
Regelgrundlagen
- Unterschiede zum Hallenvolleyball
- Gewinner des Satzes und des
Spiels ist das Team, das zuerst 15 Punkte mit einem
Vorsprung von 2 Punkten erzielt. Bei einem Gleichstand
von 16:16 gewinnt das Team, das den 17. Punkt erzielt den
Satz und das Spiel mit einem Vorsprung von nur einem
Punkt.
- Die Einspielzeit auf dem
Wettkampffeld beträgt 5 Minuten
- Jeweils nach 5 erzielten
Punkten (im Finale aller 4 Punkte) werden die Seiten
gewechselt. Bei einem Seitenwechsel haben die Teams ein
Recht auf eine Pause von maximal 30 Sekunden.
- Es gibt keine Rotations- und
Positionsfehler.
- Wenn der Ball, nachdem er
hochgeworfen bzw. fallengelassen wurde, ohne Berührung
auf den Boden fällt oder gefangen wird, zählt dieses
als Aufgabe und das Aufgaberecht wechselt zum
gegnerischen Team. Kein weiterer Aufgabenversuch wird
erlaubt. Eine vor dem Pfiff des Schiedsrichters
ausgeführte Aufgabe wird annulliert und wiederholt.
- Der Mitspieler des
Aufgabespielers darf dem Gegner weder den Aufgabespieler
noch die Flugbahn des Balles durch einen Sichtblock
verdecken. Auf Anfrage des Gegners müssen sie sich
seitwärts bewegen.
- Der Block zählt als erste
Ballberührung, nach einer Blockberührung sind nur noch
zwei weitere Berührungen möglich. Dies ist ein sehr
wichtiger Unterschied, denn wie auch in der Halle muß
der zweite Ball technisch einwandfrei gespielt werden.
Auch wenn der Blockspieler den Ball nur leicht touchiert,
ist es die erste Ballberührung.
- Pritschen zum Gegner ist nur
im rechten Winkel (senkrecht) zur Schulterachse erlaubt,
außer wenn er zu seinem Mitspieler spielen will und der
Ball unbeabsichtigterweise zum Gegner fliegt.
- Der Lob ist nicht erlaubt.
Der Ball darf nicht mit der sogenannten offenen Hand
über das Netz gespielt werden, sondern nur mit den
Fingerknöcheln (poke shot).
- Der erste Ball darf bei einem
hart geschlagenem Angriff einen Moment lang mit den
Fingern im oberen Zuspiel gehalten werden. Die Aufgabe
ist allerdings kein Angriff in diesem Sinn. Da es in der
Halle inzwischen üblich ist, die Aufgabe pritschender
Weise anzunehmen, wird noch einmal darauf hingewiesen,
daß dieses im Beachbereich nicht erlaubt ist, sofern es
technisch nicht einwandfrei ist.
- Das Eindringen in den
Spielraum, das Spielfeld oder die Freizone des Gegners
ist nur dann erlaubt, wenn dieser nicht in seinem Spiel
gestört wird. Ein Übertreten mit
Gegnerberührung gilt in der Regel als Fehler.
- Wenn sich ein ernster Unfall
ereignet, während der Ball im Spiel ist, muß der
Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen. Der
Spielzug wird dann wiederholt. Dem verletztem Spieler
wird pro Satz eine Wiederherstellungszeit von 5 Minuten
gewährt.
- Tritt während des Spiels
eine äußere Beeinträchtigung auf, wird das Spiel
unterbrochen und der Spielzug wiederholt.
Hans
Gröschel, Bundesschiedsrichterausschuß
©
1999-2001 Smash
Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter
Neese und Dennis Wenzel