News

 Sonntag, 18. November 2007 

NA.Hamburg unterliegt auch gegen Schwerin klar
Düren steht im Pokal-Viertelfinale
SCC löst Pflichtaufgabe souverän
TVR gegen gefallenen Favoriten
Generali Haching siegt über Bad Dürrenberg

November 2007
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Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 18. November 2007

  

NA.Hamburg unterliegt auch gegen Schwerin klar

Spielführerin Kerstin Ahlke: „Haben uns heute selbst geschlagen“

Hamburg, 17.11.2007 – Da war sicher mehr drin: Die Damen von NA.Hamburg hat nach der Niederlage gegen Dresden auch gegen das zweite Spitzenteam nicht überzeugen können. Gegen den Schweriner SC setzte es in eigener Halle ein enttäuschendes 0:3. Dabei waren die Favoritinnen diesmal nicht unschlagbar.

„Wir bringen derzeit unsere starken Trainingsleistungen nicht auf das Feld“, resümierte Helmut von Soosten nach der zweiten klaren Pleite in Folge. „Wäre uns das gelungen, wäre heute ein Sieg möglich gewesen.“ So musste der Trainer von NA.Hamburg wie die etwa 800 Zuschauer jedoch mit ansehen, wie seine Mannschaft einen rabenschwarzen Tag erwischte. Die Partie begann bereits unglücklich: Schon nach drei gespielten Punkten landete die gerade wieder genesene Imke Wedekind auf dem Fuß von Mitspielerin Kerstin Ahlke, knickte um und musste mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt werden. Trotzdem agierten beide Teams im ersten Satz auf Augenhöhe. Dem SSC genügte ein kurzer Zwischenspurt, um sich entscheidend abzusetzen und den ersten Durchgang zu sichern.

Anfang des zweiten Satzes schien Hamburg die Oberhand zu gewinnen, zog auf 4:1 und 7:2 davon. Doch schlagartig lief es nicht mehr: In vielen Situationen waren die Gäste einfach einen Tick besser, auch einen Tick glücklicher. Phasenweise schien es, als könne der Ball auf der Schweriner Seite nicht den Boden berühren. Das schien sich auch im dritten Durchgang fortzusetzen, doch Hamburg kämpfte sich zurück und gestaltete das Spiel wieder offener. Als beim Stand von 23:24 der erste Matchball des SSC abgewehrt wurde, keimte in der Halle noch einmal Hoffnung auf, doch am Ende hatte Schwerin nach nur 73 Minuten - wie so oft in dieser Partie - das bessere Ende für sich.

„Wir sind heute an uns selbst gescheitert“, sagte Kerstin Ahlke nach dem Spiel. „Wir hadern zu lange mit unseren Fehlern, stehen uns manchmal selbst im Weg.“ Gerade, weil Schwerin heute nicht in Bestform war, sei die Enttäuschung groß. „Wir können und müssen deutlich besser spielen bei den Zielen die wir uns gesetzt haben“, weiß Helmut von Soosten. „Am Anfang und am ganz Ende ist aufgeblitzt, dass wir auch mit einem Spitzenteam mithalten können, aber mit der Leistung dazwischen bekommen wir auch gegen viele andere Teams in der Liga unsere Schwierigkeiten.“

NA.Hamburg – Schweriner SC 0:3 (19:25; 15:25; 24:26)

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Sonntag, 18. November 2007

  

Düren steht im Pokal-Viertelfinale

Der Traum von Halle geht weiter. Der Volleyball-Bundesligist evivo düren ist dem Ziel des Pokalfinales im westfälischen Halle ein Stück näher gekommen. Dort wird im Januar das Finale im Gerry Weber-Stadion ausgetragen. Bei den Finalspielen in den vergangenen beiden Jahren war die Sportarena mit 11000 Zuschauern ausverkauft. Düren war in den vergangenen Jahren immer vorzeitig gescheitert. Bayer Wuppertal war im Achtelfinale zumindest keine sonderlich hohe Hürde. 25:21, 25:16, 25:19 lautete das deutliche Ergebnis vor 1100 Zuschauern. "Klar bin ich sehr zufrieden, dass wir es so durchgezogen haben. Und jetzt freue ich mich auf zweieinhalb Wochen ohne Pflichtspiel", freute sich Jan Umlauft, der Jüngste im Team.

Die Mannschaft von Trainer Mirko Culic war schlecht in die Partie hereingekommen. Erst beim 7:12 war die Konzentration voll da. Mit guter Block-Feldabwehr und einen Heriberto Quero, der viele der verteidigten Bälle mit seinen Angriffen noch in Punkte umwandelte, dreht evivo den Durchgang. Da lag der größte Unterschied. Bayer erspielte sich weniger Punktbälle und nutzte diese auch noch weniger konsequent. Lars Dinglinger und Peter Lyck konnten mit Queros Quote nicht mithalten. Über 17:17 hieß es 25:21 am Ende. "Wenn wir unsere Chancen nicht nutzen und Düren dagegen sehr sicher, dann kriegst du hier einen auf die Nase", kommentierte Bayer-Coach Jens Larsen. "Und genau das ist passiert."

Quero war mit 16 Pluspunkten der beste Angreifer der Partie. Zudem hat die evivo-Annahme um Abwehrchef Till Lieber wesentlich sicherer gestanden als der Bayer-Annahme-Riegel.

Der Gegner für das Viertelfinale wird am Sonntag nach dem Ende der letzten Achtelfinalpartien ausgelost.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Sonntag, 18. November 2007

  

SCC löst Pflichtaufgabe souverän

Mit einem souveränen 3:0 (25:17, 25:22, 25:18) gegen den Stadtrivalen Berliner TSC zog Volleyball-Bundesligist SCC BERLIN am Samstagabend in das Viertelfinale des DVV-Pokals ein. Dank einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung stand der Sieg zu keinem Zeitpunkt in Frage.

Zwar begann der Zweitligist furios und ging sofort mit 3:1 in Führung – doch es sollte das einzige Mal bleiben, dass sich der BTSC mehr als einen Punkt absetzen konnte. Zu überlegen präsentierte sich das SCC-Team, dessen Startformation Trainer Michael Warm im Vergleich zum Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen auf zwei Position verändert hatte. Im Diagonalangriff bestritt Falko Steinke anstelle von Aleksandar Spirovski die erste vollständige Partie seit seiner schweren Verletzung im Februar und im Außenangriff stand Sebastian Prüsener für Dirk Westphal in der „Starting-Six“.

Nach der denkbar knappen Niederlage gegen den Tripple-Gewinner vom Bodensee zeigte sich Berlins Volleyball-Team Nr. 1 gut erholt, agierte druckvoll, konzentriert und schnörkellos. Auch von den 300 Zuschauern, die jeden Punkt des BTSC lautstark bejubelten, ließen sich die SCC-Profis nicht aus der Ruhe bringen. Souverän nutzen die Charlottenburger ihre athletische und technische Überlegenheit, so dass sich der Klassenunterschied letztendlich auch im Ergebnis niederschlug. Die zirka dreißig „mitgereisten“ SCC-Fans hatten sichtlich Spaß an einem im Vergleich zum VfB-Match ruhigen und entspannten Volleyball-Abend.

Die Auslosung für das Viertelfinale, welches am 08./09. Dezember ausgetragen wird, findet am Sonntagabend im Anschluss an die Partie zwischen Kriftel und rhein-main volley statt.

mk

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Sonntag, 18. November 2007

   www.volleyballer.de

TVR gegen gefallenen Favoriten

Am kommenden Sonntag geht es für den TV Rottenburg um Wiedergutmachung. Beim SV Schwaig will man den schwachen Auftritt im Heimspiel gegen die Youngstars des VfB Friedrichshafen vergessen machen und die Tabellenführung behaupten. „Die Jungs wollen sich rehabilitieren“, ist sich Co-Trainer Oliver Heiming sicher.

Gastgeber SV Schwaig kommt in dieser Saison noch gar nicht in Tritt. Im Vorfeld als Geheimfavorit auf den Titel gehandelt, stehen derzeit erst zwei Siege gegen den VCO Kempfenhausen sowie den ASV Dachau zu Buche. Durch zahlreiche Verletzungen und Unstimmigkeiten im Mannschaftsumfeld gehandicapt, stehen die Franken derzeit auf Platz 11 der Tabelle. „Ich glaube Schwaig ist momentan eine Wundertüte, eigentlich müssten sie von der individuellen Leistungsstärke her sicher weiter vorne stehen, haben aber einen negativen Lauf“, sagt Heiming.

Nach der schwachen Leistung am vergangenen Samstag möchte sich der TVR in Schwaig von seiner besten Seite zeigen. „Wir hatten diese Woche erstmals wieder fast alle Spieler im Training, einzig Tobias Zachrich fällt noch aus“, sagt Heiming. Im Frankenland kann das Trainerteam am kommenden Sonntag wohl aus dem Vollen schöpfen, auch Routinier Stjepan Masic ist wieder mit von der Partie. So wird der TVR in dieser Saison erstmals mit zwölf einsatzfähigen Spielern ein Spiel bestreiten und Heiming richtet den Blick nach Vorne. „Wir sind das einzige ungeschlagene Team der Liga und wollen das so lange wie möglich bleiben.“, so Co-Trainer Heiming, der gegen die Youngstars aus beruflichen Gründen fehlte.

Der Fahrplan des TV Rottenburg ist klar. Mit einem Sieg gegen den SV Schwaig das Selbstbewusstsein stärken für die kommenden schweren Aufgaben. Denn da wartet nacheinander das Verfolgertrio Kriftel, Bühl und Durmersheim auf den TVR. „Wir haben die Möglichkeit, uns vor Weihnachten ein kleines Polster zu holen, das macht man doch in der kalten Jahreszeit gern“, scherzt Heiming.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Sonntag, 18. November 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

Generali Haching siegt über Bad Dürrenberg

Souveräner Einzug ins Viertelfinale

Die Generali Sportarena in Unterhaching bleibt kein gutes Pflaster für die Mannschaft von Michael Merten. Denn Bad Dürrenberg/Spergau unterlag im DVV-Pokal-Achtelfinale - genau wie vor wenigen Wochen in der Bundesliga - gegen heimstarke Hachinger deutlich mit 0:3 (14:25, 14:25, 23:25).

„Haching hat heute ähnlich stark gespielt wie letztes Mal“, lautete das Urteil von Dürrenbergs Coach Michi Merten nach der Partie. „Unsere Chance ins Viertelfinale einzuziehen war nie sehr hoch!“ Auch sein Kapitän Lars Schneider meint mit einem Lachen: „Jetzt muss Haching aber auch Pokalsieger werden!“

Das ist natürlich auch der große Traum von Hachings Trainer Mihai Paduretu. Allerdings glaubt er noch nicht so recht ans Losglück im Viertelfinale. „In den letzten vier Jahren mussten wir drei Mal gegen Friedrichshafen spielen!“ Auf die Häfler trifft Unterhaching demnächst aber auf jeden Fall, denn Paduretu hat die zweiwöchige Bundesligapause mit Trainingsspielen gegen den Deutschen Meister sowie Hypo Tirol Innsbruck aufgefüllt.

Zunächst erhalten die Hachinger Jungs aber drei Tage trainingsfrei – Belohnung für den verdienten Viertelfinaleinzug. „Ich bin zufrieden“, erklärt Paduretu, „nur der dritte Durchgang hätte nicht ganz so knapp ausfallen müssen.“ Denn obwohl sein Team reichlich mit Dürrenberger Aufschlagfehlern beschenkt wurde, schaffte es erst beim 23:22 die erste Führung im dritten Durchgang. Dennoch, Unterhaching konnte „im entscheidenden Moment zulegen“, sagt Merten. Vielleicht riskierte der Bundesliga-Aufsteiger am Ende auch etwas zu viel. „Dürrenberg hat im dritten Satz Alles gegeben, riskant aufgeschlagen und angegriffen“, findet auch Paduretu. Gegen die starken Angaben von Kapitän Steve Keir und das variable Angriffsspiel von Generali Haching fand der VC Bad Dürrenberg/Spergau jedoch kein Mittel.

„Wir hatten heute sogar noch die Möglichkeit alle Spieler einzusetzen“, freut sich Paduretu. Ob die Freude nach der Viertelfinal-Auslosung am Sonntag Abend noch genauso groß sein wird?

Hannah Ziegler

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel