Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Dienstag, 10. Februar 2009 

Württemberg: Die Volleyballstars von Morgen
EnBW TVR: …und wieder gegen Eltmann
NA.Hamburg verliert unnötig gegen Wiesbaden
Sonthofen: Am Limit gespielt
Bad Dürrenberg: Klassenerhalt so gut wie erreicht
VC Wiesbaden erarbeitet sich ein 3:2
Hart erkämpftes 3:0 über Warnemünde
VI Frankfurt: Besser, aber nicht gut genug
Italienischer Pokal: Fürst siegt gegen Kozuch
Rückschau auf das Zweitliga-Wochenende
Biberach feiert vierten Sieg in Folge
FT 1844 in Marktredwitz ohne Satzverlust
Nur ein Sieg erhält die Eltmanner Chance
Leverkusen: Schlagartig ernüchtert
NA Hamburg verliert erstmals
3:1 - VCN macht Klassenerhalt perfekt
VCN-Volleyballer sind nicht zu stoppen
Elmshorns Männer gewinnen 3:1
TSVK-Siegesserie setzte sich fort
Volleyball-Ass, Olympia-Sprinter und Korbjäger
Bayer: Ganz klamm in Berlin
Grozer: „Vor uns selbst die Hosen voll"

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - VLW-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

Württemberg: Die Volleyballstars von Morgen

Grundschulprojekt begeistert Schüler und Lehrer

Um Schüler und Lehrer für den Volleyballsport zu begeistern, geht der Volleyball-Landesverband Württemberg (VLW) neue Wege. Seit Oktober 2008 ist Petri Sainio als Talentsucher und –förderer für den Verband an den Grundschulen in der Stuttgarter Region im Einsatz und bietet für die Viertklässler Volleyballunterricht an.

Schwer beladen kommt der 42-jährige Petri Sainio in die Sporthalle – Balltaschen, Ballwagen, Netze, alles, was für die nächsten 90 Minuten Sportunterricht gebraucht wird. Der Empfang an den Schulen ist herzlich. „Manchmal gibt es sogar Kaffee und Brezel“, erzählt Sainio. Auch an der Altenburgschule in Bad Cannstatt wird er schon mit Spannung von Sportlehrer Sven Kraft und den jungen Schülern und Schülerinnen erwartet. Nach einer Vorstellungsrunde gibt es ein kleines Aufwärmprogramm, danach lernen die Kinder die Grundtechniken: pritschen, baggern, fangen. Es werden zwei Netze quer durch die Halle gespannt. Spielerisch wird versucht, den Ball über das Netz zu bringen oder mehrere Male hin und her zu spielen. Die Kinder sind mit riesiger Begeisterung dabei. Und auch für Sven Kraft ist dieses Projekt eine Bereicherung. Der Sportlehrer erhält von dem ehemaligen finnischen Nationalspieler wertvolle Anregungen für den Unterricht. „Es ist eine tolle Chance einer kleinen Fortbildung. Petri Sainio ist ein Profi und praxiserfahrener Volleyballer. Wir können von ihm abschauen, wie er sich bewegt und wie er die Stunden aufbaut. Es gibt einige Punkte, die wir zukünftig in unserem Unterricht verwenden können“, berichtet er.

Aber nicht nur die Begeisterung für den Sport soll geweckt werden. Während der Stunden nutzt Sainio die Gelegenheit, nach Volleyball-Talenten Ausschau zu halten. „Ob ein Kind Ballgefühl hat, erkenne ich oft schon nach den ersten paar Ball-Aktionen“, sagt Sainio. Die Namen der talentierten Jungen und Mädchen notiert er in sein „grünes Buch“. Die talentierten Kinder vermittelt er an die Basisgruppen der mitarbeitenden Stuttgarter Vereine. Dies sind im Mädchen-Volleyball der VC Stuttgart und der TSV Georgii Allianz Stuttgart bei den Jungen. Zukünftig wird auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen in der Stuttgarter Region angestrebt, damit den Kindern weite Anfahrtswege zum Training erspart bleiben.

Sainio bildet die Schnittstelle von der Schule zum Verein und lädt die begabten Kinder zum Training ein. Dazu gibt es auch ein persönliches Gespräch mit den Eltern des Schülers bzw. der Schülerin. „Die Gespräche mit den Eltern, wenn es darum geht, ein Kind an einen Verein zu vermitteln, sind zu 98 Prozent sehr positiv“, sagt Sainio. „Dass es mit einer Vermittlung nicht klappt, hat in der Regel andere Gründe, dass das Kind zum Beispiel schon einen anderen Sport oder ein anderes Hobby hat und darum keine Zeit hat. Viele Eltern sind glücklich, wenn die Kinder sich für den Sport interessieren.“

Petri Sainio versucht, möglichst oft beim Training der Basisgruppen dabei zu sein, um mit den Kindern, die durch ihn in die Vereine kommen, in Kontakt zu bleiben. „Ich möchte die Kinder nicht aus den Augen verlieren und sie auf ihrem Weg begleiten. So eine Art „Volleyball-Papa“, mit dem sie reden können, den sie fragen können und der auch da ist, wenn es Probleme gibt“, erklärt er. „Unser Ziel ist es, das die Kinder nach der Grundschule ans Schickhardtgymnasium in Stuttgart wechseln.“ Das Gymnasium ist eine Eliteschule des Sports in Baden-Württemberg und einmal wöchentlich steht hier eine Volleyball-AG auf dem Stundenplan. Bisher werden dort die Nachwuchsmädels des VC Stuttgarts betreut. Zukünftig soll der Bereich auch für Jungen geöffnet werden.

Als im Sommer 2008 das Projekt den Stuttgarter Schulen vorgestellt wurde, war die Resonanz hervorragend. Das Interesse freut VLW-Leistungssportkoordinator Gerd Grün, der erster Ansprechpartner für die Schulen ist. Zahlreiche Schulen meldeten sich sofort für das Projekt und im Oktober 2008 konnte der Startschuss fallen. Innerhalb von drei Monaten hat Petri Sainio in fünfzehn Klassen bereits 268 Schüler unterrichtet, gesichtet und mehr als 20 Jungen und Mädchen an die Vereine vermittelt. Ein erstes Highlight steht im Februar auf dem Plan. Da werden alle teilnehmenden Schulklassen zum Grundschulturnier ins Schickhardtgymnasium eingeladen. Das erste Volleyballturnier für die Kleinen – „von denen der eine oder die andere ganz bestimmt in einigen Jahren ganz oben in Deutschland mitspielen wird“, ist sich Petri Sainio sicher. „Und auch, wenn es mit dem ganz großen Erfolg nicht klappt, so haben die Kinder doch einen sehr schönen Sport gefunden.“

Sybille Baecker

Die Fakten:

Ansprechpartner: VLW-Leistungssportkoordinator Gerd Grün, Tel. 0711 28077 672, E-Mail: g.gruen@vlw-online.de

Der Trainer: Petri Sainio, 42 Jahre, B-Lizenz-Trainer, Spielertrainer bei Regionalligist SV Fellbach

Das Projekt: 3 Unterrichtseinheiten Volleyball im Sportunterricht der vierten Klasse der Grundschule durch Trainer Petri Sainio; Lehrer-Einführung in Grundschulvolleyball inkl. Handreichung „Duo-Fibel“

Die Ziele: Vermittlung von talentierten Jungen und Mädchen an die Stuttgarter Volleyball-Vereine; Begeisterung für den Sport und Bildung einer Volleyball-Kultur im Großraum Stuttgart

Termin:
Grundschulturnier Schickhardtgymnasium Stuttgart
18.02.2009 12:00 bis 16:30 Uhr

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

EnBW TVR: …und wieder gegen Eltmann

EnBW TV Rottenburg gegen Eschenbach Eltmann – nach mehreren Vorbereitungsspielen, Hinspiel und Pokal trifft man diese Saison nun zum dritten Mal „offiziell“ aufeinander. Während die Rottenburger in der Vorbereitung immer den Kürzeren zogen, war der EnBW TVR im Hinspiel (3:2) und Pokal (3:0) siegreich. „Das ist mir natürlich viel lieber“, lächelt Rottenburgs Trainer Müller-Angstenberger, dessen Mannschaft nach dem wichtigen Sieg gegen Leipzig trotzdem vorsichtig zu den Bayern fährt.

„Leipzig war die Pflicht, Eltmann wäre die Kür“, sagt der TVR-Coach. Die Rottenburger konnten am Wochenende relativ entspannt die Ergebnisse der Liga verfolgen. Mit den Niederlagen der Abstiegskonkurrenten Giesen/Hildesheim und Wuppertal konnte man rechnen, doch auch Leipzig unterlag beim VCO Berlin. Nach den Rottenburger Niederlagen gegen die Top-Teams der Liga zum Jahreswechsel zeigten die Bischofstädter zuletzt einen klaren Aufwärtstrend der gegen Leipzig kulminierte. Ob dieser fortgesetzt werden kann, wird nicht zuletzt von den Oberfranken abhängen.

Bei den Hausherren fruchtet der Trainerwechseln allerdings bisher nicht. Mark Lebedev, der Milan Maric ersetzte, wartet noch auf den ersten Sieg als Trainer der SG Eschenbacher Eltmann. Zuletzt setzte es drei Niederlagen in Folge, das Ass Michi Mayer stach vorerst nur kurz. „Eltmann steht unter Druck, sie haben die Play-offs als Saisonziel ausgerufen und die Niederlagen zuletzt waren sicher nicht förderlich“, sagt Müller-Angstenberger. Durch den Ausfall von Timo Wilhelm, der immer noch an der Verletzung aus der Hinrundenpartie in Rottenburg laboriert und wohl den Rest der Saison ausfallen wird, fehlt den Eltmännern ein äußerst wichtiger Spieler. Wenn dann, wie im letzten Spiel gegen Wuppertal, noch ein starker Spieler wie Andreas Geiger mit einer Fingerverletzung ausscheiden muss, dann kann man auch eine 2:0-Führung noch aus der Hand geben.

Das passierte auch in der Hinrundenpartie in der Paul-Horn-Arena, als Wilhelm verletzt aufgeben musste und der EnBW TVR den 0:2-Rückstand in einen 3:2-Erfolg wandelte. Der Beginn einer Niederlagenserie der Eltmänner. „In der Vorbereitung waren sie sehr stark, auch im Hinspiel, ich habe sie da schon viel weiter vorne erwartet“, sagt beispielsweise Dirk Mehlberg, „im Pokal waren wir in Eltmann jedoch die klar bessere Mannschaft.“

An diesen Erfolg wollen die Rottenburger anknüpfen. Müller-Angstenberger warnt jedoch: „Eltmann ist der klare Favorit. Die Oberfranken sind nominell stärker besetzt und müssen gegen uns gewinnen. Wir sind bereit und wollen unseren Fans – auch im Rottenburger Sportpark - etwas bieten“. Dort werden sicher wieder gut 100 Zuschauer die Partie via TV (auf DVL.TV) live verfolgen und ihrer Mannschaft die Daumen drücken. Einfach wird ein Erfolg allerdings auf keinen Fall, denn wie sagte Bernd Hummernbrum, der Berater der SG Eschenbacher Eltmann nach der 2:3-Niederlage in Wuppertal: "Ich sehe die Play-offs nun in Gefahr. Wir müssen die Rottenburger auf jeden Fall schlagen."  Den Bischofstädtern steht wohl ein heißer Tanz bevor.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

NA.Hamburg verliert unnötig gegen Wiesbaden

Hamburg, 10.02.2009 - NA.Hamburg hat seine Siegesserie 2009 gegen einen kämpferischen 1. VC Wiesbaden in der AreNA-Süderelbe verspielt.  Das Team von Helmut von Soosten unterlag gestern Abend vor 550 Zuschauern mit 2:3 (25:23, 27:29, 25:20, 27:29 und 10:15).

Eigentlich wollte das Team seiner Kapitänin einen Sieg zum 30. Geburtstag schenken. Das ihr nach dem Spiel „nur“ der von Manager Horst Lüders überreichte Blumenstrauß und ein Ständchen der Zuschauer vor Spielbeginn blieb – kann das Team sich eigentlich nur selbst zu schreiben.

Sicherlich war Wiesbaden sehr gut auf NA.Hamburg eingestellt, hatte zeitweilig den Block immer am rechten Platz und für die eigenen Angriffsbemühungen den rechten Schlag zur rechten Zeit parat, spielentscheiden war jedoch die fehlenden Aggressivität und Entschlossenheit auf Seiten von NA.Hamburg. Die 550 Zuschauer, die am ungewohnten Montagabend den Weg in die AreNA-Süderelbe gefunden hatten, bekamen zwei Stunden lang attraktiven Volleyball geboten. Lange spannende Ballwechsel mit tollen Angriffsschlägen und vielen spektakulären Abwehraktionen, also alles, was Volleyball so sehenswert macht.

Im ersten Satz verlief das Spiel bis zum 22:22 ausgeglichen. Erst dann konnte sich NA.Hamburg mit den entscheidenden zwei Zählern absetzen, die zum 25:23 Satzgewinn ausreichten. Der zweite Durchgang dauerte 30 Minuten und nachdem NA.Hamburg 3 Satzbälle ungenutzt ließ, glichen die Gäste durch das 27:29 zum 1:1 aus. Den dritten Satz konnte NA.Hamburg ab Mitte des Satzes (9:9) deutlich für sich gestalten. In dieser Phase kam die Annahme gut und das Zuspiel konnte von Stephanie Volle variabler aufgezogen werden. Nachdem 25:20 lag NA.Hamburg mit 2:1 vorne.

Folgerichtig begann das Team dann auch im 4. Satz zunächst ein wenig dominierend, führte schnell 5:2, ließ Wiesbaden beim zwischenzeitlichen 8:9 und 9:10 in Führung gehen um anschließend wieder das Heft in die Hand zu nehmen. Bei der zweiten Technischen Auszeit lag die Heimmannschaft mit 16:12 wieder im Soll. Jetzt waren es die Wiesbadenerinnen, die sich zurück ins Spiel kämpften. Beim 20:20 war der Vorsprung dahin. Als NA.Hamburg dann zwei Matchbälle beim 27:29 Satzverlust ungenutzt ließ, war das Spiel verloren.

Zwar hatten die Gäste gerade erst ausgeglichen, damit aber auch der Heimmannschaft aufgezeigt, dass es an diesem Tag nicht zu allem in der Lage war. Im Tie-Break erarbeitete Wiesbaden sich zum Seitenwechsel einen entscheidenden Zwei-Punktevorsprung, den sie auf der anderen Feldseite auf 5 Punkte ausbauen konnten. Erfolgreichste Spielerin auf Seiten von NA.Hamburg war die ehemalige Wiesbadenerin Anne Friedrich mit 23 Punkten.

 

 

Deutschland - Allgäu Team Sonthofen-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

Sonthofen: Am Limit gespielt

Allgäu Team Sonthofen zeigt gegen Meister Vilsbiburg einen tollen dritten Satz, verliert aber am Ende mit 1:3

Alle Spannung entlud sich in diesem letzten Ball des dritten Satzes. Nachdem Lina Meyer das Spielgerät in das Feld des deutschen Meisters gehämmert hatte, ballte Coach Andi Wilhelm beide Fäuste und schrie seine Freude heraus. Volleyball in solcher Intensität und auf einem so hohen Niveau hatte man bisher in Sonthofen noch nicht gesehen. Der Favorit nahm aber wie erwartet die Punkte mit. 1:3 (19:25, 20:25, 25:19, 13:25) unterlag das Allgäu-Team Sonthofen in der Bundesliga vor 700 Zuschauern gegen die Roten Raben Vilsbiburg.

Am Ende ist auch Volleyball ein einfaches Spiel mit schlichten Wahrheiten. Und dazu zählt, „dass wir eine Leistung wie im dritten Satz nicht über ein ganzes Spiel zeigen können“, sagt Trainer Wilhelm. Dazu fehle die Kraft, um gegen Teams wie Vilsbiburg mithalten zu können, die doppelt so viel trainieren. Deren Spielerinnen athletischer und cleverer sind sowie teils schon seit sechs, sieben Jahren auf höchstem Niveau spielen. Wilhelm freut sich deshalb besonders über Phasen seiner Schützlinge, in denen zum Beispiel Marlene Wieth („sie hat unglaubliche Bälle abgewehrt“) und ihre Kolleginnen „kämpferisch alles geben und am Limit spielen“.

Fehlende Konstanz

Die fehlende Konstanz ist auch für Oksana Roppel der Unterschied zu den Spitzenteams der Liga. Teams wie Vilsbiburg hätten zwar mal einen Durchhänger, „geben dann aber wieder Gas und steigern sich deutlich“, sagt die 34-jährige Angreiferin. In ihrer Mannschaft dagegen seien die Ausschläge zwischen perfektem Spiel und unnötigen Fehlern noch zu groß. Auch ein größerer Kader mit jeweils zwei ausgeglichenen Spielerinnen auf jeder Position mache den Unterschied zu den Top-Teams der Liga aus. Gegen Vilsbiburg fehlten Carina Steckenleiter (Studium) und Dolores Köber (als Polizistin dienstlich verhindert), sodass die Allgäuerinnen nur zu siebt antraten.

„Wir dagegen haben eine starke Auswechselbank und können problemlos wechseln, wenn es mal nicht so läuft“, sagt Lenka Dürr aus Kaufbeuren, die bei Vilsbiburg auf der Libero-Position spielt. In Sonthofen habe ihr Team vor allem im Block und im Zuspiel deutliche Vorteile gehabt. Doch Sonthofen „hat trotz der Niederlage bis auf den vierten Satz super gespielt und gekämpft“. Komplimente gab es auch von Loraine Henkel, die noch im vergangenen Jahr in Sonthofen spielte. „Die Allgäuerinnen waren im Angriff und in der Abwehr sehr stark.“ Im vierten Satz habe ihr Team die Schlagzahl erhöht und Sonthofen sei die Puste ausgegangen. Der dritte Durchgang hat auch die 20-Jährige begeistert: „Das war Werbung für den Volleyballsport.“

 

 

Deutschland - SV Bad Dürrenberg/Spergau-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

Bad Dürrenberg: Klassenerhalt so gut wie erreicht

„Das dürfte der Klassenerhalt gewesen sein.“ Sagte Piratenteamchef Peter Kurzawa erleichtert nach dem 3:1 Heimerfolg gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen. Das klingt kurioserweise nach gebremster Euphorie  - immerhin  ist es doch eine fantastische Leistung sechs Spieltage vor Saisonende das Ziel Klassenerhalt erreicht zu haben.

„Es war eben kein wirklich schönes Spiel.“ Resumierte Trainer Michael Merten. „Für Giesen ging es um  alles  - für uns um sehr viel, da hat keine der beiden Mannschaften geglänzt. Aber über den Sieg freue ich mich riesig.“ Genau so taten es auch die anderen Piraten, die nach Satz eins allerdings noch um den Erfolg bangen mussten. Die Nervosität war für die gut 800 Fans in der Jahrhunderthalle fast greifbar und drückte sich im Auftaktsatz in vielen individuellen, vermeidbaren Fehlern aus. Nach dem 27:29 aber stabilisierten die Piraten ihr Spiel.

Angetrieben vom diesmal überragenden Libero Jan Hochmuth holte sich der VC die folgenden drei Durchgänge, ohne dabei große Akzente zu setzen. „Mit Angriff und Block war ich am Ende ganz zufrieden. Jetzt haben wir eine gute Ausgangsposition um die Play Offs zu erreichen.“ Freute sich Michael Merten mit Blick auf die Tabelle. Die Piraten bleiben mit 16:20 Punkten auf Platz sieben und haben acht Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Damit ist der Kopf frei für die kommenden Aufgaben, die allesamt lösbar sind. Mit Wuppertal, Rottenburg und dem VC Olympia Berlin bekommt es der VC in den nächsten Wochen ausschließlich mit Teams aus dem unteren Tabellendrittel zu tun.

 

 

Deutschland - VC Wiesbaden-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

VC Wiesbaden erarbeitet sich ein 3:2

Wiesbaden spielt auswärts ein weiteres Marathonmatch: Wieder über 120 Minuten reine Spielzeit

Der Wiesbadener Anhang in Hamburg (und nicht nur in Hamburg) stand Kopf: Nach zwei abgewehrten Spielbällen und dann gewonnenen vierten Satz gewannen die Wiesbadener Damen den fünften Satz und damit das Spiel zweier im Jahr 2009 noch ungeschlagener Mannschaften.

Wie in den Spielen zuvor überzeugte die komplette Mannschaft, die sich immer wieder in das Spiel zurückkämpfte und den keineswegs schwachen Hamburgerinnen in genau diesem Element überlegen zeigten.

 

 

Deutschland - VCB Tecklenburger Land-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

Hart erkämpftes 3:0 über Warnemünde

TEBUS! schließen auf!

Trotz des deutlichen Endergebnisses von 3:0 mussten sich die Bundesliga-Volleyballer des VCB Tecklenburger Land den dritten Heimsieg in Serie gegen den SV Warnemünde hart erarbeiten. In einem engen Spiel auf Augenhöhe zeigten die TEBUS! sicherlich nicht ihr bestes Spiel, bewiesen jedoch gerade in den Schlussphasen der einzelnen Durchgänge Nervenstärke und Durchsetzungskraft. Allen voran Jörn Middelbeck und Stefan Feldkämper trugen auf Grund ihrer überaus positiven Angriffsquote zum fünften VCB-Erfolg in dieser Saison bei. Die rund 350 begeisterten Zuschauer sahen eine packende und emotionsgeladene Partie mit einer engagierten VCB-Sechs in der Hauptrolle.

Durch diesen weiteren Erfolg hält der VCB nun direkten Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld und zieht Punktgleich mit dem SSF Fortuna Bonn und dem Eimsbütteler TV. „Jetzt sind wir wieder im Geschäft“, freute sich VCB-Trainer Karlo Keller nach 82 spannenden Minuten. „Wir haben zwar nicht so überragend gespielt wie in den letzten Heimspielen, aber wir haben nie aufgegeben. Dieser Sieg gibt ein tierisches Selbstvertrauen.“ Den Verbleib in der 2.Volleyball-Bundesliga Nord haben die TEBUS! damit wieder selbst in der Hand und auf Grund des Restprogrammes stehen die Chancen darauf nicht all zu schlecht. Im Februar stehen noch zwei weitere Heimspiele gegen Delbrück und Kiel auf dem Programm und im März trifft das VCB-Team auf die direkte Konkurrenz aus Bonn und Eimsbüttel. Seit Jahreswechsel beweist der VCB zudem, dass auch gegen andere Kaliber der Zweiten Liga Erfolge möglich sind. In der noch jungen Vereinsgeschichte ist es dem VCB heute zum ersten Mal gelungen den SV Warnemünde zu schlagen, auch wenn dies sicherlich ein hartes Stück Arbeit war.

Im ersten Satz liefen die TEBUS! lange einem Rückstand hinterher, den sie erst beim Stand von 18:18 ausgleichen konnten. Mit 20:19 ging die Volleyball-Spielgemeinschaft dann in der Folge das erste Mal in Führung und nach dem 23:23 machte der VCB die entscheidenden beiden Punkte zum Satzgewinn durch einen Angriff von Stefan Feldkämper und einen Block von Zuspieler Sebastian Gartemann. Einen ähnlichen Verlauf nahm auch der zweite Durchgang. Im Unterschied zum ersten Satz erspielten sich die Gäste von der Ostsee jedoch eine längere und höhere Führung. VCB-Trainer Keller reagierte mit personellen Änderungen und brachte Spieler, die bislang nur wenige Einsätze erhielten. So kam es beim Stande von 16:21 auch zur Einwechselung von Heinrich Robertus und damit zum Zuspielerwechsel auf Seiten des Gastgebers. Robertus zeigte eine starke Leistung und setzte gleich mit seinen ersten Pässe die VCB-Angreifer bestens in Szene. Die TEBUS! kamen nochmal heran und lagen beim 23:24 nur noch einen Punkt zurück. Durch einen Doppelblock von Lars Fischer und dem ebenfalls eingewechselten Daniel Bremmer konnte der VCB auch den Satzball der Gäste abwehren und den Satz danach sogar komplett drehen und mit 27:25 für sich entscheiden.

Trainer Karlo Keller zeigte sich nicht nur vom weiteren Satzgewinn, sondern auch vom Engagement der eingewechselten Spieler hoch erfreut und stellte nach dem Spiel fest, „die Spieler, die sonst nicht so häufig zum Einsatz kommen, sind nah dran.“ Im dritten Durchgang lag der VCB stetig in Führung, jedoch konnten sich die TEBUS! im Verlauf zu keiner Zeit richtig absetzen. Warnemünde lies sich nicht abschütteln, glich kurz vor Spielende sogar noch zum 22:22 aus und wehrte beim 24:23 aus Sicht des VCB auch den ersten Matchball der Partie ab. Doch die VCBler erspielten sich die erneute Möglichkeit das Spiel zu beenden und taten dies in gleicher Manier, wie schon im ersten, eng umkämpften Durchgang. VCB-Zuspieler Sebastian Gartemann blockte Benedikt Möllers, den wichtigsten Spieler der Gäste zum 26:24. „Wir haben uns im Block- und Abwehrverhalten während der Partie steigern können, was unter anderem spielentscheidend war. Wir haben nicht nur Warnemündes Diagonalen Baus, sondern am Ende auch Möllers in den Griff bekommen“, analysierte Co-Trainer Brian Buhr, der vorwiegend jedoch mit der starken Annahmeleistung seiner Schützlinge zufrieden war.

Zwar belegt der VCB Tecklenburger Land derzeit weiterhin Platz 12 der Tabelle, doch schon am Freitag kommt es zur nächsten Heimspielbegegnung. Zu Gast in der Halle am Burgweg in Ibbenbüren-Laggenbeck ist die DJK Delbrück. Mit einem erneuten Sieg könnten die TEBUS! erstmalig in dieser Saison die Abstiegsplätze verlassen.

 

 

Deutschland - Volleyball-Internat Frankfurt-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

VI Frankfurt: Besser, aber nicht gut genug

Eine Leistungssteigerung des Volleyball-Internats Frankfurt in der 2. Bundesliga Nord reichte nicht aus, um gegen die TSGL Schöneiche zu gewinnen und den ersten Saisonsieg zu landen. Die Mannschaft von Trainer Stewart Bernard unterlag 1:3 (15-25, 23-25, 25-14, 18-25).

Erstmals seit Monaten wieder in der alt bekannten und bewährten Aufstellung mit Zuspieler Alexander Schneider (Bernard: „Für sein erstes Spiel nach langer Pause war das sehr ordentlich“) und Tom Weber im Außenangriff (Bernard: „Tom hat ein sehr gutes Spiel gemacht“) auf ihren etatmäßigen Positionen startete das Internat katastrophal in den ersten Satz. Es schien, als ob sich die Frankfurter an den Umstand der gewohnten Formation erst wieder gewöhnen mussten. Nach dem Satzverlust bot sich jedoch ein anderes Bild: von nun an agierten zwei Teams auf Augenhöhe. Dabei gelang den Internatlern am Ende des zweiten Satzes fast das Unmögliche: Aus einem 20-24 wurde dank guter Aufschläge von Marvin Prolingheuer ein 23-24, doch die anschließende Punktchance vergaben die Frankfurter durch ein Missverständnis.

Der vergebenen Chance trauerten die Internatler jedoch nicht hinterher, im Gegenteil: sie knüpften an die starke Vorstellung an und spielten den Gegner im dritten Satz an die Wand. Mit dem Aufschlag wurde enormer Druck ausgeübt, zudem klappte der Angriffsaufbau aus der Annahme vorzüglich. Das Manko der bisherigen Saison zeigte sich jedoch wieder im vierten Satz: Die Mannschaft kann dieses Niveau noch nicht dauerhaft halten, individuelle Fehler werfen das Team immer wieder zurück. So auch im vierten Satz, als sich die Gäste ab dem zehnten Punkt absetzen konnten.

Stewart Bernard meinte zum Spiel: „Im ersten Satz war Schöneiche sehr stark und hat uns mit den Aufschlägen schon unter Druck gesetzt. Ab Ende des zweiten Satzes haben wir deutlich besser gespielt, vor allem im Aufschlag und im Angriffsaufbau. Im vierten Satz sind uns wieder zu viele individuelle Fehler unterlaufen, das ist momentan noch das Problem, dass wir zu schwankend spielen.“

Am 15. Februar (15.00 Uhr) gastiert das Internat beim Tabellen-Sechsten Berliner TSC (20:14-Punkte), um den nächsten Anlauf auf den ersten Sieg zu unternehmen.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  

Italienischer Pokal: Fürst siegt gegen Kozuch

Deutsches Duell um den ersten offiziellen Titel in der italienischen Profiliga der Frauen: Christiane Fürst (Pesaro) traf auf Margareta Kozuch (Novara) und behielt in knappen drei Sätzen die Oberhand. Pesaro siegte vor 5.400 Zuschauern in Eboli 3:0 (26-24, 25-23, 25-19), Fürst machte sieben Punkte, Kozuch elf. Pesaro bleibt damit die „Übermannschaft“ der Saison, denn das Team von Trainer Jose Guimaeres (Brasilien) ist in dieser Saison weiterhin in allen Wettbewerben ungeschlagen.

Der Finalsieg war dennoch keine klare Angelegenheit, „es war ein hartes Spiel“ meinte Fürst in einer ersten Stellungnahme glücklich. Im ersten Satz lag der Top-Favorit aus Pesaro bereits mit 21-23 in Rückstand, ehe eine 5:1-Serie gelang. Fürst machte den Satzgewinn per Block (insgesamt vier Blockpunkte der „Fürstin“) perfekt.

Zuvor hatte Pesaro Viertel- (gegen Conegliano) und Halbfinale (gegen Arsizio) jeweils sicher mit 3:0 gewonnen, Novara hatte sich durch 3:1-Siege über Sassuolo und Bergamo (mit einer ganz starken Kozuch, 18 Punkte) für das Finale qualifiziert.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Rückschau auf das Zweitliga-Wochenende

In der Zweiten Liga Süd der Frauen gibt es einen neuen Tabellenführer. Nach dem 3:0-Erfolg über VV Grimma thront der SV Sinsheim erstmals in dieser Saison an der Tabellenspitze. In den übrigen Ligen gab es an der Tabellenspitze keine Veränderungen, aber im Mittelfeld und auf den Abstiegsrängen gab es einige - mitunter überraschende - Verschiebungen.

2. Bundesliga Nord Frauen
Fünf Spiele, fünf Auswärtssiege – das ist die Bilanz des Spielwochenendes in der Nordstaffel der Frauen. Hinter dem spielfreien Tabellenführer SC Potsdam punktete der 1.VC Parchim gleich vierfach. Dem 3:1-Erfolg bei TSV Bayer 04 Leverkusen II ließen die Norddeutschen tags drauf ein deutliches 3:0 bei SCU Emlichheim folgen. Für Emlichheim riss dabei die Erfolgsserie von sieben Siegen in Folge, die noch tags zuvor beim 3:2-Erfolg über den USC Münster II ihre Fortsetzung fand.
Auf verlorenem Posten standen abermals die Tabellenschlusslichter. Der VfL Oythe unterlag NA.Hamburg II mit 1:3. Mit dem gleichen Resultat zog der VC Allbau Essen gegen den 1.VC Norderstedt den Kürzeren.

2. Bundesliga Süd Frauen
Überraschend deutlich konnte der SV Sinsheim das Spitzenspiel in der 2. Liga Süd der Frauen für sich entscheiden. Nach dem 3:0 über den VV Grimma schoben sich die Nordbadenerinnen erstmals in dieser Spielzeit an die Tabellenspitze, gefolgt vom punktgleichen SWE Volley-Team Erfurt.
In der zweiten Tabellenhälfte gelingt der TG Biberach in einem „Vier-Punkte-Spiel“ gegen den SV Mauerstetten der vierte Sieg in Folge. Platz acht und vier Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz sind der verdiente Lohn. Mauerstetten musste am Wochenende noch eine zweite Niederlage einstecken (0:3 gegen die Rote Raben Vilsbiburg II) und steckt damit ebenso wie die DJK Augsburg-Hochzoll und TBS Saarbrücken in Abstiegsnöten. Saarbrücken unterlag zu Hause mit 0:3 gegen den SV Lohhof. Augsburg blieb im Bayernderby gegen den VfL Nürnberg ohne Chance.

2. Bundesliga Nord Männer
An der Tabellenspitze marschieren RWE Rhein-Ruhr Volley und der USC Braunschweig weiterhin im Gleichschritt. Eine Woche vor dem Spitzenspiel beider Kontrahenten ließen beide Teams bei ihren deutlichen 3:0-Auswärtserfolgen in Eimsbüttel bzw. Delbrück nichts anbrennen.
Mit zwei 3:1-Siegen kehrte die TSGL Schöneiche von einem kilometerreichen Auswärtswochenende aus dem Westen zurück. Dem pflichtgemäßen Sieg über das Volleyballinternat Frankfurt gelang einen Tag später gegen SSF Fortuna Bonn der Sprung auf Platz fünf der Tabelle.
In Bonn werden die Abstiegssorgen derweil größer. Am Samstag verpasste das Team trotz 2:0-Satzführung und Matchball, den Sack zuzumachen, und unterlag am Ende dem Tabellendritten Windeck in fünf Sätzen. Währenddessen ist der VCB Tecklenburger Land, zur Jahreswende von vielen bereits abgeschrieben, nach dem 3:0 über den SV Warnemünde zurück im Geschäft. Etwas Luft im Abstiegskampf, der alle Mannschaften ab Platz sieben betrifft, konnte sich die FT Adler Kiel dank des 3:1-Erfolgs über den Berliner TSC verschaffen.

2. Bundesliga Süd Männer
Tabellenführer TV Bühl ließ beim VCO Bayern Kempfenhausen nichts anbrennen und siegte deutlich mit 3:0. Tags drauf schickten die Nachwuchsspieler des bayerischen Volleyballverbandes dann jedoch GSVE Delitzsch mit 3:2 auf den Heimweg. Delitzsch hatte bereits am Tag zuvor 2:3 beim ASV Dachau verloren und rutscht nach der dritten 5-Satz-Niederlage in Folge auf Platz sechs der Tabelle ab.
Der SV Schwaig und VC Dresden tauschten nach dem 3:2-Heimsieg der Bayern die Tabellenplätze neun und zehn. Ebenfalls über fünf Sätze ging das Hessen-Duell zwischen rhein-main volley und dem TuS Kriftel, in dem am Ende die Gäste als glückliche Sieger vom Feld gingen. Auswärts erfolgreich waren auch die Teams vom TuS Durmersheim (3:1 in Friedrichshafen), VC Gotha (3:0 in Mendig) und FT 1844 Freiburg /3:0 in Marktredwitz).

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Biberach feiert vierten Sieg in Folge

Revanche geglückt

Die Damen der TG Biberach haben ihre Siegesserie in der zweiten Liga fortgesetzt. Mit dem hart umkämpften 3:2 (22:25, 25:18, 20:25, 25:13, 15:12) gegen den SV Mauerstetten gelang der TG der vierte Sieg in Folge. Damit sind die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich gestiegen.

Es war ein Wechselbad der Gefühle, das die rund 350 Zuschauer in der Dollingerhalle erlebten. Erstmals in dieser Saison musste die TG in heimischer Halle in den fünften Satz gehen. Und sie behielt die Nerven im Tiebreak. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit verwandelte Steffi Kögel den dritten Matchball zum viel umjubelten 3:2-Erfolg. Trainer Dirk Lafarre tanzte in seiner Coaching-Zone, Co-Trainer Markus Bertele fiel hörbar ein Stein vom Herzen, und die Mannschaft ließ sich von den begeisterten Fans feiern.

Es war ein hartes Stück Arbeit für die TG, die an diesem Abend erneut nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Tanja Arko und Natalie Welsch fehlten verletzt. Im ersten Satz fand die Mannschaft nicht ins Spiel und musste immer einem Rückstand nachlaufen. "Wir hatten zunächst große Schwierigkeiten, uns auf das schnelle Spiel des Gegners über außen einzustellen", fasste Dirk Lafarre den ersten Durchgang zusammen, den seine Mannschaft mit 22:25 abgeben musste. Von Überheblichkeit wollte der Trainer allerdings nichts wissen: "Nach drei Siegen in Folge ist zwar das Selbstvertrauen gewachsen, arrogant werden wir deshalb aber nicht."

Dazu bestand auch keine Veranlassung, denn die Gäste spielten weiterhin gut mit. Bis zum 8:8 verlief der Satz ausgeglichen, ehe sich die TG Punkt für Punkt absetzte und schließlich mit 25:18 zum 1:1 ausglich. Jetzt hatten viele der Zuschauer das Gefühl, dass die TG das Spiel sicher nach Hause schaukeln würde, zu klar hatte das Team Durchgang zwei dominiert. Doch Mauerstetten gewann den dritten Satz mit 25:20, obwohl die TG noch mit 5:1 gut in den Satz gestartet war. Jetzt war der Druck wieder auf Seiten der Gastgeberinnen, und plötzlich war die Lockerheit wieder da. Die leichten Fehler wurden minimiert, der Aufschlag kam besser, in der Annahme wurden kaum Fehler gemacht. "Wir sind im vierten Satz zum unkomplizierten Spiel zurückgekehrt", so der Biberacher Trainer.

So musste der Tiebreak entscheiden. "Wir haben zwei fast gleichwertige Teams gesehen, in der entscheidenden Phase war Biberach aber einen Tick cleverer", so SVM-Coach Jürgen Treppner. Doch vor allem TG-Außenangreiferin Bettina Stumpf wurde im letzten Abschnitt ihrer Führungsrolle gerecht, riss ihre Mitspielerinnen mit und verwandelte Zuspiele von Carolin Fürst sicher. "Es war die ganze Mannschaft, die sich im fünften Satz zusammengerissen und das Spiel verdient gewonnen hat", blieb Stumpf, die beste Punktesammlerin der TG war, bescheiden.

Nun gegen Saarbrücken

Mit dem Sieg ist Biberach dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen. Am kommenden Samstag hat das Team wieder ein Heimspiel. Dann gastiert der TBS Saarbrücken in der Dollingerhalle und damit wieder eine Mannschaft, die mit der TG auf Augenhöhe spielt. "Wenn wir die nächsten vier Spiele gewinnen, bleiben wir drin", legt sich Bettina Stumpf fest. Neben Saarbrücken heißen die Gegner Dresdner SSV, VCO Dresden und DJK Augsburg. Alles schlagbare Teams.

Dann könnte das Projekt zweite Liga in Biberach auch längerfristig angegangen werden. "Wir arbeiten dran und versuchen neue Sponsoren für Volleyball zu begeistern. Doch das ist in erster Linie vom sportlichen Erfolg abhängig", sagen Abteilungsleiter Peter Baur und Johannes Riedel aus dem Management des Vereins. Das Spiel gegen Mauerstetten war ein Schritt in diese Richtung.

Michael Mader

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.volleyballer.de

FT 1844 in Marktredwitz ohne Satzverlust

3:0 – für die Freiburger Volleyballer hatte dieses Ergebnis in der Zweiten Bundesliga bislang Seltenheit. Abgesehen von den Erfolgen gegen die Junioren-Mannschaften aus Friedrichshafen und Kempfenhausen gab es für die FT von 1844 lediglich einen Sieg im Schnelldurchgang gegen den VC Dresden. Am Samstag kam noch ein zweiter hinzu: Beim VGF Marktredwitz gewannen die Freiburger mit 25:20, 25:17 und 25:23.

„Wir sind froh, dass es ohne Satzverlust gereicht hat“, bekannte der Freiburger Spielertrainer Wolfgang Beck. Denn nach zwei souveränen Satzgewinnen wurde es im dritten Satz noch einmal eng: Beim Stand von 24:23 verwandelte Sascha Helwig aber über die Außenposition nervenstark den zweiten Matchball.

„Nach der Zehn-Minuten-Pause, die in der Zweiten Liga im Anschluss an den zweiten Satz nur selten genommen wird, hatten wir Probleme, wieder ins Spiel zu finden“, sagte Beck. Zudem schickten die Fichtelgebirgler im dritten Satz Hauptangreifer Jan Liebscher trotz eines noch nicht auskurierten Bänderrisses aufs Feld. „Der hat humpelnd mehr Punkte gemacht als die anderen“, erkannte Beck.

In den ersten beiden Sätzen lieferten die Gäste hingegen eine überzeugende Leistung. „So stelle ich mir das vor“, sagte Beck. Im ersten Abschnitt schlugen die Freiburger beim Stand von 16:16 besser auf und spielten fortan ihre körperliche Überlegenheit aus. Marktredwitz musste den 52-jährigen Mittelangreifer Milan Cernousek aufbieten. Auch im zweiten Satz riss bei der FT der Spielfaden nicht, als Andreas Prein für Tobias Aichroth auf der Diagonalposition Platz machte.

3:0 – dieses Ergebnis dürfte in den beiden kommenden Partien nur sehr schwer herauszuschmettern sein. Am kommenden Samstag gastieren die Freiburger beim Tabellennachbarn TuS Kriftel. Für Beck besitzt der Tabellenvierte „eine sehr gute Mannschaft, die nur das Problem hat, ihre Leistung nicht immer umzusetzen“. Fehlen wird der FT Sascha Helwig (Umzug), weshalb Beck wieder aufs Feld zurückkehrt. Eine Woche später, am Fasnachtssamstag, folgt das Top-Spiel gegen den unumschränkten Tabellenführer TV Bühl in der Burdahalle. „Da wollen wir uns wieder richtig reinlegen“, verspricht Beck.

 

 

Deutschland - Fränkischer Tag

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.infranken.de

Nur ein Sieg erhält die Eltmanner Chance

„Unsere letzte beste Chance.“ Mark Lebedew, der Trainer der SG Eschenbacher Eltmann (9./12:22 Punkte), ist sich durchaus im Klaren, dass es am Dienstagabend (20.15 Uhr) im Heimspiel gegen  den TV Rottenburg (8./14:20) schon um „alles oder nichts“ geht.

 

 

Deutschland - Leverkusener Stadtanzeiger

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.ksta.de

Leverkusen: Schlagartig ernüchtert

Bayers Bundesliga-Volleyballerinnen unterliegen Köpenick in 1:3 Sätzen. Trainer Dirk Sauermann fühlt sich in einer womöglich spielentscheidenden Situation vom Schiedsrichter benachteiligt.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.abendblatt.de

NA Hamburg verliert erstmals

Hamburg - Die Volleyball-Frauen der NA Hamburg mussten in der heimischen Arena Süderelbe mit dem 2:3 (25:23, 27:29, 25:20, 27:29, 10:15) im Bundesligaspiel gegen 1. VC Wiesbaden die erste Niederlage 2009 hinnehmen. Mit 22:8 Zählern bleiben die Hamburgerinnen auf Rang vier der Tabelle, haben jetzt vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Schweriner SC.

Insbesondere Außenangreiferin Anne Friedrich wirkte gegen ihren früheren Wiesbadener Klub in den 122 Spielminuten hochmotiviert, war mit 23 Punkten erfolgreichste Scorerin. Dabei hatte sie tags zuvor noch wegen Grippe pausiert. Gut 850 Zuschauer sahen ein dramatisches Duell zweier nahezu gleichstarker Teams mit vielen langen Ballwechseln. Sowohl im zweiten wie im vierten Durchgang ließen die Hamburgerinnen je drei Satz- beziehungsweise Matchbälle ungenutzt.

masch

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.abendblatt.de

3:1 - VCN macht Klassenerhalt perfekt

Norderstedt - Die Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt haben ihre größte Schmach in der laufenden Zweitliga-Saison wieder gutgemacht. Beim Tabellenletzten VC Allbau Essen siegten sie mit 3:1 (25:17, 25:21, 23:25, 25:23). Im Hinspiel hatten die Essenerinnen mit einem 3:0 in der Moorbekhalle ihren bislang einzigen Sieg eingefahren. "Mir ist rätselhaft, wie dieser Gegner überhaupt ein Match gewinnen konnte", stellte VCN-Coach Thomas Schmidt fest; er war im Hinspiel allerdings noch nicht im Amt.

Die Norderstedterinnen waren dem Gegner in allen Belangen überlegen - nur in Sachen Konzentration nicht. Trotz aller Ermahnungen ließ die Leistung vor den 100 Zuschauern in der Sporthalle Bergeborbeck allmählich immer mehr nach. "Wir haben uns dem schwachen Niveau des Gegners angepasst", so Thomas Schmidt.

Auch mit seinen diversen Auswechslungen konnte er den unnötigen Satzverlust nicht verhindern: So kam die grippegeschwächte Stefanie Thomsen als Zuspielerin für Juliane Lüning aufs Feld, Katrin Rehfeldt ersetzte Katharina Culav im Außenangriff und auch Talent Jana Eickhof durfte auf der Diagonalposition für Veronika Olszewska schmettern. "Ich hatte aber eigentlich nie Sorge, dass wir diese Partie verlieren könnten", sagte der Trainer des 1. VC Norderstedt.

Seine wichtigste Erkenntnis nach dem Ausflug in den Ruhrpott: "Damit sollte der Klassenerhalt jetzt gesichert sein." Bei sechs noch ausstehenden Partie hat der VCN sechs Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang.

Thomas Schmidt beginnt deshalb schon jetzt mit den Vorbereitungen für die kommende Saison. Reservistin Jana Eickhof soll ab sofort deutlich mehr Spielanteile bekommen, um Erfahrung in der zweithöchsten deutschen Spielklasse zu sammeln.

Während der Rückfahrt aus Essen führten Manager Thomas Broscheit und sein Coach ein erstes Gespräch über eine Vertragsverlängerung. "Wir sind dabei einen Schritt vorangekommen", sagte Thomas Schmidt.

masch

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.abendblatt.de

VCN-Volleyballer sind nicht zu stoppen

Norderstedt - Die Volleyball-Männermannschaft des 1. VC Norderstedt ist wild entschlossen, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu realisieren. Der deutliche 3:0 (25:23, 25:13, 25:19)-Heimerfolg gegen den SVF Neustadt-Glewe war für den Tabellenzweiten der Regionalliga Nord nun schon der zehnte Sieg in Folge. "Wir können besser spielen", sagte Trainer Ulli Lampe, "aber die Jungs haben sich ein wenig dem Niveau des Gegners angepasst."

Erstmals registrierten die Volleyballer einige bisher unbekannte Zuschauer in der Moorbekhalle. Mehr als 50 Fans zählte der VCN. Das ist noch ausbaufähig, aber eine gewisse Neugier scheint geweckt zu sein. "Vielleicht hängt die Neugier ja auch mit unserer Entscheidung zusammen, nun doch in die 2. Bundesliga aufsteigen zu wollen", vermutet Ulli Lampe.

In der vergangenen Woche hatten Coach und Team intensiv über das Projekt Aufstieg gesprochen. Erstmals äußerten sich jetzt auch alle Spieler. Ergebnis: "Jeder will mitmachen, niemand aufhören", so der VCN-Coach. Nur die beiden Routiniers Lutz Grempler und Alexander Hente würden wohl nicht zu jeder Auswärtspartie mitreisen.

Allerdings hat sich die sportliche Ausgangslage etwas verändert. Schien bislang der zweite Tabellenrang für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu reichen, da Spitzenreiter Eimsbütteler TV ja schon mit seinem ersten Team in der 2. Bundesliga vertreten ist, so müssen die Norderstedter jetzt wohl sogar Meister werden. Nach dem aktuellen Stand der Dinge würde nämlich die erste Mannschaft des ETV absteigen; die "Zweite" würde dann versuchen, in der Relegationsrunde den Zweitligaplatz für den Club zu erhalten.

"Das ist uns letztendlich egal, wir können und wollen uns die Meisterschaft holen", sagt Ulli Lampe. Derzeit weist der 1. VC Norderstedt bei einem besseren Satzverhältnis zwei Zähler Rückstand auf. Am letzten Spieltag kommt es in Eimsbüttel zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Regionalliga-Spitzenmannschaften.

masch

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.abendblatt.de

Elmshorns Männer gewinnen 3:1

Elmshorn - Die angespannte sportliche Situation einiger Nordklubs in der 2.Volleyball-Bundesliga sorgt dafür, dass sich die Männer der VG Elmshorn selbst als Fünfter der Regionallga Nord (14:12 Punkte) weiter um den Klassenerhalt sorgen müssen. Umso wichtiger erschien VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller das 3:1 (25:22,25:15, 26:28, 25:17) auswärts gegen den VC Eimsbüttel binnen einer Stunde und 20 Minuten.

Nach 2:0-Führung brachten sich die Elmshorner durch den Verlust des dritten Durchgangs in die Bredouille und führten die Vorentscheidung zu ihren Gunsten erst mit einer Punktserie nach Gleichstand (15:15) im vierten herbei. "Wir sind über weite Strecken nicht souverän aufgetreten", monierte Goller, der sich mit seinem Team am 21. Februar (19 Uhr) auswärts beim SVF Neustadt-Glewe für die 0:3-Hinspielpleite rehabilitieren will.

fwi

 

 

Norddeutschland - Kieler Nachrichten

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.kn-online.de

TSVK-Siegesserie setzte sich fort

Kronshagen/Kiel - Lust und Frust lagen an diesem Wochenende in den Volleyball-Regionalligen aus Kieler Sicht dicht beieinander. Immerhin, die FT Adler Kiel bei den Frauen sowie der TSV Kronshagen mit dem siebten Sieg in Folge bei den Männern hatten zumindest zwei Punkte, die es zu feiern gab.

 

 

Deutschland - Oldenburgische Volkszeitung

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.ov-online.de

Volleyball-Ass, Olympia-Sprinter und Korbjäger

Auf den Thron gewählt

Vechta (ha) - Die Würfel sind gefallen - und gestern wurden die Ergebnisse in einer zunächst spannungsgeladenen und später ausgelassenen Atmosphäre verkündet und gefeiert: Die OV-Heimatsportler des Jahres 2008 standen bei der 15. Sportler-Ehrung der Oldenburgischen Volkszeitung und des Kreissportbundes Vechta im Mittelpunkt. Rund 170 geladene Gäste im Oyther Saal Sextro feierten vor allem die Nummer-1-Sportler Dania Bremekamp, Alexander Kosenkow und das Team von Rasta Vechta - aber auch die weiteren platzierten Topsportler.

 

 

Deutschland - Rheinische Post

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.rp-online.de

Bayer: Ganz klamm in Berlin

(RP) Leverkusens Volleyballerinnen brachten beim Köpenicker SC gerade eben noch eine Mannschaft aufs Feld. Das geschwächte Team kämpfte und verlor erneut. Auch die Schiedsrichter spielten mit.

 

 

Deutschland - Rheinische Post

 Dienstag, 10. Februar 2009

  www.rp-online.de

Grozer: „Vor uns selbst die Hosen voll"

(RP) Die Einstellung seiner Spieler sieht MSC-Trainer Georg Grozer zurzeit als Hauptproblem der zuletzt so enttäuschenden Mannschaft an. Er betont aber auch: "Wie müssen vor keinem Gegner Angst haben."

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel