Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Mittwoch, 14. Januar 2009 

Friedrichshafen ist wieder im Rennen
„Ladies in Black“ 2:3 in Stuttgart
Raben: Gute und engagierte Leistung notwendig
SCC Berlin: Vorverkauf läuft gut
Spielverlegung bei NA.Hamburg
Eltmann: Matchwinner Michi Mayer
Humann: Gekämpft bis zum bitteren Ende
Bergmann wechselt nach Ankara
EM-Quali: Etablierte Nationen fast alle qualifiziert
Europapokal-Teilnehmer: Neue Regeln
ASV-Heimserie hält: 3:2-Triumpf über Bühl
Waligora neuer OSP-Trainer in Berlin
MSC: Glück gehabt und durchgemogelt
NA.Hamburg komplett vertreten
Holzgreves Traum lebt
Warum der USC die Saison noch retten kann
Familien-Cocktail: Trainer aus einer Bar
Dresden: Spiel gegen große Unbekannte
Waldstadt: Die Tabellenführung lockt

Januar 2009
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
             
Dezember 2008
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
             

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

Der Vermerk "Freier Beitrag" im Kopf eines Berichtes bedeutet, dass der Bericht nicht unbedingt vom Verein autorisiert wurde,
sondern auf dessen Website im Rahmen eines Forums, Blogs oder Ähnlichem veröffentlicht wurde.

Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

Friedrichshafen ist wieder im Rennen

Der VfB Friedrichshafen hat sich in der CEV Indesit European Champions League eindrucksvoll zurückgemeldet. Gegen Iskra Odintsovo (Russland) gewannen die Häfler mit 3:1 (23:25, 25:19, 25:15, 25:22) und stießen damit die schon fast verschlossene Tür zur nächsten Runde wieder ein gutes Stück auf

Die Chancen standen schlecht, genau genommen ziemlich schlecht sogar. Mit drei Niederlagen und einem Sieg auf dem Konto reisten die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen zum fünften und damit vorletzten Vorrundenspiel in der CEV Indesit European Champions League – und machten das Unmögliche möglich. Gegen den Iskra Odintsovo, russischer Vizemeister und Spitzenreiter der Gruppe F, gewannen sie nach 98 Spielminuten mit 3:1 (23:25, 25:19, 25:15, 25:22). Dank des Erfolges steht den Häflern die Tür zur nächsten Runde wieder offen. „Alle, die Panik hatten, können jetzt beruhigt sein und durchatmen“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu. „Wir spielen weiter.“

Gegen das Topteam aus dem Vorort Moskaus zeigte Friedrichshafen eine durch und durch überzeugende Leistung, in der Neuverpflichtung Allan van de Loo zum Matchwinner avancierte. Der Niederländer kam im ersten Satz beim Stande von 16:21 für Lukas Divis auf das Feld und brachte Sicherheit, aber auch eine gehörige Portion Aggressivität ins Spiel. „Allan war eine große Hilfe“, sagte Kapitän Joao José, „sowohl für unser Spiel als auch für die Atmosphäre auf dem Court“.

Nach unsicherem Beginn gegen eine solide aufspielende Mannschaft aus Odintsovo, die zwar mit Ex-Häfler Jochen Schöps, allerdings zunächst ohne ihren brasilianischen Star Giba agierte, nahm das VfB-Ensemble sein Herz in beide Hände und fand damit in die Erfolgsspur. Mit einem druckvollen Aufschlagspiel sowie einer sicheren Annahme als Basis gelang Friedrichshafen via 6:8, 15:16 und 21:18 der Satzausgleich, ehe der folgende Durchgang zu einer 23-minütigen Lehrstunde wurde. Mit bis zu acht Punkten Vorsprung führte der VfB und ging ebenso verdient wie umjubelt in Führung. „Wir haben als ein Team gespielt“, sagte van de Loo. „Das war der entscheidende Unterschied.“

Odintsovo, mittlerweile mit Giba auf dem Feld, aber fügte sich nicht kampflos in sein Schicksal. Vielmehr versuchten die Russen der Partie noch einmal eine Wende zu geben, hatten letztendlich aber im Angriff das entscheidende Defizit. Auf VfB-Seite wiederum präsentierten sich neben van de Loo insbesondere Libero Markus Steuerwald, Zuspieler Lukas Tichacek und Angreifer Georg Grozer glänzend. Steuerwald sorgte für die sichere Defensive, Tichacek und Grozer im Zusammenspiel entscheidende Akzente in der Offensive. Der Lohn: Via 8:6, 16:15 und 21:19 gewann Friedrichshafen den vierten Abschnitt und damit das Spiel.

„Taktisch war das eine sehr gute Leistung“, sagte Moculescu. „Wir waren Außenseiter, aber hatten den Willen zum Sieg.“ Und José freute sich. „Heute hat es sich zum ersten Mal in dieser Saison so angefühlt wie in den vergangenen Jahren.“

Vor dem letzten Vorrundenspiel am kommenden Mittwoch (21. Januar, 20.15 Uhr) zuhause gegen PGE Skra Belchatow (Polen) hat Friedrichshafen zwei Siege sowie drei Niederlagen auf dem Konto und rangiert vorerst hinter Odintsovo auf dem zweiten Platz. Schon am Mittwoch (14. Januar) aber wird der VfB vom Sieger der Begegnung Belchatow gegen Panathinaikos Athen (Griechenland) auf Rang drei verwiesen werden. Für die nächste Runde qualifizieren sich die Ersten und zweiten der Vorrundengruppen sowie die vier besten Gruppendritten.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

„Ladies in Black“ 2:3 in Stuttgart

Denkbar knappe Niederlage

Kein Glück im Tiebreak und Tränen nach dem Spiel: Am Dienstagabend verlor Alemannia Aachen zum Jahresauftakt mit 2:3 beim Mitaufsteiger Allianz Volley Stuttgart, konnte jedoch dank toller Leistung das Spiel ständig offen gestalten und erstmals in dieser Saison zwei Sätze in einem Spiel für sich entscheiden.

Am Ende fehlten den Aachenerinnen, die auch diesmal von den „treuesten der treuen“ Fans begleitet wurden, nur wenige Punkte zum ersten Sieg in dieser Premierenspielzeit im Volleyball-Oberhaus. Nach den gewonnenen Sätzen 2 und 4 hatte Luc Humblets Team im entscheidenden Tiebreak mit 12:15 schließlich doch das Nachsehen. So nah waren die „Ladies in Black“ einem Matchgewinn noch nie gewesen, zumal die Stuttgarter Verantwortlichen im Vorfeld via Presse eine „klare Angelegenheit“ für das eigene Team angekündigt hatten.

„Das war ganz bitter. Das Team hat großartig gekämpft und auch spielerisch endlich wieder Akzente setzen können. Block und Annahme haben weitestgehend super funktioniert, wir haben stabil aufgeschlagen. Nun gilt es, diese Leistungssteigerung mit in die richtungsweisenden Partien der nächsten Wochen zu nehmen“, sagte ein sichtlich bewegter Aachener Manager André Schnitker nach dem Spiel. Beim ersten Match im Jahre 2009 hatte das Aachener Trainerteam die im Vorfeld angekündigten Umstellungen im Team vorgenommen: So rückte etwa die etatmäßige Diagonalspielerin Esther Stahl in den Mittelblock, was sich im Nachhinein als absolut positive Maßnahme herausstellte.

War der erste Satz noch relativ deutlich mit 25:16 an den Tabellenachten aus der Schwabenmetropole gegangen, steigerten sich die Damen um Käpt´n Lis Zernickow danach deutlich und gewannen den zweiten Durchgang knapp, aber verdient mit 25:23. Den dritten Satz holten sich daraufhin wieder die vor der Saison völlig neu formierten Stuttgarterinnen, bevor die Alemannia ihrerseits im vierten Spielabschnitt nach tollem Kampf einen deutlichen Erfolg feiern konnten: Ein 25:17 aus Aachener Sicht sorgte nun also für eine weitere Premiere, denn erstmals gingen die „Ladies in Black“ in einen Tiebreak in Liga 1. In diesem geriet das Team zwar schnell mit 4:8 in Rückstand, konnte jedoch nochmal auf 11:11 ausgleichen. Was dann folgte, war einfach nur bitter und sicherlich mit ein Grund für reichlich vergossene Tränen im Aachener Lager: Die laut Manager Schnitker „vielleicht einzigen drei Fehler im gesamten Spiel“ sorgten für eine Stuttgarter Führung, die die Alemannia nicht mehr aufholen konnte und schließlich mit 12:15 das Nachsehen hatte.

Der Satzverlauf spiegelt dabei sicher die Ausgeglichenheit an diesem Abend wieder, nach beinahe zwei Stunden reiner Spielzeit hätte „der Sieger durchaus Aachen heißen können“, resümierte der von der Leistung überaus angetane Aachener Manager. „Wir konnten zwischenzeitlich immer wieder dem Gegner unser Spiel aufzwingen. Das war ein Wimpernschlagfinale, leider wurden wir noch nicht für unseren tollen Kampf belohnt. Noch nicht!“, so Schnitker, sicherlich auch im Hinblick auf die wohl richtungsweisenden Wochen mit den beiden Heimspielen gegen Zurich Team VCO Berlin und die Fighting Kangaroos Chemnitz, bei denen die „Ladies in Black“ am kommenden Samstag zunächst auswärts antreten müssen.

Alexander Barth

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

Raben: Gute und engagierte Leistung notwendig

Das Ziel ist für Raben-Trainer Guillermo Gallardo ganz klar: Erreichen der Final Four-Runde im CEV-Pokal. Damit wären die Roten Raben unter den vier besten Mannschaften Europas. Und der Raben-Trainer sieht gute Chancen für sein Team, das am Mittwoch um 20 Uhr beim Schweizer Erstligisten Kanti Schaffhausen antreten muss. Allerdings nur, wenn sie „gut spielen, mental stark sind und sich als kompakte Mannschaft präsentieren“.

Viertelfinalgegner Kanti Schaffhausen steht in der Schweizer Liga derzeit hinter Zeiler Köniz auf dem zweiten Tabellenplatz. Beide Teams sind schon zwei Mal in dieser Saison aufeinander getroffen; einmal hatte Schaffhausen die Nase vorn, einmal Köniz. Sonst haben beide Mannschaft noch keine Niederlage hinnehmen müssen. Schaffhausen hat sich durch Erfolge gegen OPT Banka Pula aus Kroatien und Clube Desportivo Ribeirense aus Portugal in das Viertelfinale des CEV-Pokals gespielt.

Raben-Trainer Guillermo Gallardo hat sich die Mannschaft auf verschiedenen Videos angeschaut und kommt zu dem Ergebnis: „Die sind nicht durch Zufall so weit gekommen“. Die Raben werden von einer kompakten Mannschaft erwartet, die mental stark ist und nicht aufgibt.

Das Schaffhauser Spiel wird von Zuspielerin Tomkom Nootsara – Zuspielerin der thailändischen Nationalmannschaft - gelenkt. In der Annahme haben sie mit der japanischen Libera Rie Kato, die in der vergangenen Saison noch beim Schweriner SC spielte, sowie ihrer Landsfrau Hiroe Koganezawa einen starken Riegel, der nur schwer zu knacken ist. Im Angriff sorgen Karen Cope Charles aus Costa Rica auf der Außenposition und die Slowakin Danica Hanzelova auf der Diagonalposition für die notwendigen Punkte auf Seiten der Schaffhauser. Trainiert wird der Schweizer Erstligist im übrigen von dem Deutschen Andi Vollmer, der hier seit Januar 2006 tätig ist. Zuvor stand er in Diensten des VFM (Volleyball Franches-Montagnes).

Raben-Trainer Guillermo Gallardo schätzt „beide Mannschaften auf Augenhöhe“ ein. Als Vorteil für die Roten Raben sieht er, dass die deutsche Bundesliga insgesamt ein besseres Niveau als die Schweizer Liga habe. Dort falle die Spielstärke hinter Zeiler Köniz, Volero Zürich und Kanti Schaffhausen deutlich ab.

Am Dienstag Nachmittag hat er die Möglichkeit, mit dem Raben-Team eine Trainingseinheit in Schaffhausen zu absolvieren. Es sei wichtig für die Spielerinnen, den Kopf nach der Niederlage in Hamburg frei zu bekommen. Ohne das Europapokalspiel hätte er ein bis zwei Tage Zeit, mit den Raben-Spielerinnen das Hamburg-Spiel noch einmal nachzubereiten. So müssen es „die Mädels alleine schaffen“.

Dennoch ist der Raben-Trainer optimistisch: „Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir die nächste Runde erreichen“. Allerdings ist er sich bewusst, dass seine Mannschaft dafür eine gute und engagierte Leistung in Schaffhausen zeigen muss. Personell setzt er auf die eingespielte Formation der vergangenen Spiele. Mit in der Schweiz dabei werden aber auch Zuspielerin Nicole Fetting und Mittelblockerin Loraine Henkel sein, die nach ihrer langen Verletzungspause wieder langsam an die Mannschaft herangeführt werden sollen. „Vielleicht bietet sich die Gelegenheit, den beiden Spielpraxis zu verschaffen“, so Gallardo.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

SCC Berlin: Vorverkauf läuft gut

Als am 18.11.2008 die Türen der Max-Schmeling-Halle um 19:00 Uhr geöffnet wurden, gab es vor der Arena bereits einen großen Menschenauflauf. Wer ein Ticket an der Abendkasse erwerben wollte, stand im wahrsten Sinne des Wortes im Regen.

Dies kann am 01. Februar, wenn der SCC in der Max-Schmeling-Halle gegen den VfB Friedrichshafen antritt, ganz einfach vermieden werden. Um nicht, wie beim Spiel gegen evivo Düren, lange anstehen zu müssen, können Sie Eintrittskarten HIER bequem online buchen und sofort ausdrucken. Außerdem steht Ihnen die Tickethotline rund um die Uhr zur Verfügung: 0180 5 288244 (14 Cent/Minute).

Wenn Sie Ihre Karte lieber persönlich kaufen möchten, so können Sie sich an eine der mehr als 500 TiXOO-Vorverkaufsstellen wenden.

Außerdem wird es beim nächsten SCC Heimspiel am 18. Januar gegen den VC Olympia Berlin in der Sömmeringhalle (Anpfiff 16:00 Uhr) eine Vorverkaufsmöglichkeit für die Max-Schmeling-Halle geben. Dort bieten wir  neben den Einzeltickets (Normal 8,- € / Ermäßigt 5,- €) auch ein exklusives Gruppenangebot an, das sonst nur über die Tickethotline gebucht werden kann.

ab 10 Personen bezahlen nur 8 Personen (2 Freikarten)
ab 20 Personen bezahlen nur 15 Personen (5 Freikarten)
ab 30 Personen bezahlen nur 22 Personen (8 Freikarten)

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

Spielverlegung bei NA.Hamburg

Der Europäische Volleyball-Verband ( CEV ) hat den Termin für die Qualifikation zur Juniorinnen-Weltmeisterschaft 2009 von Ende Mai 2009 auf den 08.-10. Mai 2009 vorverlegt. Das bedeutet, dass dieser Qualifikationstermin auf den letzten Spieltag der Saison 2008/09 in der 1. Bundesliga der Frauen fällt.

Die Vereine sind verpflichtet, ihre Nationalspielerinnen für Vorhaben der Nationalmannschaften abzustellen. Es könnten hier bis zu sieben Vereine betroffen sein, NA.Hamburg u.a. mit den beiden Nationalspielerinnen Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit.

Die Deutsche Volleyball-Liga ( DVL ) hat daher mit Zustimmung der Vereine nachfolgende Spielplanänderung vorgenommen :

- der vorletzte Spieltag wird vorgezogen auf den Ausweichspieltag 31.01./01.02.2009
- der letzte Spieltag wird vorgezogen auf den 02.05.2009

Das bedeutet für NA.Hamburg, dass das für den 03.05.2009 vorgesehene

Heimspiel gegen den VfB Suhl

bereits am

Sonntag, den 01.02.2009 um 15:00 Uhr

ausgetragen wird.

Das Auswärtsspiel gegen TSV Bayer 04 Leverkusen ( letztes Spiel in der Saison ) findet am Sa. 02.05.2009 um 18:00 Uhr statt.

 

 

Deutschland - SG Eschenbacher Eltmann-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

Eltmann: Matchwinner Michi Mayer

Neuzugang führt SG Eschenbacher Eltmann zum 3:2 über Leipzig

„Veni, vidi, Michi vici!“ Er kam, sah und Michi siegte. „Michi“ Mayer meldete sich im deutschen Volleyball zurück und das gleich mit einem Paukenschlag. Nach eineinhalb Jahren ohne einen Ball zu schlagen, schaffte der Neuzugang prompt 18 Punkte und noch wichtiger, brachte der SG Eschenbacher Eltmann den nötigen frischen Wind und auch das Selbstvertrauen zurück, um in diesem Schicksalsspiel gegen Leipzig nicht nur zu siegen, sondern endlich auch einmal im Tie Break zu bestehen. Matchwinner Michi Mayer, „im fünften Satz hat er fünf, sechs Punkte gemacht, so einer hat uns bisher gefehlt“, atmete Trainer Milan Maric auf. „Michi ist ein Siegertyp, der will immer gewinnen“, so Christian Nowak, der nach dem Abgang von Henri Tuomi nach Lettland ebenfalls eine gute Rückkehr in der Starting Six feierte. „Aus alter Verbundenheit mit dem Verein. Mir hat das ja auch weh getan, was hier zuletzt lief. Und kämpfen kann ich immer noch.“

Mit dem 3:2 über den VC Leipzig beendete die SGE ihre schwarze Serie mit sieben Bundesliga-Niederlagen in Folge – und verlängerte zugleich die düstere Serie für die auf den vorletzten Platz zurück gefallenen Sachsen auf sieben Pleiten in Folge. So war es insgesamt zwar kein gutes Match, bei dem zu spüren war, dass es für beide Teams schon beinahe um die Existenz ging, aber am Ende lernte Eltmann das Lachen wieder. Und die Zuschauer sahen bei der Live-Übertragung im Internet- und Digital-TV aus der Georg-Schäfer-Halle zwei hoch dramatische Stunden Volleyball.

„Das war der Wendepunkt“, war sich auch Eltmanns australischer Zuspieler Brett Alderman sicher. „Wir haben nach diesen bitteren Monaten unser Selbstvertrauen wieder gefunden.“ Was auch Nowak bestätigte: „In den letzten Spielen haben wir wie ein Absteiger agiert, brav mitgespielt, teilweise sogar nicht mal schlecht, aber die Punkte haben wir am Ende alle höflich abgeliefert. Diesmal haben wir es durchgezogen.“ Auch wenn zwischendurch die Nerven immer mal wackelte und der ein oder andere Vorsprung verspielt wurde. „Eigentlich war das ein 3:0“, sagte Maric. Doch endlich brach Eltmann nach Rückschlägen einmal nicht ein und es bestätigte sich am Ende sogar der alte Spruch, dass dem Tapferen auch das Glück winkt. Bei 13:11 für die Wallburgstädter im Tie Break wurde Alderman von einem Leipziger Schmetterball an der Schulter getroffen, der Ball flog über das Netz zurück und senkte sich als perfekter Lob genau in die Ecke, in der kein Leipziger Annahmespieler stand zum 14:11 – die Vorentscheidung. Denn zuvor hatten die Unterfranken nach einer 8:4-Führung offenbar Angst vor dem Siegen und lagen plötzlich 9:10 hinten, ehe Mayer mehrere Punkte in Folge machte. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Leipzig auf 12:13 heran gekommen wäre. „Kann man bitterer verlieren“, fragte sich der verzweifelte VCL-Coach Steffen Busse, „So was passiert uns ja nicht zum ersten Mal in dieser Saison.“ Denn den zweiten Matchball verwandelte dann mit einem Schlag an den Block des Gegners, von dem der Ball ins Aus sprang, Mayer – wer sonst. Es war der 18. Punkt für den Ex-Nationalspieler, die meisten bei den Hausherren.

„Im vierten Satz war ich so schlecht, dass ich den fast ganz allein verloren habe“, zeigte sich Mayer bescheiden und sah seine Leistung „bei 50 Prozent. Ich bin aber nicht unzufrieden. Ich sehe selbst der Aufschlag noch nicht kommt und ich im Angriff noch nicht die Durchschlagskraft habe, wie früher. Sportlich habe ich die Mannschaft sicher nicht weiter gebracht. Der Falko Steinke ist vermutlich besser.“ Aber es sei eben wie im Fußball, wenn es einen Trainerwechsel gebe. „Da wird eben ein klein bisschen was verändert und plötzlich gewinnt die Mannschaft wieder, obwohl es die gleichen Spieler, wie vorher sind. Die Hauptsache ist, Eltmann hat gewonnen und da ist es ganz egal, ober der Mayer, der Geiger oder der Wilhelm gut waren.“ Doch auf dem Feld war der Ex-Hachinger trotzdem schon wieder fast der alte: Mayer marschierte, munterte auf, motzte und machten den Matchball – ein „Typ“ eben, der seine Mitspieler mitreißen kann und wie er bei der SGE zuletzt einfach fehlte.

Freilich stellt das Engagement in Eltmann („Ich mag diese Halle, aber es war heute sehr ungewohnt für mich auf der Heimbank Platz zu nehmen.“) für Mayer eine große Belastung dar. „Von Montag bis Freitag muss ich in die Schule“, sagte der Referendar an der Knabenrealschule Landshut. „Das mit dem Training ist deshalb ein Desaster.“ In Kempfenhausen, bei der Bayernauswahl in Straubing und beim Drittligisten Grafing will der 28-jährige sich individuell wieder fit machen. Erst am Freitagabend kann Mayer zum Training nach Unterfranken kommen. „Natürlich ist das nicht optimal“, so Zuspieler Alderman, der den neue Diagonalangreifer schließlich in Szene setzen muss. „Aber er hat so viel Erfahrung und wenn wir ihm alle helfen, wird Michi schnell wieder zu seiner Form finden.“ Seinen Optimismus hat Mayer schon jetzt nach Eltmann mitgebracht: „Ich bin mir sicher, dass wir nächste Woche auch in Giesen gewinnen werden und dann läuft der Laden wieder.“

 

 

Deutschland - VV Humann Essen-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

Humann: Gekämpft bis zum bitteren Ende

VV Humann verliert ohne seine Leistungsträger Quecke und Windscheif unglücklich mit 2:3 beim Tabellenvorletzten in Tecklenburg.

„Eigentlich”, sagte VVH-Trainer Peter Bach auch nach diesem Volleyball-Thriller, „eigentlich konnten wir dieses Spiel gar nicht gewinnen.” Denn weil die Leistungsträger Felix Quecke (mit der deutschen U 19 bei EM-Qualifikation in Bulgarien) und Stefan Windscheif (Zahn-OP) fehlten, mussten die Gäste beim VCB Tecklenburger Land ohne gelernten Diagonalspieler auflaufen. „Aber die Jungs haben das heute wirklich sehr gut gemacht und toll gekämpft”, lobte der Trainer. „Und der Gegner hat viel investiert und gut gespielt.”

Dennoch hätte der VVH diesen Vergleich sehr wohl gewinnen können. Die Humänner fanden zunächst nicht ins Spiel und verloren Durchgang eins klar. Dann fingen sie sich und schafften den 1:1-Satzausgleich. Ähnlich liefen Durchgang drei und vier. Wieder gewannen die Gastgeber den dritten Abschnitt klar und lagen im vierten bereits mit 24:19 scheinbar uneinholbar vorn. Doch Martin Jentsch riskierte alles, sammelte per Aufschlag Punkt für Punkt. Sieben an der Zahl, und der VVH war wieder im Rennen. Zehn Matchbälle hatte er am Ende abgewehrt.

Tecklenburg war beeindruckt, Humann nutzte es zur 5:1-Führung im Tiebreak. „Dann machen wir drei schusselige Angriffsfehler”, ärgerte sich Bach. Zudem entschieden die Schiedsrichter einige Male im Zweifel gegen Humann. Noch drei Matchbälle wehrte der VVH ab, dann waren die Punkte futsch.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

Bergmann wechselt nach Ankara

Die Karriere von Volleyball-Profi Ralph Bergmann geht weiter: Der 38-jährige Mittelblocker spielt ab sofort für den türkischen Spitzenklub Halkbank Ankara, für den bereits Mark Siebeck in der Saison 2007/08 aktiv war.

Beim Vizemeister des Vorjahres und aktuellem Tabellenvierten sind u.a. drei bulgarische (Ex-)Nationalspieler aktiv, trainiert wird die Mannschaft vom bulgarischen Ex-Nationaltrainer Martin Stoev. Ralph Bergmann äußerte sich zufrieden über seinen neuen Verein: „Ich bin sehr froh darüber, für den zweiten Teil der Saison bei einem so renommiertem Verein wie Halkbank spielen zu können. Auch die Informationen von Mark Siebeck haben mir sehr geholfen.“ Bereits am Donnerstag, 15. Januar, wird Bergmann das erste Mal für seinen neuen Verein am Netz stehen.

Der 225-fache deutsche Nationalspieler hatte Mitte November seinen Verein PAOK Thessaloniki verlassen. Bergmann hatte sein ausstehendes Gehalt mündlich angemahnt und erhielt daraufhin den Laufpass. Um die Freigabe seines Vereins zu bekommen und die Chance zu haben, seine Karriere fortzusetzen, verzichtete der Routinier auf eine Klage und das ihm zustehende Geld. Nach Stationen in Deutschland, Portugal, Belgien, Frankreich, Österreich und Griechenland ist die Türkei nun das siebte europäische Land, in dem Bergmann aktiv wird.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

EM-Quali: Etablierte Nationen fast alle qualifiziert

Bei der EM-Qualifikation der U18/U19 am vergangenen Wochenende setzten sich fast ausschließlich die favorisierten und in der Vergangenheit erfolgreichen Nationen durch. Eine Ausnahme bildete leider der männliche deutsche Nachwuchs, der zuletzt 1997 die Qualifikation für die EM-Endrunde verpasst hatte.

Im weiblichen Bereich scheiterten die „großen“ Nachuchsnationen Polen und Kroatien. Somit nehmen aus deutscher Sicht nur die Mädchen (U18, Jahrgang 1992/93) an der EM-Endrunde vom 4.-9. April in Rotterdam/Niederlande teil – das Team von Stefan Bräuer war aufgrund des EM-Titels des Vorgängerjahrgangs automatisch qualifiziert. Die Auslosung der Gruppen erfolgt am 17. Januar in Rotterdam.

Für die EM-Endrunde der U19 (m, Jahrgang 1991/92) qualifizierten sich: Polen, Belarus, Belgien, Spanien, Russland, Österreich, Bulgarien, Ungarn, Serbien und Italien. Frankreich als Titelverteidiger und die Niederlande als Ausrichter waren automatisch qualifiziert.

Für die EM-Endrunde der U18 (w) qualifizierten sich: Serbien, Ukraine, Ungarn, Italien, Belgien, Griechenland, Russland, Tschechische Republik, Türkei und Slowakei. Deutschland als Titelverteidiger und die Niederlande als Ausrichter waren automatisch qualifiziert.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  

Europapokal-Teilnehmer: Neue Regeln

Seit dem 1. Januar gelten bei Wettbewerben der FIVB sowie der CEV einige neue Spielregeln. Somit müssen auch die vier Bundesligisten, die noch im Europapokal aktiv sind, sich auf diese einstellen und anwenden. Im Spielverkehr des DVV werden die Regeln in der laufenden Saison noch nicht umgesetzt. Die gravierendsten Änderungen hat Bundesschiedsrichterwart Prof. Fred Kröger im Folgenden skizziert.

1. (Spieler-) Wechsel
Der Wechselvorgang wurde verändert. Grundprinzip der Neuregelung:

Will eine Mannschaft einen Wechsel durchführen, kann der Trainer dies beantragen. Er muss es aber nicht tun und kann auch einfach den/die Wechselspieler in die Wechselzone schicken. •
Wenn ein Trainer einen Wechsel beantragt, reagieren weder Schreiber noch 2. Schiedsrichter darauf. Erst das Betreten der Wechselzone durch den/die Wechselspieler (mit Nummerntafel) stellt den eigentlichen Antrag dar und ruft eine Reaktion hervor.

Dabei wird zwischen Spielen unterschieden, bei denen der Schreiber einen Summer zur Verfügung hat und solchen, wo dies nicht der Fall ist: 2

Schreiber hat einen Summer Schreiber hat keinen Summer
Mit Summer: 1) Sobald der Wechselspieler die Wechselzone betritt, betätigt der Schreiber den Summer und bestätigt damit den Antrag. 2) Der 2. Schiedsrichter hat Blickkontakt zum Schreiber und genehmigt den Wechsel von seiner Position zwischen Pfosten und Schreiber. 3) (Wie bisher:) Der Schreiber vervollständigt seine Eintragungen im Spielberichtsbogen und hebt dann beide Hände.

Ohne Summer: 1) Sobald der Wechselspieler die Wechselzone betritt, pfeift der 2. Schiedsrichter und bestätigt damit den Antrag. 2) Der 2. Schiedsrichter hat Blickkontakt zum Schreiber, der wie bisher eine Hand hebt, und genehmigt den Wechsel von seiner Position zwischen Pfosten und Schreiber. 3) (Wie bisher:) Der Schreiber vervollständigt seine Eintragungen im Spielberichtsbogen und hebt dann beide Hände.

Zu beachten:
- Wenn der Schreiber einen Summer benutzt, kommt vom 2. Schiedsrichter kein Pfiff mehr.
- Es gibt nach wie vor Situationen, in denen ein Wechselantrag zurückzuweisen (und als Verzögerung zu behandeln) ist, z.B.: der Wechselspieler hat eine falsche Nummerntafel oder ist nicht spielbereit.
- Im Falle einer Verletzung sollen die Schiedsrichter selbstverständlich auf den Antrag des Trainers reagieren.

2. Netzberührung
Die Regeln über die Berührung des Netzes durch einen Spieler wurden vereinfacht. Zusammengefasst gilt jetzt: Eine Netzberührung ist nur noch dann ein Fehler, wenn der Spieler
- das obere Netzband oder den oberen (über das Netz hinausragenden) Teil der Antenne während seiner Spielaktion berührt oder
- sich oder seiner Mannschaft durch die Netzberührung während der Spielaktion einen Vorteil gegenüber dem Gegner verschafft (z.B. durch Herunterziehen des Netzes) oder
- den Gegner mit der Netzberührung an dessen Spielaktion behindert.

3. Übertreten
In ähnlicher Weise wie die Netzberührung ist nunmehr auch die Übertrittsregel gefasst: Der Kontakt mit dem gegnerischen Spielfeld ist mit jedem Körperteil außer den Füßen gestattet, vorausgesetzt, dass der Gegner dadurch an seiner Spielaktion nicht behindert wird. (Übertreten mit den Füßen wird gehandhabt wie bisher.) Eine Behinderung könnte z.B. gegeben sein, wenn der übertretende Spieler einen nassen Fleck hinterlässt, der eine Verletzungsgefahr darstellt.

Die Änderung der Mannschaftsstärke (die Spieleranzahl wird von 12 auf 14 erhöht, darunter zwei Liberos) fällt noch nicht darunter.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

ASV-Heimserie hält: 3:2-Triumpf über Bühl

Der ASV Dachau bleibt in den Heimspielen der 2. Männer-Volleyball-Bundesliga Süd ungeschlagen. Im Spitzenspiel der Südstaffel hat die Dammann-Truppe den Tabellenführer TV Bühl 3:2 (25:19, 22:25, 25:22, 21:25, 15:13) bezwungen und sich so auf Rang drei der Tabelle vorgeschoben.

Der Süd-Gipfel hat all das gehalten, was sich die Fans von ihm versprochen haben. Beide Mannschaften zeigten, dass sie nicht ohne Grund in den oberen Tabellenregionen der Liga angesiedelt sind. Tolle Aufschläge, krachende Angriffsaktionen und sensationelle Reaktionen in der Feldabwehr sorgten für ein überdurchschnittlich gutes Zweitligamatch. Zudem verwandelten die rund 250 Zuschauer die altehrwürdige Georg-Scherer-Halle in ein Tollhaus.

Pausenlos wurde das ASV-Team durch die Zuschauer angetrieben. Die Spieler nahmen die Stimmung auf und zeigten die wohl beste Leistung einer ASV-Volleyballmannschaft im „Schuhkarton am Stadtwald“ seit vielen Jahren.

Dass die Partie gegen Ende noch einmal richtig spannend wurde, haben die Dachauer sich selbst zu zuschreiben. Im Tie-Break führte der ASV bereits mit 14:9, ehe die Gäste Punkt um Punkt machten und auf 13:14 herankamen. Dann aber versenkte Mittelblocker und ASV-Kapitän Thomas Mersmann den fünften Matchball, und alle Dämme brachen in der flachen Halle, in der noch wenige Tage zuvor die Hallenkicker für Stimmung auf den Rängen gesorgt hatten.

Die Spieler und Zuschauer lagen sich jubelnd in den Armen, sie feierten ausgelassen den nicht für möglich gehaltenen Sieg über den Liga-Primus der Süd-Staffel.

Im ersten Satz ging das Konzept des ASV Dachau voll auf. Durch druckvolles Aufschlagspiel wurden die Gäste dazu gezwungen, vornehmlich ihre Außenangreifer ins Spiel zu bringen. Dadurch konnte sich der Block des ASV schnell positionieren; so gelangen den Stadtwäldern etliche Blockpunkte, die letztendlich ausschlaggebend waren für den Satzgewinn. Danach wogte die Partie hin und her. Gäste-Trainer Mathias Eichinger nutzte sein Auswechselkontingent beinahe in jedem Satz voll aus, er versuchte so, den Gastgeber seinerseits unter Druck zu setzten. Allerdings ließ sich das junge Gastgeber-Team davon kaum aus der Ruhe bringen. Vor allem in der Körpersprache präsentierte sich der ASV erstklassig. Selbst bei Rückständen oder Satzverlusten sah man dem Team von ASV-Trainer Klaus Dammann deutlich an, dass es unbedingt den Sieg einfahren wollte.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten zwei Spieler beim ASV noch heraus: Außenangreifer Sebastian Wenninger und Diagonalangreifer Matthias Weber. Der erst 19-jährige Wenninger bestach, einmal mehr, durch sein tolles Aufschlagspiel; er war auch im Angriff nicht zu stoppen. Weber hingegen verarbeitet nahezu jeden Ball, auch wenn dieser nicht optimal von Spielmacher Maxi Kaufmann zugespielt worden war.

Doch kein ASV- Match ohne Wehrmutstropfen: ASV-Mittelblocker Jakob Weil landete kurz nach der Einwechslung Ende des dritten Satzes mit dem linken Fuß nach einer Blockaktion auf dem Fuß eines Bühlers. Er knickte um und musste ausgewechselt werden. Die genaue Diagnose steht noch aus.

Im Gewinnspiel um den Opel Corsa vom Autosalon Faber schafften es weder Patrick McGehee, Hans Albrecht und Josef Scharf (alle Dachau), den Golfball aus 27 Meter Entfernung einzulochen. Damit bleibt den Zuschauern in einem der kommenden Heimspiele weiterhin die Chance, das Auto zu gewinnen.

Stimmen zum Spiel

ASV-Trainer Klaus Dammann konnte es kaum fassen, hatte sein Team doch den Aufstiegsfavoriten und Tabellenführer TV Bühl nach einer tollen Partie mit 3:2 in die Knie gezwungen. Sein Bühler Kollege, Mathias Eichinger, blieb dagegen äußerlich ruhig und analysierte das Match in der anschließenden Pressekonferenz nüchtern und sachlich. Erstaunt fragte Eichinger seinen Dachauer Kollegen: „Und ihr habt wirklich erst eine Woche trainiert?“

Klaus Dammann, Trainer ASV Dachau: „ Ich bin rundum glücklich. Dafür, dass wir erst seit einer Woche wieder trainieren, haben wir überraschend gut gespielt. Wir haben schnell zu unserem Spiel gefunden. Basti Wenninger und Matthias Weber waren überragend, ohne die Leistung der anderen zu schmälern. Natürlich hatten wir etwas Glück, dass wir zu Hause gespielt haben, aber das gehört dazu. In der Mitte der Partie hatten wir einige Probleme, weil uns die Bühler immer wieder im Block angeschlagen haben. Doch mein Team hat das gut in den Griff bekommen. Noch einen Sieg und wir haben unser Saisonziel erreicht. Danach werden wir uns neue Ziele setzten.“

Mathias Eichinger, Trainer des TV Bühl: „Insgesamt war es ein sehr, sehr gutes Spiel. Es war klar, dass es ein schweres Spiel werden würde. Nach Weihnachten ist es immer schwer, die Leistung einzuschätzen. Einige ausländische Spieler in meinem Team sind über 2000 Kilometer nach Hause gefahren. Vielleicht war die Pause bis zum 4. Januar zu lange. Wir hatten vor Weihnachten den Höhepunkt im Match in Delitzsch. Bis auf den vierten Satz ist bei uns nicht viel gelaufen. Dachau hat sehr gut aufgeschlagen.“

Thomas Mersmann, Kapitän des ASV Dachau: „Das hat es lange nicht mehr gegeben, dass die Zuschauer uns derart angefeuert haben und bei den Matchbällen gestanden sind. Es ist toll, mit welcher Freude gespielt worden ist und welche Stimmung in der Mannschaft herrscht. Dafür, dass ich gegen meinen Mittelblocker-Kollegen Goran Iliev gespielt habe, ist es noch einigermaßen gut gelaufen. Gegen einen so erfahrenen Mann zu spielen, ist einfach grausam.“

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.beach-volleyball.de

Waligora neuer OSP-Trainer in Berlin

Leonard Waligora, langjähriger und erfolgreicher Spieler auf der deutschen Tour, ist neuer Bundesstützpunkttrainer am Olympiastützpunkt Berlin (OSP). Damit tritt er die Nachfolge von Elmar Harbrecht an, der zum U20/U21-Bundestrainer im November 2008 ernannt wurde.

"Ich trainiere alle Beach-Volleyball-Athleten, die hier in Berlin sind, die für den VC Olympia Berlin starten", sagt "Leo". Zum "Team Berlin" gehören 15 Sportler, u.a. Katrin Holtwick/Ilka Semmler, Jonathan Erdmann, Stefan Köhler und Frederike Fischer/Julia Großner. "Die Trainerlizenz muss ich noch machen, aber als diplomierter Sportwissenschaftler war ich für die Stelle qualifiziert", so Leo.

Da der neue Job ihn nun mehr einspannen wird, weiß Leonard nicht, wie viel er selber in das Turniergeschehen 2009 eingreifen kann. Sein Spielpartner aus den letzten zwei Jahren, Florian Karl, hat sich jedenfalls neu orientiert und bildet mit Tom Götz ein neues Team. Tom Götz stand wiederum zur Verfügung, weil sein Partner Markus Böckermann, mit dem er 2008 in Timmendorfer Strand Bronze geholt hat, sich mit Florian Lüdike zusammengeschlossen hat. Böckermann/Lüdike spielen auch in der Halle zusammen, bei der FT Adler Kiel in der 2. Bundesliga.

Lüdikes bisheriger Partner, Sebastian Fuchs, setzte nach der letzten Saison seinen Schwerpunkt auf Hallen-Volleyball und macht nun seinen Weg beim Bundesligisten SCC Berlin. Nun ist die Ordnung wieder hergestellt: Berlin zu Berlin (Götz/Karl) und Kiel zu Kiel (Böckermann/Lüdike).

 

 

Deutschland - Rheinische Post

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.rp-online.de

MSC: Glück gehabt und durchgemogelt

(RP) Im West-Derby der Volleyball-Bundesliga gewinnt der Moerser SC trotz schwacher Leistung mit 3:2 bei den Wuppertal Titans. Zum direkten Duell der beiden einstigen Widersacher Jens Larsen und Georg Grozer kommt es nicht.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.abendblatt.de

NA.Hamburg komplett vertreten

Harburg - Es ist schon fast Tradition: Einmal zu Beginn des Jahres werden die Bundesliga-Volleyballerinnen der NA.Hamburg, Helfer, Unterstützer, der Fanklub, Sponsoren und Politiker für einen Abend vom Cinemaxx Harburg zu einem gemütlichen Abend eingeladen, an dessen Ende ein Überraschungsfilm gezeigt wird.

Noch nie konnte Theaterleiterin Anke Brückmann mit NA-Manager Horst Lüders so viele Leute im Kino begrüßen wie in diesem Jahr. "Es waren ungefähr 250 Leute gekommen", stellte Lüders fest. Das große Interesse unterstreiche die Verbundenheit mit dem Stadtteil. Die Frauen des Erstliga- und des Zweitliga-Teams sowie Trainer und Betreuer waren komplett anwesend. Dabei waren auch Bezirksamts-Chef Torsten Meinberg, der Vorsitzende der Harburger Bezirksversammlung, Michael Hagedorn, und Autohausbesitzer Werner Rubbert, der das Team seit 1992 auf seine Kosten mit Pkw versorgt. Vom Hauptsponsor Aurubis (früher Norddeutsche Affinerie) kam Ulf Gehrckens, der den Volleyball-Frauen schon lange verbunden ist.

"Es ist toll, dass es solche Möglichkeiten gibt", sagt Lüders. Wird doch nicht nur über den richtigen Schmetterschlag diskutiert. In ungezwungener Atmosphäre lässt sich auch so mancher Kontakt pflegen, der vielleicht wichtig sein kann. Für manchen Geldgeber auch ein legitimer Grund, sich zu engagieren. Die Kosten für das Büfett und die Getränke übernahm das Cinemaxx. Wer mochte, konnte sich mit Popcorn versorgt am Ende auch noch den diesjährigen Überraschungsfilm angucken: Sieben Leben mit Hollywood-Star Will Smith.

masch

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.westfaelische-nachrichten.de

Holzgreves Traum lebt

Münster. Katharina Holzgreve hat gelernt, sich in Geduld zu üben. Seit vielen Jahren steht die Zuspielerin auf dem Sprung ins Erstliga-Team des USC Münster.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.westfaelische-nachrichten.de

Warum der USC die Saison noch retten kann

Potenzial: In der Mannschaft steckt mehr als sie bislang überwiegend zeigte. ...

 

 

Deutschland - Nürnberger Nachrichten

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.nn-online.de

Familien-Cocktail: Trainer aus einer Bar

Schwaigs Volleyballer fanden ihren Trainer in der Kneipe

NÜRNBERG - Natürlich hat man auch in Schwaig das neue Jahr mit reichlich guten Vorsätzen begrüßt. Die eigene Launenhaftigkeit, so stand es ...

 

 

Deutschland - MDR.de

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.mdr.de

Dresden: Spiel gegen große Unbekannte

Auf die Volleyballerinnen des Dresdner SC wartet im Achtelfinale des Challenge Cup am Mittwoch eine undankbare Aufgabe. Die DSC-Frauen treffen mit Rabita Baku auf einen Gegner, zu dem es nahezu keine Informationen gibt.

 

 

Deutschland - Potsdamer Neueste Nachrichten

 Mittwoch, 14. Januar 2009

  www.pnn.de

Waldstadt: Die Tabellenführung lockt

Für die WSG Waldstadt ist die 2. Bundesliga kein aktuelles Thema

Die Volleyballer der WSG Waldstadt erwarten das kommende Wochenende mit einer Mischung aus Respekt und Zuversicht. Ein sehr interessanter Doppelspieltag steht an, ...

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel