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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk
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Deutschland - Volleyball Magazin |
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Sonntag, 13. Juni 2010 |
DVV-Team zahlt wieder Lehrgeld
Auch der zweite Teil der ersten Etappe der langen Weltliga-Überseereise der deutschen Volleyballer endete mit einer Niederlage. Im Ciudad Deportiva in der kubanischen Hauptstadt Havanna unterlag das Team von Bundestrainer Raul Lozano Kubas Männerauswahl am Samstagabend mit 1:3 (22:25, 23:25, 25:21, 17:25). Tags zuvor hatten die Deutschen gar mit 0:3 verloren, als sie das bislang schwächste Spiel des Jahres abgeliefert haben.
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Deutschland - DVV-News |
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Sonntag, 13. Juni 2010 |
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World League: DVV-Männer verlieren deutlich
Die Landung auf dem Boden der Tatsachen war hart: 0:3 (24:26, 18:25, 19:25) haben die deutschen Volleyballer ihr erstes Auswärtsspiel in der Weltliga 2010 gegen Kuba verloren (das Spiel wird am 12.6. um 20.15 Uhr auf ANIXE HD/SD nochmals gezeigt). Vor 7500 Zuschauern im Ciudad Deportiva in Havanna war das Duell der bislang ungeschlagenen Teams in der Vorrundengruppe D ein einseitiges Vergnügen. Die Gastgeber überzeugten in allen Elementen, während die Auswahl von Bundestrainer Raul Lozano eine einzige Enttäuschung war. „Das war unser schlechtestes Spiel in diesem Jahr”, sagte Lozano nach den knapp 80 Minuten Spielzeit. „Aber Kuba ist eben auch nicht Polen, das ist eine ganz andere Hausnummer, deshalb hält sich meine Überraschung in Grenzen”, so der gebürtige Argentinier. Am vergangenen Wochenende hatten die Deutschen mit zwei Siegen (3:1 und 3:0) gegen Europameister Polen einen glänzenden Auftakt in die erste Weltliga-Teilnahme seit sechs Jahren erwischt. Zeitgleich hatte Kuba gegen Argentinien mit 3:1 und 3:2 gewonnen.
Vor dem Aufeinandertreffen in der kubanischen Hauptstadt hatten beide Trainer, Raul Lozano (Deutschland) und Orlando Samuels Blackwood (Kuba) auf das junge Alter ihrer Teams hingewiesen, denen es an Erfahrung auf internationalem Parkett fehle. Doch für Kuba ist es die 20. Teilnahme in Serie am Konzert der besten Volleyball-Nationen. „Das haben wir heute zu spüren bekommen”, so Lozano. „Wir haben unter der Woche gut gearbeitet und eine solche Leistung habe ich nicht erwartet.”
Auch die Spieler gingen hart mit sich selbst ins Gericht. Libero Ferdinand Tille vom deutschen Vizemeister Generali Haching sagte: „Das waren nur zwanzig Prozent von dem, was wir können. Eigentlich waren wir in allen Bereichen schlecht.” Mittelblocker Marcus Böhme (VfB Friedrichshafen) meinte. „Wir haben nicht das abgerufen, was wir können.” Spielführer Björn Andrae forderte, dass „wir morgen schneller ins Spiel finden und aggressiver spielen müssen. Außerdem muss mehr Mut her, heute waren wir viel zu ängstlich.”
Am Samstagabend findet um 20.40 Uhr Ortszeit (2.40 Uhr deutscher Zeit, live auf ANIXE HD/SD) das zweite Duell gegen Kuba statt. Tags darauf fliegt die deutsche Delegation dann nach Argentinien weiter zum Teil zwei ihrer Auswärtsaufgaben in der Weltligaserie. Am kommenden Wochenende stehen zwei Spiele in Catamarca gegen die Südamerikaner an. Argentinien hat am Freitagabend zuhause gegen Polen mit 1:3 verloren und ist damit aktuell siegloses Schlusslicht in der Vorrundengruppe D.
Stimmen zum Spiel
Marcus Böhme: „Wir haben nicht das abgerufen, was wir können. Und das eigentlich in allen Bereichen. Wir haben nicht die taktische Richtlinie eingehalten oder mal ein Gegenmittel gefunden. Auswärts zu spielen ist immer etwas anderes als zuhause. Aber das war heute nicht ausschlaggebend, denn die Stimmung war ja nicht gegen uns gerichtet.“
Denis Kaliberda: „Wir haben den Sideout der Kubaner nie in den Griff bekommen. Unser Sideout war auch nicht gut, da verliert man dann halt so ein Spiel so klar. Wir haben viel zu viele Eigenfehler gemacht.”
Ferdinand Tille: „Das waren nur zwanzig Prozent von dem, was wir können. Im Aufschlag kein Druck, in der Annahme nicht stabil und im Angriff so gut wie keinen Punkt gemacht. Eigentlich waren wir in allen Bereichen schlecht.”
Spielführer Björn Andrae: „Wir haben unsere Ziele nicht umgesetzt. Im Aufschlag sollte Druck gemacht werden, im Block- und Abwehrbereich wollten wir uns voll reinhängen. Aber nichts hat geklappt, deshalb war es ein so klares 0:3. Wir müssen morgen schneller ins Spiel finden und aggressiver spielen. Außerdem muss mehr Mut her, heute waren wir viel zu ängstlich.”
Spielführer Simon Aties Robertlandy (Kuba): "Heute waren wir in allen Elementen besser. Das sollte auch morgen unser Ziel sein, um auch das zweite Spiel zu gewinnen."
Nationaltrainer Raul Lozano (Deutschland): „Das war unser schwächstes Spiel in diesem Jahr. Angriff, Block, Abwehr, überall gab es Probleme. In vielen Situationen waren wir nicht präzise genug. Hoffentlich wird es morgen nicht wieder so einseitiges Spiel. Wir haben unter der Woche gut gearbeitet und eine solche Leistung habe ich nicht erwartet. Es kamen viele Faktoren zusammen: ein langer Flug, die Zeitumstellung, das Klima, der Kopf ist nicht frei und dann das Allerwichtigste: Kuba spielt nicht nur anders als Polen, sondern besser. Im ersten Satz hatten wir unsere Chancen, haben sie aber nicht genutzt. Wenn wir den gewinnen, macht es vielleicht Klick im Kopf, um mental besser da zu sein. Es hat auch ein bisschen der Glaube gefehlt, es besser machen zu können. Abwehr gab es heute keine, die Annahme war wackelig. Von allen Gegnern in diesem Jahr war Kuba der stärkste und hat bewiesen, warum er in der Weltrangliste deutlich besser steht als wir. Wir müssen morgen aggressiver und überzeugter an die Sache herangehen.“
Nationaltrainer Orlando Samuels Blackwood (Kuba): „Gegen Polen haben die Deutschen ganz anders gespielt, wir haben ja das Video studiert. Heute haben sie es nicht geschafft, dieses Niveau zu erreichen. Wir werden in jeder Partie ein Stück besser, aber es gibt noch genug Dinge, die wir verbessern müssen.”
Zum Spielverlauf
Satz eins: Nach einer 3:0 Führung durch gute Aufschläge von Max Günthör schien es, als sei das deutsche Team bereits früh gut im Rhythmus. Nach dem 6:5 durch Georg Grozer kam aber Kuba besser ins Spiel und machte vier Punkte in Serie (9:6). Dieser Drei-Punkte-Vorsprung hielt bis zum 20:17 an. Dann hatte Günthör wieder eine Aufschlagserie, mit der die Kubaner Probleme bekamen (20:20). Bis zum 23:23 blieb es ausgeglichen, bei 24:23 vergeigte Leal Hidalgo Joandry mit einem Fehlaufschlag den ersten Satzball. Der zweite saß dann aber, als Sebastian Schwarz eine Annahme total misslang (26:24 für Kuba).
Satz zwei: Ein Festival der Fehlaufschläge. Von den insgesamt 18 Punkten für Deutschland war genau die Hälfte durch verschlagene Aufgaben der Kubaner zustande gekommen. Sinnbild für die immer schwächer werdende Leistung der Deutschen. Georg Grozer machte nach neun Punkten im Auftaktsatz nur noch einen im zweiten Durchgang. Sebastian Schwarz gelang gar kein Punkt mehr, Robert Kromm saß bereits nur noch auf der Bank. Einzig Marcus Böhme konnte sein Konto von eins auf fünf hochschrauben.
Satz drei: Ähnlich wie in Satz eins sah es nach einem 3:0 und 5:3 gar nicht so schlecht aus für das DVV-Team. Aber Kuba holte wieder auf: 8:7 Führung bei der ersten technischen Auszeit, 14:12 für Lozanos Team, aber ab 15:14 wollte nichts mehr gelingen. Ein Angriff von Grozer zum 17:21 war der letzte selbst erspielte Punkte, den Rest besorgten die Kubaner durch zwei Fehlaufschläge.
Punktbester Spieler bei den Deutschen war Georg Grozer (14). Drei mehr gelangen dem Kubaner Leal Hidalgo Joandry (17).
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Deutschland - DVV-News |
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Sonntag, 13. Juni 2010 |
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Montreux: Vierte Niederlage im vierten Spiel
Nach dem Spiel war vor dem Training. Gerade erst hatten die DVV-Frauen beim Volleymasters in Montreux (Schweiz) die Partie gegen die Niederlande beendet, da blies Bundestrainer Giovanni Guidetti schon wieder zum Aufbruch. Von wegen Ruhepause geschweige denn Wunden lecken – Krafttraining war angesagt. Und vielleicht trug diese Maßnahme auch dazu bei, um die vorhergehende Niederlage besser zu verarbeiten.
Mit 1:3 (20:25, 16:25, 25:17, 19:25) hatten die Deutschen im Überkreuzspiel der Runde um die Plätze fünf bis acht gegen den Vize-Europameister das Nachsehen und mussten damit die vierte Niederlage im vierten Spiel hinnehmen. Zum ersten Mal schnitten sie bei der siebten Teilnahme einer gesamtdeutschen Mannschaft am Volleymasters schlechter als Platz sechs ab. Da der siebte Rang nicht ausgespielt wird, muss die DVV-Auswahl am letzten Turniertag mit der Zuschauerrolle vorlieb nehmen.
„Ich bin nicht enttäuscht vom Ergebnis. Wir sind nach Montreux gekommen, um zu lernen und viele Dinge auszuprobieren“, sagte Bundestrainer Giovanni Guidetti. „Es ist zwar das Turnier, bei dem wir am schlechtesten abgeschnitten haben. Dafür haben wir gesehen, woran wir arbeiten müssen. Das, was die Mannschaft hier gezeigt hat, waren noch nicht einmal 50 Prozent von dem, was sie kann.“ Kapitän Margareta Kozuch sah das ganz ähnlich. „Wir sind noch nicht in unserer normalen Form“, sagte die Angreiferin. „Montreux war nur die erste Probe.“
Gegen die Niederlande startete das deutsche Team mit einer gegenüber den vorhergehenden Partien nochmals veränderten Formation. Kathleen Weiß übernahm das Zuspiel, Margareta Kozuch die Diagonale, Corina Ssuschke und Anja Brandt die Mitte, Lenka Dürr die Liberoposition sowie Maren Brinker und dieses Mal Saskia Hippe den Außenangriff. Schon zu Beginn allerdings geriet das Ensemble vor allem in der Annahme gehörig ins Wanken. Vor allem Maren Brinker wurde von den „Oranjes“ mit platzierten Jumpfloats regelrecht unter Beschuss genommen.
Über 3:8, 11:16 und 14:21 verloren die Deutschen den ersten und über 4:8, 8:16 und 11:21 auch den zweiten Durchgang. Im dritten Abschnitt aber gelang es der Mannschaft, die mittlerweile mit Anne Matthes für Hippe spielte, ihrerseits mit dem Aufschlag mehr Druck zu machen und zudem im Angriff effektiver zu agieren. Über 8:5, 16:12 und 21:17 ging der Satz an Deutschland. Danach aber legten die Niederlande wieder zu und zwangen das DVV-Team über 6:8, 14:16 und 16:21 in die Knie.
„Vom Gefühl her sind wir gegen die USA richtig gut in das Turnier gestartet“, sagte Brinker. „Danach aber ist es leider eher schlechter als besser geworden. Im Training und in den Spielen haben wir viel ausprobiert. Aber was soll´s. So richtig geht es ja erst mit dem Grand Prix im August los.“
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Deutschland - DVV-News |
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Sonntag, 13. Juni 2010 |
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Montreux: China im Finale gegen die USA
China
gegen die USA – so lautet das Finale beim Volleymasters in Montreux (Schweiz).
In den Halbfinals setzten sich China mit 3:1 (19:25, 25:21, 25:21, 25:23) gegen
Russland und die USA mit 3:0 (25:18, 25:23, 29:27) gegen Kuba durch. Russland
und Kuba spielen um Platz drei, die Niederlande und Polen um Platz fünf.
Die Ergebnisse
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Pool A |
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08.06.10 |
Japan - USA |
0:3 (23:25, 23:25, 21:25) |
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09.06.10 |
Deutschland – USA |
1:3 (25:19, 33:35, 20:25, 22:25) |
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09.06.10 |
Russland – Japan |
3:0 (25:16, 25:19, 25:21) |
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10.06.10 |
Deutschland – Russland |
0:3 (21:25, 21:25, 21:25) |
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11.06.10 |
Deutschland – Japan |
1:3 (24:26, 26:24, 19:25, 16:25) |
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11.06.10 |
USA – Russland |
1:3 (25:22, 13:25, 23:25, 18:25) |
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Pool B |
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08.06.10 |
Kuba – Niederlande |
3:1 (25:18, 25:22, 17:25, 25:23) |
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08.06.10 |
China – Polen |
3:0 (25:17, 25:23, 25:17) |
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09.06.10 |
Niederlande – China |
0:3 (19:25, 20:25, 19:25) |
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10.06.10 |
Polen – Niederlande |
1:3 (23:25, 25:16, 16:25, 23:25) |
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10.06.10 |
China – Kuba |
2:3 (26:28, 25:22, 22:25, 25:19, 8:15) |
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11.06.10 |
Kuba – Polen |
3:0 (25:22, 25:21, 25:22) |
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Endrunde |
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12.06.10 Halbfinale 5-8: |
Japan – Polen |
1:3 (24:26, 25:23, 20:25, 16:25) |
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12.06.10 Halbfinale 5-8: |
Deutschland – Niederlande |
1:3 (20:25, 16:25, 25:17, 19:25) |
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12.06.10 Halbfinale: |
Russland – China |
1:3 (25:19, 21:25, 21:25, 23:25) |
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12.06.10 Halbfinale: |
Kuba – USA |
0:3 (18:25, 23:25, 27:29) |
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Der weitere Spielplan |
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13.06.10 (11.00 Uhr) Spiel um Platz 5: |
Niederlande - Polen |
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13.06.10 (13.00 Uhr) Spiel um Platz 3: |
Russland - Kuba |
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13.06.10 (16.00 Uhr) Finale: |
USA – China |
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Website des Volleymasters: www.volleymasters.ch
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Deutschland - DVV-News |
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Sonntag, 13. Juni 2010 |
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Goller/Ludwig siegen gegen Holtwick/Semmler
Dollinger/Windscheif überraschen
Beim Grand Slam in Moskau haben sich Sara Goller/Laura Ludwig für die vor einer Woche erlittene Finalniederlage bei der smart beach tour in Hamburg revanchiert: Das deutsche Top-Duo siegte mit 2:0 (21-19, 21-18) gegen Katrin Holtwick/Ilka Semmler und hat damit bereits Platz fünf sicher. Gegner im Spiel um den Einzug ins Halbfinale sind die US-amerikanischen Weltmeisterinnen Ross/Kessy. Holtwick/Semmler beendeten das Turnier auf Platz neun (320 Weltranglistenpunkte, 8.000 US Dollar Preisgeld).
Platz neun haben auch schon die Weltmeister Julius Brink/Jonas Reckermann sicher, doch natürlich wollen sie mehr. Allerdings wartet in der nächsten Begegnung mit den Brasilianern Bruno/Benjamin ein Duo, gegen das die Weltmeister beim Saisonauftakt in Brasilia verloren hatten.
Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif sind ebenfalls in dieser zweiten Ko-Runde, und das muss etwas überraschen. Denn das junge deutsche Duo räumte in der ersten Ko-Runde die starken Österreicher Gosch/Horst, Fünfte von Peking, aus dem Weg.
Smash-Info: Sara Goller und Laura Ludwig unterlagen den Weltmeisterinnen Kessy/Ross in drei Sätzen mit 23-21, 18-21, 6-15 und wurden somit Fünfte. Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif treffen nach ihrem Erfolg über Gosch/Horst nun auf die US-Amerikaner Fuerbringer-Lucena.
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Deutschland - smart beach tour-News |
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Sonntag, 13. Juni 2010 |
Münster: Erste Halbfinalisten stehen fest
Nachdem die Beach-Volleyballer in Fußball-Laune die Courts am Hindenburgplatz verlassen haben, müssen sie am Sonntag um 9 Uhr wieder fit auf der Matte stehen. Die Frauen spielen dann um den Einzug ins Halbfinale. Dann heißt es Mersmann/Tillmann gegen Laboureur/Lehmann und Gernert/Jurich gegen Fischer/Großner.
Anschließend spielen die Männer ihre Verlierer-Viertelfinals aus: Götz/Popp gegen Kaczmarek/Schneider und Backhaus/Walkenhorst gegen Huth/Lüdike.
Köhler/Rohde und Böckermann/Urbatzka im
Halbfinale
Mit beeindruckender Leistung besiegte die Berlin-Kiel-Formation Köhler/Rohde die
top gesetzten Backhaus/Walkenhorst. "Wir haben schon zwei Mal gegen die beiden
deutlich verloren, da ist man natürlich umso motivierter, weil man nicht noch
einmal verlieren will", so Köhler. Nils ergänzte: "Wir haben einfach einen
stabilen Sideout, schon die ganze Zeit." In der Tat spielt das Duo bislang ein
starkes Turnier. Zuvor konnten sie sich mit konzentrierter Arbeit auch gegen
Kaczmarek/Schneider durchsetzen.
Die zweiten Halbfinalisten wurden auf dem Centre Court ausgespielt: Tom Götz/Marcus Popp unterlagen gegen Markus Böckermann/Mischa Urbatzka in zwei Sätzen. Gerade im zweiten Satz ließen Markus und Mischa ihren Gegnern keine Chance, waren ihnen in allen Elementen überlegen und gewannen verdient mit 21-11. "Wir lagen zwar in jedem Satz etwas hinten, konnten uns dennoch stabilisieren und im Aufschlag mehr Druck machen", sagte Mischa, "im zweiten Satz haben sich Tom und Poppei zu früh hängen lassen und nicht mehr versucht, den Rückstand aufzuholen. Ich bin mit unserer Block-Abwehr sehr zufrieden. Wir müssen jetzt noch mehr unser Sideout stabilisieren, dann können wir wirklich oben mitspielen."
Die Halbfinals der Frauen steigen um 10:40 Uhr, ehe das Spiel um Platz Drei ausgespielt wird (12:40 Uhr). Das Finale ist für 14:30 Uhr geplant. Die Halbfinalspiele der Männer sind für 11:45 Uhr angesetzt, das kleine Finale soll um 13:35 Uhr angepfiffen werden und das Finale schließlich um 15:30 Uhr.
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Deutschland - SHVV-News |
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Sonntag, 13. Juni 2010 |
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Dahme: Erster Tag im Ostsee-Sand
Die »Unser Norden« Beach-Tour hat Dahme erreicht
Endlich Küstenwind und Sonne: Nach anfänglichen Schauern präsentierte sich das Ostseebad Dahme den Teilnehmern und Zuschauern des 3. Stopps der »Unser Norden« Beach-Tour 2010 mit idealem Beach-Wetter. Insgesamt 19 Frauen- und 23 Männerteams fanden sich am Samstag Morgen zum Technical Meeting am Nordstrand ein. Darunter neben vielen SHVV-Nachwuchsteams auch national und international spielende Duos. So zum Beispiel die auch bereits auf der World Tour angetretenen Jana Köhler/Julia Sude (Hamburg/Friedrichshafen). "Nachdem es international gerade nicht so gut lief bei uns wollten wir unbedingt dieses Wochenende in Deutschland Spielpraxis sammeln. Dass wir kurzfristig bei der »Unser Norden« Beach-Tour hier in Dahme mitspielen durften ist ein totaler Glücksfall", freut sich Köhler.
Köhler/Sude, an Nummer 1 gesetzt, sind bereits ohne Spielverlust für das Halbfinale am Sonntag qualifiziert. Ebenfalls geschafft haben dies die an Nummer 3 gesetzten SHVV-Athletinnen Nina Interwies/Katharina Schulte (Eckernförde/Wik). Die Gegnerinnen von Köhler/Sude werden zwischen Julia Gennerich/Bianca Meinhardt (an Nummer 2 gesetzt) und Susanna Wigger/Janne Wurl (an Nummer 9 gesetzt) ermittelt. Diana Baumgartner/Andrea Kühn (an Nummer 5 gesetzt) und Wiebke Siegmund/Bianca Westphalen (an Nummer 7 gesetzt) spielen den vierten Halbfinalplatz aus.
Bei den Männern sind die beiden Favoritenteams ungeschlagen ins Halbfinale eingezogen. Die an Nummer 1 gesetzten Dirk Böckermann/Finn Dittelbach (FT Adler Kiel) steigerten sich im Verlauf des Turniers und blieben ohne Spielverlust. Auch die an Nummer 2 gesetzten Christian Grapentin/Konrad Jagusch behielten in allen Spielen die Oberhand.
Um den Halbfinaleinzug spielen noch die Finalisten des »Unser Norden« Turniers in Husum, Jonathan Hauffe/Tobias Wende und Sascha Krieblin/Heiko Stegemann sowie Daniel Sprenger/Jannis Ulke (an Nummer 3 gesetzt) und Lorenz Schümann/Bengt Sievers (an Nummer 5 gesetzt). Schümann, der erst letzte Woche von der Bundestrainerin für die WM U19 nominiert worden war, freut sich auf die kommenden Monate: "Nach diesem Turnier fahre ich zu den Trials für die WM U20 und spiele zudem die Deutschen Beach Meisterschaften der U20 in Berlin. Für die »Unser Norden« Turniere auf der Kieler Woche und in Grömitz bin ich aber wieder zurück in Schleswig-Holstein."
Weiter geht es auf dem Nordstrand am Sport- und Gesundheitszentrum am Sonntag um 09:30 Uhr. Die Finalspiele finden gegen 14:00 Uhr statt, danach erfolgt die Siegerehrung. Das Publikum darf sich auf spannende Spiele, tollen Sport, musikalische Begleitung durch DJ Rainer Voß und den ganzen Tag Sonnenschein freuen.
Hier geht es zu den aktuellen Spielergebnissen der Frauen und Männer.
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Deutschland - Thüringer Allgemeine |
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Sonntag, 13. Juni 2010 |
Thüringen: Volleyball-Präsident tritt zurück
Helmut Herrmann ist als Präsident des Thüringer Volleyballverbandes aus arbeitsorganisatorischen Gründen zurückgetreten.
© 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel