Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Sonntag, 01. Februar 2009 

SCC Berlin: Es ist angerichtet!
NA.Hamburg II unterliegt TSV Rudow
Souveränes 3:0 für evivo beim TVR
Günter Hoffmann zum 80.
Christoph Dieckmann ist bereit für 2009

Januar 2009
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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Sonntag, 01. Februar 2009

  

SCC Berlin: Es ist angerichtet!

SCC gegen VfB: Heute gehts rund …

Auf diesen Moment freut sich das Berliner Sport- und Volleyballpublikum seit 74 Tagen. Am 18. November 2008 traten die Volleyballer des SCC BERLIN erstmals zu einem Heimspiel in der Max-Schmeling-Halle an und begeisterten 4.950 Zuschauer. Am Sonntag (01. Feb / 15 Uhr) soll diese Erfolgsgeschichte eine Fortsetzung finden. Dann kommt es in der Arena im Prenzlauer Berg zum „Duell der Giganten“.

Für Berlins Volleyballteam Nr. 1 geht es gegen keinen geringeren als den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen. SCC-Manager Kaweh Niroomand ist voller Vorfreude auf dieses Spitzenspiel: „Die Premiere gegen Düren war ein grandioser Erfolg. Es war die richtige Entscheidung, in dieser Saison einige Spiele in der Max-Schmeling-Halle auszutragen. Wir freuen uns auf die unvergleichliche Stimmung in der Arena!“

Sportlich dürfen sich die Zuschauer auf einen absoluten Volleyball-Leckerbissen einstellen. Das „Duell der Giganten“ SCC BERLIN gegen VfB Friedrichshafen ist die Neuauflage des letztjährigen Finals um die Deutsche Meisterschaft. Im April 2008 konnte sich der VfB in der „best of five“ Serie mit drei Siegen klar durchsetzen. Auch das Hinspiel in Friedrichshafen ging mit 3:0 deutlich an den Rekordmeister. Zudem spricht die Gesamtbilanz eindeutig für die „Häfler“. In 62 Bundesligaspielen standen sich Berlin und Friedrichshafen bisher gegenüber, dabei gewann der SCC 18mal (davon 12mal in heimischer Halle), während Friedrichshafen 44 Duelle für sich entscheiden konnte.

Auch in der laufenden Champions League Saison unterstrich der VfB einmal mehr seine Klasse. In einer schweren Gruppe mit Belchatow (Polen), Athen (Griechenland) und Odintsovo (Russland) erreichten die Friedrichshafener dank eines fulminanten Endspurts (3:1 in Odintsovo und 3:0 zu Hause gegen Belchatow) das Achtelfinale. So dominant wie in den letzten Jahren – 2007/2008 verlor der VfB in Liga und Pokal kein einziges Spiel – ist der Champions League Gewinner von 2007 in dieser Saison aber nicht. Bereits dreimal verließ das Team von Trainer Stelian Moculescu bei nationalen Duellen das Feld als Verlierer. Doch Moculescu hat seiner Mannschaft für die nächsten drei Topspiele – nach dem SCC geht es gegen den Moerser SC und Generali Haching – eine klare Zielstellung ausgegeben: „Wir treten an, um zu gewinnen. Danach wissen wir, wo wir in der Bundesliga stehen!“ 

Was die Spieler und Fans des SCC optimistisch sollte, ist die Tatsache, dass die „Häfler“ alle drei nationalen Niederlagen auswärts kassierten (im Pokal-Halbfinale in Unterhaching, in der Liga in Moers und in Spergau). SCC-Trainer Michael Warm stellt klar, „dass der VfB wieder der absolute Topfavorit auf die Meisterschaft ist und sich vor allem durch die internationalen Spiele immer weiter entwickeln kann“, sieht sein Team aber nicht chancenlos. „Wir wollen unsere Serie in der Bundesliga auf zehn Siege ausbauen und damit einen wichtigen Grundstein für den weiteren Saisonverlauf legen.“

Die aktuelle Situation in der Volleyball-Bundesliga ermöglicht es dem SCC BERLIN, mit einem Sieg an Friedrichshafen vorbeizuziehen und damit die Tabellenführung zu übernehmen. Für die Verwirklichung dieses Ziels stehen Trainer Michael Warm alle zwölf Spieler zur Verfügung. Gerade in den letzten beiden spielfreien Wochen nach dem 3:0-Heimerfolg gegen den VC Olympia Berlin „war es sehr wichtig, mit dem vollem Kader trainieren zu können“, unterstreicht der Coach.

Es ist also angerichtet und vieles deutet darauf hin, dass sich die Hauptstadt 74 Tage nach dem Spektakel gegen evivo Düren auf ein erneutes Volleyballfest freuen darf. Bereits 2.100 Tickets wurden im Vorverkauf abgesetzt – Rekord in der Historie des SCC! „Vielleicht können wir sogar die sagenhafte Kulisse des Spiels gegen Düren übertreffen und mehr als 5.000 Zuschauer für den Volleyball begeistern“, hofft SCC-Manager Kaweh Niroomand. Diejenigen, denen es nicht vergönnt ist, die Atmosphäre des „Duells der Giganten“ live zu erleben, können das Spiel ab 14.50 Uhr live und in voller Länge auf DVL.TV verfolgen.

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Deutschland - NA.Hamburg-News

 Sonntag, 01. Februar 2009

  

NA.Hamburg II unterliegt TSV Rudow

Hamburg, 31.01.2009 - NA.Hamburg II hatte am heutigen Samstag einen der Spieltage erwischt, bei denen der Gegner nicht viel tun muss, um die Punkte für sich zu gewinnen. Dem TSV Rudow Berlin, der mit der Empfehlung einer knappen 2:3-Niederlage gegen den Tabellenführer Potsdam nach Hamburg gekommen war, reichte eine gute, solide Leistung zum 3:0-Sieg (25:22, 25:22, 25:23).

Trainer Stefan Schubot war nach dem Spiel noch lange sprachlos. Sein Team hat nie eine Einstellung zum Spiel gefunden. In keiner Phase der Partei ist es der Mannschaft gelungen sein Potential abzurufen. Unmittelbar nach dem Spiel konnte der Trainer noch nicht einschätzen, ob sein Team ängstlich oder nur unkonzentriert agiert hatte. Die Analyse dieser Partie wird ihn noch eine Weile beschäftigen.

Dem TSV Rudow Berlin reichte heute eine gute solide Leistung, um die Punkte mit in die Hauptstadt zu nehmen. NA.Hamburg II hingegen war im Block nicht aggressiv genug, hatte keinen durchschlagkräftigen Angriff und konnte so auch keinen konzentrierten Spielaufbau betreiben.

Was den Trainer nach dem Spiel am meisten ärgerte war die Tatsache, dass sein Team die taktischen Vorgaben, die er anhand der Spielanalysen des Gegners erstellt hatte, nicht umgesetzt haben.

Die 69 Spielminuten dauernde Partie gilt es nun schnell zu verarbeiten und sich auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Am kommenden Samstag muss das Team zum VfL Oythe reisen.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Sonntag, 01. Februar 2009

  

Souveränes 3:0 für evivo beim TVR

25:19, 25:18, 25:17 endete die Partie gegen den TV Rottenburg

Im ersten Durchgang blieb die Partie bis zum Stand von 18:11 offen. Der TVR konnte mehrfach einen Zwei-Punkt-Vorsprung der Gastgeber aufholen. Dann erhöhte evivo den Druck im Aufschlag, verunsicherte die Rottenburger Annahme und arbeitete die Punkte dann im Block mit Vladimir Rakic und Sven Dick ab. Dann stand die evivo-Abwehr gut und gab Heriberto Quero die Chance zum Gegenangriff. Hubschrauberto ließ sich nicht bitten, markierte das 24:19. Es folgte ein Angriffsfehler des TVR, der evivo den Satzgewinn brachte

An diesem Kräfteverhältnis änderte sich für den Rest des Spiels nicht mehr. Düren spielte druckvoll und ohne viele Fehler, Rottenburg wackelte in der Annahme. In diesem Sinne endeten die folgenden Sätze 28:18 und 25: 17 für evivo. Damit war die Revanche für das Hinspiel, in dem das Kräfteverhältnis umgekehrt war, geschafft.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Sonntag, 01. Februar 2009

  www.volleyball.de

Günter Hoffmann zum 80.

Am 26. Januar feierte Günter Hoffmann (Berlin) seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar prägte über Jahrzehnte den Berliner Volleyballsport, war Mitglied des Präsidiums des Volleyball-Verbandes Berlin und langjähriger Landesspielwart von Berlin. Ein Amt, das er erst mit 70 Jahren in jüngere Hände legte. Er fungierte viele Jahre als Vorsitzender des Regionalspielausschusses Nordost und deren Spielwart. Einst selbst sportlich aktiv bei Concordia Berlin und später in der Seniorengruppe Zehlendorf und Kladow amtierte der frühere Optikermeister natürlich auch als Schiedsrichter. Kurzum: In Berlin lief im Grunde genommen nichts ohne Günter Hoffmann.

Längst tanzt der drahtige Rentner nicht mehr "auf allen Hochzeiten", sondern widmet sich vielmehr endlosen Radtouren quer durch Europa - aber am Volleyball hängt er nach wie vor, zumal er auch Ehrenvorsitzender des RSA Nordost ist. Die große Volleyballfamilie und besonders der RSA Nordost sagen Günter Hoffmann Danke für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit und wünscht ihm viel Gesundheit und alles Gute!

Jürgen Holz

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Sonntag, 01. Februar 2009

  www.beach-volleyball.de

Christoph Dieckmann ist bereit für 2009

Eigentlich wollte Christoph in Rente gehen

Nach zwölf Jahren auf der ranghöchsten Turnierserie der Welt (FIVB World Tour) als Blockspieler im Einsatz, wollte Christoph Dieckmann nach der Saison 2008 eigentlich in Rente gehen. Die harte Arbeit aus den drei olympischen Zyklen ist an seinem 1,98 Meter langen Körper nicht spurlos vorbei gegangen. Knie- und Rückenbeschwerden verderben ein wenig den Spaß am Beach-Volleyball. Doch mit Kay Matysik an seiner Seite entschied sich Christoph, ein weiteres Jahr auf Tour zu gehen. Zum Glück! Denn es wäre schade gewesen, auf solch einen erfahrenen Experten zu verzichten, der zweimal an den Olympischen Spielen teilgenommen hat und der aus eigener Erfahrung weiß, wie man sich auf Platz Zwei der Weltrangliste spielt. Die FIVB bat Christoph um seine Einschätzung zum Erfolg der deutschen Teams und um eine Prognose.

Warum die Deutschen so erfolgreich sind...
Deutschland befindet sich mit 13 gewonnenen FIVB-Medaillen auf Platz Zwei des Medaillenspiegels hinter Brasilien (22) und vor USA (10) und gehört damit zur absoluten Weltspitze. Die Anzahl der Medaillen ist umso höher zu bewerten, verteilen sich diese doch auf fünf verschiedene Teams. Dieckmann erklärt, warum die Deutschen so weit vorn dabei sind: "Für mich sind es zwei Gründe. Erstens profitieren wir immer noch von der guten deutschen Tour, die wir bis Ende 2005 hatte. Das war eine große Motivation für junge Spieler, hart zu trainieren und eine große Möglichkeit, sich spielerisch zu entwickeln. Zweitens hatten wir zwei Generationen von Spielern, die bereit waren, sehr viel Zeit, Energie und Geld zu investieren, um es auf der internationalen Tour zu schaffen. Das waren Spieler wie Jörg Ahmann, Axel Hager, Oliver Oetke, Andi Scheuerpflug, mein Bruder Markus, David Klemperer, Jonas Reckermann und Julius Brink. Unabhängigkeitsdenken, höchste Eigenmotivation und großer Ehrgeiz – diese Spieler waren Vorbilder für die folgende Generation. Das gleiche gilt auch für die deutschen Trainer, die mit diesen Teams gearbeitet haben."

Dieckmann schätzt, dass neben ihm und seinem Partner Kay Matysik und Brink/Reckermann auch Klemperer/Koreng, Huth/Urbatzka, Dollinger/Kaczmarek und Erdmann/Windscheif 2009 auf der World Tour eine große Rolle spielen werden. Außerdem erwartet er, dass auch 2009 die Deutschen mit den Brasilianern und US-Amerikanern um die vorderen Plätze kämpfen werden. "Egal in welcher Kombination, diese drei Nationen werden wieder ganz oben sein. Natürlich werden alle Dalhausser und Rogers hinterher sein, aber auch China wird stark sein. Außerdem erwarte ich, dass einige jüngere Teams wie Herrer/Mesa aus Spanien oder Andy und Kevin Cès aus Frankreich es in die Top-Ten der Welt schaffen."

Das internationale Niveau ist gestiegen
In den 12 Jahren auf der World Tour sind Christoph einige Veränderungen aufgefallen: "Mit den Jahren und mit den Regelveränderungen ist das Spiel viel dynamischer geworden und es gibt viel mehr große Blockspieler. Als ich angefangen habe, war ich einer der größten Blockspieler, inzwischen bin ich einer der kleinsten. Es gibt insgesamt mehr Teams, die auf hohem Niveau spielen, die professioneller arbeiten, größeren Betreuungsstab haben und im Ausland trainieren."

Und wie sieht´s im eigenen Team aus?
Die Saison 2009 startet in weniger als drei Monaten und Christophs Vorbereitung läuft wie gewohnt: "Nicht viele Dinge werden sich für mich ändern. Wir machen Trainingslager auf Fuerteventura und Teneriffa und in Rio de Janeiro. In Deutschland trainieren wir in Berlin und Köln mit den zwei Trainern, mit denen wir bisher jeweils auch gearbeitet haben, Andi Künkler und Andre Fröhlich." Für seinen neuen Partner findet er lobende Worte: "Kay ist für mich einer der besten All-Around-Spieler im Beach-Volleyball. Kay hat einen sehr guten Sideout und spielt sehr gut zu. Er kann jederzeit mit seinen Aufschlägen und seiner Abwehr Punkte machen. Aber auch im Angriff ist er sehr gut."

Dieckmann weiß auch, dass es etwas dauern wird, bis er und Kay sich aufeinander abgestimmt haben und vielleicht müssen sie auch ein paar Dinge ändern, damit die Spielweisen zueinander passen: "Aber wir sind beide erfahrene Spieler, die das alles schon vorher gemacht haben und die einen großen Vorteil darin sehen, die Energie und den Enthusiasmus zu nutzen, die entstehen, wenn man ein neues Team bildet."

Die Knieverletzung scheint Christoph nicht weiter einzuschränken, er muss nur lernen, wie er mit dem Knie umzugehen hat: "Ich war gezwungen, in den letzten Monaten einige Dinge zu ändern, da ich die Knieverletzung auskurieren musste. Mal sehen, wie ich meine Trainingsrituale daran anpassen muss. Mit 33 Jahren macht man natürlich andere Sachen als mit 23."

Jetzt, wo die Saison bald startet, hat Christoph den dringenden Wunsch, sich auf den nächsten Beach-Volleyball-Kampf vorzubereiten und seinen Ruf als einer der Besten aufrechtzuerhalten. Die Freude bei den Fans wäre sicherlich groß, wenn Matysik ihn doch noch dazu bringen könnte, die nächsten Olympischen Spiele in Angriff zu nehmen!

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel