Smash Online - Volleyball-News des Tages
 
News

 Sonntag, 11. Juli 2010

Platz fünf beim Grand Slam für Holtwick-Semmler
Goller/Ludwig Zweite in Gstaad
Hochschul-EM: Silber für Malchow/Schröder
Abschlussniederlage in Polen
Jelzin-Cup: 5. Platz für deutsches Team
U20 EM: Drei DVV-Teams noch im Rennen

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Volleyball aktuell in Fernsehen und Rundfunk

 

 

Deutschland - CelebrationPromotion-News

 Sonntag, 11. Juli 2010

  

Platz fünf beim Grand Slam für Holtwick-Semmler

Katrin Holtwick und Ilka Semmler haben bei ihrer vierten Grand Slam-Teilnahme in diesem Jahr sensationell Platz fünf belegt. Nach dem fünften Platz beim Grand Slam in Rom sowie zwei neunten Plätzen bei den Grand Slams in Moskau und Stavanger schafften sie es damit bei vier Starts vier Mal unter die Top-10 der Welt und sicherten sich damit einen Platz unter den Top-Ten der Weltrangliste.

Eine Ausbeute, die besonders Headcoach Dr. Andreas Künkler sehr zufrieden stimmt: „Hätte  mir vor der Saison, die für uns aufgrund der Verletzung von Ilka alles andere als erfolgversprechend anfing, gesagt, dass wir bei vier Starts vier Mal unter die Top-Ten bei Grand Slams kommen, dann hätte ich dies nie geglaubt. Die beiden haben sich heran gearbeitet und ihren Trainingsrückstand und die fehlende Spielpraxis von Wochenende zu Wochenende ausgemerzt. Wir sind sicher noch nicht bei 100%, aber die Entwicklung stimmt mich sehr zuversichtlich für die noch ausstehenden Highlights wie den Grand Slam von Klagenfurt, die Europameisterschaft in Berlin sowie die DM am Timmendorfer Strand.“. 

Katrin und Ilka hatten mit Nystrom-Nystrom (FIN), Bawden-Palmer (AUS) und Xue-Zhang Xi (CHN) keinen einfachen Pool, sicherten sich jedoch direkt zu Beginn des Turniers in einem umkämpften Macht durch einen 2:1 Sieg gegen die Finninnen Nystrom-Nystrom (16-21, 21-18, 15-10) eine gute Ausgangsposition. Es folgte ein 2:0 Sieg (21:18, 22:20) gegen die Australierinnen Bawden-Palmer. Somit ging es im dritten Gruppenspiel gegen die favorisierten Chinesinnen um den Gruppensieg und damit um den direkten Einzug in Runde zwei. Satz eins ging klar mit 21:11 an die Chinesinnen, weil Katrin und Ilka deutliche Schwächen im Side-Out-Spiel zeigten. In Satz zwei fanden Katrin und Ilka sehr viel besser ins Spiel und gestalteten den Satz absolut ausgeglichen. Vor allem die Blockabwehr von Ilka Semmler sowie die gut abgestimmte Feldabwehr von Katrin Holtwick machten den Chinesinnen sichtlich Schwierigkeiten. Am Ende setzten sich dennoch die Chinesinnen knapp mit 26:24 durch und zogen damit direkt in die zweite Runde ein. 

Auf Katrin und Ilka wartete in Runde eins der Zwischenrunde das russische Nationalteam Vasina-Khomyakova, mit dem Katrin und Ilka deutlich ihre Schwierigkeiten hatten. Satz eins ging folgerichtig auch mit 19:21 an die Russinnen. In Satz zwei fanden Katrin und Ilka jedoch sehr viel besser ins Spiel. Das Side-Out-Spiel war stabil und Ilka Semmler war immer wieder mit ihrer Blockabwehr zur Stelle. Somit ging Satz zwei mit 21:19 an die Deutschen Meisterinnen. Im dritten Satz setzte sich dann die Routine der beiden Deutschen durch. Mit 15:11 entschieden Katrin und Ilka den dritten Satz für sich. Platz neun war ihnen damit sicher.

Im Achtelfinale trafen sie dann auf das holländische Top-Duo Keizer-Van Iersel aus den Niederlanden, das in der Vergangenheit immer wieder mit absoluten Top-Leistungen geglänzt hatte. Holtwick-Semmler waren jedoch von Beginn an voll da und setzten sich schnell mit 10:3 in Satz eins ab. Diesen Vorsprung ließen sich die beiden Rehapädagogik-Studentinnen auch nicht mehr nehmen und entschieden diesen Satz klar und deutlich mit 21:13 für sich. Und auch in Satz zwei ließen sie nichts anbrennen. Zu 16 gewannen sie auch diesen Satz und zogen somit ungefährdet in das Viertelfinale des Grand Slams von Gstaad ein.

Hier kam es nun zum deutsch-deutschen Duell mit ihren Freundinnen Goller-Ludwig. Wie so oft war es ein relativ ausgeglichenes Spiel, in dem kleinste Fehler zur Entscheidung führten. Satz eins ging mit 19:21 an Sara und Laura. Satz zwei war ähnlich ausgeglichen, jedoch kosteten Katrin und Ilka zwei kleine Unkonzentriertheiten am Ende des Satzes den Sieg. Sara und Laura siegten im zweiten Satz mit 18:21. 

Ilka Semmler war mit dem Ergebnis dennoch sehr zufrieden: „Gegen die Niederlande haben wir richtig gutes Beachvolleyball gespielt und auch gegen die Australierinnen konnten wir überzeugen. Schade, dass es am Ende nicht mehr für Sara und Laura gereicht hat. In einem solchem Spiel wird der kleinste Fehler bestraft und diesen haben wir leider dieses Mal gemacht. Aber wir sind sehr zufrieden, da wir mit vier Top-Ten-Platzierungen bei vier Grand Slams die Basis für eine gute Ausgangsposition im Hinblick auf die Olympia-Quali 2011 gelegt haben. “

Auch Katrin Holtwick war durchaus zufrieden: „Schade, dass es am Ende nicht für das Halbfinale gereicht hat. Aber mit Platz fünf können wir sehr gut leben. Wir arbeiten uns von Wochenende zu Wochenende heran an die Weltspitze. Ab Montag müssten wir unter den Top-Ten der Welt sein, was der verdiente Lohn für jede Menge harte Arbeit ist. Wir sind sehr zufrieden.“ Weiter geht es für Katrin und Ilka erst in zwei Wochen bei der smart Beach Tour in Bonn.

Smash-Anmerkung: In diesem und auch weiteren Berichten des heutigen Tages wird die recht lächerliche Stilblüte des "Ergebnis-Drehens" nun sogar inkonsequent durchgeführt. Mal hat man also einen Satz mit 21:18 gewonnen, mal mit 18:21. Auch wenn sich der Leser sich dies natürlich zurecht reimt und den Unsinn ins Korrekte übersetzt, es bleibt Unsinn. Aber ich bin es leid, andauernd diese und andere Schnitzer auszubessern ... Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat übrigens mit 2:3 gewonnen.

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Sonntag, 11. Juli 2010

  

Goller/Ludwig Zweite in Gstaad

Sara Goller und Laura Ludwig haben zum dritten Mal in dieser Saison das Finale eines Weltserienturniers erreicht – und nach tollem Kampf gegen die topgesetzten Brasilianerinnen Larissa/Juliana mit 17:21, 22:24 leider verloren. Das Finale wurde beim Stand von 4:4 im ersten Satz aufgrund von Regen für fast drei Stunden unterbrochen. Zuvor hatten sich die Hamburgerinnen im Halbfinale die Chinesinnen Xue/Zhang Xi mit 29:31, 21:15 und 15:12 durchgesetzt.

Bei den Männern haben David Klemperer und Eric Koreng nach ihrer Niederlage in der Vorgruppe gegen Dollinger/Windscheif wieder in die Form ihres Turniersieges von Stavanger zurück gekämpft. Nach einem 21:11, 21:14 über die Österreicher Gosch/Horst konnten auch die Russen Koshkarev/Kolodinsky in zwei Sätzen mit 21:16, 21:17 bezwungen und das Halbfinale erreicht werden. Hier treffen die Deutschen auf die Brasilianer Marcio Araujo/Ricardo.

 

 

Deutschland - Smash Online-News

 Sonntag, 11. Juli 2010

  

Hochschul-EM: Silber für Malchow/Schröder

Friederike Malchow und Lisa Schröder erkämpften bei der 7. Studierenden-Europameisterschaft im russischen Kazan die Silbermedaille. Erst im Finale gab es gegen die Russinnen Rastykus/Yarzutkina eine 17:21, 18:21-Niederlage.

Berit Naffin und Katharina Schulte (Universität Flensburg) belegten ebenso wie bei den Männern Christian Eckenweber und Lukas Lampe (Universität Mannheim/Karlsruhe) den neunten Platz.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 11. Juli 2010

  

Abschlussniederlage in Polen

Im letzten Spiel der WL-Vorrunde konnte die deutsche Mannschaft vor einem erneut enthusiastischen Publikum nicht an die Leistung vom Vortage anknüpfen und musste sich einer stark aufspielenden polnischen Mannschaft mit 1:3 (27-25, 24-26, 21-25, 18-25 beugen.

Ergebnis: Polen – Deutschland 3:1 (25-27, 26-24, 25-21, 25-18), Spieldauer: 1:55 h
Zuschauer: 10.200

Starting Six Polen: Grzegorz Lomacz (Z), Jakub Jarocz (D), Bartosz Kurek, Michal Ruciak (A/A), Patryk Czarnowski, Marcin Mozdzonek (MB), Libero: Piotr Gacek, Trainer: Daniel Castellani (ARG)
Starting Six Deutschland: Patrick Steuerwald (Z), Georg Grozer (D), Björn Andrae, Robert Kromm (A/A), Marcus Böhme, Max Günthör (MB), Libero: Sebastian Prüsener, Trainer: Raul Lozano (ARG)

Spielverlauf

1. Satz: Das deutsche Team startete schnell mit einem Mini-Break: Kromm macht das 2-1 und nach Steuerwald-Abwehr sofort danach das 3-1. Dann Annahmefehler Kromm und Ausgleich. Über 4-4 und 6-6 zum 8-6 Rückstand nach weiterem Annahmefehler von Kromm. Der 2-Punkteabstand bleibt bis 10-8 und vergrößert sich nach einem weiteren direkten Annahmefehler (Andrae) auf 11-8. Auszeit Lozano. Im 2. Drittel weiterhin erheblicher Druck von polnischer Seite. Punkt 14,15 und 16 wird aber vom deutschen Team „geliefert“ (Aufschlagfehler Kromm, Grozer und Grozer-Angriff ins Aus). Grozer punktet aber gleich zu Beginn des letzten Drittels – nach zwei polnischen Fehlern Ausgleich bei 19. Nach erneutem Aufschlag- und Angriffsfehler von Grozer 22-20 für Polen – erneut Auszeit von Lozano. Bei 23-21 kommt Sebastian Schwarz für Kromm, Schöps inzwischen im Spiel markiert Punkt 22 für Deutschland. Böhme mit Aufschlagfehler zum 24-22. Schöps – von Rieke bedient – legt zum 24-23. Andrae sorgt mit einem „Mörder-Block“ zum Ausgleich bei 24. Günthör in der Schlussphase mit starkem Block und Angriff sowie Andrae mit einem Ass: nach 30 Min. Satzgewinn Deutschland.

2.Satz: Lozano lässt die Startsechs im Spiel. Sehr harte Auseinandersetzung mit kleinen Breaks durch Kromm-Block (3-5) und Böhme-Block (4-6). Nach zwei Andrae-Angriffsfehlern (in den Block, gegen die Antenne) knappe Führung mit 8-7 für Polen.
Über 8-8 und 10-10 dann Böhme-Block zur 10-11 Führung, zwei polnische Angriffsfehler (nach Günthör-Float-Aufschlägen) sorgen für einen deutschen 3-Punkte-Vorsprung – Castellani Auszeit bei 10-13. Zwei deutsche Fehler lassen Polen auf 12-13 herankommen. Grozer sorgt mit Hammer-Angriff nach Steuerwald „Annahme-Rettung“ mit Bagger-Zuspiel für das 13-15 und nach weiterem Angriff für einen 3-Punkte-Vorsprung bei der 2. techn. Auszeit. Deutschland bleibt in Führung – mit schönem Cross-Angriff von Andrae, einem Grozer-Punkt – aber auch zwei polnischen Aufschlag-Fehlern. Auszeit Polen bei 18-20, Rieke kommt auf´s Spielfeld. Polen schlägt zum 18-21 ins Aus ... und Kromm kann seinen ersten Angriffsversuch nicht erfolgreich gestalten und nutzt auch die 2. Chance nicht. 19-21 anstatt 18-22. Kromm erneut ohne Wirkung im Angriff – Lozano beantragt bei 20-21 eine Auszeit. Ein Grozer-Hammer sorgt für das 22-24 und erneut für den Hoffnung, den Satz positiv abschließen zu können. Bei 23-24 kommt Sebastian Schwarz für Kromm – erneut Auszeit durch Lozano. Grozer kann sich im Angriff nicht durchsetzen – Einstand. Andrae am Satzende mit zwei Fehlversuchen im Angriff – 26-24 nach weiteren 30 Minuten.

3.Satz: Der dritte Durchgang startet mit Schwarz und Kromm in der Annahme. Nach 2-0 Rückstand Ausgleich bei 3, Böhme mit den „Fingerspitzen“ und Kromm mit starkem Aufschlag sorgen für das 3-5, Grozer besorgt mit schönem Off Speed-Ball das 4-6. 1-Punkt-Führung für das deutsche Team bei der 1. techn. Auszeit. Das zweite Drittel bleibt hart umkämpft: bei 9 Ausgleich, dann Polen mit 13-11 vorn: die deutsche Annahme und der Angriff nicht effektiv genug. Denis Kaliberda kommt für Kromm ins Spiel. Eine erfolgreicher Böhme-Angriff sowie zwei gute Günthör-Aktionen können nicht verhindern, dass Polen zur 2. technischen Auszeit zwei Punkte vorn liegt. Nach Schwarz- und Günthör-Aufschlagfehler sowie Grozer-Annahmeproblem (!) 19-16 Rückstand und Auszeit von Lozano. Zwei weitere deutsche Fehler führen zum 16-21: Auszeit von Lozano. Nach erfolgreichem Kaliberda- und Grozer-Angriff sowie einem polnischen Angriffsfehler plötzlich wieder eine Perspektive bei 21-19. Castellani unterbricht mit einer Auszeit. Bei 23-20 versucht Rieke als Hinterspieler oberhalb der Netzkante zu agieren – 24-20. Schwarz noch mit Punkt 21 – aber dann segelt ein Aufschlag von Böhme ins Aus.

4. Satz: Kaliberda und Schwarz bleiben auf dem Spielfeld, Manuel Rieke bleibt in der Regie. Nach Grozer-Angriff in den Block und gegen die Antenne schnell 3-1, ein polnischer Aufschlag „rollt“ über´s Netz:4-1. Kaliberda macht Punkt 2, Schwarz Punkt 4 und Grozer markiert Punkt 6. 8-6 Führung für Polen. Der 2-Punkte-Vorsprung bleibt bis zum 12-10 für Polen – Auszeit von Lozano. Es folgt ein Missverständnis von Rieke in Bezug auf Böhme (Zuspiel zu kurz) – gleich darauf lässt Rieke Böhme gegen einen Doppelblock angreifen: 14-10. Lozano reagiert mit Doppelwechsel: Schöps und Steuerwald übernehmen für Grozer und Rieke. Nach Kaliberda-Angriffsfehler führt Polen mit 16-11. Nach 17-14 (Schöps konnte zweimal punkten) kommt Kromm für Kaliberda auf´s Feld. Schöps in den Block zum 19-14 – Auszeit von Lozano. Die Mannschaft kämpft gegen die drohende Niederlage: Schöps und Günthör erfolgreich im Angriff zum 19-16. Dann verzieht Kromm zum 20-16 an einem Einerblock vorbei. Schöps punktet noch einmal – den letzten Ball schlägt Böhm ins Aus.

Resumée

Nach der glanzvollen Leistung von gestern traf die deutsche Mannschaft auf einen aggressiver (Aufschlag!) auftretenden Gegner, wobei sich „fast automatisch“ Probleme in der Annahme und im Abschluss auf den Außenpositionen ergaben. Das Team mühte sich redlich, konnte sich aber kaum richtig absetzen. Die große Chance im 3. Drittel des zweiten Durchgangs, als man auf 22-18 hätte erweitern können, wurde nicht genutzt. Polen dagegen nutzte die Gelegenheit zu einem etwas glücklich Satzausgleich und steigerte sich danach deutlich.
Es zeigte sich, dass die Probleme in der Annahme und im Angriff von Außen nicht zu kontrollieren waren. Die deutsche Mittelachse war gut, auch auf der Diagonalposition lief es ordentlich. Dennoch wurden zu wenig Sideout-Situationen genutzt.
Im 3. und 4. Durchgang stieg dann die Anzahl der Eigenfehler. Die Mannschaft bäumte sich auf, konnte aber das Blatt nicht mehr wenden – zumal da die stärker aufspielenden Polen nun mit Hilfe des Publikums an Sicherheit gewannen.

Stimmen

Bundestrainer Raul Lozano: „Nach der großen Anstrengung von gestern war wohl die mentale Batterie nicht mehr ganz gefüllt – die Mannschaft spielte nicht mit der gewohnten Intensität. Wir sind mit unserer Leistung unter unserem üblichen Standard geblieben. Es haperte vor allem im Komplex Annahme-Angriff – die Effiziens auf den Außenpositionen war nicht hoch genug. Das möchte ich aber nicht überbewerten – unsere Gesamtbilanz gegen Polen ist doch außergewöhnlich gut mit 3 Siegen und einer Niederlage.
(Anmerkung: Raul Lozano gab auf der Pressekonferenz noch eine offizielle Erklärung in Richtung FIVB ab. Lozano monierte, dass in den Auszeiten Mikrophone in die Spielergruppe gehalten würden – diese Situation sein nicht durch FIVB-Statuten sanktioniert. Lozano: „Nicht nur in der Planung sondern auch im Spiel selbst fallen eine ganze Reihe von taktischen Entscheidungen. Weder in der Kabine noch in der Auszeit sollten deshalb Mikrophone einen Zugang haben – es sei denn, dass ein Trainer um Erlaubnis gefragt wurde. Wir brauchen in diesen Situationen keinen „big brother“ - leider hat meine gestrige Reklamation beim FIVB-Supervisor keinen Erfolg gehabt.“)

Mannschaftsführer Björn Andrae: „Wir sind eigentlich ganz gut ins Spiel gekommen, haben aber im 2. Satz unsere große Chance nicht genutzt. Damit haben wir das polnische Team aufgebaut – und haben dann nicht mehr ins Spiel gefunden. Die polnische Mannschaft hat sich eine Gratulation verdient – sie war heute deutlich stärker als gestern. Als es bei den Polen dann so richtig lief, haben wir es nicht geschafft, noch einmal die Kurve zu kriegen. Es war schon etwas seltsam: im 1. Satz haben wir nicht so gut angenommen, aber im Angriff besser gespielt. Im 2. Satz war die Annahme besser – aber wir haben schlechter angegriffen.“

Jochen Schöps: „Heute war es schon etwas schwierig, mental richtig reinzukommen. Die Polen haben deutlich besser aufgeschlagen, das wurde dann zu einem immensen Problem für uns – in Annahme und Angriff. Vielleicht hat etwas Frische gefehlt – es gab doch nach dem gestrigen Spiel wenig Erholungszeit. Man will es natürlich besser machen, aber wenn es dann nicht klappt, dann verhärtet sich die Situation weiter. Unsere Bilanz ist allerdings insgesamt topp – wir sind 2. in der Gruppe und ich bin daher durchaus guter Dinge.“

Denis Kaliberda: „Wir haben das Spiel im 2. Satz verloren. Das lief da etwas unglücklich, unsere Angriffe waren einfach nicht gut genug, gegen ein solches Team reicht es dann nicht. Ob die Müdigkeit eine Rolle gespielt hat? Da bin ich nicht sicher, denn beide Mannschaften hatten eine ähnliche Belastung zu tragen.“

Sebastian Schwarz: „Wir sind heute schwer ins Spiel gekommen – ohne je richtig gut gespielt zu haben. Die Knackpunkte lagen heute im 2. Satz. Die Spannung war ein bisschen raus – die Quote im Angriff zu schlecht. Die Bilanz ist aber alles in allem ganz gut. Gegen Kuba hätte ich mir noch einen Sieg gewünscht – dann wäre es perfekt gewesen.“

Aus Kattowitz berichtet Jürgen Sabarz

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 11. Juli 2010

  

Jelzin-Cup: 5. Platz für deutsches Team

Mit einem 3:1-Sieg (25-16, 25-18, 24-26, 26-24) gegen Weißrussland ist die deutsche Frauen-Nationalmannschaft beim Jelzin-Cup Fünfter geworden. Mit diesem Erfolg konnte das DVV-Team dem Turnier einen positiven Abschluss geben, aber auch in anderer Hinsicht brachte der Wettbewerb gute und wichtige Erkenntnisse für die deutsche Auswahl.

„Das Wichtigste war, dass eine spielerische Steigerung von Partie zu Partie bei uns zu erkennen war“, blickte Trainer Felix Koslowski auf das gesamte Turnier. „Sicherlich sieht ein 5. Platz von außen nicht besonders gut aus, aber die innere Analyse ist durchaus positiv.“ Mit einem ‚gemischten’ Team aus Stammkräften und jungen Spielerinnen war die DVV-Auswahl nach Ekaterinburg/Russland gefahren, um hier in erster Linie Wettkampferfahrung auf hohem Niveau zu sammeln. „Für unsere jungen Spielerinnen war es sehr wichtig diese Spiele gegen einige Top-Teams der Welt machen zu können. Man hat schon während dieses Turniers gesehen, dass sie das weiter gebracht hat“, so Koslowski. „Manche Spielerinnen haben noch nie gegen Teams wie China, die Niederlande oder Italien gespielt. Und wenn man dann noch sieht, dass manche Gegner hier mit ihrem besten Team angetreten sind, dann haben unsere Spielerinnen eine wirklich gute Leistung gezeigt“.

Am Montag reist das DVV-Team zurück nach Deutschland und wird dort in Kienbaum mit der Gruppe zusammentreffen, die mit Bundestrainer Giovanni Guidetti über die gesamte Zeit ein Trainingslager absolviert hatte. Anschließend wird die Nominierung des Kaders erfolgen, der am 15. Juli nach Brasilien reisen wird. Dort absolviert das deutsche Team einige Testspiele gegen den amtierenden Olympiasieger als Teil der Vorbereitung auf den anstehenden Grand Prix, der Anfang August beginnt.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Sonntag, 11. Juli 2010

  

U20 EM: Drei DVV-Teams noch im Rennen

Bei den Europameisterschaften der U20 Beach-Volleyballer in Catania/Italien haben noch drei deutsche Teams die Chance eine Medaille zu gewinnen. Im Wettbewerb der Frauen stehen Christine Aulenbrock und Cinja Tillmann, bislang ungeschlagen im Turnier, kurz vor dem Einzug ins Viertelfinale. Nach einer Niederlage in der Zwischenrunde sind Sandra Seyfferth und Isabell Schneider bei den Frauen sowie Michel Bargmann und Philipp Bergmann bei den Männern zwar noch im Turnier vertreten, müssen aber den ‚aufwendigeren Weg’ durch die Verliererrunde gehen.

Zu Ende ist hingegen die EM für das zweite deutsche Männer-Team Dominik Stork und Felix Quecke. Das DVV-Duo verlor zwei seiner drei Gruppenspiele und verpassten so knapp den Sprung in die Zwischenrunde. „Das tut mir für die Jungs sehr leid“, sagte Bundestrainer Elmar Harbrecht anschließend. „Nur wenige Punkte mehr und sie wären noch weitergekommen. Das ist echt bitter für uns alle.“ Dennoch brachte das laufende Turnier für den Bundestrainer aber auch positive Eindrücke: „Unsere Teams haben insgesamt einige gute Leistungen gezeigt und deswegen sind auch noch drei Duos zurecht im Turnier vertreten. Teilweise sind wir natürlich auch auf wirklich starke Gegner getroffen oder haben in entscheidenden Phasen Pech gehabt, wir haben immer noch Chancen Medaillen zu holen und das macht mich optimistisch.“

Smash-Info: Nach einem 21:15, 21:19 über die Niederländerinnen Braakman/Sinnema stehen Christine Aulenbrock und Cinja Tillmann im Halbfinale und spielen dort erneut gegen die an 1 gesetzten Polinnen Paszek/Bekier, die sie in der zweiten KO-Runde bereits knapp schlagen konnten.
Sandra Seyfferth und Isabell Schneider erspielten sich nach ihrer Zweitrunden-Niederlage gegen die Russinnen Chaika/Abalakina (23:21, 11:21, 9:15) noch Siege gegen die Griechinnen Spanou/Vlachaki (21:15, 21:13) und gegen die Tschechinnen Machova/Galova (22:20; 21:19), bevor sie mit einem knappen 22:24, 20:22 gegen die Niederländerinnen Braakman-Sinnema das Turnier auf Platz 5 beendeten.
Auch Michel Bargmann und Philipp Bergmann mussten sich durch die Loserrunde kämpfen und wurden nach einem 15:21, 16:21 gegen die Russen Bykanov-Bolgov Siebte.

 

 © 1999-2007 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Magazin von Peter Neese und Dennis Wenzel