Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
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 Dienstag, 22. Juni 2010

Halbzeitbilanz macht Lust auf mehr
SCC startet gegen Tomis Constanta
Schweiz: Silber für Holtwick/Semmler
BVV-Cup in Fürth: Zweimal Spannung pur
Tolle Halbzeitbilanz für DVV-Männer
World League: Georg Grozer ganz vorne
Was läuft bei den DVV-Männern
Frauen: Lehrgang in Schwerin mit 14 Spielerinnen
Juniorinnen: Drei Niederlagen gegen Tschechien
U20 Beach-DM: Titelträger in Berlin gekürt
RMV: Alle Beteiligten sehen nur Vorteile
VfB: Neuer Abteilungsvorstand ist der alte
Saarbrücken: Nachwuchsarbeit intensivieren
"Eine Profikarriere wäre mein Traum"

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

Halbzeitbilanz macht Lust auf mehr

Erfolgreiche Häfler Nationalspieler: In der World League dürfen sich Lukas Bauer, Marcus Böhme und Georg Grozer mit der deutschen sowie Nikola Rosic mit der serbischen Auswahl Hoffnungen auf die Teilnahme an der Endrunde machen. In der European League haben Joao José mit Portugal und Trainer Stelian Moculescu mit Rumänien gute Chancen, die Finalrunde zu erreichen.

Als sich Lukas Bauer am Sonntagabend meldete, stand die Abreise aus Catamarca (Argentinien) und damit ein langer Weg zurück in die Heimat kurz bevor. Etwa 30 Stunden dauert die Reise via Buenos Aires (Argentinien) und Madrid (Spanien), ehe für Deutschlands Volleyballer am Montagabend um 18.30 Uhr Frankfurt (Main) erreichen. „Wenn ich zu Hause bin“, so Bauer, „mache ich drei Kreuze“.

Zuvor erlebte der Mittelblocker vom VfB Friedrichshafen zehn Tage, die er so schnell nicht vergessen wird. Eine Zeit inklusive teils abenteuerlichen Reisen nach Kuba und Argentinien und sportlichen Herausforderungen. „Da sind viele großartige Eindrücke“, sagt Bauer, dem vor allem das zweite Spiel in Catamarca in Erinnerung bleibt. „Das war einfach unglaublich. 6000 Zuschauer, die kompromisslos ihre Mannschaft anfeuern, habe ich so noch nie erlebt.“

Zur Halbzeit der World League 2010 kann sich die Bilanz der deutschen Schmetterkünstler, zu deren Aufgebot mit Marcus Böhme und Georg Grozer noch zwei weitere Akteure vom VfB Friedrichshafen gehören, mehr als nur sehen lassen. Nach sechs von zwölf Vorrundenspielen haben sie vier Siege auf dem Konto. Zuletzt gewannen sie die beiden Begegnungen gegen Argentinien mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:22) und 3:1 (34:32, 25:18, 18:25, 30:28) und dürfen sich damit Hoffnungen auf das Erreichen der Endrunde vom 21. bis 25. Juli in Cordoba (Argentinien) machen. Für diese qualifizieren sich neben Ausrichter Argentinien die vier Gruppenersten sowie der beste Gruppenzweite.

„Es war unglaublich wichtig, beide Siege mit jeweils drei Punkten einzufahren“, sagte Bundestrainer Raul Lozano und blickt den Heimspielen gegen Kuba (25./26. Juni in Trier) und Argentinien (30. Juni/1. Juli in Berlin) mit Vorfreude, aber auch Spannung entgegen. „Jetzt geht es um alles gegen Kuba und dann auch Argentinien. Diese vier Spiele in Deutschland können entscheidend sein, denn in Polen wird es auf jeden Fall eine heiße Kiste sein.“

Gute Chancen auf das Erreichen der Endrunde hat auch VfB-Libero Nikola Rosic mit der serbischen Nationalmannschaft. Am dritten Doppel- Spieltag der World League lieferten sich die Serben mit Italien zwei packende Duelle. Zuerst gewann Serbien mit 3:2 (20:25, 25:19, 25:16, 12:25, 15:12), verlor aber zwei Tage später nach umgekehrtem Spielverlauf mit 2:3 (25:21, 20:25, 18:25, 25:20, 13:15). Trotzdem aber führen Rosic & Co. das Klassement in dieser Gruppe noch an.

Nicht in der World, dafür aber in der European League darf sich VfB- Kapitän Joao José mit Portugal Hoffnungen auf die Teilnahme an der Finalrunde machen. Gegen Österreich setzten sie sich mit 3:0 (25:21, 25:19, 25:14) und 3:1 (25:22, 20:25, 25:15, 25:17), fuhren damit die Siege Nummer fünf sowie sechs ein und führen die Tabelle in Gruppe B an. In Gruppe A musste VfB-Trainer Stelian Moculescu mit Rumänien gegen Großbritannien zuerst ein 1:3 (25:21, 18:25, 18:25, 16:25) hinnehmen, gewann aber tags darauf mit 3:2 (23:25, 25:15, 25:21, 22:25, 15:10) und ist als Tabellenführer damit ebenfalls auf Endrundenkurs.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

SCC startet gegen Tomis Constanta

Im europäischen CEV-Cup müssen die Volleyballer des SCC BERLIN in der Runde der letzten 32 – dem so genannten Sechszehntelfinale – gegen  Club Volei Municipal Tomis Constanta aus Rumänien antreten. Das ergab die Auslosung bei der CEV in Luxemburg am Samstag.

Der CEV-Cup ist der zweithöchste europäische Vereinswettbewerb. Während der VfB Friedrichshafen als Meister und Generali Haching als Pokalsieger für die Champions League qualifiziert sind, wird der SCC BERLIN mit Evivo Düren in der Saison 2010/2011 im CEV-Cup vertreten sein. EnBW Rottenburg startet erstmalig im dritthöchsten Vereinswettbewerb, dem Challenge-Cup. Deutschland erhält in der kommenden Saison aufgrund der guten Erfolge der vergangenen Jahre fünf anstatt vier europäische Startplätze.

Der rumänische Vizemeister Tomis Constanta aus der wichtigsten Seehafenstadt am Schwarzen Meer im Südosten Rumäniens unterlag im diesjährigen Playoff-Finale Remat Zalau, dem Club des ehemaligen SCC-Trainers Michael Warm. Die Wege vom SCC BERLIN und Michael Warm hatten sich zum Ende der Saison 2008/2009 getrennt.

Das Hinspiel findet am 16., 17. oder 18. November 2010 in Berlin statt, das Rückspiel wird eine Woche später in Constanta ausgetragen. Sollte es in den beiden Spielen unterschiedliche Sieger geben, entscheidet voraussichtlich wie in der vergangenen Saison das Satzverhältnis. Existiert auch hier Gleichstand, wird direkt im Anschluss an das Rückspiel ein zusätzlicher Satz bis 15 Punkte gespielt („golden set“), der über den Einzug in die nächste Runde entscheidet.

 

 

Deutschland - CelebrationPromotion-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

Schweiz: Silber für Holtwick/Semmler

Katrin Holtwick und Ilka Semmler haben das spielfreie Wochenende auf der FIVB World Tour dazu genutzt, weiter Spielpraxis auf internationalem Niveau zu sammeln.

Eine Woche nach ihrem neunten Platz beim FIVB Grand Slam in Moskau hat das deutsche Beachvolleyball-Nationalteam auf Einladung des Schweizer Verbandes am Beach-Event Olten teilgenommen. Das Starterfeld war mit Tsiartsiani-Vasiliki aus Griechenland, Klapalova-Hajeckova aus Tschechien sowie Kuhn-Zumkehr, Kayser-Grossen und Forrer-Grässli aus der Schweiz und weiteren Teams durchaus hochkarätig besetzt.

Im ihrem ersten Spiel trafen Katrin und Ilka auf das Team Rimser-Pichler, das sie ohne Probleme mit 21:19 und 21:9 besiegten. Weiter ging es in Gruppe B für Katrin und Ilka am darauffolgenden Tag mit dem Spiel gegen Forrer-Grässli, in dem sie sich knapp mit 2:1 (18:21, 21:19, 20:18) durchsetzten. Im dritten Gruppenspiel trafen die amtierenden Deutschen Meisterinnen dann auf das griechische Nationalteam Tsiartsiani-Vasiliki, die sie bei den letzten Aufeinandertreffen immer schlagen konnten und das vom gemeinsamen Balltrainer Christoph Dieckmann trainiert wird.

Mit 21:16 ging Satz eins deutlich an Katrin und Ilka. Genauso deutlich ging jedoch auch Satz zwei mit 13:21 an das griechische Nationalteam, das regelmäßig Trainingslager mit den beiden Deutschen absolviert. Somit musste der dritte Satz in diesem äußerst engen Match die Entscheidung bringen. Hier waren Katrin und Ilka von Beginn an voll da und ließen sich ihr erstes Break nicht mehr nehmen. Am Ende siegten sie somit mit 15:13. Damit war der Gruppensieg und auch der direkte Einzug ins Halbfinale von Olten erreicht.

Im Halbfinale wartet das tschechische Nationalteam Klapalova-Hajeckova. Katrin und Ilka hatten zumindest mit Lenka Hajeckova noch eine kleine Rechnung offen, denn gegen diese hatten Katrin und Ilka mit ihrer damaligen Partnerin Sona Novakova bei der WM 2009 in Stavanger eine schmerzhafte Niederlage in der K.O.-Runde erlitten und durften danach nach Hause fahren.

Entsprechend konzentriert und motiviert gingen die beiden Rehapädagogik-Studentinnen auch zu Werke. Satz eins ging problemlos mit 21:16 an Katrin und Ilka. Immer wieder war es Ilka Semmler mit ihrer sehr hohen Blockabwehr, die die Tschechinnen nicht überwinden konnten.

Aber auch Katrin Holtwick mit ihrer überragenden Feldabwehr stellte die beiden Tschechinnen, wenn sie denn dann mal den Block von Ilka Semmler passieren konnten, vor unlösbare Aufgaben. Und so ging am Ende auch Satz zwei mit 21:17 an Katrin und Ilka. Das Finale war erreicht.

Leider konnten die beiden attraktiven Athletinnen im Finale gegen das Schweizer Nationalteam nicht an ihre gute Form aus dem Halbfinale anknüpfen. Zu viele Side-Out-Fehler und unnötige Fehler sicherten am Ende den Schweizern Kuhn-Zumkehr den Sieg mit 17:21 und 16:21.

Ilka Semmler war am Ende nur bedingt zufrieden: „Wir hatten in dem ein oder anderen Spiel Probleme in der Annahme. Insgesamt waren es zu viele unnötige Fehler, die wir in Zukunft abstellen müssen. Dass es auch anders geht, haben wir im Halbfinale gezeigt. Daran müssen wir anknüpfen!" Katrin Holtwick war mit dem Finale sichtlich unzufrieden: „Unsere Leistung im Finale war indiskutabel. Nach dem ansehnlichen Halbfinale gegen die Tschechinnen hätten wir mit breiter Brust das Finale bestreiten können. Stattdessen war das Side-Out-Spiel eine Katastrophe und wir haben zu keiner Zeit das abgerufen, was wir spielen können. Nun gilt es, in Stavanger diese Fehler abzustellen und dort wieder ein einstelliges Ergebnis zu erzielen.“

Weiter geht es für Katrin und Ilka in einer Woche beim FIVB Grand Slam in Stavanger, wo sie als Weltranglistenzwölfte für das Hauptfeld gesetzt sind.

 

 

Deutschland - Bayerischer VV-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

BVV-Cup in Fürth: Zweimal Spannung pur

Endlich wieder in Fürth… : nachdem im Vorjahr das traditionelle Beachvolleyball-Turnier auf der Fürther Freiheit mangels zahlungswilliger Sponsoren leider kurzfristig abgesagt werden musste, konnten die besten bayerischen Beachvolleyballer nun wieder in Fürth antreten. Das BVV-Beach-Masters wurde in die Feierlichkeiten zur 150-Jahr-Feier des TV Fürth 1860 integriert und fand darum auf der schönen Vereinsanlage an der Coubertinstr. statt.

Am Wochenende  regnete es überall in Bayern, außer in Fürth. Der Wettergott hatte ein Einsehen und ließ die Beachvolleyballer am Samstag bei passablem und am Sonntag bei sehr gutem Wetter ihre Spiele absolvieren.

Ihren ersten Turniersieg ihrer gemeinsamen Beachkarriere konnten sich Sabine Eierle  und Ulli Herfurth (SV Lohhof/TV Altdorf) holen. Das extrem spannende Finalspiel gegen die amtierenden Bayerischen Meisterinnen Michi Henry/Sabine Schulz (TV Planegg-Krailling) ging in die Verlängerung. Nur mit dem hauchdünnen Vorsprung von zwei Punkten  und nach Abwehr von drei Matchbällen stand der Turniersieg fest: 21:19, 19:21, 17:15 war dann das Endergebnis.

„Wir waren so gierig auf den Sieg und freuen uns sehr. Ich finde, wir waren endlich mal dran ein Turnier zu gewinnen.“  freute sich Ulli Herfurth. Den dritten Platz holten sich Natascha Niemczyk/Susi Pfeiffer (SV Lohhof) mit einem 2:0-Sieg über Gitta Sieber/Ingke Weimert (DJK Augsburg-Hochzoll).

Bei den Herren konnten sich wieder einmal die beiden „Altmeister“ Stefan „Bambam“ Schmidbauer und Hartmut „Hartl“ Sievers (SV Lohhof) durchsetzen und seit 1997 ihren gefühlten 50. Turniersieg einheimsen. Im Finale gewannen sie ebenso knapp wie die Damen mit 21:10, 17:21, 15:13 gegen Benedikt Doranth/Thilo Pfletschinger (TSV Herrsching/MTV München). „Auf der Fürther Freiheit zu spielen wäre natürlich schöner gewesen, aber wir haben uns auch hier sehr wohl gefühlt.“, meinte Hartmut Sievers nach dem letzten Spiel, „wir sind mit unserer Leistung das gesamte Turnier über zufrieden, ich finde sie aber dennoch steigerungsfähig“.

Platz drei ging an die neuformierte Kombination Stefan Hiebl/Vinzenz Lehner (TSV Grafing/TSV Deggendorf) nach dem 2:0 gegen Jens Artmann und Jens Büssow (TB Regenstauf/TV Kempten).

Ausrichter Stefan Fürst vom TV Fürth 1860 freute sich nach der gelungenen Veranstaltung, dass mit Ulli Herfurth „… endlich 'mal eine Spielerin aus der Region gewonnen hat, was uns aus fränkischer Sicht natürlich sehr freut. Außerdem ist sie ohne Unterbrechung bei unserem Turnier seit 2001 immer am Start gewesen. Ansonsten arbeiten wir daran, dass das Fürther BVV-Beach-Masters wieder mitten in der Stadt stattfindet. Die Location im Sportzentrum bleibt eine Ausnahme.“

Das nächste BVV-Beach-Masters findet bereits nächste Woche statt. In Grafing werden auf dem Volksfestplatz drei Felder aufgeschüttet und eine große Tribüne aufgebaut.

Alle Platzierungen BVV-Beach-Masters Fürth: Damen und Herren.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

Tolle Halbzeitbilanz für DVV-Männer

Sechs von zwölf Vorrundenpartien in der World League 2010 liegen hinter den DVV-Männern – Halbzeit. Und den ersten Teil des Comebacks haben die deutschen Schmetter-Asse mit beeindruckenden Leistungen und Ergebnissen absolviert: 4:2-Siege, 12 Punkte und mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Kuba aussichtsreich auf Rang zwei. Kein Wunder, dass im Team von der Teilnahme an der Finalrunde in Cordoba/ARG (21.-25. Juli), an der neben Gastgeber Argentinien die vier Gruppensieger und der beste Gruppenzweite teilnehmen, stärker denn je geträumt wird.

Um 18.30 Uhr wird Team Deutschland am 21. Juni am Frankfurter Flughafen landen und dann genügend Vorbereitungszeit haben, um sich auf die Revanche gegen Kuba vorzubereiten. Denn die ist angesagt, schließlich verlor die Mannschaft von Raúl Lozano seine beiden Auswärtspartien auf der Karibik-Insel. Doch dieses Mal sind die Zeichen umgekehrt: Die Kubaner, die alle drei Heimspiel-Doppelpacks hinter sich haben, treten nun auswärts an, haben kurz vor den Spielen am 25. (20.00 Uhr) und 26. Juni (14.00 Uhr, beide live auf ANIXE HD/SD) in der Arena Trier noch den langen Flug in den Knochen.

Schon jetzt dürfte sicher sein, dass die deutsche Mannschaft mit dem Abstieg aus der World League nichts zu tun haben wird. Denn die Vermeidung der Relegation (die beiden schwächsten Teams der World League Vorrunde treten in dieser an) war das oberste Ziel. Dies hatte DVV-Sportdirektor Günter Hamel ausgegeben und erschien angesichts der schweren Gruppengegner auch nicht als Untertreibung. Doch das couragierte Auftreten des Teams, die überragende Form von Georg Grozer, der zur Halbzeit die Bestenlisten im Aufschlag und Angriff anführt, sowie die professionelle Arbeit des Betreuerstabes um Bundestrainer Raúl Lozano lassen von mehr träumen.

Und auch die Gesamtbilanz in der World League wird deutlich aufgebessert: Bei den bisherigen sechs Jahren Teilnahmen (1992-1004 und 2001-2003) konnten die DVV-Teams 20 Partien gewinnen, verloren aber auch 60 Spiele. Platz acht (1993) war die beste Platzierung, damals nahmen jedoch auch nur zwölf Teams teil…

Die aktuelle Tabelle der Gruppe D zur "Halbzeit"
(Für einen 3:0- oder 3:1-Sieg gibt es 3 Punkte, bei einem 3:2 erhält der Sieger 2, der Verlierer 1 Punkt.)

1.

Kuba

13 Punkte

15:9-Sätze

6 Spiele

2.

Deutschland

12 Punkte

13:8-Sätze

6 Spiele

3.

Polen

9 Punkte

12:12-Sätze

6 Spiele

4.

Argentinien

2 Punkte

7:18-Sätze

6 Spiele

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

World League: Georg Grozer ganz vorne

Die deutsche Mannschaft schlägt sich bislang mehr als prächtig in der World League 2010: Sechs Spiele, vier Siege – davon hatten nur die kühnsten Optimisten geträumt. Ein Grund dafür ist die bislang überragende Leistung von Georg Grozer. Der Diagonalangreifer führt die Bestenlisten „Bester Angreifer“ und „Bester Aufschläger“ an und ist die Nummer zwei der punktbesten Spieler.

Doch ein Mann kann auf diesem Niveau die Spiele nicht allein entscheiden. Und deshalb überrascht es nicht, dass weitere deutsche Akteure in den Top Ten diverser Kategorien zu finden sind: Robert Kromm ist direkt hinter Georg Grozer die Nummer zwei bei den besten Angreifern, Sebastian Schwarz ist viertbester Annahmespieler. Und Zuspieler Patrick Steuerwald wird auf Rang sieben der besten Zuspieler geführt.

Die Bestenlisten der World League

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

Was läuft bei den DVV-Männern

Manuel Rieke zu den ARG-Spielen

Knapp fünf Wochen lang – vom 5. Juni bis 9. Juli – treten die DVV-Männer in der World League gegen die Weltspitze an. Wenn es perfekt läuft, und das Team sensationell in die Finalrunde einzieht, wird das Engagement sogar verlängert.

Die World League ist nicht nur in der Volleyballwelt allgemein ein spezieller Wettbewerb, sondern vor allem auch für die DVV-Männer. Nach sechs Jahren Pause nimmt erstmals wieder eine deutsche Mannschaft teil. Dem wollen wir Rechnung tragen, in dem es für diese Zeit eine neue Rubrik mit den DVV-Männern gibt, die vor und nach einem Wochenende erscheint: „Was Läuft bei den DVV-Männern“ heißt sie, und Zuspieler Manuel Rieke ist der Nächste. Er berichtet vom Wochenende in Argentinien.

Hola an Alle in der Ferne!

Trotz anfänglicher Komplikationen (lange Reise, Busunfall, kleines Erdbeben) wollten wir dieses Wochenende unsere lange Reise mit zwei Siegen abschließen. Im ersten Spiel gelang es uns durch eine hohe Aggressivität in Block und Aufschlag, sich schnell mit 10:3 abzusetzen. Dass es so einfach nicht sein würde, Argentinien zu Hause zu besiegen, zeigte die Aufholjagd in der Mitte des Satzes ( von 14:6 auf 14:10). Angepeitscht von ca. 6000 Leuten versuchten die Argentinier unseren Vorsprung zu verringern. Jedoch hielten wir dagegen und brachten den Satz mit einem sicheren Sideout- Spiel und guter Blockarbeit mit 25:20 nach Hause.

Der zweite Satz startete mit einer 0:1 Führung der Argentinier, dies sollte aber die Einzige bleiben. Durch ein weiteres druckvolles Spiel gelang es uns erneut, in Führung zu gehen und diese weiter auszubauen, so dass wir auch diesen Satz mit 25:20 für uns entscheiden konnten. Es folgte eine 10-minütige Pause, die man eher aus der Bundesliga aber nicht aus der Weltliga kennt.

Leider brachte uns genau diese Pause aus dem Rhythmus und wir starteten diesen Satz mit einem 8:4 Rückstand. Doch trotz des Rückstandes bekam man nie das Gefühl, dass wir hier den Faden verlieren würden. Wir fanden schnell wieder ins Spiel und holten uns die Führung bei 11:10 durch eine gute Block- und Abwehrarbeit und harten Aufschlägen von Georg zurück. Ab diesem Zeitpunkt gab es keinen Zweifel mehr daran, dass wir diese Partie gewinnen würden. Durch 25:22 im dritten Satz war es ein verdienter 3:0-Erfolg, den wir im zweiten Spiel unbedingt bestätigen wollten.

Dass es aber nicht einfach wird, zeigte sich schon zu Beginn des ersten Satzes. Die Argentinier zeigten deutlich, dass sie nicht kampflos das Feld räumen würden. Kein Team konnte sich so richtig absetzen, und somit entwickelte sich dieser Satz zum Krimi, den wir mit 34:32 für uns entscheiden konnten. Der zweite Satz ging erstaunlich deutlich mit 25:18 an uns. Jetzt könnte man denken das war´ s, aber da ist ja noch…na…die 10-minütige Satzpause.

Genau diese Pause bringt uns wieder aus dem Rhythmus, und die argentinische Mannschaft beginnt stark zu spielen. Argentinien schaffte es mit druckvollen Aufschlägen unser Spiel zu stören und damit eine hohe Eigenfehlerquote auf unserer Seite zu erzwingen. Die Folge daraus war, dass wir diesen Satz deutlich mit 25:19 an die Argentinier abtreten mussten. Der vierte Satz war im Verlauf dem ersten Satz sehr ähnlich. Wieder konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Es wurde spannend und der Satz ging in die Verlängerung. Max beendete die Partie mit einem Netzroller-Ass (30:28). Danach wurde es chaotisch.

Ein paar argentinische Spieler und Trainer waren mit einer Entscheidung des Schiedsrichters zum 29:28 überhaupt nicht einverstanden und stürmten das Feld. Die ganze Halle war in Aufruhe, und wir sollten so schnell wie möglich in unsere Umkleidekabine verschwinden. Nachdem sich alles beruhigt hatte, wurden wir sicher von Polizisten zum Bus und in das Hotel gefahren.

Die Mannschaft wird jetzt den letzten Abend nutzen, um die lange Reise noch einmal bei einem Glas “Wasser” (oder auch zwei) Revue passieren zu lassen. Morgen geht es dann wieder in einem knapp 26-stündigen Trip nach Hause. Alle sind froh, ihre Familie und Freundinnen wieder zu sehen. Aber auch auf euch und eure lautstarke Unterstützung bei den anstehenden Spielen in Trier und Berlin freuen wir uns. Also kommt alle und genießt das Volleyballfest…

Viele Grüße euer
Potse ( Manuel Rieke )

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

Frauen: Lehrgang in Schwerin mit 14 Spielerinnen

Nach kurzer Pause kommen die DVV-Frauen zu ihrer nächsten Maßnahme zusammen. Vom 22. bis 27. Juni hat Bundestrainer Giovanni Guidetti 14 Spielerinnen um sich, darunter mit Janine Völker (Schweriner SC), Lea Hildebrand (USC Münster), Lina Meyer (Allgäu Team Sonthofen), Tatjana Zautys (Allianz Volley Stuttgart), Saskia Radzuweit (VT Aurubis Hamburg) und Nicole Schröber (Dresdner SC) sechs Spielerinnen, die noch keinen Einsatz im Nationaltrikot hatten.

Erstmals in dieser Saison bei der Nationalmannschaft ist Routinier Kerstin Tzscherlich (Dresdner SC, 313 Länderspiele). Der Libero hatte den Trainingsauftakt in Heidelberg und das Turnier in Montreux nicht mitgemacht.

Der Kader in Schwerin: Heike Beier (Piacenza/ITA), Anja Brandt, Janine Völker, Lisa Thomsen, Nadja Schaus (Schweriner SC), Kerstin Tzscherlich, Saskia Hippe, Nicole Schröber (Dresdner SC), Lea Hildebrand (USC Münster), Saskia Radzuweit (VT Aurubis Hamburg), Tatjana Zautys (Allianz Volley Stuttgart), Lina Meyer (Allgäu Team Sonthofen), Lena Möllers (Rote Raben Vilsbiburg), Anne Matthes (Forli/ITA)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

Juniorinnen: Drei Niederlagen gegen Tschechien

Die U20-Juniorinnen weilten am vergangenen Wochenende in Brünn/CZE, wo der Gastgeber zu drei Testspielen als Partner zur Verfügung stand. Die Mannschaft von Bundestrainer Han Abbing verlor alle drei Partien, es hieß 1:3, 2:3 und 2:3.

Dennoch war Abbing nicht unzufrieden: „Insgesamt bin ich zufrieden, weil wir drei Wochen mit Akzent auf Grundtechniken und Kraft sehr hart trainiert haben. Vor allem die Bereiche Annahme und Abwehr standen im Fokus, und in diesen Bereichen waren wir auch stabil. Die Abstimmung im Angriff hat aber gefehlt, das hat man deutlich gesehen und das war mitentscheidend für die Niederlagen. Die Tschechinnen sind schon weiter, sie befinden sich auch in der Vorbereitung auf die zweite Runde der EM-Qualifikation.“

Die deutschen Juniorinnen hatten sich bei der ersten EM-Qualifikationsrunde das Ticket für die EM-Endrunde in Serbien (3. bis 12. September) gesichert, „dort müssen wir Mannschaften wie Tschechien schlagen, wenn wir etwas erreichen wollen“, so Abbing. „Wir werden jetzt im Juli sehr viel trainieren, wir müssen Zeit in den Kraft- und Athletik-Bereich investieren. Weitere Spiele finden dann erst im August statt“, gibt der niederländische Bundestrainer das Programm für die kommenden Wochen vor.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 22. Juni 2010

  

U20 Beach-DM: Titelträger in Berlin gekürt

Fliegender Wechsel von der Halle in den Sand: Die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften der U20 wurden am vergangenen Wochenende im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen ausgespielt.

Nach den ersten Meisterschaften der Beach-Saison 2010 konnte der Ausrichter, der Volleyball-Verband Berlin, ein positives Résumé ziehen: Keine Verletzten, motivierte SpielerInnen und glückliche SiegerInnen - und auch das Wetter hatte den Sportlern einigermaßen zugespielt.

Im Finale der Frauen konnte sich das auf Platz 1 gesetzte Team Isabel Schneider/Cinja Tillmann (TSV Bayer 04 Leverkusen/USC Münster) mit 2:0-Sätzen (21-18, 21-16) gegen das Team Christine Aulenbrock/Anna Behlen (Hamburger SV/Wiker SV) durchsetzen und so ihrer Favoriten-Rolle gerecht werden.

Auch das Herren-Team Felix Quecke/Jonas Schröder (VV Human Essen/TG Mainz-Gonsenheim), die ebenfalls auf Platz 1 gesetzt waren, zeigten im Verlauf des Turniers immer wieder beeindruckende Leistungen. Der klare Sieg im Finale gegen das Team Stephan Ottmann/Peter Wolf (2:0; 21-10, 21-13) vom TV Salmünster war für sie der perfekte Abschluss des Turniers.

Nach einer knapp vierwöchigen Woche geht es dann vom 16.-18. Juli 2010 mit dem Bundespokal in Damp weiter, wo die Landesverbände ihre Auswahl-Teams antreten lassen. Erst im August dann finden die Meisterschaften der U17 (Grimma), U18 (Bitterfeld-Wolfen) und U19 (Kiel) statt.

Das Turnier der U20 weiblich
Das Turnier der U20 männlich

 

 

Deutschland - Darmstädter Echo

 Dienstag, 22. Juni 2010

  www.echo-online.de

RMV: Alle Beteiligten sehen nur Vorteile

Rhein-Main Volley wechselt zur TG Rüsselsheim - Zweitligamannschaft wird nun von Claude Weber trainiert

Was seit März als Absicht bekundet wurde, ist nun amtlich ...

 

 

Deutschland - Schwäbische Zeitung

 Dienstag, 22. Juni 2010

  www.schwaebische.de

VfB: Neuer Abteilungsvorstand ist der alte

(Friedrichshafen/gus) Eine durchweg erfolgreiche Bilanz hat die Volleyball-Abteilung des VfB Friedrichshafen bei ihrer Jahreshauptversammlung gezogen. Bei den Vorstandswahlen gab’s keinen Wechsel: Der bisherige Vorstand macht weiter.

 

 

Deutschland - Mein SOL

 Dienstag, 22. Juni 2010

  www.sol.de

Saarbrücken: Nachwuchsarbeit intensivieren

Die Volleyball-Frauen im Saarland haben es schon in die 2. Bundesliga geschafft. Die Männer sollen auch irgendwann dahin kommen – durch bessere Jugendarbeit. Und dann gibt es da noch den Traum „Erste Liga“ ...

 

 

Deutschland - Badische Zeitung

 Dienstag, 22. Juni 2010

  www.badische-zeitung.de

"Eine Profikarriere wäre mein Traum"

BZ-INTERVIEW mit Dennis Wachonski aus Gündlingen, der mit Konstanz Volleyball-Meister wurde.

BREISACH-GÜNDLINGEN. Im Mai gewann das U-20-Team des USC Konstanz die deutsche Meisterschaft im Volleyball. Mit Dennis Wachonski gehört ein Spieler zu den Titelträgern, der sonst im Oberligateam der SG Breisach-Gündlingen die Bälle über das Netz schlägt. Mit dem 18-Jährigen, der derzeit die Merianschule in Freiburg besucht, sprach BZ-Mitarbeiterin Ines Süßle.

 

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