Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Donnerstag, 19. März 2009 

Hamburg: Party am Samstag, dem 21.03.
VT Aurubis II freut sich auf den Meister
VT Aurubis: Revanche gegen Stuttgart
Düren: Glattes 3:0 in Giesen
VfB: Ein Sieg als Geburtstagsgeschenk
VCO schickt Rottenburg mit 3:1 nach Hause
SCC: Kompromissloses Nachbarschaftsduell
Deutscher Sportausweis: Start in Hamburg
Netzhoppers: Au weia!
Raben: CEV-Pokal hat sich für alle gelohnt
SCU: Bianca Meyerink zum Jugendnationalteam
Auch gegen Leipzig hält sich Haching schadlos
Björn Andrae will ersten internationalen Titel
VC Gotha: Eine Frage der Ehre
Rückschlag für Kira Walkenhorst
Chemnitz: Keine Spur von Resignation
VCL am Boden - Spergau mit Anstand
Potsdam: Letztmals als Zweitligist auf Reisen
Ein Ständchen für Rademaker

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

 

Hamburg - Smash Online-News

 Dienstag, 17. März 2009

  

Hamburg: Party am Samstag, dem 21.03.

Die Volleyballer des Betriebssportverbandes veranstalten am Samstag, dem 21.03.2009 im Beachcenter Hamburg (Alter Teichweg) eine Mega-BeachParty. Weißer Sand, coole Drinks, ein leckeres Buffet, heiße Musik, viel Tanz und ein Wahnsinnsambiente mit Palmen, Strandkörben und Liegen – ideal, um den Abschluss der Hallensaison zu feiern!

Karten sind auf 500 Stück limitiert. Der Eintritt liegt bei 25 Euro inkl. Getränke (Bier, Soft, Wein, Prosecco) und Buffet.

Kartenvorbestellung bitte per Mail an Lars.junghaenel@finanzamt.hamburg.de oder telefonisch an 040/428 06 413.

 

 

Deutschland - VT Aurubis Hamburg-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

VT Aurubis II freut sich auf den Meister

Hamburg, 18.03.2009 - VT Aurubis Hamburg II empfängt am Samstag um 15:00 in der Sporthalle Wandsbek den SC Potsdam. Das Team steht bereits als Meister der 2. Bundesliga-Nord und damit  auch als Aufsteiger in die 1. Bundesliga fest. Für  VT Aurubis Hamburg II ist es das vorletzte Spiel und bereits das letzte dieser Saison vor eigenem Publikum.

Stefan Schubot hat als Motto für das letzte Heimspiel der Saison 2008/2009 ausgegeben: „Ein Meister kann doch auch mit vier Minuspunkten aufsteigen!“

Dafür wäre ein Sieg seines Teams in eigener Halle notwendig, da Potsdam bisher erst ein Spiel verloren hat. In der letzten Saison konnte VT Aurubis Hamburg II – noch unter dem Namen NA.Hamburg - beide Spiele gegen Potsdam gewinnen. Da sollte es in dieser Saison mindestens zu einem Sieg reichen.

Im letzten Heimspiel hofft das Team sich mit einer guten Leistung von seinen Fans verabschieden zu können. Wie es heute aussieht, wird die Mannschaft in „voller“ Besetzung, d.h.  lediglich ohne Christina Benecke und Adina Hinze, antreten können. Tanja Röhrs, die sich in Emlichheim verletzt hatte, konnte gestern erstmals wieder trainieren.

Bringt die Mannschaft das gleiche Engagement und die gleiche Leidenschaft wie im Spiel gegen Emlichheim aufs Feld, dürfte Potsdam auf mehr Gegenwehr als vielleicht erwartet treffen und dann ist alles möglich.

 

 

Deutschland - VT Aurubis Hamburg-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

VT Aurubis: Revanche gegen Stuttgart

Hamburg, 18.03.2009 - Die  erste Saisonniederlage hat  VT Aurubis Hamburg am 15.11.2008 - noch mit dem Namen NA.Hamburg - in Stuttgart einstecken müssen. Für  den kommenden Sonntag hat sich das Team um Kerstin Ahlke daher  viel vorgenommen. Mit einem Sieg soll sowohl die Hinspiel-Niederlage,  als auch die Niederlage vom letzten Wochenende in Sonthofen wettgemacht werden.

Trainer Helmut von Soosten erwartet von seiner Mannschaft, dass sie vor allem eine Antwort auf die schlechte Leistung vom vergangenen Wochenende gibt. Außerdem steht noch die Revanche für die erste Saisonniederlage aus.

Weiterhin gilt für das Team nach oben an den ersten Drei dranzubleiben und nach unten den vierten Tabellenplatz abzusichern. Wenn das gelingt kann die Mannschaft um Kerstin Ahlke im April auch noch aus eigener Kraft den einen oder anderen Platz nach oben klettern.

Die Mannschaft wird eine engagierte und hoch konzentrierte Leistung bringen müssen, um das Stuttgarter Team zu besiegen. Es soll nicht wie bei den bisherigen Niederlagen des Teams eine gute Leistung des Gegners, so auch am letzten Wochenende, zugelassen werden.

Helmut von Soosten erwartet von jeder seiner Spielerinnen, dass sie sich voll einbringt, engagiert und motiviert agiert und absoluten Siegeswillen zeigt.

Inwieweit die überraschende Entlassung von Alexander Waibl aus dem Traineramt das Stuttgarter Spiel beeinflussen wird, darüber kann nur spekuliert werden. VT Aurubis Hamburg wird sich auf sein eigenes Spiel konzentrieren, damit die Punkte in Hamburg bleiben.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

Düren: Glattes 3:0 in Giesen

Pflicht erfüllt -- evivo düren hat die erwarteten Auswärtspunkte beim Tabellenletzten TSV Giesen/Hildesheim geholt. Die Satzergebnisse von 25:22, 26:24, 25:23 zeigen jedoch, dass Düren phasenweise Mühe mit dem Team hatte, das schon als Absteiger feststeht und deswegen ohne jeden Druck in die Partie gehen konnte. In den entscheidenden Phasen reduzierte Düren die Fehler, erhöhte den Druck und fuhr so den Sieg ein.

So konnte die Mannschaft von Trainer Sven Anton im zweiten Satz einen 10:15-Rückstand aufholen, weil vor allem Heriberto Quero im Angriff deutlich an Intensität zulegte. Die vom ehemaligen Dürener Trainer Michael Mücke betreuten Niedersachen hatten im Finale des zweiten Satzes keine Mittel mehr, Quero und Co. noch zu stoppen. Über 20:22 zog Düren auf 23:22 davon und verwertete schließlich den dritten Satzball zur 2:0-Führung.

Im dritten Satz übernahm Düren ab dem Stand von 15:14 die Führung und gab sie nicht mehr her. Knapp, aber letztlich souverän ging der Satz und damit das Spiel mit 25:23 an evivo.

Platz sechs hat Düren damit als Ausgangsposition für die Playoffs sicher. Nach der 1:3-Niederlage auswärts bei Olympia Berlin hat der TV Rottenburg rechnerisch keine Chance mehr, an Düren vorbeizuziehen.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

VfB: Ein Sieg als Geburtstagsgeschenk

Mit 3:1 (21:25, 25:18, 25:14, 25:21) besiegte der VfB Friedrichshafen in der Volleyball-Bundesliga den VC Bad Dürrenberg/Spergau. Damit revanchierten sich die Häfler nicht nur erfolgreich für die Niederlage in der Hinrunde, sondern bereiteten auch Manager Stefan Mau ein Geschenk zum 50. Geburtstag

Stefan Mau strahlte über das gesamte Gesicht. Und das aus gutem Grund. Am Mittwoch feierte der Manager des VfB Friedrichshafen seinen 50. Geburtstag und bekam dazu vom Profiteam in der 1. Liga ein besonderes Geschenk. Mit 3:1 (21:25, 25:18, 25:14, 25:21) siegten die Häfler über den VC Bad Dürrenberg/Spergau und brachten so den 18. Sieg in der laufenden Bundesligasaison unter Dach und Fach. Zugleich nahmen sie damit erfolgreich Revanche für die bittere Niederlage in der Bundesliga-Hinrunde.

„Den ersten Satz kann ich nicht erklären. Danach war es in Ordnung“, sagte VfB-Cheftrainer Stelian Moculescu und fügte hinzu: „Ich werde mich jetzt an der Uni für Psychologie einschreiben“. Was er damit meinte: Das VfB-Team, in dem Markus Steuerwald aufgrund eines Virusinfekts und die Lukas Divis sowie Robert Hupka verletzungsbedingt fehlten und dieses Mal der etatmäßige Diagonalangreifer Sung-Min Moon neben Idi für den Außenangriff verantwortlich war, begann erstaunlich unsicher und verhalf damit den Gästen aus Sachsen-Anhalt zum ebenso umjubelten wie überraschenden ersten Satzgewinn. „Ganz ehrlich: Dieser Start hat mich gewundert“, sagte Lars Schneider, seit Ende Februar neuer Cheftrainer von Bad Dürrenberg/Spergau. „Ich habe erwartet, dass alle Sätze so laufen wie die späteren.“

Ab dem zweiten Durchgang nämlich machten die Häfler Ernst. Die Annahme stand stabiler und zugleich gelang es ihnen, mit dem Aufschlag mehr Druck auszuüben. Ballwechsel für Ballwechsel wuchs damit das Selbstvertrauen und bewirkte, dass sich die Gastgeber sichtlich freispielten. Über die Stationen 8:3, 16:11 und 21:14 sicherten sie sich zunächst den zweiten und anschließend über 8:4, 16:8 und 21:12 ebenso souverän den dritten Abschnitt. Im vierten Satz führte Friedrichshafen bereits mit 18:13, ehe Bad Dürrenberg/Spergau noch einmal aufholte, aber letztlich doch in die Niederlage einwilligen musste.

„Mit dem ersten Satz können wir nicht zufrieden sein, mit den anderen schon“, sagte Friedrichshafens Diagonalangreifer Georg Grozer, der mit 22 Zählern erfolgreichster Punktesammler der Begegnung war, und erklärte den Umschwung folgendermaßen: „Nachdem wir den ersten Satz verloren hatten, haben wir uns zusammengerissen. Und das hat funktioniert.“

Dank des Sieges hat der VfB nun 36:8 Punkte sowie 59:19 Sätze auf dem Konto und rangiert damit hinter Spitzenreiter Generali Haching (36:8 Punkte, 59:17 Sätze), aber noch vor dem SCC Berlin (36:8 Punkte, 58.21 Sätze) auf dem zweiten Tabellenplatz. „Offensichtlich will die Mannschaft nicht als Erster in die Play-offs gehen. Ich hoffe nur, sie will nicht noch Dritter werden“, sagte Moculescu süffisant und urteilte: „Der eine oder andere macht sich im Moment selbst zuviel Druck. Wir selbst sind unser größter Gegner.“

Nach dem aktuellen Tabellenstand würde das bedeuten, dass Friedrichshafen im Viertelfinale der Play-offs auf den Siebten EnBW TV Rottenburg und im Erfolgsfall im Halbfinale auf den Sieger des Duells SCC Berlin gegen evivo Düren trifft.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

VCO schickt Rottenburg mit 3:1 nach Hause

Weit gereist war die Mannschaft des TV Rottenburg, um sich die Hauptstadt anzusehen und gegen die Youngsters des VC Olympia Berlin anzutreten. Ersteres klappte gut, das Team bekam eine Privatführung durch das Reichstagsgebäude vom Grünen-Abgeordneten Winfried Hermann. „Einige der Jungs waren das erste Mal hier“, erzählte Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Das zweite Ziel, gegen das Zurich Team VCO Berlin zu gewinnen, gelang am heutigen Tage nicht.

Der TV Rottenburg ging hochmotiviert in die Partie. Sie spielten variabel auf und setzten die Heimmannschaft durch gezieltes Blocken unter Druck. Sie ließen dem VC Olympia keine Chance zu punkten. Einzig Denis Kaliberda hielt das Team mit schönen Angriffen und guten Blöcken am Leben. Der Satz endete mit 14:25 für die Gäste.

Im zweiten Satz war die Mannschaft des VC Olympia von Anfang an bei der Sache, Angriffe von  Kaliberda und Ricardo Galandi sowie Fehler des TV Rottenburg führten zu einer 11 Punkte Führung beim 21:10. Dem Gegner fehlte es an Druck und Spannung, der Playoff-Einzug war bereits geschafft. Dann leisteten sich die Spieler des VCO Berlin Konzentrationsfehler. Sie vergaben vier Satzbälle ehe sie durch einen Angriffsschlag von Christian Fromm den Satzball verwandeln konnten und den Satz mit 25:17 für sich entschieden.

Der dritte Satz begann wie der Satz zuvor mit einem guten Start für die Heimmannschaft und einem gut aufgelegten Kaliberda, der sich sowohl im Angriff als auch im Block zusammen mit Galandi hervor tat. Der Wechsel von Stefan Schneider für Kai Kleefisch beendete die Testphase für den Ersatzdiagonalspieler des TV Rottenburg. Schneider punktete und brachte sein Team zum Ausgleich (16:16). In der Folge setzte die gute Aufschlagphase von Fromm den Gast unter Druck. Kaliberda übernahm das Spiel und führte sein Team zum Satzsieg durch drei Angriffsschläge hintereinander und beendete mit einem Ass zum 25:21.

Mit 3:0 ging der VC Olympia in den vierten Satz. Nach der notwendig gewordenen Auszeit brachten Matthias Pompe und Stefan Schneider den TV Rottenburg zurück ins Spiel. Doch das Team um Söhnke Hinz reagierte. Unter anderem rettete Libero Fabian Kohl in mehreren Ballwechseln den Vorsprung. Das Zurich Team baute die Führung nach und nach bis zum 22:13 aus. Ein letztes Aufbäumen um Pompe half den Gästen nicht, sie verloren den letzten Satz mit 25:17.

Der fünfte Saisonsieg versöhnt die Mannschaft mit ihrer Leistung aus dem voran gegangenen Spiel gegen die Wuppertal Titans: „Wir sind jetzt vom sportlichen Niveau im unteren Drittel der Liga angekommen“, so das Fazit von Trainer Söhnke Hinz.

f.r./j.s.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

SCC: Kompromissloses Nachbarschaftsduell

Auf den ersten Blick hat sich durch den 3:0 (25:20, 25:8, 25:13) Erfolg des SCC BERLIN gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen am Mittwochabend vor den letzten beiden Normalrunden-Spieltagen in der Volleyball-Bundesliga nichts geändert: Durch den sechsten Sieg im sechsten Berlin-Brandenburg-Derby bleiben die Hauptstädter auf Rang drei punktgleich mit Generali Haching und dem VfB Friedrichshafen.

Beim näheren Hinschauen bietet sich für den SCC jedoch einiges an, was für die bevorstehenden Meisterschafts-Play-offs hoffen lässt. Da ist zum einen mit 2.030 Zuschauern die zweitbeste Publikumskulisse eines Hauptrundenspiels in der Sömmeringhalle während der gesamten SCC-Geschichte. Nur gegen Generali Haching fanden am 15.02. dieses Jahres mehr Besucher den Weg nach Charlottenburg. Bedeutet die Volleyball-Fangemeinde in der Stadt mit den meisten Bundesligisten hat erfreulich zugenommen! Zum anderen der souveräne Erfolg nach nur 65 Spielminuten – wobei einer der spielstärksten Formationen der Liga insgesamt nur 41 Zähler zugelassen wurden. „Unsere Mannschaft ist nach hartem Training mit der heutigen Vorstellung ein erster Schritt in Richtung Topform für die Play-offs gelungen“, bilanzierte ein zufriedener SCC-Manager Kaweh Niroomand.

Zumal der Gastgeber auf den grippeerkrankten Mittelblocker Felix Fischer und den wegen Knieproblemen aussetzenden Außenangreifer Mark Dodds verzichtete. Doch Jaromir Zachrich (Block) und Dirk Westphal (Außenangriff) unterstrichen, dass sie solch eine Konstellation ohne Leistungsverlust für die Mannschaft kompensieren können. Niroomand: „Besonders freue ich mich über die Leistung von Dirk Westphal. Wir brauchen ihn für die Meisterschafts-Endrunde in der Play-off-Verfassung des Vorjahres. Da war er ganz stark.“

Stark präsentierten sich auf Seiten des Siegers auch Diagonalangreifer Aleksandar Spirovski (erfolgreichster Punktesammler mit 19) sowie Mittelblocker Marcus Böhme. Der Nationalspieler und Olympiateilnehmer scheint zum richtigen Zeitpunkt an seine Bestform anknüpfen zu können. Rund die Hälfte seiner 12 Zähler buchte er mit Aufschlagassen, blockte hervorragend und versenkte seine Schnellangriffe. Dass er dennoch nicht als „SECURITAS - Spieler des Tages“ mit einem Präsentkorb die Halle verließ, lag an der Anerkennung, die man Zuspieler Jaroslav Skach zuerkennen musste. In der engen Endphase des ersten Durchganges – nach einem 16:18-Rückstand – bugsierte der tschechische Auswahlakteur mit einer wirkungsvollen Aufschlagserie und entsprechenden Pässen den SCC in Richtung „Wir sind der Herr im Haus“-Position.

„Diese Phase war der Knackpunkt“, meinte hinterher Netzhoppers-Libero Sebastian Prüsener, bekanntlich bis zum Vorjahr einer der Erfolgsgaranten und Sympathieträger bei den Berlinern. „Da hat der SCC mit dem Service eine Schippe draufgelegt und unsere Annahme in größte Schwierigkeiten gebracht.“ Die folgenden Angriffsversuche der Netzhoppers wurden ein ums andere Mal leichte Beute des starken SCC-Blocks.

Gästetrainer Mirko Culic – einst Zuspieler und dann Meistermacher beim SCC – zeigte sich im ersten Moment arg enttäuscht von seinen Schützlingen. Bis zum 20. Punkt im ersten Abschnitt sei der Auftritt noch okay gewesen, „doch was dann folgte, war ein Versagen in allen Bereichen“. Obwohl er alle denkbaren Wechsel probierte, fand KW gegen einen nun immer sicherer und selbstbewusster werdenden SCC nicht mehr zu seinem gefürchteten Angriffspiel (schnell und flach). Ohne den am Knie verletzten kubanischen Hauptangreifer Hidalgo („unklar, ob er zu den Play-offs einsatzfähig ist“) und ohne die vielseitig einsetzbaren Beachspezialisten Jonathan Erdmann und Kay Matysik (beide im Trainingslager) haben die Netzhoppers nicht die Alternativen wie die Liga-Spitzenteams.

SCC-Cheftrainer Michael Warm indes ist zuversichtlich, dass Felix Fischer bei den letzten beiden Normalrundenspielen gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau (24.03.) und daheim gegen die Wuppertal Titans (28.03. / 19.30 Uhr / Sömmeringhalle) wieder zur Verfügung steht. Möglicherweise etwas später dann auch der Kanadier Mark Dodds. „Aber wer dann spielt, das müssen wir erst noch sehen.“ Was gegen Königs Wusterhausen („Das war auf alle Fälle mehr als ein Pflichtsieg, denn natürlich war die Verunsicherung nach unseren Niederlagen gegen Haching und Düren zu überwinden“) getan werden musste, sei getan worden. „Jetzt gibt es im Hinblick auf die Play-offs aber noch zahlreiche Kleinigkeiten zu verbessern“ Wie Warm vermutet auch Kapitän Skach, dass sich an der Ausgangslage für die Play-offs kaum etwas ändern dürfte: „Ich erwarte drei Mannschaften punktgleich an der Spitze. Was eine spannende Endphase und einen völlig offenen Titelkampf verspricht.“

epo

 

 

Hamburg - Hamburger Sportbund-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

Deutscher Sportausweis: Start in Hamburg

Ab März 2009 können alle Hamburger Sportvereine und –verbände ihre Mitglieder kostenfrei mit dem Deutschen Sportausweis ausstatten und damit exklusive Vorteile für die Sportlerinnen und Sportler sowie die Entlastung der Vereinsverwaltung sichern. Die Mitglieder erhalten finanzielle Vorteile bei ausgewählten Wirtschaftspartnern. Sie als Vereinsführung profitieren u.a. durch eine kostenfreie vereinsspezifische Online-Mitgliederdatenbank.

Zu den zentralen Zielen des Hamburger Sportbundes zählen die Förderung der Zukunftsfähigkeit seiner Sportvereine, exklusive Vorteile für die Sportlerinnen und Sportler in den Vereinen sowie die Entlastung der Vereinsverwaltung.

Von diesen Zielen geleitet unterstützt der Hamburger Sportbund das Gemeinschaftsprojekt im Deutschen Sport und empfiehlt allen seinen Mitgliedern die Teilnahme am Deutschen Sportausweis – dem weltweit ersten nationalen Ausweis im organisierten Sport.

Alle Hamburger Sportvereine erhalten die Möglichkeit, jedes Vereinsmitglied kostenfrei mit seinem ersten Deutschen Sportausweis auszustatten und damit personalisierte Mitgliedsausweise für verwaltungstechnische Belange ihres Sports einzusetzen.

So profitiert der Verein:

Die Vereinsmitglieder können sich mit dem Sportausweis mit Gleichgesinnten unter www.sportausweis.de vernetzen, werden mit finanziellen Vorteilen bei ausgewählten Wirtschaftspartnern belohnt und vieles mehr.

 

 

Deutschland - A10 Netzhoppers KönigsWusterhausen-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

Netzhoppers: Au weia!

A10 Netzhoppers gehen im Derby 0:3 unter

Es ist schon erstaunlich, wie beherrscht Trainer Culic die Vorstellung seiner Mannschaft hinnahm. „Wir haben in allen Belangen versagt" so einfach und klar ist die Analyse.

Das Nachbarschaftsduell stand diesmal unter anderen Vorzeichen als in den Jahren zuvor. Waren der SCC Berlin und die Netzhoppers bisher nur geografisch Nachbarn, so kam diesmal eine weitere Nachbarschaft hinzu: in der Tabelle. Der Vierte reiste zum Dritten und spielte leider nur anfänglich auf dem bisherigen Saisonniveau.

Satz eins war lange Zeit ausgeglichen. Über 15:15 konnten sich die Netzhoppers auf 18:16 absetzten und hatten die Chance zum Drei-Punkte-Vorsprung. Leider wurde diese durch einen Angriffsfehler vergeben. Zwei kleine Aufschlagserien von Skach und Westphal führten zum 24:20 für den SCC und ein Block gegen Björn Matthes besiegelt den Satzgewinn für die Berliner.

Dass Satz zwei die Achillesferse der Netzhoppers ist, war bekannt. Was aber in Sömmeringhalle stattfand, war mehr, oder besser gesagt: Nichts. Die Annahme wurde von Ball zu Ball schlechter und kaum ein Angriff fand den Weg zum Boden. Im Gegensatz dazu klappte bei den Berliner alles. Der wirklich schlechteste Satz der Saison endete mit 25:8 für den SCC Berlin. Felix Braun, Mittelblocker der Netzhoppers sagte dazu: „Die Annahme war dermaßen schlecht, dass Manuel (Rieke) heute mehr Marathonläufer denn Zuspieler war."

Nachdem Satz zwei so kläglich abgegeben wurde, war die Niederlage nicht mehr zu verhindern. Der SCC spielte weiterhin auf gutem Niveau. Insbesondere durch die Mitte waren die Hauptstädter nicht aufzuhalten. Exemplarisch für das Spiel war der Punkt zum 18:9 für den SCC, wo Markus Böhme einen eigentlich verlorenen Ball mehr oder weniger als Alibi versucht zu bekommen und mit den Fingerspitzen so über das Netz würgt, dass keine Känguru diesen mehr erreichen kann. 25:13 ging auch der dritte Abschnitt klar an die Heimmannschaft.

Drei Vergleiche sollen die Überlegenheit des SCC darstellen:

Erfolgreiche Blocks

 SCC 13

 Netzhoppers 0

Aufschläge

 SCC 10 Fehler

 Netzhoppers 9Punkte

   Netzhoppers 6 Fehler  Netzhoppers 1 Punkt

Angriffe

 SCC 38 Punkte aus 68 Angriffen

 Netzhoppers 24 Punkte aus 82 Angriffen

Felix Braun kommentierte die Statistik achselzuckend: „Da haben wir wohl die Kräfteverhältnisse wieder zurechtgerückt."

Trainer Mirko Culic musste diesmal feststellen, dass die Ausfälle von Hidalgo und Erdmann sowie die fehlende Fitness von Matze Böhme wohl doch mehr an der Subtanz nagen als erwartet: „Die großen vier Mannschaften haben eben mehr Reserven und können solche Ausfälle kompensieren; wir wohl nicht."

Trotz diese herben Niederlage richten sich die Blicke auf das nächste Heimspiel. „Die Mannschaft ist über die Leistung sehr enttäuscht und Motivation für das Spiel gegen Moers ist jetzt alles" so sieht Culic seine Hauptaufgabe in den nächsten Tagen. Erdmann und Matysik werden auch wieder zur Verfügung stehen und Matze Böhme zeigt auch ansteigende Form.

Das gezeigte Spiel kann leicht zum Knackpunkt der Saison werden. Mannschaft, Trainer und Betreuerteam werden alles daran setzen, die in der Rückrunde gezeigten Leistungen nochmals abzurufen und mit in die Play-off-Runde zu nehmen.

Der SCC Berlin zeigte sich hervorragend auf die Netzhoppers eingestellt. Ein Zeichen von intensiver Vorbereitung und Analyse auf den heutigen Gegner. Die A10 Netzhoppers haben sich zu einem ernstgenommenen Gegner entwickelt, auch wenn sie das heute nicht zeigen konnten. „Kopf hoch, auch wenn der Hals schmutzig ist und nur nach vorne denken", sollte das Motto der nächsten Tage sein.

 

 

Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

Raben: CEV-Pokal hat sich für alle gelohnt

Manager und Trainer der Roten Raben ziehen positive Bilanz des Final Four

Ich hätte schon gerne so eine Medaille mit nach Hause genommen“, meinte Katja Wühler bedauernd nach der Niederlage gegen Fenerbahce Istanbul. Als Vierter beim Final Four des CEV-Pokals konnten die Roten Raben nämlich nichts außer den Erfahrungen von Novara mit nach Hause nehmen. Doch die – darin waren sich Raben-Trainer Guillermo Gallardo und Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder einig – waren für alle Beteiligten sehr wertvoll. „Wir haben in Novara viel gelernt“, so Jung-Kronseder.

Zu Saisonbeginn hatte Raben-Trainer Gallardo als „ganz großes Ziel das Erreichen der Final Four“ ausgegeben. Dass die Roten Raben das geschafft haben, sei nicht nur für den Vereins, sondern für das deutsche Volleyball wichtig. Daher ist Gallardo auch „sehr zufrieden, dass wir in Novara waren, auch wenn es am Ende nur zu Platz vier gereicht hat“.

Aus sportlicher Sicht bleibt für ihn festzuhalten, dass die anderen drei Teams – Fenerbahce Istanbul, Uralochka Ekaterinenburg und Asystel Volley Novara – auf höherem Niveau spielen, wobei Novara deutlich aus allen vier Teilnehmern herausragt. Der Raben-Trainer stellte aber auch fest und das nicht ohne Stolz in der Stimme, dass seine Mannschaft insgesamt gut mithalten konnte. So hatten „seine Mädels Ekaterinenburg einen beherzten Kampf geliefert“ und die Mannschaft von Nikolai Karpol an den Rand einer Niederlage getrieben. Eine Mannschaft, die mit Marina Sheshenina beispielsweise die Zuspielerin der russischen Nationalmannschaft in ihren Reihen hat.

Zudem verfügt Ekaterinenburg – laut Insiderkreisen - über einen Etat von rund vier Millionen Euro. Eine Summe, die in der deutschen Bundesliga von keinem einzigen Verein erreicht wird. Hier liegen die Zahlen zwischen 500 000 Euro und einer Million Euro. Es wird beispielsweise auch gemunkelt, dass die venezuelanische Diagonalspielerin Maria Gomez rund 150 000 Euro im Jahr verdient. Nicht viel anders sieht die finanzielle Ausstattung bei Istanbul oder Novara aus. Bei Istanbul spricht man von rund zwei Millionen Euro bei Novara von rund vier Millionen Euro. Zum Vergleich: die Roten Raben haben einen Etat von rund 700 000 Euro. Im Etat der Vilsbiburgerinnen sind die Ausgaben für den europäischen Wettbewerb im übrigen bereits eingerechnet. Bei Novara, Ekaterinenburg und Istanbul gibt es dafür noch einmal einen gesonderten Etat. Von daher ist das, was die Roten Raben mit ihren Mitteln erreicht haben, noch deutlich höher einzustufen.

Auch wenn die Raben-Spielerinnen am Sonntag gegen Istanbul schwere Beine hatten und so nicht mehr ihre komplette Leistungsfähigkeit abrufen konnten, haben sie auf alle Fälle einen positiven Eindruck in Italien hinterlassen. Zumindest Katja Wühler konnte sich zudem über eine Auszeichnung freuen: Sie wurde von einer fachkundigen Jury zur besten Angreiferin des Turniers ausgezeichnet.

So bleibt für Raben-Trainer Guillermo Gallardo die Erkenntnis, dass es noch ein gutes Stück für die Roten Raben ist, um die gleiche Qualität zu haben, wie europäische Topmannschaften.

Für den Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder waren drei Dinge beeindruckend: Die Spielerinnen waren athletisch und technisch sehr gut ausgebildet, was von einer guten Jugendarbeit spricht. Die Trainer und ihr Betreuerteam arbeiten höchst effizient und Volleyball wird bei diesen drei Teams in einem absolut professionellen Umfeld praktiziert. Die Basis dazu bildet die wirtschaftliche Situation der drei Vereine. „Um so etwas auf Deutschland zu übertragen, müsste sich die Sponsoren- und Medienlandschaft grundlegend ändern“, stellt der Raben-Manager fest. So hat beispielsweise Istanbul einen eigenen Fernsehsender und über das Final Four wurde im italienischen Fernsehen live in Ausschnitten berichtet. Daran müsse man arbeiten, so Jung-Kronseder.

Raben-Trainer Guillermo Gallardo muss dagegen daran arbeiten, dass seine Mannschaft jetzt wieder den Kopf frei bekommt. Schließlich kommt es am Montag zu Hause gegen den Dresdner SC in der Bundesliga zu einer vielleicht vorentscheidenden Begegnung.

 

 

Deutschland - SC Union EmlichheimNews

 Donnerstag, 19. März 2009

  

SCU: Bianca Meyerink zum Jugendnationalteam

SCU Mittelblockerin Bianca Meyerink ist zu einem Vorbereitungslehrgang der Jugendnationalmannschaft nach Heidelberg eigeladen worden.

Der vom 23.03.2009 bis 28.03.2009 dauernde Lehrgang dient als Vorbereitung für die Jugend-Europameisterschaften, die vom 02.04 – 10.04.2009 in Rotterdam stattfinden werden. Bundestrainer Stefan Bräuer hat für den Lehrgang insgesamt 14 Spielerinnen der Jahrgänge 1991/92 eingeladen. Nach dem Lehrgang wird er den 12er Kader für einen zweiten Vorbereitungslehrgang in Lüdunghausen und die Jugend-Europameisterschaften nominieren.

Für das junge SCU Talent ist es die erste Einladung ins Nationalteam. Sie hat sich sich riesig über die Einladung gefreut und wird nach eigener Aussage in der kommenden Woche alles daran setzen, um in den Europameisterschaftskader nominiert zu werden.

Sollte Bianca Meyerink vom Bundestrainer für den 12er Kader nominiert werden, würde sie SCU Trainerin Danuta Brinkmann für die Auswärtsspiele in Berlin und im letzten Heimspiel gegen den VC Norderstedt nicht zur Verfügung stehen. Somit sehen die Verantwortlichen des SCU die Einladung ins Nationalteam durchaus auch mit einem weinenden Auge, denn nach der Verletzung der etatmäßigen Mittelblockerin Lisa Hackauf war Bianca Meyerink auf dieser Position zuletzt mehr als nur ein Ersatz. Gemeinsam mit Manager Jan Heinz Meyerink entschied sich Trainerin Danuta Brinkmann trotzdem dafür, ihrer Spielerin die große Chance zu geben, sich für den Europameisterschaftskader der Jugendnationalmannschaft zu qualifizieren.

„Wir sehen die Einladung als eine erneute Würdigung der hervorragenden Jugendarbeit des SCU Emlichheim und im besonderen eine Bestätigung der außerordentlichen Arbeit von Trainerin Danuta Brinkmann. Wir haben in diesem Fall die Interessen des Bundesligateams hinten angestellt. Wenn uns Bianca tatsächlich in den letzten drei Spielen fehlen sollte, wird die Mannschaft den Ausfall kompensieren“, so Manager Jan Heinz Meyerink.

In Heidelberg wird Bianca Meyerink auch auf Annika Lambers treffen. Die seit dieser Saison beim VCO Berlin spielende gebürtige Emlichheimerin, erhielt ebenfalls eine Einladung des Bundestrainers.

 

 

Deutschland - Generali Haching-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

Auch gegen Leipzig hält sich Haching schadlos

10. Pflichtspielsieg in Folge für den Pokalsieger

Ganz Volleyballdeutschland leidet mit den Leipziger Volleyballfans. Zu beneiden ist der Anhang des insolventen sächsischen Traditionsvereins jedenfalls nicht. Dass die Fans trotzdem hinter Steffen Busse und seinem Team stehen, zeigte die Anwesenheit einiger treuer Leipziger Fans in Unterhaching.

Vor 805 Zuschauern gab es allerdings, wie zuletzt häufig, den Jubel nur im gegnerischen Team. So auch heute. Zwar hatten die Hachinger Gastgeber nicht den besten Tag erwischt, aber dennoch gelang der mit Blick auf die Tabellenführung so wichtige weitere 3:0-Erfolg für das Team um Marco Liefke.

Der frischgebackene Pokalsieger startete sehr mühsam in die Partie (6:6), doch dann kam Hachings Spiel in Fahrt. Den schnellen Pässen auf die Außenangreifer Bakumovski und Schwarz, den Angriffen über die Mittelblocker Dewes und Günthör, sowie den variablen Schlägen von Marco Liefke auf der Diagonalposition hatten die Leipziger nur selten etwas entgegen zu setzen. Als Zuspieler Steuerwald nach der ersten technischen Auszeit das Tempo anzog, eilte Haching davon. Eugen Bakumovski verwandelte nach 21 Minuten den zweiten Satzball zum 25:16.

Dass Leipzig aber durchaus besser ist, als es der Tabellenplatz aussagt, bekam nicht nur der Moerser SC bei dessem Gastspiel in Sachsen am vergangenen Wochenende zu spüren. Über den Kampf fanden Mühlisch, Günther und Co. wieder in die Partie, führten sogar zweitweise mit zwei Punkten (9:11). Den bayerischen Gastgebern gelang es in dieser Phase einfach nicht, eine konstant hohe Erfolgsquote im Angriff zu halten. So blieb der Satz bis zum 22:21 offen. Doch dann zeigten die Hachinger ihre ganze Klasse, wenn es darauf ankommt: Eugen Bakumovski per Block und Angriff und Patrick Steuerwald per Zuspielertrick sorgten für Entspannung in den Gesichtern der Fans (25:22).

Im dritten Satz spielte der Pokalsieger dann vollkommen befreit auf. Schnell führte man gegen die Sachsen mit 10:5. Nun auch mit der letzten Konsequenz im Angriff spielend, überrollte man den VCL. Wieder einmal mehr scheiterten die Gegner an Hachings hervorragendem Blockspiel. Und so waren die Spielstände 16:9 und 20:12 nur Zwischenstationen zum 3:0-Sieg (25:13).

Oftmals zuvor betonten die Spieler, dass sie ein eingeschworenes Team sind. Und das bewiesen sie heute einmal mehr: Als Kapitän Marco Liefke beim 23:12 das Feld verließ und für ihn Christian Günther auf die Diagonalposition kam, wurde dieser auch prompt von Nano Steuerwald bedient: Gleich drei Bälle in Folge landeten bei Günther, ehe der VCL nicht mehr abwehren konnte. "Nano hätte wahrscheinlich so lange zu mir gespielt, bis ich ihn totgemacht hätte.", so der eingewechselte Günther augenzwinkernd.

Was danach kam, war Gänsehaut pur. Während der Hachinger Film zum Pokalfinale über die Videoleinwände lief, raunte immer wieder Jubel durch die Generali Sportarena begleitet von spontanem Applaus. Als dann die Mannschaft erneut einlief und den Fans den DVV-Pokal präsentierte, kannte die Freude nur wenig Grenzen.

Einen besonders stürmischen Empfang bereitete der Hachinger Anhang Trainer-Fuchs Paduretu. Bescheiden, wie Paduretu ist, betonte er die Teamarbeit in Haching: "Der Pokal ist das Ergebnis von 10 Jahren Arbeit im Team. Da gibt es circa 30 Leute, die sehr viel für den Verein tun."

Generali Vertriebsvorstand Karl Pfister lobte Verein und Team: "Der Pokalsieg hat das Engagement bestätigt. Wir sind sehr stolz auf das Team und den Verein.". Den krönenden Abschluss und somit den Auftakt für die Fanfeier bildeten Marco Liefkes Worte: "Wenn wir so weiter spielen, treffen wir uns im Mai hier nochmal."

Durch den glatten 3:0-Erfolg, konnten die Hachinger ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen. Da der VfB Friedrichshafen unerwartet einen Satz gegen den VC Bad Dürrenberg/Spergau abgeben musste (3:1), liegen die Bayern nun mit zwei Sätzen Vorsprung vor den punktgleichen Häflern. Die nächste Aufgabe haben die Spieler dann am kommenden Samstag zu lösen. Im bayerischen Derby gastiert man bei der SG Eschenbacher Eltmann. Auch da ist möglichst wieder ein 3:0 gefordert, um als Tabellenführer in die Playoffs zu starten. Und unterschätzen wird man die Nordbayern wohl nicht. Denn die Erinnerungen an das Saisonfinale 2008 werden wieder wach, als Haching im letzten Heimspiel der damaligen Hauptrunde gegen Eltmann verlor und noch auf Platz vier abrutschte.

Alex Große

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  

Björn Andrae will ersten internationalen Titel

Deutscher Meister und DVV-Pokalsieger ist er schon, jetzt will DVV-Nationalspieler Björn Andrae (Athen/GRE) endlich seinen ersten internationalen Titel erringen. Die Chance bietet sich am Wochenende (21./22. März) in Athen beim Finalturnier um den europäischen CEV Cup. Allerdings ist die Gegnerschaft nicht von „Pappe“, im Halbfinale wartet auf den griechischen Tabellenführer der italienische Tabellen-Dritte aus Cuneo mit etlichen Stars in den Reihen. Und auch das andere Semifinale ist gut bestückt, mit Belgorod/RUS und Almeria/ESP treffen die beiden Tabellen-Fünften der nationalen Ligen aufeinander. Alle Partien aus Athen werden live und kostenlos auf www.laola1.tv übertragen. Informationen zum Finalturnier gibt es auf der eigens geschaffenen Seite www.cevfinal4.gr

Parallel zum CEV Cup findet in Izmir/TUR die Endrunde um den Challenge Cup statt. Gastgeber Izmir, im Achtelfinale Sieger gegen Generali Haching, trifft im ersten Halbfinale auf Patras/GRE, anschließend kämpfen Constanta/ROU und Favorit Wegiel/POL gegeneinander.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 19. März 2009

  www.volleyball-bundesliga.de

VC Gotha: Eine Frage der Ehre

Für die Bundesligavolleyballer des VC Gotha geht es am Sonnabend um 20:00 Uhr in der heimischen Ernestinerhalle gegen TuS Kriftel auch darum, sich für die schlechte Leistung in Freiburg zu rehabilitieren. Eine solche Ehrenrettung ist man dem treuen Gothaer Publikum einfach schuldig.

Die Gewissheit den Klassenerhalt geschafft zu haben, kann befreiend wirken aber auch, wie zuletzt gezeigt, die nötige Motivation nehmen. Zumal auch die Saisonzielstellung, einen Podiumsplatz zu erreichen, aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist. Doch die Mannschaft hat sich vorgenommen, obwohl die Akkus bei einigen Spielern fast leer sind, es diesmal nicht an Motivation und Engagement fehlen zu lassen.

Das ist auch deshalb zwingend erforderlich, weil der Gegner aus Kriftel derzeit zu den Top 3 der Liga gehört und bis zum vergangenen Spieltag auf eine beeindruckende Serie von acht Siegen in Folge zurückblicken konnte. Doch dann erwischte es die Hessen zu Hause gegen Durmersheim. Mit 2:3 verlor man gegen die im Abstiegskampf befindlichen Badener. Damit gelang Durmersheim das Kunststück, als bisher einzige Mannschaft in dieser Spielzeit, zweimal gegen Kriftel gewonnen zu haben. Gotha könnte hier mit einem Sieg gleichziehen, denn das Hinspiel hatte der VC nach sehr guter Leistung überraschend klar mit 3:0 gewonnen.

Die Krifteler sind ein sehr ausgeglichen besetztes Team, das mit starkem Service und guter Blockarbeit überzeugt. Dies bekam auch Spitzenreiter Bühl bei seiner 1:3 Heimpleite vor 14 Tagen eindrucksvoll zu spüren.

Für das Gothaer Publikum gibt es zudem ein Wiedersehen mit Zuspieler Fritz Lückerath, der nach seinem Gothaer Intermezzo in Kriftel eine neue sportliche Heimat gefunden hat.

Die genannten Tatsachen zeigen, dass der VC am Sonnabend nur mit einer erheblichen Leistungssteigerung eine Chance zum Sieg besitzt. Trainer Jörg Schulz erwartet jedenfalls eine spürbare Reaktion der Mannschaft auf die zuletzt wenig überzeugenden Auftritte. Im Training konnte er entsprechende Ansätze bereits beobachten. Zum Spiel gegen Kriftel sagte er, „ Wir haben gegen den Tabellendritten nicht zu verlieren. Wir werden uns nur auf uns und unsere Leistung konzentrieren. Ich erwarte, dass alle Spieler an ihre Leistungsgrenzen gehen und alles für den Erfolg geben. Das sind wir unserem Publikum schuldig“.

Hinsichtlich der Aufstellung behält J. Schulz sich Änderungen gegenüber den letzten Spielen vor. Zuspieler Christian Franz hat seine Verletzung weitgehend auskuriert und wird spielen können.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Donnerstag, 19. März 2009

  www.beach-volleyball.de

Rückschlag für Kira Walkenhorst

Kira-Katharina Walkenhorst, 19, wollte 2009 im Sand durchstarten. Doch eine zweite OP am Knie war notwendig, und nun schafft es Kira nicht, rechtzeitig zum Saisonbeginn einsatzfähig zu werden. Ihre Partnerin Chantal Laboureur bestreitet die Saison mit Katharina Schillerwein. Kira: "Wir haben uns vorgenommen, dann eben 2010 durchzustarten."

Bei der Junioren-Europameisterschaft im September 2008 knickte Kira bei einem Hinterfeld-Angriff ohne Fremdeinwirkung um. Kreuzband und Innenmeniskus waren gerissen. Kira wurde operiert, und eigentlich hatte sie genug Zeit, fit zu werden. Doch nun musste sie ein zweites Mal in den OP-Saal, weil sich im Knie eine Narbe gebildet hat, die entfernt werden musste. "Es ist schon deprimierend, zumal ich mich schon lange mit Schulter- und Knieverletzungen herumplage", sagt Kira.

1,84 Meter groß und als Außenangreiferin beim Bundesligisten TSV Bayer 04 Leverkusen im Einsatz, spielte Kira bisher noch nicht sehr intensiv im Sand, aber dieses Jahr sollte sich das ändern. Deswegen hatte sie sich auch an Chantal gewandt, mit der sie bereits 2008 beim smart beach cup auf Norderney einen guten fünften Platz belegt hatte.

Die Teamkonstellation Laboureur/Walkenhorst klang sehr viel versprechend, sind doch beide Spielerinnen sehr jung und talentiert. Nicht umsonst sind sie im Junioren-Nationalkader und in der Bundesliga im Einsatz. Chantal holte 2008 den U19-Weltmeister-Titel mit Levke Spinger an ihrer Seite. Um auch im Erwachsenenbereich konkurrenzfähig zu sein, entschied sich die "nur" 1,80 Meter große Chantal, auf Abwehr umzusatteln und die vier Zentimeter größere Kira zu ihrer Blockerin zu machen. "Wir wollen unbedingt die U20-Europameisterschaft spielen und versuchen auch, für die U21-Weltmeisterschaft nominiert zu werden", lauteten die Ziele für 2009, "natürlich wollen wir auf der deutschen Tour viel spielen und es zu der Deutschen Meisterschaft schaffen."

Doch nun gilt es für Kira zunächst, wieder gesund zu werden. "Die nächste Zeit schaffe ich jetzt auch noch. Bein auskurieren und 2010 durchstarten", sagt Kira tapfer. Fünf Tage in der Woche absolviert die angehende Physiotherapeutin ihr dreistündiges Reha-Programm, um wieder (Beach-)Volleyball spielen zu können. Mit Rückschlägen umgehen zu lernen, gehört nun mal auch zur Ausbildung eines jeden Sportlers.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Donnerstag, 19. März 2009

  www.westfaelische-nachrichten.de

Chemnitz: Keine Spur von Resignation

Münster - Sie haben 18 von 19 Meisterschaftsspielen verloren, doch keine Spur von Resignation bei den Fighting Kangaroos Chemnitz. Ganz im Gegenteil.

 

 

Deutschland - MDR.de

 Donnerstag, 19. März 2009

  www.mdr.de

VCL am Boden - Spergau mit Anstand

Es fehlte die Kraft, es fehlte der Mut. Nicht verwunderlich, denn die Volleyballer des VC Leipzig geben ihre Abschlussrunden. Nach der Niederlage bei Generali Haching sind die Messetädter auch sportlich abgestiegen.

 

 

Deutschland - Potsdamer Neueste Nachrichten

 Donnerstag, 19. März 2009

  www.pnn.de

Potsdam: Letztmals als Zweitligist auf Reisen

SC-Volleyballerinnen am Samstag in Hamburg

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam ließen sich gestern Abend beim Bundesliga-Heimspiel des SCC Berlin gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen schon einmal Erstliga-Atmosphäre um die Nase wehen.

 

 

Deutschland - Rheinische Post

 Donnerstag, 19. März 2009

  www.rp-online.de

Ein Ständchen für Rademaker

(RP) Die Fans feierten den Kapitän des Moerser SC von den Rängen. Ansonsten gab es gestern Abend im Adolfinum nicht übermäßig viel Grund zur Freude. Das Wichtigste am Sieg über die SG Eltmann sind die zwei Punkte für die Tabelle.

 

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