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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk
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Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
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Schon 250 Fans sagen: „Mia samma dabei“
Countdown für das Pokalfinale in Halle läuft – Rote Raben hoffen auf große Unterstützung ihrer Fans
Bei den Roten Raben wächst die Anspannung: Der 8. März rückt immer näher. Dann stehen die Roten Raben zum ersten Mal im Gerry Weber Stadion und werden versuchen, den DVV-Pokal nach Vilsbiburg zu holen. Wenn man mit Spielerinnen spricht, die bereits diese einmalige Atmosphäre in der beeindruckenden Sportarena im westfälischen Halle erlebt haben, so beschreiben sie es übereinstimmend mit „Gänsehaut-Feeling pur“. Leicht verständlich, wenn man sich vor Augen führt, dass die Raben-Spielerinnen dann die Möglichkeit haben, vor rund 10.000 begeisterten Zuschauern ihr volleyballerisches Können zu zeigen.
Doch nicht nur für die Spielerinnen wird dieses Pokalfinale ein einmaliges Erlebnis. Auch für die Zuschauer bietet das Gerry Weber Stadion ein unvergessliches Flair und eine tolle Stimmung, das sogar eine ausverkaufte Vilstalhalle in den Schatten stellt. Daher wächst auch langsam die Liste der bayerischen Volleyball-Fans, die die Roten Raben begleiten und natürlich lautstark unterstützen werden. Dabei bekommen sie nicht nur Frauen-Volleyball auf höchstem Niveau geboten. Anschließend spielen die Herren ebenfalls ihren Pokalsieger aus. Nach dem Finale Rote Raben gegen den Dresdner SC stehen sich dann Generali Unterhaching und der Moerses SC gegenüber. Damit haben sich gleich zwei bayerische Mannschaften – Rote Raben Vilsbiburg und Generali Unterhaching – für das Pokalfinale qualifiziert. Da war es ganz klar, dass sich beide Vereine zusammengeschlossen haben, um die bayerischen Landesfarben hoch zu halten.
Mittlerweile haben rund 250 Raben-Fans gesagt: „Mia samma dabei“ und eines der Fanpakete gebucht. Sie wollen sich das Erlebnis „DVV-Pokalfinale im Gerry Weber Stadion“ nicht entgehen lassen. Wenn es nach Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder geht, dann hofft er, dass sich rund 400 Fans am 8. März auf den Weg nach Halle machen. Zwei Fanpakete haben die Roten Raben ausgearbeitet, um den Raben-Fans eine bequeme Anreise zu bieten.
Das Fanpaket 1 ist eine Ein-Tagesfahrt zum Preis von 49 Euro. Darin ist die Busfahrt nach Halle, eine Eintrittskarte im Raben-Fanblock und ein DVV-Pokal Fan-Shirt enthalten. Der Bus fährt am Sonntag, 3. März um zwei Uhr Morgens am Volksfestplatz ab und ist rechtzeitig zum Anpfiff um 13 Uhr am Gerry Weber Stadion.
Das Fanpaket 2 ist eine Zwei-Tagesfahrt zum Preis von 99 Euro. Darin ist die Busfahrt nach Halle, die Eintrittskarte für den Raben-Fanblock, ein DVV-Pokal Fan-Shirt sowie eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück enthalten. Abfahrt ist hier am Samstag, 7. März um 9 Uhr am Volksfestplatz.
Wer lieber selbst nach Halle reist kann für 23 Euro eine Eintrittskarte der Kategorie I und ein DVV-Pokal Fan-Shirt kaufen oder für 18 Euro eine Eintrittskarte der Kategorie II und ein DVV-Pokal Fan-Shirt.
Für alle Raben-Fans gibt es auch das DVV-Pokal Fan-Shirt zum Preis von 10 Euro. Zusätzlich lassen die Roten Raben extra einen DVV-Pokal Fan-Schal, der mit dem Wahlspruch „Mia samma dabei“ bedruckt ist, zum Preis von 10 Euro drucken.
Für die Mitglieder des Fanclubs Rabenpower gibt es im übrigen noch eine Ermäßigung für die Fanpakete.
Alle Angebote sind in der Geschäftsstelle der Roten Raben, Telefon 08741-3545 zu bestellen. Auf der Homepage der Roten Raben ist unter www.roteraben.de zudem ein Anmeldeformular, das ausgefüllt an die Geschäftsstelle unter 08741-8143 gefaxt oder unter bundesliga@roteraben.de gemailt werden kann.
Abschließend ein Hinweis: Wer bereits sein Fanpaket bestellt und bezahlt hat, kann es sich ab Montag in der Geschäftsstelle der Roten Raben abholen.
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Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
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Raben schnappen sich zwei Punkte
Es war "business as usual". Die Roten Raben brauchten lediglich 69 Minuten, um bei Aufsteiger Alemannia Aachen mit 3:0 die Oberhand zu behalten. 14:25/16:25722:25 hieß es am Ende und trotz aller Bemühungen schafften es die Gastgeberinnen nicht, die Roten Raben ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. "Wir haben keinen Satz verloren. Ich bin zufrieden mit der Mannschaft", sagte dann auch ein entspannter Raben-Trainer Guillermo Gallardo nach dem Spiel.
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Deutschland - TV Rottenburg-News |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
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Durch das 3:1 (25:20; 21:25; 25:20; 25:19) beim bisher punktgleichen Tabellennachbarn VC Bad Dürrenberg konnte Rottenburg erfolgreich Revanche nehmen für das 0:3 aus der Vorrunde. Darüber hinaus kann man in der Domstadt jetzt wohl endgültig für die Play-Offs planen.
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Deutschland - SCC Berlin-News |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
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SCC Berlin: Karnevalsstimmung im Rheinland
Beim Hinspiel zwischen dem SCC BERLIN und evivo Düren sorgten fast 5.000 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle für karnevalsartige Zustände. Ganz so voll wird es am Dienstag (24. Feb / 20.15 Uhr) beim Rückspiel in der Arena Kreis Düren nicht werden, die Stimmung aber dürfte ähnlich sein.
Gilt das Rheinland doch als die deutsche Karnevalsregion. Schon am Samstag wird eine Delegation des SCC-Fanclubs „7. Mann“ in Düren eintreffen, um gemeinsam mit dem evivo-Fanclub „Moskitos“ die närrische Woche einzuläuten. Die SCC-Mannschaft reist am Rosenmontag an, dürfte sich bei den Feierlichkeiten aber eher zurückhalten.
Schließlich will Berlins Volleyballteam Nr. 1 in Düren die Tabellenspitze gegen die Verfolger aus Friedrichshafen und Unterhaching verteidigen. Kein leichtes Unterfangen, denn der Gegner befindet sich derzeit in einer anderen Verfassung als noch im Hinspiel, das die Hauptstädter deutlich mit 3:1 für sich entschieden. Aus den letzten acht Bundesligaspielen gingen die Rheinländer sieben Mal als Sieger hervor. Damit hat sich evivo nach anfänglich unkonstanten Leistungen wieder gefangen und mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Play-off-Platz gesichert.
Zuletzt gab es allerdings eine herbe 0:3 Schlappe beim VfB Friedrichshafen, nach der Trainer Sven Anton enttäuscht feststellte: „In der Annahme haben wir versagt und im Aufschlag selbst keinen Ball getroffen.“ Nur einen Tag später hatte der SCC BERLIN bei der 1:3 Niederlage gegen Generali Haching mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Die Analyse von SCC-Coach Michael Warm fiel daher fast identisch aus: „Mit unserer schwachen Annahme haben wir Haching immer wieder Chancen zum Punkten gegeben. Und beim Aufschlag nicht die Qualität wie sonst erreicht.“
In Hinblick auf die Partie am Dienstag zeigt Warm viel Respekt vor dem Dauerrivalen der letzten Jahre: „Düren ist fast noch dieselbe Mannschaft wie in den Jahren 2005 bis 2007, als sie jeweils Vizemeister waren. Auch wenn evivo in dieser Saison noch nicht restlos überzeugen konnte, wäre es dumm, dieses Team zu unterschätzen. Zudem ist die Arena Kreis Düren immer ein gefährliches Pflaster.“ Das belegt auch die Statistik: Bei 11 von 20 Duellen in Düren ging der SCC als Verlierer vom Parkett. Die letzten beiden Auswärtsspiele verlor das SCC-Team gar mit 0:3.
Neben der Heimstärke der Dürener bereitet dem SCC-Coach vor allem der Gesundheitszustand seiner Mannschaft große Sorgen: „Wir haben nach wie vor erhebliche Probleme. Dirk Westphal ist immer noch krank und auch Martin Krystof (Muskelfaserriss) sowie Mark Dodds (Knieprobleme) können zurzeit nicht trainieren.“ Dennoch lässt der Trainer keinen Zweifel daran, dass er und seine Schützlinge die hart erarbeitete Tabellenführung bis zum Beginn der Play-offs nicht mehr aus der Hand geben wollen: „Wir haben unseren Joker gleich im ersten Spiel eingesetzt. Somit bleiben uns jetzt sechs Endspiele um die Tabellenspitze!“
ie
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Deutschland - Alemannia Aachen-News |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
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Aachen: Das Aufbäumen kam zu spät
Alemannia verliert 0:3 gegen Vilsbiburg
Gut mitgespielt, trotzdem glatt verloren: Die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen unterlagen am Samstagabend vor heimischem Publikum dem deutschen Meister Rote Raben Vilsbiburg vor heimischem Publikum und müssen weiter auf Erfolgserlebnisse warten
Trotz guter Leistung im dritten Satz reichte es nicht zu einem Satzgewinn gegen das hochfavorisierte Team aus Bayern, das nun weiter im Titelkampf mitmischt. „Wir haben es erst im dritten Satz geschafft, mit unserer aggressiven Spielweise Vilsbiburg unter Druck zu setzen“, sagte Aachens Trainer Luc Humblet. Da war es allerdings schon fast zu spät: Mit 25:14 und 25:16 lagen die Roten Raben bereits in Führung, als die „Ladies in Black“ ins Spiel fanden und mit einer guten Leistung in Block und Annahme dem deutschen Meister wirklich etwas entgegensetzten. Libera Jennifer Schräder, Mittelblockerin Alexandra Preiss und „Käpt´n“ Esther Stahl erspielten sich dabei ein kleines Sonderlob vom Trainer, ihre Leistung stand stellvertretend für die Fortschritte, die – wenn auch heute nur in Ansätzen – in den letzten Spielen erzielt wurden. „Im Vergleich zum Beginn der Saison haben wir uns definitiv verbessert“, so Esther Stahl, und fügt trotzig hinzu: „Nun wird es aber wieder Zeit für etwas Zählbares“.
Die Vilsbiburgerinnen hatten nicht wirklich dominiert, vermochten es jedoch vor allem in den ersten beiden Spielabschnitten ständig, die Alemannia auf Distanz zu halten. So gelang es Luc Humblets Team nur kurzzeitig zu Beginn der Sätze Eins und Zwei, mit 2:1 bzw. 3:0 einmal selbst in Führung zu gehen. Die individuelle Klasse sowie die teilweise federleicht wirkenden Spielzügen der Gäste gaben schließlich den Ausschlag, dass die Aachenerinnen schnell in einen deutlichen 0:2-Satzrückstand gerieten. Im dritten Satz folgte dann die Leistungssteigerung, die jedoch zu spät kam: Nachdem die Roten RabenVilsbiburg beim Stande von 24:18 bereits die Chance zum Matchgewinn hatten, kamen die „Ladies in Black“ auch dank einer starken Aufschlagsserie von Mareike Hindriksen noch einmal auf 24:22 heran. Mit einem Aufschlagfehler beendete diese dann auch den Satz und das Spiel. Trost kam unmittelbar nach dem Spiel von Manager André Schnitker: „Sie hat vorher toll und risikoreich aufgeschlagen und muss sich keine Vorwürfe machen!“
Für die Aachenerinnen steht, nachdem der Rosenmontag „gemeistert“ ist, eine weitere intensive Trainingswoche auf dem Programm, bevor es am kommenden Samstag zum derzeitigen Tabellensechsten VfB Suhl geht.
Alexander Barth
Stimmen zum Spiel:
Esther Stahl:
Unser Kampfgeist hat heute gestimmt, leider hat es sich erst im dritten Satz
auch auf dem Punktekonto bemerkbar gemacht. Zuvor haben wir einfach zu viele
Fehler gemacht, wir müssen sehen, dass wir in den nächsten Spielen endlich
wieder von Anfang an voll dagegen halten
Luc Humblet:
Leider kam unser Aufbäumen zu spät, als wir schon fast keine Chance mehr hatten.
Der Einsatzwille war von Beginn an da, in den ersten zwei Sätzen haben wir aber
noch zu viele Fehler gemacht. Es tröstet mich dennoch ein wenig, das wir gegen
ein so international erfahrenes Team zeitweise gut mitspielen konnten
Guillermo Gallard (Trainer Rote
Raben Vilsbiburg):
Es hat Spaß gemacht. Wir haben gut gespielt und in den ersten beiden Sätzen
wenig Fehler gemacht. Im dritten Satz wurde Aachen dann deutlich stärker, vor
allem in Annahme und Block.
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Deutschland - DVL-News |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
Topteam bangt vor Duell mit Außenseiter VCL
Volleyball-Hoch in Leipzig: Am Sonntag präsentiert sich in der Ernst-Grube-Halle mit dem VfB Friedrichshafen der deutsche Serienmeister. Natürlich werden die Gäste im Bundesliga-Duell mit dem VC Leipzig das Parkett als Sieger verlassen – das aber dachten sie auch, als sie beim VC Bad Dürrenberg/Spergau antraten und dort mit 2:3 geschlagen die Heimreise antreten mussten.
Deshalb gilt beim haushohen
Favoriten Friedrichshafen die Devise: In Leipzig nur keinen Blödsinn machen.
Sicherheit vor Risiko. Deshalb auch steht vor dem Einsatz von Georg Grozer ein
Fragezeichen. Der hatte sich am linken Sprunggelenk verletzt. Nach dem Aufwärmen
in der Grube-Halle am Sonntag wird über seinen Einsatz entschieden.
Leipzigs Diagonalangreifer Christoph Helbig gibt sich vor der Sonntags-Begegnung
selbstbewusst. „Wir müssen viel riskieren. Aber vielleicht haben wir ja Glück,
dass der VfB nach dem Erfolg in der Champions League ein kleines Tief hat.“ Da
nämlich hatte sich Friedrichshafen gegen Roeselare (Belgien) für das
Viertelfinale dieses EC-Wettbewerbes qualifiziert.
Man darf also gespannt sein, wie sich der Favorit beim Außenseiter VCL präsentiert.
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Deutschland - Beach-Volleyball.de |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
Laboureur herausragend in Schule und Sport
Chantal Laboureur beherrscht den Spagat zwischen Schule und Sport perfekt
Mehr als 20 Stunden Training in der Woche und trotzdem Notendurchschnitt von 1,1? Chantal Laboureur ist der beste Beweis dafür, dass das geht. Die erst 19-jährige Athletin hat bereits zwei internationale Titel im Beach-Volleyball errungen: Mit Levke Spinger wurde sie 2007 U18-Europameisterin, 2008 gewann sie Gold bei der U19-Weltmeisterschaft. Doch Beach-Volleyball ist nicht ihr einziger Sport. Auch in der Indoor-Variante ist Chantal eines der besten Nachwuchstalente Deutschlands. Beim VC Olympia Berlin spielt sie in der 1. Bundesliga und gehört gleichzeitig auch zur Junioren-Nationalmannschaft.
Um ihren Traum vom Volleyballspielen zu verwirklichen und gleichzeitig eine gute Schulausbildung zu erhalten, wagte Chantal bereits mit 15 Jahren einen großen Schritt und zog aus Immenstaad, einem baden-württembergischen Dorf bei Friedrichshafen, ins Sportinternat nach Heidelberg. Zwei Jahre später wechselte sie ins Sportinternat nach Berlin auf das Coubertin-Gymnasium. Inzwischen ist Chantal noch selbständiger geworden und hat mit einer Mannschaftskollegin eine Wohngemeinschaft außerhalb des Internats gegründet. "Ich hatte noch nie Probleme mit der Schule", sagt Chantal und verrät, wie sie den Spagat zwischen Schule und Sport schafft.
Welche Vorteile hat solch eine
Sportschule gegenüber "normalen" Schulen?
Chantal: "In einer Sportschule entfällt viel Stress von vorn herein. Die
Lehrer verstehen besser, was man als Leistungssportler für ein Leben führt. Es
gibt keine Probleme, wenn man eine Klausur nachschreiben muss, weil man auf
Grund von Trainingslagern oder Wettkämpfen gefehlt hat. Vielmehr gibt es von
vorn herein Nachschreibetermine, auch für die Abi-Prüfungen. Außerdem bekommt
man nicht zu viele Hausaufgaben. Und auch die Mitschüler verstehen das. In
früheren Schulen war das nicht der Fall, da haben sie sich immer gewundert,
warum man schon wieder fehlte."
Wie unterstützen dich deine Eltern?
Chantal: "Sie unterstützen mich z.B. finanziell, indem sie meine Wohnung
bezahlen, weil ich ja neben der Schule und dem Sport keine Zeit zum Jobben habe.
Was aber noch viel wichtiger ist, ist, dass sie sich nicht gegen mich und meinen
Leistungssport stellen. Wir sind einfach eine sportliche Familie. Mein Bruder
hat früher in der Volleyball-Landesauswahl von Baden-Würtemberg gespielt. Ich
bin mit Volleyball aufgewachsen. Meine Mutter spielt hobbymäßig Volleyball und
versteht mich vollkommen. Genau wie mein Vater. Ich kann immer zu ihnen kommen,
wenn ich irgendwelche Probleme habe."
Wie viel und wie oft musst du wegen
des Sports in der Schule fehlen?
Chantal: "Die Trainingslager finden meistens in den Ferien statt. Manchmal
muss man trotzdem viel fehlen. Als wir z.B. drei Wochen Vorbereitung für die
Qualifikation der Junioren-Europameisterschaft im Volleyball hatten, habe ich
zwei Wochen Schule verpasst."
Wie schaffst du es, trotzdem auf dem
Laufenden zu bleiben?
Chantal: "Ich kläre im Vorfeld ab, was im Unterricht gemacht wird und arbeite
selbstständig im Voraus bzw. während des Lehrgangs. Meist bekomme ich von den
Lehrern Arbeitsmaterial mit. Oder ich leihe mir die Hefter von Mitschülern aus.
Außerdem geben die Lehrer einem auch Nachhilfe, wenn man viel verpasst hat. So
war das z.B. bei dem Turmspringer Patrick Hausding, der in Peking Silber geholt
hat."
Ist die Doppel-Belastung Schule und
Sport nicht zu anstrengend?
Chantal: "Man wächst da rein. Man lernt, seine Zeit gut einzuteilen, im
Voraus zu lernen, man wird selbständiger usw. Volleyball und Beach-Volleyball
ist für mich ein guter Ausgleich. Wenn ich viel gelernt habe, brauche ich doch
auch eine Pause, und das ist dann das Training!"
Welche schulische Unterstützung
erhältst du von den Trainern oder vom Verband?
Chantal: "Bei einem Trainer mussten wir z.B. immer unsere Zeugnisse
vorzeigen, damit er sicher gehen konnte, dass die Schule nicht zu kurz kommt.
Außerdem sind die Trainer auch einsichtig, wenn ich mal nicht ganz so
konzentriert bin beim Training, weil ich gerade eine dreistündige Klausur
geschrieben habe. Notfalls könnte ich auch einmal im Training fehlen. Aber ich
will ja auch immer zum Training, deswegen muss ich mich gut organisieren. Vom
Verband gibt es keine direkte schulische Unterstützung. Vielmehr bekommen wir
alles, was für den Sport benötigt wird, bezahlt, zudem Massagen und
Physiotherapie."
Und was hast du dir in diesem Jahr
vorgenommen?
Chantal: "Zunächst ein gutes Abitur zu schreiben. Im Beach-Volleyball möchte
ich mit meiner neuen Partnerin Kira Walkenhorst sehr viel auf der deutschen Tour
spielen und es zur Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand schaffen. Im
internationalen Wettbewerb möchten wir gerne die U20-Europameisterschaft spielen
und vielleicht schaffen wir es auch für U21-Weltmeisterschaft nominiert zu
werden."
Zum Schluss eine etwas andere Frage:
Woher kommt dein französischer Name?
Chantal: "Die Mutter von Napoleon III., Hortense, hatte einen Sommersitz in
der Schweiz. Ihr Dolmetscher, der Laboureur hieß, lernte dann in Konstanz, in
der Nähe der Schweiz, eine Frau kennen und so hat sich der Name dort
'verbreitet'. Das ist aber nun schon einige Generationen her und meine Groß- und
Urgroßeltern konnten kein Französisch, aber der Name ist geblieben. Und
irgendwie habe ich die Leidenschaft für diese Sprache im Blut – ich werde
wahrscheinlich Französisch (und Sport) auf Lehramt studieren."
Chantal, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg in der Schule und im Sport!
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Deutschland - MDR.de |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
DSC siegreich - Kangaroos unterlegen
Die DSC-Volleyballerinnen bleiben dem Schweriner SC auf den Fersen. Am Sonnabend fuhren die Dresdnerinnen gegen den VCO Berlin einen sicheren Auswärtssieg ein. Auch die Fighting Kangaross hielten sich gegen den Tabellenführer wacker. Die Frauen aus Chemnitz holten gegen Schwein immerhin einen Satz.
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Deutschland - MDR.de |
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Sonntag, 22. Februar 2009 |
Piraten zittern um Play-off-Platz
Den Volleyballern des VC Bad Dürrenberg/Spergau steht ein heißer März bevor. In den nächsten fünf Wochen entscheidet sich, ob die Piraten den Sprung in die ersehnten Playoffs schaffen. Am Sonnabend gab es einen Rückschlag. 1:3 (20:25, 25:21, 20:25, 25:19) verlor der VC gegen den Tabellennachbarn Rottenburg.
© 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel