Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Donnerstag, 12. Februar 2009 

SCC: Der Platz an der Sonne
Grippewelle erfasst den SCC
EnBW TVR: Unglaublich in Eltmann
SV Lohhof will im Hexenkessel bestehen
VfB: Der erste Schritt ist gemacht
Immer dieselbe Leier
Orientalische Klänge bei den Raben
SSC: Kräftemessen an einem 13.!
Oststeinbek: Revanche gegen Wiwa genommen
Eltmanner scheitern an ihren Nerven
Brink-Abeler/Jurich Mannschaft des Jahres
Aufsteiger VC Mendig unterliegt Gotha deutlich
HTB: Beste Platzierung seit zehn Jahren
Pinneberg: Noch ein Sieg bis zur Regionalliga
RWE Rhein-Ruhr: Vorfreude auf Kracher
TSC Münster will aus dem Schatten treten
Potsdam: Vorfreude nach zwei Wochen Pause
Schwaig: Volleyball auf dünnem Eis
SC Potsdam: Hinein in die Ehrenrunde
MSC hofft auf eine rote Wand
Herzberg: Mut zur Attacke

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

SCC: Der Platz an der Sonne

„Phänomenal“, „einfach unglaublich“, so schwärmten Manager Kaweh Niroomand und Trainer Michael Warm am Abend des  01. Februars. Wenige Augenblicke zuvor hatte Felix Fischer in einer fast ausverkauften Max-Schmeling-Halle mit einem erfolgreichen Block den 3:1 Sieg über Rekordmeister VfB Friedrichshafen perfekt gemacht.

So einen Zuschauerandrang – es waren 7.700 – hatte es in der 34jährigen Geschichte der Volleyballbundesliga noch nicht gegeben. Noch viele Minuten nach dem Spiel blieben die Zuschauer auf ihren Plätzen und feierten Berlins Volleyballteam Nr. 1 mit stehenden Ovationen. Auch aus sportlicher Sicht begeisterte der Vizemeister an diesem Abend mit großartigem Volleyball und übernahm dank des Sieges die Tabellenführung, die sich die Berliner seitdem nicht mehr nehmen ließen.

Die darauf folgende „Woche der Wahrheit“, gespickt mit mehreren Spitzenspielen zwischen den besten vier Teams der Liga – SCC BERLIN, VfB Friedrichshafen, Generali Haching und Moerser SC – meisterten die Hauptstädter mit Bravour und konnten, begünstigt durch die Ausrutscher der Konkurrenten, ihren Vorsprung auf vier Punkte ausbauen. „Wir spielen zurzeit sehr guten Volleyball“, freut sich Trainer Michael Warm nach den souveränen 3:0 Auswärtssiegen gegen den TSV Giesen sowie beim Dauerrivalen Moerser SC und verspricht für die restlichen sieben Spiele der Hauptrunde: „Wir sind Tabellenführer und wollen das auch bleiben!“

An diesem Sonntag, den 15. Februar steigt um 16.00 Uhr, diesmal wieder in der traditionsreichen Sömmeringhalle in Charlottenburg, das nächste Gipfeltreffen. Und erneut spielt der Erste gegen den Zweiten, der diesmal aus dem bayrischen Unterhaching kommt. Publikumsliebling Felix Fischer blickt dem kommenden Wochenende schon voller Vorfreude entgegen: „Das könnte nach dem phänomenalen Auftritt in der Max-Schmeling-Halle das nächste große Volleyballfest werden!“

Dabei bangt Berlins Volleyballteam Nummer 1 um seinen wichtigen Diagonalspieler Aleksandar Spirovski, der maßgeblich an den Erfolgen gegen Friedrichshafen und Moers beteiligt war. Ihn und Trainer Michael Warm plagt ein grippaler Infekt. Der Einsatz des Serben ist ungewiss, der Coach musste die Trainingsleitung vorerst seinen Kollegen Andreas Nestke und Erik Helm übertragen. „Die Grippewelle scheint uns nun voll zu erwischen. Wichtig ist, dass jetzt keiner mehr krank wird und dass die, die es schon erwischt hat, schnell wieder fit werden“, fasst Manager Kaweh Niroomand die Situation zusammen.

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

Grippewelle erfasst den SCC

Nachdem sich gestern Aleksandar Spirovski mit einem grippalen Infekt krank melden musste, folgt nun auch noch der Trainer des SCC BERLIN mit einer Hiobsbotschaft. Michael Warm liegt ebenso wie der Serbe mit Fieber im Bett und konnte schon das gestrige Abendtraining  nicht mehr leiten.

Diese Aufgabe übernahmen für ihn die Co-Trainer Andreas Nestke und Erik Helm. „Das ist natürlich ein herber Schlag für uns“, konstatiert Manager Kaweh Niroomand. „Die Grippewelle scheint uns nun voll zu erwischen. Wir können nur hoffen, dass sich die Lage bis zum Spiel gegen Haching nicht noch verschlimmert.“

Ein möglicher Ausfall von Spirovski wäre eine starke Schwächung für das Team. Der Diagonalangreifer hatte maßgeblichen Anteil an den Siegen gegen Friedrichshafen und Moers. Von einer optimalen Vorbereitung auf das Spitzenspiel gegen Generali Haching kann man wohl nicht mehr sprechen, sollte auch Trainer Michael Warm längerfristig nicht zur Verfügung stehen. „Wichtig ist, dass jetzt keiner mehr krank wird und dass die, die es schon erwischt hat, schnell wieder fit werden“, fasst Niroomand die Situation zusammen.

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Deutschland - TV Rottenburg-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

EnBW TVR: Unglaublich in Eltmann

Der EnBW TV Rottenburg hat den Klassenerhalt und somit das Saisonziel so gut wie erreicht. Nach dem 3:1-Erfolg (22:25, 25:22, 26:24, 25:21) beim SC Eschenbacher Eltmann bestehen bei den Schwaben nur noch minimale Abstiegschancen. Die kuriose Partie war ein Spiel der Nerven, welches der EnBW TVR letztendlich klar gewann. „Die Mannschaft hat unglaublich Moral gezeigt“, jubelte Rottenburgs Trainer Müller-Angstenberger nach dem Spiel.

Dritter Satz der Partie Eltmann gegen Rottenburg. Im Rottenburger Sportpark 18 61 schauen rund 100 Zuschauer die Partie und ihnen schwant Böses. Eltmann macht den Punkt zum 24:20 und wird wohl mit 2:1-Sätzen in Führung gehen.

Dann bricht die Übertragung ab. Knapp fünf Minuten vergehen, ohne ein Bild vom Spiel und die Fangemeinde vor der Leinwand verpasst so die Sternstunde ihrer Mannschaft - und von Matthias Pompe. „Kein Bild, macht nix, ist ja eh Satzpause“, unkt Abteilungsleiter Peter Knobelspieß im Sportpark, als einen Moment später ein „Scherz“ den Raum erreicht – der Satz ging mit 26:24 an den EnBW TVR. Drei Minuten später ist das Bild wieder da und Kommentator Frank Winkler klärt die Rottenburger auf – kein Scherz, Rottenburg hat den Satz gewonnen. Der derzeit angeschlagene Matthias Pompe wurde zum Aufschlag eingewechselt und setzte die Hausherren dermaßen unter Druck, dass die Rottenburger den Satz noch gewinnen konnten. Schon im zweiten Satz hatten die Rottenburger einen 9:17-Rückstand noch gedreht und nach Sätzen ausgeglichen.

In die Partie starteten die Rottenburger alles andere als stark. EnBW TVR-Annahmeschwächen nutzten die Eltmänner, die mit einem Sieg über die Bischofstädter die letzten Chancen auf die Play-off-Plätze wahren wollten, gnadenlos aus und gingen mit 9:3 in Front. „Willy hatte heute Morgen ein dickes Knie und ist etwas angeschlagen, aber eigentlich nichts Dramatisches.

Trotzdem hat uns das aus dem Tritt gebracht“, erklärte Müller-Angstenberger die Schwächephase mit zudem acht Aufschlagfehlern. Den Rückstand konnten die Rottenburger zwar verkürzen, doch die Bayern retteten sich ins Ziel – allerdings das einzige Mal an diesem Abend.

In den weiteren Sätzen sahen die Zuschauer viele umkämpfte Ballwechsel, einen starken Rottenburger Block und Stefan Schneider, der immer wieder für wichtige Punkte (darunter den Satzball im zweiten Satz) der Rottenburger sorgte. In den entscheidenden Szenen bekam er allerdings tatkräftige Unterstützung. Dirk Mehlberg mit tollen Aktionen, der angesprochene Matthias Pompe als Mann ohne Nerven oder auch eine vorentscheidende Aufschlagserie von Max Lake im Schlussabschnitt des vierten Satzes. „Das war heute unsere stärkste Mannschaftsleistung diese Saison“, jubelte dann auch Diagonalangreifer Schneider nach dem Spiel, „heute hat jeder für jeden gekämpft.“

Eltmanns Spieler und Trainer Mark Lebedev waren dagegen am Boden zerstört. „So ein Spiel habe ich noch nie erlebt, wir haben immer hoch geführt. Selbst im vierten Satz mit 16:12. Das müssen wir gewinnen“, war der Australier nach dem Spiel noch völlig fassungslos. Auf der anderen Seite jubelten die Gäste und deren Trainer Müller-Angstenberger. „Wir sind dieses Jahr in den entscheidenden Situationen immer zur Stelle und die Mannschaft gibt die richtigen Antworten. Unsere Führungsspieler übernehmen dann die Verantwortung. Dafür haben wir die letzten Jahre gearbeitet“, konstatiert der Rottenburger Erfolgstrainer.

Für den psychologischen Berater der Bischofstädter, Prof. Dr. Hartmut Gabler, war das der Schlüssel zum Erfolg. „Die Jungs wissen, dass sie im Spiel immer wieder zurückkommen können, auch bei größeren Rückständen. Das nimmt ihnen den Druck und hat ihn im Laufe der Partie bei Eltmann extrem verstärkt.“

Mit diesem Sieg festigen die Rottenburger erst einmal den 8. Platz in der Bundesliga und könnten mit einem Sieg am kommenden Sonntag gegen Königs Wusterhausen das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben. Sogar eine Play-off-Teilnahme ist im Bereich des Möglichen. „Mit KW haben wir eine alte Rechnung zu begleichen und dann spielen wir noch gegen Wuppertal und Giesen/Hildesheim zuhause. Wir machen erstmal den Nichtabstieg richtig sicher und alles danach wird purer Spaß“, grinste Schneider, bevor es zur kleinen Feier Richtung Umkleidekabine ging.

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

SV Lohhof will im Hexenkessel bestehen

Die Bundesliga-Volleyballerinnen des SV Lohhof müssen am kommenden Samstag um 19.00h zum schweren Auswärtsspiel beim drittplatzierten VV Grimma reisen.

Das kommende Wochenende verspricht Spannung, denn vier der fünf Spitzenteams der 2.Bundesliga müssen gegeneinander antreten. Dabei wartet für die Volleyballerinnen des SV Lohhof das schwere Auswärtsspiel beim VV Grimma. Die Mannschaft um Kapitänin Stephanie Utz scheint nach dem 3-1 Auswärtserfolg der Vorwoche in Saarbrücken aber bestens in Form und auch Natascha Niemczyk kehrt nach überwundener Krankheit wieder in den Kader zurück. Einzig auf die Langzweitverletzte Inga Lamby muss SVL-Trainer Benedikt Frank weiter verzichten.

Der VV Grimma steht momentan auf dem dritten Platz der Tabelle der 2.Bundesliga und ist damit mittendrin im Kampf um den Aufstieg in die höchste Spielklasse. In der Vorwoche kassierten die Sächsinnen jedoch eine deutliche Schlappe beim derzeitigen Tabellenführer aus Sinsheim. Auch das Hinspiel in Lohhof kurz vor Weihnachten wird in der Mannschaft aus der Nähe von Dresden keine guten Erinnerungen wecken, denn nach vier Sätzen ging auch hier der SV Lohhof als Sieger vom Parkett. Die Stärken der großgewachsenen Spielerinnen des VV Grimma liegen sicherlich in ihrer Schlaghärte und ihrem hohen Block.

Doch mit dem Hinspielerfolg im Kopf reist der SV Lohhof durchaus optimistisch in Richtung Sachsen. „Wir wollen nach dem Sieg in Saarbrücken selbstbewusst auftreten und sehen was rausspringt. Die Halle in Grimma mit den sehr nah am Spielfeldrand sitzenden Zuschauern ist ein Hexenkessel. Da erwartet uns ein heißer Tanz. Mitentscheidend wird jedoch sein, ob wir nach der langen Fahrt besser ins Spiel finden als letzte Woche in Saarbrücken.“

Nach diesem Spitzenspiel und da zeitgleich die Teams aus Erfurt und Sinsheim gegeneinander antreten, wird sich das Quintett an der Tabellenspitze der 2.Bundesliga wieder neu ordnen. Ganz klar, dass der SV Lohhof  nach diesem Wochenende weiter oben dabei sein will.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

VfB: Der erste Schritt ist gemacht

Der VfB Friedrichshafen hat das Hinspiel im Achtelfinale der CEV Indesit European Champions League gewonnen. Gegen Knack Randstad Roeselate (Belgien) setzten sich die Häfler mit 3:1 (25:27, 25:20, 25:15, 25:21) durch und benötigen damit im Rückspiel in Friedrichshafen mindestens zwei gewonnenen Sätze, um das Viertelfinale zu erreichen

Als Georg Grozer den Matchball mit einem Ass verwandelt hatte, konnte man die Steine, die den Volleyballern vom VfB Friedrichshafen von den Herzen fielen, förmlich purzeln hören. Mit 3:1 (25:27, 25:20, 25:15, 25:21) hatten sie das Achtelfinal-Hinspiel in der CEV Indesit European Champions League gegen Knack Randstad Roeselare (Belgien) gewonnen und damit einen ersten, aber nicht zu unterschätzenden Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht. „Wir haben gewonnen und damit den ersten Schritt zur nächsten Runde gemacht“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu.

Das allerdings war am Mittwochabend kein leichtes Unterfangen. Vor etwa 2.000 Zuschauern im Schiervelde-Sportkomplex von Roeselare begannen die Häfler nervös und mit vielen Fehlern. Vor allem im Aufschlag gelang es ihnen nicht, ihre normale Form abzurufen. Auf der anderen Seit begann Roeselare couragiert und erspielte sich damit zunächst einen Vorsprung von bis zu drei Punkten sowie später gleich mehrere Satzbälle. Vier wehrte Friedrichshafen ab, musste aber im fünften Anlauf den Verlust des ersten Abschnitts hinnehmen.

„Nach diesem Satz war ich wirklich besorgt. Er hat mich an unser Spiel am Sonntag in Haching erinnert“, sagte Kapitän Joao José. „Aber zum Glück ist es uns dieses Mal gelungen, den Schalter umzulegen und damit das Spiel noch zu drehen.“ Dem VfB-Team nämlich gelang es, die Anzahl der Fehler erheblich zu reduzieren und gleichzeitig mit dem Service Druck auszuüben. Damit wiederum agierten die Häfler auch in Block und Feldabwehr deutlich erfolgreicher. Insgesamt elf Aufschlag- sowie neun Blockpunkte verbuchte Friedrichshafen. Roeselare kam demgegenüber nur auf neun Aufschlag- sowie vier Blockpunkte. „Das war unser Schlüssel zum Erfolg“, sagte José und erhielt dabei Unterstützung von Grozer, der mit 25 Zählern erneut zum erfolgreichen Punktsammler der Partie avancierte. „Ich finde“, sagte dieser, „dass wir in diesen Bereichen, besser organisiert waren.

Friedrichshafen gewann Satz zwei und entschied anschließend den dritten Durchgang mit 25:15 so deutlich für sich, dass wohl so mancher Zuschauer dachte, die belgisch-deutsche Angelegenheit sei nun schnell erledigt. Roeselare aber kniete sich noch einmal in die Partie und kämpfte sich am Ende des Durchgang noch einmal von 19:23 bis auf 21:23 heran, musste den Gästen vom Bodensee aber doch Satz und Sieg überlassen. „Am Anfang haben wir einfach zu viele Fehler gemacht“, sagte Friedrichhafens Allan van de Loo, der in Belgien zur Startformation gehörte. „Zum Glück ist es uns gelungen, ins Spiel zu kommen.“

Um ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen, benötigt Friedrichshafen im Rückspiel am kommenden Mittwoch (18. Februar, 20 Uhr) vor heimischem Publikum nun mindestens zwei gewonnene Sätze. Mit einem Sieg wäre der VfB in jedem Fall für das Viertelfinale qualifiziert. Mit nur einem gewonnen Satz würde die Entscheidung im Anschluss im sogenannten „Golden Set“ fallen. Ohnehin aber wollen die Häler nicht spekulieren und rechnen.. „Wir haben den ersten Schritt gemacht, wollen jetzt aber auch das Rückspiel gewinnen“, sagte Moculescu. „Das muss unser Anspruch sein.“ Und José fügte hinzu: „Wir dürfen gar nicht erst darüber nachdenken, nur Sätze zu gewinnen. Wir müssen das gesamte Spiel für uns entscheiden.“

 

 

Deutschland - Moerser SC-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

   Freier Beitrag

Immer dieselbe Leier

Es gibt durchaus Gründe, manchmal mit einem Spiel nicht zufrieden zu sein ...

Schon seit geraumer Zeit beschleicht einen nach dem Besuch auch von hoch angepriesenen Spielen das Gefühl, dass es mit der spielerischen Vielfalt im Volleyballspiel bergab geht. Wohin man schaut – überall dasselbe Einerlei: nicht nur dass in Nationalmannschaft und Bundesliga die große spielerische Einfalt eingezogen ist, auch in den unteren Spielklassen sieht man die innovationsfreien Imitate. Überall 5-1, überall Mitte-Aufsteiger und Außen-schnell, überall Hinterfeldangriff von der 1 oder durch die Mitte gepiped. Selbst in den untersten Spielklassen, selbst bei Anfänger- und Schülermannschaften wird 5-1 gespielt. Manchmal hat man die Nase voll vom zwanghaften Betrieb ...

Wieso eigentlich? Warum nicht auch mal 4-2, vielleicht auch mal mit Trickaufstellungen. Ist 4-2 wirklich nur ein Anfängersystem? Wo sind die Kreuzangriffe, wo die Staffelangriffe aus der guten alten Zeit geblieben? Wo ist die Stop-Variante aus der Mitte? Selten, selten. Nicht einmal an den schnellen Überkopf/Einbeiner - bei den Frauen höchst effizient eingesetzt - trauen sich die Trainer bei den Männermannschaften. Wieso ist das nur ein „Frauenangriff“? Es gab Zeiten, da hatte Zaitzev (s. Bild) bei der Angriffsvorbereitung drei Angreifer in der Luft: Dillenbourg, Sorokolet und Tschurikin drohten massiv und lähmten Errichiello und Co. Lange nicht mehr gesehen, so was.

Es ist in der Tat in der Realität ablesbar: die Vielfalt hat abgenommen, die Einfalt ist gestiegen. Und es gibt geradezu lähmend-langweilige Events – vom spielerischen her. Wer das olympische Qualifikationsturnier im letzten Jahr in Izmir verfolgt hat (wo die deutsche Mannschaft gegen die Finnen an ihrer Monotonie einging) blieb ratlos zurück. Drei Tage lang spielten alle Mannschaften denselben Stuss, kaum einer hatte irgendeine Variation im Spielaufbau. Unterschiede gab es lediglich im individuellen Bereich: da waren dann Unterschiede im technischen Vollzug und in der Einstellung (kämpferischen Bereich) zu beobachten.

Warum diese Entwicklung? Warum wird gegenwärtig so simpel gestrickt? Warum ist das Volleyballspiel zur kreativitätsfreien Zone geworden? Gewiss ist Volleyball ein hoch ritualisiertes Spiel – doch warum ist das Repertoire der Rituale geschrumpft?  Kontaminiert vom italienischen Minimalismus!? Liegt es an der Ausbreitung von globalen Egalisierungstendenzen, am Rückgriff auf Datenbanken in Echtzeit mit permanentem Austausch, an abnehmenden Kinderzahlen mit der Reduzierung von Selektionsmöglichkeiten, an zunehmenden Sozialisationsdefiziten, immer weniger und und zunehmend schlechter Sportvermittlung in den Schulen? Ist es wirklich einfacher, irgendeinen hölzernen Klopper (auf der Diagonalen!) mit durchzuziehen als einen zweiten Zuspieler im Angriff zu trainieren? Lässt der häufige Personalwechsel in den Teams die Entwicklung von spielerischer Vielfalt nicht zu? Oder sind es etwa wirklich die Trainer? In einer Zeit, in der wir feststellen, dass die Banker die Grundrechenarten nicht mehr beherrschen - könnte es sein, dass es auch diesem Berufsstand möglicherweise an den Grundlagen gebricht  oder an der Kreativität? Es soll doch alles besser geworden sein: seit Jahren wissenschaftliche Trainingslehre, seit Jahren werden professionelle Spieler/innen mit hohem Trainingsvolumen angedient.

Nun soll man ja nicht gleich ins ganz große Wehklagen verfallen, etwa nach dem Motto: früher war alles besser. Aber irgendetwas stimmt nicht. Es scheint, als sei man generell bei dem epochalen Schritt der Italiener zur Fehlerminimierung stehen geblieben: Fehler vermeiden – das wenige, was man kann, sicher durchspielen. Es gibt in Sachen Innovation und Kreativität aber auch Ausnahmen. Die Brasilianer und die Amerikaner sind z.B. mit dem Element Transition innovativ umgegangen. Wer den Angriffswirbel der Japanerinnen und Koreanerinnen sieht, weiß dass es kreative Möglichkeiten gibt. Die spielen ihre Gegner im Angriff schwindelig, scheitern auf Dauer eher an der Physis. Die Kubanerinnen spielen variationsreichen, echten Powervolleyball mit zwei Zuspielerinnen. Geht doch ... !

Wie und warum auch immer: das Volleyballspiel bietet – wenn keine Regeländerung erfolgt – nur ein ganz bestimmtes Repertoire an Möglichkeiten. Wird dieses nicht voll genutzt, fehlt ein wesentliches Merkmal des Spiels: die Überraschung. Ohne Überraschung besteht die Gefahr von Langeweile. Dies könnte zu einer Bedrohung für die Sportart werden. Denn: eingespielte Jingles und Intros, Hupfdohlen mit kurzem Beinkleid, herumkaspernde Trainer, Ablenkungsmanöver in Auszeiten und Satzpausen helfen nur begrenzt weiter.

Es sind nicht zuletzt die o.a. Gründe (reduziertes Repertoire), die den Ex-FIVB-Präsidenten Ruben Acosta zu Regeländerungen motivierten und es scheint, dass über kurz oder lang weitere Änderungen werden folgen müssen. Ob es reicht, den Balldruck zu verringern um längere Rallies zu erzeugen – fraglich. Was man auch unternimmt – die Balance zwischen Abwehr und Angriff, aber auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Routine und Überraschung muss gegeben sein. Einen völligen Paradigmenwechsel will niemand – auch keine komplette Neukonfiguration des Spiels. Der Ball bleibt in der Luft und darf nie auf den Boden – aber warum nicht eine(n) 7. Spieler(in) auf dem Feld? Warum nicht vier oder 5 Ballkontakte? Das extrem reduzierte Repertoire der Rituale muss geknackt werden, Phantasie ist gefragt.

Libero

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

Orientalische Klänge bei den Raben

Für die Roten Raben steht am Samstag eine richtungsweisende Partie auf dem Programm. Sie erwarten um 20 Uhr den Aufsteiger Allianz Volley Stuttgart in der Vilstalhalle. In der bisherigen Saison haben die Raben kein einziges Spiel in der Vilstalhalle verloren; das soll natürlich auch so bleiben. Stuttgart steht aktuell auf dem achten Tabellenplatz und hat sieben seiner bisherigen 15 Spiele gewonnen. Raben-Trainer Guillermo Gallardo nimmt Stuttgart daher sehr ernst und hat besonders gründlich das Video vom vergangenen Samstag studiert, als der Aufsteiger in eigener Halle den Dresdner SC schon am Rande einer Niederlage hatte. Für die Roten Raben also eine echte Standortbestimmung, wohin die Reise in den kommenden Wochen gehen wird.

Passend zur Faschingszeit heißt es am Samstag aber auch in der Vilstalhalle "Die Narren sind los". Im Anschluss an die Volleyball-Bundesligapartie Rote Raben gegen Allianz Volley Stuttgart wird die Tollemogei Geisenhausen, präsentiert von der Vilsbiburger Zeitung, ihr aktuelles Programm "Eine Reise durch den Orient" zeigen.

Aladin findet eine Wunderlampe, aus welcher ihm ein Geist erscheint. Dieser gewährt dem Jungen die Erfüllung von drei Wünschen. Doch die Wunscherfüllungen sind nie ganz frei von Makel. So erlebet Aladin nicht nur, wie seine Träume wahr werden, sondern besteht dabei auch noch das ein oder andere Abenteuer...

Dargestellt wird die Geschichte von zwölf Mädels und zwei Männern. Abwechslungsreiche Schrittkombinationen und waghalsige Wurf- und Hebefiguren ­ gewürzt mit einer gesunden Prise Humor ­ werden dafür sorgen, dass die Volleyballanhänger voll auf ihre Kosten kommen.

 

 

Deutschland - Schweriner SC-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

SSC: Kräftemessen an einem 13.!

Schweriner SC empfängt am Freitag den VC Olympia Berlin

Endlich wieder ein Heimspiel. Am Freitag, den 13.! (20:15 Uhr) empfängt die Volleyball-Mannschaft des Schweriner SC den VC Olympia Berlin zum nächsten Punktspiel. Beide Teams hatten ihr letztes Spiel jeweils mit 3:0 gewonnen: der VCO gegen die Fighting Kangaroos und der SSC gegen Alemannia Aachen. Für Schwerin war es der 13. Sieg in der laufenden Saison, für den VCO der 7.

Dieses Ergebnis der jungen Berlinerinnen gleicht einer Sensation. Denn noch nie hat ein VCO-Team in einer Saison 7 Spiele gewonnen. Die Mannschaft, die identisch ist mit der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft, spielt bekanntlich außer Konkurrenz in der 1. Liga. Es ist ein Projekt des Deutschen Volleyball Verbandes zur Förderung des Nachwuchses im männlichen und weiblichen Bereich. Der Jahrgang, den der VCO in dieser Saison präsentiert, muss ein ausgesprochen guter sein. Das bekamen die Roten Raben aus Vilsbiburg am 1. November 2008 bei der 3:2- Niederlage gegen den VCO schmerzlich zu spüren, ebenso sechs weitere Erstliga-Mannschaften. Wie nach dem Spiel gegen die Kangaroos aus dem eigenen Lager verlautet, kommen die Mädels vom VCO mit Respekt nach Schwerin zum Tabellenführer. Für sie ist der SSC eine harte Nuss. Der Respekt ist aber auch auf Schweriner Seite, wenn man auf die Spielweise, die Ergebnisse und Platzierungen (9. Platz) der „jungen Wilden“ aus Berlin schaut.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

   Freier Beitrag

Oststeinbek: Revanche gegen Wiwa genommen

Pirates bleiben zu Hause ungeschlagen

Die Ostbek Pirates behalten nach einer ansprechenden Leistung in heimischer Halle weiter Ihre Weiße Weste und besiegen die VG Wiwa mit 3-1 (25-11; 23-25; 25-20; 25:23) Damit nahmen die Pirates erfolgreich Revanche für die bittere 1-3 Hinspielniederlage und festigen den dritten Tabellenplatz.

Kaum war der erste Pfiff ertönt, legten die Pirates los wie die Feuerwehr. Anscheinend hatte der in Abwesenheit von Headcoach Schlesinger an der Seitenlinie agierende Hartmut Hintze die Schlaftabletten aus dem Getränkesortiment der Spieler entfernt. Selten sah man so einen Start der Pirates. Durch ein aggressives Aufschlagverhalten wurde dem Gegner Fehler um Fehler aufgezwungen und nach 6 Minuten Spielzeit war bereits ein 10 Punkte-Vorsprung in den Notizbüchern zu vermerken. Dies sei hier deutlich hervorzuheben, sind die Ostbeker doch nicht gerade als Frühstarter bekannt. So kam es nach ca. 11 Minuten Nettospielzeit zu einem Dutzend von Satzbällen – der erste saß und somit ging Satz 1 in einer ziemlich beeindruckenden Manier an die Hausherren.

Doch solch ein Satz birgt auch seine Gefahren und so kam es wie es kommen musste. Wiwa fand über den Kampf zurück ins Spiel und der anfänglichen Leichtigkeit der Pirates folgte ab Mitte des Satzes eine leichte Verunsicherung, hatte man doch bis dato den Gegner im Griff gehabt. Zwei, drei unglückliche Aktionen sowie leichte Schwächen in Annahme und Block ließen den Abstand zu Wiwa zu groß werden lassen. Drei Satzbälle konnten noch abgewehrt werden, doch beim Vierten mussten die Pirates den Satzverlust hinnehmen.

In der Satzpause müssen deutliche Worte gefallen sein. Anders kann man sich nicht erklären, warum die gleiche Sechs von Anfang an mit der notwendigen Aggressivität und dem bedingungslosen Einsatz das Zepter wieder an sich riss und so der VG Wiwa immer wieder zu Fehlern zwang. Bis Mitte des Satzes konnte ein drei Punkte Vorsprung herausgespielt werden. Ab dem 20ten Punkt schalteten die Pirates im Gegensatz zum Gegner nochmal einen Gang hoch und somit wurde der ungefährdete Satzgewinn verbucht.

Die Seiten wurden gewechselt und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen so dass eine 2 Punkte Führung schon das Maximum in diesem Satz war. Gerade bei solch einem Spielstand ist jeder leichte Fehler tödlich und so kam es, dass beim Stand von 23-23 die beiden BigPoints an die Pirates gingen. Die Fehler beim Gegner wurde durch diese zwei wichtige Bälle erzwungen und somit das Spiel verdient gewonnen. Die geschlossene Mannschaftsleitung machte am Ende den entscheidenden Unterschied aus.

Somit gelang die Revanche für die Niederlage in der Wandsbeker Sporthalle und die unglaubliche Siegesserie in der heimischen Spielstätte hat weiter Bestand

Die kommende Woche ist spielfrei, genug Zeit also, um sich auf die nächsten drei Spiele intensiv vorzubereiten. Zunächst muss in Graal-Müritz die Pflicht erledigt werden. Die beiden darauf folgenden Spiele gegen den Tabellenführer Eimsbüttel sowie den Zweiten Norderstedt werden die Antwort geben, ob die Pirates noch einmal oben angreifen und die heimische Siegesserie auch nach diesen Spielen weiter Bestand hat.

 

 

Deutschland - SG Eschenbacher Eltmann-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

Eltmanner scheitern an ihren Nerven

Die Play-off-Runde der Volleyball-Bundesliga findet wohl ohne die SG Eschenbacher Eltmann statt: Nach der 2:3-Niederlage (25:22, 22:25, 24:26, 21:25) gestern Abend gegen den TV Rottenburg ist die Chance der Unterfranken, sich noch unter die ersten acht zu schieben, angesichts ihres Restprogramms nur noch  theoretischer Natur. Vielmehr gilt es für die SG jetzt in erster Linie, den Abstieg zu vermeiden.

Letztlich ungefährdet gewannen die   Eltmanner  vor  500 Zuschauern, darunter Ex-Trainer Milan Maric, den ersten Satz, nachdem sie sich schon früh von 3:3 auf 9:3 abgesetzt hatten.  Bis zum 20:14 hielten die Gastgeber   dieses Polster. Zwar kamen die Rottenburger  gegen Ende  noch etwas heran, doch brachte die SG den  Durchgang  sicher  über die Bühne. Bezeichnend, dass Christian Nowak nach 26 Minuten den Satzball setzte: Über die Mitte,  über ihn und seinen Mittelblocker-Kollegen Lukas Bauer, liefen viele Angriffe.

Beste Stimmung herrschte im zweiten Durchgang in der Georg-Schäfer-Halle, als Michi Mayer mit einer Aufschlagserie  die Gastgeber nach 6:6 auf 12:6 nach vorne brachte. Beim 19:13 dachten alle Zuschauer, dass dieser Satz gelaufen sei.  Doch vielleicht fühlten sich auch die Eltmanner Spieler zu sicher.   Steller  Brad Alderman (er wurde dann durch Huib den Boer ersetzt) wirkte nun etwas weniger konzentriert, der Wechsel  von Mayer zu Steinke  auf der Diagonalposition brachte nichts, der bis dahin ordentlich spielende René Bahlburg traf auf Außen keinen Ball mehr - die Rottenburger   waren  zurück im Geschäft. Sie spielten keinesfalls brillant,  gaben aber  nie auf  und schafften tatsächlich mit einer Serie von 12:3 Punkten noch den Satzausgleich - unglaublich.

Noch unglaublicher freilich war das Ende des dritten Abschnitts, der bis in die Schlussphase hinein völlig ausgeglichen verlaufen war.   Nach dem Punkt von Michi Mayer zum 20:19 regte sich Gästekapitän Welz so sehr über einen vermeintlichen, aber nicht gepfiffenen  technischen Fehler  von  den Boer  auf, dass er die Gelbe Karte sah. Das  bedeutete einen Strafpunkt zum 21:19.  Danach waren die Rottenburger völlig durcheinander, und beim 24:20 hatten die Eltmanner vier Satzbälle. Doch nun  hatten die ihre Nerven nicht mehr im Griff, machten haarsträubende Fehler. Wieder drehten die Schwaben  noch den Satz  und gewannen mit 26:24.

Und ja, auch im vierten Durchgang hatte der Gastgeber einen halbwegs klaren Vorsprung, 16:12.  Bei diesem Spielstand  brachte  Coach Mark Lebedew, der mit seinen Wechseln diesmal wirklich kein Glück hatte,   wieder Alderman für den Boer -  wenig später  hieß es 16:17.  Was danach kam, hatten die Zuschauer schon im dritten Satz gesehen: Rottenburg  hatte Oberwasser,  die  Eltmanner  zeigten Nerven, und wieder führten ihre Fehler, besonders  von Phill deSalvo bei der Annahme,   letztlich zum 21:25-Endstand.

"Einfach ist diese Niederlage nicht zu erklären", sagte SG-Trainer Mark Lebedew nach der Partie.  Brad Alderman habe er wieder gebracht, um den Block zu verstärken,  "aber das hat nicht funktioniert". Diagonalangreifer Michi Mayer meinte: "Jetzt müssen wir unbedingt noch ein Spiel gewinnen, um nicht abzusteigen. Aber  beim VCO Berlin wird es am Samstag wohl auch nicht leichter als heute."

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  

Brink-Abeler/Jurich Mannschaft des Jahres

Nach den Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften 2008 hatten sie ihre mehrjährige gemeinsame Partnerschaft für beendet erklärt, nun holte sie die Vergangenheit nochmals ein: Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich (USC Münster) wurden bei den Sportlerwahlen in der westfälischen Volleyball-Metropole zur Mannschaft des Jahres 2008 gewählt.

Der starke Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand, als sie sich lediglich im Finale gegen Sara Goller/Laura Ludwig geschlagen geben mussten, aber auch ihre beständig guten Leistungen auf der internationalen World Tour 2008 (u.a. 5. Plätze in China, Russland und Polen) ließen das DVV-Duo vor den Preußen-Fußballern und den Futsal-Spielern des UFC siegen. Dabei honorierten die Fans auch das stets sympathische Auftreten des Duos, welches sich trotz hervorragender Leistungen nicht für die Olympischen Spiele in Peking qualifiziert hatte.

Rieke Brink-Abeler, ab dem Sommer mit Karla Borger als Team unterwegs, freute sich sehr: „Das war ein schöner Abschluss unserer Partnerschaft. Wir haben ordentlich gefeiert.“ Den Siegerpokal reichte das Duo sogleich an ihren Trainer Axel Büring weiter, der sie jahrelang betreut und in die Weltspitze geführt hatte.

Mit David Klemperer war ein weiterer Beach-Nationalspieler bereits vorher zum Sportler des Jahres in Hildesheim gewählt worden, er steht auch zur Wahl zum niedersächsischen Sportler des Jahres. Stephanie Pohl/Okka Rau sowie Sara Goller/Laura Ludwig sind noch in Hamburg im Rennen. Pohl/Rau waren bereits in Kiel zu den Sportlerinnen des Jahres gewählt worden.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Aufsteiger VC Mendig unterliegt Gotha deutlich

Der VC Eintracht Mendig zeigt in der Zweiten Volleyball-Bundesliga Süd derzeit zwei Gesichter: sehr souverän gegen schlechter platzierte Mannschaften, chancenlos gegen Topteams. So auch am Samstag beim 0:3 in heimischer Großsporthalle gegen den VC Gotha.

MENDIG. Es war ein Wochenende zum Vergessen für den VC Eintracht Mendig: Nicht nur, dass der Aufsteiger sein Heimspiel gegen den neuen Tabellendritten VC Gotha überdeutlich mit 0:3 (20:25, 23:25, 23:25) verlor und damit wieder ein negatives Konto (16:18 Punkte und 27:31 Sätze) aufzuweisen hat – zu allem Überfluss punkteten die direkten Verfolger doppelt und rückten näher an die Mendiger heran.

Erwartet war dabei das 3:1 von TuS Durmersheim bei Schlusslicht Friedrichshafen, wodurch sich die weiterhin auf Abstiegsplatz elf befindlichen Badener auf 12:24 Zähler verbesserten. Überraschend dagegen das 3:2 des SV Schwaig (jetzt 16:20 Punkte) gegen den VC Dresden (nun punktgleich mit Mendig, aber mit 34:34 Sätzen knapp besser), das die Teams vor und in der Abstiegszone enger zusammenrücken ließ. Und ausgerechnet in Dresden spielt der VCM am kommenden Samstag (ab 20 Uhr).

„Wenn wir uns dann gegenüber dem Gotha-Spiel nicht steigern, wird es schwer“, sagte Coach Bernd Werscheck, der Dresden „von Athletik und Spielanlage vergleichbar mit Gotha“ sieht. Was vor allem bedeutet: viel Risiko beim Sprungaufschlag, enorme Power im Außenangriff und ein ebenso ideenreiches wie präzises Zuspiel. In all diesen Elementen trumpfte der VCG mit dem überragenden Zuspieler Robert Tomsicek und Angreifer Paul Baier in Mendig auf, auch wenn beileibe nicht alles gelang – wie allein acht Aufschlagfehler und ein paar weitere aus dem Spiel heraus nur im zweiten Abschnitt belegten.

Dass es für die Gastgeber dennoch nicht zum Satzgewinn langte, war einer Kombination aus eigenen Unzulänglichkeiten und nicht nachvollziehbaren Regelauslegungen der Unparteiischen zuzuschreiben. Und Kapitän Gunnar Monschauer, der mit den Referees auch nach der Partie noch lange diskutierte, meinte resignierend: „Was soll man bei so klaren Fehlentscheidungen denn noch sagen?“

Speziell ab Mitte des zweiten Durchgangs waren es mehrere Pfiffe, die Mendiger Spieler wie Fans in Rage versetzten. Als Alexander Haas mit Gothas Punktgewinn zu der 23:22-Führung nicht einverstanden war, „habe ich mich sehr aufgeregt, jedoch kein Wort zum Schiedsrichter gesagt“, so der Außenangreifer. Dafür sah er die Gelbe Karte, also Punkt für die Gäste, zwei Satzbälle, von denen sie den zweiten nutzten. „Nach der Reihe von Fehlentscheidungen war´s schwer, ruhig zu bleiben“, sagte Haas. „Es tut mir leid für die Mannschaft, dass das einen so wichtigen Punkt gekostet hat.“

Wohl gemerkt: Das Regelwerk lässt diese Strafe bei emotionalen Ausbrüchen zu, weshalb der Eintracht-Trainer befand: „Gelb war berechtigt, Alex hat sich eben einmal zuviel aufgeregt.“ In der Sache habe er aber Recht gehabt, was das Satzfinale umso bitterer machte. Schließlich hatten die Hausherren im zweiten Satz bereits 16:13 geführt, diesen Vorsprung dann aber wie beim 13:11 im ersten Abschnitt viel zu leicht aus den Händen gegeben. Und das war auch auf eigene Schwächen zurückzuführen: Gotha war auf allen Positionen besser, einzig Mittelmann Manuel Handels und mit Abstrichen sein VCM-Kollege Thorsten Braun zeigten Normalform.

„Dass unsere Jungs nicht ihr Potenzial abgerufen haben, lag vor allem am starken Gegner, der uns sein athletisches Spiel aufgezwungen hat“, analysierte Bernd Werscheck. „Gotha war viel konsequenter und aggressiver“, meinte auch Manuel Handels, der „enttäuscht“ war, „weil wir mit unserer Mannschaft eigentlich auch solche Kontrahenten besiegen könnten.“ Dafür reicht es zurzeit nicht, wie schon die Niederlagen gegen Kriftel und Bühl zeigten. „Uns fehlt dann in den entscheidenden Phasen der letzte Kick“, sagte Alexander Haas, nur um trotzig anzufügen: „Ich glaube trotzdem, dass wir noch den ein oder anderen Großen schlagen werden.“

 

 

Hamburg - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.abendblatt.de

HTB: Beste Platzierung seit zehn Jahren

Harburg - Nach sechs Siegen in Folge nahmen die Verbandsliga-Volleyball-Männer des Harburger TB eine unglückliche 1:3 (25:21, 21:25, 26:25, 16:25)-Niederlage gegen Tabellenführer VfL Pinneberg hin. Im dritten Satz hatte Harburg 23:21 geführt, als der überragende Simon Pawlowski und kurz darauf Jan Wendt am Pinneberger Block scheiterten. Dabei hatte der Spieltag erfreulich mit einem 3:0 (25:22, 25:16, 25:22) des HTB über TuS Berne begonnen. Nur 55 Minuten hatten die Harburger hierfür gebracht, so ihre Kräfte schonen können für das anstehende Spitzenspiel.

Über die Niederlage war Trainer Jörn Folster nur begrenzt traurig. "Irgendwann musste es passieren, es war angesichts unserer Trainingsbedingungen fast zwangsläufig." Seit fast drei Monaten können die Harburger nur einmal in der Woche trainieren. Ihre zweite Trainingszeit steht aufgrund von Reparaturarbeiten in der Sporthalle an der Alten Forst nicht zur Verfügung. "Unser Defizit merkt man dann in solchen Begegnungen mit Topteams", so Folster. Doch den fünften Tabellenrang haben die Harburger jetzt trotzdem schon sicher und damit das beste Abschneiden des Teams seit zehn Jahren.

masch

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.abendblatt.de

Pinneberg: Noch ein Sieg bis zur Regionalliga

VfL-Männer wollen am Sonnabend feiern

Pinneberg - Das hatten sich die Verbandsliga-Volleyballer des VfL Pinneberg nicht träumen lassen: Schon am Sonnabend kann sich der Tabellenführer (32:4 Punkte) aus eigener Kraft den Traum vom Regionalliga-Aufstieg erfüllen, wenn er sich in Oststeinbek gegen den hartnäckigsten Verfolger SV Altengamme (30:6) durchsetzt.

Dafür, dass die Pinneberger sich bei diesem Showdown aufgrund ihres guten Satzverhältnisses sogar eine knappe Niederlage leisten könnten, ohne gleich alle Chancen einzubüßen, sorgte ein kaum für möglich gehaltener Patzer des Konkurrenten am zurückliegenden Spieltag: Altengamme unterlag nach 2:0-Führung dem TSV Niendorf 2:3, während der VfL in Harburg Gastgeber HTB 3:1 (21:25, 25:21, 28:26, 25:16) und den TuS Berne 3:0 (25:17, 25:18, 25:18) besiegte.

"Am Wochenende haben wir jetzt Matchball", stellte denn auch VfL-Mittelblocker André Kulisch fest, als sich die Kunde von "Gammes" Ausrutscher herumsprach. Trainer Oliver Weinel waren die Siege in der Halle Göhlbachtal eine besondere Genugtuung: "Vor einem Jahr haben wir hier den Aufstieg verspielt., heute gehen wir mit 4:0 Punkten und 6:1 Sätzen nach Hause."

Bei aller Vorfreude auf das Duell mit Altengamme warnt Zuspieler Sebastian Rieck indes vor dem zweiten Gegner am Sonnabend: "Wir dürfen den Oststeinbeker SV II als Gastgeber nicht unterschätzen."

fwi

 

 

Deutschland - DerWesten

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.derwesten.de

RWE Rhein-Ruhr: Vorfreude auf Kracher

Volleyball-Gipfeltreffen soll die Massen in die Renz-Halle locken. RWE Rhein-Ruhr-Volleys gegen Braunschweig:Trainer Michael Werzinger und Jan Romund zu Gast in der WAZ-Redaktion

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.muensterschezeitung.de

TSC Münster will aus dem Schatten treten

MÜNSTER Wer in Münster über Volleyball spricht, meint in der Regel die erfolgreichen Bundesliga-Frauen des USC. Männer-Volleyball fristet seit Jahren ein Mauerblümchen-Dasein. Höher als Oberliga spielte schon lange keine Mannschaft. Der TSC Münster-Gievenbeck schickt sich an, das zu ändern.

 

 

Deutschland - Märkische Allgemeine

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.maerkischeallgemeine.de

Potsdam: Vorfreude nach zwei Wochen Pause

Spitzenreiter SC Potsdam empfängt am Sonnabend die Bundesliga-Reserve des USC Münster

In dieser Woche trat Maria Kleefisch mit dem Training etwas kürzer. Die Grippe geht um und die Spielführerin des Volleyball-Zweitligisten SC Potsdam setzte wegen eines Infektes an einem Abend komplett aus.

 

 

Deutschland - Nürnberger Zeitung

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.nz-online.de

Schwaig: Volleyball auf dünnem Eis

SV Schwaig fehlt Geld für Zweite Bundesliga

NÜRNBERG - Wer über den SV Schwaig spricht, meint in den meisten Fällen das Volleyballteam, das in der 2.Bundesliga Süd um Punkte kämpft. Die Volleyballer fühlen sich wohl in der Zweitklassigkeit, weil diese Liga ziemlich genau ihrem Leistungsniveau entspricht.

 

 

Deutschland - Potsdamer Neueste Nachrichten

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.pnn.de

SC Potsdam: Hinein in die Ehrenrunde

Sechs Spieltage vor Saisonende ist der SC Potsdam praktisch Volleyball-Erstligist

Mitunter sind es im Mannschaftssport die unverhofften Ereignisse, die einen über Monate anhaltenden Zustand der Anspannung auflösen. Die Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Potsdam erlebten am vergangenen Wochenende das seltene Glücksgefühl, ohne eigenes Zutun ganz nahe heran an ihr Saisonziel gerückt zu sein.

 

 

Deutschland -`Rheinische Post

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.rp-online.de

MSC hofft auf eine rote Wand

Shirts für die Fans sind fertig

(RP) Die Signalfarbe Rot soll am 8. März im Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen auf breiter Front leuchten. Die beiden Finalisten Moerser SC und Dresdner SC erwarten ...

 

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine

 Donnerstag, 12. Februar 2009

  www.thueringer-allgemeine.de

Herzberg: Mut zur Attacke

Gipfeltreffen! Das punktgleiche Spitzenduo im Duell. Tabellenführer Sinsheim ist am Samstag (19.30 Uhr, Sportgymnasium) beim direkten Verfolger SWE Volley-Team zu Gast und spürt dessen Atem im Nacken. Ein Zweikampf auf Augenhöhe? Erfurts Trainer Heiko Herzberg gibt Antwort.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel