Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Mittwoch, 28. Januar 2009 

NA.Hamburg besiegt Leverkusen souverän
Berlin: Das ewige Duell
Regina Burchardt: “Wir wollen mehr!”
TSV Rudow verliert 2:3 gegen SC Potsdam
Netzhoppers erstmalig gegen Eltmann siegreich
Kein Geburtstagsgeschenk für Lauren Bertolacci
Schweriner SC im Reisestress
Eltmann: Ohne Vier auf verlorenem Posten
Haching geht neue Wege
Fünf deutsche ‚Legionäre’ um italienischen Pokal
Biberach gelingt Befreiungsschlag
Neuseeland: Helke und Okka holen Titel
Pietzonka-Team gewinnt Sachsen-Derby
Sportlerwahl: Überraschungen bahnen sich an
HTB: Beste Saison seit zehn Jahren
Ulli Lampes Feuertaufe als Krisenmanager
Parchims U20: Ticket zur NDM gelöst
Humann: Ein wichtiger Befreiungsschlag
Vaneckova erhält 5000 Euro vom VCW

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Zum Medien-Überblick

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

NA.Hamburg besiegt Leverkusen souverän

Hamburg, 27.01.2009 - NA.Hamburg besiegt zum Abschluss der Hinrunde den TSV Bayer 04 Leverkusen in der AreNA-Süderelbe mit 3:0 (25:13, 25.16, 25:12) und ist damit zum Abschluss der Hinrunde Tabellenvierter, nur zwei Punkte hinter Herbstmeister Dresdner SC.

NA.Hamburg dominiert das gesamte Spiel von Beginn an auf allen Positionen. Mit variablem Aufschlagspiel wurden die Leverkusenerinnen frühzeitig unter Druck gesetzt. Außerdem stand Ihnen ein NA.Hamburg-Block gegenüber, der nur wenige Bälle vorbei ließ. Kam doch mal ein Ball vorbei, dann war die Feldabwehr hellwach und sicherte einen guten Spielaufbau. Auch in der Annahme gab es wenig zu bemängeln. Die meisten Angaben der Leverkusenerinnen wurden so entschärft, dass Stephanie Volle ein schnelles und variables Spiel aufziehen konnte.

Das Team um Mannschaftsführerin Kerstin Ahlke war in jeder Phase des Spiels hellwach, war sehr kämpferisch und zeigte sich in allen Phasen hochmotiviert. Diese 2 Punkte sollten in Hamburg bleiben und sie blieben es – hochverdient.

Im 1. Satz war es bis zu 1. Technischen Auszeit noch ausgeglichen. NA.Hamburg führte „nur“ mit 8:6. Danach machten das Team mit seinem druckvollen Spiel 5 Punkte in Folge. Mit diesem Vorsprung ließ sich das eigene Spiel noch besser aufziehen und Leverkusen wurde so Punkt um Punkt Abstand abgerungen. Nach 22 Minuten stand es 25:13.

Im 2. Satz dominiert NA.Hamburg gleich von Beginn an und führte so schnell mit 4:0. Leverkusen gelang es in keiner Phase dieses Satzes sich ins Spiel zurück zu kämpfen. Erst nach der zwischenzeitlichen 19:11 Führung von NA.Hamburg konnte Leverkusen das Satzende mit 5:6 Punkten aus seiner Sicht einigermaßen ausgeglichen gestalten. NA.Hamburg aber gewann nach 23 Minuten mit 25:16.

Der letzte Satz war dann eine Demonstration Hamburger Stärke. 24:8 hieß es beim ersten Matchball. Die rund 600 Fans in der AreNA-Süderelbe störte es herzlich wenig, dass „Ihr Team“ erst den 5. Matchball nutzte. Alle hatten sich von ihren Plätzen erhoben, um mit lautem Applaus ein tolles Spiel „ihres Teams“ zu würdigen.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

Berlin: Das ewige Duell

SCC gegen VfB: Noch 5 Tage …

Am Sonntag (01. Feb / 15 Uhr) heißt es wieder einmal "Ring frei" für das ewige Duell zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem SCC BERLIN. Beide Mannschaften prägen seit Jahren das nationale Leistungsniveau, seit 1997 konnte kein anderer Verein die Deutsche Meisterschaft gewinnen.

Wer erinnert sich nicht an die großen und dramatischen Duelle der letzten Jahre …

Zum Beispiel an das legendäre Meisterschaftsfinale 2004, in dem sich Friedrichshafen und Berlin gegenüber standen. Die Spiele endeten 2:3, 3:1, 3:2 und 3:1 zugunsten des SCC. Unvergessen die Szene, als sich Im vierten Spiel in der Sömmeringhalle der Korb mit der Lautsprecheranlage wie von Geisterhand zu Boden senkte. Auf dem Weg nach unten zerriss der Koloss das Netz, dessen Austausch für eine unliebsame Pause sorgte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Berliner zurück, anschließend spielten sie wie ausgewechselt und holten den Titel an die Spree. Das Rätsel, wer die Lautsprecheranlange in Bewegung gesetzt hatte, war schnell gelöst. Es waren Kinder, die nur ein wenig spielen wollten.

Viele werden sich auch noch  an das Pokalfinale 2005 erinnern. In einem Herzschlag-Tie-break versagten den Hauptstädtern im entscheidenden Moment die Nerven, der VfB siegte 15:13 und nahm den Cup mit an den Bodensee.

Ähnlich dramatisch verliefen die beiden Bundesliga-Duelle der Saison 2006/07. Im Hinspiel in Berlin verkaufte sich der SCC teuer, unterlag dem Dauerrivalen jedoch knapp mit 2:3 (20:25, 25:23, 23:25, 30:28, 11:15) Im Rückspiel am 10.02.2007 um 19:29 Uhr war es dann endlich wieder einmal soweit. Seit mehr als 1.000 Tagen hatte Rekordmeister VfB Friedrichshafen in der heimischen Arena kein Bundesliga-Spiel mehr verloren. Bis zu diesem Moment – dann nämlich verwandelte der SCC BERLIN seinen vierten Matchball zum 18:16 und somit 3:2 für die Hauptstädter. Zuvor durften die 2.500 Zuschauer einen überaus spannenden und hart umkämpften Schlagabtausch miterleben.

In der abgelaufenen Saison 2007/08 standen sich der VfB und der SCC gleich sechs Mal gegenüber. In der Bundesliga-Normalrunde gewann der VfB in Berlin nach 0:2-Satzrückstand und 11:13 im fünften Satz noch mit 3:2 (17:25, 24:26, 25:21, 27:25, 15:13). Das Rückspiel in Friedrichshafen entschied der VfB deutlich mit 3:0 (25:20, 25:19, 25:10) für sich. Im Pokal-Halbfinale siegte Friedrichshafen in Berlin mit 3:1 (13:25, 25:23, 26:24, 25:19). Dabei demontierten die Berliner den VfB im ersten Satz, mussten aber anschließend die Überlegenheit des Kontrahenten anerkennen.

Höhepunkt der letzten Saison waren dann die drei Play-off-Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft. Zuerst reiste das SCC-Team an den Bodensee, wo es dem Rekordmeister nur knapp mit 2:3 unterlegen war. Die beiden folgenden Duelle verloren die Hauptstädter dann allerdings glatt mit 0:3. Zu diesem Zeitpunkt war Berlins Volleyballteam Nr.1 jedoch schon durch mehrere Verletzungen geschwächt, wie sich SCC-Trainer Michael Warm erinnert: „Wir spielten gut und waren knapp dran, danach erkrankte Dirk Westphal und Sebastian Prüsener zog sich seine schwere Verletzung zu. Ab diesem Moment waren wir nicht mehr in Schlagweite.“

In der aktuellen Saison 2008/09 entwickelte sich das Hinspiel in Friedrichshafen zu einer klaren Angelegenheit für den VfB. „Wir haben damals wenige Chancen gehabt, wir konnten unsere Annahme nicht stabilisieren“, konstatiert Michael Warm. „Dennoch sind die Teams im Augenblick punktgleich, weil der VfB in der Hinrunde ungewohnt inkonstant war. Für den VfB ist das zu diesem Saisonzeitpunkt eine neue Ausgangsituation.“

Das Berliner Sportpublikum darf sich also auf den kommenden Sonntag freuen, wenn es in der Max-Schmeling-Halle einmal mehr zum „Duell der Giganten“ kommt.

ie

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Regina Burchardt: “Wir wollen mehr!”

DVV-Pokalfinale am  8. März in Halle/Westfalen

Für Regina Burchardt, Außenangreiferin und Spielführerin der Roten Raben Vilsbiburg, geht am 8. März im GERRY WEBER STADION im ostwestfälischen Halle ein Traum in Erfüllung: “Wir freuen uns riesig darauf, das Pokalfinale gegen Dresden bestreiten zu dürfen. Das haben sich alle im Team gewünscht.” Bis dahin wartet noch viel Arbeit in der Bundesliga auf den Deutschen Meister, der sich am Wochenende einen unerwarteten Ausrutscher erlaubt hat. Am letzten Hinrundenspieltag verloren die Niederbayern beim USC Münster mit 1:3. Im Interview spricht Regina Burchardt (25) über die Ursachen der dritten Niederlage und die Hoffnungen vor dem großen Pokal-Showdown.

Frau Burchardt, was war los am Sonntag in Münster?
Ganz einfach: Wir waren alle nicht ganz fit und Münster hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Unterschätzt haben wir den USC nicht, der hat ja auch gegen Dresden und Schwerin Sätze gewonnen. Aber es gab leider zu viele Eigenfehler und dann geht so ein Spiel auch mal daneben.

Sie hatten in den letzten Wochen einen Tanz auf drei Hochzeiten: Liga, DVV-Pokal und Europapokal. Spielen die Strapazen auch eine Rolle?
Der Dezember war hart, da hatten wir sieben Spiele, so viele wie sonst nie. Und dann kamen in den letzten 14 Tagen die Viertelfinals im CEV-Pokal dazu. Nach dem 2:3 im Hinspiel in Schaffhausen war die Erleichterung groß, im Rückspiel zu Hause mit 3:0 gewonnen zu haben. Bis dahin war es im Kopf schwer, alles zu verarbeiten.

Jetzt haben die Raben zwei schöne Ziele erreicht: Finale am 8. März in Halle und eine Woche später das Final Four im CEV-Pokal. Damit lässt es sich gut leben, oder?
Klar, damit sind wir schon sehr zufrieden. Aber wir wollen natürlich mehr.

Waren Sie schon mal im GERRY WEBER STADION in den Vorjahren?
Das nicht, aber ich habe schon viel gehört: Riesen-Halle, totale Umstellung, Riesen-Spektakel, tolles Publikum. Vor so vielen Zuschauern haben wir alle noch nicht gespielt. Es ist ja auch schön, dass sich mit Generali Haching und den Roten Raben Vilsbiburg zwei Klubs qualifiziert haben, die noch nie dort spielen durften.

Ähnlich wie das Pokalfinale in den letzten Jahren hat auch Vilsbiburg eine rasante Entwicklung erlebt. In der letzten Saison gab es dann auch endlich den ersten Meistertitel. Ist der Respekt der Konkurrenz größer geworden?
Wir haben schon durch die beiden Vizemeisterschaften 2005 und 2006 Zeichen gesetzt, dass man uns auf die Rechnung nehmen muss. Irgendwann musste es ja auch mal mit einem Titelgewinn klappen. Natürlich werden wir jetzt mehr gejagt, aber das gehört dazu.

Sie sind eine gebürtige Berlinerin, haben dort mit Volleyball angefangen und leben jetzt seit 2004 in Niederbayern. Klingt nach einer gewaltigen Umstellung.
Bis zu meinem Abitur habe ich bei vier Berliner Vereinen gespielt. Marzahner SV, VC Olympia Berlin, Volley Cats Berlin und Berlin-VC 68. Mit denen habe ich mich aber immer in den unteren Tabellenregionen bewegt, was natürlich nicht so viel Spaß macht. Als ich wechseln wollte, hat sich Vilsbiburg bei mir gemeldet und es war der beste Schritt, den ich machen konnte. Ich lebe hier sehr schön. Natürlich muss ich mich jedes Jahr neu beweisen, aber die Erfolge zeigen, dass es klappt.

Letzte Frage: Wer gewinnt das Pokalfinale?
Festlegen kann ich mich nicht. Dresden hat den Vorteil, schon mal im GERRY WEBER STADION gespielt zu haben. Verdient haben es beide Klubs, weil überall gute Arbeit geleistet wird. Im Moment steht es 50:50 und wahrscheinlich entscheidet die Tagesform.

Kartenvorverkauf: Ein Training bei Männer-Bundestrainer Raul Lozano, Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti oder einem Bundesliga-Trainer hautnah am eigenen Körper erleben? Dies ist möglich mit der Kartenaktion der drei Pokalveranstalter. Denn während die Vereine verständlicherweise um ihre Fans werben, wollen DVV, DVL und GW vor allem Volleyball-Klubs aus dem ganzen Land für einen Besuch begeistern. Dafür loben sie attraktive Preise aus. Für die acht Regionalbereiche innerhalb des DVV (Nord: Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern / Nordost: Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt / Nordwest: Niedersachsen, Bremen / West: Nordrhein-Westfalen / Süd: Baden-Württemberg / Südost: Bayern / Südwest: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland / Ost: Sachsen, Thüringen) gibt es jeweils entweder eine Trainingseinheit bei einem National- oder Bundesligatrainer oder Eintrittskarten für ein Volleyball-Länderspiel oder die GERRY WEBER Open (Tennis) oder T-Shirts und einen Mikasa Volleyball zu gewinnen. Um in den Genuss eines Trainings zu kommen, müssen 50 Karten geordert werden, für den zweiten Preis mindestens 30 Karten und für den dritten Preis mindestens 20 Tickets. “In diesem Bereich ist noch einiges möglich, wir erhoffen uns noch den ein oder anderen Verein, der diese einmalige Chance nutzt”, sagt André Gizinski vom Gerry Weber Management.

Hinweis: Die Eintrittskarten für letztgenannte Aktion können nur im GERRY WEBER Ticket Center unter der Hotline (05201) 818-0 oder im Internet unter www.gerryweber-world.de bestellt werden. Die postalische Adresse lautet: GERRY WEBER Ticket-Center, Weidenstraße 2, 33790 Halle/Westfalen. Zuschauer, die Angebote der teilnehmenden Vereine in Anspruch nehmen wollen, kontaktieren bitte diese.

 

 

Deutschland - TSV Rudow Berlin-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

TSV Rudow verliert 2:3 gegen SC Potsdam

Gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord SC Potsdam verliert der TSV Rudow Berlin vor 185 Zuschauern nach 104 Minuten mit 2:3 (14:25, 23:25, 27:25, 25:18, 8:15).

Der TSV Rudow Berlin mit seinem Trainer Fabio Bartolone begann den 1. Satz mit Caroline Herrmann im Zuspiel, Melanie Höppner, Nadja Kubieziel, Janina Böttcher, Mercedes Zach, Eva Manuela Michalski und Jessica Göpner.

Der erste Satz begann mit übernervösem Spiel von Fabio Bartolone`s Team, das wieder einmal ein wenig eingeschüchtert war, nur weil man gegen Potsdam, den Tabellenführer spielte. 3:8 und 10:16 waren die Spielstände der Technischen Auszeiten und so gewann Potsdam mit seinem Trainer Jürgen Schier auch hoch verdient den Satz mit 25:14 und zeigte, warum man auf Platz 1 steht und in die 1. Bundesliga will.

Im zweiten Satz wartete der TSV Rudow mit einer deutlichen Steigerung im Spiel auf und führte zu den Technischen Auszeiten mit 8:5 und 16:12. Der Angriff wurde deutlich stärker, doch zum Ende konnte Rudow den Vorsprung nicht halten und verlor auch diesen Satz mit 23:25, wenn auch deutlich knapper.

Im dritten Durchgang lieferten sich beide Teams vor Rudows größter Heimkulisse in dieser Saison ein spannendes Match und keine Mannschaft konnte sich so richtig absetzen. Zu den Technischen Auszeiten stand es 8:5 und 15:16.  Durch kluge Wechsel von Fabio Bartolone und durch die Hereinnahme von Karen Amlang und Pia Riedel, die ein starkes Spiel gemacht hat, erkämpfte sich der TSV Rudow Berlin mit 27:25 den Anschluss. 

Fulminanter Start in den vierten Satz und Führung mit 8:2 in der ersten Technischen Auszeit für Rudow, aber Potsdam kämpft sich zurück und führt zur zweiten Technischen Auszeit knapp  mit 16:15. Doch die Heimmannschaft um Mercedes Zach zeigte Moral und erkämpfte sich ein verdientes und deutliches 25:18 und somit den Ausgleich zum 2:2.

Der fünfte Satz wurde aber leider mit den unzähligen Aufschlagfehlern und wohl auch im Zuspiel verloren. Da wollte einfach zuviel gezaubert werden anstatt solide zu spielen. Der Satz ging mit 15:8 an den verdienten Sieger SC Potsdam, der wohl nach der 2:0 Führung nicht mit diesem Widerstand des TSV Rudow Berlin gerechnet hatte, der diesmal näher am Sieg als an einer Niederlage war. Nur müssen diese unzähligen und desolaten Aufschläge umgehend abgestellt werden.

Olaf Mäuer

 

 

Deutschland - A10 Netzhoppers KönigsWusterhausen-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

Netzhoppers erstmalig gegen Eltmann siegreich

Der Gast aus Unterfranken wird klar mit 3:0 in die Schranken gewiesen

Es steht 2:0 nach Sätzen und 24:16 im dritten Abschnitt, da gelingt mal wieder eine perfekte Annahme und der Ball steht über dem Netz ideal für einen Angriff bereit, doch an Stelle den Ball zuzuspielen legt ihn Zuspieler Manuel Rieke mit dem zweiten Kontakt in das Feld der Gäste aus Eltmann. 25:16 war der dritte Satz gewonnen. „Ich hatte noch keinen Angriffspunkt in diesem Spiel und egal ob ich Juanky, Matze, Arvid, Nikola oder Flocki angespielt hätte, so wie die Jungs drauf waren hätte jeder das Spiel beendet. Da musste ich doch was tun, oder?" so die verschmitzte Erklärung vom Kapitän der A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen.

Der Abschluss des 15. Spieltages der 1.Volleyball-Bundesliga ist den A10 Netzhoppers mehr als gelungen. Klar und deutlich und auch in der Höhe verdient wurde die Mannschaft von der SG Eschenbacher Eltmann mit 3:0 (25:19, 25:21, 25:16) geschlagen.

Bereits im ersten Satz musste der neue Trainer der „Eltmänner", Marc Lebedew, erkennen, dass seine Mannschaft den Ausfall der Spieler Nowak, Bauer und Mayer kaum kompensieren konnte. Netzhoppers-Trainer Culic stellte nach dem Spiel auch fest, „dass sie nicht auf ihrem Niveau gespielt haben und durch den Ausfall ihrer Mittelblocker nicht in der Lage waren, unseren Angriffen durch die Mitte standzuhalten." Bis zum 8:7 konnten die Gäste noch mithalten. Beim Stand von 17:11 hatten sich Hausherren aber bereits entscheidend abgesetzt. Dieser Vorsprung wurde verteidigt und Satz eins schloss mit einem Fehler der Gäste zum 25:19.

In Satz zwei zeigten die Gäste ansatzweise ihre spielerische Klasse. Beim von 6:4 folgte ein beidseitiges side-out bis zum Stand von 12:10. Von diesem Zeitpunkt an waren die Gastgeber klar überlegen und setzten sich bis auf 22:16 ab. Zwei Konzentrationsfehler führten dazu, dass sich die Gäste noch mal auf drei Punkte herankämpften (24:21). Den letzten Punkt machte die Gäste aber selber: Florian Tafelmayer schlug den Aufschlag ins Sparkassen - EWE - Netz.

Satz drei war eine Volleyballshow der Gastgeber. Schnell war eine 12:6 Führung erreicht und kontinuierlich ausgebaut. Die Blöcke der Kängurus standen dann auch richtig und so kam es zu der geschilderten Spielsituation beim Stand von 24:16 kam.

Co-Trainer „Theo" Lotsch war auch nach dem Spiel noch begeistert: „Egal ob über Außen oder durch die Mitte oder als Pipe (Anm. Hinterfeldangriff), irgendwie lief heute alles." Und nicht nur das: Die Netzhoppers waren wie immer kämpferisch stark und gaben nur einen langen Ballwechsel ab, bemerkenswert!

Trainer Marc Lebedew zeigte sich anschließend als sehr fairer Verlierer und gratulierte den A10 Netzhoppers zum verdienten Sieg. „Unsere Ziele sind abgesteckt: Die nächsten Spiele müssen wir erfolgreicher sein. Dann ist Platz 8 und damit die Teil-nahme an den Play-offs möglich. Haben wir das erreicht, schauen wir mal weiter.", so der ehemalige australische Nationalspie-ler und fünfmalige Meister.

Trainer Mirko Culic weist trotz einer makellosen 2009-Bilanz von 3 Siegen und 9:0 Sätzen darauf hin, dass „bis 21.Februar 2009 unsere „Play-off-Spiele" stattfinden. Die folgenden fünf Spiele, alles gegen Mannschaften auf Augenhöhe, müssen wir erfolgreich bestreiten, damit die Teilnahme an der Endausscheidung bereits vor den Spielen gegen die vier Großen gesichert ist." Trotz der bisherigen erreichten 20 Punkte ist das Ziel zwar sichtbar, der Weg dorthin aber noch ein gutes Stück lang.

Während der anschließenden Pressekonferenz in der Landkost-Arena Bestensee, zu sehen auf www.netzhoppers.org, wurde ein weitere Sponsoringvertrag zu Gunsten der A10 Netzhoppers abgeschlossen. Die Gemeinde Wildau wird zukünftig den erstklassigen Volleyball und damit den Spitzensport und das sportliche Aushängeschild unterstützen. Bürgermeister Dr. Malich und Geschäftsführer Michael Kahl unterschrieben vor einigen klickenden Kameraobjektiven den entsprechenden Vertrag.

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

Kein Geburtstagsgeschenk für Lauren Bertolacci

Die Fighting Kangaroos vom Chemnitzer PSV mussten sich im Spiel beim 1. VC Wiesbaden nach 101 Spielminuten mit 1:3 (20:25, 27:25, 16:25, 21:25) geschlagen geben. Bereits im ersten Satz schied Josephine Dörfler mit einer Sprunggelenksverletzung aus.

Für den 1. VC Wiesbaden war der Weg zum Sieg über den Liganeuling aus Chemnitz vor 1.200 Zuschauern in der Sporthalle am zweiten Ring schwerer, als gedacht. Die "Kängurus" blockten so manchen Angriff ab und kämpften sich immer wieder ins Spiel zurück. Selbst beim 17:24-Rückstand im ersten Durchgang behielt das Team von Kangaroo-Coach Mirko Pansa die Nerven. Zwei abgewehrte Satzbälle im zweiten Durchgang und der 1:1-Satzausgleich waren ein erneuter Beweis für eine aufopferungsvoll auftretende Mannschaft. "Wir haben in dieser Phase wenig eigene Fehler gemacht und sehr druckvoll agiert", erzählte der 35-jährige CPSV-Trainer.

Nach dem gewonnen zweiten Spielabschnitt gab es in der Folge zu viele Annahmeprobleme. Zudem verhinderten das verletzungsbedingte Fehlen von Punktegarant Josephine Dörfler einen weiteren Satzgewinn. "Es ist ärgerlich, dass uns das Verletzungspech auch weiterhin treu bleibt. Mit Josephine Dörfler wäre bestimmt noch ein fünfter Durchgang drin gewesen. Leider konnten wir das gute Spiel nicht fortsetzen und haben unseren Gegner wieder stark gemacht", meinte Mirko Pansa. Damit blieb das (erhoffte) Geburtstagsgeschenk für Kangaroo-Zuspielerin Lauren Bertolacci aus. Die australische Nationalspielerin feiert am Montag ihren 24. Geburtstag.

Die Hinrunde der 1. Volleyball Bundesliga der Damen beenden die Fighting Kangaroos Chemnitz mit 2:24 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Den bislang einzigen Sieg gab es am 12. Spieltag gegen Alemannia Aachen. Nach 108 Spielminuten war der historische Sieg perfekt. Es gab fünf 0:3-Niederlagen (gegen VCO Berlin, NA.Hamburg, Schweriner SC, USC Münster, Rote Raben Vilsbiburg). Insgesamt sechs Mal musste sich das Team von Mirko Pansa mit 1:3 (gegen Dresdner SC, Allgäu Team Sonthofen, VfB Suhl, Allianz Volley Stuttgart, TSC Bayer 04 Leverkusen, 1. VC Wiesbaden) geschlagen geben. Eine knappe 2:3-Niederlage gab es am vierten Spieltag gegen den Köpenicker SC Berlin.

Den "Herbstmeistertitel" sicherte sich der Dresdner SC vor dem Schweriner SC. Nach Punkten liegen beide Mannschaften gleichauf. Dresden hat jedoch das bessere Satzverhältnis auf seiner Seite und kommt auf 34:15 Sätze, Schwerin auf 33:15. Der Deutsche Meister Rote Raben Vilsbiburg verpasste die Herbstmeisterschaft durch eine überraschende 1:3-Niederlage beim USC Münster und liegt nun auf Rang drei.

Das nächste Spiel für die Fighting Kangaroos Chemnitz findet am Sonntag, 1. Februar bei Alemannia Aachen statt. Das vorgezogene Rückspiel des 25. Spieltages ist für beide Teams das zweite Endspiel um den Klassenerhalt. Spielbeginn in der Sporthalle an der Neuköllner Straße ist 16 Uhr.

Mathias Vogel

 

 

Deutschland - Schweriner SC-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

Schweriner SC im Reisestress

Am 23. Januar nach Stuttgart und zurück, knapp eine Woche später, am 29. Januar, in die südlichste Stadt Deutschlands Sonthofen und wiederum eine Woche später, am 6. Februar, nach Aachen – das ist Reisestress pur für die Volleyballerinnen vom Schweriner SC.

Dazwischen gilt es ja, gute Spiele abzuliefern und ganz oben zu bleiben im Feld der Titelaspiranten. Acht gewonnene Spiele hintereinander hat der SSC zu bieten. Sonthofen auf Tabellenplatz 11 mit 8:18 Punkten hat zwar sein Saisonziel (Klassenerhalt) so gut wie erreicht, doch die Allgäuerinnen aus Bayern wollen mehr. Wie Sonthofen-Coach Andi Wilhelm vor dem Dresden-Spiel wissen ließ, geht es ihm und seiner Mannschaft darum, „wenigstens gegen eine der etablierten Mannschaften zu gewinnen.“ Ob die „Etablierten“ das verhindern können, liegt ganz an ihrer Einstellung, an ihrem Ehrgeiz und an ihrer Spielweise. Dresden ließ nichts anbrennen und holte sich mit einem 3:0 beim Allgäu Team am vergangenen Wochenende den Herbstmeistertitel. Im ersten Spiel der Rückrunde (das Sonthofen-Spiel wurde vorgezogen) kann der Schweriner SC der zweite Etablierte in der Tabelle sein, der Sonthofen das Siegen vermasselt.

Dazu müsste aber das Benne-Team einen besseren Auftritt hinlegen als beim Heimspiel gegen Sonthofen am 17. Januar (3:1). Ein gewonnener Satz gegen die Spitzenteams der 1. Liga wird von den Sonthofenern schon als Riesenerfolg gefeiert, Maßstab für den SSC muss sein, auch dieses Spiel zu gewinnen.

 

 

Deutschland - SG Eschenbacher Eltmann-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

Eltmann: Ohne Vier auf verlorenem Posten

SG Eschenbacher Eltmann beim 0:3 in Königs Wusterhausen chancenlos

„Das wird schwer“, dachte sich Mark Lebedew angesichts des allerletzten Aufgebots, das dem neuen Trainer der SG Eschenbacher Eltmann bei den A 10 Netzhoppers Königs Wusterhausen zur Verfügung stand. Mit Timo Wilhelm (Hüfte, Saison vermutlich beendet), Michi Mayer, Lukas Bauer (beide krank) und Christian Nowak (beruflich verhindert) fehlten gleich vier Stammspieler, darunter der komplette Mittelblock. Dafür musste Oliver Staab von Diagonal wieder in die Mitte rücken, zudem gab der 18-jährige Oliver Bauer seinen Bundesliga-Einstand. Entsprechend ging das Debüt Lebedews gründlich daneben – was dem Trainer aber sicher nicht angelastet werden kann. Beim derzeit bärenstarken Tabellenfünften (2009 nun drei Siege mit 9:0 Sätzen!) stand seine Rumpftruppe von Beginn an auf verlorenem Posten.

 „Taktisch haben wir gar nicht schlecht gespielt“, fand Lebedew „Da haben wir zu einem guten Teil das umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten.“ Doch das und der durchaus vorhandene Wille reichten eben nicht. Vor allem in der Annahme brachte die SGE kein Bein auf den Boden. „Wenn wir eine gute Annahme haben, können wir spielen, wenn nicht, haben wir Probleme. So einfach ist das“, hatte Lebedew immer wieder in den Auszeiten moniert. So fehlte den Unterfranken auch eine ihrer wirkungsvollsten Waffen: der Schnellangriff durch die Mitte oder aus dem Hinterfeld. Nur ein einziges Mal konnte Andras Geiger aus dem Rückraum punkten. „Ohne die entsprechende Annahme, ist es sehr schwer schnell durch die Mitte zu spielen“, erklärte Lebedew, „zudem sind unsere Mittelblocker nicht mit Zuspieler Brett Alderman eingespielt.“ In der Tat war es deutlich zu merken, dass der Notaufstellung häufig die Abstimmung fehlte.

Aber auch im Block haperte es verständlicherweise. Nur einen einzigen Blockpunkt durch Staab (insgesamt vier) konnte Eltmann verbuchen. „Die Eltmanner haben nicht auf ihrem Niveau gespielt“, stellte KW-Coach Mirko Culic fest. „Durch den Ausfall ihrer Mittelblocker waren sie nicht in der Lage unseren Angriffen durch die Mitte standzuhalten.“ Vor allem der Kubaner Salvador Hidalgo Oliva drosch den Wallburgstädtern ein ums andere Mal den Ball nur so um die Ohren. Viel mehr als gutes Zureden bleib Eltmanns Coach da in den Spielunterbrechungen nicht.

Trotzdem wären Vorwürfe an den Ersatzmittelblock Fehl am Platze – und es gab sie auch nicht. Schließlich hatte Staab seit einem Jahr nicht mehr auf dieser Position gespielt und war zudem ebenfalls nicht fit. Und Talent Bauer (drei Punkte), sonst in der Bayernliga zu Hause, zeigte bei seinem Erstligadebüt durchaus eine hoffnungsvolle Vorstellung und schlug sogar ganz respektlos ein Ass. „Der junge Oli Bauer hat das bestens gemacht“, lobte denn auch Lebedew. Eine seiner besten Leistungen im SGE-Dress machte auch Diagonalangreifer Falko Steinke, der sich mit Hidalgo Oliva ein packendes Duell um den punktbesten Scorer lieferte – der Vergleich endete unentschieden 15:15. Steinke, der aus der Nähe von Berlin stammt, tat dieses „Heimspiel“ vor den Augen seiner Familie sichtlich gut. „Sicher war meine Leistung ok, aber verloren haben wir trotzdem,“ kommentierte der Diagonalangreifer das. Als Erkenntnis aus der Niederlage will Lebedew nun verstärkt Annahme und Aufschlag trainieren. „Das haben wir diese Woche zugunsten von anderen Dingen etwas vernachlässigt.“ Das klare 0:3 in Königs Wusterhausen sah der Australier zudem nicht als Beinbruch an: „Wir müssen uns ganz auf die Spiele gegen Bad Dürrenberg/Spergau und Wuppertal konzentrieren, denn das sind unsere direkten Konkurrenten im Kampf um einen Play-off-Platz.“

 

 

Deutschland - Generali Haching-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

Haching geht neue Wege

Tickets jetzt auch online buchbar

Bisher konnten die Freunde des Spitzenvolleyballs in Unterhaching Tickets nur zu den Geschäftszeiten oder zu extra eingerichteten Vorverkaufszeiten beziehen. Sonst blieb nur der Weg über die Schlange an den Kassen. Wer sich an die Partie gegen Meister und Pokalsieger Friedrichshafen erinnert, weiß, dass der Andrang zum Teil sehr groß war.

Doch nun geht GENERALI Haching neue Wege. Ab sofort sind die Tickets für die Spiele der Hachinger auch per Internet buchbar. Auf dem Internet-Ticket-Shop von ticketonline.de werden in Zukunft die Karten für die Spiele in der GENERALI Sportarena erwerblich sein.

Unter folgendem Link können sich nun alle Fans in Ruhe von zu Hause aus ihre Karten aussuchen und auch dort kaufen.

In Ergänzung zum Online-Kartenkauf werden in Zukunft auch Karten im Kultur- und Bildungszentrum (KUBIZ) in Unterhaching angeboten. Zusätzlich sind die Tickets auch in der Unterhachinger Bücherei verfügbar.

Dafür gelten folgenden Kontaktmöglichkeiten und Öffnungszeiten:

Telefon: 089 66 555 316
Fax: 089 66 555 315

Öffnungszeiten:
Montag: 09:00 - 11:00 und 14:00 - 16:00
Dienstag: 09:00 - 12:00
Mittwoch: 09:00 - 12:00 und 18:00 - 20:00
Donnerstag: 09:00 - 12:00 und 18:00 - 20:00

Sowohl über das KUBIZ Unterhaching als auch über ticketonline.de werden allerdings keine VIP-Karten und keine Karten für Kinder verkauft. Alle anderen Tickets können auf diesen neuen Wegen bezogen werden. Weiterhin gelten natürlich die Kartenvorverkaufszeiten in der Geschäftsstelle und alle anderen Möglichkeiten, eine Karte zu erwerben. (Mail an Dagmar Stimpel, direkt an den Kassen)

Alex Große

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  

Fünf deutsche ‚Legionäre’ um italienischen Pokal

Ab dem morgigen Viertelfinale haben Christian Pampel und Christian Dünnes (beide Piacenza), Stefan Hübner (Treviso) sowie Frank Dehne und Marcus Popp (beide Verona) die Chance am Sonntag den italienischen Pokal in die Höhe zu halten. Doch dazu müssen in den kommenden Tagen drei Siege in Folge erreicht werden, was für die deutschen Profis schon ab dem Viertelfinale keine leichte Aufgabe werden würde.

Nach dem System, dass die derzeitigen ersten acht Teams der Liga-Tabelle im Viertelfinale des Pokals aufeinander treffen, haben Frank Dehne und Marcus Popp das wohl ‚schwerste Los’ gezogen. Mit ihrem Team, Marmi Lanza Verona, müssen sie morgen beim derzeitigen Tabellenführer, Bre Banca Lannutti Cuneo, antreten. In der Liga verloren Dehne und Popp dort bereits mit 1:3 und dennoch scheinen die deutschen Akteure mit ihrem Team in dieser Partie nicht chancenlos zu sein. Denn mit einem 3:1-Heimsieg konnte Verona Cuneo in dieser Saison auch schon eine der bislang wenigen Niederlagen beibringen. Dennoch bleibt das Team von Dehne und Popp in diesem Viertelfinale nur die ‚Außenseiterrolle’.

Nach einem Blick auf die Tabelle könnte man auch Stefan Hübners Team, Sisley Treviso, als Siebter der Tabelle im Viertelfinale gegen den momentanen Liga-Zweiten, Itas Diatec Trentino, die geringeren Chancen auf den Einzug ins Halbfinale zuschreiben. Doch die bislang einzige Begegnung zwischen diesen beiden Teams in der Liga, konnte Hübners Treviso mit 3:1 für sich entscheiden. Trentino kann morgen aber auf seine Heimstärke bauen, mit einer Bilanz von 8:1-Siege bislang, was auf eine insgesamt ausgeglichenen Partie im morgigen Viertelfinale schließen lässt.

Im Gegensatz zu den anderen deutschen ‚Legionären’, die mit ihren Teams vor schweren Auswärtsaufgaben stehen, haben Christian Pampel und Christian Dünnes mit ihrer Mannschaft, Copra Nordmeccanica Piacenza, den Heimvorteil auf ihrer Seite. Und auch wenn Piacenza derzeit in der Tabelle einen Platz vor dem Gegner aus Montichiari liegt, so spricht der aktuelle, direkte Vergleich gegen das Team von Pampel und Dünnes. Das bislang einzige Aufeinandertreffen entschied Montichiari mit 3:1 für sich, was auch dieses Pokal-Duell zu keiner leichten Partie für das Team von Christian Pampel und Christian Dünnes werden lassen dürfte.

Italienischer Pokal, Viertelfinale (28.01.2009)
Lube Banca Marche Macerata - Tonno Callipo Vibo Valentia
Bre Banca Lannutti Cuneo - Marmi Lanza Verona
Itas Diatec Trentino - Sisley Treviso
Copra Nordmeccanica Piacenza - Acqua Paradiso Gabeca Montichiari

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Biberach gelingt Befreiungsschlag

Das Unglaubliche wahr gemacht

Es ist schon einige Zeit her, dass das TG Bundesligateam der Damen seine Anhängerschaft hat jubeln lassen. Dafür glückte dies am vergangenen Wochenende gleich doppelt: Sowohl gegen Nürnberg als auch gegen Tabellenführer Erfurt setzte sich das TG-Team 3:1 durch.

Um 16.52 Uhr am Sonntagnachmittag schlug er ein, der entscheidende Ball im Krimi gegen den Spitzenreiter aus Thüringen. Abgefeuert von Tanja Kemmer, senkte sich das Spielgerät mit Wucht auf die orange Spielfläche auf der Seite des Erfurter Teams. Die vorher schon brodelnde Dollingerhalle kochte über vor Jubel und Trommelschlägen der Biberacher Fans, die über gut anderthalb Stunden hinweg ihre Mannschaft lautstark angefeuert hatten.

Vollbracht war, womit vor diesem Wochenende sicherlich keiner so richtig gerechnet hatte: Zwei Siege erarbeitete sich das TG-Team in eigener Halle. Dabei hatte es am Samstag zu Beginn des ersten Durchgangs gegen den VfL Nürnberg wieder nach dem allzu vertrauten Bild ausgesehen. Biberach geriet durch Annahmeprobleme in Rückstand, und der VfL zog davon. Diesmal jedoch gelang es der TG, rechtzeitig den "Nachbrenner" zu zünden. Kontinuierlich biss man sich mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung zum 20:20 wieder heran und ließ nicht mehr locker, bis der Satz mit 25:23 unter tosendem Applaus gewonnen war.

Zweiter Durchgang, gleicher Ablauf. Nürnberg legte vor und Biberach zog nach, erneut Einstand beim 20:20, bevor es in einem Herzschlagfinale dicht an dicht bis zum 27:27 weiter ging. Am Ende war es Steffi Kögel, die mit dem 29:27 auf 2:0 nach Sätzen erhöhte.

Im dritten Satz waren es die Gäste aus Franken, die nach dem 15:15 den Druck erhöhen und den Satz mit 25:20 für sich entscheiden konnten. Nach mehrfach wechselnden Führungen im vierten Durchgang und dem 12:12-Zwischenstand legte Biberach erneut einen Zahn zu und zwang VfL-Trainer Michael Raddatz beim 19:15 für die TG zu seiner ersten und schon wenig später beim 22:17 zu seiner zweiten Auszeit. Letztlich aber half das nichts mehr, Biberach zeigte keine Schwäche und sicherte sich mit dem 25:18 den 3:1-Erfolg.

Raddatz sprach nach dem Spiel von einem verdienten TG-Sieg: "Wir haben unsere Führung nicht genutzt, unerwartet viele Fehler gemacht, und Biberach hat zum Satzende hin einfach stark gespielt."

Erfurt "Niveau unter der Gürtellinie"

Ins gleiche Horn stieß nach dem Spiel am Sonntag auch sein Erfurter Pendant Heiko Herzberg: "Biberach hat heute weniger Fehler gemacht, und wir waren zum Teil vom Niveau her unter der Gürtellinie unterwegs." Tatsächlich war das, was vom Tabellenführer im ersten Durchgang zu sehen war, weit weg von dem, was man erwartet hätte. Dabei hatte man jedoch nicht das Gefühl, Erfurt würde mit angezogener Handbremse spielen. Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts. Nach dem 8:8 legte Biberach richtig los und setzte sich auf 16:12 ab. So leicht gab sich Erfurt aber nicht geschlagen, konterte zum 17:17 und zog sogar auf 23:19 vorbei. Die TG-Auswahl gab noch einmal alles, und letztlich verwandelte Bettina Stumpf den zweiten Satzball zum 27:25.

Die Fortsetzung folgte unmittelbar, und Biberach erarbeitete sich Schritt für Schritt eine Führung, bevor Herzberg beim 14:20 gegen sein Team Beate Brabetz aufs Feld schickte, allerdings ohne den erhofften Erfolg. Biberach setzte seine Linie konsequent fort und gewann mit 25:17. Auch die zehnminütige Pause tat dem Lauf vorerst keinen Abbruch. Dann aber schien Erfurt erkannt zu haben, dass es nun ernst wurde, steigerte sich entsprechend und gewann den Durchgang mit 25:21.

Der vierte Satz gestaltete sich zu Beginn ausgeglichen, dann ergriff die TG erneut die Initiative und setzte sich auf 14:9 ab. Das SWE-Team biss und kämpfte und wurde beim 16:16 mit dem Ausgleich belohnt. Erneut ging es Schlag auf Schlag. Kein Team konnte sich mehr entscheidend absetzen, bis beim 24:24 Kathrin Hepp per Block den Matchball erzwang, für den Zuspielerin Carolin Fürst in ihrer Diagonalspielerin eine dankbare Abnehmerin fand, die diesen zum 26:24-Endstand und 3:1-Sieg verwandelte.

Der Anschluss ist geschafft

TG-Coach Dirk Lafarre war hochzufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung - bis auf die Annahme. "Wir haben heute gezeigt, dass wir in der Lage sind mitzuspielen und wollen dies auch weiterhin tun", so Lafarre, der sich auch für die lautstarke Unterstützung der Biberacher Fans bedankte. Mit den beiden Siegen gegen Nürnberg und Erfurt haben sich die Damen von der Riß eindrucksvoll im Kampf um den Ligaverbleib zurückgemeldet und haben nun vor dem nächsten Spiel am Sonntag bei Schlusslicht TG Bad Soden als Drittletzter Kontakt zu den rettenden Plätzen.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.beach-volleyball.de

Neuseeland: Helke und Okka holen Titel

Helke Claasen/Okka Rau holten beim fünften und letzten Turnier der neuseeländischen Tour in Auckland den Meistertitel. Das deutsche Interimsduo setzte sich im Finale gegen das brasilianische Duo Fernanda Costa/Nina Zgoda klar mit 21:14, 21:12 durch. Bei den Herren holte das Geschwister-Duo aus Frankreich Kevin und Andy Cès den Titel. Als Nummer 13 der Weltrangliste setzten sich die Franzosen erwartungsgemäß gegen das neuseeländische Top-Duo und Nummer 21 der Weltrangliste Jason Lochhead/Kirk Pitman durch (21:15, 22:20).

"Wir sind neuseeländischer Meister und haben die letzten drei Tage richtig gut gespielt", freute sich Okka Rau über den erfolgreichen Abschluss des Auftritts in Neuseeland. Auch wenn Okka und Helke von der World-Tour Gegner eines ganz anderen Kalibers gewöhnt sind, zeigen doch die Ergebnisse, dass die Deutschen ihre Sache ernst genommen haben. So verlief nicht nur das Finale deutlich zu Gunsten von Helke und Okka. Zuvor wurden den neuseeländischen Teams Hannah Croad/Julia Tilley (21:10, 21:15), Abbey Greenwood/Micah Lindsay-Brown (21:14, 21:7) und Taina Savage/Pip Soulsby (21:12, 21:9) mehr als deutlich die Grenzen aufgezeigt. Auch das Halbfinale dürfte für die Zuschauer nicht sehr spannend gewesen sein. Die US-Girls Paige Davis/Jenn Snyder gingen bei dem 21:8, 21:11 völlig unter.

Dennoch bleibt Okka ein kleiner Wermutstropfen: "Leider sind wir im Endspiel nicht auf die Neuseeländerinnen Susan Blundell/Anna Scarlett getroffen. Ich hätte mich gern für die vergangenen beiden verlorenen Endspiele revanchiert." Bei den Turnieren in Ohope und Mount Maunganui hatte den Deutschen dieses neuseeländische Top-Duo die einzigen Niederlagen beschert. In Auckland kam es nicht zu einem dritten Vergleich, da Blundell/Scarlett im Halbfinale gegen die Brasilianerinnen Costa/Zgoda den Kürzeren gezogen hatten (17-21,21-13,15-17).

Am Montag fliegen Helke und Okka für eine Woche auf die Südinsel Neuseelands und lassen ihre schöne Zeit dort ausklingen.

 

 

Deutschland - RSS.Feedsportal

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  rss.feedsportal.com

Pietzonka-Team gewinnt Sachsen-Derby

Delitzsch. Der GSVE Delitzsch ist seiner Favoritenrollen im Sachsen-Derby der 2. Volleyball-Bundesliga gegen den VC Dresden gerecht geworden und hat vor 250 Zuschauern mit 3:1 (25:21, 26:28, 25:21, 25:20) gewonnen.

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.abendblatt.de

Sportlerwahl: Überraschungen bahnen sich an

Softballerinnen an der Spitze

Hamburg - Die Wahl von Hamburgs Sportlern des Jahres 2008 läuft auf Hochtouren. Mehrere Tausend Abendblatt-Leser haben sich bereits beteiligt. Dafür herzlichen Dank. Derzeit bahnt sich vor allem bei den Teams eine Überraschung an. Hier lagen die Softballerinnen der ETV Knights bis gestern Nachmittag zumindest im Online-Voting vorn. Noch bis zum Sonntag (24 Uhr) haben Sie, liebe Leser, die Möglichkeit, das Ergebnis mit Ihren Stimmen zu beeinflussen. . .

Und so können Sie bei der Wahl mitmachen:

Telefon (Anruf aus dem deutschen Festnetz kostet Sie 50 Cent, ggf. andere Mobilfunkpreise).

SMS (49 Cent/SMS): Schicken Sie eine SMS and die Nummer 52020 mit dem Inhalt: ham Leerzeichen wahl Leerzeichen Endziffern Ihres Favoriten (01 bis 30). Bsp.: Sie wollen Sebastian Biederlack wählen, dann tippen Sie die SMS: ham wahl 11. .

Post: Schicken Sie uns eine Postkarte oder einen Brief mit den Endziffern Ihres Favoriten (01 bis 30) an: Hamburger Abendblatt, Sportredaktion, Stichwort "Sportler 2008", 20350 Hamburg.

Online-Formular: www.abendblatt.de/sportler2008

Smash-Info: Hier die Telefonnummer zur Wahl von Stephanie Pohl/Okka Rau (Beachvolleyball): 01378 / 08 40 11 71 - 28

 

 

Hamburg - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.abendblatt.de

HTB: Beste Saison seit zehn Jahren

Harburg - Es ist jetzt schon die beste Saison der Volleyball-Männer des Harburger TB seit gut zehn Jahren. "Mit dem Abstieg aus der Hamburger Verbandsliga haben wir in diesem Jahr nun auch rechnerisch nichts mehr zu tun", stellte Trainer Jörn Folster zufrieden fest. In der neuen Sporthalle am Göhlbachtal feierten die Harburger mit dem 3:1 (25:23, 26:28, 26:24, 25:21) über die zweite Mannschaft des Oststeinbeker SV sowie dem 3:1 (25:23, 25:22, 22:25, 25:19) über die HT Barmbek-Uhlenhorst die Siege vier und fünf in Folge. Und festigten damit den fünften Tabellenrang. 16 der insgesamt 22 Partien sind absolviert.

"Wir treffen in den sechs noch ausstehenden Begegnungen aber noch auf Spitzenreiter VfL Pinneberg und die vor uns stehenden SC Concordia und SV Altengamme", macht sich Trainer Folster wenig Hoffnungen auf eine Verbesserung des Tabellenplatzes.

Immerhin: Die letzten beiden Siege sicherten sich die Harburger zwar etwas mühevoller als erwartet, dafür aber ohne ihren kurzfristig erkrankten stärksten Angreifer Jan Biermann. Für ihn lief Neuzugang Matthias Bonk erstmals von Beginn an auf. "Er hat einen guten Eindruck in den acht Sätzen hinterlassen", lobte der HTB-Coach den 21 Jahre alten Volleyballer. Bester Angreifer allerdings war der frühere Polizeiauswahl-Nationalspieler Simon Pawlowski.

masch

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.abendblatt.de

Ulli Lampes Feuertaufe als Krisenmanager

Norderstedt - Titel der Geschichte: Wie aus einer Beinahe-Katastrophe ein Erfolg wurde. Oder: Ein Freudentag für Trainer Ulli Lampe. Als der Trainer der Regionalliga-Volleyballmänner des 1. VC Norderstedt sein Team auf die Partie gegen die TG Rangenberg vorbereiten wollte, ereilte ihn ein Hilferuf des ebenfalls von ihm betreuten dritten Frauenteams, das vor der verschlossenen Halle am Pellwormweg stand. Also wurde der Coach zum Krisenmanager.

"Wir haben die Moorbekhalle schnell längsgeteilt", so Lampe. Die Frauen mit Lampe-Vertreter Dirk Vester auf der Bank baggerten auf der einen Seite. Auf der anderen festigten die Männer ihren zweiten Tabellenplatz (18:4 Punkte) durch einen 3:0 (25:22, 25:14, 25:15)-Erfolg.

Nicht nur für den Trainer war der Sieg gegen die TG Rangenberg nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel eine doppelte Genugtuung. Nach Anlaufschwierigkeiten ließen Zuspieler Sebastian Meiser, Mirko Suhren auf der Diagonalposition, die Mittelblocker Alexander Hente und Hendrik Pfeifer, Philipp Kerl und Matthias Steffens im Außenangriff sowie Jakovos Libanios dem Gegner keine Chance mehr.

Das Match war sogar so schnell beendet, dass sich Lampe das 3:1 seiner Frauen über den Niendorfer TSV III und das 3:2 über Grün Weiss Eimsbüttel III noch anschauen konnte. Damit übernahm das dritte VCN-Team die Tabellenführung.

masch

 

 

Norddeutschland - Schweriner Volkszeitung

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.svz.de

Parchims U20: Ticket zur NDM gelöst

PARCHIM - Am vergangenen Wochenende erkämpften die U20-Volleyballerinnen des 1. VC Parchim in Schwerin den 2. Platz im Finale der Landesmeisterschaft.

 

 

Deutschland - DerWesten

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.derwesten.de

Humann: Ein wichtiger Befreiungsschlag

Mit Sieg in Kiel tankten die Humänner wieder neues Selbstvertrauen vor dem Heimspiel gegen Frankfurt.

Damit hatte er nicht gerechnet. Als sein Co-Trainer Moritz Siepmann per SMS den 3:1-Sieg der Humänner in Kiel übermittelte, atmete der Trainer des Essener Volleyball-Zweitligisten Kai Annacker erst einmal tief durch.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Mittwoch, 28. Januar 2009

  www.wiesbadener-kurier.de

Vaneckova erhält 5000 Euro vom VCW

Ex-Zuspielerin und Verein erzielen Vergleich/Letzter Akt des Systems Ferradas

WIESBADEN. Niederlage für den Volleyball-Club Wiesbaden. Ex-Zuspielerin Sarka Vaneckova erhält 5 000 Euro (Abfindung und Gehalt). Verein und Spielerin schlossen vor Gericht einen Vergleich. Vaneckova hatte einen gültigen Vertrag bis Mai 2009.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel