News

 Mittwoch, 30. Januar 2008 

Fighting Kangaroos: GEK erhöht Engagement
VfB: Eine Frage der Ehre
World-Cup-Sieger auf Nachwuchssuche
Moculescu: „Wir müssen jeden schlagen“
VCO Berlin: Sieg beim Tabellenletzten vergeben
Bimberg: Plötzlich eine Gewinnerin
Beach-EM in Hamburg konkurrenzlos
TV Vahrendorf verspielt die Führung
"Görtzen ist ein Glücksfall"

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Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Mittwoch, 30. Januar 2008

 

Fighting Kangaroos: GEK erhöht Engagement

Mittwoch wird neuer Sponsorenvertrag unterschrieben

Während sich die "Kängurus" nach dem letzten Heimsieg über den USC Freiburg eine kurze Spielpause verdient haben, werden hinter den Kulissen die Weichen für die Zukunft gestellt.

Der Erfolg der Fighting Kangaroos Chemnitz - aktueller Tabellenführer der 2. Volleyball Bundesliga-Süd der Damen - beflügelt auch die Sponsoren. "Die Gmünder ErsatzKasse möchte die Zweitliga-Volleyballerinnen als langjähriger treuer Begleiter und zuverlässiger Partner auf dem Weg in die 1. Bundesliga unterstützen“, erzählt GEK-Geschäftsführerin Margitta Böhme.

Die Gmünder ErsatzKasse wird sich in Zukunft noch stärker bei den Zweitliga-Volleyballerinnen vom Chemnitzer PSV einbringen. Mit dem Abschluss des neuen Sponsoringvertrages für das Jahr 2008 erhöht die GEK ihr Engagement bei den Fighting Kangaroos Chemnitz auf einen höheren vierstelligen Betrag.

"Mittlerweile haben wir einen Namen, der unsere Stadt wirbt. Hier wurde und wird gemeinsam mit kleinen Schritten etwas Solides aufgebaut. Deshalb freuen wir uns, dass die Gmünder ErsatzKasse als ortsansässiges Unternehmen seine Präsenz bei den Fighting Kangaroos Chemnitz ausbaut und uns als zuverlässiger Partner auch in Zukunft begleiten wird", betont CPSV-Marketing Geschäftsführer Dr. Stephan Franke.

Die GEK gehört seit Jahren zum engen Kreis des Sponsorenpools der "Kängurus" und engagiert sich besonders in den Bereichen Präventionsarbeit und Sport. Das seit 1991 in Chemnitz ansässige Unternehmen unterstützt als fünftgrößte Ersatzkasse regelmäßig Sportinitiativen und Sportvereine der Region.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 30. Januar 2008

 

VfB: Eine Frage der Ehre

Im letzten Vorrundenspiel der Indesit European Champions League gastiert der VfB Friedrichshafen am Mittwoch (30. Januar, 18 Uhr MEZ) bei Olympiacos Piräus (Griechenland). Bei der Partie geht es vor allem ums Prestige, denn die Häfler sind bereits für die zweite Runde der europäischen Königsklasse qualifiziert

Als sich der blau-graue Reisebus des VfB Friedrichshafen am Dienstag auf den Weg zum Stuttgarter Flughafen machte, war die Stimmung trotz der frühen Morgenstunden ausgesprochen gut. Während sich die Spieler noch einmal auf ihren Sitzen ausstreckten, scherzte das Betreuerteam um Cheftrainer Stelian Moculescu über das, was sie wohl am Mittwoch (30. Januar, 18 MEZ) in Griechenland beim letzten Vorrundenspiel in der Indesit European Champions League gegen Olympiacos Piräus erwarten würde.

Der Partie gegen Piräus können die Häfler entspannt entgegenblicken. Schließlich gelang ihnen bereits einen Spieltag vor Abschluss der Vorrunde der Einzug in die Play-off-Runde der besten zwölf Teams, so dass es bei dem Duell am Mittwoch in erster Linie ums Prestige geht. „Wir fahren nicht nur aus Spaß nach Griechenland, sondern um zu gewinnen“, stellt Moculescu klar. „Dieses Spiel ist für uns eine Frage der Ehre.“ Ganz genauso sieht das Idi, der mit seinen brasilianischen Teamkollegen Juliano Bendini und Everaldo zuletzt für viel Furore auf dem Spielfeld sorgte. „Wir wollen einen Sieg mit nach Hause bringen“, sagt er. „Und das unbedingt.“

Allerdings werden auch die Griechen alles daran setzen, um den Erfolg davon zu tragen. Schließlich hätten sie – im Falle eines klaren Sieges – noch die Möglichkeit, als bester Gruppendritter in die zweite Champions-League-Runde einzuziehen. „Olympiacos hat eine sehr gute Mannschaft und wird mit Sicherheit versuchen, diese kleine Chance zu nutzen“, so Moculescu. „Wir sind gut beraten, wenn wir unseren 3:0-Sieg aus dem Hinspiel nicht als Maßstab für das Rückspiel nehmen.“

Zugleich macht der Coach keinen Hehl daraus, dass ihm und seiner Mannschaft diese Begegnung auf internationalem Niveau vor den beiden Bundesligaspielen gegen evivo Düren (2. Februar) und dem SCC Berlin (6. Februar) gerade recht kommt. „In Deutschland haben wir zu wenig gleichwertige Gegner und gute Spiele“, sagt er. „Diese Partie ist für uns ein guter Test und eine willkommene Möglichkeit, ein paar Dinge auszuprobieren und den einen oder anderen spielen zu lassen, der sonst noch nicht so viel zum Zuge kam.“ Wen der 57-Jährige damit genau meint, will er freilich nicht verraten. Gute Chancen auf einen Einsatz aber dürften neben Idi und Everaldo auch Zuspieler Rodman Valera und Mittelblocker Marc Honore haben. Schließlich wussten alle vier bei ihren letzten Einsätzen zu überzeugen.

Auf welchen Kontrahenten der VfB in der zweiten Runde der Champions League trifft, wird erst am Donnerstag (31. Januar) ermittelt. Um 14.30 Uhr findet im Hause des Europäischen Volleyball-Verbandes (CEV) in Luxembourg die Auslosung statt, während der auch der Ausrichter des Finalturniers der besten Vier benannt wird. Bewerber hierfür sind Panathinaikos Athen (Griechenland) und PGE SKRA Belchatow (Polen).
Public Viewing in der Arena Friedrichshafen

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass der VfB Friedrichshafen es seinen Fans ermöglicht, die Auswärtsspiele in der Indesit European Champions League live zu verfolgen. Auch am Mittwoch (30. Januar) lädt der Klub wieder zum Public Viewing in das Foyer der Arena Friedrichshafen ein. Ab 18 Uhr wird dort die Partie des VfB gegen Olympiacos Piräus (Griechenland) live auf einer Großbildleinwand gezeigt.

 

 

Deutschland - VLW-News

 Mittwoch, 30. Januar 2008

 

World-Cup-Sieger auf Nachwuchssuche

Deutsche Standvolleyballer-Nationalmannschaft

Gut zwei Monate sind vergangen, seit Martin Vogel (TG Nürtingen) und Henry Treubert (TV Unterboihingen) mit der Behinderten-Nationalmannschaft der Standvolleyballer in Kambodscha den World-Cup-Titel holten. Mit neun Spielern machte sich Bundestrainer Athanasios Papgerogiou auf den Weg zum Titelkampf. Ein kleiner Betreuerstab aus Physiotherapeut, Arzt und Press-Officer begleiteten das Team, wobei diese zum Teil Flug und Unterkunft aus eigener Tasche bezahlten.

Die Erinnerungen und Eindrücke an die Tage in Kambodscha sind noch frisch, obwohl nicht viel Zeit war, sich neben den Spielen auch Land und Leute anzusehen. Lediglich am Ende des World-Cup blieb noch etwas Zeit einen Ausflug nach Siam Reap zu machen, hier besichtigten sie die größte Tempelanlage der Welt: den Angkor Wat. Ein beeindruckender Tempelkomplex, den ein Kambodscha-Reisender nicht auslassen sollte. Ansonsten war lediglich mal ein kleiner Spaziergang in der Nähe des Hotels möglich und, erinnert sich Martin Vogel, vor dem Halbfinale gab es noch eine kleine Schifffahrt auf dem Mekong.

„In diesen Tagen führten wir das Leben eines Leistungssportlers“, erklärt Martin Vogel. „Vormittags Training, Mittags Physio oder verordnete Mittagsruhe, dann die Spiele.“ Und „Papa“ – wie der Bundestrainer von seinen Schützlingen genannt wird - achtet streng darauf, dass die Spieler sich an seine Anweisungen halten. „In manch anderem Team ging es da manchmal etwas lockerer zu“, sagt Henry Treubert. „Aber für uns war das schon okay so.“

Volleyball ist in Kambodscha Volkssport und es ist weltweit das einzige Land mit einer Behinderten-Liga. Allerdings heißt das noch lange nicht, dass es überall tolle, moderne Volleyballplätze gibt. Gespielt wird, wo es geht: in Hinterhöfen, auf Sandplätzen, auf dem Acker, überall findet sich irgendwo ein Volleyballnetz. Durch diese Trainingsbedingungen ist natürlich auch das Spiel etwas anders. „Es gibt zum Beispiel keinen Hechtbagger und manchmal abenteuerliche Schlagtechniken“, berichtet Martin Vogel.

Dennoch waren die Bedingungen beim World-Cup sehr gut und es herrschte eine tolle Atmosphäre. Gespielt wurde in einer riesigen Halle mit steil ansteigenden Tribünen auf Holzparkett vor bis zu 1500 Zuschauern. Der Eintritt zu den Spielen war frei und auch das Fernsehen war dabei und übertrug die Spiele in das Kambodschanische Fernsehen. Hin und wieder flatterte eine Fledermaus unter das hohe Hallendach, aber das störte nicht weiter. „Es war ein exotischer Rahmen, der fast ein bisschen Beach-Feeling brachte“, schwärmt Martin Vogel.

Für Vogel war es nun der zweite große internationale Einsatz, nachdem er 2006 zur Nationalmannschaft gestoßen war. „Es ist ein bisschen schade, dass ich erst so spät von der Nationalmannschaft erfahren habe. Ich hätte ja schon viel früher mitspielen können“, sagt er, da er bereits seit seinem 21. Lebensjahr mit seiner Behinderung leben muss. Bei einem Wettkampf mit seiner Heimmannschaft der TG Nürtingen war er in Bad Soden von Olaf Hänsel – ebenfalls Spieler der deutschen Nationalmannschaft der Behinderten – angesprochen worden und nach einem Sichtungslehrgang in die Mannschaft aufgenommen worden. Da war er 33 Jahre alt.

Henry Treubert wurde durch seinen Psychologen auf die Nationalmannschaft aufmerksam. Nach einem Motorradunfall vor drei Jahren musste ein Unterschenkel amputiert werden. In den Folgemaßnahmen wurde er von Ärzten und einem Psychologen betreut, der ihn ermunterte, beim Bundestrainer anzufragen. Henry ist seit über 30 Jahren Volleyballer und war vor und ist auch wieder nach seinem Unfall Trainer beim SKV Unterensingen. Papageorgiou lud Henry zu einem Sichtungslehrgang ein – hier trafen sich Henry und Martin zum ersten Mal, obwohl sie nur wenige Kilometer von einander entfernt leben – und machte ihm für eine Aufnahme in die Nationalmannschaft die Auflage, dass er zu Hause in einer aktiven Männer-Mannschaft spielen müsse. Diese Regel gilt übrigens für alle Mitglieder der Nationalmannschaft. Henry stieg beim TV Unterboihingen ein und ein Jahr später holte „Papa“ ihn in die Nationalmannschaft.

„Das ist eigentlich das Problem“, sagt Treubert, „dass viele gar nicht von der Möglichkeit wissen, in einer Nationalmannschaft mitspielen zu können. Und wir können Nachwuchs gebrauchen. Einige Stammspieler spielen bereits seit fast zwanzig Jahren in der Mannschaft.“

„Wer nicht gleich beim Bundestrainer anrufen möchte, kann sich auch gerne erst mit uns in Verbindung setzen“, pflichtet Vogel seinem Teamkollegen bei.

Ein anderes Problem, mit dem sich Team und Trainer herumschlagen, sind die Finanzen. Seit sie aus der Förderung des DOSB herausgefallen sind, sind sie mehr denn je auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Hier hat Henry Treubert gemeinsam mit seiner Frau die Aufgabe des Managements und der Öffentlichkeitsarbeit für die Mannschaft übernommen. Während des World-Cups versorgten sie Zeitungen und Verbände mit Berichten und Fotos und informierten auch die Gemeinden, aus denen die Spieler kamen. Man überlegt auch die Gründung eines Fördervereins oder einer Stiftung, um den Spielbetrieb aufrecht halten zu können.

Anerkennung erfuhren die beiden Nationalspieler nach dem Gewinn des World-Cups durch einige offizielle Ehrungen. So richtete die Stadt Nürtingen eigens für die beiden Sportler einen kleinen Empfang aus, das Land Baden-Württemberg lud zum Neujahrsempfang, Henry Treubert wurde in Zizishausen und Wendlingen geehrt und Martin Vogel durfte sich in seiner Heimatstadt in das goldene Buch der Gemeinde eintragen.

Wie geht es nun weiter für die beiden Sportler?

Zunächst trainieren beide wieder in ihren Heimatvereinen, im April steht bei einem Lehrgang das Wiedersehen mit den anderen Teamkollegen und die Vorbereitung auf das nächste große Ziel an: Die Titelverteidigung bei der WM, die im Oktober in der Slovakei ausgetragen wird. Martin Vogel wurde außerdem mit fünf weiteren Nationalspielern von Papageorgiou nach Italien (Riccione) zu einem Beach-Camp in den Osterferien eingeladen. Dies könnte eine Vorbereitung auf eine geplante Behinderten-Beach-meisterschaft sein, die Ende Juni voraussichtlich in Köln stattfinden soll. Wir drücken für alle Vorhaben die Daumen und hoffen, dass es weiterhin für beide so gut weiter läuft.

Sybille Baecker

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 30. Januar 2008

 

Moculescu: „Wir müssen jeden schlagen“

„Dann sind wir in Peking dabei!“

Männer-Bundestrainer Stelian Moculescu ist ein rastloser Mann. Nachdem er Anfang Januar mit ansehen musste, wie die Nationalmannschaft bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Izmir/Türkei vorzeitig die Segel streichen musste, ist er nun wieder mit seinem Verein VfB Friedrichshafen in Bundesliga, DVV-Pokal und Champions League unterwegs. Vor dem Abflug zum letzten Vorrundenspiel in der Champions League nach Athen gab er folgendes Interview.

Sie waren zum wiederholten Mal im Ausland, um sich ihre Nationalspieler anzusehen. Dieses Mal Marcus Popp (Montichiari) und Stefan Hübner (Treviso) am vergangenen Wochenende. Wie war es?
Moculescu: „Es war unterschiedlich. Der Hübner hat besser gespielt, der Popp hatte nicht seinen besten Tag erwischt (Treviso gewann 3:1 gegen Montichiari, Anm. d. Red.)

Stehen weitere Visiten bis zum Beginn der entscheidenden Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation an, z.B. bei Simon Tischer (GRE), Björn Andrae, Eugen Bakumovski, Mark Siebeck (POL) oder auch Jochen Schöps (RUS)?
Moculescu: „Das muss ich sehen - je nachdem wie unser Spielplan aussieht. Schließlich bin ich im Hauptberuf Trainer des VfB Friedrichshafen.“

Anfang Januar hat ihre Mannschaft nach zwei guten Spielen und Siegen eine desaströse Leistung gegen Finnland geboten und ist bei der europäischen Olympia-Qualifikation gescheitert. Haben sie mittlerweile eine Erklärung dafür?
Moculescu: „Nein, so richtig nicht. Und wenn, dann ist die auch nicht für die Öffentlichkeit.“

Was wollen Sie tun, damit es bei der Olympia-Qualifikation in Düsseldorf nicht eine Wiederholung gibt?
Moculescu: „Wir müssen versuchen, noch besser zu arbeiten. Jedem ist klar, dass dies die letzte Chance ist, Olympische Spiele zu erreichen. Und zwar nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in der näheren Zukunft. Wir werden alles dran setzen, um uns zu qualifizieren.“

Ziehen Sie – ähnlich wie jetzt Handball-Bundestrainer Heiner Brand – personelle Konsequenzen aus dem Turnier in Izmir?
Moculescu: „Nein, da gibt es keinen Grund. Zum anderen gibt es keine personellen Alternativen.“

Acht von neun Teams stehen fest, die am 3. März auf die drei abschließenden Turniere in Portugal, Japan und Düsseldorf verteilt werden. Wie beurteilen Sie die potenziellen Kandidaten?
Moculescu: „Es wird nach wie vor ein sehr schweres Turnier. Wir qualifizieren uns zu Tode, der Modus im Volleyball ist nicht normal. Aber wir können es nicht ändern. Es wird sehr hart, aber wir sind darauf eingestellt. Wir müssen jeden schlagen, dann sind wir dabei.“

Wie sieht die Vorbereitung auf das entscheidende Turnier in Düsseldorf aus? Wann beginnt sie wo, gegen wen wird gespielt? Können Sie da schon etwas zu sagen?
Moculescu: „Der Beginn hängt davon ab, wann die Meisterschaften in den Ligen aufhören. Wir wollen so früh wie möglich anfangen. Als Vorbereitungsmaßnahmen sind Länderspiele gegen China, ein Vier-Nationen-Turnier in Leipzig sowie zwei weitere Länderspiele geplant. Konkret ist aber noch nichts.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 30. Januar 2008

  www.volleyball-bundesliga.de

VCO Berlin: Sieg beim Tabellenletzten vergeben

Obwohl das Zurich Team als klarer Favorit zum Eimsbütteler TV an die Alster gereist war, wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Nach gutem Start ließen die Jungs des VCO dem Gastgeber zu viel Freiraum, welchen dieser vor heimischer Kulisse nutzte und seinen ersten Heimsieg feiern konnte. Das Zurich Team nahm eine 2:3 Niederlage (25:19, 29:31, 19:25, 25:14, 12:15) mit zurück an die Spree sowie die Erkenntnis, den Gegner über die gesamte Spielzeit unter Druck zu setzten.

Souverän starteten die Spieler des VCO in die Partie gegen den Eimsbütteler TV. Ohne große Probleme holten sie sich den ersten Satz mit 25:19. Von dort an ließ das Zurich Team die Zügel zu locker. Der ETV nutzte dies und rang dem Gast den zweiten Satz eng umkämpft mit 31:29 ab. Davon beeindruckt schien im dritten Satz beim VCO nichts mehr zu funktionieren. Zu 19 musste man sich dem Eimsbütteler TV geschlagen geben.

In Durchgang vier kam das Zurich Team wieder in Fahrt. Durch vier erfolgreiche Blockaktionen, zwei Asse sowie ein effektives Angriffsspiel ließ man dem ETV keine Luft zum Atmen und gewann hoch mit 25:14. Auch im entscheidenden Tiebreak-Satz waren die Jungs des VCO hoch motiviert und konzentriert, das Spiel nun für sich zu entscheiden. Allerdings landeten vier Bälle der Angreifer im gegnerischen Block und drei im Aus, sodass der Eimsbütteler TV den Satz mit 15:12 und die Partie mit 3:2 gewann.

Enttäuscht über diese nicht erwartete und unnötige Niederlage äußerte sich Trainer Söhnke Hinz: „Dies ist ein ganz klassisches Phänomen. Wir haben den schwächeren Gegner im zweiten und dritten Satz ins Spiel gebracht. Am Ende passieren uns dann noch ein paar Fehler und schon ist das Spiel weg, ähnlich wie am letzten Wochenende.“ Mit dieser Einschätzung liegt er richtig. In der Spielauswertung wird deutlich, dass der VCO in allen Spielelementen besser agierte als der ETV und in der Punktewertung auch besser da steht (110:104). Allerdings zeigt sich deutlich, dass eine spielerische Überlegenheit noch nicht zum Siegen ausreicht. Vielmehr müssen die Jungs des Zurich Teams dies konsequenter und effektiver ausnutzen, was auch das oberste Ziel für die kommenden Spiele sein muss.

Daniel Herrmann

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Mittwoch, 30. Januar 2008

  www.muensterschezeitung.de

Bimberg: Plötzlich eine Gewinnerin

MÜNSTER Es ist noch kein Jahr her, da war Claudia Bimberg am Boden. Ohne Perspektive im Bundesliga-Kader von Axel Büring. Zum Saisonende abgeschoben in die Reserve. "Es ging mir wirklich schlecht", blickt die 21-Jährige zurück. Und sie tut das mit einem Lächeln. Denn nun ist sie eine Gewinnerin.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 30. Januar 2008

  www.abendblatt.de

Beach-EM in Hamburg konkurrenzlos

Die EM in Hamburg (10. bis 13. Juli) muss keine Konkurrenz der Weltserie fürchten. Der Volleyball-Weltverband FIVB bestätigte in Lausanne, dass das zeitgleich angesetzte Turnier in Montreal/Kanada aufgrund finanzieller Schwierigkeiten gestrichen wurde.

 

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 30. Januar 2008

  www.abendblatt.de

TV Vahrendorf verspielt die Führung

VAHRENDORF - Als hätte irgend jemand den Stromstecker gezogen! Die Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf sahen im Oberligaspiel bei der SV Nienhagen schon wie der sichere Sieger aus, führten im vierten Durchgang mit 17:11 und verloren dann doch noch nach 101 Minuten mit 2:3 (23:25, 27:25, 25:18, 24:26, 2:15).

"Nun können wir aus eigener Kraft nicht mehr den Relegationsplatz verlassen", sagte Trainer Torsten Bluhm nach der Niederlage beim unmittelbaren Konkurrenten. Mit 10:16 Zählern belegt der Aufsteiger den sechsten Rang, kann aber bei drei ausstehenden Spielen nur noch Fünfter werden, wenn die vier Punkte besser gestellte Konkurrenz aus Salzgitter patzt.

Eine Erklärung für den Zusammenbruch seines Teams hatte der Trainer auch nicht. Am Wechsel im Mittelblock im vierten Satz kann es nicht gelegen haben. Für Anke Wichmann war Annika Thiele beim Spielstand von 8:9 eingewechselt worden und brachte neuen Schwung. Im Tiebreak schien der TV Vahrendorf derart geschockt, dass jegliche Gegenwehr fehlte.

masch

 

 

Deutschland - DerWesten

 Mittwoch, 30. Januar 2008

  www.derwesten.de

"Görtzen ist ein Glücksfall"

Volleyball-Umfrage. Der MSC hat sich deutlich verstärkt und kann das Finale erreichen - vier Ex-"Adler" sagen ihre Meinung.

...

Doch wie schätzen frühere Spieler des Moerser SC die Stärke der aktuellen Mannschaft ein? Die Sportredaktion fragte bei vier ehemaligen "Adlern" nach.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel