Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Montag, 16. Februar 2009 

Berlin verliert gegen Haching, bleibt aber Erster
Heimerfolge für die Spitzenteams der Liga
NA.Hamburg überzeugt in Chemnitz
NA.Hamburg II besiegt Stralsund
VCO: 7 Punktverluste in Folge kosten Sieg
Der Meister siegt in Rekordzeit
Auch YoungStars tanzen auf zwei Hochzeiten
Aachen: Keine Überraschung in Dresden
Düren: Gewitter am Bodensee
Raben bleiben zu Hause ungeschlagen
Glückszahl 13 für den Schweriner SC
Kein Satzgewinn für den TVR
SCC: Die Serie endet im 13. Anlauf
Kängurus senden deutliches Lebenszeichen
A10 Netzhoppers souverän zum 3:0
Warnemünder Frauen erneut mit 1:3
Ernüchternde Niederlage für SV Lohhof
Unterhaching hält die Liga spannend
TEBUS!: Gelungene Revanche über Delbrück
Eltmann nach hauchdünnem Sieg vor Klassenerhalt
VC Gotha weiter auf Medaillenkurs
Schweriner SC festigt Tabellenführung
DSC & VfB im Schongang erfolgreich
Schwacher MTV München
NA.Hamburg siegt 3:0 in Chemnitz
Hamburger Zweitliga-Ergebnisse
Jaaaaa! Pinneberger in der Regionalliga
VCN: Erster Heimsieg für Trainer Schmidt
USC ohne Chance beim 0:3 in Potsdam
Saisonziel des VCP fast in Sack und Tüten
Allbau Essen: Wieder kein Happy End
MSC: Starker Aufschlag, saubere Annahme
"RMV" trumpft beim Tabellenführer auf
Potsdamerinnen gewinnen ungefährdet
Schlüsselpartie für die Titans
VCW: Erst geschlafen, dann Nerven behalten
Suhl: Endlich wieder Jubel
Waibl hat genug von den Komplimenten
Oythe 3:0 - Starke Nerven, großer Wille
Sonthofen in Suhl: Sang- und klanglos
SV Schwaig verschenkte Sieg
0:3 – USC-Männer ohne Chance
Chemnitzer Formkurve zeigt nach oben
Bonner stecken tief im Abstiegsstrudel
Delbrück: Niederlagenserie hat Bestand

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 16. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Berlin verliert gegen Haching, bleibt aber Erster

Nun hat es also auch mal wieder den SCC Berlin erwischt. Nach den Siegen mit 3:1 zu Hause gegen Friedrichshafen und dem 3:0 beim Moerser SC musste das Team von Trainer Michael Warm im dritten Spitzenduell der letzten Wochen in eigener Halle ein 1:3 (18:25, 25:23, 22:25, 17:25) gegen Generali Haching einstecken. Es war das Duell des Ersten gegen den Zweiten, nach dem Berlin mit nur drei Niederlagen (30:6 Punkte) Tabellenführer vor Haching (28:8 Punkte) bleibt. Haching nahm mit dem Erfolg in der Hauptstadt aber Revanche für die in der Hinrunde erlittene 0:3 Niederlage im Heimspiel.

Die Münchner behaupten sich dank des besseren Satzverhältnisses auf Platz zwei vor dem VfB Friedrichshafen. Der Deutsche Meister überzeugte am Samstag vor eigener Kulisse mit einem 3:0 (25:16, 25:14, 25:14) gegen evivo Düren. Der neunte Heimsieg im mit 55 Minuten bislang kürzesten Spiel der Saison 2008/2009 wurde von ernüchterten Eindrücken der Verlierer zusammen gefasst: “Das war kein Volleyballspiel”, sagte Dürens Trainer Sven Anton, “es war ein Aufschlagspiel”. In dem Düren nicht den Hauch einer Chance hatte. “Es gibt nur wenige Mannschaften, die eine Chance hätten, wenn der VfB so aufschlägt”, so das Fazit von Anton. Das Team vom Bodensee scheint damit gut gerüstet für das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League am Mittwoch in der Arena Friedrichshafen gegen Knack Randstad Roeselaere. Nach dem 3:1 im Hinspiel braucht der VfB noch zwei Sätze, um die Runde der besten Acht zu erreichen. Das Spiel beginnt um 20 Uhr.

Erfolge gab es auch für die Verfolger des Spitzentrios. Die A10 Netzhoppers Königs Wusterhausen siegten am Sonntag beim Aufsteiger EnBW TV Rottenburg glatt in drei Sätzen (25:21, 25:20, 25:22). Der Moerser SC holte sich zwei Punkte ab beim TSV Giesen/Hildesheim mit einem 3:0 (25:20, 25:18, 25:17). Giesen/Hildesheim bleibt damit Schlusslicht der Liga.

Im Kampf gegen den Abstieg findet am Montag ein für die Wuppertal TITANS wichtiges Spiel statt gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau (live ab 20 Uhr bei sportdigital.tv und www.dvl.tv). Wuppertal (11. Platz) braucht dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis, um nicht in der Tabelle den Kontakt zum VC Leipzig (Platz zehn) und der SG Eschenbacher Eltmann (Platz neun) zu verlieren. Leipzig hatte am Wochenende spielfrei, während die Franken den ersten Sieg mit ihrem neuen Coach Mark Lebedew einfahren konnten. Beim Zurich Team VC Olympia Berlin lagen sie im fünften Satz bereits mit 8:12 zurück, konnten das Spiel aber noch zu einem 3:2 (25:23, 17:25, 25:19, 21:25, 15:12) drehen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 16. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Heimerfolge für die Spitzenteams der Liga

Sie hatten sich vielleicht viel vorgenommen, doch der Wunsch, einen Favoriten mal ärgern zu wollen, blieb unerfüllt. In der Fremde gab es am 16. Spieltag der Frauen-Bundesliga in fünf Partien für die Gäste nichts zu holen. Zu dominant waren die Gastgeber, allen voran die Top-Teams. Der Schweriner SC benötigte am Freitag gegen das Zurich Team VC Olympia Berlin nur 67 Minuten Spielzeit, um das 3:0 25:13, 25:18, 25:18) unter Dach und Fach zu bringen. Es war der elfte Sieg in Serie, mit dem Schwerin natürlich die Tabellenführung mit 28:4 Punkten bewahrt.

Eine Minute schneller war der Dresdner SC beim 3:0 (25:19, 25:15, 25:20) zu Hause gegen Alemannia Aachen. Der Pokalfinalist – am 8. März im GERRY WEBER STADION in Halle/Westfalen Gegner der Roten Raben Vilsbiburg – freute sich damit über Saisonerfolg Nummer dreizehn und bleibt mit 26:6 Punkten auf Rang drei. Dank des besseren Satzverhältnisses halten sich die Roten Raben Vilsbiburg zwischen Schwerin und Dresden auf Platz zwei. Allerdings musste sich der Deutsche Meister im Heimspiel gegen Allianz Volley Stuttgart mächtig ins Zeug legen, um nach fünf Sätzen (25:14, 22:25, 25:23, 23:25, 15:9) zu gewinnen und damit in eigener Halle ungeschlagen zu bleiben.

Die Spielerinnen des noch amtierenden Pokalsiegers VfB Suhl durften endlich auch einmal wieder jubeln. Gegen das Allgäu Team Sonthofen gab es ein 3:0 (25:19, 25:19, 25:18). Für Sonthofen war es die sechste Niederlage hintereinander.

Der 1 VC Wiesbaden nahm am Sonntag gegen den Köpenicker SC Berlin Revanche für die 0:3 Hinrundenniederlage und gewann das Duell des Fünften gegen den Siebten knapp mit 3:2 (21:25, 29:27, 25:22, 20:25, 15:13).

Der bislang einzige Auswärtssieg des Spieltages gelang NA.Hamburg mit einem 3:0 (25:15, 25:22, 25:21) bei den Fighting Kangaroos Chemnitz. Hamburg bleibt damit dem Führungstrio auf den Fersen, während es am Tabellenende für Chemnitz und Aachen durch die glatten Niederlagen weiter düster ausschaut. Aachen bleibt nur dank zweier weniger verlorener Sätze auf dem vorletzten Platz vor Chemnitz.

Seit vier Runden ohne Sieg ist der TSV Bayer 04 Leverkusen, der am Dienstag (live ab 20.15 Uhr auf sportdigital.tv und www.dvl.tv) auf den USC Münster trifft. Die Unabhängigen reisen zum NRW-Duell mit Selbstbewusstsein, konnten sie doch zuletzt gegen Vilsbiburg, Dresden und Suhl gewinnen.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

NA.Hamburg überzeugt in Chemnitz

Hamburg, 15.02.2009 - NA.Hamburg hat sich beim Tabellenletzten selber wieder in die Erfolgsspur gebracht und beim 3:0 – Sieg (25:15, 25:22 und 25:21) deutlich überzeugt.  Bereits Mitte des ersten Satzes war die Überlegenheit so groß, dass Trainer Helmut von Soosten allen einsetzbaren Spielerinnen Gelegenheit geben konnte, Spielpraxis zu sammeln.  Einzig Julia Kaufhold blieb als „Nummer 13“ einsatzfrei.

Die Fighting Kangaroos Chemnitz waren der hanseatischen Übermacht beim heutigen 0 : 3 in keiner Phase des Spiels gewachsen. Sehr schnell wurde deutlich, dass zwei Teams mit all zu unterschiedlichen Ambitionen aufeinander trafen. Während NA.Hamburg den Druck und die Entschlossenheit eines Meisterschaftskandidaten an den Tag legte, kam Chemnitz über die Rolle eines potentiellen Abstiegskandidaten am heutigen Tage nicht heraus.

Bereits Mitte des ersten Satzes konnte Helmut von Soosten seinen Ersatzspielerinnen Imke Wedekind, Natalia Cukseeva und Saskia Radzuweit die Gelegenheit geben, Spielpraxis zu sammeln. Vor allem Imke machte ihre Sache sehr gut. Auch die zweite Zuspielerin auf Hamburger Seite, Swantje Basan bekam ihre Spielzeit vom Trainer zugebilligt.

Am kommenden Samstag wird es für NA.Hamburg mit Sicherheit wieder schwerer werden, als es heute war. Dann trifft das Team um Mannschaftsführerin Kerstin Ahlke auf den Köpenicker SC. Das Team wird von einem Fanbus begleitet, in dem es noch Plätze gibt. (Anmeldungen unter 0171-279 66 44 bei Georg Bücking) Damit wollen die Anhänger auch vermeiden, dass sie wie heute in die Röhre gucken, weil die offizielle Seite der DVL www.volleyball-bundesliga.de in die Knie geht.

 

 

Deutschland - NA.Hamburg-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

NA.Hamburg II besiegt Stralsund

Hamburg, 14.02.2009 - NA.Hamburg II besiegt den 1. VC Stralsund in der Sport-halle Wandsbek nach 118 Minuten und 0:2-Satz-Rückstand noch mit 3:2 (22:25, 17:25, 25:21, 25:14,  15:5). Obwohl NA.Hamburg II den deutlichen besseren Start ins Spiel hatte, musste das Team in den Tie-Break um die 2 Punkte für sich zu erspielen. Trainer Stefan Schubot und die Zuschauer in der Sporthalle Wandsbek waren nach 2 Stunden Spielzeit erleichtert, dass ihr Team das spannende Spiel noch drehen und gewinnen konnte.

Den ersten Satz hat NA.Hamburg konzentriert und engagiert begonnen. Dadurch gelang es der Mannschaft Druck auf den Gegner auszuüben und diesen immer wieder in Verlegenheit zu bringen. Folgerichtig lag NA.Hamburg II zwischenzeitlich beim Stand von 17:12 mit fünf Punkten vorne. Genau das war aber - zum Leidwesen des Trainers und der Zuschauer - der Zeitpunkt, zu dem das eigene Team das Spielen einstellte. Stralsund konnte so fünf Punkte in Folge machen und das Spielgeschehen an sich reißen. Nach 26 Minuten gewannen die Gäste den Satz mit 25:22 und dominierten auch den zweiten Durchgang, den sie mit 25:17 ebenfalls für sich entscheiden konnten. Dieser Spielverlauf war aber auch Ergebnis der guten Stralsunder Vorbreitung.

Mit Beginn des dritten Satzes war auf Seiten von NA.Hamburg II wieder die „Sechs“ auf dem Feld, die Satz Nummer 1 aus der Hand gegeben hatte. Nun waren die Spielerinnen wieder aggressiver und brachten Stralsund vor allem mit guten Aufschlägen in Bedrängnis. Ab Mitte des vierten Satzes hatte NA.Hamburg dann auch wieder das Heft komplett in die Hand genommen und folglich den Satz und auch den entscheidenden Tie-Break deutlich zu seinen Gunsten entscheiden können.

Gern hätte der Trainer in dieser Partie seinen Ersatzspielerinnen mehr Einsatzzeiten gewährt. Die Youngster Annika Krebs und Nina Braack bekamen deutlich weniger Teile als angedacht, aber am härtesten traf es heute Wiebke Kotthoff, die gar nicht zum Einsatz gekommen ist.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

VCO: 7 Punktverluste in Folge kosten Sieg

Wieder ist etwas ist in der deutschen Volleyball-Topliga etwas passiert, was "eigentlich nicht passieren darf": Eine Mannschaft führt im Entscheidungssatz "uneinholbar" mit 12:8, doch der Gegner markiert sieben Punkte in Folge. So gewann die SG Eschenbacher Eltmann am Samstagabend in der Saefkow-Halle die Bundesligapartie noch 3:2 (25:23, 17:25, 25:19, 21:25, 15:12) über Gastgeber Zurich Team VC Olympia Berlin. Eltmann revanchierte sich damit für die 2:3-Heimniederlage in der Hinrunde (1. VCO-Saisonerfolg) und bleibt als Neunter auf Tuchfühlung zu einem Play-off-Platz. ZTVCO kann seinen Aufwärtstrend mit Erfolgen über Moers und in Leipzig nicht fortsetzen und bleibt vorerst auf dem vorletzten Rang.

Während die VCO-Junioren sich mit bedröppelten Gesichtern an den Platzabbau machten, ließ Nachwuchstrainer Söhnke Hinz nach  überstandener Grippeerkrankung keinen Zweifel an seiner Enttäuschung: "Das Spiel dürfen wir nicht mehr aus der Hand geben, nie und nimmer...ich habe gedacht, dass uns das nicht mehr passiert, dass die Mannschaft so den Faden und die Kontrolle verliert."

Passiert ist es aber doch, weil Eltmanns zweiter Zuspieler Huib den Boer mit seinen schräg von rechts nach links flatternden Bällen die VCO-Annahme aus den Angeln hob. Zwei direkte Asse, verunglückte Annahmen auf der Gegenseite, schlechte Pässe und Verzweifelungs-Gewaltschläge bescherten den kaum noch für möglich gehaltenen Gästesieg. "Immer dann, wenn wir konzentriert und konsequent gespielt haben, waren wir die bessere Mannschaft", sagte Hinz. Beim 12:8 habe es einen mannschaftlichen Blackout gegeben. Libero Fabian Kohl, ansonsten eine absolute Stütze, war kurzzeitig von der Rolle, "hat aber auch zu wenig Unterstützung bekommen". Das bezieht sich auf die Annahme (Simon Quenzer konnte bei 12:14 nichts mehr retten), aber auch auf Zuspiel bzw. Angriff.

Selbst Außenangreifer Denis Kaliberda, mit seiner Übersicht, seinem Händchen und der Cleverness oft der Mann für schwierigste Bälle, ließ sich in der Endkampfhektik anstecken und versemmelte das Leder. "Im Moment kann ich nicht sagen, woran es gelegen hat. Zum Schluss fehlte vielleicht die Konzentration, weil die Sache ja praktisch für uns gelaufen war...auf alle Fälle waren wir auch vorher nicht technisch-taktisch clever genug."

Eltmanns Trainer Mark Lebedev wollte Glückwünsche nicht so recht annehmen, aber ihm und der Mannschaft war eine große Erleichterung anzumerken: "Ja, weil es paar Wochen bei uns Unruhe gab und wir nicht erfolgreich spielten. In der letzten Woche haben wir einen wichtigen Satz noch bei 18:13-Führung abgegeben. Ich hab den Jungs gesagt, wir müssen aggressiv bleiben und nie aufgeben, dann kommt auch der Erfolg zurück. Heute hat es - auch dank den Boer - mal für uns geklappt."

epo.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Der Meister siegt in Rekordzeit

Nur 55 Miinuten benötigte der VfB Friedrichshafen, dann war das 3:0 (25:16, 25:14, 25:14) über evivo Düren perfekt gemacht. Es war der 14. Bundesligasieg für die Häfler Volleyballer in dieser Saison und der schnellste der Liga noch dazu.

Wer am Samstag die ZF-Arena in Friedrichshafen besuchte, hätte durchaus den Eindruck gewinnen können, die Volleyballer vom VfB hätten am späten Abend noch einen wichtigen Termin gehabt. Nur 55 Spielminuten benötigten sie, bis das 3:0 (25:16, 25:14, 25:14) über evivo Düren unter Dach und Fach gebracht war. Damit trotzten die Häfler den Rekord des schnellsten Bundesligaspiels der aktuellen Saison dem SCC Berlin ab und verschafften sich damit zumindest ein kleines Trostpflaster für die vor zwei Wochen aus der Hand gegebene Tabellenführung.

„Das war heute richtig gut. So wünsche ich mir das immer“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu und fügte gut gelaunt hinzu: „Wenn wir so spielen, sehen auch viele andere schlecht aus.“ Der Häfler Erfolgscoach hatte allen Grund zur Zufriedenheit. Schließlich zeigte sich sein Team dem Tabellensechsten aus dem Rheinland an diesem Abend in allen Belangen deutlich überlegen.

Vor allem im Aufschlag brannte das VfB-Ensemble ein wahres Feuerwerk ab, dem der Dürener Annahmeriegel um Libero Jeff Weiler zu oft hilflos gegenüber stand. 13 direkte Aufschlagpunkte wurden Friedrichshafen am Ende gut geschrieben. Allein vier davon machte Idi, der seine Mannschaft mit seinem starken Service aus der einzigen Situation befreite, in der sich beide Teams auf Augenhöhe zeigten. Der zweite Satz nämlich verlief bis zum 10:10 ausgeglichen. Dann aber kam der Brasilianer zum Aufschlag und legte die Grundlage für eine komfortable 19:10-Führung. „Die haben im Aufschlag draufgehauen wie die Beserker und meistens getroffen. Da hast du keine Chance", sagte Dürens Trainer Sven Anton und stellte resigniert fest: „In der Annahme haben wir versagt und im Aufschlag selbst keinen Ball getroffen.“

Jedoch nicht nur im Aufschlag agierte der VfB überzeugend. Auch die Annahme mit Libero Markus Steuerwald, Idi und Lukas Divis stand stabil und ermöglichte es Zuspieler Lukas Tichacek, seine Angreifer variabel und effektiv in Szene zu setzen. Darüber hinaus stand der Häfler Block immer wieder goldrichtig und entpuppte sich für Dürens Angreifer eines ums andere Mal als eine schier unüberwindbare Mauer. Elf direkte Blockpunkte verbuchte Friedrichshafen insgesamt – fünf davon gingen auf das Konto von Juliano Bendini.

„In Aufschlag und Block haben wir gut gespielt“, sagte Moculescu. „Dadurch war unser Sieg nie in Gefahr.“ Und Divis, mit 14 Zählern erfolgreichster Punktesammler der Partie, urteilte: „Heute waren wir einfach gut.“ Überhaupt nicht glücklich mit der eigenen Vorstellung zeigte man sich dagegen auf Dürener Seite. „Friedrichshafen war gut und wir schlecht. Da muss man nicht um den heißen Brei reden“, sagte Außenangreifer Niklas Rademacher. „Wir hatten nicht den Hauch einer Chance. Wir sind einfach untergegangen.“

Nach dem 14. Bundesligaerfolg dieser Saison richtet sich der Blick in Friedrichshafen bereits auf die nächste Aufgabe. Am Mittwoch (18. Februar, 20 Uhr) steht für den VfB das Achtelfinal-Rückspiel in der CEV Indesit European Champions League gegen Knack Randstad Roeselare (Belgien) auf dem Programm. Mindestens zwei gewonnene Sätze sind dabei nötig, um ins Viertelfinale einzuziehen. „Wir haben die große Chance, das zu schaffen“, so Divis. „Und wir werden alles dafür tun.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Auch YoungStars tanzen auf zwei Hochzeiten

Erfolgreicher Samstag für die Volley YoungStars Friedrichshafen: Ein Teil des Team trotzte beim 1:3 (25:16, 15:25, 12:25, 16:25) gegen den VC Gotha dem Tabellendritten einen Satz ab. Der andere Teil gewann in Wilhelmsdorf die Württembergische U20-Meisterschaft und qualifizierte sich damit für die Süddeutsche Meisterschaft

Nicht nur die Profis vom VfB Friedrichshafen sind derzeit in zwei Wettbewerben gefordert. Auch die Volley YoungStars  Friedrichshafen tanzten am Wochenende auf zwei Hochzeiten und meisterten beide Aufgaben unter dem Strich erfolgreich. In der 2. Liga Süd verlor ein Teil der Häfler zwar mit 1:3 (25:16, 15:25, 12:25, 16:25) gegen den VC Gotha, trotzte dem Tabellendritten aber immerhin einen Satz ab. Bei der Württembergischen U20-Meisterschaft in Wilhelmsdorf sicherte sich der andere Teil den Titel und qualifizierte sich damit für die Süddeutsche Meisterschaft.

Mit nur sieben Spielern an Bord begannen die YoungStars in Gotha konzentriert. Patrick Speta im Zuspiel, Sven Metzger auf der Diagonalen, Jonas Hanenberg und Patrick Steffen in der Mitte, Markus Dürnay und Sascha Mosig im Außenangriff sowie Heiko Schlag auf der Liberoposition wussten vor allem im Bereich Block-Feldabwehr mit einer disziplinierten Leistung zu gefallen. Da die Häfler zudem druckvoll servierten, wurden sie mit dem Gewinn des ersten Satzes belohnt.

Danach aber schickten die Thüringer ihre Stammformation auf das Parkett. Die zeigte den jungen Volleyballern vom Bodensee nun ihrerseits mit ihrem Service ihre Grenzen in der Annahme auf und sicherte sich somit die folgenden Durchgänge souverän. „Gegen den Tabellendritten einen Satz zu gewinnen und dabei nur 16 Punkte zuzulassen, ist eine klasse Leistung“, sagte Trainer Adrian Pfleghar, der in Gotha von Co-Trainer Florian Mack vertreten wurde.

Pfleghar betreute das U20-Team in Wilhelmsdorf, bei dem mit Michael Kasprzak, Steffen Moosherr, Lukas Hölzl und Severin Weiß vier weitere Volley YoungStars an Bord waren. Souverän gewannen diese mit 2:0 das erste Vorrundenspiel gegen die TG Bad Waldsee, verloren anschließend jedoch mit 1:2 gegen den TV Hausen. Das Halbfinale entschied Friedrichshafen dank eines 2:0 über den TV Rottenburg zu seinen Gunsten und nahm anschließend im Finale gegen Hausen mit 2:1 erfolgreich Revanche. „Bei dem Turnier hat uns unsere Zweitligaerfahrung sehr geholfen. Zudem waren wir athletisch überlegen“, sagte Pfleghar und nannte das Ziel für die Süddeutsche Meisterschaft am 22. März. „Das ist doch ganz klar. Wir wollen dabei ins Finale und uns somit für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.“

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Aachen: Keine Überraschung in Dresden

Das erhoffte erste „Favoritenärgern“ blieb aus: Ohne Satzerfolg kehren Alemannia Aachens Volleyballerinnen aus Sachsen zurück. Dabei konnte das Team von Luc Humblet nur im dritten Satz Akzente setzen, während der SC souverän seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Nach dieser erneuten Niederlage sind die Alemanninnen nun wieder auf den letzten Platz in der Bundesliga-Tabelle abgerutscht.

„Wir haben zu viele Fehler in der Annahme gemacht“, sagte ein zerknirschter Aachener Trainer Luc Humblet nach dem Spiel. Gleichzeitig betonte der Belgier, dass man im dritten Satz durchaus etwas hätte reißen können: „Ich sage es mal so: Dresden hat nicht den Satz gewonnen, wir haben ihn verloren!“. Lange hatten die Alemanninnen gut mithalten können, um sich dann abermals durch vermeidbare Fehler und das fehlende Quäntchen Glück um den Lohn eines Satzgewinns zu bringen. Überhaupt waren die „Unforced Errors“, die eigenen Fehler das Problem im Aachener Spiel, daran konnten auch die Umstellungen während des Spiels nichts ändern, die allen elf Spielerinnen Einsatzzeiten brachten.

Die ersten beiden Spielabschnitte mochte man im Aachener Lager lieber gleich ganz schnell vergessen. Zu wenig war zusammengelaufen, zu sehr offenbarten sich Probleme vor allem in der Annahme. „Mit unserer Abwehrarbeit war ich nicht zufrieden“, sagte Coach Humblet. „Wir haben in den vergangenen Trainingseinheiten viel Wert auf die Annahme gelegt, genützt hat es heute so gut wie gar nichts“. Das Dresdener Team um die international erfahrenen Spielerinnen Kerstin Tzscherlich, Saskia Hippe und Mareen Apit hingegen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und war den Gästen spielerisch überlegen. Aachens Manager André Schnitker gab sich im Anschluss realistisch: „Dresden ist eine Spitzenmannschaft, da stecken einfach große Spielerische Mittel drin“.

Den deutschen Meister von 2005 konnte man also nicht in Verlegenheit bringen, der Aachens Trainer richtete den Blick dann auch recht deutlich in Richtung kommende Aufgaben: „Wenn unsere Arbeit in den Spielen, in denen wir reelle Chancen haben, von Erfolg gekrönt wird, haben wir alles richtig gemacht. Gegen solche Mannschaften wie Dresden kann man verlieren, darf aber dabei nicht den Kopf verlieren. Schade, dass es uns heute zeitweise so ergangen ist!“.

Am kommenden Karnevalssamstag erwarten Alemannias Erstliga-Volleyballerinnen mit dem amtierenden deutschen Meister Rote Raben Vilsbiburg den nächsten dicken Brocken in eigener Halle. Das Aachener Publikum darf sich dabei einmal mehr auf einen der „Großen“ der Liga freuen, möglicherweise gelingt mitten in der rheinischen „5. Jahreszeit“ ja sogar der eine oder andere Narrenstreich gegen das Team aus Niederbayern…

Alexander Barth

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Düren: Gewitter am Bodensee

Beim Auswärtsspiel gegen den VfB Friedrichshafen war evivo düren chancenlos. Der Grund war ein Gewitter, in das die Mannschaft von Trainer Sven Anton hineingeraten war. Ein Aufschlaggewitter genau genommen. "Das war kein Volleyballspiel", sagte Anton nach dem deutlichen 0:3 (16:25, 14:25, 14:25). "Es war ein Aufschlagspiel." Und deswegen fällt Antons Spielbeschreibung sehr knapp aus. "Die haben im Aufschlag draufgehauen wie die Beserker und meistens getroffen. Da hast du keine Chance", fasste der 38-Jährige die Niederlage im Schnelldurchgang zusammen.

Zudem sei seine Mannschaft in Annahme und Aufschlag schwach gewesen. "Mit der Niederlage an sich kann ich leben. Es gibt nur wenige Mannschaften, die eine Chance hätten, wenn der VfB so aufschlägt. Dass das Ergebnis so deutlich ausgefallen ist, ärgert mich aber sehr", sagte der Trainer nach der Partie.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Raben bleiben zu Hause ungeschlagen

Hart erkämpftes 3:2 gegen Aufsteiger Stuttgart

Puh, das war knapp, doch die Roten Raben konnten ihre weiße Weste behalten. Sie siegten auch im Spiel gegen Allianz Volley Stuttgart. Allerdings war der 3:2-Erfolg gegen den Aufsteiger alles andere als eine Zuckerschlecken. In Vertretung von Spielführerin Regina Burchardt, die verletzungsbedingt passen musste, meinte Nadja Jenzewski nach dem Spiel, dass diese Begegnung "viele Höhen und Tiefen hatte“.

Das spiegelt sich auch beim Ergebnis wieder. War der erste Satz mit 25:14 noch eine klare Sache, unterlagen die Raben mit 22:25 im zweiten Satz, entschieden den dritten knapp mit 25:23 für sich und mussten den vierten dann wieder mit 23:25 abgeben. Den Tiebreak entschieden sie aber klar mit 15:9 für sich.

Damit bleiben die Roten Raben auf alle Fälle an Tabellenführer Schwerin drin, der bereits am Freitag mit 3:0 gegen VCO Berlin siegte. Auch Dresden, das mit den Raben punktgleich ist, siegte mit 3:0 gegen Aachen.

 

 

Deutschland - Schweriner SC-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Glückszahl 13 für den Schweriner SC

Die 13 scheint für die Volleyball-Damen des Schweriner SC eine Glückszahl zu sein. Am Freitag, den 13.2. besiegten sie das Zurich Team VCO Berlin 3:0 und holten sich damit zwei weitere wichtige Punkte im Spiel um die Meisterschaft. Und Trainer Edwin Benne brachte mit der Nr. 13 eine Angreiferin ins Spiel, die mit 17 Jahren das Küken in der Mannschaft ist aber in diesem Spiel in den Sätzen 1 und 2 mit präzisen Angaben Furore machte. Das Spiel in der Halle am Lambrechtsgrund begann zunächst nervös.

Die Berlinerinnen hatten sich im ersten Satz sogar einen Zwei-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Spektakuläre Ballwechsel blieben aus. Beim 11:9 für den VCO leitete Schwerin die Wende ein und zog bis zum 19:13 davon. Nun wurde Janine Völker eingewechselt, die mit ihren Aufschlägen Berlin unter Druck setzte. Sie blieb bis zum 25:13 beim Aufschlag. Im Satz 2 wendete sich für den SSC das Blatt beim 12:10 für den VCO. Kristin Kasperski und Lousiane Souza taten sich hervor. Kristin wurde auf Schweriner Seite auch zur besten Spielerin dieses Matches gekürt. Auch in diesem Satz machte Janine Völker entscheidende Punkte. Nach 24 Minuten stand es 25:18 für den SSC. Der 3. Satz war dann nur noch Formsache, um mit einem 3:0 aus dieser Begegnung zu gehen. Zu erwähnen bliebe noch, dass der SSC ohne die gefürchtete Mittelblockerin Patricia Thormann antreten musste.

Bei der Pressekonferenz ergriff Volleyballfreund Adelbert Skambraks, Aufsichtsrats-vorsitzender des F.C. Hansa Rostock, das Wort, er freut sich über das gewonnene Spiel der Schweriner Mädels und lud die Mannschaft zu einen Heimspiel des Zweitligisten nach Rostock ein.

Wolfgang Schmidt

 

 

Deutschland - TV Rottenburg-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Kein Satzgewinn für den TVR

Neben guten Bällen zu viele leichte Fehler gegen die Netzhoppers

Die Sätze dauerten einfach zu lange für den EnBW TV Rottenburg: Zum Ende schlichen sich viele Fehler ein und Königs-Wusterhausen zog davon zum 0:3 (21:25; 20:25 und 22:25). Nur zwischendurch hielten die Gastgeber gegen die Netzhoppers mit und brachten damit die 2.100 Fans in der Tübinger Paul Horn-Arena in Stimmung. TVR-Geburtstagkind Matthias Pompe nach dem Spiel: „Bei jedem von uns haben heute 20 Prozent gefehlt.“

Die Netzhoppers Königswusterhausen zeigten eine starke Teamleistung gegen den TVR. Manuel Rieke dirigierte seine Angreifer geschickt und die bedankten sich mit schönen Powerbällen ins Rottenburger Feld. Dazu spielten die Gäste eine sichere Abwehr mit spektakulären Szenen, die zu schönen Ballwechseln führte.

Rottenburg hielt lange dagegen, doch die leichten Fehler in der Annahme wurden sofort bestraft. Selbst der nach seiner Einwechslung stark spielende Matthias Pompe konnte an seinem 25. Geburtstag die Niederlage nicht verhindern. „Die Leistung heute war zu schwankend“, sagte TVR-Manager Jörg Papenheim, „wir hatten gute Bälle und dumme Fehler.“

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

SCC: Die Serie endet im 13. Anlauf

Der dreizehnte Bundesligasieg hintereinander blieb den Volleyballern des SCC BERLIN verwehrt: Am Sonntag unterlagen die Hauptstädter in der heimischen Sömmeringhalle vor 2.100 Zuschauern dem direkten Verfolger Generali Haching mit 1:3 (18:25, 25:23, 22:25, 17:25). Der SCC bleibt nach 18 von 24 Normalrundenpartien (mit sechs Verlustpunkten) dennoch Tabellenprimus vor Haching und Titelverteidiger VfB Friedrichshafen (je acht Minuspunkte).

Für SCC-Manager Kaweh Niroomand lautete die wichtigste Schlussfolgerung: „Nun müssen wir die ausstehenden Begegnungen gewinnen, um die optimale Ausgangsposition für die Play-offs zu behaupten.“ Und natürlich bedauerte er, dass die Mannschaft nach den famosen Vorstellungen gegen Friedrichshafen und in Moers vor der SCC-Saisonrekord-Kulisse in der etwas angejahrten Sömmeringhalle den irgendwann befürchteten Leistungsabfall seit dem deutlichen Aufschwung ab Januar nicht abwehren konnte. „Da hätte ich mir gewünscht, dass sich die Mannschaft trotz Grippeattacken angesichts dieser wieder tollen Kulisse hochpuschen würde.“

Verloren hat der Spitzenreiter gewiss nicht wegen der ominösen 13. Vielmehr, weil er in nahezu allen Bereichen nicht sein gesamtes Potenzial aufs Parkett bringen konnte. Im Gegensatz zum Verfolger aus München, bei dem der ehemalige SCC-Publikumsliebling und jetzige Gästekapitän Marco Liefke an alter Wirkungsstätte sportlich fair als „SECURITAS - Spieler des Tages“ ausgezeichnet wurde. Er meinte, beim vorherigen 3:0 über Friedrichshafen sei die Haching-Vorstellung wohl „qualitativ noch durchgängiger hochwertig“ gewesen. Was seiner Ansicht auch mit dem nicht optimalen Job der Schiedsrichter zusammenhinge.

Thorsten Endres, Geschäftsführer der Deutschen Volleyball-Liga (DVL), befand, es habe sich diesmal in einer vor allem kämpferisch geprägten Begegnung das Team durchgesetzt, „das den Sieg stärker gewollt hat“. Felix Fischer, SCC-Mittelblocker und aktuell einer der Publikumsfavoriten, zeigte sich nach der Partie enttäuscht und ratlos. „Schade, dass der Einbruch gerade heute eintrat. Aber es gibt in einer langen Saison mindestens zwei Spiele, in denen so gut wie gar nichts läuft. Heute war so ein Tag - ähnlich wie beim 0:3 in Friedrichshafen. Ich hoffe, dass damit unser Limit an völlig missratenen Auftritten erreicht ist.“

SCC-Trainer Michael Warm hatte noch nach dem Triumph über Friedrichshafen vor der Allzeit-Liga-Rekordkulisse von 7.700 Fans in der Max-Schmeling-Halle geahnt, „dass wir nun die Gejagten sein werden“. Die folgende „Woche der Wahrheit“ mit drei Siegen am Stück hatte seine Crew noch eindrucksvoll gemeistert. Gegen die hochmotivierten und taktisch bestens präparierten Hachinger sei dann der Leistungsabrutsch des SCC „einfach zu groß gewesen. Mit unserer schwachen Annahme haben wir Haching immer wieder Chancen zum Punkten gegeben. Und beim Aufschlag nicht die Qualität wie sonst erreicht.“

Fazit: Der Kampf an der Spitze bleibt spannend. Es gibt keine dominante Mannschaft mehr und mindestens vier –Friedrichshafen, Haching, Moers und der SCC – haben das Zeug zum Meister.

epo

 

 

Deutschland - Fighting Kangaroos Chemnitz-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Kängurus senden deutliches Lebenszeichen

Unterm Strich stand wieder eine 0:3 (15:25, 22:25, 21:25)-Niederlage für die Fighting Kangaroos des Chemnitzer PSV gegen NA.Hamburg. Nach 78 Spielminuten musste sich die Mannschaft von CPSV-Trainer Mirko Pansa dem Favoriten aus der Hansestadt geschlagen geben. Damit bleibt Chemnitz weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.

"Natürlich stellt einen das Ergebnis nicht zufrieden. Die Mannschaft hat aber ein deutliches Lebenszeichen von sich gegeben und gezeigt, was in ihr steckt", resümiert der 35-jährige CPSV-Trainer nach dem Spiel. Gegen das Top-Team aus Hamburg, das derzeit den vierten Tabellenplatz belegt, agierten die "Kängurus" seit langer Zeit wieder mit dem notwendigen Einsatzbereitschaft, die im Kampf um den Klassenerhalt immanent wichtig ist. "Ich hatte heute acht Spielerinnen, die sich zerrissen haben", bringt es Mirko Pansa auf den Punkt.

Das es am Ende gegen den Favoriten nicht zum Satzgewinn reichte, lag wieder einmal an der teilweise recht hohen Fehlerquote im Aufschlag. Zudem scheiterten die CPSV-Volleyballerinnen zu oft am großgewachsenen Gäste-Block. Mandy Sohr und Claudia Steger hatten mit ihren Angriffen große Mühe, sich gegen die 1,90 Meter große Zuspielerin Stephanie Volle und die 1,96 Meter große Mittelblockerin Imke Wedekind durchzusetzen. Zu deutlich war am Ende der Größenunterschied, der zu einem 15:25-Satzverlust führte.

Davon unbeeindruckt und mit viel Selbstvertrauen ausgestattet, wollten die Chemnitzerinnen sich nicht in ihr Schicksal ergeben. Dies wurde insbesondere im zweiten Spielabschnitt deutlich, als die CPSV-Damen, angeführt von Kapitän Lauren Bertolacci einen 7:10-Rückstand in eine 11:10-Führung drehen konnten und den Satz bis zum Ende spannend gestalteten. In dieser Phase war der Kampfgeist der Gastgeberinnen am stärksten zu spüren, der sich bis auf die 550 Zuschauer in der Richard-Hartmann-Halle übertrug. In der entscheidenden Phase nutzten die Gäste ihre körperliche Überlegenheit aus und gewannen den zweiten Durchgang knapp mit 25:22. "Da standen wir in der Annahme nicht so gut", meinte NA.Hamburg-Trainer Helmut von Soosten, der mit seiner Mannschaft die Plätze eins bis vier anvisiert.

Nach der 10-minütigen Satzpause kam es dann wieder einmal zum Bruch im Spiel, was in einem 2:7-Rückstand resultierte. Zu dominant agierten die Hamburgerinnen in dieser Satzphase. "Im Unterschied zu Chemnitz waren wir im Aufschlag besser und standen auch im Block sehr gut", meinte Hamburg-Trainer von Soosten nach dem Spiel, dessen Mannschaft sich in der Folge bis zum Stand von 24:16 absetzen konnte. Dennoch brauchten die Hamburgerinnen insgesamt fünf Matchbälle ehe der 3:0-Auswärtserfolg, durch einen Fehlaufschlag von Claudia Steger, bejubelt werden konnte. Mirko Pansa war dennoch mehr als zufrieden: "In den letzten Wochen haben wir uns nicht so präsentiert. Heute bin ich mehr als zufrieden."

Josephine Dörfler, die zwei Jahre in Hamburg spielte, musste das Spiel gegen ihre ehemaligen Kolleginnen von der Tribüne anschauen. "Es ist mehr als traurig, dass ich aufgrund meines Bänderanrisses nicht spielen konnte", erzählt die 21-Jährige, die ein besonders enges Verhältnis zu NAH-Mittelblockerin Anke Borowikow hat. "Schließlich haben wir vor fünf Jahren beim VC Olympia Berlin gespielt und uns ein Zimmer geteilt", so Dörfler, die hofft am kommenden Spieltag gegen Schwerin (19 Uhr, Richard-Hartmann-Halle) wieder auflaufen zu können. Dann erwarten die Fighting Kangaroos Chemnitz keinen Geringeren als den aktuellen Spitzenreiter der 1. Volleyball Bundesliga der Damen.

 

 

Deutschland - A10 Netzhoppers KönigsWusterhausen-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

A10 Netzhoppers souverän zum 3:0

Teamgeist und Annahme entscheidend in Rottenburg vor 2.000 Zuschauern

„Und, hast Du mit einem weiteren Sieg gerechnet?" so beginnt die Analyse von A10-Netzhoppers-Coach Mirko Culic; und er strahlt dabei über das ganze Gesicht. Die Serie hält somit weiter an. Der achte Sieg in Folge bei dem sehr heimstarken EnBW TV Rottenburg wurde mit 25:21, 25:20 und 25:22 eingefahren.

Trainer Culic sah die entscheidenden Unterschiede zwischen den Teams in „Aufschlag und Annahme. Die gaben heute den Ausschlag für den klaren Sieg. Und da waren wir einfach überlegen. Trotzdem: Dass wir so klar gewinnen, hätten wir wirklich nicht gedacht."
Betreuer Matthias Haupt sprach von einem verdienten Sieg, wobei beide Mannschaften teilweise instabil wirken und somit nur sehr selten das gewohnte side-out-Spiel stattfand. Serien der Gäste folgten Serien der Gastgeber, wobei diese nur ganz selten in Führung lagen.

In jedem Satz haben die Gäste hohe Führungen herausgearbeitet und Rottenburg hat immer wieder den Anschluss gefunden. Libero Sebastian Prüsener stellte nüchtern fest, „dass wir um die 20-Punkte-Marke einfach abgeklärt und clever spielten." Bei dem Zusatz: „Das machen große Mannschaften so" konnte er allerdings den Schelm in sich nicht verbergen. In diesem Spiel haben die A10-Netzhoppers aber gezeigt, dass sie zum Ende des Satzes noch zulegen können.

Standen in den vorherigen Spielen die Scores der Angreifer im Mittelpunkt der Auswertung, so muss es diesmal die Annahme sein. 79% der Annahmen gelangen und 60% waren perfekt. Dadurch konnte Zuspieler Manuel Rieke seine ganze Kreativität ausspielen und zog ein äußerst variables Spiel auf. Darunter „leiden" mussten die Außenspieler, welche diesmal nicht häufig punkteten. Dafür versenkte Nikola Matijasevic alle seine Bälle und ¾ der Angriffe von Florian Karl fanden ihr Ziel. „Eine super Leistung" konstatierte Trainer Culic.

Und als es zu kritischen Phasen kam, setzte Culic auf seine Bank. Felix Braun brachte immer wieder Stabilität in den Mittelblock und in Satz drei kam Jonathan Erdmann aufs Feld. Er spielte sofort sicher und punktete. „Er ist immer sofort da und daher auch ein super Joker" fand Betreuer Haupt lobende Worte für den 20-jähigen.

Dass die A10 Netzhoppers ein tolles Team sind, wurde schon mehrfach erwähnt. In diesem Spiel zeigt sich dieses auch in der Verteilung der erzielten Punkte.

Der EnBW TV Rottenburg konnte zeigen, dass seine Stärken in der Blockarbeit liegen. Zwölf Blockpunkten der Heimmannschaft stehen sieben der Gäste gegenüber. „Es ist eine junge und sympathische Mannschaft, die Spaß am spielen hat und von 2000 Zuschauern angetrieben wird. Heute hat es für sie nicht gereicht, aber hier entsteht etwas. Das ist eine Mannschaft der Zukunft und hier wird es noch viele heiße Derbys auf höchstem Niveau geben" so Trainer Culic.

Apropos „junge Mannschaft": Am 21.02.2009 findet um 19.00 Uhr in der Landkost-Arena Bestensee der Vergleich mit den Jungnationalen vom Zurich Team VCO Berlin statt. „Die sind gut drauf, dass sieht man an den letzten Ergebnissen und für einen Schongang taugt dieses Spiel schon gar nicht." so Libero Sebastian Prüsener über den nächsten Gegner. Diesen zu unterschätzen ist auch nicht angebracht, hat der VCO doch einen Freundschaftsvergleich gegen die A10-Netzhoppers vor kurzem klar mit 3:0 für sich entschieden.

 

 

Norddeutschland - SV Warnemünde-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Warnemünder Frauen erneut mit 1:3

Warnemünde  (kpk)   Irgendwie macht sich es zunehmend bemerkbar, dass die Volleyballdamen des SV Warnemünde in den letzten Wochen aus verschiedenen Gründen nicht immer in kompletter Stärke und vollem Umfang trainieren konnten. Die 1:3-Auswärtsniederlage beim Neuling und aktuellen Tabellensechsten Kieler TV folgte am vergangenen Sonnabend in eigener Halle ein weiteres 1:3 (25:22, 16:25, 18:25, 22:25) gegen den Zweiten VG WiWa Hamburg.

Die Hamburgerinnen wollten zwar Revanche, waren nach Aussage ihres Trainers aber etwas verwundert, dass der SV Warnemünde keine größere Gegenwehr leistete. Nur im ersten Satz war das Team des SVW richtig bei der Sache und gewann nach ausgeglichenem Spiel mit 25:22. Eine Serie von guten Aufschlägen zwang hier die Gäste in die Knie. In den Spielabschnitten zwei und drei (16:25 und 19:25) ließen die Gastgeberinnen dann allerdings etwas den Kampfgeist und auch die Einsatzfreude vermissen. So konnte WiWa recht schnell die Initiative an sich reißen und zum Ende hin eine Führung von zwei, drei Punkten noch komfortabel ausbauen.

Hamburg spielte fast immer über die Mitte und erreichte, dass Warnemünde den Ball aus der Annahme nicht für einen druckvollen Angriff nutzen konnte. Im vierten Satz waren die Ostseestädterrinnen wieder besser aufgelegt. Die nur 40 Zuschauer sahen jetzt längere Ballpassagen und ein druckvolles Spiel. Am Ende reichte es aber nur zu einem 22:25. Hamburg hatte auch hier den längeren Atem. So konnte Warnemünde den noch angestrebten Tiebreak nicht mehr erzwingen.

Während die meisten SVW-Damen doch etwas geknickt nach dieser Niederlage die Halle verließen, sieht Trainer Matthäus Kuna die Niederlage nicht als Beinbruch an. „Hamburg ist einer der Favoriten in der Regionalliga Nord und hat uns mit einfachen Mitteln gezeigt, was meiner Mannschaft noch fehlt. Siege gegen Spitzenmannschaften sind schön, aber nicht täglich möglich“, meinte der Coach nach der Partie und dachte schon an das nächste Auswärtsspiel beim PSV Neustrelitz. Hier wollen die Volleyballfrauen des SVW am 21. Februar wieder punkten und den vierten Tabellenplatz festigen.

Klaus-Peter Kuhdruhs

 

 

Deutschland - SV Lohhof-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Ernüchternde Niederlage für SV Lohhof

Mit 0-3 (19, 13, 13) kehrten die Volleyballerinnnen des SV?Lohhof vom schweren Auswärtsspiel beim VV Grimma zurück. Vor 420 Zuschauern war im Spitzenspiel der 2.Bundesliga nach 69 Spielminuten nichts zu holen

Viel vorgenommen hatten sich die Spielerinnen um Kapitänin Stephanie Utz für das Auswärtsspiel beim Tabellendritten VV Grimma. Doch die erste Hiobsbotschaft gab es schon vor dem Spiel, denn die Grippewelle hatte nun auch die Mannschaft des SV Lohhof erwischt. Neben der Langzeitverletzten Inga Lamby musste SVL-Trainer Bene Frank auf Kristin Standhardinger komplett verzichten und auch Claudia Mürle konnte nur angeschlagen ins Spiel gehen, so dass kurzfristig Veronika Kettenbach, Zuspielerin der Damen 2, mit in den Kader rückte.

Die lange Anfahrt ins sächsische Grimma steckte das Team aber sehr gut weg und startete gut in die Partie. Mit einer stabilen Leistung in allen Elementen erspielten sich die SVL-Volleyballerinnen eine 19-15 Führung.

Was dann aber folgte ist nur schwer zu erklären: Von 2, 3 individuellen Fehlern ließ sich die Mannschaft komplett aus dem Konzept bringen und verlor den ersten Durchgang nach einer 0-10 Serie noch mit 19-25. Dieser Schock ging einfach nicht mehr aus den Köpfen der Spielerinnen und man fand in der kommenden Spielzeit überhaupt nicht mehr zurück in die Begegnung. So gingen auch die Sätze zwei und drei deutlich mit 25-13 an den VV Grimma, die damit einen deutlichen Sieg und die Revanche für das Hinspiel feiern konnten.

Enttäuscht zeigte sich SVL-Trainer Bene Frank nach der Begegnung: “Wir haben den ersten Satz nicht zu Ende gespielt und sind dann untergegangen, obwohl wir noch alles versucht haben. Man muss aber auch sagen, dass Grimma stark gespielt und ihr Ding durchgezogen hat. Wir waren alle sehr enttäuscht und jetzt kommt es auf unsere mentale Stärke an, dass wir da wieder raus kommen.”

Schnell abhaken ist jetzt also beim SV Lohhof angesagt, denn will man weiter ein Wort an der Tabellenspitze der 2.Bundesliga mitreden, so muss man beim anstehenden Doppelheimspieltag gegen das SWE Volley-Team und im Bayernderby gegen den VfL Nürnberg wieder in die Erfolgsspur zurück finden.

 

 

Deutschland - Generali Haching-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Unterhaching hält die Liga spannend

Bayern siegen beim Tabellenführer

Verbindungen und Parallelen zwischen Haching und dem SCC Berlin gibt es eine ganze Menge: In den letzten Jahren lieferten sich beide Teams stetig enge Duelle in der Bundesliga und waren am Ende der Spielzeiten meist auf benachbarten Tabellenplätzen zu finden. Beide Teams mussten dieses Jahr erst eine Heimniederlage hinnehmen (Haching gegen Berlin, der SCC gegen Moers). Zudem spielen in Unterhaching derzeit drei Spieler in der Stammsechs, die früher an der Spree am Ball waren: Marco Liefke, Eugen Bakumovski und Patrick Steuerwald. Vor den Olympischen Spielen in Peking heiß es zudem auch Hachinger gegen Berliner: Dabei behauptete SSC-Mittelblocker Marcus Böhme seinen Platz im Kreise der Nationalmannschaft gegen seinen Hachinger Kollegen Günthör.

"Beide Mannschaften kennen sich eben. Wir kennen einige Berliner, einige Berliner kennen unsere Spieler. Das ist für keine Seite ein Vorteil." sagte Hachings Zuspieler Steuerwald vor der Partie. Und nun trafen beide Teams das zweite Mal in dieser Saison aufeinander: Nach dem 3:1-Sieg (25:18; 23:25; 25:22; 25:18) GENERALI Hachings in Berlin beim dort heimischen SCC ist die Volleyballbundesliga wieder spannend. Nur noch zwei Punkte trennen jetzt die Verfolger Unterhaching und Friedrichshafen vom Tabellenführer.

Mit dem Sieg revanchierten sich die Hachinger nicht nur für die bisher einzige Heimniederlage (1:3, 09.11.2009) in der aktuellen Bundesligasaison. Vielmehr brach das Team um Marco Liefke die fast schon unheimliche Siegesserie der Berliner, die zuletzt 13 Spiele in Folge gewannen.

Haching spielte ähnlich forsch, mutig und vor allem auf konstant hohem Niveau wie vergangene Woche gegen den VfB Friedrichshafen. Und ähnlich wie gegen den amtierenden deutschen Meister war die Marschroute für die Partie klar: In der Hinrunde noch zu zögerlich und zu wenig risikobereit beim Aufschlag, wollte man die Berliner schon mit dem Service unter Druck setzen. Und dies gelang vorzüglich. Allen voran Bakumovski und Liefke schossen der Berliner Abwehr die Bälle um die Ohren. Zwar war Hachings "Blockwerk" nicht so effektiv wie gewohnt. Allerdings gelang immer in wichtigen Situationen der Break-Point durch den Block. "Jeder Spieler hat heute seine Aufgabe hervorragend erfüllt. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft." freut sich Hachings Coach Paduretu nach der Partie über die geschlossene Leistung seines Teams. Auf dem Niveau wie gegen Friedrichshafen habe man gespielt, so Paduretu weiter.

Allerdings bleibt man in Haching auch nach dem Sieg in der Bundesliga weiter auf dem Boden der Realität. Schließlich gibt es auch für den Sieg gegen den Tabellenführer nur zwei Punkte und seit den Niederlagen in Königs Wusterhausen und in Dürrenberg weiß die Mannschaft, dass sie in jedem Spiel bis an die Grenzen gehen und hoch konzentriert in die Partie gehen muss. Und schließlich steht kommendes Wochenende (22.02.09, 14.30) die nächste schwere Partie gegen den Moerser SC an.

Damit konnten die Unterhachinger im Duell Bayern gegen Berlin an diesem Wochenende ausgleichen. Während die Hertha aus Berlin im Duell der Fußballer gegen den FC Bayern noch die Überhand behielt (2:1), ging das Duell im Volleyball klar nach Bayern. Damit bleiben in beiden Sportarten die Duelle um die Tabellenführungen weiter eng. Ribery und Co liegen derzeit zwei Punkte hinter den Berlinern. Und auch Liefke und Co haben nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Berliner Tabellenführer.

Alex Große

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 16. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

TEBUS!: Gelungene Revanche über Delbrück

Die Erfolgsserie vor heimischer Kulisse reist nicht ab und so blieben die Bundesliga-Volleyballer des VCB Tecklenburger Land auch am gestrigen Freitagabend in der Halle am Burgweg in Ibbenbüren-Laggenbeck erneut ungeschlagen. Mit 3:1 glückte dem Team von Trainer Karlo Keller die Revanche über die DJK Delbrück und erneut sahen die 350 Zuschauer eine überaus spannende und emotionsgeladene Begegnung. „Ein Spiel auf Augenhöhe“, versprach Keller in den Vorberichten zur Partie und mit der DJK Delbrück trafen die TEBUS! auf einen unbequemen und kämpferischen Gegner, welcher der Volleyball-Spielgemeinschaft alles abverlangte. Mit im Gepäck hatten die Gäste auch zahlreiche Schlachtenbummler, die das Spiel auch auf den Rängen bereicherten. Vor allem schätzte sich das VCB-Team aber glücklich, das Delbrück die zwei wichtigen Punkte mitbrachte, welche der VCB im Hinspiel unnötig in Ostwestfalen liegen lies. Durch den Erfolg verlassen die TEBUS!, zumindest bis heute Nachmittag, erstmalig in dieser Spielzeit die Abstiegsränge.

Von Beginn an setzten die VCB-Akteure die Gäste unter Druck. Vor allem durch taktische Angaben versuchte der VCB das Delbrücker Spiel über die beiden Hauptangreifer Gerliz und Steffen frühzeitig zu unterbinden. „Wir haben gut aufgeschlagen und im Verlauf auch zu einer sicheren Annahme gefunden. Dies waren zwei tragende Säulen, die uns heute zum Erfolg führten und noch im Hinspiel fehlten“, analysierte Co-Trainer Brian Buhr nach der Partie. Doch auch das Team um Gästetrainer Markus Brockhoff war bestens auf das VCB-Spiel eingestellt und präsentierte vor allem in den ersten beiden Sätzen eine starke Blockleistung. Doch die DJK-Angreifer taten sich selbst schwer, direkte Punkte gegen den VCB zu erzielen. Der VCB-Block stand erst im Verlauf der Partie besser, aber die TEBUS! agierten in der Abwehr überraschend stark. „Hüben wie drüben konnte man Stärken und Schwächen ausmachen. Ich denke wir haben uns da gegenseitig nicht viel geschenkt. Es war ein enges Spiel, doch wir haben uns diesen Sieg am Ende verdient“, so Buhr. Der entscheidende Faktor war die Durchsetzungskraft der VCB-Angreifer über die Außenpositionen. „Ich hatte heute ein richtig gutes Gefühl, mir ist heute einfach super viel geglückt“, beschreibt Lars Fischer seine sehr gute Leistung nach dem Spiel. Diese Konstanz im Angriff fehlte dem VCB zu Weilen noch und so bemängelte Keller noch vor kurzem, dass sein Team „zu lange braucht, um einen Ball zu verwandeln“. Auch gestern gab es zum Teil lange Ballwechsel, da auch die Gäste Schwierigkeiten hatten Bälle zu verwerten. Doch der VCB steigert sich derzeit, was bereits in der vergangenen Woche gegen Warnemünde zu erkennen war, wo Mannschaftskapitän Stefan Feldkämper eine spitzen Quote im Angriff aufwies. Gegen Delbrück gesellten sich nun auch die weiteren VCB-Angreifer dazu, auch wenn das Trainergespann noch immer Steigerungsbedarf erkennt.

Vom Spielverlauf entwickelte sich von Anfang an die erwartete, enge Partie. Der VCB setzte sich im ersten Durchgang knapp mit 27:25 durch und verpasste dann den Beginn des zweiten Satzes. Ein 1:7-Rückstand konnte am Ende zwar noch verkürzt werden, aber Delbrück glich das Satzverhältnis durch einen 22:25-Satzerfolg ungefährdet aus. Erst ab dem dritten Durchgang erspielten sich die TEBUS! ein Übergewicht und immer wieder wichtige, wenn auch knappe, Führungen. Die Satze drei und vier gewann der VCB jeweils mit 25:20 und ging am Ende verdient mit 3:1 als Sieger vom Feld. „Das war taktisch und kämpferisch eine tolle Leistung“, war Trainer Karlo Keller nach der Partie voll des Lobes für seine Mannschaft.

Mit nun 12:24 Punkten steht der VCB, zumindest bis heute Nachmittag, erstmalig in dieser Saison auf Platz 10 der Tabelle und damit auf einem Nichtabstiegsplatz. Die engsten Konkurrenten Bonn und Eimsbüttel stehen jetzt unter massivem Druck, um mit den TEBUS! wieder punktgleichziehen zu können. Die VCB-Akteure können die weiteren Spiele des Wochenendes in Ruhe verfolgen und haben zudem am kommenden Wochenende spielfrei.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 16. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

Eltmann nach hauchdünnem Sieg vor Klassenerhalt

Steinke sorgt für ein kleines Wunder

„Die Erleichterung war riesengroß und ich denke, dass die Mannschaft auf der Heimfahrt ein wenig gefeiert hat“, atmete Eltmanns Trainer Mark Lebedew auf. Zumal der Coach die Rückreise aus Berlin gar nicht mit angetreten hatte. Der Australier fuhr von der Bundeshauptstadt aus noch einmal nach Polen, um seine restlichen persönlichen Sachen bei seinem früheren Arbeitgeber abzuholen. Die nun 14 Tage spielfreie SG Eschenbacher Eltmann bekam nach dem ersten Sieg im fünften Match unter Lebedew, dem hauchdünnen 3:2 beim VCO Berlin, trainingsfrei bis Montag.

Dabei hatte gerade im Tie Break alles nach einer weiteren Niederlage ausgesehen. „Wir sind ganz schlecht in den fünften Satz rein gekommen und hatten einen richtigen Blackout“, berichtete Lebedew, angesichts des 0:4- und 2:6-Starts. Doch es kam noch schlimmer: Die für Berlin startende Juniorennationalmannschaft ging im entscheidenden Durchgang sogar mit 12:7 in Führung. Normalerweise ein uneinholbarer Vorsprung. „Ich hätte bei einem Wettanbieter keine zwei Euro mehr auf Eltmann gesetzt“, gab sogar der Trainer hinterher zu. „Wir haben glücklich gewonnen.“

Doch dann sorgte ausgerechnet der oft gescholtene Falko Steinke für das kleine Wunder. Mit einer Aufschlagserie – darunter ein Ass – sorgte der baumlange Diagonalangreifer für den Umschwung. „Falko hat das Spiel für uns gedreht“, so Lebedew, „ich bin mit seiner Entwicklung wirklich sehr zufrieden. Er war um Aufschlag, in der Abwehr sehr stark und gab auch dem Block Stabilität.“

Die Berliner Luft beflügelt den 23-jährigen, der aus dem Großraum Berlin stammt, ganz offenbar stetig, denn schon beim 0:3 in Königs Wusterhausen zeigte der 2,05-Meter-Mann eine herausragende Leistung. Auch diesmal schaffte Steinke sage und schreibe 23 Punkte bei einer +/- Bilanz (für jede gelungene Aktion gibt es einen Plus, für jede misslungene einen Minuspunkt) von plus 14 – die mit Abstand beste aller Akteure. „Er hat quasi keine Fehler gemacht“, bestätigte Eltmanns Coach. Aber auch Lukas Bauer (14 Punkte/plus elf), Andras Geiger (13) und René Bahlburg (12) sorgten im Angriff für die nötige Durchschlagskraft.

Während der ersten vier Sätze gegen die stark spielenden Junioren, bei denen Denis Kaliberda (22 Punkte) und Christian Fromm (20) heraus ragten, hatte es ein stetes auf und ab gegeben. Einem starken gewonnenen Satz (25:23, 25:19) folgte jeweils der Einbruch (17:15, 21:25). „Konzentrationsschwächen“ machte Lebedew dafür verantwortlich.

Dank des Erfolges dürften die Wallburgstädter dem Klassenerhalt ein großes Stück näher gekommen sein. „Wir haben jetzt einen kleinen Vorsprung“, so der SGE-Trainer. Doch drauf will sich Lebedew nicht verlassen, auch wenn nun nur noch Partien gegen die ersten fünf der Tabelle anstehen. „Die Saison hat gezeigt, dass keine Mannschaft auf konstant hohem Niveau spielen kann.“ Eltmann habe durchaus Chancen, weiter zu punkten. „Ich denke, dass es jetzt besser läuft und wir die Chance haben, weitere Siege einzufahren. Die Mannschaft hat ein solches Erfolgserlebnis einfach mal gebraucht.“

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 16. Februar 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

VC Gotha weiter auf Medaillenkurs

Der VC Gotha hat mit einem 3:1 ( 16:25; 25:15; 25:12; 25:16 ) Pflichtsieg gegen die Young Volley Stars Friedrichshafen seine Anwartschaft auf einen Medaillenrang bekräftigt.

In der Begegnung gegen das noch sieglose Ligaschlusslicht wollte Trainer Jörg Schulz auch seiner zweiten Reihe eine Einsatzchance geben. Entsprechend begann er die Partie mit Robert Tomsicek im Zuspiel, auf Außen kamen Michael Steuding und Diagonal Jacub Brys neu in die Mannschaft. Ergänzt wurde die Formation von den Stammkräften Paul Baier, Paul Rüffer, Sven Kellermann und Libero Marek Reichel. Leider ging der sicherlich richtige Plan gründlich schief. Eine der Ursachen für den auch mit dieser Aufstellung vermeidbaren Satzverlust war, dass insbesondere Paul Baier zunächst einen „gebrauchten Tag“ erwischt hatte und mit vielen Fehlern nicht der eigentlich erwartete Rückhalt war.

adurch waren natürlich die neuen Mitspieler verunsichert und konnten nur mit einigen Einzelaktionen auf sich aufmerksam machen. Hinzu kam aber auch, dass die Aufgabe gegen die nur mit sieben Spielern, der Rest der Mannschaft nahm an parallel laufenden Nachwuchsmeisterschaften teil, angereisten Häfler wohl zu leicht genommen wurde und die nötigen Emotionen und der Biss fehlten. So kam, was kommen musste. Die Jungs vom Bodensee spielten couragiert auf und nutzten ihre Chancen konsequent. Besonders mit deren variablen Floataufgaben hatte die Gothaer Annahme unerwartete Probleme. Mit 16:25 ging der 1.Satz sehr deutlich an die Gäste.

VC-Coach Schulz reagierte logischerweise im 2.Satz mit einer veränderten Aufstellung und brachte wieder seinen Stammsechser. Lediglich Zuspieler Robert Tomsicek blieb auf dem Spielfeld und neben ihm spielten nun Marcel Herrmann, Hannes Müller, Paul Baier, Sven Kellermann, Lars Pößel und Libero Marek Reichel. Aufgeweckt durch den vermasselten 1.Satz spielte der VC nun wesentlich konzentrierter. Besonders Hannes Müller übernahm vermehrt Verantwortung und zeigte, dass er seine kleine Formkrise überwunden hat. Die Jungs vom Bodensee konnten nun dem wachsenden Druck der Gothaer nur noch sporadische Aktionen entgegensetzen. Ein belächelter Höhepunkt des Satzes war der neue „Hallenrekord“ im Weitaufschlag, als Marcel Herrmann seinen verunglückten Spinaufschlag nur cirka einen halben Meter entfernt von der Hallenwand setzte. Mit 25:15 gewann der VC den 2.Satz.

Auch in den beiden letzten Abschnitten dominierte Gotha. Neben seinem guten Zuspiel zeigte Robert Tomsicek, dass er auch einen gefährlichen und präzisen Aufschlag besitzt. Marcel Herrmann bewies mit einigen Assen, dass er im Aufschlag auch anders kann. Zudem hatte sich die Annahme jetzt auf die Friedrichshafener Aufgaben eingestellt. Bei den Gästen zeigte der Libero Heiko Schlag mit guten Abwehraktionen sein Talent. Doch auch er konnte die deutlichen Satzverluste seines Teams nicht verhindern.

Die über 300 Zuschauer in der Halle honorierten die Leistungssteigerung ihrer Mannschaft am Ende mit viel Applaus.
Trainer Jörg Schulz war trotz des Sieges leicht angesäuert, ob der Leistung seiner Mannschaft im 1.Satz. „Ich hätte mehr Unterstützung der Neuen durch die Mitspieler erwartet“, äußerte er sich kritisch.

In den nächsten Wochen warten auf die Gothaer nun schwere Aufgaben. Nach den zuletzt sehr starken Kempfenhausenern am nächsten Wochenende trifft der VC dann mit Rhein-Main-Volley, Freiburg, Kriftel und Bühl ausnahmslos auf Spitzenteams der Liga.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 16. Februar 2009

  www.svz.de

Schweriner SC festigt Tabellenführung

SCHWERIN - Mit einem klaren 3:0 (13, 18, 18)-Erfolg nach nur 67 Minuten schickten die Volleyballerinnen des Schweriner SC gestern Abend das Zurich Team VCO Berlin auf die Heimreise.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Montag, 16. Februar 2009

  www.mdr.de

DSC & VfB im Schongang erfolgreich

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben ihre Pflichtaufgabe gegen Alemannia Aachen erfolgreich gelöst und mit 3:0 (25:19, 25:15, 25:20) gewonnen. Der VfB Suhl fertigte Sonthofen am späteren Abend ebenfalls locker mit 3:0 ab.

 

 

Süddeutschland - MTV München-News

 Montag, 16. Februar 2009

  

Schwacher MTV München

Der MTV München unterliegt zu Hause nach einer schwachen Leistung dem TSV Niederviehbach mit 1:3.

Dabei begann alles nach Plan für die Münchner. Unspektakulär aber konzentriert ging der MTV in die Partie. Mit einer sicheren Annahme und klugem Zuspiel wurde Niederviehbach zu Fehlern gezwungen. Zum ersten Mal stand dabei Nachwuchsspieler Lukas Gründing in der Anfangsformation und zeigte wie seine Teamkollegen eine passable Leistung. Mit 27:25 konnte Durchgang eins zugunsten der Münchner entschieden werden. In Satz zwei schien sich nichts am Spielverlauf zu ändern. Der MTV war weiter konzentriert und Niederviehbach hielt gut mit, spielte aber nicht so stark, dass man das Gefühl hatte sie würden den Durchgang für sich entscheiden. Doch gegen Ende unterliefen den Münchner zahlreiche Eigenfehler. Der TSV konnte davon ziehen und den Satz mit 25:21 gewinnen.

Im dritten Durchgang wollte der MTV alles wieder besser machen, doch das Gegenteil trat ein. „Unter aller Kanone“, bezeichnete Trainer Jochen Seitz die Leistung seiner Spieler. In der Tat zeigten die Münchner ein ganz schwaches Spiel. Eine unglaubliche Anzahl an Aufschlag- und Angriffsfehler, sowie ungenaue Annahmen leisteten sich die MTV- Spieler. Niederviehbach konnte so ohne glänzen zu müssen den Durchgang klar mit 25:15 für sich entscheiden. Auch im letzten Satz konnten die Gastgeber nicht an die gewohnte Leistung anknüpfen. Zwar hielt man die Partie bis zum Ende offen und vergab sogar einen Satzball, doch die Münchner machten immer noch zu viele Eigenfehler im Aufschlag und Angriff. Mit 25:27 verlor der MTV auch diesen Satz und damit das Spiel verdient mit 1:3.

Mit dieser Niederlage steht der MTV weiterhin auf Platz 3 hat aber den Kontakt zu den ersten beiden Plätzen verloren. Vielmehr konnte jetzt das Mittelfeld wieder zu den Münchnern aufschließen. Das Team wird sich nun in den kommenden zwei Wochen auf die nächste Partie gegen den DJK Würmtal vorbereiten, um endlich wieder zurück in die Erfolgsspur zu geraten.

Die zweite Mannschaft des MTV konnte in der Bayernliga zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Das Team um Trainer Rene Mittrach gewann gegen den direkten Konkurrenten SV Esting knapp, aber verdient mit 3:2. Man belegt nun einen Relegationsplatz und hat Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen. Vor allem kämpferisch zeigte die Mannschaft wieder eine tolle Leistung. Die letzten drei Partien werden nun mit höchster Konzentration angegangen. Sollten diese gewonnen werden, dürfte man aus eigener Kraft noch den Klassenerhalt schaffen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 16. Februar 2009

  www.abendblatt.de

NA.Hamburg siegt 3:0 in Chemnitz

Chemnitz - "Ich darf halt nur zwölf Spielerinnen auf den Spielberichtsbogen schreiben", sagte Helmut von Soosten, Trainer der Volleyball-Frauen der NA.Hamburg, mit Bedauern. So musste Mittelblockerin Julia Kaufhold als 13. Spielerin im Kader beim Bundesligaletzten Fighting Kangaroos Chemnitz 65 Spielminuten mit anschauen, wie ihre Mitspielerinnen mit 3:0 (25:15, 25:22, 25:21) gewannen.

Vor der Partie beim Aufsteiger war klar: Von Soosten würde den Reservistinnen des Tabellenvierten (jetzt 24:8 Punkte) Spielpraxis ermöglichen. Einzige Einschränkung: "Wir dürfen im Hinblick auf die Meisterschaft keinen Satzverlust hinnehmen." Und so ließ er seine beste Formation anfangen, auf der Diagonalposition erhielt Kerstin Ahlke den Vorzug vor der als gleichstark eingeschätzten Iryna Lukatschuk. Beim Matchball standen nur noch Libera Lisa Rühl und die brasilianische Mittelblockerin Danubia Costa Caldara aus dem Stammaufgebot auf dem Feld.

Insbesondere Imke Wedekind konnte sich über zweieinhalb Sätze Spielzeit freuen. Im ersten Durchgang wurde die mit 1,96 Meter längste Hamburgerin bei 16:9 für Anke Borowikow eingewechselt und blieb. Auch weil sich Borowikow im Training am Daumen der rechten Schlaghand verletzt hatte und vorsichtshalber geschont werden sollte.

Dass aber Außenangreiferin Anne Friedrich mit nur sechs Zählern punktbeste Hamburgerin war, hatte weniger mit den Wechselspielen des Trainers als mit einem überforderten Gegner zu tun. Von den insgesamt 75 Punkten in den drei Gewinnsätzen musste das NA-Team selbst nur 30 erspielen. Nach der Statistik der Chemnitzerinnen führten 45 Fehler der Gastgeberinnen vor 600 Zuschauern in der Richard-Hartmann-Halle zu Punkten ihres Gegners.

Zum Glück hatte sich der französische Nationaltrainer Fabrice Vial dieses Spiel nicht ausgesucht, um die Form seiner Nationalspielerin Severine Lienard zu überprüfen. In den nächsten Wochen will er aber kommen. Dabei hat Lienard ihre Einladung für das Auswahlteam wie im Vorjahr schon sicher. Allerdings hat Vial auf der Zuspielerposition eine freie Stelle. Dass im Hamburger Team Stephanie Volle eine gute Leistung als Ballverteilerin zeigt, hat sich auch bis zu ihm herumgesprochen.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 16. Februar 2009

  www.abendblatt.de

Hamburger Zweitliga-Ergebnisse

Die Frauen des 1. VC Norderstedt (7., 14:20 Punkte) besiegten im Zweitligaspiel Rudow Berlin mit 3:1 (28:26, 24:26, 25:18, 25:15). Stark: Außenangreiferin Katja Saß. Die Frauen von NA Hamburg II (2., 26:8) schlugen den 1. VC Stralsund in 103 Minuten mit 3:2 (22:25, 17:25, 25:21, 25:14, 15:5).

Die Zweitligamänner des Eimsbütteler TV (11., 10:24) rutschten durch das 1:3 (14:25, 25:21, 22:25, 12:25) bei Humann Essen auf einen Abstiegsrang.

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Montag, 16. Februar 2009

  www.abendblatt.de

Jaaaaa! Pinneberger in der Regionalliga

VfL-Männer dank zwei 3:0-Siegen vorzeitig Meister / Nach dem Triumph macht der Aufsteiger die Nacht zum Tag, der letzte Heimspieltag gerät zum Schaulaufen.

Pinneberg - Deutlicher hätten die Volleyball-Männer des VfL Pinneberg ihre Entschlossenheit, nach zwei vergeblichen - und denkbar knapp gescheiterten - Versuchen endlich den Regionalliga-Aufstieg zu packen, auf dem Spielfeld nicht zum Ausdruck bringen können: Mit 3:0-Siegen über Gastgeber Oststeinbeker SV II (25:23, 25:12, 25:18) und Titelkonkurrent SV Altengamme (25:18, 25:13, 25:22) machte das Team von Trainer Oliver Weinel mit nun vier Punkten und 16 Sätzen Vorsprung vor "Gamme" schon am vorletzten Spieltag alles klar.

Nach dem verwandelten Matchball gegen den ärgsten Rivalen gab es in der Halle Meessen für die mitgereisten Pinneberger Fans kein Halten mehr. "Nie mehr Verbandsliga", klang es aus 40 Kehlen, und die Akteure stimmten nur zu gern mit ein.

Die Reaktionen der Pinneberger Spieler reichten dabei von Erleichterung bis ungläubigem Staunen. "Drei Jahre harte Arbeit haben sich heute ausgezahlt. Wir waren einfach dran", befand etwa Kapitän Daniel Pötz, während der dienstälteste VfL-Volleyballer, Florian Kühn, sein Glück kaum fassen konnte: "Ich habe mit Pinneberg in der Bezirksklasse angefangen. Jetzt in die Regionalliga aufzusteigen ist mehr als ein Traum." Mittelblocker André Kulisch war schier überwältigt: "Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein."

Obwohl alle Pinneberger "top-motiviert" (Zuspieler Sebastian Rieck) in die Spiele gingen, gab es insbesondere gegen Altengamme bange Momente, als der Verfolger im dritten Satz 22:21 führte. "Da kamen schon Erinnerungen an das Hinspiel in Pinneberg auf, das wir nach 2:0-Satzführung noch verloren haben", räumte Rieck ein, der umso erleichterter war, dass anschließend vier schnelle Punkte des VfL verhinderten, dass die Partie noch kippte.

Nach Spielende machten die Pinneberger die Nacht zum Tag, einem gemeinsamen Essen folgte ein ausgedehnter Kiezbummel bis in die frühen Morgenstunden. Die VfL-Volleyballer konnten es sich erlauben, denn der Saisonausklang am Sonnabend (Beginn 14.30 Uhr) in der heimischen Jahnhalle gerät zum Schaulaufen: Selbst zwei 0:3-Niederlagen gegen die HT Barmbeck-Uhlenhorst und den TSV Niendorf würden sie nicht die Tabellenspitze kosten. "Anschließend werden wir auf jeden Fall noch mal feiern", kündigt Sebastian Rieck an, der nun hofft, dass nach Erfüllung der sportlichen Vorleistung auch Abteilungsleitung und Vereinsführung grünes Licht für den Aufstieg geben.

Frank Will

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 16. Februar 2009

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VCN: Erster Heimsieg für Trainer Schmidt

Norderstedt - Für Thomas Schmidt war es eine Premiere und eine große Erleichterung. Seit Mitte Dezember 2008 ist er als Trainer der Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt Nachfolger von Jan Maier. Jetzt endlich konnte sich der neue Coach über den ersten Heimsieg in seiner Amtszeit freuen: Sein Team setzte sich in der Moorbekhalle mit 3:1 Sätzen (28:26, 24:26, 25:18, 25:15) gegen den TSV Rudow Berlin durch.

Immerhin hatte die Truppe aus der Bundeshauptstadt das Hinspiel mit 3:0 gewonnen. Grund genug also für die Norderstedterinnen, reichlich Respekt vor dem besten der insgesamt vier Aufsteiger in dieser Saison zu haben. Dementsprechend ließ Thomas Schmidt auch seine bislang eingespielte Formation auflaufen. Mannschaftsführerin Katrin Rehfeldt musste zunächst als Joker ebenso wie Talent Jana Eickhof zuschauen. Im Zuspiel erhielt Juliane Lüning den Vorzug vor Stefanie Thomsen.

"Wenn wir unsere Nerven im Zaum halten, dann können wir auch gegen so einen Gegner bestehen", sagte Thomas Schmidt. Und gelegentlich muss es auch die eine oder andere Hilfestellung vom Coach geben. Das kann die auf dem Rücken versteckte Anweisung per Handzeichen sein, wohin der Aufschlag platziert werden soll. Es kann natürlich auch die Auszeit im richtigen Augenblick sein. Oder aber das "Foul" des Trainers, das Schmidt im ersten Satz beging, um den Gegner aus dem Rhythmus zu bringen. Als die Berlinerinnen beim Zwischenstand von 23:24 ihren ersten Satzball hatten, ließ der Coach Stefanie Thomsen an die Seitenlinie treten. Scheinbar sollte sie Juliane Lüning ablösen. Nur: Im Vorwege hatte der Trainer für die Zuspielerin schon die hochgewachsene Jana Eickhof bei eigenem Aufschlag ein- und kurz darauf wieder ausgewechselt. Einen weiteren Personaltausch auf dieser Position lassen die Regeln dann allerdings nicht mehr zu.

Daraufhin wurde Thomas Schmidt von den Unparteiischen verwarnt. "Einmal im Spiel geht so etwas", sagte der Norderstedter Coach mit einem Schmunzeln, denn sein Manöver hatte Erfolg. Die am Aufschlag stehende Berlinerin verschlug den Ball, der Durchgang ging an den VCN.

Auch in den Folgesätzen blieb es eine enge Partie, selbst wenn die Durchgänge drei und vier deutlicher ausfielen. Deshalb hatte Jana Eickhof auch nur einige Kurzeinsätze, meistens für Juliane Lüning. Immerhin: Einen Blockpunkt durfte sich die 17- Jährige gutschreiben lassen. "Ich hätte Jana keinen Gefallen getan, sie bei diesem Druck länger spielen zu lassen", begründete Thomas Schmidt die taktische Maßnahme.

masch

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 16. Februar 2009

  www.westfaelische-nachrichten.de

USC ohne Chance beim 0:3 in Potsdam

Münster. Das war kaum anders zu erwarten. Die personell arg limitierte USC-Reserve verlor am Samstagnachmittag vor 310 Zuschauern das Punktspiel der 2. Bundesliga Nord beim Spitzenreiter SC Potsdam mit 0:3 (15:25, 15:25, 13:25).

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 16. Februar 2009

  www.svz.de

Saisonziel des VC Parchim fast in Sack und Tüten

PARCHIM - Während der Tabellenführer SC Potsdam weiter auf der Erfolgsschiene fährt und mit dem 3:0 gegen USC Münster II am Sonnabend seinen 15 Saisonsieg eingefahren hat, punktete auch der Tabellennachbar der Parchimerinnen NA.Hamburg zu Hause knapp mit 3:2 gegen die Stralsunderinnen und hat wie der 1. VCP 13 Siege erkämpft.

 

 

Deutschland - DerWesten

 Montag, 16. Februar 2009

  www.derwesten.de

Allbau Essen: Wieder kein Happy End

Knappe Niederlage der Allbau-Damen gegen Leverkusen. Ohne Libero.

Wieder kein Happy End gegen Leverkusen. Nach dem bereits das Hinspiel unglücklich an die Rheinländerinnen ging, mussten sich die Allbau-Damen gestern knapp mit 1:3 (18:25, 25:19, 24:26, 23:25) dem Bayer-Team geschlagen geben.

 

 

Deutschland - DerWesten

 Montag, 16. Februar 2009

  www.derwesten.de

MSC: Starker Aufschlag, saubere Annahme

Die Adler haben an ihren Schwächen gearbeitet und zum Erfolg zurück gefunden.

Laut war es während der Rückfahrt der Volleyballer vom Moerser SC. Die Stimmung im Mannschaftsbus war gut. Ausgelassen haben die Adler ihren 3:0 (25:20, 25:18, 25:17)-Erfolg gegen das Team des TSV Giesen/Hildesheim gefeiert.

 

 

Deutschland - Main-Spitze

 Montag, 16. Februar 2009

  www.main-spitze.de

"RMV" trumpft beim Tabellenführer auf

Von-Hagen-Team besiegt den TV Bühl erneut

BÜHL (maj). "Wenn wir gut spielen, dann können wir jeden schlagen." Mit dieser vollmundigen Behauptung hatte Thilo von Hagen vor dem Auftritt von Rhein-Main Volley in Bühl vielleicht für etwas Verwunderung gesorgt. Doch die Einschätzung des "RMV"-Trainers sollte sich am Samstagabend einmal mehr bestätigen.

 

 

Deutschland - Märkische Allgemeine

 Montag, 16. Februar 2009

  www.maerkischeallgemeine.de

Potsdamerinnen gewinnen ungefährdet

USC Münster II unterliegt 0:3

Nach dem Erfolg der Volleyballerinnen des SC Potsdam, die am Sonnabend im Spitzenspiel der 2. Liga Nord den USC Münster II glatt mit 3:0 (25:15, 25:15, 25:13) schlugen, blieb nur noch eine Frage offen: „Was schmeckte besser? Der Sieg oder die Süßigkeiten, die ein SCP-Sponsor nach Ende der drei Sätze zum Valentinstag aufgefahren hatte?

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 16. Februar 2009

  www.wz-newsline.de

Schlüsselpartie für die Titans

Gegen Dürrenberg/Spergau beginnt für die Wuppertaler heute Abend (20.15Uhr) die Serie von drei entscheidenden Heimspielen, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.

 

 

Deutschland - Frankfurter Rundschau

 Montag, 16. Februar 2009

  www.fr-online.de

VCW: Erst geschlafen, dann Nerven behalten

Die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden (VCW) bleiben im Jahr 2009 in der Bundesliga ungeschlagen. Im sechsten Spiel in Folge war der VCW zu stark für seine Gegnerinnen. Vor 1240 Zuschauern war es in der Sporthalle am Zweiten Ring dieses Mal der Köpenicker SC, der sich als Verlierer verabschiedete. Die Hessinnen gewannen mit 3:2 (21:25, 29:27, 25:22, 20:25, 15:13).

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 16. Februar 2009

  www.freies-wort.de

Suhl: Endlich wieder Jubel

VfB Suhl siegt 3:0 gegen Sonthofen

Suhl – Mit dem 3:0-Sieg (25:19, 25:19, 25:18) gegen das Allgäu Team Sonthofen kann der VfB Suhl endlich wieder ein volles Erfolgserlebnis verbuchen.

 

 

Deutschland - Filder-Zeitung

 Montag, 16. Februar 2009

  www.stuttgarter-zeitung.de

Waibl hat genug von den Komplimenten

Die eigene starke Vorstellung ist der Allianz in Vilsbiburg kein richtiger Trost, denn am Ende heißt es erneut 2:3

Vilsbiburg. Nach ihrer 2:3-Niederlage in Vilsbiburg stecken die Volleyballerinnen der Allianz und deren Trainer im Zwiespalt der Gefühle. Dem deutschen Meister derart Paroli zu bieten, das ist beachtlich. Gegen einen der Großen dennoch abermals zu verlieren, das ist bitter.

 

 

Deutschland - Oldenburgische Volkszeitung

 Montag, 16. Februar 2009

  www.ov-online.de

Oythe 3:0 - Starke Nerven, großer Wille

Iserlohn (cb) - Mit starken Nerven und einer klasse Mannschaftsleistung haben sich die Volleyballerinnen des VfL Oythe im Abstiegskampf der 2. Bundesliga Nord zurückgemeldet: Der Tabellenvorletzte feierte am Samstagabend in seinem ersten "Endspiel" einen überzeugenden 3:0-Sieg beim Drittletzten TuS Iserlohn und wahrte damit seine Chancen auf den Klassenerhalt.

 

 

Deutschland - Allgäu Rundschau

 Montag, 16. Februar 2009

  www.all-in.de

Sonthofen in Suhl: Sang- und klanglos

Suhl (az) Nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben sich die Bundesliga-Volleyballerinnen des Allgäu-Teams Sonthofen. Sang- und klang-los gingen sie nach nur 65 Minuten beim ersatzgeschwächten Tabellensechsten VfB Suhl mit 0:3 (19:25, 19:25, 18:25) unter.

 

 

Deutschland - Nürnberger Zeitung

 Montag, 16. Februar 2009

  www.nz-online.de

SV Schwaig verschenkte Sieg

2:3-Schlappe in Delitzsch

NÜRNBERG - Ist der Schwung des Trainerwechsels schon wieder verpufft? Im Auswärtsspiel bei GSVE Delitzsch konnten die Volleyballer des SV Schwaig bei der 2:3-Schlappe jedenfalls nur phasenweise überzeugen.

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Montag, 16. Februar 2009

  www.newsclick.de

0:3 – USC-Männer im Spitzenspiel ohne Chance

In Bottrop klappt bei den Zweitliga-Volleyballern vor allem die Annahme nicht

Das hatten sich die USC-Verantwortlichen anders vorgestellt. Im Spitzenspiel der 2. Volleyball-Bundesliga hatte das Team von Trainer Mikhail Kontshevski bei Tabellenführer Rhein-Ruhr Volley keine Chance und verlor vor 1000 Zuschauern 0:3 (21:25, 25:27, 15:25).

 

 

Deutschland - MDR.de

 Montag, 16. Februar 2009

  www.mdr.de

Chemnitzer Formkurve zeigt nach oben

Die Fighting Kangaroos Chemnitz haben ihr Bundesligaspiel gegen NA Hamburg verloren. Beim 0:3 am Sonntag in eigener Halle spielte das Team jedoch deutlich besser als in den letzten Partien.

 

 

Deutschland - Bonner General-Anzeiger

 Montag, 16. Februar 2009

  www.general-anzeiger-bonn.de

Bonner stecken tief im Abstiegsstrudel

1:3-Niederlage in Warnemünde - Wie ein Ruderboot ohne Ruder

Bonn. Bezeichnenderweise verschlug beim Matchball Rastislav Rajt junior einen an sich einfachen, weil ziemlich blockfreien Schmetterball. Dabei agierte Rajt weder schlechter noch besser, sondern so wie auch die anderen Spieler der SSF Fortuna Bonn: Genauer gesagt, ziemlich fehlerhaft. Was der Startschuss zur Aufholjagd werden sollte, wurde eine einzige Enttäuschung.

 

 

Deutschland - Neue Westfälische

 Montag, 16. Februar 2009

  www.nw-news.de

Delbrück: Niederlagenserie hat Bestand

DJK Delbrück patzt auch beim Tabellenzehnten

Laggenbeck/Delbrück. Die Zweitliga-Volleyballer der DJK Delbrück haben ihre dritte Pleite in Folge kassiert. Gegen den VCB Tecklenburger Land setzte es am Freitagabend nach 100 Spielminuten eine verdiente 1:3-Niederlage (25:27, 25:22, 20:25, 20:25).

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel