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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk
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Deutschland - Sportsandevents-News |
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Montag, 07. Juni 2010 |
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Erdmann/Matysik holen 1. Turniersieg der Saison
Nach der verletzungsbedingten Absage der Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann gingen David Klemperer und Eric Koreng als Favoriten in den smart beach tour Supercup in der HafenCity. Doch im Halbfinale wurden die Nationalspieler vom Überraschungsteam Tom Götz/Marcus Popp klar in zwei Sätzen gestoppt. Für den ganz großen Wurf hat es für die Underdogs nicht gereicht. Im Finale unterlagen sie knapp dem Berliner Duo Jonathan Erdmann und Kay Matysik.
Noch im ersten Durchgang hatten die späteren Sieger mit 21:11 deutlich die Oberhand. Nach einem Kraftakt kämpfte sich Marcus Popp, Zweiter der Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften, mit seinem Partner Tom Götz noch in den Tie-Break. Doch hier sollten Erdmann/Matysik (Nummer Drei der deutschen Rangliste) erneut klar mit 15:9 triumphieren. Nach Platz Drei beim Supercup in Frankfurt am Main standen Erdmann/Matysik in dieser Saison erstmals ganz oben auf dem Siegerpodest.
Kleines Finale der HSV-Teams
Es hätte auch das Finale vor heimischer Kulisse werden können. Im Spiel um Platz Drei trafen die beiden HSV-Teams David Klemperer/Eric Koreng und Sebastian Dollinger/Stefan Windschef aufeinander. Das bessere Ende hatten bei perfekten Beach-Volleyball Bedingungen die WM-Vierten und Topgesetzten Klemperer/Koreng (2:0). Rund 20.000 Zuschauer besuchten an den drei Eventtagen die smart beach tour Hamburg.
Der nächste Tourstop: smart beach tour Münster (11.06. - 13.06.2010)
Nur einmal Durchatmen, dann feiert die smart beach tour auf dem Hindenburgplatz in Münster ihre große Premiere. Vom 11. bis 13. Juni kämpfen Deutschlands Beach-Volleyballer in Münster um den vierten Titel der Saison. Mit von der Partie ist die 272fache Hallen-Nationalspielerin und Lokalmatadorin Angelina Grün vom USC Münster. Los geht´s am Freitagmittag mit der Qualifikation.
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Deutschland - CelebrationPromotion-News |
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Montag, 07. Juni 2010 |
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Holtwick-Semmler siegen auch in Hamburg
Es war das erwartete Traumfinale bei sensationellen Bedingungen in der Hamburger HafenCity. Sommer, Sonne und Spitzensport mit den beiden besten deutschen Damen-Beachvolleyball-Teams.
Im Finale der smart Beach Tour Hamburg standen sich die beiden befreundeten Nationalteams Goller-Ludwig und Holtwick-Semmler gegenüber. Die Ex-Europameisterinnen und Weltranglistendritte gegen die amtierenden deutschen Meisterinnen und Weltranglistenzwölfte.
Und das Finale hielt, was es versprach. Katrin Holtwick und Ilka Semmler waren von Anfang an hellwach und machten trotz des dreimonatigen Trainingsrückstandes von Ilka Semmler den spritzigeren Eindruck. So führten sie gegen Ende des ersten Satzes klar mit 19:16. Doch dann verpassten es Katrin und Ilka den Sack zu zumachen und wie schon im Spiel gegen die Schweiz am letzten Wochenende mussten sie fünf Punkte in Folge gegen sich hinnehmen. Am Ende stand es 21:19 für Goller-Ludwig.
Doch Katrin und Ilka trauerten ihren vergebenen Chancen aus dem ersten Satzes nicht lange nach, sondern machten auch in Satz zwei von Beginn an Druck. Es war ein Finale auf allerhöchstem World-Tour-Niveau, das es in dieser Form zwischen zwei deutschen Damenteams lange nicht gegeben hat. Katrin und Ilka gelang es, dank toller Blockabwehr von Ilka Semmler sowie spektakulärer Feldabwehraktionen von Katrin Holtwick, sich wiederum frühzeitig abzusetzen. Diesmal ließen sich Katrin und Ilka den Satz jedoch nicht mehr nehmen und gewannen Satz zwei souverän mit 21:18.
Es folgte der Showdown im dritten Satz vor frenetisch anfeuernden Zuschauern. Und dieser war wesentlich ausgeglichener als die beiden Sätze zuvor. Beide Teams schenkten sich nichts. Immer wieder war Ilka Semmler mit ihrer herausragenden Blockarbeit zur Stelle und ließ Sara Goller kaum eine Chance. Katrin Holtwick glänzte durch eine gute Übersicht und ein tolles Stellungsspiel.
Und so reichten auch keine 15 Punkte für den Sieg. 17:17 stand es zwischenzeitlich, ehe sich Goller-Ludwig den ersten und einzigen Matchball zum 18:17 sichern konnten, doch Katrin und Ilka ließen nicht locker und wehrten diesen ab. Und nun schlug die Stunde der beiden Rehapädagogik-Studentinnen. Sie machten drei Punkte in Folge und sicherten sich somit in einem dramatischen Finale den zweiten Sieg auf der smart Beach Tour.
Völlig ausgelaugt aber überglücklich war am Ende Ilka Semmler: „Gestern war ich bei diesen Temperaturen ganz schön platt. Da hat sich mein Trainingsrückstand deutlich bemerkbar gemacht und unser Physiotherapeut musste ganze Arbeit leisten. Umso schöner ist es, dass wir das heutige Finale gegen Sara und Laura am Ende noch drehen konnten und somit das Spiel für uns entscheiden konnten.“
„Ein perfekter Tag! Volle Ränge, tolles Wetter und ein Finale auf sehr hohem Niveau mit dem besseren Ausgang für uns. Was will man mehr? Gegen Sara und Laura macht es immer besonders Spaß! Die Absage des Finales im letzten Jahr in Berlin hat uns damals sehr enttäuscht. Umso schöner, dass wir nun das Finale hier in Hamburg für uns entscheiden konnten. Deutschland verfügt derzeit über sehr leistungsstarke Teams, die bei der EM im August in Berlin sicherlich ein Wörtchen mitzureden haben“, so Katrin Holtwick.
Und auch Headcoach Dr. Andreas Künkler war mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden. “Das war ein Finale auf World-Tour-Niveau. Beide Teams haben sich alles abverlangt und tolle Leistungen gezeigt. Das gibt Selbstvertrauen für den Grand Slam in Moskau.“
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Hamburg - Smash Online-News |
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Montag, 07. Juni 2010 |
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BeimDuoMixed-A-Turnier des Oststeinbeker SV auf der Anlage im Hamburger Stadtpark am Linnéring siegten am Sonntag Birthe Wulf und Sebastian Neufeld (MTV Heide/Oststeinbeker SV) im Finale gegen Britta Kleintombulte und Carlos Ramirez (Harburger SC). Platz 3 sicherten sich Cornelia Wilke und Jan Hammer (Sportspaß/FSV Harburg) gegen Sandra Trippler und Björn Rowek (Niendorfer TSV/VfL Pinneberg).
Das C-Turnier der Männer am Ahrensburger Helgolandring gewannen am Samstag Robert Wolthers und Andreas Schirber von Grün-Weiß Eimsbüttel. Sie setzten sich im Finale gegen Oliver Eschner und Danilo von Rüden (Oststeinbeker SV/VG WiWa) durch. Ausrichter Henning Losch vom Ahrensburger TSV gewann mit Reinhard Losch (Möllner SV) den 3. Platz durch einen Erfolg Sören Schillerwein und Jesse Brunkhorst.
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Deutschland - L.E. Volleys-News |
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Montag, 07. Juni 2010 |
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L.E. Volleys: Punkte statt Penunsen
Deutsche Bank spielt bei den L.E. Volleys Qualifikationsturnier
Den Schreibtisch gegen das Parkett getauscht, den Anzug gegen das Vereinstrikot, den Federhalter gegen den Ball, den Businessplan gegen die beste Mannschaftsaufstellung – so hieß es an diesem Wochenende für sechs Spielgemeinschaften Volleyball der Deutschen Bank. Im Qualifikationsturnier Nord/Ost zur Vereinsmeisterschaft wurden die vier Mannschaften gesucht, die im nächsten Jahr am gesamtdeutschen Ausscheid teilnehmen dürfen.
Die Spielgemeinschaft Leipzig hatte sich in diesem Jahr als Ausrichter beworben und Deutsche-Bank-Volleyball-Chef Matthias Albrecht, bekennender L.E. Volleys-Fan, der kaum ein Bundesligaspiel der letzten Saison verpasste und im letzten Jahr auch eine Spende der Deutschen Bank für den L.E. Volleys-Nachwuchs initiierte, legte die Organisation des Turniers vertrauensvoll in die Hände der L.E. Volleys.
Am Freitag Abend ging es nach vielfältigen Vorbereitungen endlich los. Die Gäste aus Lübeck, Rostock, Hamburg, Berlin und Frankfurt/O. reisten am Abend im quartiergebenden Hotel an und wurden dort mit einem kleinen Grillbuffet zur Stärkung und zum lockeren Kennenlernen oder Wiedersehen von der Leipziger Spielgemeinschaft und den L.E. Volleys empfangen.
Ein Busshuttle brachte die Sportbankler am Sonnabendmorgen dann zum Ort des Turniergeschehens: In der Ernst-Grube-Halle warteten schon Netze, Bälle und schiedsrichtende L.E. Volleys von der Bezirksklasse bis zur Bundesliga auf die Akteure. Nach kurzer Begrüßung und Erläuterung des Turnierablaufs legten die Mannschaften auf drei Feldern im Kampf Jeder gegen Jeden los. Es wurde gebaggert, gepritscht, geblockt und schelmisch gelegt, immer mit vollem Einsatz, so dass kaum ein Shirt trocken blieb. Schon früh zeigte sich der Kreis der Favoriten: Hamburg und Lübeck gewannen Satz für Satz, Rostock tat es in fast gleicher Weise nach, so dass relativ zeitig klar wurde, dass es vor allem um den vierten, den letzten Qualifikationsplatz, ein erbittertes Ringen geben würde.
In den wohlverdienten Pausen, vor allem der großen Mittagspause, wurden Gäste und Einheimische trefflich mit Würstchen, Schmalz und Salaten von den Mädels des L.E. Volleys-Bezirksklasse-Teams versorgt, das mitorganisierte Traumwetter lud zum Essen im Grünen und am Elsterflutbett ein.
So gestärkt ging es dann in die letzten beiden Partien des Tages und vielleicht war es am Ende doch der Heimvorteil und die lautstarke Unterstützung, die die L.E. Volleys der Leipziger Spielgemeinschaft leisteten, die den Ausschlag gaben. Mit großer Motivation und emotionalem Einsatz konnte den Lübeckern überraschend ein Satz abgenommen werden und bei Punktegleichstand mit den Frankfurter Gästen entschieden dann die kleinen Punkte für die Messestädter. Mit dem vierten Platz qualifizierte man sich für die gesamtdeutsche Vereinsmeisterschaft im nächsten Jahr. Herzlichen Glückwunsch!
Herzlichen Glückwunsch natürlich auch an die anderen drei qualifizierten Mannschaften: den erstplatzierten Hamburgern, dem Zweiten Lübeck und den bronzenen Rostockern. Ein besonderer Gruß geht an den Berliner Kollegen, der sich im letzten Satz des Turniers leider verletzte – wir wünschen Gute Besserung!
Mit einem
entspannten Kaffeetrinken und selbstgebackenem Kuchen war das offizielle Turnier
beendet. Doch für die meisten Teilnehmer ging das Wochenende in Leipzig noch
weiter: Ein Großteil hatte sich entschieden, das angebotene Programm der
Ausrichter anzunehmen und den Aufenthalt in Leipzig zu verlängern. Sie
vertrauten sich dem Stadtführer an und ließen sich bei einem kleinen
Stadtspaziergang die schönsten Ecken der Innenstadt zeigen, bevor es im Bus
anschließend auf eine kleine Bustour u. a. zum Völkerschlachtdenkmal ging. Zum
Abendessen ließ man sich dann am Cospudener See nieder, wo man auf der
Seeterrasse mit bestem Blick auf das Wasser, den Hafen und den Sonnenuntergang
bei einem guten Essen den Tag ausklingen ließ.
Die L.E. Volleys bedanken sich bei der Deutschen Bank für das Vertrauen und
hoffen, dass die Teilnehmer das Turnier bei den L.E. Volleys und das Wochenende
in Leipzig in guter Erinnerung behalten und bei einer Wiederauflage gern
wiederkommen. Uns hat es Spaß gemacht.
KK
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Deutschland - VC Dresden-News |
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Montag, 07. Juni 2010 |
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VC Dresden: Carsten Böttcher zehnter Spieler
Carsten Böttcher hat in der vorigen Woche seinen Vertrag für die neue Saison unterschrieben. Damit stehen nun bereits 10 Spieler für die neue Saison unter Vertrag.
Er wird auf Annahme/Außen zum Einsatz kommen. Obwohl er erst 23 Lenze zählt, gehört er im jungen VC-Team zu den routinierten Spielern. Besonders wegen seiner Annahmestärke ist er für Trainer Jan Pretscheck eine wichtige Stütze der Mannschaft. Der Coach meint: „Ich freue mich über seine Unterschrift und traue ihm eine erfolgreiche Saison mit vielen starken Spielen zu. Durch seine emotionale Art Volleyball zu spielen wird er vor allem in den Heimspielen unser Publikum mitreißen.
Rolf Hiecke
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Deutschland - DVV-News |
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Montag, 07. Juni 2010 |
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Deutschland bezwingt erneut Europameister Polen
Perfekter Start für die DVV Männer in der World League: Mit dem 3:0 (28-26, 29-27, 25-18) über Europameister Polen machte die Mannschaft von Bundestrainer Raúl Lozano einen Tag nach dem 3:1-Auftaktsieg den „Doppelpack“ perfekt. Im 100. Vergleich beider Nationen konnte Deutschland den 35. Sieg bejubeln. Punktbeste Spieler waren Sebastian Schwarz (15) und Robert Kromm (14) für Deutschland sowie Jakub Jarosz (14) und Bartosz Kurek (12) für Polen. Team Deutschland ist nun Tabellenführer in der Gruppe D, und am nächsten Wochenende kommt es in Kuba zum Aufeinandertreffen der ungeschlagenen Teams. Polen tritt in Argentinien an.
Startformationen
Deutschland: Patrick Steuerwald, Georg Grozer, Max Günthör, Marcus Böhme,
Sebastian Schwarz, Robert Kromm, Ferdinand Tille
Polen: Grzegorz Lomacz, Piotr Gruszka, Bartosz Kurek, Michal Ruciak,
Patryk Czarnowski, Marcin Mozdzonek, Piotr Gacek
Beide Teams begannen mit den Startformationen des Vortages, Polen erwischte den besseren Start: Grozer, überragender Mann des Vortags mit 32 Punkten, scheiterte mit seinen ersten beiden Angriffen (1-4). Kurze Zeit später war der Fehlstart aus deutscher Sicht wett gemacht, weil die Block- (Günthör) und Feldabwehr erfolgreich agierte und die sich daraus ergebenden Punktchancen konsequent versenkt wurden (Schwarz und Kromm). In der Folge setzte der Block die Akzente: Grozer blockte sein Gegenüber Gruszka „brutal“, anschließend revanchierte sich der polnische Kapitän mit Block gegen Kromm (11-12). Es blieb absolut „eng“ zwischen beiden Teams, die Führung wechselte hin und her. Bei der zweiten technischen Auszeit lag die DVV-Auswahl wieder vorne (16-15). Nach wiederholt starker Tille-Abwehr verwertete Grozer den Punktball, erstmals seit längerer Zeit hatte ein Team zwei Zähler Vorsprung (20-18). Dieser hatte nicht lange Bestand, zwei Blockpunkte gegen den eingewechselten Jochen Schöps bedeuteten erneut Ausgleich (21-21). Deutschland blieb vorne und erarbeitete sich Satzbälle, aber erst der vierte wurde verwandelt: Polens Gruszka verzog seinen Angriff.
Polens Trainer Daniel Castellani reagierte und veränderte seine Aufstellung: Lukasz Zygadlo, der bereits Ende des ersten Satzes aufs Feld kam, übernahm das Zuspiel. Als die deutsche Mannschaft die ersten Akzente setzte, kamen Jakub Jarosz (für Gruszka) und Zbigniew Bartman (und Kurek). An der Dominanz des Gastgebers änderte dies zunächst nichts (7-2). Dann griffen aber die Umstellungen, vor allem Zygadlos Zuspiel stellte den deutschen Block vor einige Probleme (11-10). Die deutsche Mannschaft blieb in Front, weil das Angriffspiel aus der Annahme relativ stabil blieb oder aber die Abwehr funktionierte. So beim 17-16, als Schwarz und Tille nacheinander über den Boden segelten und die Bälle spektakulär retteten. Drei Blocks in Folge gegen Grozer brachten den Europameister nach vorne (18-20), Schöps kam aufs Feld und stand somit neben Björn Andrae, der zuvor eingewechselt worden war. Ein Block von Günthör sowie ein Angriff aus der Abwehr von Schwarz ließen wieder Team Deutschland das Blatt wenden (22-20). Und abermals gelang Polen der Ausgleich, das zwei Satzbälle abwehren konnte (24-24). Der Europameister konnte vier weitere Satzbälle abwehren, der siebte war es dann: Grozer pflückte sich Jarusz im Einerblock.
Bis auf eine Ausnahme starteten die Teams wieder mit den Anfangsformationen des Spiels: Zygadlo verteilte bei Polen weiter die Bälle. Zwei Punkte von Steuerwald (Block und Aufschlag) brachten die deutsche Auswahl in Front (8-5), die weiter wie aus einem Guss spielte, den Europameister unter Kontrolle hatte und sich weiter absetzte (13-7). Die Polen nahmen viel Risiko im Aufschlag, doch sie verfehlten oftmals das Ziel. Anders das deutsche Team, welches in allen Elementen voll da war und den immer mehr resignierenden Europameister gekonnt vorführte (19-12). Beim 20. Punkt erhoben sich die deutschen Fans und zelebrierten jeden weiteren Zähler. Den letzten steuerte Grozer bei.
Stimmen zum Spiel
Piotr Gruszka: „Kompliment an Deutschland, das zwei sehr gute Spiele gemacht hat. Wir haben noch nicht das Niveau, konstant gut zu spielen. Wir freuen uns aber schon auf Kattowitz, wo wir das Ergebnis umkehren wollen.“
Daniel Castellani: „Deutschland hat wieder ein sehr gutes Niveau gezeigt. Ich war heute zufriedener als gestern, weil wir konzentrierter und technisch-taktisch besser agierten. Man hat aber auch gesehen, dass wir noch nicht unsere beste Form haben.“
Björn Andrae: „Gestern war es schon überragend, aber es ist immer schwieriger, solch eine Leistung zu wiederholen. Ich bin etwas sprachlos, dass wir mit zwei Siegen in die World League gestartet sind.“
Raúl Lozano: „Ich bin wieder sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Es ist sehr schwer, Punkt für Punkt zu spielen, denn man benötigt Konzentration auf höchstem Niveau. Wir haben ein Team, Mannschaft und Umfeld, welches einfach Lust hat, sich mit den Besten der Welt zu messen. Wir hoffen, so weiter zu spielen und noch den ein oder anderen Sieg landen zu können.“
Patrick Steuerwald: „Klar haben wir auf den Sieg gehofft, aber darauf wetten kann man natürlich nicht. Wir haben auch heute gut, aber nicht sensationell gespielt und vor allem in den entscheidenden Situationen gut gekämpft und die Punkte gemacht. Zwei Siege gegen den Europameister geben schon Selbstvertrauen, da freue ich mich auf die Spiele in Kuba.“
Sebastian Schwarz: „Wir haben uns zum Auftakt gut präsentiert und uns das Selbstvertrauen geholt. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten, um konstanter zu werden und unsere Schwächephasen weiter zu verringern und Fehler abzustellen.“
Ferdinand Tille: "Es ist überwältigend, dass wir gleich beide Spiele gewonnen haben, davon konnte vorher keiner ausgehen. Jetzt sind wir natürlich überglücklich. Im ersten und zweiten Satz war ich heute etwas unkonstant, vielleicht war ich ein bisschen nervös. Im Verhältnis zu gestern haben wir heute konstanter gespielt. Gestern haben wir im ersten Satz ein paar Fehler gemacht, das lief heute besser und darum haben wir 3:0 gewonnen."
Max Günthör: Es war schön! Noch ein zweites Mal zu gewinnen, ist natürlich noch besser, als nur einmal zu gewinnen. Wir haben zwar knapp gewonnen, aber wir haben souverän gespielt und auch wenn es schwierige Drucksituationen gab, haben wir den Satz dann doch noch für uns geholt."
Rolf Schneider (Ausrichter in Stuttgart): „Ich bin begeistert von unserem traditionell guten Publikum. Das haben wir schon 2002 bei der Frauen-WM genießen können, und in der Porsche Arena kommt diese Stimmung noch besser rüber. Angetan war ich auch von den polnischen Fans. Ich würde mich freuen, die World League auch im nächsten Jahr in Stuttgart zu sehen. Ich wünsche der deutschen Mannschaft weiter viel Erfolg, Stuttgart drückt die Daumen.“
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International - DVV-News |
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Montag, 07. Juni 2010 |
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Niederlande ohne Satzverlust
Am 6. Juni kommt es in der Porsche Arena Stuttgart zum zweiten Vergleich Deutschland – Polen im Rahme der World League 2010. Die anderen Vorrundengruppen sind dagegen teilweise schon fertig mit dem ersten Wochenende.
Gruppe
A
Titelverteidiger Brasilien siegte nach dem 3:1 vom Vortag auch im zweiten
Heimspiel gegen Bulgarien, dieses Mal 3:2 (24-26, 25-19, 25-15, 22-25, 15-9),
die Tabellenführung hat aber die Niederlande übernommen. Auch das zweite Spiel
in Südkorea gewannen die Oranje deutlich 3:0 (25-18, 25-19, 25-18).
Die
aktuelle Tabelle
1. NED - 6 Punkte - 6:0-Sätze - 2 Spiele
2. BRA - 5 Punkte - 6:3-Sätze - 2 Spiele
3. BUL - 1 Punkt - 3:6-Sätze - 2 Spiele
4. KOR 0 Punkte - 0:6-Sätze - 2 Spiele
Gruppe
B
WM-Gastgeber Italien ist gut in die World League gestartet. Nach dem
3:0-Auftaktsieg über Vize-Europameister Frankreich gewannen die Italiener den
zweiten Vergleich 3:2 (25-22, 25-23, 31-29, 26-24, 15-10). Ob dies die
Tabellenführung bedeutet, hängt vom Ausgang der Partie Serbien – China ab.
Die
aktuelle Tabelle
1. ITA - 5 Punkte - 6:2-Sätze - 2 Spiele
2. SRB - 3 Punkte - 3:0-Sätze - 1 Spiel
3. FRA - 1 Punkt - 2:6-Sätze - 2 Spiele
4. CHN - 0 Punkte - 0:3-Sätze - 1 Spiele
Gruppe
C
Zwar gab der Olympia-Dritte Russland seinen ersten Satz ab, das 3:1 (25-14,
25-22, 21-25, 25-21) gegen Olympiasieger USA war dennoch nie gefährdet. Eine
böse Überraschung erlebte das ambitionierte Finnland, das gegen Ägypten 2:3
(25-23, 24-26, 16-25, 25-20, 13-15) sein erstes Heimspiel verlor.
Die
aktuelle Tabelle
1. RUS - 6 Punkte - 6:1-Sätze - 2 Spiele
2. EGY - 2 Punkte - 3:2-Sätze - 1 Spiel
3. FIN - 1 Punkt - 2:3-Sätze - 1 Spiel
4. USA 0 Punkte - 1:6-Sätze - 2 Spiele
Gruppe
D
Kuba hat erwartungsgemäß die Tabellenführung übernommen. Allerdings mussten
sich die Karibik-Asse im zweiten Vergleich mit Argentinien mächtig strecken, ehe
das 3:2 (32-34, 25-23, 20-25, 25-17, 15-13) feststand. Gewinnt die deutsche
Mannschaft auch die zweite Begegnung gegen Europameister Polen, und zwar mit
einem 3:0 oder 3:1, wäre das Team von Raúl Lozano Tabellenführer nach dem ersten
Wochenende. Für einen 3:0- oder 3:1-Sieg erhält der Gewinner drei Punkte, bei
einem 3:2 gehen zwei Zähler auf das Konto des Siegers und einer auf das des
Verlierers.
Die
aktuelle Tabelle
1. CUB - 5 Punkte - 6:3-Sätze - 2 Spiele
2. GER - 3 Punkte - 3:1-Sätze - 1 Spiel
3. ARG - 1 Punkt - 3:6-Sätze - 2 Spiele
4. POL 0 Punkte - 1:3-Sätze - 1 Spiel
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Deutschland - DVV-News |
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Montag, 07. Juni 2010 |
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World Tour: Elf deutsche Teams in Moskau
Elf deutsche Beach-Duos sind beim zweiten Grand Slam des Jahres am Start: In Moskau (7.-14. Juni) wollen die DVV-Teams an die hervorragenden Leistungen der vergangenen Turniere anknüpfen, wo es diverse Halbfinal- und Podestplätze gab.
Sara Goller/Laura Ludwig, Katrin Holtwick/Ilka Semmler und Geeske Banck/Anja Günther sind über ihre Weltranglistenpunkte für das Hauptfeld (9.-13. Juni) gesetzt. Um einen vierten möglichen Startplatz kämpfen Jana Köhler/Julia Sude, Chantal Laboureur/Claudia Lehmann und Rieke Brink-Abeler/Angelina Grün. Zunächst wird dabei in der „country quota“ (7. Juni) in zwei deutschen Duellen der Startplatz für das Qualifikationsturnier (8. Juni) ermittelt.
Ähnlich sieht es im Männer-Feld aus, wo mit den Weltmeistern Julius Brink/Jonas Reckermann, den WM-Vierten David Klemperer/Eric Koreng und Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif drei deutsche Duos für das 32-er Feld (10.-14. Juni) gesetzt sind. Jonathan Erdmann/Kay Matysik und Thomas Schneider/Thomas Kaczmarek müssen zunächst am 8. Juni gegeneinander antreten, der Sieger nimmt am Qualifikationsturnier einen Tag später teil.
Wie bei allen sechs Grand Slam Turnieren in diesem Jahr wird die Vorrunde zunächst in acht Vierergruppen gespielt, anschließend folgt die einfache Ko-Runde, d.h. bei einer Niederlage in dieser Phase scheidet ein Team aus dem Turnier aus.
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Deutschland - Mittelbayerische Zeitung |
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Montag, 07. Juni 2010 |
„Das sind alles Volleyballverrückte“
Der 18. Regental-Cup des TB/ASV, das größte Freiluft-Jugend-Volleyballturnier Europas, war ein voller Erfolg.
Regenstauf. Gerade rechtzeitig zum 18. Regentalcup schloss der Himmel seine Pforten und bescherte den Veranstaltern um Oliver Niemann perfektes Sommerwetter.
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Deutschland - Frankfurter Allgemeine Zeitung |
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Samstag, 05. Juni 2010 |
Mit zwei Heimspielen beginnt die deutsche Nationalmannschaft die Volleyball-Weltliga - ein teures Abendteuer. In Stuttgart wartet am Wochenende Polen. Es geht dann aber auch darum, sich für den eigentlichen Saisonhöhepunkt fit zu machen.
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Österreich - Sportlive.at |
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Montag, 07. Juni 2010 |
Warm: "Unter Topnationen etablieren"
Salzburg stand am Wochenende ganz im Zeichen des Volleyballsports. Österreichs Herren matchten sich in der European League mit Griechenland und fuhren am Freitag einen sensationellen 3:2-Sieg ein. Am Samstag setzte es dann allerdings ein 0:3. Zudem wurden ...
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Deutschland - Wiesbadener Kurier |
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Montag, 07. Juni 2010 |
Anke Borowikow spielt in Montreux
Bundestrainer nominiert VCW-Ass
(uli). Anke Borowikow steht im Aufgebot der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft für das Acht-Länder-Turnier in Montreux. Bundestrainer Giovanni Guidetti nominierte die Mittelblockerin des deutschen Vize-Meisters VC Wiesbaden für die erste Länderspiel-Maßnahme des Jahres.
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Deutschland - Allgäu Rundschau |
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Montag, 07. Juni 2010 |
Volleyballer bestehen Reifeprüfung bei Comeback
Zwei Spiele, zwei Siege - und der Platz an der Tabellenspitze als Zugabe oben drauf. Nach der rundum bestandenen Reifeprüfung auf der großen Bühne Weltliga freute sich Volleyball- Bundestrainer Raúl Lozano über das traumhaft schöne erste Mal für sein junges Team.
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Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Montag, 07. Juni 2010 |
Große Show auf großer Bühne Weltliga
Es musste ja so enden dieses Wochenende von Stuttgart. Alles andere hätte nicht zur perfekten Dramaturgie der Rückkehr auf die Bühne Volleyball-Weltliga gepasst. Jedes große Schauspiel lebt schließlich von seiner Hauptfigur.
© 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel