Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Mittwoch, 11. Februar 2009 

Saskia Hippe: “Finale wird ein Höhepunkt”
EnBW TVR besiegt Eltmann zum dritten Mal
SCC bangt um seinen Hauptangreifer
VfB: Chance 50:50 – nicht besser, nicht schlechter
Doppelerfolg für die TSGL
Fürst: „Noch nie in so guter Mannschaft gespielt“
Friedrichshafen will gute Ausgangsposition
ASV Dachau: Energieleistung nach Zwischentief
Drastische Strafen für Athen und Piräus
VCW schafft Sensation in Hamburg
NA.Hamburg: Platz vier in Gefahr
VCN: Das sind Hamburgs U18-Champions
USC lockt Zuschauer wieder an
VCW: Der Coup des "Tabellenführers"

Februar 2009
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28  
             
Januar 2009
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
             

 

Zum Medien-Überblick

Aus Copyright-Gründen darf zu Berichten von Zeitungen, die ihr Einverständnis zur direkten Wiedergabe 
nicht erteilt haben, nur ein Link gesetzt werden. Sollte ein Link nicht mehr funktionieren, kann auf individuelle 
Nachfrage unter Angabe von Datum und Titel der Bericht aus dem Privat-Archiv angefordert werden.

Der Vermerk "Freier Beitrag" im Kopf eines Berichtes bedeutet, dass der Bericht nicht unbedingt vom Verein autorisiert wurde,
sondern auf dessen Website im Rahmen eines Forums, Blogs oder Ähnlichem veröffentlicht wurde.

Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Saskia Hippe: “Finale wird ein Höhepunkt”

DVV-Pokalfinale am  8. März in Halle/Westfalen      

Spätestens seit dem Sommer 2008 ist Saskia Hippe Volleyballfans ein Begriff. Damals schmetterte die 1,86 Meter große Außenangreiferin die DVV-Frauen bei der europäischen Grand Prix-Qualifikation zu Siegen u.a. über Russland und Serbien und hatte maßgeblichen Anteil am Gewinn eines Grand Prix-Tickets. Am 8. März will die gerade erst 18 Jahre alt gewordene Hippe mit dem Dresdner SC das DVV-Pokalfinale 2009 gegen die Roten Raben Vilsbiburg gewinnen, um den ersten nationalen Titel in ihrer noch jungen Karriere zu holen.

Jugend-Europameisterin 2007, A-Nationalspielerin seit 2008, wohin soll der Weg von Saskia Hippe noch führen?
Das weiß ich auch nicht. Ich lasse die Sachen auf mich zukommen und entscheide dann spontan.

War der Wechsel von Köpenick nach Dresden vor der Saison ein logischer Schritt?
Ich denke schon. Um mich sportlich weiter zu entwickeln, war es notwendig, zu einem ambitionierteren Verein zu wechseln.

Einige vergleichen Sie wegen Ihrer Unbekümmertheit und Angriffsstärke bereits mit Super-Star Angelina Grün. Was sagen Sie dazu?
Ich sehe das nicht so. Sie war mein Vorbild und wird es auch weiter sein. Der Vergleich freut mich natürlich schon, es ist eine große Ehre.

Bis Ende Februar tanzte Ihr Verein in Meisterschaft, Pokal und Europapokal auf drei Hochzeiten. Pokal-Finalgegner Vilsbiburg ist immer noch im Europapokal vertreten und bestreitet eine Woche nach dem Pokalfinale das Finalturnier um den CEV Cup. Ein Vorteil für Dresden?
Ich hoffe, dass unser Ausscheiden etwas Gutes hat. Aber Vilsbiburg wird sich genau so gut auf das Endspiel im GERRY WEBER STADION vorbereiten wie wir. Und das Wochenende im Europapokal ist ja erst eine Woche später.

Sie haben trotz Ihrer jungen Jahre schon einiges erlebt. Wie würden Sie das Pokalfinale am 8. März mit einer vielleicht fünfstelligen Zuschauerzahl einordnen?
Als ein sehr großes Ereignis. Früher habe ich das volle Stadion immer auf Plakaten gesehen, das war unfassbar, ungreifbar. Und jetzt bin ich dabei, das wird ein echter Höhepunkt für mich werden.

Ihr Trainer Arnd Ludwig hat angekündigt, den Verein nach Saisonende zu verlassen. Lähmt diese Aussage die Mannschaft oder setzt es zusätzliche Kräfte?
Ein Titel wäre natürlich ein schönes Abschiedsgeschenk. Das ist unser Ziel, aber beeinflussen tut uns seine Entscheidung noch nicht. Wir spielen erst einmal alle  Partien, alles andere kommt erst nach der Saison.

Das Hinrundenspiel in der Liga hat  Vilsbiburg in Ihrer Halle Mit 3:1 gewonnen. Was sind die Stärken, was die Schwächen der beiden Teams, die als Zweiter bzw. Dritter punktgleich zwei Zähler hinter Tabellenführer Schwerin rangieren?
Vilsbiburgs größte Stärke ist die Konstanz, während wir manchmal noch sehr schwankend agieren. Unsere Stärke ist die gute Annahme und unser Schnellangriff mit Tesha Harry. Wir sind sehr variabel. Wenn wir die Eigenfehlerquote runter schrauben, ist das die halbe Miete.

Und wer gewinnt das Pokalfinale?
Wir. Wenn wir 100 Prozent spielen, wird es sehr schwer uns zu schlagen. Das muss Vilsbiburg erst einmal schaffen.

Zeitplan am 8. März im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen
13.00 Uhr:  DVV-Pokalendspiel Frauen   Dresdner SC – Rote Raben Vilsbiburg
15.30 Uhr: DVV-Pokalendspiel Männer   Generali Haching – Moerser SC

Fanaktionen: Bereits Wochen vor dem Finale am 8. März haben sich offenkundig zwei Fanlager gebildet. Da gibt es zum einen die Ost-West-Achse. Die Anhänger des Moerser SC und des Dresdner SC werden sich im GERRY WEBER STADION unter dem Motto “Kräfte bündeln” möglichst in den gleichen Blöcken und roten T-Shirts zusammenschließen, um ihre Teams anzufeuern. Beide Clubs haben rot-weiße Vereinsfarben, da lag die Fusion auf der Hand. Aber zum anderen gibt es da noch die bayerische Fraktion mit den Fans von Generali Haching und den Roten Raben Vilsbiburg. Jüngst besuchten die Vilsbiburgerinnen ein Bundesligaspiel der Hachinger, um sie zu unterstützen. Am 8. März ist nun auch mit einer bayerischen Invasion zu rechnen, getreu der Devise “Mia samma dabei” werden gemeinsame Fanpakete geschnürt und organisiert. Über die Websites der vier Pokalfinalisten gibt es mehr Informationen:

www.roteraben.de
www.dresdnersportclub.de
www.generali-haching.de
www.moerser-sportclub.de

Kartenvorverkauf: Ein Training bei Männer-Bundestrainer Raul Lozano, Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti oder einem Bundesliga-Trainer hautnah am eigenen Körper erleben? Dies ist möglich mit der Kartenaktion der drei Pokalveranstalter. Denn während die Vereine verständlicherweise um ihre Fans werben, wollen DVV, DVL und GW vor allem Volleyball-Klubs aus dem ganzen Land für einen Besuch begeistern. Dafür loben sie attraktive Preise aus. Für die acht Regionalbereiche innerhalb des DVV (Nord: Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern / Nordost: Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt / Nordwest: Niedersachsen, Bremen / West: Nordrhein-Westfalen / Süd: Baden-Württemberg / Südost: Bayern / Südwest: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland / Ost: Sachsen, Thüringen) gibt es jeweils entweder eine Trainingseinheit bei einem National- oder Bundesligatrainer oder Eintrittskarten für ein Volleyball-Länderspiel oder die GERRY WEBER Open (Tennis) oder T-Shirts und einen Mikasa Volleyball zu gewinnen. Um in den Genuss eines Trainings zu kommen, müssen 50 Karten geordert werden, für den zweiten Preis mindestens 30 Karten und für den dritten Preis mindestens 20 Tickets. “In diesem Bereich ist noch einiges möglich, wir erhoffen uns noch den ein oder anderen Verein, der diese einmalige Chance nutzt”, sagt André Gizinski vom Gerry Weber Management.

Hinweis: Die Eintrittskarten für letztgenannte Aktion können nur im GERRY WEBER Ticket Center unter der Hotline (05201) 818-0 oder im Internet unter www.gerryweber-world.de bestellt werden. Die postalische Adresse lautet: GERRY WEBER Ticket-Center, Weidenstraße 2, 33790 Halle/Westfalen. Zuschauer, die Angebote der teilnehmenden Vereine in Anspruch nehmen wollen, kontaktieren diese bitte.

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  

EnBW TVR besiegt Eltmann zum dritten Mal

Nach Saisonsieg Nummer acht hat Rottenburg das Abstiegsgespenst wohl endgültig vertrieben. Auch im dritten Pflichtspiel dieser Saison (zwei Mal Liga, einmal DVV-Pokal) konnten die Domstädter Eschenbacher Eltmann besiegen. Sie gewannen bei den Franken mit 3:1 (22:25, 25:22, 26:24, 25:21) und können nun sogar von einem Play-Off-Platz träumen.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  

SCC bangt um seinen Hauptangreifer

Nur wenige Tage vor dem Spitzenspiel des Tabellenführers SCC BERLIN gegen den Tabellenzweiten Generali Haching (15. Februar um 16.00 Uhr in der Sömmeringhalle) machen sich die Berliner große Sorgen um den Einsatz eines ihrer wichtigsten Spieler.

Diagonalangreifer Aleksandar Spirovski zog sich einen grippalen Infekt mit Fieber zu und musste dem Mannschaftstraining am Dienstag nach Anweisungen von Teamarzt PD Dr. Oliver Miltner fernbleiben. „Wir behandeln Spiro derzeit mit Antibiotika und hoffen natürlich auf seinen Einsatz gegen Haching. Doch man muss den Krankheitsverlauf abwarten und schauen, ob er der Mannschaft am Sonntag helfen kann, dieses schwere Match zu gewinnen.“

Der 30jährige Serbe zählte zuletzt bei den Spitzenspielen gegen den VfB Friedrichshafen (3:1) und den Moerser SC (3:0) zu den stärksten Akteuren im SCC-Team.

mk

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  

VfB: Chance 50:50 – nicht besser, nicht schlechter

Nächster Auftritt des VfB Friedrichshafen auf der internationalen Bühne: Im Achtelfinal-Hinspiel der CEV Indesit European Champions League am Mittwoch (11. Februar, 20.30 Uhr) gegen den fünffachen Belgischen Meister Knack Randstad Roeselare geht es für die Häfler darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu verschaffen

Um kurz vor zwölf Uhr nachts am Montag leuchten die Scheinwerfer vor dem Hotel de Vossenberg in Hooglede auf. Es sind die Lichter des Autos von Georg Grozer und Allan van de Loo, die die Reise zum Achtelfinal-Hinspiel in der CEV Indesit European Champions League am Mittwoch (11. Februar, 20.30 Uhr) gegen Knack Randstad Roeselare (Belgien) nicht wie der Rest des Teams per Flugzeug zurücklegen konnten. Weil bei Grozer die Nachwirkungen einer Mittelohrentzündung und bei van de Loo die einer Nasennebenhöhlenentzündung zu spüren waren, erhielten beide Flugverbot und legten die etwa 900 Kilometer lange Strecke kurzerhand im Auto zurück.

„Zum Glück spielen wir in Belgien und nicht in Russland“, scherzt van de Loo, der noch in der vergangenen Saison für Roeselares Dauerrivalen Noliko Maaseik schmetterte und sich daher in der belgischen Volleyballszene bestens auskennt. „Roeselare hat in dieser Saison eine neue Mannschaft“, so der Niederländer. „Die meisten Spieler haben noch keine großen Namen, aber sind jung, motiviert und auf keinen Fall zu unterschätzen.“

Mit Respekt blickt auch VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu dem Achtelfinale gegen den fünffachen Belgischen Meister und sechsfachen Belgischen Pokalsieger entgegen. „Roeselare ist nicht zu unterschätzen“, sagt er. „Die Mannschaft kann zügig und gepflegt Volleyball spielen.“ Besonders der serbische Außenangreifer Milos Nikic sowie der französische Diagonalangreifer Antonin Rouzier und der brasilianische Zuspieler Guilherme haben es ihm angetan. Rouzier allerdings musste verletzungsbedingt fast die gesamte Saison passen und ist erst jetzt wieder fit. Guilherme zog sich im Januar eine schmerzhafte Daumenverletzung zu, ist aber einsatzbereit.

Viel wichtiger, als auf den Gegner zu achten, ist dem Häfler Coach, dass sich sein Team wieder auf die eigenen Stärken besinnt und mit der passenden Einstellung in die Partie geht. „Wir haben immer dann gut gespielt, wenn wir die ganz Großen vor uns hatten“, sagt Moculescu. „Wir müssen das aber auch schaffen, wenn bei unserem Gegner nicht die ganz großen Namen sind.“ Dementsprechend stellt er sein Ensemble bereits auf einen energischen Kampf ein, den es anzunehmen gelte. „Wir müssen bereit sein, die Drecksarbeit zu machen“, sagt er. „Wenn wir das schaffen, haben wir eine Chance, sonst nicht.“

Im Gegensatz zur Bundesliga steht Moculescu in der Champions League mit van de Loo eine weitere Option für die Außen-Annahme-Position zur Verfügung. Ob dieser jedoch – wie im letzten Vorrundenspiel gegen Polens Meister Belchatow – zur Startaufstellung gehören wird, lässt er noch bewusst offen. „Nicht die Aufstellung, sondern die Einstellung ist entscheidend“, betont er. Gelänge den Häflern im Schiervelde-Komplex in Roeselare ein Sieg, hätte sie eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Mittwoch (18. Februar, 20 Uhr) in Friedrichshafen, in dem die endgültige Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale fällt. Hier würde als Gegner der Sieger des Duells Vitoria (Portugal) gegen Thessaloniki (Griechenland) warten. „Ich spüre die Euphorie, aber muss und will sie dämpfen“, sagt Moculescu. „Ich sehe unsere Chancen gegen Roeselare bei 50:50. Nicht besser, aber auch nicht schlechter.“

Der Gegner: Knack Randstad Roeselare
Schon seit vielen Jahren liefern sich in Belgien die beiden Klubs Knack Randstad Roeselare und Noliko Maaseik ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die nationalen Titel. Fünf Mal, 1989, 2000 sowie 2005, 2006 und 2007, hatte Roeselare in der Meisterschaft die Nase vorn und gewann zudem sechs Mal, 1989, 1990, 1994, 2000, 2005 und 2006, den belgischen Pokal. Zum achten Mal nimmt Roeselare in dieser Saison an der CEV Indesit European Champions League teil. Bisher gelangen den Belgiern in diesem Wettbewerb folgende Platzierungen: 2001 7. Platz, 2003 9. Platz, 2004 8. Platz, 2005 13. Platz, 2006 9. Platz, 2007 5. Platz, 2008 9. Platz. Sportlich verläuft diese Saison für Roeselare mit Höhen und Tiefen: Die Vorrunde der Champions League schloss die Mannschaft von Trainer Dominique Baeyens auf Platz zwei hinter Macerata (Italien) ab. In der Meisterschaft allerdings setzte es bereits drei Niederlagen und auch im Pokal kam im Halbfinale überraschend das Aus.

Der Modus
Im Achtelfinale der CEV Indesit European Champions League treffen die 16 besten Mannschaften der Vorrunde in Hin- und Rückspiel aufeinander. Acht Teams qualifizieren sich für die zweite Play-off-Runde, das Viertelfinale. In beiden Runden könnte in dieser Saison erstmals der sogenannte „Golden Set“ zur Anwendung kommen. Dieser wird im Anschluss an das Rückspiel ausgetragen, wenn beide Kontrahenten sieg- und satzgleich sind. Das Final Four findet am 4. und 5. April in Prag (Tschechische Republik) statt.

Public Viewing am Mittwoch beim Aufwärtsspiel
Es ist bereits zu einer schönen Tradition geworden: Auch beim Auswärtsspiel des VfB Friedrichshafen gegen Knack Randstad Roeselare (Belgien) am Mittwoch (11. Februar) findet im Foyer der Arena Friedrichshafen ein Public Viewing statt. Zusammen mit vielen Fans kann dabei die Partie über eine Großbildleinwand verfolgt werden. Die Arena öffnet um 19.30 Uhr ihre Pforten, Spielbeginn ist um 20.30 Uhr.

 

 

Deutschland - TSGL Schöneiche-News

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  

Doppelerfolg für die TSGL

Mit zwei 3:1 -Auswärtserfolgen gegen das Volleyball-Internat Frankfurt (Main) (25:15, 25:23, 14:25, 25:18) und die SSF Fortuna Bonn (25:23, 23:25, 25:16, 25:23) haben die Volleyballer der TSGL Schöneiche am Wochenende einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Nord getan. Da alle anderen Abstiegskandidaten bis auf den Tabellenvorletzten VCB Tecklenburger Land (3:0 gegen den SV Warnemünde) ihre Spiele verloren, vergrößerte sich der Vorsprung der Randberliner auf den ersten möglichen Abstiegsplatz auf komfortable 10 Punkte bei noch ausstehenden 7 Partien.

Vor den entscheidenden beiden Spielen an zwei aufeinander folgenden Tagen plagten TSGL-Trainer Kurt Radde jedoch nicht unbedeutende Aufstellungssorgen: Neben dem schon in der Vorwoche in Kiel nicht einsatzbereiten Michael Herbig (Knieverletzung), sagten während der Trainingswoche nacheinander dann auch noch Björn Kleister aus beruflichen Gründen, sowie Paul-Christoph Pelzer und Christian Fritsche krankheitsbedingt ab. So wurde kurzfristig noch Routinier Toralf Rösler aus der 2. Schöneicher Mannschaft nachnominiert. Mittelblocker Sven Tennert und Zuspieler Florian Schaarschmidt zogen sich dann zu allem Überfluss am Mittwoch bzw. Freitag im Training auch noch eine Finger- (Tennert) und Fußgelenksverletzung (Schaarschmidt) zu. Beide bissen jedoch auf die Zähne und vor allem Sven Tennert gehörte in beiden Spielen trotz großer Schmerzen zu den Leistungsträgern.

Nach einer mehr als siebenstündigen Busfahrt erreichte das Team um Kapitän Robert Döbler am Samstag-Nachmittag gegen 15 Uhr die hessische Bankenmetropole und stellte erstaunt fest, dass die neue Spielhalle der "Internatler" in unmittelbarer Nähe und auf dem Gelände der Frankfurter Commerzbank-Arena liegt. Dort begann jedoch eine halbe Stunde später die Fußball-Bundesliga Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln! Es regierte also das Chaos und nach einer kleinen Odyssey durch die Absperrungsketten von Polzei und Security hielt der Schöneicher Mannschaftsbus direkt vor dem Haupteingang der Fußball-Arena.

Damit war aber noch längst nicht alles überstanden: Vor der Halle standen vom Regen durchgeweicht die Frankfurter Spieler und versuchten händeringend den Hallenwart per Handy zu erreichen. Sage und schreibe erst eine gute halbe Stunde vor dem angesetzten Spieltermin erschien dieser dann und öffnete die Halle, die zu allem Überfluss auch noch völlig ausgekühlt war! In Abstimmung mit den Schiedsrichtern wurde der Spielbeginn deshalb um 45 Minuten nach hinten verschoben. Unbeeindruckt von den widrigen Umständen begannen die Gäste das Spiel aber selbstbewusst und gewannen den ersten Satz souverän mit 25:15. Danach kam der bisher sieglose Tabellenletzte besser ins Spiel und die Schöneicher gewannen den zweiten Durchgang nur noch knapp mit 25:23. Einem totalen Durchhänger im dritten Satz (14:25) folgte dann aber wieder ein besserer vierter. Henry Curin verwandelte letztlich den zweiten Schöneicher Matchball zum klaren 25:18 und damit war der erste Teil der Mission "Auswärts-Doppelspieltag" erfüllt!

Am Sonntagmittag ging die Reise nach einem ausgiebigen Frühstück und einer kurzen Mannschaftssitzung dann weiter in die ehemalige Bundeshauptstadt am Rhein. Gastgeber SSF Fortuna Bonn hatte am Vorabend ebenfalls schon ein Spiel bestritten und unterlag im Lokalderby dem Tabellendritten 1. FC Windeck knapp und unglücklich mit 2:3 Sätzen. Damit standen die Spieler von Trainer Manfred Kaiser praktisch mit dem Rücken zur Wand, denn eine Niederlage gegen die TSGL würde ihnen im Abstiegskampf nur noch theoretische Chancen lassen. Mit dem Mute der Verzweiflung stemmten sie sich dann auch gegen die erneute Niederlage, mussten sich nach fast 100 Spielminuten am Ende aber einer ebenfalls aufopferungsvoll kämpfenden Schöneicher Mannschaft geschlagen geben. Angeführt vom (wie am Vortag) souverän die Fäden ziehenden Zuspieler Matthias Penk und den bestens aufgelegten Angreifern Tilo Backhaus, Tom Götz und Henry Curin, ergriffen die TSGL-Spieler die große Chance beim Schopf, sich vorerst - und hoffentlich endgültig - aus der Abstiegszone zu verabschieden. Am Ende schmerzte auch der nach großem Vorsprung unnötig verlorene zweite Satz kaum noch und es überwog nur noch die Freude über die beiden wichtigen Siege, die vor allem einem großen Teamgeist zuzuschreiben sind.

Die TSGL liegt nun mit 20:14 Punkten auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz und hat im nächsten Auswärtsspiel am 22. Februar beim ebenfalls abstiegsbedrohten Eimsbütteler TV Hamburg die große Chance, sich endgültig den Klassenerhalt zu sichern. Bis dahin hat sich dann hoffentlich auch das Schöneicher "Lazarett" wieder gelichtet und Kurt Radde hat wieder die Qual der Wahl bei der Aufstellung seiner Mannschaft...!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  

Fürst: „Noch nie in so guter Mannschaft gespielt“

Scavolino Pesaro/ITA ist seit einigen Monaten das Maß der Dinge im europäischen Vereins-Volleyball der Frauen. Die Mannschaft des brasilianischen Trainers Ze Roberto (Olympiasieger in Peking) ist seit mehreren Monaten in Meisterschaft, Pokal und Europapokal ungeschlagen und landete am vergangenen Wochenende den 37. Sieg in Serie. Der Lohn: Nach drei 3:0-Siegen gegen Conegliano (Viertelfinale), Arsizio (Halbfinale) und Novara (Finale) war der italienische Pokal souverän gewonnen und der nächste Titel nach Meisterschaft und europäischen CEV-Pokal (beides 2008) unter Dach und Fach. Mit dabei ist stets DVV-Mittelblockerin Christiane Fürst (23 Jahre), die sich in der „Übermannschaft“ pudelwohl fühlt und einen großen Teil zum Erfolg beiträgt.

Glückwunsch zum Sieg. Wie verlief das Pokal-Wochenende?
Fürst: „Es war hart, mit den drei Spielen in drei Tagen. Das geht an die Substanz. Es ist schon etwas anderes, als wenn man nur ein Spiel hat.“

Wie wurde gefeiert?
Fürst: „Wir haben schon in der Halle gefeiert. Irgendwann stand eine große Torte in der Halle, die dann in einer Tortenschlacht endete. Anschließend sind wir in den Bus gestiegen und zurück gefahren und waren erst um 3.30 Uhr in der Nacht zu Hause.“

Ihre Mannschaft ist seit Monaten ungeschlagen, seit Saisonbeginn ohne Niederlage. Ist bzw. war die Angst vor der ersten Niederlage groß?
Fürst: „Daran habe ich nicht gedacht. Wenn ich in ein Spiel gehe, denke ich nicht an eine Niederlage, aber natürlich merkt man die Anspannung in so einem Ko-Wettbewerb besonders. Das war schon im Viertelfinale so, zumal wir im vergangenen Jahr das Finale sehr unglücklich gegen Bergamo verloren hatten und unbedingt den Pokal gewinnen wollten.“

Wie ist diese unglaubliche Siegesserie zu erklären? Ist die Konkurrenz zu schwach oder ihr Team so unglaublich gut? Was zeichnet Pesaro aus?
Fürst: „Ich habe noch nie in einer so guten Mannschaft gespielt bzw. trainiert. Wir könnten aufgrund der vielen Spieltermine nicht lange trainieren, aber sehr intensiv. Unter Ze Roberto ist es ein Traum, außerdem verstehen wir uns im Team ausgezeichnet, wir sind Freundinnen und machen auch privat viel zusammen. Sollten mal Reibereien auftauchen, werden diese sofort gelöst. Wenn es bei einer mal nicht läuft, kommt die nächste rein und hilft aus, ohne dass es einen Niveauverlust gibt.“

Wie zufrieden sind Sie mit ihrer eigenen Leistung im bisherigen Saisonverlauf?
Fürst: „Eigentlich ganz gut. Ich merke, dass ich im Angriff an Härte zulege, aber natürlich ist meine eigene Leistung auch sehr abhängig von der Mannschaft. Natürlich kann ich noch besser spielen und würde gerne noch mehr Angriffsbälle bekommen, aber es ist einfach nur schön, Teil dieser Mannschaft zu sein.“

Was sind die weiteren Ziele in dieser Saison. Das Tripple mit Meisterschaft und Champions League?
Fürst: „Wir haben am Donnerstag das nächste Spiel in der Champions League gegen Odintsovo. Wir sind bislang gut gefahren, immer von Spiel zu Spiel zu denken. Vor kurzem habe ich mal kurz überschlagen, wie viele Spiele wir noch haben, das sind ungefähr 20. Da muss man einfach sehen, wie wir körperlich das Ganze wegstecken. Aber ein Traum wäre das Tripple natürlich schon. Ich würde lügen, wenn ich das nicht sagen würde.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  

Friedrichshafen will gute Ausgangsposition

Ein deutscher Verein, sieben deutsche Nationalspielerinnen und –spieler sowie ein Bundestrainer sind noch in der ersten Ko-Runde der Champions League vertreten. Die Hinspiele der jeweils besten zwölf Teams bei Frauen und Männern finden vom 10.-12. Februar statt, eine Woche später sind die Rückspiele datiert. Alle Partien werden live und kostenlos auf www.laola1.tv übertragen.

Der VfB Friedrichshafen gastiert am 11. Februar (20.25 Uhr) beim belgischen Spitzenklub Roeselare. Die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu reist mit der schweren 0:3-Schlappe aus dem Bundesligaspiel bei Generali Haching nach Belgien und hofft auf die mentale Stärke. Denn in der Vorrunde der „Königsklasse“ stand der deutsche Meister in den letzten beiden Partien unter enormem Druck, meisterte die Lage jedoch mit tollen Auftritten und Siegen in Odintsovo/RUS und gegen Belchatow/POL.

Den Auftakt aus deutscher Sicht bestreiten jedoch Georg Wiebel (Maaseik/BEL) und Jochen Schöps (Odintsovo/RUS), die sich im direkten Duell am 10. Februar gegenüber stehen. Weitere Begegnungen mit deutscher Beteiligung sind die Partien Piacenza/ITA (Christian Pampel und Christian Dünnes) gegen Czestochowa/POL und Thessaloniki/GRE (mit Simon Tischer) gegen Vitoria/POR (beide am 12. Februar).

Im Frauen-Wettbewerb wollen Angelina Grün und Giovanni Guidetti (Günes Istanbul/TUR) für das Halbfinal-Aus im türkischen Pokal gegen Stadtrivalen Zentiva die schnelle Revanche. Am 11. Februar bietet sich die Chance, im Heimspiel vorzulegen. Keine große Zeit den Pokalsieg zu feiern, verbleibt Christiane Fürst und ihren Mitspielerinnen von Pesaro/ITA. Sie treffen am 12. Februar auf die russische Mannschaft Odintsovo. „Wir müssen uns erst einmal wieder an den anderen Ball gewöhnen“, meint Fürst, denn in Italien wird mit einem anderen Modell als in der Champions League gespielt.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

ASV Dachau: Energieleistung nach Zwischentief

Das Männer-Volleyball-Team des ASV Dachau bleibt in der 2. Bundesliga Süd weiterhin auf Platz zwei. In einem mitreißenden Match bezwang das Team vom Stadtwald den Tabellendritten GSVE Delitzsch mit 3:2 (25:18, 23:25, 15:25, 25:22, 15:10) und baute so seine Heimbilanz auf neun Siege in Serie aus.

Das Spitzenspiel der 2. Liga Süd hat gehalten, was sich die Fans von der Begegnung im Vorfeld erwartet hatten. Dramatik pur verwandelte den „Schuhkarton der Liga“ in einen Hexenkessel, fast schien es, als hätten die ASV-Volleyballer Spaß daran, ihre Fans einem nervenaufreibenden Wechselbad der Gefühle auszusetzen. Da wollten die knapp 300 Zuschauer nicht nachstehen, sie taten das ihrige, um die altehrwürdige Georg-Scherer-Halle in ein Tollhaus umzufunktionieren. „Hier geht so richtig der Punk ab“, urteilten einige ältere ASV-Fans, um gleich danach wieder lautstark ihr Team zum Sieg zu peitschen.

Nachdem die Gäste vom GSVE Delitzsch bereits mit 2:1 und 12:10 im vierten Satz führten, gab es in der Dachauer Wettkampfstätte kaum noch jemanden, der auch nur einen Pfifferling auf die Mannschaft des Gastgebers gesetzt hätte. Doch alle Skeptiker wurden von den nie aufgebenden ASV-Volleyballern eines Besseren belehrt.
„In dieser Phase der Partie waren wir praktisch tot“, gab ASV-Manager Markus Kürzinger zu Protokoll. „Doch wir sind wieder auferstanden“, freute sich der Manager diebisch.

Das Match begann für die Dachauer nach Wunsch. Mit einem starken Aufschlagspiel ließ man die Gäste aus Sachsen überhaupt nicht ins Spiel kommen. „Der Satzgewinn war wohl zu einfach, denn danach haben wir gedacht, dass es einfach so weiter geht“, meinte ASV-Trainer Klaus Dammann mit nachdenklicher Miene. Als Antwort auf das Dachauer Trommelfeuer im Aufschlag stellten die Gäste taktisch um. Der Libero wurde weitestgehend aus der Annahme herausgenommen; so brachte man mehr Stabilität ins Spiel. Da der ASV Dachau seine Aufschlagfrequenz und -effizienz aus dem ersten Satz nicht halten konnte, kam der GSVE besser in die Partie. Der Gast übernahm sogar vorübergehend das Kommando.

Beim ASV kam erschwerend hinzu, dass sich Spielmacher Maxi Kaufmann im zweiten Satz am Rücken verletzte. Da die Dachauer keinen zweiten Zuspieler auf der Reservebank hatten, musste Kaufmann durchspielen. Er biss auf die Zähne und ab dem vierten Durchgang „vergaß“ er einfach seine Schmerzen. „Das war eine tolle Leistung von Maxi“, lobte Dammann nach dem Matchball. Da der häufig überragende Dachauer Außenangreifer Sebastian Wenninger nicht seinen besten Tag erwischt hatte, war der Dachauer Übungsleiter gezwungen, Wenninger im zweiten Satz auszuwechseln und dafür Marko Riedlbeck zu bringen. Der ASV-Joker bot nach seiner Einwechselung eine gute Partie.

Der Knackpunkt der Partie war der vierte Satz. ASV-Coach Dammann beorderte Norbert Kunstek für Denis Werner in den Mittelblock. Die Maßnahme griff aber erst beim Stande von 13:14. Ab diesem Zeitpunkt fanden die Stadtwälder wieder zu ihrem Spiel - vor allem zu ihrem Blockspiel. Der bis dahin eher blass agierende Mittelblocker Thomas Mersmann und dessen Kollege Kunstek machten dann praktisch am Netz „die Hütte dicht“, wie es Dammann nach der Partie formulierte.

Der Tie-Break war dann ein einziges Schaulaufen des ASV Dachau. Mersmann und Kunstek blockten um die Wette, und da nun auch Dachaus Außenangreifer immer besser ins Blockspiel fanden, sahen die Gäste um ihren überragenden Diagonalangreifer Sebastian Reichstein kein Land mehr.

Mit dem Sieg haben die Dachauer Volleyballer ihren Ruf als das Team der Stunde in der Südstaffel der 2. Bundesliga gefestigt – und das trotz des jüngsten Ausrutschers in Dresden. Vor der Saison hätte wohl niemand dem jungen Team vom Stadtwald diese Erfolgsstory zugetraut.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  www.volleyball.de

Drastische Strafen für Athen und Piräus

In Griechenland hatte es Anfang Februar erneut schwere Krawalle bei einem Volleyballspiel gegeben. Es standen sich die Klubs von Panathinaikos Athen (mit Björn Andrae) und Olympiakos Piräus im Pokalfinale gegenüber, das am 1. Februar ausgetragen werden sollte, wegen Fanausschreitungen aber abgesagt werden musste. Björn Andrae zeigte sich noch Tage danach geschockt: „Wir waren gerade dabei, unsere Erwärmung mit den Aufschlägen abzuschließen, als einige Olympiakos-Fans in unseren Fanblock gestürmt sind. Es gab extreme Auseinandersetzungen mit Schlägereien. Die Entscheidung, ob gespielt wird, wurde den Teams überlassen, aber wir haben uns dagegen entschieden, auch aus Sicherheitsgründen. Wir haben die Beine in die Hand genommen und sind in die Katakomben geflüchtet.”

Inzwischen sind die Klubs zu harten Strafen verdonnert worden. Athen muss 20.000 Euro zahlen und ein Heimspiel ohne Zuschauer austragen, Piräus kostet es 100.000 Euro und acht Heimspiele vor leeren Rängen.

Pikanterweise treffen die Teams am Mittwoch (11. Februar) im Hinspiel der Challenge Round des CEV-Cups aufeinander. Andrae gibt sich gelassen: „Angst habe ich nicht, die Sicherheitsvorkehrungen werden auf jeden Fall erhöht.” Einen neuen Termin für das Pokalfinale gibt es noch nicht. Das Halbfinale hatte Athen gegen Thessaloniki (mit Nationalspieler Simon Tischer) mit 3:2, Olympiakos war gegen Patron Lux mit 3:1 siegreich gewesen.

weg

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  www.wiesbadener-kurier.de

VCW schafft Sensation in Hamburg

HAMBURG (rol). Diese Begegnung war nichts für schwache Nerven! Nach insgesamt 126 Minuten reiner Spielzeit setzte sich der VC Wiesbaden in der Volleyball-Bundesliga der Frauen völlig überraschend mit 3:2 (23:25, 29:27, 20:25, 29:27, 15:10) bei NA Hamburg durch und ...

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  www.abendblatt.de

NA.Hamburg: Platz vier in Gefahr

Unerwartete Heimniederlage der Bundesliga-Damen lässt das angestrebte Mindestziel in weite Ferne rücken.

Fischbek - "Ich hätte selbst den Punkt zum Sieg machen können." Etwas nachdenklich stand Séverine Lienard, französische Volleyball-Nationalspielerin in Diensten der NA.Hamburg, in der heimischen Arena Süderelbe. In einer stellenweise dramatischen, mehr als zwei Stunden währenden Schmetter- und Blockschlacht gegen den Bundesligafünften 1. VC Wiesbaden hatte ihre Mannschaft etwas unerwartet mit 2:3 (25:23, 27:29, 25:20, 27:29, 10:15) verloren.

Doch Vorwürfe gab es keine, weder gegen das Team, noch weniger gegen Lienard, die gegen Wiesbaden in Annahme und Abwehr eine starke Leistung abgeliefert und sogar selbst 20 Zähler erschmettert hatte. "Wir hätten den Abstand zu Wiesbaden ausbauen können und wären selbst wieder auf zwei Punkte an Spitzenreiter Schweriner SC herangekommen", beschreibt die Französin die Bedeutung des Spiels. Nach der Niederlage in diesem Schlüsselspiel müssen die Fischbeker Frauen wieder um ihr angestrebtes Mindestziel, einen Rang unter den ersten vier, fürchten. Die Hessinnen verkürzten den Abstand zum Vierten NA.Hamburg auf zwei Punkte.

Gerade das Abschneiden in dieser Saison ist für die 30-Jährige von entscheidender Bedeutung. "Ich war im vergangenen Jahr über Platz sieben schon enttäuscht", sagt sie. Wohl auch über ihre eigene gezeigte Leistung. Denn offenkundig hatte sie in ihrer ersten Saison im Fischbeker Trikot noch die Folgen einer Knieoperation gehemmt. Davon ist nichts mehr zu spüren, Lienard hat ihr Zutrauen wieder voll gefunden. "In dieser Form ist sie ein absoluter Leistungsträger", bestätigt auch Trainer Helmut von Soosten. Allerdings läuft ihr Vertrag genau wie der ihrer Landsfrau Stéphanie Volle zum Ende der Serie aus. "Es hat mit Manager Horst Lüders ein erstes Gespräch gegeben", berichtet Lienard. Lüders wollte ihre generelle Bereitschaft für ein drittes Jahr in Fischbek ergründen. "Ich fühle mich hier wohl", sagt die Außenangreiferin, die ebenso wie Zuspielerin Volle fließend deutsch spricht. Aber: "Ehe ich zusagen würde, müsste ich wissen, was personell geplant ist." Verständlich: In Frankreich schmetterte sie mit ihren Klubs immer hinter Serienmeister RC Cannes hinterher. Einen Titel konnte die mehr als 100-fache Nationalspielerin noch nicht sammeln, doch der Ehrgeiz ist spürbar.

Wertschätzung genießt Lienard nicht nur bei ihrem Klub. Aus der Ferne hält sich auch der französische Nationaltrainer Fabrice Vial auf dem Laufenden. Die Einladung für die im Mai beginnende Nationalmannschafts-Saison hat sie schon erhalten. "Bis September wäre ich wieder mit dem Nationalteam unterwegs", berichtet sie. Trotzdem will der Nationaltrainer gegen Ende der Saison sich selbst ein Match der Fischbekerinnen angucken. Im Fokus dürfte dann weniger Lienard stehen. Im Gespräch ist nämlich eine Rückkehr von Stéphanie Volle ins Trikot der Equipe tricolore. "Man hat auch in Frankreich gehört, dass Stéph in Deutschland eine der besten Zuspielerinnen ist", so Lienard.

Manfred Schäffer

 

 

Hamburg - Norderstedter Zeitung

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  www.abendblatt.de

VCN: Das sind Hamburgs U18-Champions

Jugend des 1. VC Norderstedt besiegt ETV mit 2:0 / Ende März will die talentierte Nachwuchs-Truppe von Trainer Peter Schulz nun auch das DM- Ticket lösen.

Norderstedt - "Einige meiner Jungs wachsen so schnell, dass ich dabei schon fast zuschauen kann", scherzt Peter Schulz, Nachwuchstrainer beim 1. Volleyball-Club Norderstedt. Im Hamburger Vergleich sind seine Schützlinge in der Altersklasse U 18 derzeit das Maß aller Dinge. Bei den Meisterschaften der Hansestadt in Nettelnburg-Allermöhe setzten sich die Norderstedter gegen ihren Dauer-Konkurrenten, den Eimsbütteler TV, in einem dramatischen und hart umkämpften Finale mit 2:0 (25:23, 26:24) durch.

Ein ausdrückliches Lob vom Trainer verdiente sich Außenangreifer Lukas Lüning. Der 16 Jahre alte Mannschaftskapitän baggert ansonsten schon im Verbandsliga-Männerteam des VCN, während der Großteil seiner jugendlichen Mitspieler noch in der Kreisliga erste Erfahrungen sammelt. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Akteure wie Marvin Kuhlmann (1,98 Meter) und Marc Oltmann (1,85 Meter) erst seit einem Jahr wirklich intensiv schmettern und blocken. Zuvor hatte sich das Duo bei Tu Ra Harksheide dem Judo verschrieben.

Eine gute Voraussetzung für den Volleyballsport - das findet jedenfalls der Trainer: "Beide haben aufgrund ihrer Kampfsporterfahrungen keine Angst, sich auf den Boden zu werfen."

Das wohl hoffnungsvollste Talent im Nachwuchs-Meisterteam dürfte aber Libero Jannik Pörner (14) sein, Sohn des früheren Norderstedter Bundesliga-Angreifers Ralf Pörner. "Was Jannik gezeigt hat, war teilweise unglaublich", so Peter Schulz. Den Job des Liberos hat der Team-Youngster aber nur bei den Hamburger Meisterschaften übernommen. Ansonsten agiert der baggersichere Spieler auch im Außenangriff.

Die Hamburger Meisterschaften sind jedoch nur ein Zwischenschritt. Gemeinsam mit den Eimsbüttelern tritt das VCN-Team am 28. und 29. März bei den Norddeutschen Titelkämpfen in Husum an. Der Traum des Trainers wäre die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Die beiden besten Mannschaften qualifizieren sich.

"Schwerin wird wohl kaum zu halten sein", schätzt Coach Schulz. Und in Gastgeber Husum hat der Norderstedter Trainer den wohl ärgsten Konkurrenten um das DM-Ticket ausgemacht. "Es ist eine machbare, aber auch sehr schwere Aufgabe", sagt er.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  www.muensterschezeitung.de

USC lockt Zuschauer wieder an

MÜNSTER 742, 1140, 1485, 1520 - betrachtet man die nackten Zuschauerzahlen der jüngsten vier Heimspiele, ist ein deutlicher Trend zu erkennen: Der USC Münster ist auf dem besten Wege, sich die Gunst seiner Fans zurückzuholen.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Mittwoch, 11. Februar 2009

  www.wiesbadener-kurier.de

VCW: Der Coup des "Tabellenführers"

VCW nach 3:2 in Hamburg das Team der Stunde/Jozsa stark als Libera

WIESBADEN. Tabellenführer! Nach dem 3:2-Coup bei NA. Hamburg steht der VC Wiesbaden gemeinsam mit dem Schweriner SC an der Spitze der Volleyball-Bundesliga - wenn man die "Jahreswertung" für 2009 betrachtet.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel