Axel Jennewein

Vom Volleyball-Internat Höchst holte Bernd Schlesinger das Zuspiel-Talent Axel Jennewein in die Mannschaft des 1. VC Hamburg, die dann ein Jahr später zum 1. SC Norderstedt wechselte. Zum Ende der Saison landete er gemeinsam mit seinem "Schwager" (ihre Freundinnen sind Schwestern) Stefan Hübner im Kader der Nationalmannschaft.

In den Jahren 1994 bis 1996 wurde er immer wieder in die Nationalmannschaft berufen, konnte sich jedoch nicht entscheidend gegen die Zuspielergrößen Michael Dornheim, Matthias Häberlein und André Barnowski durchsetzen. Seit Sommer 1997 setzte Bundestrainer Olaf Kortmann auf das Zuspielergespann Dehne und Jennewein, ohne sich allerdings auf eine Nummer Eins festzulegen. Die Kombination scheint ideal: auf der einen Seite der über 2 Meter große, blockstarke Dehne, auf der anderen Seite der wieselflinke und abwehrstarke Axel Jennewein, der nach Meinung von Kortmann einen großen Leistungssprung gemacht hat.

Ein großes Problem, mit dem sich Jennewein bereits des öfteren beschäftigen mußte, sind leider Verletzungen. So hatte es ihn auch im Herbst 1998 wieder erwischt und er fiel nach einer Knieoperation längere Zeit aus.

Mittlerweile ist der 1995 zum VfB Friedrichshafen gewechselte Axel Jennewein zweifacher Deutscher Meister und hat schon eine Champions League Endrunde miterlebt.

 

 

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