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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk
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Deutschland - Rote Raben Vilsbiburg-News |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
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Raben wollen international dabei sein
Deutscher Meister startet im CEV-Pokal, falls die Finanzierung gesichert ist
Als Deutscher Meister dürfen die Roten Raben in der kommenden Saison wieder im CEV-Pokal an den Start gehen. Der europäische Verband hat auch bereits die Paarungen der ersten Runde festgelegt. Dort treffen die Roten Raben auf den rumänischen Vertreter Stiinta Bakau. Allerdings steht hinter der Teilnahme der Roten Raben noch ein Fragezeichen. Noch ist die Finanzierung des Abenteuers Europapokal nicht gesichert. „Natürlich wollen wir auf der europäischen Bühne spielen, allerdings müssen wir die Kosten auch stemmen können“, sagt Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder nachdenklich.
In den vergangenen beiden Spielzeiten haben die Roten Raben bereits erfolgreich auf europäischer Ebene gespielt; einmal im CEV-Pokal und einmal im Challenge Cup. Für das Ansehen der Roten Raben und den deutschen Volleyball insgesamt war das sehr positiv. Finanziell war es beide Male allerdings „ein deutliches Zuschussgeschäft“, spricht der Raben-Manager Klartext. Flüge in alle Winkel Europas, die Unterbringung und Betreuung der gegnerischen Mannschaften, all das belastet das knappe Budget der Roten Raben außerordentlich. „Zwischen 30.000 und 150.000 Euro kostet der Europapokal den Verein“, so Klaus-Peter Jung-Kronseder. Geld, das erst organisiert werden muss. Der Raben-Manager weiß, dass natürlich auch die Spielerinnen heiß auf den Europapokal sind. Sie wollen sich auf der internationalen Bühne präsentieren und zeigen, was sie draufhaben. Deshalb ist Raben-Manager Jung-Kronseder derzeit auch in allen Richtungen aktiv, um die finanzielle Ausstattung für den Europapokal zu schaffen.
Ein Blick auf die übrigen deutschen Mannschaften, die im Europapokal aktiv sind, zeigt, dass sie sich nicht so viele Gedanken um die Finanzierung machen müssen. So wird beispielsweise der Dresdner SC in erheblichem Rahmen von der Stadt Dresden und vom Freistaat Sachsen unterstützt. Die Stadt Dresden war es beispielsweise auch, die den Löwenanteil der Kosten für die Ausrichtung des Final Four im Challenge Cup in der vergangenen Saison beigesteuert hat. „Sie werden sich auch weiterhin an den Kosten für den Europapokal beteiligen“, weiß Klaus-Peter Jung-Kronseder. Auch der Schweriner SC bekommt sowohl von der Stadt Schwerin als auch vom Land Mecklenburg-Vorpommern erhebliche Mittel. Sie haben zudem mit der Vermarktungsgesellschaft der 5000 Zuschauer fassenden Kongresshalle ein Abkommen, das ihnen weitere Einnahmen sichert. Von solchen Hilfen kann der Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder nur träumen. Zwar bekommen die Roten Raben Unterstützung durch die Stadt Vilsbiburg; aber in deutlich bescheidenerem Umfang als beispielsweise Dresden oder Schwerin.
Trotz der hohen körperlichen Belastungen in der kommenden Saison durch das 16er Feld mit anschließender Play off-Runde und dem DVV-Pokal möchten die Roten Raben auch auf der internationalen Bühne vertreten sein. „Es wäre blamabel, wenn der amtierende Deutsche Meister nicht im Europapokal vertreten wäre“, so Raben-Manager Klaus-Peter Jung-Kronseder.
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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
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VfB gegen Belchatow, Trento und Zalau
PGE Skra Belchatow (Polen), Trentino BetClic (Italien) und Remat Zalau (Rumänien) heißen die Vorrundengegner des VfB Friedrichshafen in der CEV Champions League 2010/2011. Das ergab die Auslosung, die am 25. Juni federführend durch Riet Ooms, Vizepräsidentin des Europäischen Volleyballverbandes CEV, in Wien (Österreich) vorgenommen wurde.
Damit trifft der deutsche Champion auf äußerst hochkarätige Kontrahenten. Belchatow ist der polnische Meister und Dritte der Champions League 2009/2010. Trentino tritt als italienischer Pokalsieger, Gewinner der Champions League 2009 und 2010 sowie aktueller Klub-Weltmeister an. Zalau schließlich ist der rumänische Meister. „Eine sensationelle Auslosung. Mir gefällt sie total gut“, sagte VfB-Manager Stefan Mau. Und auch Geschäftführer Jürgen Hauke zeigte sich zufrieden: „Das sind attraktive Lose mit zwei äußerst klangvollen Namen und einem vermeintlichen Außenseiter.“
Die Vorrunde der Champions League beginnt für den VfB am 17. November (+/-1 Tag) mit einem Auswärtsspiel gegen Trento, ehe am 24. November (+/-1 Tag) das erste Heimspiel gegen Zalau folgt. Danach gastieren die Häfler am 8. Dezember (+/-1 Tag) bei Belchatow, empfangen die Polen am 15. Dezember (+/-1 Tag), treten am 5. Januar (+/-1 Tag) in Zalau an und schließen die Vorrunde am 12. Januar zu Hause gegen Trento ab.
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Deutschland - Generali Haching-News |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
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Haching: Rahmentermine für Champions League
Nach der Auslosung der Champions League Vorrundengruppen in Wien wurde von der CEV auch der vorläufige Rahmenspielplan veröffentlicht. Generali Haching startet demnach mit einem Heimspiel in das Abenteuer Königsklasse.
Folgende Termine sollten sich alle Freunde von Generali Haching rot im Kalender anstreichen:
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Generali Haching |
- |
ZSKA Sofia |
17.11 (+-1 Tag) |
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Zenit Kasan |
- |
Generali Haching |
24.11 (+-1 Tag) |
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Generali Haching |
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-AS Cannes |
8.12 (+-1 Tag) |
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AS Cannes |
- |
Generali Haching |
15.12 (+-1 Tag) |
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Generali Haching |
- |
Zenit Kasan |
5.1 (+-1 Tag) |
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ZSKA Sofia |
- |
Generali Haching |
12.1 |
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Deutschland - DVV-News |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
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Marcus Böhme vor den Kuba-Spielen
Knapp fünf Wochen lang – vom 5. Juni bis 9. Juli – treten die DVV-Männer in der World League gegen die Weltspitze an. Wenn es perfekt läuft, und das Team sensationell in die Finalrunde einzieht, wird das Engagement sogar verlängert.
Die World League ist nicht nur in der Volleyballwelt allgemein ein spezieller Wettbewerb, sondern vor allem auch für die DVV-Männer. Nach sechs Jahren Pause nimmt erstmals wieder eine deutsche Mannschaft teil. Dem wollen wir Rechnung tragen, in dem es für diese Zeit eine neue Rubrik mit den DVV-Männern gibt, die vor und nach einem Wochenende erscheint: „Was Läuft bei den DVV-Männern“ heißt sie, und Mittelblocker Marcus Böhme ist der Nächste. Er berichtet über die Stimmung und Erwartung vor dem Wochenende und den Kuba-Spielen in Trier.
Willkommen in Trier!
Kein unbekannter Ort für die deutsche Nationalmannschaft. Das letzte Spiel der European League in Trier fand gegen die Türkei statt. Das ging mit 3:0 an Deutschland. Ich kann mich noch erinnern, hier war bis jetzt immer eine geniale Stimmung. Das mag wohl an den vielen Zuschauern und Fans liegen, die uns hier immer voller Euphorie und Enthusiasmus angefeuert haben.
Aber
erstmal zu den letzten Tagen. Die Rückreise aus Catamarca hat uns schon ziemlich
mitgenommen. Fast alle haben noch mit dem Jetlag zu kämpfen. Der anschließende
Ruhetag war schon bitter nötig.
Gestern hieß es dann wieder Anreise nach Trier. Am frühen Nachmittag waren dann
alle hier. Ein kurzer Snack und dann ein lockeres Training in der Spielhalle
standen auf dem Plan. Unter anderem Prävention, das heißt vorbeugende und
stabilisierende Übungen mit Therabändern und Medizinbällen. Noch ein wenig
einspielen und dann Annahmetraining.
Nach dem Abendessen im Hotel, konnten wir dann zum heiß erwarteten Public Viewing: Deutschland – Ghana. Nach 60 Minuten war es dann soweit: Mesut Özil schoss das erste und gleichzeitig das Siegtor für Deutschland. Mehr muss ich ja wirklich nicht erzählen – sicher hat es jeder verfolgt.
Inzwischen ist Mittagspause und es ist ein ganz normaler Trainingstag wie jeder andere auch. Heute Morgen standen wir schon in der Halle. Schließlich muss man immer ein paar Feinheiten abstimmen. Nach dem Training heute Abend, ist denn mit Sicherheit jeder soweit gewappnet. Die hervorragend gute Stimmung in der Mannschaft sollte ihr übriges tun.
Die
Spiele gegen Kuba werden wieder heiß werden! Weniger die Lufttemperatur, als die
Stimmung selber. Ich bin mir sicher, dass wieder viele Zuschauer und Fans kommen
werden. Wenn Ihr uns anfeuert, dann sollte es mit Eurer Unterstützung wieder
heißen:
Deutschland gewinnt gegen Kuba!
Viele Grüße Euer Marcus
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Deutschland - DVV-News |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
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Ohne Mittelblocker Max Günthör (Generali Haching) und Libero Sebastian Prüsener (NETZHOPPERS-KW Bestensee) bestreiten die DVV-Männer das erste Spiel gegen Kuba am 25. Juni (20.00 Uhr, live auf ANIXE HD/SD) in der ARENA Trier. Bundestrainer Raúl Lozano strich die beiden Akteure aus dem 14-er Kader.
Günthör, der bislang alle Partien als Stammkraft absolviert hat, leidet noch an den Nachwirkungen der Magen- und Darmerkrankung, die einige Spieler aus Argentinien mitgebracht hatten. Auf der Libero-Position gab Lozano abermals Ferdinand Tille (Generali Haching) den Vorzug. Gegner Kuba ist nur mit zwölf Spielern in Deutschland.
Für das zweite Spiel gegen Kuba am 26. Juni (14.00 Uhr, live auf ANIXE HD/SD) kann Lozano für sich zwölf andere Spieler entscheiden.
Der deutsche Kader in Trier: Robert Kromm (Verona/ITA), Jochen Schöps (Odintsovo/RUS), Manuel Rieke, Sebastian Prüsener (NETZHOPPERS KW-Bestensee), Max Günthör, Denis Kaliberda, Sebastian Schwarz, Patrick Steuerwald, Ferdinand Tille (Generali Haching), Georg Grozer, Marcus Böhme, Lukas Bauer (VfB Friedrichshafen), Björn Andrae (Valentia/ITA), Christian Dünnes (evivo Düren)
Der kubanische Kader in Trier: Wilfredo Leon, Henry Bell (Santiago de Cuba), Osmany Camejo, Robertlandy Simon, Yoandri Diaz, Raydel Hierrezuelo, Gustavo Leyva, Fernando Hernandez, Isbel Mesa (alle Ciudad Habana), Joandry Leal (La Habana), Keibir Gutierrez (Villa Clara), Rolando Cepeda (Spiritus)
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Deutschland - DVV-News |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
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DVV-Männer unterliegen Kuba denkbar knapp
Im ersten von zwei Vergleichen mit Kuba haben es die DVV-Männer verpasst, sich für die zwei Niederlagen in Havanna zu revanchieren: In der Arena Trier musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Raúl Lozano vor 2.000 Zuschauern dem Tabellenführer der Gruppe D mit 2:3 (23-25, 25-17, 24-26, 25-23, 13-15) geschlagen geben. Damit baute Kuba die Führung in der Tabelle aus und führt mit 15 Punkten vor Deutschland (13) und Polen (9, ein Spiel weniger) die Tabelle weiter an. Mit einem klaren deutschen Sieg im zweiten Vergleich am 26. Juni (14.00 Uhr, live auf ANIXE HD/SD) könnte Team Deutschland mit den Kubanern gleichziehen. Punktbeste Akteure waren Georg Grozer (26) und Robert Kromm (19) für Deutschland und Leon (18) und Leal (14) für Kuba.
Startformationen
Deutschland: Patrick Steuerwald, Georg Grozer, Lukas Bauer, Marcus Böhme, Björn
Andrae, Robert Kromm, Ferdinand Tille
Kuba: Raydel Hierrezuelo, Fernando Hernandez, Wilfredo Leon, Joandry Leal,
Robertlandy Simon, Isbel Mesa, Gustavo Leyva
Zu Beginn des Spiels tasteten sich beide Teams regelrecht ab und punkteten aus der Annahme. An langen Ballwechseln mangelte es jedoch nicht. Vor allem die deutsche Mannschaft hatte mehrere Punktchancen, konnte diese jedoch nicht im Feld der Kubaner unterbringen (7-7). Erst beim 12-11 gelang das erste Break, Kubas Diagonalangreifer Hernandez verzog. Und da er dies im Anschluss ein zweites Mal tat, hieß es Auszeit Kuba (13-11). Bei der zweiten technischen Auszeit hatte der Gastgeber den Vorsprung auf drei Zähler ausgebaut, vor allem weil das Angriffsspiel aus der Annahme perfekt klappte. 2,12 Meter Mann Kromm tat sich dabei besonders hervor. Dann waren die Kubaner da: Zunächst wurde Deutschlands Kapitän Andrae geblockt, anschließend packte Leal ein Ass drauf – die Partie war gedreht (16-17). Nach einem weiteren Aufschlag-Hammer Leals und einem Block gegen Grozer nahm Lozano seine zweite Auszeit (16-19). Aber die deutsche Mannschaft konterte und nutzte ihre Punktchancen besser als zu Beginn: Böhme glich mit einem Zwei-Meter-Schuss aus (22-22), Grozer holte per Block die Führung zurück (23-22). Das reichte jedoch nicht, weil Andrae zweimal in der Annahme patzte. Die Kubaner gewannen Durchgang eins, weil das deutsche Team nicht konsequent genug agiert hatte.
Beide Teams blieben unverändert, ebenso der Spielverlauf: Keines der Teams konnte sich zunächst absetzen, erst als Kubas Mesa den Aufsteiger hinter die Linie setzte, hatte sich die DVV-Auswahl eine kleine Führung erarbeitet (8-6). Diese war jedoch dahin, als Kromm und Böhme Angriffsfehler unterliefen und Kubas Kapitän Simon seinen Schnellangriff gnadenlos abschloss (10-11). Diese kleine „Negativserie“ verarbeitete das deutsche Team jedoch glänzend: Bauer, der den erkrankten Max Günthör gut vertrat, versenkte seinen zweiten Schnellangriff, und Steuerwald gelang ein direkter Aufschlagpunkt (17-14). Und dieses Mal blieb das deutsche Team am Drücker, Angriffspunkte von Grozer und Kromm machten den Vorsprung noch komfortabler (20-15). Als ein deutscher Dreierblock gegen Kubas 16-jährigen „Wunderknaben“ Leon zupackte, war die Vorentscheidung gefallen, Grozer beendete den Satz per Ass.
Kubas Trainer Blackwood brachte mit Rolande Cepeda seinen zweiten Diagonalangreifer, ansonsten standen die gleichen Spieler auf dem Feld. Ein Block von Böhme gegen den neuen Mann sowie ein Hinterfeldkracher Grozers ließen das deutsche Team glänzend starten (5-2). Der Konter der Kubaner ließ jedoch – wie erwartet – nicht lange auf sich warten (6-6). Zwei Blockpunkte brachten die Gäste in Front (10-12), die Kapitän Simon (2,06 Meter) mit guten Aktionen in Aufschlag und Feldabwehr (!) ausbaute (13-16). Die Kubaner blieben weiter vorne (16-20), Lozano wechselte mit Christian Dünnes (für Böhme) und Sebastian Schwarz (für Andrae) frische Leute ein. Für Dünnes war es der erste Einsatz in dieser World League Spielzeit und das erste Länderspiel seit vier Jahren. Und basierend auf druckvolle Sprung-Flatteraufschläge von Bauer kämpfte sich die DVV-Auswahl wieder heran, ein Rückraumangriff Grozers durch den Dreierblock brachte den Ausgleich, sein Ass die Führung (22-21). Dennoch hatte Kuba den ersten Satzball, den Grozer abwehrte, beim zweiten siegte Kubas Mesa im Netzduell mit Zuspieler Steuerwald.
Dünnes blieb, ansonsten bot Lozano die Startformation auf, die das Spiel noch drehen sollte. Abermals war die Partie zunächst völlig ausgeglichen, der Gastgeber verdarb sich seine Möglichkeiten jedoch durch zu viele Aufschlagfehler in dieser Phase (9-9). Als Simon eine Finte von Steuerwald parierte und Andrae im Ballwechsel darauf, seinen Angriff in den Block setzte, hatte sich der Gast etwas abgesetzt (9-12). Bis zur Mitte des Satzes liefen die deutschen Spieler diesem Rückstand hinterher, dann machte Grozer einen „Hattrick“: Zwei Blockpunkte gegen Leal, dann noch ein Angriff gegen den Dreierblock – Führung (16-15). Das war die Initialzündung, denn nun lief das deutsche Angriffsspiel wieder auf Hochtouren, und Steuerwald suchte immer wieder Grozer, der ihn nicht enttäuschte. Als Andrae ein direkter Punkt per Aufschlagroller gelang, schien der Satz endgültig gedreht (23-20), doch die Kubaner kamen nochmals durch Aufschläge von Leon heran. Erst ein Block von Bauer sowie ein Angriff von Kromm sorgten für den Satzausgleich.
Ein Block von Andrae sorgte für das deutsche 5-3, aber Leon brachte mit zwei direkten Aufschlagpunkten sein Team in Führung (5-6). Die Kubaner blieben in Führung, auch weil sie im Aufschlag mehr Risiko gingen und dafür belohnt wurden (8-10). Nach einem Block gegen Grozer ließ Leal einen „Diver“ folgen. Doch Team Deutschland kämpfte: Tille rettete einhändig und Kromm machte aus schwieriger Lage den Angriffspunkt. Aber angeführt von Kapitän Simon setzte sich Kuba ab und erarbeitete sich fünf Matchbälle. Doch entschieden war die Partie damit nicht, die Matchbälle eins, zwei, drei und vier konnten durch Block- und Feldabwehr abgewehrt werden, beim fünften blieb Kapitän Andrae im kubanischen Block hängen.
Stimmen zum Spiel
Björn Andrae: „Es war bis zum letzten Punkt ein interessantes und packendes Spiel. Es gab aber Höhen und Tiefen. Die Gefühle sind gemischt: Schön, dass wir uns noch so rangekämpft haben, aber natürlich bin ich enttäuscht, dass wir verloren haben.“
Raúl Lozano: „Kuba hat verdient gewonnen, weil sie in den wichtigen Momenten gut gespielt haben. Es war ein besseres Spiel als in Kuba, aber wir müssen und können auf einem noch besseren Niveau spielen. Vor allem im Aufschlag, aber auch in der Annahme und im Angriff.“
Robertlandy Simon: „Es war ein langes Spiel, in dem beide Teams den Sieg wollten, weil der Sieg wichtig im Hinblick auf die Qualifikation zur Finalrunde ist. Wir haben zu viele Fehler im Angriff gemacht, dennoch war es das beste Spiel von uns in der World League.“
Orlando Samuels Blackwood: „Es war ein gutes Spiel. Wir wie auch Deutschland mussten Spieler einsetzen, die bislang nicht zum Einsatz kamen. Deshalb gab es Höhen und Tiefen. Wir haben sehr gut aufgeschlagen und in den richtigen Momenten sehr gut gespielt.“
Lukas Bauer: „Schade. Gerade heute hätte ich mir den Sieg gewünscht, weil ich erstmals in der World League in der Stammformation stand. Am Ende haben wir verloren, weil wir in der Annahme etwas unpräzise waren, dies lag aber auch an den starken Aufschlägen der Kubaner. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, dafür, dass es mein erstes richtiges Spiel war. Wir müssen Spaß haben bei dem Spiel und es genießen, gegen eine so gute Mannschaft spielen zu dürfen.“
Marcus Böhme: „Morgen müssen wir versuchen, noch mehr Druck hinter unsere Aufschläge zu bringen und die Kubaner so unter Druck setzen. So können wir höhere Pässe erzwingen und vor allem Simón besser kontrollieren.“
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Deutschland - DVV-News |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
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Diago: "Wir wollen in London eine Medaille"
Kuba-Legende Raúl Diago in Trier
Er ist eine lebende Legende in Kuba und hat nach seiner aktiven Laufbahn das Präsidenten-Amt des kubanischen Volleyball-Verbandes übernommen: Raúl Diago (45 Jahre) zählte einstmals zu den weltbesten Zuspielern, nahm dreimal an Olympischen Spielen teil, gewann mit Kuba u.a. die WM-Bronzemedaille (1998) und führte sein Team zum bislang einzigen World League Sieg (1998). Nun gastiert er mit den Kubanern in Trier und stellte sich zu einem Interview zur Verfügung.
Sie haben
noch nichts verlernt. Beim Training stehen die Pässe immer noch sehr präzise…
Raúl Diago (lacht): „Nicht so gut wie früher. Das mache ich nur, um den Jungs
Motivation zu geben.“
Spielen
Sie noch regelmäßig Volleyball?
Raúl Diago: „Nein, nicht mehr. Ab und an trainiere ich mit, aber nur ganz
selten.“
Nach dem
der „goldene Jahrgang“ mit den Star-Spielern Joel Despaigne und Raul Diago die
Karriere beendet hatte, ging es etwas abwärts mit dem kubanischen
Männer-Volleyball. Jetzt ist das Team wieder Weltklasse. Wozu ist es in der
Lage?
Raúl Diago: „Wir denken im Olympia-Zyklus. Unser Ziel ist es, in London eine
der drei Medaillen zu gewinnen. Auf diesem Weg haben wir einige Wettbewerbe, wie
die World League und die WM, die genau in der Mitte dieses Zyklus liegen und
somit Zwischenetappen sind.“
Gibt es
im aktuellen Team Spieler, die das Zeug dazu haben, in die Fußstapfen von
Despaigne oder Ihnen zu treten?
Raúl Diago: „Klar, das hängt von der Position ab. Leon und Leal sind auf dem
gleichen Weg wie Despaigne. Die beiden jungen Zuspieler Hierrezuelo und Diaz
entwickeln sich auch gut. Und wie wir wissen, dauert es, bis man auf einem sehr
hohen Niveau angekommen ist.“
Geben Sie
den Zuspielern Tipps?
Raúl Diago: „Klar, warum nicht. Immer wenn ich mit ihnen unterwegs bin,
versuche ich, von meiner Erfahrung etwas abzugeben. Das ist jetzt natürlich
etwas anderes, weil sie sich im Wettkampf befinden.“
Sehen die
Spieler Sie als Held oder Präsidenten an?
Raúl Diago: „Beides.“
Und im
deutschen Team? Gibt es Spieler, die das Zeug zur Weltklasse haben?
Raúl Diago: „Ja. Die Nummer 18 Grozer, der hat sehr viele Möglichkeiten. Und
die Nummer 14 Kromm, der ist sehr beeindruckend, weil er sehr hoch abschlägt.
Zudem nimmt er gut an und blockt sehr gut.“
1998
gelang unter ihrer Regie der bislang einzige Gewinn der World League. Ist diese
Mannschaft auch dazu fähig?
Raúl Diago: „Wir wissen, dass sehr viele Teams momentan ein sehr gutes Niveau
haben. Aber natürlich ist das unser Ziel. Zuerst müssen wir aber die Finalrunde
erreichen, dann denken wir weiter. Wir wollen Stufe für Stufe nach oben.“
Welchen
Stellenwert hat Volleyball auf Kuba?
Raúl Diago: „Wir sind unter den ersten beiden Sportarten in Kuba, zuerst
kommt Baseball dann wir.
Die
Bedingungen auf Kuba erscheinen nicht so optimal wie beispielsweise in Brasilien
oder Italien, dennoch gibt es auf Kuba immer wieder riesige Talente. Woran liegt
das?
Raúl Diago: „Unsere Bedingungen sind auch gut. Wir arbeiten nach einem guten
System, eine Art Pyramidensystem. Wir beginnen in der Breite und arbeiten
systematisch zur Spitze.“
Seit 2006
sind Sie Präsident des Verbandes. Was sind ihre Ziele?
Raúl Diago: „Wir haben bei den Frauen die Goldmedaille bei den
Panamerikanischen Meisterschaften 2007 gewonnen, ein sehr dramatisches Finale
gegen Brasilien (16-14 im fünften Satz). 2008 waren wir Zweiter im Grand Prix
und Vierter bei den Olympischen Spielen. Letztes Jahr waren wir erfolgreichste
Sportart in Kuba und die beste männliche Mannschaft in Kuba, in der World League
sind wir Vierter geworden. Und im Juniorenbereich sind wir Vize-Weltmeister
geworden. Daran wollen wir anknüpfen, das ist der richtige Weg.
Und wie
schätzen Sie die Lage in Trier ein? Wie werden die Spiele Deutschland – Kuba
verlaufen?
Raúl Diago: „Es werden sehr schwere Spiele werden. Es wird nicht so sein wie
in Havanna, wo wir relativ leicht gewinnen konnten. Wir spielen auswärts, was
für den Gegner immer ein Vorteil ist, aber wir sind mental gut vorbereitet.
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Deutschland - Volleyball Magazin |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
Wahlaufruf: Beachvolleyballer des Jahres
Zum 16. Mal wählen die Leser des volleyball-magazins und die User der Website www.volleyball.de ihre Lieblinge unter den deutschen Beachvolleyballern. Titelverteidiger sind Laura Ludwig und Julius Brink. Als Teilnehmer können Sie attraktive Preise gewinnen, die unsere Partner volleyballdirekt.de, funtec by erhard und Molten zur Verfügung stellen.
Einsendeschluss ist der 15. August, das Ergebnis wird in Heft 9 (Erscheinungstermin 26. August) veröffentlicht.
Die Preise:
1. Preis:
Funtec Beachmasters Set + Beachmasters Courtline + Beachvolleyball Liebe-Shirt
von volleyballdirekt.de
2. bis 5.
Preis: je ein Funtec Fun Volley Set + Fun
Volley Courtline + Beachvolleyball Liebe-Shirt von volleyballdirekt.de
6. bis 50.
Preis: je ein Molten
Beachmaster + Beachvolleyball Liebe-Shirt von volleyballdirekt.de
Klicken Sie hier und geben Sie Ihre Stimme ab.
weg
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Deutschland - Volleyballer.de |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
Sitzvolleyball-WM: Gruppeneinteilungen
Vom 10. Juli bis 19 Juli findet in den USA die Sitzvolleyballweltmeisterschaft statt. Bei den Männern sind erstmalig 23 Teams am Start. Bei den Frauen treten 13 Teams im Kampf um den WM – Titel an.
Deutschlands Männer sind Nummer 5 der Setzliste und treffen in der Gruppe D auf Russland, Marokko, die Niederlande, Indien und Großbritannien. Jeweils die ersten drei Teams jeder Gruppe spielen anschließend den Weltmeister aus.
Einziger ernsthafter Gegner in der deutschen Gruppe ist das Team aus Russland, das die letzten Vergleiche für sich entscheiden konnte. Mit einem Sieg könnte sich das Team von Trainer Jouke de Haan eine optimale Ausgangsposition für die zweite Turnierphase verschaffen.
Gruppe A:
Bosnien, China, USA, Kanada, Lybien
Gruppe B: Iran, Irak, Ukraine, Kasachstan, Serbien
Gruppe C: Ägypten, Brasilien, Kroatien, Ungarn, Südkorea, Ruanda
Gruppe D: Russland, Deutschland, Marokko, Niederlande, Indien, Großbritannien
Im deutschen Team stehen mit Dominik Albrecht, Jens Faerber, Stefan Hähnlein, Thomas Renger, Barbaros Sayilir, Jürgen Schrapp sieben Spieler vom TSV Bayer 04 Leverkusen.
Deutsche Frauen treffen in der Vorrunde auf den Gastgeber
Deutschlands Frauen mit der Leverkusenerin Ronja Schmölders treffen in der Gruppe B auf die Niederlande, Gastgeber USA, Litauen, Japan und Kenia. Bei den Frauen qualifizieren sich die ersten vier Teams für die zweite Runde. Trainer Sven Ritter: „Unser Minimalziel ist die zweite Gruppenphase. Ich hoffe, das wir die Großen ärgern können. Die USA ist unserer Gruppe der Top-Favorit.“
Gruppe A:
China, Slowenien, Ukraine, Russland, Brasilien, Kanada, Großbritannien
Gruppe B: Niederlande, USA, Litauen, Japan Deutschland, Kenia
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Deutschland - Münchner Merkur |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
Italien als große Herausforderung
Unterhaching - Volleyballer Sebastian Schwarz steht mitten im ereignisreichsten Sommer seiner Karriere
Nach einer langen Saison, in der er mit Generali Haching den Pokal verteidigte und erneut Vizemeister wurde, stand für Schwarz nicht nur die Entscheidung zum Wechsel nach Perugia an.
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Deutschland - Aachener Zeitung |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
Stefan Hübner will Evivo voranbringen
Düren. Der nächste Neuzugang für Evivo Düren trägt einen großen Namen: Stefan Hübner soll für die kommenden beiden Spielzeiten das Dürener Trikot tragen.
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Österreich - Laola1.at |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
"Das war kein Ausrutscher nach oben"
Wien – Am Freitag gibt sich die europäische Volleyball-Prominenz bei der „European Volley Gala“ im Wiener Uniqua-Tower ein Stelldichein.
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Deutschland - DerWesten |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
Moerser Halle: 500 Plätze zu wenig
Die Adler sind bekanntlich ausgeflogen. Nach Mülheim. In der dortigen RWE-Sportarena ist die Hallendecke hoch genug, damit die Deutsche Volleyball Liga (DVL) den Bundesliga-Volleyballern vom Moerser SC in den nächsten zwei Jahren erlaubt, im deutschen Oberhaus zu spielen.
Weil aber ...
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Deutschland - Wiesbadener Kurier |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
Exner hofft auf finanzielle Hilfe der Stadt
VCW-Manager zu Trennungen, Rücktritten und Geldfragen / „Wenn eine Spielerin mit der Trainerin nicht zurechtkommt, dann geht die Spielerin“
Achim Exner ist zurück. Nach seinem Karibik-Urlaub kümmert sich der Manager des VC Wiesbaden um die Zukunft des Volleyball-Bundesligisten. Zuletzt produzierte der Vizemeister auffallend oft negative Schlagzeilen.
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Deutschland - Frankfurter Rundschau |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
"Auf dem Feld sind wir wie Zwillinge"
Volleyballer Georg Grozer junior spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau über das Erbe seines Vaters und die Erfolge der deutschen Mannschaft.
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Deutschland - Echo Münster |
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Samstag, 26. Juni 2010 |
Nun doch zum Grand Slam nach Stavanger
Das war mal eine richtig gute Nachricht für Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün: Das Beachvolleyball-Duo vom USC Münster ist tatsächlich noch ins Feld des Weltserien-Grand-Slams nächste Woche im norwegischen Stavanger nachgerückt.
© 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel