Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Freitag, 02. Juli 2010

Strand-Klassiker des deutschen Beach-Volleyballs
Beachturnier mit USC-Beteiligung in Coesfeld
Günthör: Glückwunsch zum 100.
Riesenempfang für MK-Schüler in China
DVV-Männer übernehmen Tabellenspitze
Stavanger: Noch zwei Frauen-Duos dabei
Wenning: „Über das Olympia-Ranking qualifizieren“
Verband: Veröffentlichung der Ordnungsänderungen
Beier und Andrae nach Russland
Felix heißt "der Glückliche"
Wiesbadener Grüne fühlen sich überrumpelt
Russland in Nordhausen zu Gast
Guidetti will Hildebrand mit nach Brasilien nehmen
"Ich sehe mit dem Tastsinn meiner Finger"
Der lange Weg für Brink-Abeler/Grün

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

Deutschland - Sportsandevents-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

Strand-Klassiker des deutschen Beach-Volleyballs

Es ist der Strand-Klassiker des deutschen Beach-Volleyball: Seit 1997 treffen sich die Stars der deutschen Beach-Volleyball Szene am 12 Kilometer langen Nordseestrand von St. Peter-Ording. Vom 6. bis 8. August 2010 ist es wieder soweit: Die smart beach tour macht Station im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Dabei ist das mit 10.000 Euro dotierte Turnier der letzte Tourstopp vor den Deutschen smart Beach-Volleyball Meisterschaften am letzten Augustwochenende in Timmendorfer Strand.

Die letzte Chance für die teilnehmenden Teams, wichtige Ranglistenpunkte für das Beach-Volleyball Highlight des Jahres zu sichern. Der offizielle Startschuss fällt am Freitag, den 6. August, mit der Qualifikation der 10 Frauen- und Männerteams. Die jeweils vier besten Teams qualifizieren sich für das Hauptfeld, das Samstagmorgen auf allen vier Courts angepfiffen wird. Die Finalspiele sind am Sonntagnachmittag angesetzt.

N-JOY the Party am Freitag- und Samstagabend

Am Freitag- und Samstagabend feiern Fans und Spieler auf dem Eventgelände bei der N-JOY the Party die legendäre Beach-Party. Mehrere Tausend Fans feierten im Vorjahr mit den Stars eine große Party. Der Eintritt zu allen Spielen der smart beach tour und zu den Partys ist kostenlos!

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

Beachturnier mit USC-Beteiligung in Coesfeld

Beim 5. Sparkassen-Beach-Cup in Coesfeld am kommenden Sonntag ab 10.30 Uhr im Sportzentrum Süd, Weßlings Kamp, ist ein starkes Feld am Start. Die Teams  Gernert / Jurich, Bieneck / Steinhauff, Brink-Abeler / Grün, Tillmann / Aulenbrock haben in dieser Saison schon bemerkenswerte Ergebnisse erzielt, so auch vor gut zwei Wochen im Rahmen der smart-beach-tour in Münster. Mit dabei in Coesfeld sind Maria Kleefisch und die ehemalige USC-Spielerin Doreen Engel.

Vorgesehen waren Ines Bathen / Lea  Hildebrand, die jedoch verletzungsbedingt bzw. wegen der Einladung zu einem Lehrgang der Hallennationalmannschaft absagen mussten. An ihrer Stelle werden Andrea Berg / Stefanie Golla einspringen. Sollten Rieke Brink-Abeler und Angelina Grün nicht rechtzeitig aus Stavanger zurück sein bzw. doch noch in Gstaad an den Start gehen können, wird ein weiteres USC-Team nachrücken, vermutlich Kim Behrens und Kathi Holzgrewe.

Im parallel laufenden Herrenturnier treffen die Münsteraner Daniel Lettmann / Raphael Möllers  auf Matthias Dömer / Lukas Rohleder und zwei Coesfelder Teams.

 

 

Deutschland - Generali Haching-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

Günthör: Glückwunsch zum 100.

Hachings Mittelblocker Max Günthör bestritt in Berlin sein 100. Länderspiel. Mit der deutschen Volleyballnationalmannschaft holte er erneut ein 3:1 gegen Argentinien in Berlin. Vor über 3000 Zuschauern gelang Deutschland damit vorübergehend der Sprung auf Rang 1 in der Vorrundengruppe D der World League. Allerdings haben die Konkurrenten Polen und Kuba zwei Spiele weniger absolviert.

Das vorletzte Vorrundenspiel findet am nächsten Donnerstag in Kattowitz gegen den amtierenden Europameister Polen statt.

 

 

Deutschland - USC Braunschweig-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

Riesenempfang für MK-Schüler in China

Halbzeit bei der Volleyballweltmeisterschaft

Nach über 20 Stunden Flug wurden der Vertreter Deutschlands, das MK aus Braunschweig, auf dem Flughafen von Baotou in der Inneren Mongolei mit großem Bahnhof empfangen. Mit Polizeieskorte und Blaulicht ging es durch die 2 Millionenstadt zum Hotel. Bei rund 35 Grad im Schatten, bedenklichem Smog über der Stadt, einer sensationellen Präsenz in den Medien und der Öffentlichkeit (jeden Tag ausführliche Berichte im Fernsehen und Presse) hatte man einen Tag zur Verfügung, um sich an Temperatur und Umgebung zu gewöhnen.

Auf dem Weg zur Eröffnungszeremonie war die gesamte Fahrstrecke durch die Stadt für die rund 50 Busse der teilnehmenden Mannschaften gesperrt. Die Eröffnungszeremonie selbst in einer perfekten Halle vor rund 5000 Zuschauern wurde dann zu einem unglaublichen Erlebnis für die Schüler: Einmarsch aller Nationen hinter ihren Nationalflaggen, danach ein zweistündiges Feuerwerk chinesischer Turnkunst und Folklore mit über 500 Darstellern. Die gesamte Stadt nimmt großen Anteil, schon bei den Vorrundenspielen waren mehrfach über 2000 (zahlende!!) Zuschauer in den Hallen. Sportlich ist diese Weltmeisterschaft eine große Herausforderung für die MK`ler, von denen noch keiner vergleichbares erlebt hat.

Der erste Schreck fuhr den Jungen in die Glieder, als sie zum Eröffnungsspiel gegen China Taipeh antraten: Vor ihnen stand nicht nur die Nationalmannschaft des Landes (wie übrigens auch bei rund der Hälfte der insgesamt rund 50 Teams), sondern in einer riesigen Halle warteten rund 2000 Zuschauer auf das Spiel. Der Bänderriss des Stammspielers Eike Wuebenna direkt vor dem Spiel trug zu ängstlicher Spielweise bei und so wurde das Spiel gegen einen der heißen Turnierfavoriten klar mit 0:2 verloren.

Gegen Polen wurde danach mit sehr gutem Spiel überraschend mit 25:17 und 25:23 gewonnen. Der Iran hatte dann eine Mannschaft gemeldet, die schon äußerlich den Eindruck eines Erwachsenenteams machte. Trotz großen Kampfes ging dieses Spiel knapp verloren. Im letzten Vorrundenspiel gegen Chile konnte dann der 2. Sieg eingefahren werden, so dass eine angestrebte Platzierung unter den ersten 16 gesichert war.

Nächster Gegner wird das Team aus Südafrika (Kapstadt) sein, eine sympathische Mannschaft, mit der Delegationsleiter Wildhage schon Kontakt im Hinblick auf eine Schulpartnerschaft ebenso aufgenommen hat, wie mit dem Schulteam aus China Taipeh.

Jürgen Berkle

Smash-Info: An der Schul-Weltmeisterschaft nehmen Teams aus 30 Ländern teil. Deutscher Teilnehmer ist eine Mannschaft von 15 - 17-Jährigen der Martino Katharineums in Braunschweig.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

DVV-Männer übernehmen Tabellenspitze

Die DVV-Männer haben in der World League wieder die Tabellenspitze der Gruppe D übernommen und dürfen weiter von der Teilnahme an der Finalrunde in Cordoba/ARG (21.-25. Juli) träumen: Team Deutschland siegte vor 3.150 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle 3:1 (25-19, 23-25, 25-21, 25-19) gegen Argentinien und blieb somit auch im vierten Vergleich mit den Südamerikanern siegreich. Punktbeste Spieler waren Georg Grozer (21) und Robert Kromm (19) für Deutschland und Federico Pereyra (19) für Argentinien. Deutschland (19) führt vor Kuba (18) und Polen (15) die Tabelle an, die jedoch am Wochenende noch gegeneinander antreten. Am letzten Vorrundenspieltag gastiert die DVV-Auswahl in Polen (8./9. Juli), Kuba tritt in Argentinien an.

Startformationen
Deutschland: Patrick Steuerwald, Georg Grozer, Denis Kaliberda, Robert Kromm, Marcus Böhme, Max Günthör, Sebastian Prüsener
Argentinien: Nicolas Uriarte, Federico Peryra, Sebastian Solé, Martin Costa Blanco, Gaston Giani, Rodrigo Quiroga, Alexis Gonzalez

Deutschland begann im Vergleich zum Vortag die Partie mit einer Veränderung, die Argentinier mit zwei Umstellungen: Sebastian Prüsener spielte anstelle von Ferdinand Tille auf der Libero-Position, die Argentinier starteten mit dem Außenangreifer Giani und dem Mittelblocker Solé. Relativ früh wurde deutlich: Die Argentinier wirkten engagierter, emotionaler und wacher. Deshalb konnte sich das deutsche Team erst nach einigen Minuten Vorteile erarbeiten: Zuspieler Steuerwald suchte seine beiden besten Angreifer der bisherigen World League, Grozer und Kromm, und die punkteten konstant und aus allen Lagen (11-8). Doch nach und nach setzte sich die physische Überlegenheit der DVV-Männer durch, die fünf deutschen Angreifer waren im Schnitt sieben Zentimeter größer als ihre Gegner (2,04 Meter zu 1,97 Meter). Bis auf fünf Zähler war der Vorsprung angewachsen (14-9), ehe die Argentinier mehrmals aus der Abwehr punkten und verkürzen konnten (17-15). Der Gastgeber erhöhte jedoch rechtzeitig den Druck und setzte sich erneut ab (22-17). Und dieses Mal konnten die Gäste nicht noch einmal kontern, Kromm holte per Angriff die 1:0-Satzführung.

Gäste-Trainer Weber hatte in der Satzpause wohl die Anweisung gegeben, mehr Druck auf den deutschen Annahmeriegel auszuüben. Denn mit deutlich mehr Geschwindigkeit und Risiko flogen die argentinischen Aufschläge über das Netz. Das DVV-Team hielt dagegen, so blieb die Partie zunächst ausgeglichen (7-7). Nach zwei starken Aufschlägen von Argentiniens Diagonalangreifer Pereyra lag die deutsche Mannschaft erstmals höher in Rückstand (11-14). Bundestrainer Raúl Lozano nahm eine Auszeit, und nach zwei Blockpunkten von Günthör waren die deutschen Spieler wieder „dran“ (16-17). Den Ausgleich bzw. die Führung gelang jedoch nicht, da die Argentinier stark aus der Annahme agierten. Lozano wechselte Manuel Rieke, Jochen Schöps und Björn Andrae ein, doch diese Maßnahmen konnten den Satz auch nicht mehr kippen: Prüsener konnte den Angriff Pereyras nicht kontrollieren, Satzausgleich.

Der Gastgeber verdaute den Satzausgleich gut, erneut ein „Doppelblock“ von Mittelblocker Günthör ließ das deutsche Team mit 9-5 in Führung gehen. Lozano brachte erneut Andrae (für Kaliberda), der zuletzt aufgrund einer Bauchmuskelzerrung passen musste, doch die Argentinier glichen zunächst aus – erneut waren es starke Aufschläge (13-13). Starke Abwehraktionen von Prüsener waren Grundlage für einen deutschen Zwischenspurt, der für vier Zähler in Folge sorgte und zweimal in Andrae den Punktegaranten sah (17-13). Zwar kamen die Argentinier nochmals auf einen Zähler heran (20-19), doch die Schnellangreifer Günthör und Böhme punkteten mit Angriffen und sorgten für die Vorentscheidung (23-20). Ein verschlagener Aufschlag von Arroyo brachte die erneute Satzführung.

Drei Grozer-Punkte in Serie (2x Block, 1x Angriff) ließen das deutsche Team hervorragend aus den Startlöchern kommen (8-4). Die Partie, deutlich hochklassiger und umkämpfter als der gestrige Vergleich, schien beim 13-7 frühzeitig entschieden. Vor allem die Block- und Feldabwehr der DVV-Auswahl erwies sich in dieser Phase in starker Verfassung. Die Zuschauer feierten das Team und sich selbst, die deutschen Spieler ließen sich von der Stimmung anstecken und zogen den Satz konsequent durch (18-12). Rieke/Schöps und Kaliberda kamen nochmals aufs Feld, dem Spielfluss tat das keinen Abbruch. Schöps steuerte den letzten Punkt zum abermaligen 3:1-Sieg und zur kurz zeitlichen Übernahme der Tabellenspitze bei.

Stimmen

Rodrigo Quiroga: „Ich bin enttäuscht über die zweite Niederlage. Wir waren besser als gestern, hatten aber wieder zu viele Phasen, in denen wir nicht gut waren. Die zwei letzten Gruppenspiele gegen Kuba wollen wir nutzen, um uns auf die Finalrunde vorzubereiten. Leider ist es uns nicht gelungen, aus Europa einen Sieg mitzunehmen.“

Björn Andrae: „Wir haben erreicht, was wir wollten: Sechs Punkte. Heute haben wir gezeigt, dass wir ein Team und sehr komplett sind. Unser Libero Sebastian Prüsener war heute überragend. Dennoch hatten wir auch heute wieder einige Hänger im Spiel. Die müssen wir abstellen und stabiler werden.“

Javier Weber: „Wir waren besser als gestern, der große Unterschied zu Deutschland war der Angriff, dort war Deutschland uns deutlich überlegen. In den anderen Elementen waren wir besser als gestern und haben ein gutes Spiel gemacht.“

Raúl Lozano: „Das Spiel war insgesamt besser als gestern. Wir hatten im Aufschlag nicht den Druck vom ersten Spiel, deswegen war es in der Block- und Feldabwehr schwieriger. Sebastian Prüsener hat sehr gut abgewehrt, in der Annahme waren wir nicht so gut, das lag aber auch an den Aufschlägen der Argentinier. Jetzt warten wir auf Samstag, wenn Argentinien und Deutschland wieder aufeinander treffen, dann im Fußball. Da hoffe ich, dass wir gewinnen.“ (Auf die Nachfrage, wer „wir“ ist, sagte der Argentinier Lozano: „Man tauscht seine Mutter und sein Trikot nicht.“)

Sebastian Prüsener: „Für mich war es etwas ganz besonderes in Berlin zu spielen. Die Stimmung war super und hat uns heute sehr geholfen. Am zweiten Spieltag tun wir uns grundsätzlich schwerer, dass war auch in Argentinien so. Woran das liegt, weiß ich nicht, dass ist aber auch egal nach einem 3:1-Sieg, obwohl der Satzverlust natürlich ärgerlich ist. Schade, dass ich den letzten Ball im zweiten Satz nicht abwehren kann. Davor habe ich sie alle und ausgerechnet den Einfachsten kriege ich nicht.“

Georg Grozer: „Wir haben eine wilde, junge Mannschaft, die unbedingt gewinnen will. Alle wollen sich international beweisen und trotzdem agieren wir nicht nervös. Es macht sehr viel Spaß in so einem Team zu spielen, und das ist unser Erfolgsrezept. Insgesamt haben wir besser gespielt als gestern. Obwohl wir körperlich am Ende war, kämpfen alle und wir gewinnen verdient.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

Stavanger: Noch zwei Frauen-Duos dabei

Vier Frauen-Duos waren für das Hauptfeld in Stavanger/NOR qualifiziert, nach der Gruppenphase sind noch zwei Teams im Turnier verblieben: Sara Goller/Laura Ludwig gewannen ihre Gruppe ohne Satzverlust souverän und zogen somit direkt in die zweite Ko-Runde (Platz neun sicher) ein. Katrin Holtwick/Ilka Semmler beendeten ihre Gruppe auf Rang zwei hinter den Weltranglisten-1. Larissa/Juliana (BRA) und sind somit in der ersten Ko-Runde (Platz 17 sicher) gefordert.

Dagegen schieden Jana Köhler/Julia Sude und Rieke Brink-Abeler/Angelina Grün aus. Sie unterlagen ihren Gegnerinnen auch im dritten Gruppenspiel und mussten sich somit mit Platz 25 (80 Weltranglistenpunkte, 3.500 US Dollar Preisgeld) zufrieden geben. Allerdings war das erstmalige Überstehen der Qualifikation schon ein Erfolg für beide Duos gewesen.

Das Männer-Turnier begann aus deutscher Sicht mit zwei Siegen und zwei Niederlagen: Marcus Popp/Mischa Urbatzka gewannen den Vergleich mit Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif in zwei Sätzen, David Klemperer/Eric Koreng gewannen den „Krimi“ gegen ein neuseeländisches Duo. Jonathan Erdmann/Kay Matysik mussten sich in ihrem Auftaktmatch den an vier gesetzten Chinesen Xu/Wu klar geschlagen geben.

Smash-Info: Holtwick/Semmler spielen in der ersten KO-Runde gegen die Mexikanerinnen Candelas-Garcia; Goller/Ludwig treffen auf den Sieger aus der Partie zwischen Antonelli-Talita (Brasilien) und Ivy-Fendrick (USA).

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

Wenning: „Über das Olympia-Ranking qualifizieren“

Der Volleyball-Weltverband FIVB hat ein neues Qualifikationssystem im Beach-Volleyball für die Olympischen Spiele entwickelt. Demnach ist nicht nur die Weltrangliste ausschlaggebend, sondern auch ein neu eingeführtes Qualifikationssystem, welches über drei Jahre (2010 bis 2012) läuft. Neu ist auch, dass sich die Teams nicht direkt für London 2012 qualifizieren können, sie sichern dem nationalen Verband den Startplatz. DVV-Beach-Koordinator Raimund Wenning äußert sich zu den Veränderungen, Auswirkungen und Reaktionen.

Hand aufs Herz! Haben Sie, als Beach-Volleyball Koordinator, beim ersten Studieren die neuen Qualifikationskriterien verstanden?
Wenning: „Auf den ersten Blick ist dieses System schwer zu verstehen, da braucht es schon ein wenig mehr Hingabe. Es ist ein völlig neuer Qualifikations-Modus mit einem mehrschichtigen Turnier-System auf kontinentaler und einem finalen Endturnier auf Weltebene, welcher immer wieder neue Fragen aufwirft, die dann nach und nach geklärt werden können.“

Können Sie in wenigen Worten die neue Qualifikation zusammenfassen?
Wenning: „16 Startplätze über Olympia Ranking (modifizierte Weltrangliste), 1 Platz für die ausrichtende Nation, 5 Plätze über einen Ländervergleich beim CEV Continental Beach Cup 2012 (mit den vorgeschalteten Qualifikationsturnieren „Sub Zonal Phase“ 2010 und „Zonal Phase“ 2011), 2 Plätze über einen Ländervergleich bei der FIVB World Cup Qualifikation 2012 = 24 Startplätze bei den Olympischen Spielen London 2012.
Vergeben werden die Startplätze neuerdings über die nationalen Verbände, nach wie vor begrenzt auf maximal 2 Teams pro Geschlecht.“

Kennen Sie die Gründe, warum das Qualifikationssystem – bislang war die Weltrangliste entscheidend – überhaupt geändert wurde?
Wenning: „Der Modus gibt zum einen allen Nationen die Möglichkeit, an der Qualifikation zu den Olympischen Spielen teilzunehmen und sich über die kontinentalen Meisterschaften zu qualifizieren, zum anderen schafft er zusätzliche Highlights: 5 kontinentale Meisterschaften, eine World Cup Qualifikation und ein World Cup Finale (für die Gewinner der kontinentalen Meisterschaften). Der sportliche Aspekt, sofern wir nicht bereits mit je zwei Teams über das Olympia Ranking qualifiziert sind, steht natürlich im Vordergrund, aber darüber hinaus geht es natürlich auch um zusätzliche Titel und Preisgelder.“

Wie war die Reaktion der Teams und Spieler, die es ja vor allem betrifft?
Wenning: „Für unsere Athleten ist eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen natürlich das oberste Ziel, daher haben sich die meisten Athleten dem Studium des neuen Modus bereits hingegeben. Wir haben bereits erste Rückmeldungen der Nationalteams und sind auch im Leitungsstab Beach-Volleyball schon in der Diskussion. Grundsätzlich sind wir sehr gespannt auf die Umsetzung und hoffen natürlich alle, dass wir uns bereits über das Olympia Ranking unsere Tickets für London sichern können, die Bestätigung haben wir allerdings erst am 17. Juni 2012. Daher müssen wir vorab insbesondere die Fragen klären, wer für welche Phasen des Turnier-Systems nominiert wird und wie wir die Vergabe der Startplätze für die Olympischen Spiele unter Berücksichtigung aller Eventualitäten (z.B. kurzfristigen Verletzungen) sinnvoll gestalten und möglichst früh und transparent kommunizieren können.“

Wie wird der DVV die Qualifikation auf europäischer Ebene bestreiten? Ist schon klar, welche Teams Deutschland vertreten werden?
Wenning: „Seit der Auslosung am 12. Juni wissen wir, dass wir uns in der „Sub Zonal Phase“ 2010 mit Norwegen, Slovenien und Portugal messen werden. Hier kommt es dann also erstmals zu diesem so genannten Ländervergleich, bei dem wir in der 1. Runde (Halbfinale) vermutlich gegen Portugal mit jeweils 2 Teams pro Geschlecht antreten werden. Da jeder gegen jeden spielt, kommt es bei einem 2:2 Unentschieden nach derzeitiger Info zu einem Entscheidungssatz (ggf. Entscheidungsspiel); Damen und Herren spielen unabhängig voneinander. Die Gewinner dieser 1. Runde spielen noch das Finale gegeneinander, sind aber bereits für die nächste „Zonal Phase“ 2010 qualifiziert. Austragungsort wird Slowenien sein, der Termin (verm. Anfang September) und ob in der ersten Phase schon unsere Nationalteams antreten werden, steht derzeit noch nicht fest.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

Verband: Veröffentlichung der Ordnungsänderungen

Auf dem außerordentlichen Verbandstag/Hauptausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes in Heidelberg wurden diverse Ordnungsänderungen verabschiedet. Nach § 23, Absatz 6 der Satzung ist auf der Internet-Homepage des DVV die Veröffentlichung unter den Stichworten „Satzung/Ordnungen“ und „Änderungen“ erfolgt.

Folgende Ordnungen wurden aufgrund der Beschlüsse in Heidelberg geändert; Satzung und Grafiken der Spielerpässe werden nachgereicht:

Laufende Nr. lt. Inhaltsverzeichnis Handbuch

 2 wird nachgereicht (Satzung)-
 4
- Bundesspielordnung
 6 Anlage 2 BSO Regionalligaordnung
-
 10 Anlage 6 BSO
- Spielerpass-Ordnung
 10 a wird nachgereicht (Anhang 1 zu Anlage 6 BSO
- Spielerpass-Ordnung (= Grafik der Spielerpass weiß)
 10 b wird nachgereicht
- (Anhang 2 zu Anlage 6 BSO Spielerpass-Ordnung (= Grafik der Spielerpass gelb)
 10 b wird nachgereicht (Anhang 3 zu Anlage 6 BSO Spielerpass-Ordnung
- (= Grafik der Spielerpass grün)
 11 Werbeordnung
-
 13
- Anti-Doping-Ordnung
 14 Beach-Volleyball-Ordnung
-
 19 Rechtsordnung
-
-
20 Finanzordnung

+ Chronologie

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 02. Juli 2010

  

Beier und Andrae nach Russland

Nach Jochen Schöps und Margareta Kozuch (beide Odintsovo) werden in der Saison 2010/11 auch Heike Beier und Björn Andrae in Russlands Top-Liga spielen: Nationalspielerin Beier wechselt von Piacenza/ITA nach St. Petersburg, der Kapitän der DVV-Männer schlägt in der Saison 2010/11 für Aufsteiger Kuzbass Kemerovo auf.

Andrae wechselt aus der italienischen Liga (Valentia) nach Sibirien und freut sich auf die neue Aufgabe: „Momentan sind Außenangreifer auf dem Markt sehr begehrt, das habe ich nach der Saison gemerkt. Ich hatte mehrere Angebote aus Italien und Russland. Natürlich spielt auch der finanzielle Aspekt eine Rolle, ich freue mich aber auch auf die neue Herausforderung und ein neues Land.“

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 02. Juli 2010

  www.freies-wort.de

Felix heißt "der Glückliche"

Auf der Suche nach einem neuen Trainer ist dem Volleyball-Bundesligisten VfB 91 Suhl eine echte Überraschung gelungen.

Suhl - das war knapp. Eigentlich sollte auf der Pressekonferenz des VfB gestern ein anderer sitzen. Schließlich aber saß dort Felix Koslowski.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Freitag, 02. Juli 2010

  www.wiesbadener-kurier.de

Wiesbadener Grüne fühlen sich überrumpelt

Warum ein so teures Projekt wie am Platz der deutschen Einheit in diesem Tempo „durchgepeitscht“ werden müsse. Diese Frage kam in der Grünen-Mitgliederversammlung am Dienstagabend immer wieder aufs Tapet. Nicht mehr als fünf Minuten Zeit für das Lesen eines dicken Vertragsbündels habe man vor der Magistratsvorbesprechung gehabt, wurde beklagt.

 

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine

 Freitag, 02. Juli 2010

  www.thueringer-allgemeine.de

Russland in Nordhausen zu Gast

Jetzt ist es amtlich: Anfang September findet in der Wiedigsburghalle ein Volleyball-Länderspiel der deutschen Männer-Nationalmannschaft statt.

Nordhausen. "Gegner des deutschen Teams wird am 3. September um 19 Uhr die Auswahl Russlands sein", teilte gestern Gert Störmer, Vizepräsident des Nordhäuser Kreissportbundes (KSB), unserer Zeitung mit.

 

 

Deutschland - Echo Münster

 Freitag, 02. Juli 2010

  www.echo-muenster.de

Guidetti will Hildebrand mit nach Brasilien nehmen

Lea Hildebrand darf wiederkommen. Hat der Bundestrainer gesagt. Die Bundesliga-Volleyballerin vom USC Münster, die bereits bis vergangenen Sonntag bei einem Lehrgang in Schwerin erstmals bei DVV-Frauen-Coach Giovanni Guidetti vorspielte, ist vom Italiener auch für die nächste Maßnahme der Nationalmannschaft eingeladen worden.

 

 

Deutschland - Filder-Zeitung

 Freitag, 02. Juli 2010

  www.stuttgarter-zeitung.de

"Ich sehe mit dem Tastsinn meiner Finger"

Heike Mayer kümmert sich als Heilpraktikerin um dasWohlbefinden der Spielerinnen von Allianz Volley.

Das medizinische Betreuungsteam von Allianz Volley Stuttgart besteht - wie im Leistungssport allgemein üblich - aus Ärzten und Physiotherapeuten. Beim Bundesligaclub kümmert sich derweil aber mit Heike Mayer auch eine Heilpraktikerin um die Spielerinnen. Im Interview erläutert die 45-Jährige ihre Arbeitsweise.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Freitag, 02. Juli 2010

  www.muensterschezeitung.de

Der lange Weg für Brink-Abeler/Grün

MÜNSTER Die positiven Erkenntnisse waren zweifellos da. Aber so richtig freuen konnten sich Angelina Grün und Rieke Brink-Abeler erstmal nicht über die kleinen und großen Schritte nach vorn, die das Grand-Slam-Turnier in Stavanger mit sich brachte. Zu bitter war das Aus im Poolplay am Donnerstag.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel