News

 Donnerstag, 22. November 2007 

Cowboys: Geschlechterkampf gegen BSV Buxtehude
Friedrichshafen steht erstmals zur Wahl
Aachen: Zwei Highlights am Wochenende
Pachale: „Mitwirken bedeutet nicht Qualifikation“
DVV legt sich auf sechs Nationalteams fest
FC Windeck gewinnt beim VCO Berlin
Bogdan Jalowietzki spielt wieder
Interview mit Jürgen Wagner
Christina Beneckes großes Glück heißt Ben Robin
Nominierung der Frauen-Nationalteams
NA.Hamburg will ins Finale
KT: Beständig ist nur die Unbeständigkeit
VCW: Mit Selbstbewusstsein und Mut
SCP: Schwerin interessiert Coach kein bisschen

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 22. November 2007

  

Cowboys: Geschlechterkampf gegen BSV Buxtehude

Einladung in den SNOW DOME Bispingen, 28.11., 19.30 Uhr

Zu einem Event der besonderen Art laden die Hamburg Cowboys kommenden Mittwoch, 28.11., um 19.30 Uhr in den SNOW DOME Bispingen. In Europas modernster Skihalle treten die Bundesliga-Volleyballer gegen die Handballerinnen des BSV Buxtehude zu einem spektakulären Geschlechterkampf an.

„Unsere Jungs sind Feuer und Flamme, nehmen die Herausforderung der Mädels gerne an. Unserem Kalifornier Duncan Budinger werden wir aber sagen müssen, dass er seine Flip-Flops zu Hause lassen kann“, sagt Cowboys-Chef Jan Schneider. Da die Cowboys nach acht zum Teil sehr knappen Niederlagen auf dem letzten Platz der Bundesliga liegen, „freuen wir uns über jede Chance, einen Sieg zu landen“, sagt Schneider grinsend. Immerhin, 3:2 verlieren können die Hamburg Cowboys diesmal nicht – es gibt nur vier Disziplinen:

Die Disziplinen

Zipflbob Schlittenwettfahrt
Tandemski Bis zu 6 Personen laufen gleichzeitig auf einem speziell präparierten Ski auf einer flachen Ebene um die Wette
Wettmelken Die Teilnehmer melken auf Zeit an der Kuh „Clara“ – die Teilnehmer, welche die größte Menge „Milch“ melken, gewinnen
Handicap Parcours Spaßstaffellauf mit Schneeballzielwerfen

Europas modernste und komfortabelste Skihalle (www.snow-dome.de oder Telefon: (05194) 43 11 0) kommt dank innovativer Technik ohne störende Stützpfeiler auf der 23.500 Quadratmeter großen Schneefläche aus. Auch der für eine Skihalle einzigartige kuppelbare 6er-Sessellift ist unter dem Dach abgehängt. So wird der Wintersporteinstieg auf der bis zu 100 Meter breiten und 300 Meter langen Piste zum Kinderspiel.

Infos zum Gegner der Cowboys: www.bsv-live.de

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 22. November 2007

  

Friedrichshafen steht erstmals zur Wahl

Zum ersten Mal ist der VfB Friedrichshafen für die Wahl zu Deutschlands Mannschaft des Jahres nominiert. „Siebtes Double, erstes epochales Triple. Die Volleyballer vom Bodensee sind nun auch in Europa Spitze“, werden die Häfler auf der Vorschlagliste beschrieben

Große Ehre für die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen: Erstmals stehen sie auf der Vorschlagsliste zur Wahl Deutschlands Sportler des Jahres. Alljährlich wählen dabei die deutschen Sportjournalisten den Sportler, die Sportlerin und eben auch die Mannschaft des Jahres. Die Sieger werden am 22. Dezember während einer großen Gala in Baden-Baden vorgestellt, die live vom ZDF übertragen wird.

„Gesucht werden Vorbilder. Starke Typen, unerschrockene Newcomer, willensstarke Dauerbrenner oder auch ,Cent-Millionäre’, deren Einsatz allein von der Sporthilfe unterstützt wird“, erklären die Internationale Sport-Korrespondenz Stuttgart und der Verband Deutscher Sportjournalisten, die die Wahl gemeinsam durchführen, die Kriterien. Triple-Sieger VfB Friedrichshafen, der sich auf der Vorschlagsliste in illustrer Gesellschaft wie der Handball-Nationalmannschaft und Fußball-Frauen-Nationalmannschaft befindet, wird folgendermaßen beschrieben: „Siebtes Double, erstes epochales Triple. Die Volleyballer vom Bodensee sind nun auch in Europa Spitze. Coach Moculescu führte seine Jungs in Moskau zum Gipfel.“

„Diese Nominierung ist eine große Auszeichnung für uns“, sagte Cheftrainer Stelian Moculescu, der bereits eine Einladung zur Gala erhielt. „In der vergangenen Saison haben wir Außergewöhnliches geleistet. Es freut mich sehr, dass dies auch außerhalb unserer Sportart Anerkennung findet.“

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 22. November 2007

  

Aachen: Zwei Highlights am Wochenende

2. Bundesliga Nord Frauen: Alemannia Aachen – USC Münster II
Achtelfinale im DVV-Pokal: Alemannia Aachen – 1. VC Wiesbaden

An diesem Wochenende können sich die Fans der Aachener Zweitligistinnen auf gleich zwei volleyballerische Leckerbissen freuen: im Spitzenspiel der 2. Bundesliga Nord empfangen die „Ladies in black“ am Samstag zunächst in der Meisterschaft den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Münster, bevor am Sonntag im Achtelfinale des DVV-Pokals Erstligist 1. VC Wiesbaden seine Visitenkarte in der Bergischen Gasse abgibt. Spielbeginn an beiden Tagen ist um 18 Uhr.

Im Gegensatz zur ersten Mannschaft, die in der 1. Bundesliga bisher alle ihre sechs Spiele verloren hat, ist die Zweitvertretung des USC Münster sehr gut in die Saison gestartet. Nach sechs Spielen stehen sie mit einer sauberen Weste (12:0 Punkte, 18:2 Sätze) an der Spitze der Tabelle. Aachen ist ihnen jedoch mit 12:2 Punkten (20:5 Sätze) dicht auf den Fersen und belegt momentan den zweiten Rang. Der Sieger des Spiels wird auf jeden Fall Platz eins der Tabelle einnehmen.

Münster gewann alle sechs Spiele recht souverän, musste noch nicht einmal in den Tiebreak. Die Ergebnisse aus Münsteraner Sicht lauten: 3:1 gegen Braunschweig, 3:0 gegen Essen, 3:1 gegen Iserlohn, 3:0 in Warendorf, 3:0 beim Vorjahresmeister Potsdam und letzten Samstag 3:0 gegen den letztjährigen Vizemeister aus Emlichheim.

Trainer Christoph Kesselmeier stehen insgesamt 16 Spielerinnen zur Verfügung. Die jüngsten sind Jahrgang 1992, die ältesten Jahrgang 1973 (die Tschechin Ester Volicerova und Claudia Vetter). Neu im Kader ist unter anderem Mittelblockerin Claudia Bimberg, die letztes Jahr noch im Erstligakader stand. Zwei Spielerinnen besitzen ein Doppelspielrecht sowohl für die erste als auch für die zweite Mannschaft (Ines Bathen und Teresa Mersmann, beide Jahrgang 1990). Man wird sehen, ob diese beiden am Samstag in Aachen am Start sein werden, da die erste Mannschaft von Münster am Freitag um 19.30 Uhr beim VCO Berlin antreten muss.

Am Sonntag dann kann das Aachener Publikum sich auf das Duell David gegen Goliath freuen. „Goliath“ Wiesbaden belegte in der vergangenen Spielzeit den dritten Platz in der 1. Bundesliga, momentan sind sie Vierter mit 8:4 Punkten. Neben zwei knappen 2:3-Niederlagen gegen Köpenick und bei Vizemeister Schwerin stehen schon vier Siege (3:2 in Leverkusen, 3:0 in Berlin, 3:2 gegen Meister Dresden!!! und 3:0 gegen Sonthofen) zu Buche.

Dem argentinischen Trainer Luis Emilio Ferradàs stehen insgesamt 14 Spielerinnen zur Verfügung: 7 deutsche, 3 tschechische, 3 brasilianische und 1 amerikanische. Am Freitag spielen die Wiesbadenerinnen noch zu Hause gg. NA.Hamburg, die erste  Mannschaft des Vereins, den die Aachenerinnen am vergangenen Sonntag mit 1:3 geschlagen nach Hause geschickt haben.

Der Sieger der Partie Alemannia gegen Wiesbaden stünde am 9. Dezember im Viertelfinale des DVV-Pokals. Aber davon wagt man in Aachen gar nicht zu träumen. Oder doch?! Träume sind schließlich erlaubt. Und wie gesagt: David gegen Goliath …

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 22. November 2007

  

Pachale: „Mitwirken bedeutet nicht Qualifikation“

Seit dem gestrigen 20. November ist bekannt, dass mit Hanka Pachale (Perugia/Italien) eine der besten deutschen Spielerinnen bei der europäischen Olympia-Qualifikation vom 15.-20. Januar im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen zur Verfügung steht. Die 31-jährige Profispielerin gibt nach über sechsjähriger Auswahl-Abstinenz ihr Comeback im Nationaltrikot. Über die Beweggründe äußert sie sich im Interview.

Wissen Sie, wann Sie das letzte Mal das Nationaltrikot getragen haben?
Pachale: „Zur Fußball-WM. Spaß beiseite: Europameisterschaft 2001 in Bulgarien.“

Warum danach nicht mehr?
Pachale: „Am Anfang war es eine Auszeit wegen physischer Probleme (Knie-Athroskopie) im Sommer 2002, dann eine persönliche Entscheidung, privat einen anderen Weg einzuschlagen. Mit Sicherheit hat auch eine Rolle gespielt, dass die körperliche Belastung mit der Saison in Italien und der Nationalmannschaft auf Dauer einfach zu hoch war.“

Was sind die Gründe dafür, dass Sie bei der Olympia-Qualifikation wieder für Deutschland spielen?
Pachale: „Ich hoffe, mit meinen spielerischen Möglichkeiten und Fähigkeiten der Mannschaft eine Hilfe zur Verfügung stellen zu können. Giovanni Guidetti hat mich zum wiederholten Male gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, wieder das Nationaltrikot überzustreifen und im Januar bei der Olympiaqualifikation zu helfen. Um es kurz zu machen: im Moment passt halt einfach alles, und ich habe zugesagt. Ich will aber auch klarstellen, dass Hanka Pachale nicht automatisch das Ticket nach Peking ist. Aber mit Sicherheit werde ich - wie auch alle anderen Spielerinnen und der Betreuerstab - alles in meiner Macht stehende tun, um uns im Januar zu qualifizieren.“

Hat es auch damit zu tun, dass mit Giovanni Guidetti ein Mann Trainer ist, den Sie bereits als Vereinstrainer kennen gelernt haben?
Pachale: „Ich denke schon. Weil es natürlich besser ist, wenn man den Trainer bereits kennt und weiß wie er arbeitet.“

Als Sie 2001 ihr vorerst letztes Länderspiel für Deutschland gemacht haben, waren Angelina Grün, Birgit Thumm und Kathy Radzuweit ebenfalls in der Mannschaft. D.h. den Großteil des Teams kennen Sie gar nicht, oder?
Pachale: „Persönlich kenne ich nicht alle, nein. Aber da ich zum Beispiel alle Spiele der Europameisterschaft gesehen habe, weiß ich zumindest wer wer ist. Und hier in Italien habe ich jetzt auch schon Fürst und Kozuch kennen gelernt, da wir schon gegeneinander gespielt haben.“

Können Sie sich noch an die erfolgreichen Olympia-Qualifikationen 1996 und 2000 - jeweils in Bremen - erinnern? Wie war das damals?
Pachale: „Bremen 1996 war ich leider nur Zuschauer auf der Tribüne aus Verletzungsgründen. Habe es aber zum Glück dann nach Atlanta geschafft. Bremen 2000 war ein tolles Erlebnis. Vielleicht auch, weil es fast unmöglich schien, sich gegen Mannschaften wie Kroatien, Italien oder Holland durchzusetzen. Das letzten Endes wir dann das Ticket nach Sydney gelöst haben, war eine sensationelle Leistung und enorme Genugtuung.“

Das Teilnehmerfeld für Halle/Westfalen steht fest: Was muss passieren, dass erneut die DVV-Frauen als Turniersieger vom Platz gehen?
Pachale: „Keine der anderen Mannschaften unterschätzen, sich immer an die eigenen Stärken erinnern und alle Spiele gewinnen.“

Wen sehen Sie als härteste Konkurrenten an?
Pachale: „Wie schon gesagt, ohne jemanden zu unterschätzen von den anderen Mannschaften: Russland, Serbien, Polen, Holland.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 22. November 2007

  

DVV legt sich auf sechs Nationalteams fest

Am vergangenen Wochenende tagte der Leitungsstab Beach-Volleyball in Rüsselsheim. Auf der Sitzung wurde festgelegt, dass auf dem Weg nach Peking 2008 sechs Teams den Status „Nationalteam“ zugesprochen bekommen und dementsprechend finanziell gefördert werden. Dies sind: Julius Brink/Christoph Dieckmann (beide VC Olympia Berlin), David Klemperer/Eric Koreng (MTV Hildesheim/Seaside Beach Club Essen), Jonas Reckermann/Mischa Urbatzka (beide 1. FC Köln) bei den Männern sowie Sara Goller/Laura Ludwig (beide Hertha BSC), Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburger SV) und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (beide USC Münster) bei den Frauen. Damit orientierte sich der Leitungsstab an der aktuellen olympischen Weltrangliste – dies war bereits Anfang des Jahres als Vorgabe angegeben worden.

Zudem wurden als A-Sondertrainingskader folgende Spielerinnen und Spieler eingestuft: Katrin Holtwick/Ilka Semmler (beide VC Olympia Berlin), Helke Claasen/Antje Röder (beide VC Olympia Berlin), Florian Huth (FT Adler Kiel), Sebastian Dollinger (FT Adler Kiel), Daniel Krug (FT Adler Kiel) und Kay Matysik (VC Olympia Berlin). Die Sondertrainingskader können beispielsweise die Betreuung der Olympiastützpunkte in Anspruch nehmen, erhalten jedoch keine finanzielle Zuwendung von Seiten des Verbandes.

Pro Geschlecht und Nation dürfen maximal zwei Teams an den Olympischen Spielen in Peking 2008 teilnehmen. Die Teilnahme von vier deutschen Beach-Duos gilt als sicher, es muss nur im internen Wettstreit geklärt werden, welche vier Teams am Ende die Nase vorn haben werden. Die Olympia-Qualifikation geht bis zum 20. Juli 2008, die besten acht Resultate der World Tour fließen in die Wertung ein.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.volleyball-bundesliga.de

FC Windeck gewinnt beim VCO Berlin

Genuss des Augenblick

Schladern - Die Volleyballer des FC Windeck sind die Sensations-Mannschaft der Zweiten Bundesliga. Nun bezwang das Team von Sven Dombrowski das Zurich Team VCO Berlin 3:1 (25:18/22:25/ 29:27/25:15) und belegt mittlerweile den dritten Platz in der Liga.

Dabei reisten die Windecker mit einer gehörigen Portion Ärger im Bauch nach Berlin. Der geplante Doppelspieltag war kurzfristig wegen einer Terminüberschneidung vom Deutschen Volleyball-Verband abgesagt worden. Ärgerlich deshalb, weil einerseits nun zwei Reisen in die Hauptstadt organisiert und bezahlt werden müssen, andererseits die Unterkünfte bereits seit geraumer Zeit gebucht waren.

Die Anreise einen Tag vor Spielbeginn hat sich für den FC allerdings ausgezahlt. "Wir konnten den VCO am Samstag gegen Bottrop beobachten. Das war ein großer Vorteil", sagte FC-Trainer Sven Dombrowski. Dementsprechend perfekt gestaltete der Gast auch den ersten Satz gegen die Berliner. "Wir haben keinen Fehler gemacht", freute sich Dombrowski. Im zweiten Durchgang gönnten sich die FCler eine Ruhepause. "Da hatten wir schon beim Aufschlag Probleme und über Außen eine zu hohe Fehlerquote", erklärt Dombrowski. Besser lief es dann wieder im dritten Abschnitt. Mit 23:20 in Front sah Windeck bereits wie der sichere Sieger aus, produzierte dann aber drei Fehler in Folge. Erst ein toller Block von Kai Oberhäuser sicherte den Gewinn des Durchgangs. Danach war die Gegenwehr gebrochen. "Es hat alles geklappt und wir konnten den vierten Satz überlegen zu Ende spielen", sagte Dombrowski.

Über den derzeitigen Zwischenstand ist Dombrowski selbst überrascht. "Wir sind sensationell Dritter und haben bereits einen Riesenvorsprung auf die Abstiegsränge", freute sich der Coach. Dennoch warnt Dombrowski vor Überheblichkeit: "Das ist immer noch eine Momentaufnahme."

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.volleyball.de

Bogdan Jalowietzki spielt wieder

Bogdan Jalowietzki kann es nicht lassen. Vor gut zwei Jahren hat der inzwischen fast 40-Jährige sein Abschiedsspiel beim VfB Friedrichshafen bestritten. Jetzt ist er wieder als Mittelblocker im Einsatz – beim österreicherischen Zweitligisten VC Wolfurt. „Wenn man solange im Volleyballgeschäft ist, fällt es schwer, sich von der Szene zu verabschieden“, sagt „Bobbi” Jalowietzki. Tagsüber arbeitet er in Tettnang, abends geht er seit wenigen Wochen wieder dem Sport nach, mit dem er 20 Jahre lang sein Geld verdient hat.

Nachdem Jalowietzki ein Jahr lang an einem Achillessehnenriss laboriert hatte, juckte es dem ehemaligen Friedrichshafner im vergangenen Sommer wieder in den Fingern. Eine Verbindung ins Vorarlberger Wolfurt bestand schon lange, dort hatte der 2,02 Meter große Volleyballer schon viele Beachturniere gespielt. So kam ihm die Idee, seine „Bewerbung“ bei der 1. Herrenmannschaft des VC Wolfurt einzureichen.

„Ich habe Istvan Csontos gefragt, ob er so jemanden wie mich gebrauchen kann.“ Csontos, Trainer in Wolfurt und ebenfalls ein ehemaliger Häfler, konnte sich das sehr gut vorstellen. Zweimal in der Woche Training, eine Krafteinheit und am Wochenende Spiel – darauf beschränkt sich das Pensum. „Kein Vergleich zu meiner Profizeit“, sagt der ehemalige Berufsvolleyballer, der vor gut zwei Monaten das Training wieder aufgenommen hat.
Sein Engagement in Wolfurt ist zunächst bis zum Saisonende befristet. „Schaun wir mal, was in den nächsten Jahren passiert“, sagt er, „ich bleibe auf jeden Fall am Ball“.

Gunthild Schulte-Hoppe

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.beach-volleyball.de

Interview mit Jürgen Wagner

Ab der nächsten Saison bekommt Beach-Volleyball-Trainer Jürgen Wagner vermehrt Arbeit. Neben dem deutschen Herren Beach-Nationalduo Reckermann/Urbatzka trainiert der 51-Jährige ab sofort auch das Schweizer Nationalduo Patrick Heuscher/Sascha Heyer. Was es damit auf sich hat?

Der langjährige Trainer von Jonas Reckermann, Jürgen Wagner, betreut seit Anfang letzter Saison das deutsche Herren Beach-Nationalduo Jonas Reckermann und Mischa Urbatzka. Nachdem letzte Woche bekannt wurde, dass Patrick Egger sein Traineramt beim Schweizer Herren Beach-Nationalduo Patrick Heuscher/Sascha Heyer aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr in dem Umfang wahrnehmen kann wie es nötig wäre, übernahm nun Jürgen Wagner diesen Posten zusammen mit Fabian Lüthy (verantwortlicher Trainer). Wie dieser Entschluss zustande kam, wie Jürgen Wagner seine eigene Position in dieser Situation sieht und welche Ziele der deutsche Trainer mit dieser Konstellation verfolgt, verrät Wagner im Interview mit beach-volleyball.de.

Hallo Jürgen, nachdem Patrick Egger vorletzten Dienstag bekannt gab, dass er sein Traineramt beim Team Heuscher/Heyer aus persönlichen Gründen niederlegen müsse, schien es so, als würdest du auf Abruf bereit stehen. Wie kam der Kontakt zum Duo Heuscher/Heyer zustande und wie die Entscheidung, diese Aufgabe zu übernehmen?
Jürgen Wagner:
Was die meisten Leser wohl nicht wissen ist, dass ich mit Patrick Heuscher seit langer Zeit sehr gut befreundet bin. Über den Sport kam der Kontakt zustande und über die Jahre ist dieser nie abgebrochen, im Gegenteil. In Rio de Janeiro waren wir sogar mal für kurze Zeit so etwas wie WG-Partner. Das hat gut gepasst, daher fiel mir diese Entscheidung nicht so schwer.

Was bedeutet diese Entscheidung jetzt für die Zusammenarbeit mit Jonas Reckermann und Mischa Urbatzka? Kann es in dieser Konstellation nicht zu Interessentskonflikten kommen?
Jürgen Wagner:
Nein, ganz im Gegenteil. Meine Priorität ist und bleibt ganz klar die Zusammenarbeit mit Reckermann/Urbatzka. Die Überlegung, die wir in diesem vorolympischen Jahr getätigt haben war, wie wir beide Teams -also Reckermann/Urbatzka sowie Heuscher/Heyer- qualitativ noch mehr nach vorne bringen können, um eine gute Vorbereitung auf die kommende Saison zu haben. Da sich die beiden Teams bereits sehr gut kennen und menschlich auch sehr gut zusammenpassen, fragte mich Patrick ob ich Interesse hätte. Ich habe ihm signalisiert, dass ich dazu bereit wäre unter bestimmten Voraussetzungen.

Wie sehen diese Voraussetzungen aus?
Jürgen Wagner:
Naja, es ist ja nun mal so, dass ich in Deutschland lebe und die Schweiz nicht gerade mal eben in ein paar Stunden erreiche ohne größeren finanziellen Aufwand zu betreiben. Also versuchen wir die logistischen Probleme so gut wie möglich auszugrenzen. Wir sind also so verblieben, dass Fabian Lüthy in Absprache mit mir den kompletten Trainingsbetrieb in der Schweiz bewältigen wird. Meine Tätigkeit wird dann im Zuge der gemeinsam geplanten Trainingslager zur Geltung kommen. Wir bilden also eine Art Trainingsgemeinschaft Reckermann/Urbatzka - Heuscher/Heyer. In den nächsten Monaten werden wir unter anderem in Köln aber auch in Zürich trainieren, darüber hinaus sind auch schon einige Vorbereitungsorte wie Teneriffa, Brasilien und Australien eingeplant. Das Thema Interessentskonflikt wird, denke ich, gar nicht erst aufkommen. Beide Teams sind Profis und wissen daher von selber was zu tun ist, Gesetz dem Fall, dass sie auf der World Tour aufeinander treffen sollten.

Das Ziele lautet also mit beiden Teams zu Olympia 2008 in Peking zu reisen?
Jürgen Wagner:
Ja, so ist es! Für Patrick und Sascha ist das nur noch eine Formalität. Die brauchen noch ein Top Ten-Ergebnis auf der Tour und dann sind die beiden durch. Jonas und Mischa erwartet im kommenden Jahr eine schwere Aufgabe. Die Konkurrenz mit Brink/Dieckmann und Klemperer/Koreng ist extrem stark und alle drei Teams haben die Chance sich zu qualifizieren. Das wird besonders für die Fans eine spannende Saison.

Vielen Dank für das kurze Interview
Jürgen Wagner:
Sehr gerne!

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.abendblatt.de

Christina Beneckes großes Glück heißt Ben Robin

Den ersten Ballkontakt hatte Ben Robin (55 Zentimeter, 3920 Gramm) im Alter von zwei Tagen. Allerdings konnte der Sohn der früheren Volleyball-Nationalspielerin Christina Benecke (33) das Spielgerät noch nicht mit den Augen fixieren oder gar mit den Händchen greifen. Er musste sich von seinem ersten Marathon erholen. "Die Geburt war anstrengend", berichtete die überglückliche Mutter auf der Geburtsstation des Klinikums Heidberg.

Die ersten Glückwünsche von Mitspielerinnen ihres Bundesliga-Teams der NA Hamburg gab es auch schon. Und die frühere rumänische Nationalspielerin und ehemalige Mannschaftskollegin Anca Bergmann war bereits zu Besuch. Bergmann war nach der Geburt ihrer Tochter sogar zum Volleyball zurückgekehrt, heute ist sie nach etlichen Verletzungsrückschlägen als Fremdsprachen-Sekretärin beruflich aktiv. Ob es für Benecke ein Comeback geben wird, darüber macht sie sich derzeit keine Gedanken. Während der Schwangerschaft hatte sie allerdings daran gedacht, später die Reserve der NA Hamburg in der Zweiten Liga zu verstärken.

Ob Ben Robin mal Volleyballer wird, ist hingegen nicht sicher. Vater Martin Benecke ist leidenschaftlicher Fußballer. "Vielleicht spielt Ben später mal Tennis", so der Kompromissvorschlag der Mama. Heute dürfen Mutter und Kind nach Hause.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.abendblatt.de

Nominierung der Frauen-Nationalteams

Erster Erfolg für die Neu-Hamburgerinnen Sara Goller (23) und Laura Ludwig (21). Der Deutsche Volleyballverband stufte die Weltranglistensiebten mit Blick auf Olympia 2008 als deutsches Nationalteam Nummer eins im Beachvolleyball ein. Ebenfalls in der Spitzenförderung (Übernahme von Reise- und Trainerkosten): Stephanie Pohl/Okka Rau vom HSV und Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (Münster).

Nur zwei der drei Paare können das Ticket für Peking lösen. Während Goller/Ludwig fast sicher qualifiziert sind, dürfte die Entscheidung zwischen Pohl/Rau und Brink-Abeler/Jurich kurz vor Nominierungsschluss im Juli fallen.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.abendblatt.de

NA.Hamburg will ins Finale

In der Bundesliga heißt der Gegner VC Wiesbaden, im DVV-Pokalwettbewerb geht es zum Zweitligisten SV Lohhof.

Fischbek - Eigentlich ist es ja ganz einfach. "Wenn wir unsere Trainingsleistungen umsetzen, können wir mit jedem Gegner mithalten", sagte Helmut von Soosten, der Trainer der Volleyball-Frauen der NA.Hamburg. Die Fischbeker Bundesligaspielerinnen stehen vor einem wegweisenden Wochenende mit zwei Begegnungen. Schon am morgigen Freitag schlagen Damen aus dem Hamburger Süden beim mit 8:4 Zählern punktgleichen und ebenso ambitionierten VC Wiesbaden auf. Am Sonntag geht es zum Süd-Zweitligisten SV Lohhof im der ersten Runde des DVV-Pokal-Wettbewerbs.

"Einen Titel wollen wir schon angreifen", sagte Manager Horst Lüders. Immerhin kann sein Team auf eine insgesamt gute Pokalbilanz hinweisen, stand sogar schon einmal gegen den Schweriner SC im Finale, verlor allerdings damals unglücklich. Das Erreichen des Endspiel ist heute aber mit viel medialer Aufmerksamkeit verbunden. Immerhin werden im Gerry-Weber-Stadion im ostwestfälischen Halle eine fünfstellige Zuschauerzahl erwartet.

"Gegen Lohhof ist ein Sieg Pflicht", geht Trainer Helmut von Soosten vom sicheren Erreichen des Viertelfinals aus. Nicht ganz so sicher kann er sich da beim Punktspiel-Auftritt in der hessischen Hauptstadt sein. Immerhin haben die Wiesbadenerinnen in eigener Halle schon Meister Dresdner SC mit 3:2 geschlagen. Das NA.Hamburg verlor dagegen gegen die Damen aus Sachsen mit 0:3.

Gesucht wird jetzt eine Führungspersönlichkeit auf dem Feld. Die Französin Séverine Lienard scheint auf dem Weg dorthin zu sein, wirkt nach ihrer Knie-Operation immer noch gehemmt. "Das ist aber nach einer so schweren Operation normal. Ich denke, im Januar wird sie ihre volle Leistung bringen können", so der Coach. Gefordert seien jetzt die jüngeren Spielerinnen wie Dominice Steffen, die einfach im Angriff mehr aus ihren Möglichkeiten machen muss.

Für Mittelblockerin Imke Wedekind ist das Sportjahr 2007 beendet. Erst im Januar nach dem Auskurieren eines doppelten Bänderrisses im Knöchel wird sie wieder zur Verfügung stehen.

Manfred Schäffer

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.abendblatt.de

KT: Beständig ist nur die Unbeständigkeit

Das Frauenteam von Trainer Thomas Hörstrup wartet weiter auf das erste Erfolgserlebnis in der Saison 2007/2008.

Kaltenkirchen - Die optimalen Spielbedingungen in der erstklassig renovierten Robert-Finn-Halle an der Bundesstraße färbten nur bedingt auf die Leistung der Regionalliga-Volleyballfrauen der Kaltenkirchener TS ab. Der Aufsteiger kassierte eine 0:3 (21:25, 11:25, 24:26)-Auswärtsniederlage beim Eimsbütteler TV und wartet somit weiter auf das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison.

Die Gäste waren nur Mitte des ersten Satzes und im dritten Durchgang ein ebenbürtiger Gegner. "Leider haben wir den Auftakt der Begegnung völlig verpennt und den zweiten Satz praktisch abgeschenkt", sagte Trainer Thomas Hörstrup.

Ein kleiner Trost: Die neue Taktik der Kaltenkirchenerinnen, mit schnellen Angriffen über die Positionen zwei und drei zu Punkten zu kommen, scheint aufzugehen. Wäre da nur nicht das beständige Problem mit der Unbeständigkeit . . .

Dass die KT ohne Satzgewinn blieb, hatte eher mit Pech als mit Unvermögen zu tun. Ein verunglückter Angriff des ETV, der beim Zwischenstand von 22:22 unerreichbar für die KT-Frauen ins Feld klatschte, sowie zwei erstklassige Aktionen des Eimsbütteler Blocks besiegelten die 0:3-Schlappe.

"Das und vielleicht auch die Situationen, in denen die Libero-Spielerin des ETV mehrfach als Angreiferin auftrat, nach Ansicht der Schiedsrichter aber mit ihren Aktionen unter Netzkantenhöhe blieb, haben uns aus dem Tritt gebracht", sagte Thomas Hörstrup, der sich aber als fairer Verlierer erwies: "Letztlich geht das Ergebnis völlig in Ordnung."

Die Kaltenkirchener Turnerschaft bleibt nach sieben Begegnungen ohne Pluspunkt Tabellenletzter. "Schade, dass wir uns nicht wenigstens den dritten Satz geholt haben", sagte Hörstrup, "wir müssen uns momentan schließlich aus kleinen Erfolgserlebnissen die Motivation für die nächsten Spiele holen."

Ulrich Stückler

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.wiesbadener-kurier.de

VCW: Mit Selbstbewusstsein und Mut

VC Wiesbaden erwartet NA Hamburg zum Verfolgerduell

WIESBADEN Wenn morgen (19.30 Uhr) die Volleyballerinnen von NA Hamburg beim VC Wiesbaden gastieren, ist für die Zuschauer Spannung quasi garantiert. Denn in der Vergangenheit gingen die Bundesliga-Duelle bis auf eine Ausnahme immer in den Tiebreak.

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Donnerstag, 22. November 2007

   www.maerkischeallgemeine.de

SCP: Schwerin interessiert Coach kein bisschen

SC-Potsdam-Trainer Volker Knedel hat vorerst nur Gedanken an das Bundesliga-Duell mit Parchim am Samstag

Für die Volleyballerinnen des SC Potsdam wird es ein unvergessliches Erlebnis. Auf die Zuschauer in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee wartet ein echter Augenschmaus. Am Sonntag (14 Uhr) spielt eine der besten deutschen Mannschaften im DVV-Pokal auf.

 

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