in den Spielelementen.“ Gebetsmühlenartig wird an dieser Stelle immer wieder die Angriffsleistung des Wetteraner Teams genannt. Die Quote der erfolgreichen Angriffe belief sich gegen Erfurt auf 30%, während der Rest postwendend als Fehler einen Punktgewinn für den Gegner brachte oder als „Friedenstaube“ (Volkmar Hauf) rübergespielt wurde. Dass man diese in der 2.Bundesliga dann selbst wieder um die Ohren bekommt ist die Erkenntnis in den ersten drei Monaten in Liga Zwei.

Trotz aller Bemühungen in Spiel und Training zeigt sich der Angriff als immer vielschichtigeres Problem bei den Hessinnen. Viele Faktoren wirken auf die Akteurinnen ein und schwächen den eigenen Angriff. Auch wenn Bälle in der Annahme oder der Abwehr im Halbfeld hochgehalten werden konnten, folgte an mancher Stelle ein mutloses Zuspiel. Doch auch in den Köpfen der Angreiferinnen scheint mehr Angst als Zuversicht zu herrschen. Wetters Trainer Volkamr Hauf umschreibt diesen Zustand auch relativ drastisch: „Es ist einfach ein Problem, wenn den Angreiferinnen der Mut fehlt einen Punkt zu machen, weil sie Angst vor Fehlern haben. Dann kann alles andere einfach nur zu lieb und freundlich sein.“

In der Hinsicht Angriff ist sich das Trainerduo erneut eins „Man sieht den Block einfach als Wand und hat Respekt, der einen dazu bringt, es nicht mehr als Herausforderung zu sehen“ Im Angriff seien hier die Finger der Gegner zu suchen, um den Block so anzuschlagen, dass er für die Abwehr nicht mehr zu verteidigen ist. Während der Gegner immerzu eine Wand zu stellen scheint, kann der Wetteraner Block diese Leistung nicht erbringen.
Letztlich erkennt Hauf in dem Spiel seiner Mädels aber ein deutliches Engagement und den ersten Schritt zur Besserung. Auch wenn vor Saisonbeginn klar war, dass man sich „von oben nach unten runterspielt“ und zuerst gegen Topteams antreten muss, sind Punkte Pflicht. Wetter fehlen zweifelsohne die Punkte, um gleichauf mit dem Gegner bei 20 Punkten ins Satzfinish zu gehen und den ein oder anderen Satz zu holen und irgendwann auch wieder ein Spiel.

Im ersten Durchgang konnten die Wetteranerinnen den Satz bis 17:13 für Erfurt relativ offen halten, doch Erfurt ließ sich so einen Vorsprung nicht nehmen. Auf Seiten der Heimmannschaft gab es immer wieder gute Ansätze, doch der nötige Nachdruck fehlte. „Ach, auch vom Gefühl her müssten die Sätze knapper sein“, so Autzen. Die beiden Trainer setzten von Spielbeginn an das Mittel des Doppelwechsels mit Happy Ausmeier im Zuspiel und Natalia Dobrosz im Angriff ein, um das Spiel zu erfrischen.

Auch der zweite Satz zeigte das gleiche Bild. Wetter lief von Anfang an hinter her und Erfurt glänzte mit der Abwesenheit von Fehlern beim eigenen Spiel.

Dann nahm eine neue Veränderung im Wetteraner Team Platz, Außenangreiferin Felicitas Bieneck übernahm für Renate Kern das Zuspiel und führte das Wetteraner Team durch den 3.Satz. Bienecks Zuspiel belebt das Spiel, und auch das Zusammenspiel mit Schnellangreiferin Eva-Maria Friedrich, die an diesem Tag ohnehin eine gute Quote hatte, funktionierte optimal. Wetter konnte in diesem Durchgang erstmals eine Führung aufbauen, da Erfurt eine leichte Fehlerphase hatte, welche aber nicht lange andauerte. Erfurt überzeugte an dieser Stelle einfach durch die Ballsicherheit in allen Bereichen. Wo bei Erfurt in der Abwehr ein Ausfallschritt mit gutem Ballhandling den Ball hoch zu halten vermochte, sah beim Heimteam alles nach wahrer „Bodenarbeit“ aus. Es wurde geackert und gekämpft, aber Wetter schien die Mannschaft zu sein, dem alles etwas schwerer fiel, als dem Gast.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 13. November 2007

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VC Gotha setzt Aufwärtstrend fort

Bei Erstligaabsteiger GSVE Delitzsch gelang den Volleyballern vom VC Gotha ein ungefährdeter und in dieser Deutlichkeit überraschender 3:1 ( 25:18; 25:19; 23:25; 25:18 ) Erfolg.

Nach der unglücklichen 2:3 Niederlage gegen den TV Rottenberg in der Vorwoche hatten sich die Schulz-Schützlinge gegen den zweiten Erstligaabsteiger Delitzsch einiges vorgenommen. Wie sie diesen Vorsatz in fremder Halle umsetzten, nötigt Respekt ab. In der Besetzung Bierwirth, Bruns, Rüffer, Herrmann, Steuding, Lückerath und Durner, als Libero, beginnend, war der VC von der ersten Minute an das bestimmende Team. Die Gastgeber konnten lediglich bis zur Satzmitte das Spiel offen halten. Dann zeigte sich, dass der Gothaer Block an diesem Tag Extraklasse darstellte.

Etwa 15 direkt erzielte Blockpunkte sind hierfür ein deutlicher Beleg. Insbesondere Paul Rüffer war in den ersten beiden Sätzen kaum zu überwinden. Auch in der Annahme gab sich der VC diesmal kaum eine Blöße, so dass Zuspieler Lückerath das Gothaer Angriffsspiel gut in Szene setzen konnte. Mit 25:18 ging der 1. Abschnitt klar an die Gäste. Auch den 2.Satz dominierten die Thüringer. Schützenhilfe leistete dabei die hohe Fehlerquote der Gastgeber und deren mitunter ausrechenbares Angriffsspiel.

Als der VC auch im 3.Satz mit 14:8 in Führung ging, hatten die Gothaer Spieler die Begegnung gedanklich bereits abgehakt. Dieses sollte man, im Sport im Allgemeinen und beim Volleyball im Besonderen, nie tun. Denn je unkonzentrierter der VC agierte, desto stärker wurde Delitzsch und fand zurück ins Spiel. Plötzlich zeigten die Kynast, Andrä und Co. ihr wahres Leistungsvermögen, setzten Gotha unter Druck und kämpften sich Punkt für Punkt heran. Der Lohn war das 25:23 zum 1:2 Satzanschluss. Beim GSVE und dessen Anhang keimte Hoffnung auf, dem Spiel noch eine Wende geben zu können.

Aber Trainer Jörg Schulz hatte die Begegnung gut beobachtet. Er gab seinem Zuspieler die Order, den Erfolg verstärkt über die schnelle Mitte zu suchen, nachdem der Delitzscher Block sich besser auf die Außenangriffe von Bierwirth und Steuding eingestellt hatte. Damit wurde das VC-Spiel wieder variabler und gefährlicher. Zur Mitte des Satzes lag man mit 4 Punkten in Führung und hatte das Match wieder im Griff. Diesen Vorsprung brachte die Mannschaft dann sicher nach Hause. Mit 25:18 ging der Satz und damit das Spiel an Gotha. Dass dieser Sieg höchst verdient war, musste nach Spielschluss auch der Delitzscher Trainer Pietzonka anerkennen.

Der VC Gotha bestätigte mit dieser Leistung den Aufwärtstrend der Vorwochen und rückt in der Tabelle der 2. Bundesliga auf den 7.Platz vor.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 13. November 2007

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3:0-Spaziergang für Freiburger

FREIBURG (zm). Wolfgang Beck mag keine Experimente. „Es muss schon alles sicher sein, damit ich mal durchwechsle“, gestand der Spielertrainer der Freiburger Volleyballer.

Im Auswärtsspiel der FT von 1844 Freiburg bei rhein-main Rodheim konnte Beck guten Gewissens allen Spielern Einsatzzeiten einräumen. Der 3:0-Erfolg (25:15, 25:15, 25:9) in der Zweiten Bundesliga war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Mit 10:6-Punkten klettern die Freiburger in der Tabelle auf Rang fünf und können diese Position am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Schlusslicht VCO Bayern Kempfenhausen zumindest festigen.

Von Anfang an bestimmten die Gäste mit druckvollen Aufschlägen das Spiel. „Wir haben uns im Gegensatz zu Rodheim wenig Aufschlagfehler geleistet“, stellte Beck fest. Zudem vermisste der 1844-Spielertrainer bei den Gastgebern „den gewissen Biss“. Da die FT konsequent ihre Linie durchzog, änderte sich an den Kräfteverhältnissen nicht viel. Oder doch: Im dritten Satz wurde die Freiburger Überlegenheit noch deutlicher (20:7). Längst hatte sich Rodheim, die zweite Mannschaft des Erstbundesligisten rhein-main-volley, aufgegeben. Nach 66 Spielminuten war bereits alles vorbei.

Bis auf den verletzten Frank Nicolaisen, der nach Knieproblemen im Training zu Hause geblieben war, kamen so alle 1844-Akteure aufs Feld: Die FT begann mit Martin Froehlich und Tobias Vetter im Mittelblock, Sascha Helwig und Wolfgang Beck auf Außen/Annahme sowie Bernhard Steiert (Zuspiel) und Andreas Prein. Im weiteren Verlauf ersetzten Jan Jansen (für den erkälteten Beck), Tobias Aichroth (für Prein), Jörg Binder (für Steiert) sowie Peter Mack und Florian Schneider (für Froehlich und Vetter) ihre Vorgänger anstandslos.

„Wenn wir jetzt gegen Kempfenhausen gewinnen, können wir die Hinrunde nicht mehr mit einem negativen Punktekonto abschließen“, rechnete Beck vor. Damit wäre die Sicherheit da für weitere Erfolge. Und Sicherheit ist bei Beck bekanntlich eine wichtige Größe.

Nächstes Spiel: Samstag, 17.11., 20 Uhr, FT v. 1844 Freiburg – VCO Bayern Kempfenhausen

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 13. November 2007

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VC Norderstedt triumphiert in Essen

NORDERSTEDT - Der Kader der Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt ist denkbar klein. Also macht die Mannschaft dieses Defizit durch Flexibilität wett. Jüngstes Beispiel: Der 3:1 (26:24, 20:25, 25:19, 25:11)-Auswärtserfolg beim bislang noch sieglosen VC Allbau Essen.

Im ersten Durchgang wehrten die VCN-Frauen einen Satzball ab, im zweiten kam das Team überhaupt nicht in die Puschen. "Da hat meine Mannschaft wieder einmal ihre obligatorische Auszeit genommen", stellte Trainer Thomas Broscheit fest. Der Coach weckte sein Team durch eine Umstellung dann aber wieder auf.

Zu Beginn des dritten Satzes wurde Außenangreiferin Julia Lemmer ausgewechselt. Auf ihre Position rochierte die meist als Mittelblockerin eingesetzte Universalangreiferin Veronik Olszewska, Eileen Giffey übernahm die Aufgabe in der Netzmitte. "Das hat gewirkt", sagte der Trainer zufrieden. Im abschließenden Durchgang agierte der 1. VC Norderstedt endlich souverän. Broscheit: "So hatte ich mir das vorgestellt."

Der Coach lobte vor allem Veronik Olszewska, war aber auch mit den anderen Spielerinnen zufrieden. Immerhin: Mit jetzt 6:4 Punkten haben die Norderstedterinnen den angestrebten Anschluss an die Ligaspitze hergestellt. Nun darf sogar wieder etwas geträumt werden. Der Abstand zu einem Aufstiegsplatz beträgt momentan nur vier Zähler. Umso wichtiger ist es, dass das Team seine Leistung stabilisiert.

Am kommenden Sonnabend empfängt der VCN um 18 Uhr den Tabellenletzten Warendorfer SU in der Moorbekhalle.

masch

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 13. November 2007

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KTS: Trainingsfleißig, doch "Killerinstinkt" fehlt

Die Regionalliga-Mannschaft von Coach Thomas Hörstrup wehrt sich wacker, bleibt aber Schlusslicht.

Kaltenkirchen - Der letzte Ballwechsel im Heimspiel der Regionalliga-Volleyballfrauen der Kaltenkirchener TS in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle gegen den SV Warnemünde ist beispielhaft für die ganze Partie. Verzweifelt stemmen sich die Spielerinnen von KT-Coach Thomas Hörstrup gegen die drohende Niederlage und wehren zunächst zwei Angriffe der Gäste ab. Erst mit dem dritten Versuch besiegelt der SVW die 0:3 (25:27, 20:25, 22:25)-Pleite des punktlosen Schlusslichts.

"Das ist schon schade. Das deutliche Endergebnis sagt nicht aus, wie eng dieses Spiel wirklich war", bilanzierte Thomas Hörstrup, "in den entscheidenden Situationen hat unseren Spielerinnen der ,Killerinstinkt' gefehlt."

Dabei hatten sich die Kaltenkirchenerinnen intensiv - unter anderem mit einem zweitägigen Trainingslager - auf das Match gegen den Tabellenachten vorbereitet. Schließlich war das Team aus Rostock wohl für lange Zeit der letzte Gegner, gegen den die KT-Frauen auf einen Erfolg spekulieren durften.

"Wir haben unser Spiel umgestellt und greifen nun oft schnell über die Positionen zwei und drei an", sagte Coach Hörstrup, " ich mache dem Team trotz der Niederlage keinen Vorwurf. Alle haben gekämpft." Die vielen Aufschlagfehler, fehlende personelle Alternativen und auch die Tatsache, dass die Kaltenkirchenerinnen im Schnitt zehn Zentimeter kleiner als die SVW-Frauen waren, gaben den Ausschlag zugunsten der Gäste.

Ulrich Stückler

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 13. November 2007

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VGE: Am Koppeldamm eine Macht

In ihrer neuen Heimspielstätte besiegten die VGE-Frauen Adler Kiel 3:1, die Männer kamen gegen Geesthacht zu einem 3:0.

Elmshorn - So verschafft man sich beim Gegner Respekt. In der neuen Koppeldammhalle, die den Regionalliga-Volleyballmannschaften der VG Elmshorn zu Saisonbeginn als neues Domizil zugewiesen wurde, gaben sich die Heimteams auch am zurückliegenden Spieltag keine Blöße: Während die Männer dort zu einem mühelosen 3:0 (25:18, 25:23, 25:14) über Aufsteiger VfL Geesthacht kamen, setzten sich anschließend ihre Vereinskameradinnen mit 3:1 (25:23, 21:25, 25:12, 25:20) gegen die FT Adler Kiel durch.

Der verlorene zweite Durchgang ist bislang zwar der einzige Makel, der die Regionalliga-Heimbilanz der VGE in dieser Saison "befleckt", aber Mannschaftsführerin Katja Saß zog dennoch rundum zufrieden Bilanz: "Ein schönes Spiel mit vielen langen und spannenden Ballwechseln." Dabei sah es zunächst nach einem Fehlstart aus, denn im ersten Durchgang lagen die Elmshornerinnen 17:22 zurück, ehe Katharina Culaw mit einer beeindruckenden Sprungaufschlagserie für die Wende sorgte. Nach verlorenem zweiten Satz stach im dritten ein weiteres Trumpf-Ass der VGE: Die routinierte Zuspielerin Britta Schümann kam für Carina Parnow und verhalf ihrem Team mit starken Angaben zur schnellen 7:1-Führung. "Jetzt hieß es die Spannung zu halten, und das klappte ganz gut", freute sich Katja Saß nach Spielende darüber, dass ihr Team auch den vierten Durchgang aus einer Führung heraus nach Hause brachte. Auch am kommenden Sonnabend genießen die VGE-Frauen wieder Heimrecht - dann allerdings gegen Tabellenführer 1. VC Stralsund in der Krückauhalle (18 Uhr).

Kurzen Prozess machten die VGE-Männer mit dem Aufsteiger aus Geesthacht: Nach einer Stunde Spielzeit war der vierte Saisonsieg eingefahren - für Spielertrainer Ekkehard Goller indes kein Anlass, die damit verbundene Verteidigung des zweiten Platzes überzubewerten: "Wir haben bislang nur gegen die letzten vier der Tabelle gewonnen."

Dass seiner Mannschaft der Verlust des zweiten Satzes gedroht hatte, führte der Coach als "eigene Unfähigkeit" zurück und sah auch in den übrigen Durchgängen "viele Fehler beiderseits". Gleichwohl geriet der dritte glatte Heimerfolg der VGE in dieser Spielzeit zu keinen Zeitpunkt in Gefahr. Am kommenden Sonnabend allerdings werden sich die Elmshorner steigern müssen, wenn sie auch im Derby beim 1. VC Norderstedt (15 Uhr, Schulzentrum Nord) bestehen wollen.

Frank Will

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Dienstag, 13. November 2007

   www.en-online.de

Einstand nach Maß für Hoppe als Spielertrainerin

Elmshorn (wa). Zwar mussten die Frauen der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE) in der Sporthalle am Koppeldamm ihren ersten Satz abgeben - die zwei Punkte behielten die Gastgeber dann doch in der Krückaustadt.

 

 

Deutschland - DerWesten

 Dienstag, 13. November 2007

   www.derwesten.de

Iserlohn: „Früh in 2. Liga angekommen"

(um) Nach sechs Spieltagen stehen die Volleyball-Damen des TuS Iserlohn mit ausgeglichenem Konto auf Rang sieben der Zweiten Bundesliga Nord. Wir sprachen mit Manager Axel Kahl über die bisherigen Eindrücke in der höheren Spielklasse.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Dienstag, 13. November 2007

   www.wiesbadener-kurier.de

Klarer Sieg des VCW in Nancy

uli. NANCY Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden hat ein Testspiel bei Vandoevre Nancy klar mit 3:0 (25:14, 25:15, 25:23) gewonnen.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel